Wasserrettung auf Kosten der Bürger

Lesezeit: 1:00

Den Kommunen geht das Geld aus. Nicht nur kleine Gemeinden, sondern auch große Städte sind in bösen Finanznöten. Ja, und verspekuliert haben sich auch ein paar…

Damit Geld hereinkommt, wird alles privatisiert, was nur irgendwie geht. In letzter Zeit sind viele Gemeinden dabei, vor allem die Wasserversorgung in private Gesellschaften „auszulagern“. Dem EU Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, Michel Barnier, ist das jetzt zu bunt geworden. Er will diesem Privatisierungszirkus einen Riegel vorschieben. Strenge Regeln sollen verhindern, dass die Bürger die Zeche bezahlen müssen. Einigen Bürgermeistern gefällt das gar nicht, eh klar. Sie wollen die neuen Regeln verhindern.

Unsere „Qualtiätszeitungen“ wie Krone, Heute und Österreich verkünden inzwischen: „Wir müssen unser Wasser retten“, das die böse EU „verkaufen“ will. Michael Häupl und Werner Faymann rufen mit im Chor, der unser „nasses Gold“ gefährdet sieht. In Wien soll jetzt auch noch das Volk dazu befragt werden, ob eh alle dagegen sind, dass unser Wasser „ausverkauft“ wird. Kein Witz.

Wolfgang Hoffmann, Jahrgang 1959, ist Musiker, Unternehmer und Autor.
Siehe:
http://www.woho.at

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 00:03

    Die Mutter aller Schlachten = der Wahlkampf 2013 rollt mit brutalen Mitteln auf uns zu. Es sind wohl keine Fragen an das Stimmvieh - sogar jene, die gar nicht zur Debatte stehen und/oder lediglich mit "NO NA" beantwortet werden können - zu blöd und vor allem zu teuer, um unser hart verdientes Steuergeld großzügig beim Fenster rauszuschmeißen. Die Frage nach der Wasserversorgung ist da ganz vorne mit dabei. Hoffentlich gerät diese erbärmliche, rote Propagandamaschine bald ins Stocken!

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Februar 2013 00:21

    Diese "Haltet den Dieb!"-Methode unserer linken Zocker ist eine einzige Frechheit. Ich bin beileibe kein Fan der Eurokraten, aber was hier verdreht, gelogen, manipuliert, hinters Licht geführt und Wählertäuschung betrieben wird, geht auf keine Kuhhaut. Leid tut mir zwar kein einziger Kommissar - sonst ist immer seine Behörde der Lügner, Manipulierer, Hinters-Licht-Führer - aber auf der Strecke bleibt in diesem speziellen Fall der angelogene Bürger! In Wien wird damit sogar eine Bürgerbefragung manipuliert. Schämen sollten sich die Hetzer. Sogenannte "Grüne" machen sich mit ihren Pseudofragen über die Wiener Stimmberechtigten lustig. Ich werde nur gegen die Olympia-Bewerbung stimmen. (Alles andere ist heiße Luft!) Die Wr. Stadtverwaltung bekommt nichteinmal eine Badewanne (in der Stadthalle) dicht und da soll ich ihr die Ausrichtung einer Olympiade zutrauen? Bei der letzten Wiener Winter-WM brach bereits bei der Eröffnung das Eis am Eishockeyspielplatz ein. Die ganze Welt lachte uns aus. Solange Sozialisten in Wien regieren gilt höchste Vorsicht!


alle Kommentare

  1. Haider
    12. Februar 2013 00:21

    Diese "Haltet den Dieb!"-Methode unserer linken Zocker ist eine einzige Frechheit. Ich bin beileibe kein Fan der Eurokraten, aber was hier verdreht, gelogen, manipuliert, hinters Licht geführt und Wählertäuschung betrieben wird, geht auf keine Kuhhaut. Leid tut mir zwar kein einziger Kommissar - sonst ist immer seine Behörde der Lügner, Manipulierer, Hinters-Licht-Führer - aber auf der Strecke bleibt in diesem speziellen Fall der angelogene Bürger! In Wien wird damit sogar eine Bürgerbefragung manipuliert. Schämen sollten sich die Hetzer. Sogenannte "Grüne" machen sich mit ihren Pseudofragen über die Wiener Stimmberechtigten lustig. Ich werde nur gegen die Olympia-Bewerbung stimmen. (Alles andere ist heiße Luft!) Die Wr. Stadtverwaltung bekommt nichteinmal eine Badewanne (in der Stadthalle) dicht und da soll ich ihr die Ausrichtung einer Olympiade zutrauen? Bei der letzten Wiener Winter-WM brach bereits bei der Eröffnung das Eis am Eishockeyspielplatz ein. Die ganze Welt lachte uns aus. Solange Sozialisten in Wien regieren gilt höchste Vorsicht!

  2. nometa (kein Partner)
    31. Januar 2013 20:50

    Weil andere als die Spö ja so viel besser sind...

    • verkappte zensur! (kein Partner)
      01. Februar 2013 14:53

      Die SPÖ ist jedenfalls nicht besser als der Rest:

      " In Wien wurden neben dem Rechenzentrum Teile des Kanalnetzes, Straßenbahn- und U-Bahn-Garnituren an US-Investoren verleast, die Stadt erhielt dafür Geld (Barwertvorteil). Angesichts der weltweiten Finanzkrise ist aber jetzt Feuer am Dach.
      "
      http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/455490/CrosswbrBorderwbrLeasing_Wien-zittert-um-Risikomillionen

      Es ist also ironisch, dass gerade die Roten uns nun mit einem "Privatisierungsschutz" in der Volksbefragung daherkommen:

      Siehe:
      http://www.wien.gv.at/politik/wahlen/volksbefragung/2013/index.html

      "3. Die kommunalen Betriebe bieten der Wiener Bevölkerung wichtige Dienstleistungen. Zum Beispiel Wasser, Kanal, Müllabfuhr, Energie, Spitäler, Gemeindewohnbauten und öffentliche Verkehrsmittel. Sind Sie dafür, dass diese Betriebe vor einer Privatisierung geschützt werden?"

      Dieser dient nur einem , dem Schutze des rot-grünen Postenschacher in Wien (MA48, AKH, Wiener Wohnen, Wiener Linien &Kanal welche schon den USA gehören...)keinen in dieser rot-grünen Landesregierung interessiert ob die Kanalisation oder die U-Bahn den USA , China oder Russland gehört.
      Es geht Ihnen nur um die VERSORGUNGSPOSTEN! Die wollen sie in rot-grüner Hand haben...
      Und durch den Privatisierungsschutz gibt man der SPÖ die ERMÄCHTIGUNG dazu!!!

      Die Devise trotz 4 Milliarden € Landessschulden?
      Joa ned am System sporn...

      Bin weder ein Stronach, ÖVP noch FPÖ Anhänger!

      Übrigens auf meinem Smartphone sind mit keine Kommentare mehr auf diesem schönen Blog möglich...

  3. Francois Villon (kein Partner)
    31. Januar 2013 16:42

    Ich muß an der EU und dem Wirken des Brüssler Zentralkomitees etwas nicht verstanden haben, sollte das, was der Herr Gastautor hier zum Besten gibt auch nur den Schimmer von Realität wiedergeben. – Ein Kommissar macht sich Sorgen um den Geldbeutel der Bürger! - Der müßte im Assessment-Center glatt durchgerutscht sein.

    Natürlich weiß ich es zu schätzen, wenn Dr. Unterberger auch kabarettistische Einlagen in sein ernstes Bemühen zur Hebung der staatsbürgerlichen Verantwortung ab und zu einstreut, aber hier konnte man leider nicht einmal lachen. Das löbliche Bemühen muß als gescheitert gelten.

    Da der Herr Gastautor auch freundlicherweise seine Homepage angegeben hat, machte ich auch einen Blick hierauf. Die hier geäußerten geo- und außenpolitischen „Analysen“ des Herrn Hoffmann weisen diesen als Moralisten und Gutmenschen aus, also als jemand, der Dummheit mit Ahnungslosigkeit gut verrührt hat, um jeden – unbegründeten – Verdacht im Ansatz zu zerstreuen, daß er auch nur irgend eine Faktenkenntnis über die Ereignisse in Mali oder Kosovo, etc. besitzen könnte. Dieses Manko wird aber mehr als wett gemacht, durch die Selbstüberschätzung, wie sie ja jene üblicherweise auszeichnet, die dümmer sind, als die Polizei erlaubt.

  4. Ochloloidoros
    31. Januar 2013 09:32

    Alles was Recht ist, aber der Verfasser dieses Gastbeitrags hat offenbar nicht den seines "Vorredners" Bretschneider gelesen! Dass ich nicht lache: "Strenge Regeln sollen verhindern, dass die Bürger die Zeche bezahlen müssen." meint Herr Hoffmann. Wahr (und für Nichtsozialisten ökonomische Binsenweisheit) ist aber: Gerade ohne Privatisierung verpasst uns die Gemeinde Wien exorbitante Preissteigerung beim Wasser (und überhaupt)!

    • Ochloloidoros
      31. Januar 2013 14:35

      Es ist ja eher unwichtig, aber doch kurios: auf meinem Newsletter ("Neues auf andreas-unterberger.at" vom 31.1., 00:05!) trägt der Kommentar von Herrn Hoffmann eindeutig noch das Datum 30.1., 23:19 und war somit später dran als derjenige von Bretschneider.

      Nun plötzlich erscheint meine Bemerkung, Herr Hoffmann habe Bretschneider nicht gelesen, sinnlos, weil Hoffmanns Kommentar auf einmal vom 29.1., 23:19 sein soll.

  5. S.B.
    31. Januar 2013 00:03

    Die Mutter aller Schlachten = der Wahlkampf 2013 rollt mit brutalen Mitteln auf uns zu. Es sind wohl keine Fragen an das Stimmvieh - sogar jene, die gar nicht zur Debatte stehen und/oder lediglich mit "NO NA" beantwortet werden können - zu blöd und vor allem zu teuer, um unser hart verdientes Steuergeld großzügig beim Fenster rauszuschmeißen. Die Frage nach der Wasserversorgung ist da ganz vorne mit dabei. Hoffentlich gerät diese erbärmliche, rote Propagandamaschine bald ins Stocken!





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