Wärmeinseleffekt täuscht Klimaerwärmung vor

Der Wärmeinseleffekt ist die Aufheizung der Umgebung durch den Menschen. Er verursacht insgesamt eine leichte globale Erwärmung. Er ist also keine globale Treibhaus-Erwärmung durch das Klima, sondern eine lokale Zusatzerwärmung am Ort durch den Menschen und durch die Auswirkungen der Zivilisation. In den Städten ist er am größten, auf dem Lande kleiner, aber vorhanden. Die Wetterstationen messen diese Zusatzerwärmung automatisch mit, vor allem weil sie sich selber meist in bebauten Gebieten befinden. Da auch wir uns in diesen Wärmeinseln bevorzugt bewegen, nehmen wir die tatsächlichen Temperaturen in der freien Fläche gar nicht wahr und unterschätzen gewöhnlich den WI-Anteil

Ein Beispiel um den WI-Effekt in seiner Größenordnung zu verdeutlichen:

Der Jahresmittelwert 2010 der Stadt München betrug 8,8 Grad, bei der Ostalbwetterwarte Neresheim nur 7,1 Grad, obwohl diese Station nicht außerhalb von Neresheim, sondern in einer Siedlung an einem Südhang steht. Beide Wetterstationen befinden sich im Voralpenraum auf gleicher Meereshöhe und sind somit gut vergleichbar. Trotzdem ist Neresheim eine ländliche Station mit einem viel geringeren Wärmeinseleffekt als die Stadt München. In den letzten 14 Jahren war es in München im Schnitt um 1,8 Grad wärmer als in der ländlichen Gemeinde Neresheim.

Drei Faktoren bestimmen den Wärmeinseleffekt: Die zunehmende Bebauung, bedingt durch die starke Zunahme der Bevölkerung, die Zunahme des Wohlstandes und die damit bedingte Erhöhung des Energieverbrauchs.

Gebäude und Betonierung

Im Sommer speichert der verwendete Feststoff die tagsüber von der Sonne eingestrahlte Wärme und gibt sie nachts ab, die Bebauung erwärmt somit die Umgebung. Wald und Wiesen kühlen dagegen schon während des Tages angenehm ab. Eine Aussage, die jeder sofort akzeptiert.

Doch zu diesem Punkt gehören noch mehr Einflussfaktoren, z.B.

  • Wenn es regnet, fließt das Regenwasser der versiegelten Fläche sofort ab und erzeugt keine Verdunstungskälte wie beim Naturzustand davor;
  • Bäume und Pflanzen, die vor der Versiegelung der Landschaft da waren, haben einen erheblichen Teil der Sonnenstrahlung für ihre Fotosynthese verwendet. Nur ein Teil der Sonnenstrahlung erreichte den Boden. Die Sonnenstrahlung wurde abgefangen, und in chemischer Form in den Pflanzen gespeichert. Die Versiegelung der Landschaft hält weltweit an, bedingt durch die Bevölkerungszunahme bzw. in Europa durch den Wunsch nach mehr Komfort. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes beträgt die Flächenversiegelung Deutschlands täglich 107 Hektar.
  • Der Anteil der Heizfläche in den Gebäuden ist gestiegen. Im Gegensatz zu früher werden meist alle Räume beheizt. Außerdem wurde die Raumtemperatur hochgefahren. Je weiter ein Land im Norden liegt, desto größer ist der Energieanteil, der zur Heizung benötigt wird. Deshalb steigt auch der Wärmeinseleffekt der Siedlungen, je weiter man nach Norden kommt. Und damit wird die gemessene globale Erwärmung auch umso größer, je weiter man nach Norden kommt.

Auch die freie Fläche hat einen Wärmeinseleffekt

Auch die freie unbebaute Landschaft hat eine menschenbedingte Erwärmung erfahren, die aber nichts mit C02 zu tun hat. Der WI der freien Fläche ist real und durch Versuche nachweisbar, im Gegensatz zu einem C02-Treibhauseffekt. Dieser ist durch keinen Versuch beweisbar.

Folgende Landschafts-Umgestaltungen haben die physikalischen Eigenschaften der Landfläche verändert:

  • Die Trockenlegung der Landschaft durch Hunderttausende von Kilometern an Sickerschläuchen, Drainagerohren und Entwässerungsgräben in den letzten 100 Jahren. Durch das schnellere Abfließen des Oberflächenwassers  wurde die Verdunstung in der freien Fläche entscheidend verringert. Feuchtwiesen, Tümpel, Weiher, Moore und nasse Talauen wurden zu bäuerlichen Leistungswiesen und Ackerland. Eine Trockenwiese heizt sich schneller auf als die zuvor vorhandene Feuchtwiese.
  • Zudem wurde auch in der freien Fläche für den Straßen- und Feldwegebau Landschaft versiegelt, was an einer allgemeinen Erwärmung in der freien Fläche mitwirkt.
  • Die Nebeltage wurden weniger. Aus der feuchten Fläche bildete sich in früheren Zeiten der Frühnebel, im Herbst, vor allem im November waren die Talauen oft tagelang bedeckt und die Sonnenstrahlung wurde wieder reflektiert. Weniger Sonne erreichte den Erdboden. In den letzten 20 Jahren sind aus meinem Heimatort die durchgängigen Nebeltage ganz verschwunden. Selbst im November lösen sich die Nebel spätestens am Nachmittag meist auf, wodurch die Sonneneinstrahlung zunimmt. Diese Novembererwärmung kommt also vom Wärmeinseleffekt und nicht vom C02. Die freien unbebauten Flächen in Deutschland haben somit gegenüber früher ebenfalls einen Wärmeinseleffekt, den man auch bei den Messstationen in der Natur berücksichtigen müsste. Natürlich ist er kleiner als der WI bei den Wetterstationen mitten in der Bebauung.

Rapider Anstieg des Energie- und Stromverbrauchs

  • Die Anzahl der elektrischen Verbraucher in- und außerhalb der Gebäude hat sich in den letzten 50 Jahren ständig erhöht. Aufgrund des Wohlstandes hat auch die Anzahl der Beleuchtungsquellen zugenommen und damit der Gesamtstromverbrauch.
  • Europa ist heller geworden. Das ist aus dem Weltall gut erkennbar. Die Anzahl der Beleuchtungskörper und Straßenbeleuchtungen hat sich in den letzten 40 Jahren vervielfacht. Jeder Beleuchtungskörper gibt Wärme an die Umgebung ab.
  • Die Zunahme der Mobilität. Für den Antrieb benötigt jedes Fahrzeug einen Kraftstoff. Am Schluss der Fortbewegung wird der Antriebsstoff in Wärme umgewandelt und an die Umwelt abgegeben.
  • Die Zunahme der Industrialisierung: Jeder Arbeitsprozess verschlingt Energie. Jeder Energieeinsatz wird am Ende in Wärme verwandelt und freigesetzt.
  • Die Zunahme der herkömmlichen Kraftwerke: Bei der Stromerzeugung gehen zwei Drittel der erzeugten Kilowattstunden als Wärme verloren. Sie heizen die Umgebung auf.

Der Wärmeinseleffekt in den Alpen

Da Warmluft nach oben steigt, hat der Wärmeinseleffekt einen bedeutenden Anteil an der Gletscherschmelze in den Alpen, gerade dort haben sich die Lebensbedingungen in den letzten 100 Jahren mit dem immensen Anschwellen der Touristenzahlen vor allem im Winter, sowie dem Umbau und der Betonierung der Landschaft am meisten verändert. Den WI sehen wir als Hauptgrund für das immer noch andauernde Schmelzen der Gletscher in den Alpen an, obwohl die Temperaturen global seit zehn Jahren abnehmen. Daneben sind noch andere örtliche Faktoren von Bedeutung, wie z.B. die Verschmutzung des Schnees durch schwarze Rußteilchen aus Heizungen und Autos.

Aus all diesen Gründen erkennt man leicht, dass der WI sich längst nicht mehr auf Großstädte beschränkt, wie der Deutsche Wetterdienst annimmt.  Es handelt sich um eine allgemeine Erwärmung Deutschlands aufgrund des menschlichen Wirkens und Bestrebens, die Natur- zur Kulturlandschaft umzugestalten.

Diese allgemeine Erwärmung der Landschaft aufgrund des menschlichen Wirkens bzw. Zerstörung der Naturlandschaft hat selbstverständlich nichts mit einem möglichen C02-Treibhauseffekt zu tun, auch wenn sie oft, aber irrtümlicherweise als Beweis angeführt wird.

Eine Rechenaufgabe für die Wissenschaft

Der Wärmeinseleffekt stellt eine nach oben abweichende Verzerrung der Messdaten für das Klima dar. Er wirkt der globalen Abkühlung seit zehn Jahren entgegen, denn je kälter das Klima wird, umso stärker wirkt der WI. Trotz des steigenden Wärmeinseleffektes haben sich die Temperaturen in Deutschland in den letzten neun Jahren um 0,7 Grad abgekühlt, in den letzten zehn Jahren sogar um 2 Grad, und die Abkühlung hält weiter an.

Aufgabe der Wissenschaft wäre es nun, diesen WI für Deutschland und die anderen Staaten quantitativ abzuschätzen, und die Jahresmittelwerte der letzten Jahrzehnte ohne diesen Fehler-Effekt zu ermitteln. In einer Arbeitsgruppe haben wir versucht, dieses Vorhaben umzusetzen. Wir fragten uns: Was würde für die angeblich globale Erwärmung seit 1850 durch die Treibhausgase noch übrig bleiben?

Der primäre Temperaturtreiber in Deutschland

Deutschland ist seit 150 Jahren wärmer geworden. Das messen die Bodenstationen. Die Erwärmung beruht auf natürlichen Faktoren wie der Sonne und der kosmischen Strahlung (Svensmark), welche die Wolkenbildung beeinflussen und auch auf menschlichen (anthropogenen) Faktoren. Der anthropogene Anteil an der Erwärmung kommt aber wohl kaum von einem immer wieder behaupteten C02-Treibhauseffekt, sondern hauptsächlich vom Wärmeinseleffekt. Ansonsten müsste es überall gleichmäßig wärmer geworden sein, denn das CO2 verteilt sich gleichmäßig rund um den Globus.

Rechnet man alle Wärmeinseln von Deutschland aus den Jahresmittelwerten heraus, dann ist Deutschland im Jahre 2010 gleich warm/kalt wie vor über 100 Jahren.

Der Wärmeinselanteil an den Temperaturen Deutschlands beträgt 1,2 Grad in den letzten 120 Jahren. Diese Angabe liegt innerhalb eines gewissen Streubereiches. Vor allem in den letzten 30 Jahren ist der Wärmeinselanteil an den ermittelten Temperaturen stärker gestiegen, weil der Eingriff in die Landschaft am höchsten war. Für diesen kurzen Zeitraum beträgt der WI etwa 0,5 bis 1 Grad.

Schlussfolgerung: Vergleicht man den Temperatur-Jahresmittelwert Deutschlands von 2010 mit dem von 1880, dann vergleicht man eigentlich Äpfel mit Birnen. Es handelt sich um ein ganz anderes Deutschland mit veränderten Naturlandschaften. Wäre Deutschland in seinen Regionen und Landschaften über die letzten 130 Jahre gleich geblieben, so wie das Jahrhunderte zuvor weitgehend die Regel war, und hätten sich auch die Standorte der Messstationen nicht verändert, dann hätte sich der Temperaturverlauf folgendermaßen entwickelt:

Eine Anfangserwärmung nach der kleinen Eiszeit bis 1900, dann etwa 40 Jahre gleichbleibende Temperaturen, mehr als 1 Grad über den Temperaturen der Kleinen Eiszeit, die um etwa 1850 zu Ende ging. Dann 30 Jahre abnehmende Temperaturen, Annäherung an die Temperaturen der Kleinen Eiszeit. Dann ab 1975 den angenehmen Anstieg bis zum Jahr 2000. Und seit 10 Jahren die Klimaabkühlung. 2010 ist man wieder auf dem Temperaturniveau vor 1900 (knapp unter 7 Grad) angekommen.

Fazit

Die angenehme Erderwärmung der letzten 25 bis 30 Jahre ist durch die Temperaturabkühlung seit 12 Jahren wieder aufgebraucht. Die Erde wird kälter.

Für mich als aktiver Naturschützer bedeutet das: Wir müssen die ständige Zerstörung unserer Landschaft verhindern. Die Klimaerwärmung Mitteleuropas gibt es weitgehend nur in den Wärmeinseln. C02 im Boden zu versenken nützt nichts und kostet nur unnötig Geld. Es gibt keinen Versuch, der den behaupteten C02-Effekt beweisen kann. C02 macht kein Klima heiß. C02 ist ein lebensnotwendiger Stoff für die Pflanzen. Mit C02 wachsen unsere Nahrungsmittelpflanzen schneller und die Ernteerträge steigen.  Die geplanten C02-Vergrabungen und Speicherungen der Regierungen sind die falschen Gegenmaßnahmen und somit Blödsinn, den wir teuer bezahlen müssen.

Josef Kowatsch, Hüttlingen; Studium der Fächer Chemie, Physik
Eigenstudium in Biologie und Geografie, Schwerpunkt Kima
aktiver Natur-und Umweltschützer
ausgezeichnet mit über 50 Umwelt- und Naturschutzpreisen für seine Aktivitäten

Anmerkung: es handelt sich hierbei um die Zusammenfassung eines längeren wissenschaftlichen Textes. Ungekürzt ist er unter dieser Adresse aufrufbar: http://www.wahrheiten.org/blog/2011/01/27/waermeinseleffekt-taeuscht-klimaerwaermung-vor/

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alle Kommentare

  1. Pepper (kein Partner)

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  2. Nayira (kein Partner)

    Medizin? Verstehe ich grade nicht. Wissenschaft besteht aus Theorien, die st ndig wtewerinetickelt werden m ssen und durch Beweise best tigt oder widerlegt werden. Und derzeit gibt es eben eine globale Abk hlung das sind Fakten und keine Spinnereien. Es ist nat rlich immer eine Frage der Aufl sung und man kann statistisch alles irgendwie so hinbiegen, wie mans gerne haben will. Das beweist aber letztlich auch nur, dass mans sich so einfach nunmal nicht machen darf und mit u erungen vorsichtig sein sollte, die in Richtung eindeutig bewiesen gehen. http://xqghehjyr.com [url=http://lpqhzfgjj.com]lpqhzfgjj[/url ] [link=http://pbkiocjjqh.com]pbkiocjjqh[/link ]



  3. Hanifa (kein Partner)

    Medizin? Verstehe ich grade nicht. Wissenschaft besteht aus Theorien, die st ndig wttlereniwickeet werden m ssen und durch Beweise best tigt oder widerlegt werden. Ja, aber es kommt recht selten vor, dass ein Ingenieur einen brauchbaren Beitrag zur Medizintheorie leistet. Warum sollte ein Ingenieur einen brauchbaren Beitrag zur Klimatheorie leisten k nnen? Und derzeit gibt es eben eine globale Abk hlung das sind Fakten und keine Spinnereien. Es ist nat rlich immer eine Frage der Aufl sung und man kann statistisch alles irgendwie so hinbiegen, wie mans gerne haben will. Entweder es sind Fakten oder es ist eine Frage der Interpretation. You can't have it both ways. Die Frage ist, ob ein fachfremder Ingenieur die Fakten besser interpretieren kann als der Weltklimarat der Vereinten Nationen, an dem mehr als hundert Forscher beteiligt sind, wo in Arbeitsgruppen diskutiert und Peer Review betrieben wird. Wir _haben_ nachweislich eine globale Abk hlung, wie man den Infos auf der verlinkten Seite entnehmen kann. Das behauptet noch nicht mal der Autor, sondern: Das ganze l sst f r mich nur einen einzigen Schluss zu: Nichts genaues wei man nicht. Mit anderen Worten: Der Autor kann die Daten nicht interpretieren. Und deswegen geht er selbstverst ndlich davon aus, dass es Leute vom Fach auch nicht k nnen. Ganz gro es Kino.Hier mal meine Interpretation: Tats chlich widersprechen sich die vier Graphen gar nicht, weil sie unterschiedliche Luftschichten abbilden. Ob sich die Luft in 20, 30 km H he abk hlt oder erw rmt, ist wurscht. Relevant ist nur die Lower Troposphere , weil sich nur dort das Leben auf der Erde abspielt. Was in der unteren Troposh re geschieht, hat Auswirkungen auf Menschen, Tiere, Pflanzen, Gletscher etc. Und da zeigt der Trend eindeutig nach oben. Au erdem haben die bodennahen Messungen nicht erst in den 1980er-Jahren angefangen. http://lartfukkqnh.com [url=http://gqgywtbu.com]gqgywtbu[/url ] [link=http://mxhocg.com]mxhocg[/link ]



  4. Soe (kein Partner)

    Es ist ja nicht so, dass nicht auch gen gend ernstzunehmende Wissenschaftler die vieeln Vereinfachungen und pseudo-wissenschaftlichen Analysen durch die Medien kritisieren.Der Autor macht nichts anderes als die Argumentation vieler Umweltsch tzer aufzugreifen und damit die willk r ihrer Interpretation der Daten aufzuzeigen. je nach Messzeitraum l sst sich eine Erw rmung oder eine Abk hlung beweisen , alleine das zeigt doch, dass verbindliche Aussagen mit Vorsicht zu genie en sind.F r Natur und Umwelt w re eine Erw rmung sicher w nschenswerter, ich habs jedenfalls im Zweifel lieber w rmer als k lter. Das ist aber eigentlich auch gar nicht der Punkt, interessant ist doch, dass trotz der Umstrittenheit verschiedener Theorien so getan wird, als w re die ganze Welt in Gefahr und als m sste da jetzt dringend alles infrage gestellt werden, was Menschen so treiben. Das ist reichlich anma end, wenn man bedenkt dass sich das Klima schon ver ndert hat bevor es berhaupt Menschen gab.



  5. Mizuki (kein Partner)

    Auch wenn Ihr hier im Zweifel das Problem viel tiefer aacnpkt, will ich doch noch mal kurz aus der Praxis berichten (Gottseidank?!) hat bei der Ratssitzung niemand versucht, allgemein ber die Klimaentwicklung zu diskutieren (Da die Sitzung ohnehin bis halb zwei gedauert hat ).Um auf Deine Frage (Hoffnung?) einzugehen, lieber Jan in Deichsicherheit wird das Geld sicher nicht gesteckt, denn die ist nicht Aufgabe der Stadt, sondern des Bundes/Landes/der Deichverb nde. Hier geht es mehr um eine von CDU und Gr nen durch verschiedene Sachantr ge parallel angesto ene Diskussion (warum sich die SPD nun grade damit br stet wei ich nicht). Im Moment scheint das Thema Klimaschutz grade in zu sein, und die verschiedenen politischen Gruppierungen versuchen, sich mit Ihren Beitr gen dazu gegenseitig zu bertreffen. Der Gipfel des Bl dsinns war dabei m. A. nach in einer Bauausschuss Sitzung erreicht, als der SPD Fraktionsvorsitzende ernsthaft aus Klimaschutzgr nden Vorschlug, Parkfl chen vor einem Kindergarten nicht auszubauen, damit die Eltern nicht mit laufendem Motor dort stehen w rden und COb2 in die Atmosph re blasen, wenn sie ihre Kinder abliefern. Lieber mehr zu Fu gehen Klar, der Vorschlag war von der CDU gekommen und er suchte wohl ein Argument, das abzulehnen So kennen wir unsere Volksparteien Aber den Haushalt beschlie en sie dann zusammen.. Ad Rem: Man hat Einigkeit dar ber erziehlt, dass 60.000 Euro f r Klimaschutzma nahmen in 2008 in den Haushalt eingestellt werden dar ber, wie diese Ma nahmen genau aussehen sollen, streiten sich die Fachaussch sse nun schon seit Monaten. Gl cklicherweise bin ich auch nicht im Umweltausschuss und nicht im Thema. Ich konnte auch Herrn Ehlermann vom Wochenblatt nur ziemlichen Bl dsinn antworten, als er mich neulich telefonisch mitten im Wald erwischte, als ich tote B ume zum verheizen schleppte. Ich bin ihm echt dankbar, dass er aus meinem Gefasel was halbwegs sinnvolles zusammengeschrieben hat.Damals erkl rte ich noch, der Gr nenantrag betreffs Vergaberichtlinien St dtischer Baugrundst cke k nnte sinnvoll sein. Ziel der Richtlinien ist die Vergabe von Baugrundst cken, insbesondere an jungeFamilien, um diesen den erstmaligen Bau eines Eigenheimes zu angemessenen Bedingungen zu erm glichen. (Dabei handelt es sich um Richtlinien mit einem Punktekatalog, wo man besonders ber cksichtigt wird, wenn man Kinder hat, behindert ist, usw.) Was ich damals nicht bedacht habe, ist, dass die exorbitante Bewertung von teuren Klimaschutzma nahmen wie Solaranlagen usw. dazu f hrt, dass der soziale Zweck der Richtlinie ad absurdum gef hrt wird und diese Baugrundst cke haupts chlich f r reiche in Frage kommen, die es sich leisten k nnen in die se Geschichten zu investieren. Folgerichtig haben wir die Gr nen in der Ratssitzung dann auch als kokapitalisten beschimpft.Immer wieder kommen die Gr nen bei Baupl nen auch mit der Forderung, festzulegen, dass die D cher nach S den zeigen m ssen wegen der ggf. einzurichtenden Solarzellen. Ich fand dieses gesetzliche H userdrehen immer daneben. Wenn jemand das will soll er sein Haus doch so bauen, und wenn nicht halt nicht.Bei den 60.000 Euro nun handelt es sich um Geld, dass in die Hand genommen werden soll, um die Energieeffizienz st dtischer Geb ude zu verbessern bzw. f r st dtische F rderungen bei Neubauten. Wie das ganze konkret gestaltet werden soll ist noch strittig und soll im n chsten Jahr entschieden werden. Wir haben uns dazu entschlossen, in dem Punkt bei der CDU mitzuschwimmen, weil bessere Isolierung st dtischer Bauten ja auch ganz praktisch Kosten sparen kann, weil die CDU daf r in anderen Punkten auf uns zugeht und nicht zuletzt nach dem Motto von zwei beln das geringere W hlen da sonst ggf. die deutlich berzogenen Gr nen Pl ne wom glich realisiert w rden.



  6. Juanita (kein Partner)

    Ich wei nat rlich, dass der Deichbau keine st dtische Aufgabe ist aber das w re eieintlgch das, was ich unter einer sinnvollen Klimaschutzma nahme verstehen w rde.Effiziente st dtische Geb ude werden uns zwar bei der n chsten Sturmflut direkt nichts n tzen aber sofern diese Investitionen letztendlich laufende Kosten senken sollten, ist die Ausgabe nat rlich durchaus sinnvoll, wenn auch eher aus haushalterischen Gr nden als aus Katastrophenschutzgr nden.



  7. Timothy (kein Partner)

    Hi,danke f r die Erw hnung Aber die Kampagne ist wirklich gut. Auch wenn sie walcscheinhirh bei den entscheidenden Leuten wenig Geh r finden wird.



  8. november_rain (kein Partner)

    Es ist nicht leicht zu verstehen, dass es bei dieser überwältigenden Beweislast immer noch ein paar "Skeptiker" gibt, die den anthropogenen Klimawandel auf Biegen und Brechen leugnen. Wie man sieht, klammern sie sich an jeden Strohhalm.



    • Neppomuck (kein Partner)

      "Von einem, der nicht fragt: "Was soll ich hiervon halten, was soll ich davon halten?", würde ich gar nichts halten."

      Konfuzius

      Auch ist unter "Beweislast" nicht der wachsende Druck der Öffentlichkeit auf die Verbreiter der Legende des "anthropogenen Holocausts", unbedingt Beweise erbringen zu müssen zu verstehen, was die Hektik der zurückrudernden Klimatologen erklären könnte, sondern die Aussagekraft der anerkannten und erkennbaren Indizien, die sich in äußerst bescheidenem Rahmen hält.

      Der Stumpfsinn von "steigenden Meeresspiegeln", die uns alle dem Ertrinkungstod näher bringen ist ebenso "relevant", wie das Schwinden der Artenvielfalt, die ja in tropischen Bereichen wesentlich umfangreicher ist als in der Kältezone.

      Hier geht es um einen global angelegten Betrug und nicht um die Sorge über eine kollektive Zukunft.

      Auch falsche Spuren, die ja gelegt werden müssen (was auch Spuren hinterlässt), führen zum Täter.
      Ebenso wie das Motiv.

    • izzibizzi (kein Partner)

      Neppomuck, man muss sich nur ausreichend oft selbst und gegenseitig vorsagen, was man glauben will, gell, dann wird's wahr!

      Noch schnell die Argumente der Gegenseite mit Anführungszeichen versehen, alles (natürlich nur nach Hörensagen ohne Beleg, weil es is ja klar, dass die eigene Meinung so viel gescheiter ist!) für falsch erklären und selber nichts Substanzielles vorbringen, einen (in der Größe völlig undurchführbaren) Betrug behaupten, und alles wird gut!

      Gewürzt mit ein bisserl falschem Unsinn (kein Mensch redet von Ertrinken!?), und wir können beruhigt weiter Schirennen schauen.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Welche Argumente, strandbikini?

    • november_rain (kein Partner)

      Ich finde, dass das Verbotsgesetz abgeschafft werden sollte, da der Staat Meinungen nicht bestrafen darf, und damit sich die Holocaustleugner nicht als Märtyrer gegen den diskriminierenden Leviathan aufspielen können.

      Als Nebeneffekt würde das Abstreiten von Klimawandel, Evolution, Holocaust und vieles mehr nicht nur intellektuell sondern auch rechtlich auf einer Stufe stehen. Somit wären alle zufrieden. Und Leute wie Kowatsch, Walter Lüftl oder "François Villon" können sich nach Belieben in der Öffentlichkeit lächerlich machen und zeigen wessen Geistes Kinder sie sind.

      Als Galileo seiner heliozentrischen Lehre abschwören musste, murmelte er die berühmten Worte, "Und sie bewegt sich doch". Auf die aktuelle Diskussion umgelegt bedeutet dies, dass der Treibhauseffekt und die Klimaerwärmung als wissenschaftliche Tatsache anerkannt ist, und eine menschliche Ursache der Erwärmung sehr wahrscheinlich gehalten wird. Egal, was irgendjemand behauptet.

      Eppur si muove!

    • izzibizzi (kein Partner)

      Lesen, neppomuck, einfach lesen!

      Hier wurden gleich einige brauchbare Links genannt, wo man sich zu beiden "Fraktionen" ein Bild machen kann. Wozu soll ich da was wiederholen? Sind wir ein kleiner "Heb-mir-mal-das-Bein-aufs-Sofa", oder?

    • Neppomuck (kein Partner)

      Ein selbstreferenzierendes Beweisangebot reduziert die Zahl der gleichlautenden Bezugsquellen auf „eins“.

      Das "Strickmuster" ist bekannt.

    • izzibizzi (kein Partner)

      Allein die hier angegebenen Quellen reichen von Amerika (NASA) über England und Australien bis hierher nach Österreich. Mehr Unabhängigkeit voneinander und weniger Selbstreferenz gibt's nicht!

  9. Nemo

    In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Buch von Prof Horst-Joachim Lüdecke, "CO2 und Klimaschutz, Fakten, Irrtümer, Politik", aufmerksam machen und das eines ernsten Studiums wert ist. Lesen alleine wäre nicht genug.



  10. phaidros

    Herr Volpini, ich streite nicht ab, dass es Wichtigktuer gibt, die aus persönlichen, Rache- oder welchen Motiven auch immer, Unsinn verbreiten. Und natürlich auch Nachläufer und Eiferer. Aber, wie hier richtig bemerkt wurde, die gibt's für die Hohlwelttheorie auch, und für die Zeugen Jehovas ebenfalls. Ich kenne einen Teil dieser Leute. Und weiß, dass es nicht stichhaltig ist, was sie sagen, auch wenn es oberflächlich so aussehen mag.

    Und, ob 200 oder 280ppm, an meiner Frage ändert sich nichts: wohin verschwinden 100ppm CO2 aus der Probe? Darauf gibt es keine Antwort.

    Letzter Versuch: Wärmeinsel. Messstationen in Stadt und auf dem Land zeigen denselben TREND!Folgerung: Wärmeinsel oder keine ist irrelevant! Einfach wurscht. Vergessen Sie das Argument, es hat mit dem Problem einfach nichts zu tun.

    Das war jetzt mein letzter Post in dieser Diskussion. Ich erkläre gerne, wenn es Fragen gibt, aber Urteile über mein Grundverständnis von Leuten, die es vermutlich nicht beurteilen können, sind keine Basis einer Diskussion für mich.

    BG/phaidros.vie@gmail.com



    • phaidros
    • Anton Volpini

      @phaidros

      Ein kleines Bonmot für ihre heutige Abendunterhaltung will ich Ihnen nicht vorenthalten. Nette Grüße AV

      http://www.schmanck.de/Rahmstorf.pdf

    • phaidros

      Und, was genau wollen Sie mir damit beweisen, Herr Volpini?

      4 Seiten unzusammenhängendes, vor Hass triefendes Geschwafel, keine Argumente, nur emotionale Stoppwörter, Beleidigungen, Behauptungen, präpotenter Sarkasmus...

      Danke!

      Ein schöner Beleg, wie ernst diese Fraktion zu nehmen ist, und wie sie rhetorisch vorgeht. Ich werde mir erlauben, das weiterzureichen, wenn mich jemand fragen sollte, ob Lüdecke seriös ist.

      Fällt Ihnen wirklich nichts auf, wenn Sie so einen Blödsinn lesen?

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Anton Volpini

      Nun Hr. phaydros, diesem offenen Brief geht die Forderung von Rahmstorf und Schellnhuber voraus, die "Klimaleugner" wie die Holokaustleugner zu bestrafen.
      Da kann man doch wirklich nur mit Humor antworten....

    • Francois Villon (kein Partner)

      Herr Volpini, ich habe die von Ihnen angegebene Seite aufgrufen, vor allem, weil phaidros dazu anmerkte: " ... vor Hass triefendes Geschwafel, keine Argumente, nur emotionale Stoppwörter, Beleidigungen, Behauptungen, präpotenter Sarkasmus... Danke! Ein schöner Beleg, wie ernst diese Fraktion zu nehmen ist, und wie sie rhetorisch vorgeht. ..."

      Mich interessierte da vor allem "der Haß", das "Geschwafel" und die "Beleidigungen".

      Vielleicht clickte ich die falschen Links an, aber das, was ich von dem Dipl.Meterologen Dr. Thüne las, klag seriös und fachkundig, und der Brief des Herrn Lüdecke war sprachlich und in seinem berechtigtem Spott ein Hochgenuß.

      Insofern haben Sie mir ein großes Vergnügen bereitet. Da ich auch denke, daß man den Klima-Abzockern und Grün-Fundis ohnedies nicht mit Argumenten kommen kann, war der Sarkasmus und Spott die adäquate Antwort. Die Charakterisierung durch phaidros ein jämmerlicher Schwindel.

      Nebenbei bemerkt, bekam ich auf meine rhetorische (und ironisch gemeinte) Frage, wie CO2 denn die Lufterwärme, ein Tutorial über Atome und Moleküle, aber klarerweise keine Antwort auf das Wie des Erwärmens. (Ehe ich aber nochmals eine Lektion bekomme, verrate ich dem phaidros, daß ich auch Physik studiert habe.)

    • phaidros

      Antwort auf Erwärmung: http://www.andreas-unterberger.at/2011/02/waermeinseleffekt-taeuscht-klimaerwaermung-vor/#comment-102624

      Perzeptionschwierigkeiten, die Herren? Einer meint, "Sonnenaufgang", der andere "Erwärmung" wären nicht beantwortet worden...

      Jetzt ist's aber wirklich genug.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Anton Volpini

      "Insofern haben Sie mir ein großes Vergnügen bereitet"

      Das freut mich Hr. Villon. Ich muß auch immer wieder lachen, sooft ich diesen Brief lese.

    • phaidros

      Perzeptionsschwierigkeiten. phaidros schreibt man mit i.

      Sie machen immer denselben Fehler: Sie halten den Leser für so dumm, dass man ihm die Meinung hinschreiben muss. Klopfen einander dabei ängstlich auf die Schulter und beeilen sich, einander schön ausführlich fornuliert recht zu geben. Offenbar glauben Sie selbst nicht so recht, was Sie da schreiben, sonst müssten Sie sich Ihre Mantras nicht dauernd selbst und gegenseitig vorsagen.

      Und zum Brief: das kann ja nun der Leser in aller Ruhe selbst für sich entscheiden, ob er das "köstlich" und "humorvoll" findet oder für das Geschreibsel z.B. eines bei Jobvergabe Übergangenen hält.

      Wer in einer Diskussion für voll genommen werden möchte, argumentiert anders (und das können Sie jetzt beziehen worauf Sie wollen).

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Francois Villon (kein Partner)

      Zu phaidros:

      Da meinte der Fuchs, dem die Trauben zu hoch hingen: sie schecken mir ja gar nicht, sie sind ja viel zu sauer.

    • Anton Volpini

      @phaidros

      Für die falsche Schreibweise Ihres Nick-Namens möchte ich mich entschuldigen.

      Aber trotzdem muß ich Ihnen entgegenhalten, daß ich nicht den Leser für dumm halte, sondern ich will, daß er sich seine eigene Meinung bildet.

    • phaidros

      ... solange es nur Ihre Meinung ist, Herr Volpini.

      Herr Villon: ich verstehe nicht, was Sie damit sagen wollen. Aber bemühen Sie sich nicht weiter - ich pausiere jetzt mal länger.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Neppomuck (kein Partner)

      Pausen sind immer nützlich, phaidros.
      Nur sollte man bei dem Begriff "Denkpausen" dieses Wort auch richtig verstehen.

    • phaidros

      Neppo - wer? Was haben Sie damit zu schaffen? Wer hat was von Denkpause gesagt? Leute, überprüft wenigstens, ob Eure Worthülsen auf die Situation passen. BG

    • Francois Villon (kein Partner)

      Neppomuck: er hat das Hölzchen "Denkpause" nicht aufgegriffen. Aber vielleicht war diese Zumutung auch zu viel.

      Die Klügeren überlassen ja bekanntlich das Denken den Pferden, ...

    • november_rain (kein Partner)

      "Ehe ich aber nochmals eine Lektion bekomme, verrate ich dem phaidros, daß ich auch Physik studiert habe."

      Echt? Ich hätte eher auf Bauingenieurwesen getippt, aber ist ja egal.

  11. Wertkonservativer

    Der Mann gefällt mir; erstens glaube ich ihm gern, weil seine Erkenntnisse ganz in die Richtung gehen, die mir als Laien (jedoch Verächter der CO2-Lüge!) recht gut gefallen.

    Zweitens hoffe ich (als Laie), dass seine Erkenntnisse mehrheitlich zutreffen und wissenschaftlich fundiert sind; insgesamt spricht mich die ruhige und seriöse Art und Weise, wie Herr Kowatsch seine Klima-Thesen vorbringt, jedoch sehr angenehm an!



    • november_rain (kein Partner)

      Ryke Hamer ist auch ein angenehmer Typ und trägt seine Neue Germanische Medizin ruhig und seriös vor, und doch ist diese Irrlehre gefährlicher Unfug. Aufgrund zahlreicher Vergehen wurde ihm vor Jahren die Zulassung als Arzt entzogen (vielleicht erinnern Sie sich auch an den Fall Olivia). Warum ich das erwähne? Nun, Kowatsch und Hamer teilen sich die gleiche Internetplatform (wahrheiten.org). Es mag sich jeder selbst seinen Reim darauf machen.

    • Johann Scheiber

      Die Neue Germanische Medizin ist die Revolution in der Medizin. Sie darf aber auf Grund politischer und ökonomischer Interessen nicht stattfinden. Dennoch ist mittlerweile die GNM weltweit nicht mehr aufzuhalten.

      Übrigens, Olivias Vater ist der vehementeste Verfechter der GNM.

    • Cavit (kein Partner)

      Ja, da sieht man wieder einmal was hier für Spinner herumlaufen. Die durchgeknalltesten Typen aus allen Richtungen.
      Das gute ist: Wenn sich Leute die ernsthaft krank sind nur mit dieser Medizin behandeln lassen dürften die Überlebenschancen recht gering sein - das Problem erledigt sich also selbst.
      Sofern sich also erwachsene Menschen damit umbringen wollen habe ich kein Problem damit, bei Kindern hört sich der Spass auf.

    • Johann Scheiber

      Bleiben sie cool, Cavit! Schauen sie einfach einmal im Netz nach wie viele Ärzte weltweit die GNM wenigstens diagnostisch anwenden.

    • Reinhard (kein Partner)

      Und wieder vom Thema weglenken und statt auf die Inhalte einzugehen den Autor anpinkeln.
      Es lebe die linke obrigkeitshörige Trollkampftruppe!
      "Bei Kindern hört sich der Spaß auf."
      Richtig, deswegen werden Impfungen im MKP vorgeschrieben, deren Nichtinanspruchnahme zur Streichung des Kindergeldes führt um nur ordentlich Zwang auszuüben, an denen und deren Folgen eine Handvoll Kinder als Kollateralschaden bleibende Schäden davontragen oder gar sterben. Im Interesse Aller müssen eben ein paar ins Gras beißen, nicht wahr? Aber wehe, Eltern entscheiden sich, der Pharmaindustrie, deren Werbung natürlich nur die Wahrheit beinhaltet, nicht zu vertrauen sondern einem Alternativmediziner, und dieser hat eine Nichtheilung zu verantworten (was den klassischen Medizinern auch immer wieder passiert, aber eh schon wissen, ein paar müssen halt ins Gras beißen, oft host a Pech...), dann springen die obrigkeitshörigen Gutmenschen gern auf den Propagandazug der Pharmaindustrie und Medizinerlobby auf und maßen sich an, Urteile zu fällen über einen Menschen, den sie nicht kennen und über dessen Arbeit sie keinen Dunst haben, weil sie, untertanengeistige Zwerge wie sie sind, die medial verbreitete weil üppig bezahlte Meinungsmache der Interessenten einer starken klassischen Medizin und ihrer Gläubigkeit an Pillen davor, danach und für das Ende freudigst als Eine Große Wahrheit schlucken und sich zu Litfasssäulen fremder Interessen einspannen lassen.
      Ich spreche November_rain ebenso wie Cavit schlichtweg die Kompetenz ab, ein Urteil über das Schaffen und Wirken ihnen aus subjektiven Medienberichten bekannten Heilern zu fällen und behaupte, dass das ganze Ausweichen auf das Thema Alternative Medizin nur dazu dient, ohne jeglichen Bezug zum Inhalt des Blogthemas dessen ihnen nicht genehmen Autor anzupinkeln - die übliche linke Taktik in den Diskussionen: Man gehe nicht auf das Thema ein sondern diskreditiere allein den Autor mit allen noch so an den Haaren herbeigezogenen Mitteln!
      Vorsicht, liebe Linkstrolle, Ihr verwendet das selbe Medium, die selbe Sprache und sogar die selben Schriftzeichen wie Euer Feindbild Unterberger und seine "Spinner" - besser, Ihr schreibt auf russisch, mit kyrillischen Schriftzeichen und nur per Post. Dann seid Ihr in besserer Gesellschaft.

      Und btw zum Satz: "Bei Kindern hört sich der Spaß auf."
      Schreibens das auf ein Transparent, Cavit, und postieren sie sich bei der nächsten Jubelfeier des Roten Rathauses für die Wiener Abtreibungsklinik im Objektivkegel der Kameras (außer ORF, die schneiden das eh wieder raus)! Dann könnens mit dem Argument "Kinder" weiterdiskutieren.

    • Cavit (kein Partner)

      Das ist natürlich ein großartiger Beweis für die Wirksamkeit...

      Arzt sein schützt vor Torheit, und vor allem vor Profitgier nicht. Ein Arzt ist nur ein Mensch mit einer medizinischen Ausbildung. Sofern es erlaubt ist werden sich immer Ärzte finden die Ihnen auch die windigsten Methoden für gutes Geld verkaufen. In manchen Fällen mag es relativ harmlos sein, beispielsweise wenn sie ihren Schnupfen mit teuren Zuckerkugeln "heilen". Bei der Behauptung Krebs mit dieser GNM behandeln und heilen zu können wird es fahrlässig. Wie gesagt tragisch und dumm aber man kann den Menschen nicht vor sich selbst schützen.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Man kann auch über Hildegard von Bingen lächeln, aber worüber "lächelt" die Schulmedizin vorerst nicht, bevor sie (in Sonderfällen) die Erkenntnisse nicht promovierter "Heiler" akzeptiert?

      Was mir an der GNM so "prima vista" ins Auge sticht, ist der Umstand, dass man die Auslösung eines Krebses einer kurzen, aber massiven "psychischen
      Extemsituation" zuordnet, sowie dessen manifest werdende Lokalisation der Art dieses "Auslösers".
      Und wer könnte das nicht bestätigen, es muss ja nicht anhand persönlicher Erfahrung sein.

      Das weite Feld der "psychosomatischen Krankheiten" hat, kartographisch gesehen, noch jede Menge weiße Flecken, und die sog. Schulmedizin hat da ziemlich versagt, diese mit Inhalten zu versehen.
      Warum, darüber kann man sicher geteilter Meinung sein, aber zwei (oder mehrere) Meinungen sind, gerade in einem so mystischen Umfeld wie der Medizin, sicher immer besser als nur eine.

      Dr. (allerdings nicht "med. univ.") Eugen Roth hat es sehr treffend beschrieben:

      "Was bringt den Doktor um sein Brot?
      a) die Gesundheit, b) der Tod.
      So hält der Arzt uns, dass er lebe,
      zwischen den beiden in der Schwebe.


      Und wenn man auch von Schulmedizinern mit dem ehrenvollen Hang zur Selbstpersiflage "coram publico" (so ein paar Millionen etwa) hört, dass es "keine gesunden 'Patienten' gibt, sondern nur schlecht untersuchte", dann gewinnt Roths Spüchlein zusätzlich an Bedeutung.

      Schließlich geht es hier auch um viel Geld.
      Da erhält der Ausdruck "positiver Befund" schnell eine Bedeutung, die durchaus das System zu entlarven geeignet ist.

      Im Sinne von

      "negativ, das sag ich ihnen,
      ist es, gibt's nichts zu verdienen."


      (Ein Arzt auf die Frage des Patienten, warum ein für ihn negativer Befund im medizinischen Sprachgebrauch "positiv" genannt wird.)

    • Cavit (kein Partner)

      Wieder sehr typisch für die Klientel hier. Es gibt nur schwarz und weiss. Wer nicht gegen Impfungen ist muss ein linklinker Troll sein der nur auf die böse Propaganda der Pharmaindustrie hört. Wird ein bisschen undurchsichtig, normalerweise sind Linkslinke ja eher gegen Industrie und böse Schulmedizin.

      Ich stehe dieser Pharmaindustrie übrigens sehr kritisch gegenüber (Tierversuche, Manipulation von Studien, maßlose Profitgier). Das heisst für mich aber im Umkehrschluss nicht, dass jeder alternative Unsinn wahr sein muss. Die alternative Szene lebt übrigens auch nicht von Luft und Liebe und verkauft ihren Unsinn zudem ausserordentlich gut und teuer.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Auch Wehleidigkeit ist Ansatzpunkt für etliche Krankheiten, Cavit, also Obacht.

    • Cavit (kein Partner)

      Noch eine sehr spannende Beobachtung: Normalerweise wird der Kapitalismus hier hochgejubelt, Kritik ist sofort Sozialismus. Bei der Medizin wird das Misstrauen gegen den K. allerdings auf einmal recht stark. Da wird den Ärzten und der Pharmaindustrie auf einmal gar unterstellt, dass sie Geld verdienen wollen, die Bösen.
      Komischerweise dürfte das weniger auf Alternativmediziner zutreffen, die müssen wohl im Gegensatz zu den bösen Medizinern wohlhabende Gentleman sein die aus purer Menschenliebe heilen.

    • Reinhard (kein Partner)

      Cavit, jeder will Geld verdienen. Ich spreche der Schulmedizin auch ihre Erfolge nicht ab, ich gehe nicht einmal so weit, Leuten wie Hamer Recht zuzugestehen, bessere Heilmethoden zu besitzen, aber im Gegensatz zu Ihnen schwinge ich mich nicht auf ein hohes Ross und malträtiere jeden von der schulmedizinischen Spur Abweichenden als "Quacksalber" oder "Irrlehrer".
      Ich gestehe der Pharmaindustrie ihre Gewinne zu und sie sollen ihre Geschäfte machen, haben auch schon genug Menschenleben gerettet, ABER es kotzt mich an, wenn Leute wie Sie sich vor den Propagandakarren jener Industrie und der von ihr gesponserten Schulmedizin freiwillig spannen, weil Sie den Medienberichten bezahlter Blätter mehr glauben als z.B. den persönlichen Berichten jener, denen von Alternativmedizinern geholfen werden konnte - das sind natürlich alles Verblendete und auf den Placebo-Effekt Heriengefallene, im Gegensatz zu Ihnen, der Sie aus der Meta-Ebene der abgehobenen Allwissenheit inquisitorische Urteile darüber fällen können, ob Leute, über dene Arbeit Sie nichts anderes wissen müssen als dass sie anders ist als die von Ihnen als richtig angesehene, ernst zu nehmende Heiler sind oder nur betrügerische Quacksalber.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Geld verdienen zu wollen ist an sich nichts Ehrenrühriges, es kommt immer darauf an, wie bzw. mit welchen Methoden.
      Wenn man z.B. an die diversen "Grippewellen" denkt, die dann ausgeblieben sind, kann einem aber schon das Kotzen kommen.

      Da wird z.B. Tamiflu brav von den Gesundheitsministern gebunkert, ein gewisser Herr Rumsfeld verdiente sich eine (weitere) goldene Nase daran, um letzten Endes als Sondermüll entsorgt werden zu müssen.

      Der Beispiele sind viele.
      Vogelgrippe und Schweinegrippe hatten wir schon, was kommt als nächstes?
      Die Hunde- oder die Katzengrippe?
      Da tun sich Märkte auf, die das Herz jedes Apothekers zum Hüpfen bringen.

    • Cavit (kein Partner)

      Ich "glaube" vor allem wissenschaftlich erforschten (nach Popper: vorläufigen!) Fakten, was nicht heisst, das diese perfekt oder immer wahr sind. Würde ich Erfahrungsberichten glauben müsste ich Entführungen durch UFOs, Engelskontakt, Kommunikation mit den Toten, Reinkarnation, usw. für wahr halten.

      Diese Erfahrungsberichte funktionieren oft so: Tumor, Heilungschancen gut - statt der bösen Schulmedizin Esoheilung, man hat ja noch Zeit, ist ja nicht so schlimm - zuerst mal sanft versuchen. Patient fühlt sich danach wunderbar, wenn man sich so toll fühlt kann ja nichts mehr sein, einige Zeit später Schmerzen usw. dann doch zu bösen Schulmediziner. Der kann dann unter Umständen nur mehr wenig machen und wird wieder zum Buhmann - hat man es doch gewusst Schulmedizin kann nix.

      Erzählen kann man viel, schwere Krankheiten sind natürlich auch für den Geist eine enorme Last, da können psychische Mechanismen bis zur totalen Verleugnung einsetzen. Das will ich den Patienten nicht vorwerfen, ist ja eine schwere Situation - nur sollte man solche Erfahrungsberichte nicht als Wirksamkeitsbeweis für eine Methode anführen.

      Was nicht heisst, dass alles wissenschaftlich erklärt ist (z.B. Spontanheilung) aber die Beweise für eine Heilung von ernsthaften Krankheiten durch die alternative Medizin sind äusserst dünn.

      Warum ich mir deshalb vorwerfen lassen muss Propagandahörig zu sein ist mir nicht klar, daher drehe ich das mal um und sage: Sie lassen sich vor den Karren der Alternativmedizin spannen.

    • Cavit (kein Partner)

      @ Neppomuck:

      1.) ist es unbestritten, dass in der Medizin viel Schindluder getrieben wird
      2.) ist es bei der Prävention nicht so einfach wie es scheint. Es gab ein Risiko in dessen Natur es liegt, dass es nicht sicher kalkulierbar ist. Als Verantwortlicher kann man es in diesem Fall eigentlich nur falsch machen. In dem Fall war die Prämisse wohl: Better safe than sorry. Die Pharmaindustrie mag da natürlich auch ihren Teil zur Risikowahrnehmung beigetragen haben. Die Gefahr wurde vermutlich stark übertrieben, durch wirtschaftliche Interessen und psychologische Mechanismen, vorhanden war sie allerdings durchaus.

    • Wertkonservativer

      Na, da sind wir vom Klima-Problem so ganz plötzlich in eine deftige Medizin-Diskussion geraten. Und das ausgerechnet nach meinem recht harmlosen und sicher nicht wissenschaftlich fundierten Beitrag!
      Noch viel Spaß beim Diskutieren um des Kaisers Bart!!!

    • november_rain (kein Partner)

      Ich habe durchaus die Kompetenz, zwischen der Wirksamkeit evidenzbasierter Medizin und Scharlatanerie zu unterscheiden, keine Sorge.

      Was das "Blogthema" angeht, von dem ich angeblich abweiche, sei nur soviel gesagt: Der Wärmeinseleffekt ist natürlich längst bekannt, und die städtischen Wetterstationen zeigen den gleichen ErwärmungsTREND wie die ländlichen. Das muss man einfach zur Kenntnis nehmen. Somit ist der nette Aufsatz von Herrn Kowatsch eine einzige Themenverfehlung, was einige Poster zu erklären versucht haben.

      Es zeigt sich hier wieder einmal mehr, dass beim Leugnen von Medizin, Klimawandel, Wissenschaft und dem Verteidigen von "Alternativen Lehren" die gleichen Denkmuster am Werk sind. Der liebe Gott hat offenbar viel Humor.

    • Reinhard (kein Partner)

      Cavit, um 10:44 haben Sie noch behauptet, der Pharmaindustrie kritisch gegenüberzustehen wegen der wörtlich "Manipulation von Studien". Und jetzt sind es doch diese Studien, die genau jene Fakten liefern, an die Sie glauben.
      Wenn Leute von UFOs oder Engeln oder Gesprächen mit Ururgroßvater erzählen, dann muss ich nicht daran glauben, ob es diese Vorgänge wirklich gibt, aber ich kann erstens vermuten, dass es Dinge gibt die niemand erklären kann und deswegen vom unzulänglichen menschlichen Hirn solcherart erklärt werden und zweitens habe ich nicht einen einzigen wirklichen Beweis in der Hand, dass die Leute nicht etwas erlebt haben, das sie sich nur so erklären können.
      "Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde..."
      Ich ziehe nicht aktiv am Karren der Alternativmedizin, aber ich gestehe ihm eine eigene Fahrspur zu ohne seine Protagonisten lächerlich zu machen, wie Sie um 9:23. Jemand, der mit soviel niederem Sarkasmus gutmenschliche Niedertracht verbreitet, muss auch damit rechnen, zu jenen Linken gestellt zu werden, die sich aufregen, empören und hochmütig herumgackern wenn verzweifelte Eltern mit ihrer Tochter zu einem Alternativmediziner gehen, aber applaudieren, wenn Ärzte für die industrielle Tötung von Föten arbeiten. Genau jene Menschenverachtung, egal ob gegenüber ungeborenem Leben, Andersdenkenden oder Anderslebenden, ist es, die mir das Würgen bereitet - gerade jene, die von einem verdammt hohen Ross herunter das tumbe Volk zu belehren suchen, welcher Medizin, welcher Wissenschaft, welchem Glauben sie gefälligst anzugehören haben um nicht als Trottel, Deppen und Spinner betrachtet zu werden, schwingen sich auf, mit Moralkeulen über "Menschenverachtung", "Hetze" und "Diffamierung" zu urteilen; schlimmer und verlogener als ein pädophiler Priester, der am Sonntag über "Kinderliebe" schwafelt.

      In das gleiche Muster passt "november_rain" um 12:22 - sofort, wenn man anderen Denkmustern eine Existenzberechtigung zugesteht, ist man ein "Leugner". Warum nicht gleich "Ketzer", werter Großinquisitor?
      Ich leugne z.B. die Veränderung des Klimas nicht, da ich sie als spürbar empfinde, aber - und das ist der Unterschied - ich erhebe die am besten bezahlte weil mit Zertifikathandel milliardenfach zu vergoldende Erklärung als die einzig mögliche sondern gestehe auch andere Erklärungen zu, die auch andere Ursachen bekämpfen.
      Jeder kleine Gymnasiast mit erlernter Problemlösungskompetenz lernt, dass Probleme immer mehrere Ursachen haben und die alleinige Konzentration auf eine Sichtweise und eine Handlungsweise bei der vermeintlichen Lösung das Dümmste und Fahrlässigste ist, was man tun kann. Aber wer die eine Wahrheit kennt, muss keine andere akzeptieren und kann jeden Zweifler und jeden, der sich auch andere Meinungen anhört, als "Leugner" auf den Scheiterhaufen des eigenen Hochmuts werfen. Viel Spaß beim weiteren Zündeln.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Der "Fall Tamiflu®" macht das System nur deutlich.

      Die Rechte an Tamiflu hat "Gilead Sciences", eine US-amerik. Arzneimittelfirma, an der Rumsfeld erhebliche Anteile hält (~ 40 %), Herstellung und Vertrieb ist bei Roche, und T. hatte innerhalb zweier Jahre den Platz # 4, was den Umsatzanteil im Sortiment von Roche, und das ist nicht klein, anlangt, inne.
      Wiewohl kaum wirksam *, T. ist ein Virostatikum ohne besondere, also spezifische Indikationen, wurde es unter sehr fragwürdigen Umständen zum Lieblingsprophylaktikum gegen die nie existent gewesene "Vogelgrippe" auf der Welt, oder zumindest in Europa, erklärt.

      Wer da die "Nachtigall nicht trappsen hört", dem dürfte nicht mehr zu helfen sein.
      Selbst nicht mit einem Placebo.

      * http://tinyurl.com/2woot66

      Anm.: Die Zulassung von T. als pharmazeutische Spezialität wurde 2000 zurückgezogen, 2002 wurde es wieder zugelassen.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Nachtrag:
      Aber unser "Cefarzt november_rain" wir sicher erklären können, dass das alles nur eine missliebige und rassistische, bzw. unfachmännische wie unsachliche Darstellung seitens eines hasszerfressenen Ewiggestrigen ist.

  12. Neppomuck (kein Partner)

    Svante Arrhenius* erkannte etwa um 1890, dass das Verbrennen von Kohle (= Kohlenstoff) Wärme freisetzt (wer hätte das gedacht?) und damit die Erwärmung der Erde verursacht, bzw. verursachen könnte.
    * „Im Jahr 1896 rechnete der schwedische Nobelpreisträger Svante Arrhenius erstmals aus, dass eine Verdoppelung des Kohlendioxid-(CO2-)Gehalts der Atmosphäre zu einer Temperaturerhöhung um vier bis sechs Grad Celsius führen würde.“

    Die 1. Klimakonferenz fand 1979 in Genf statt.

    Der erste Bericht von etwa zweitausend (in Worten 2000) Wissenschaftern
    kam 1990 auf den Tisch des Hauses.
    Man hatte festgestellt, dass der ermittelte CO2-Wert bereits 25 % über der „vorindustriellen Konzentration“ läge und somit „Feuer am Dach“ wäre.

    Wenn eine Verdoppelung des CO2-Gehaltes 4 – 6 ° C. (siehe S. Arrhenius) ausmacht, dann müsste eine Erhöhung um 25 % (von ppm 305 auf ppm 380) ein Achtel davon ausmachen, also 0,5 – 0,75 ° C.
    Das entspricht (ziemlich genau) dem mitunter propagierten Temperaturanstieg von 0,7 ° C in den letzten 100 Jahren.
    Also ein Rechenaufgabe für Taferlklassler.
    Die von 2000 „hochrangigen Wissenschaftern“ mit Hilfe einer viel Wärme freisetzenden Rechnerleistung ziemlich genau bestätigt wurde.

    Derzeit beträgt der Anteil des CO2 an der Atmosphäre etwa 380 ppm. (= pars per million), also etwa 0,038 %. Auf ein Molekül CO2 kommen somit ca. 3.000 Molekel „Restgase“, die „spezifische Wärmekapazität“ (= jene Wärmemenge, die einem Stoff pro Kilogramm zugeführt werden muss, um seine Temperatur um ein ° Kelvin zu erhöhen) des CO2 liegt (um 0° C.) bei 0,815 (wie sinnig), die von Luft bei 1,039, von O2 bei 0,915, von H2O bei 1,859 usw.
    Da die oder das IPCC (= Intergovernmental Panel of Climate Change) festgestellt hat, dass CO2 als Äquvalenz-Einheit bestens geeignet wäre, das “Erwärmungspotenzial“ von anthropogenen Einflüssen auf das Klima darzustellen, wurde dieses Gas, das schwerer als Luft ist, zum Gradmesser all des Unbills, das nun auf uns zukommt. Methan (CH4) wurde mit dem CO2-Äquivalent von „21“ (ist also 21mal wirksamer als CO2) „belegt“, die „fluorierten Kohlenwasserstoffe“ (FKW) mit einem Faktor von 6.500 bis 9.200, je nach Art und Schwefelhexafluorid (SF6) gar mit einem von 23.900 (wie präzise, immerhin auf 0,4 % genau berechnet). Die „Verweildauer“ der unterschiedlichen Gase sei hier einmal ausgeklammert, auch hier befindet man sich auf dem Boden von Spekulationen.
    So weit, so verwirrend.


    Warum sich die Ambition der „Kyoto-Protokoll-Chefs“ so sehr auf das CO2 festlegt, wo doch CH4 (ppm 30) als etwa doppelt so „wirksam“ erweist (30 x 21 = 630, dem stünde der ppm-Wert von CO2 mit 380 gegenüber), wird wohl ewig ein Rätsel bleiben. Zumal die vom Menschen verursachte CO2-Menge vergleichsweise klein ist, die beeinflussbaren Größen noch erheblich kleiner, und die Ratifizierung des Kyotoprotokolls außerdem nicht (!) von den die meiste fossile Energie verbrauchenden Ländern ratifiziert wurde.

    Also denkt nach, werte Wissenschaft(l)er, was könnte noch die Ursache von diesen Bedrohungen durch Überhitzung des Planeten sein?

    Die Überbevölkerung? (Jeder Mensch hat eine Heizleistung von etwa 100 Watt/h.)
    Klar, aber daran wird wo anders "gearbeitet".

    Die Klimanlagen?
    Stört die Märkte.

    Furzende Rinder etc.? (CH4)
    Die Viecher leiden unheilbar an Meteorismus, da lässt sich nichts machen.
    usw.

    So sehr der verantwortungsbewusste (= sparsame) Umgang mit fossilen Energieträgern sinnvoll und wünschenswert wäre, mit dem Hexeneinmaleins der Drahtzieher dieser Hysterie ist niemandem gedient. Was dabei herauskommt, ist allenfalls der endgültige Verlust des an sich schon kümmerlichen Rest-Vertrauens in die Wissenschaften.
    Und natürlich auch in das der Politik.

    Aber wie heißt es doch so schön, ob bei Wilhelm Busch oder sonst wo:
    "Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt 's sich gänzlich ungeniert."



    • phaidros

      »Jeder Mensch hat eine Heizleistung von etwa 100 Watt/h.«:

      Ist irrelevant, da die Heizleistung ja nicht vom Körper "produziert" wird, sondern in Form von Nahrung zu sich genommen, die selbst wieder ( ...blabla ... langweiliges Wissenschaftsgeschwurbel ... ) und letztendlich immer nur gespeicherte Sonnenergie ist. (Es sei denn, Sie fressen Uran, aber da würde ich abraten).

      Es geht ausschließlich um die Strahlungsbilanz.

      Übrigens: es sind rülpsende Rinder, nicht furzende. Nur, damit Sie ihren CH4-Filter am richtigen Ende anbringen, sollte das mal notwendig werden.

      Aber jetzt wieder ernst: irgendwer muss doch irgendwann beginnen, irgendwie nachzudenken. Das können nur die Wissenschaftler sein, wer sonst? Und soweit ich das beobachte, tun die das unaufgeregt und der Wahrheit verpflichtet. Legen ihre Ergebnisse vor.

      Was dann allerdings daraus gemacht wird, ist zum Kotzen! Und das gilt gleichermaßen für die Fanatiker beider Seiten.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Neppomuck (kein Partner)

      Aus jedem "Ergebnis" kann man falsche Schlüsse ziehen, phaidros.
      Diagnosen zu erstellen, und mögen sie auch richtig sein, bedeutet noch lange nicht, die richtige Therapie parat zu haben, bzw. sie anzuordnen.

    • phaidros

      Hier im Blog irgendwo habe ich den schönen Satz gelesen: »Zu jedem Problem gibt es eine Lösung die gleichermaßen einfach, bestechend wie auch falsch ist.«

      Muss in dieser Diskussion immer wieder daran denken.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Klingt äußerst defaitistisch.

      Der Satz gefällt mir besser:
      "Technik entwickelt sich immer vom Primitiven über das Komplizierte zum Einfachen."

      Antoine de Saint Exupéry

      Gilt nämlich für alle "Techniken", auch die der Argumentation.
      Und nicht nur für "eine".

    • phaidros

      Schöner Satz!

      Aber wieso defaitistisch (wieder ein neues Wort - musste nachschauen - danke!) ? Ich bezog das auf die »sonnenklaren« Lösungen Marke: »das ist doch alles Quatsch, man braucht sich doch nur anzuschauen, dass...«, wobei dann die haarsträubendsten Argumente gebracht werden.

      Wie zum Beispiel Physiker, die zu dämlich sind, ein Thermometer zu eichen. Oder zu vertrottelt, eine Wärmeinsel zu berücksichtigen. Und wenn sie es doch tun (=Daten kalibrieren) man ihnen vorwirft, dass sie Ergebnisse manipulieren.

      Und die Liste lässt sich fortsetzen ad infinitum.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Eine Lösung, die falsch ist, ist keine.

      Es klingt eben resignativ bis defaitistisch (mutlos etc.), wenn man von der "einen" Lösung, die noch dazu falsch ist, ausgeht.

      Probleme sind die Folge von Fehlern.
      (Siehe "Huston, wir haben ein Problem!")

      Wobei ein Problem viele Fehler als Ursache haben kann und ein Fehler viele Probleme auszulösen imstande ist.
      Hier "da kann man nix machen" (weil die einfache und bestechende Lösung falsch ist) zu sagen, ist noch "fälscher".

      Also muss man den oder die Fehler suchen und auch finden.
      Und beseitigen.
      Das wäre dann eine brauchbare Lösung.

      Das geht alles ins Philosophische hinein, ist also keine Spielwiese für Politik, die ja im gegenständlichen Fall für die ganze Verwirrung verantwortlich zeichnet.
      Dort verwirrt man lieber alle und alles bis zum totalen Chaos, als dass man am Ende in der Öffentlichkeit als Betrüger dasteht.

    • Reinhard (kein Partner)

      Was die Lösungen falsch macht, sind ihre Protagonisten.
      Wann immer WIssenschaftler ein mögliches Problem aufzeigen, fühlen sich Politiker dazu berufen, unter Vermeidung des lästigen Umwegs der Analyse wahrer Ursachen und ihres Umfangs der Einflussnahme auf das Problem schnelle Hüftschüsse zu liefern, die zwei wichtige Zwecke erfüllen müssen: Erstens müssen sie gut klingen, auf dass die Politiker sich als Retter der Welt positionieren und vor Kameras mit hohlen Phrasen wichtig machen können und zweitens muss ordentlich Kohle damit gemacht werden können.
      CO2-Hysterie und der dazugehörige Ablasshandel entsprechen wieder genau diesem Schema.
      CO2, Feinstaub, Ruß und Dreck zu reduzieren ist das Gebot der Stunde, denn auch mögliche Gefahren müssen eingedämmt werden; aber Falschinformation, Verschweigen, Maulkörbe sowie ein blühender Milliardenhandel mit Ablasszertifikaten widersprechen dem Ziel massiv. Man will einfach niemanden überzeugen, weil es leichter ist, zu bestimmen. jede Diktatur hat ihre Waffen; früher waren es Vorderlader, heute sind es Moralkeulen.

  13. november_rain (kein Partner)

    Ich habe mir die Seite Wahrheiten.org jetzt doch näher angesehen. Ist weit fantastischer als ich gedacht hatte. Als Normalsterblicher kann man ja kaum erahnen, wie wir von vorn bis hinten belogen werden. Onkogenese, Evolution, 9/11, Impfen und natürlich die Klimaerwärmung - alles Lügen.

    Im Ernst, wie kann ein einigermaßen intelligenter Mensch so etwas glauben? Vor allem bei medizinischen Themen wird eine ethische Grenze überschritten, wenn Irrmeinungen verbreitet werden. War nicht Hamer derjenige, der von Jahren ein österreichisches krebskrankes Mädchen "behandelt" hat, und daraufhin die Zulassung verloren hat?

    Ich wundere mich immer wieder, dass Unterberger solchen Spinnern hier ein Forum bietet. Man erinnere sich an Romig und seinen Gottestaat.



    • Eric Cartman (kein Partner)

      Hier wird die Meinungsfreiheit eben so interpretiert, dass man möglichst abseitigen Meinungen möglichst viel Platz einräumt. Anti-Mainstream wird hier aus Prinzip geschätzt und beklatscht, dabei ist es weitgehend egal wie fragwürdig die präsentierten "Fakten" sind. Hauptsache gegen die eingebildeten und tatsächlichen Feindbilder.

    • Reinhard (kein Partner)

      Zugehörigkeit zum Kreis der Erleuchteten der einen Wahrheit allein ist also schon genug Kompetenz, darüber zu urteilen, was "Irrlehren" sind - Grüße an die Inquisition.

    • phaidros

      Vorsicht, Reinhard: dünnes Eis! Denn allein der Name der Webseite "wahrheit.org" zeigt, dass die Genannten genau diesen Anspruch für sich selbst erheben!

      LG

    • Reinhard (kein Partner)

      Das ist ja das Traurige, Phaidros. Als wenn die Verbreiter anderer Ansichten nicht genug wüssten, dass wann immer eine Argumentation zu mühselig wird, rein die Form und der Autor angegriffen werden. Das erleben wir hier ständig - sei es bei Bildung, bei Wehrdebatte, Klima, Schüler- oder Verwaltungsreformbegehren etc.; wann immer jemand einer anderen Meinung nur das Existenzrecht zugesteht wird er als Person angegriffen und niedergemacht.
      Sich auf die Stufe jener herabzubegeben, die glauben die reine Wahrheit gepachtet zu haben und über jeden Zweifel erhaben zu sein, ist kontraproduktiv. Ich spreche auch lächelnd jenen die Kenntnis der reinen Wahrheit ab, die auf "wahrheit.org" jene zu predigen suchen. Ich unterstelle ihnen nur, von der Wahrheit gelegentlich nicht weiter entfernt zu sein als jene, deren Meinung momentan die allgemein anerkannte und deswegen mit gewissem Hochmut verteidigte Meinung ist. Dieser Hochmut ist es, der mich stört; der gleiche Hochmut, mit dem einst Inquisitoren jene auf Scheiterhaufen verbrannten, die die wahnwitzige Irrlehre verbreiten wollten, die Erde wäre keine Scheibe und würde sich um die Sonne drehen.

    • november_rain (kein Partner)

      Mir gefällt, wie Sie die Dinge verdrehen, Reinhard. Es sind Kowatsch und seine Freunde, die die Erde für eine Scheibe halten, bildlich gesprochen natürlich. Wenn Sie den Unterschied zwischen Metaphysik, Irrlehren und Wissenschaft verstehen möchten, kann ich Ihen die Lektüre von Popper nahelegen (Logic of Scientific Discovery, Routledge Classic).

    • Reinhard (kein Partner)

      Und mir gefällt die Präpotenz, mit der alles, was die Wissenschaftler nicht beweisen können, als metaphysischer Unsinn und Irrglaube vom Tisch gewischt wird.
      Dass die Erde annähernd eine Kugel ist lässt sich messen und erkennen. Warum aber das Universum, in dem sie sich bewegt, so funktioniert wie es funktioniert, können selbst die renommiertesten Wissenschaftler nur "beweisen", indem sie geheimnisvolle "dunkle Materie" und "dunkle Energie" erfinden. Es muss etwas geben, das wir nicht wahrnehmen, aber das doch da ist, weil sonst das ganze Weltbild nicht funktioniert wie berechnet. Aber wenn jemand kommt, und sagt er hätte es gesehen, bekommt er eine flauschige Jacke mit am Rücken zusammengebundenen Armen und eine weich tapezierte Wohnzelle zugewiesen.
      Wissenschaft nimmt das Recht der richtigen Auslegung von Statistiken für sich in Anspruch. Wenn eine Statistik nachweist, dass in einer Gegend mit höherer Storchenpopulation mehr Kinder auf die Welt kommen, könnte man daraus ableiten, die Störche müssten die Kinder bringen. Man weiß es inzwischen besser, aber, und das ist der Clou, an anderen Fronten, wo man noch gar nichts weiß, biegen sich Menschen mit dem Ruf seriöser Wissenschaftler auf genau diese Art und Weise die richtige Antwort zurecht. Verschiedene Leute diskutieren solange darum, bis es eine Mehrheit gibt, und die wird dann zum Dogma. Es wird probiert, und wenn eine genügende Anzahl Mäuse die erwarteten Reaktionen zeigt, wird zugelassen. Das System kennen wir seit den mittelalterlichen Gottesurteilen: alles nur eine Frage der Auslegung.
      Jene Präpoptenz macht keinen Unterschied zwischen offensichtlichem Unsinn mit 99,9prozentiger Unwahrscheinlichkeit (wie die amerikanische Atombombe unter Hawai, für die es offensichtlich weder Technologie noch Möglichkeiten gibt) und der Tatsache, dass es durchaus andere Erklärungen für die Phänomene geben könnte, für die eine allgemein gültige Erklärung als gefunden gilt. Aber das würde am Unfehlbarkeitsnimbus der Wissenschaftler kratzen, die ihre Universitäten nicht umsonst als "Tempel des Wissens" bezeichnen, denn es ist eine Religion, die genau wie jede andere nur ihren eigenen Protagonisten das Recht auf die Eine Wahrheit zugesteht und andere als die im Katechismus aufgelisteten Antworten nicht zulässt.
      Ja, die Wissenschaft hat bereits viele Erkenntnisse gesammelt, aber, und da setze ich immer wieder an, sie hat sich bereits zur Genüge geirrt und bereits genug Kollegen verlacht, verspottet und mit Häme in den Tod getrieben, deren Erkenntnisse sich später als richtig erwiesen haben, als dass sie das Recht hätte, mit hohntriefender Präpotenz jeden, der in seinen Forschungen auf andere als die genehmen Ergebnisse kommt, als Scharlatan abzutun.
      Kluge Leute wissen das, kluge Ärzte arbeiten inzwischen mit interdisziplinären Methoden, kluge Klimaforscher ignorieren nicht das CO2, aber den CO2-Fetisch, und suchen weiter nach anderen möglichen Ursachen, kluge Wissenschaftler fördern den Zweifel statt ihn wie im vorliegenden Fall zu unterdrücken, um einer wirtschaftlich milliardenschweren Geschäftemacherei den Weg zu ebnen (btw die globalen Klimaveränderungen werden nicht, niemals und nirgends vom Ablasshandel mit CO2-Zertifikaten beeinflusst - ebensowenig wie der Feinstaub vom Hausbrand durch den IGL-hunderter auf der regennassen Autobahn, der der gleichen "Vernunft" entspringt)
      Sie müssen mir keine Lektüre empfehlen um meine "verdrehten" Ansichten zu korrigieren. Sie brauchen nur akzeptieren, dass es Leute ohne Scheuklappen gibt. Und mal darüber nachdenken, warum die erfolgreichsten Entdecker und Erfinder eben nicht aus akademischer Schulung der Wissenstempel kamen sondern Autodidakten waren, neugierige Zweifler, die sich jede Denkrichtung offenhielten anstatt die Schulmeinung ihrer Professoren zwecks deren Wohlgefallen nachzuplappern.

    • Reinhard (kein Partner)

      Sorry, natürlich Haiti.

    • november_rain (kein Partner)

      Ich bitte Sie, was hat es mit Präpotenz zu tun, wenn man bei einer Diskussion über ein wissenschaftliches Thema die wissenschaftliche Methode einmahnt? Es geht hier um Falsifizierbarkeit versus Dogmen, und was Sie scheinbar nicht verstehen ist, dass Typen wie Hamer, Kowatsch und Andere längst widerlegt worden sind.

      Ich bin nicht ganz sicher, wen sie mit "Entdecker und Erfinder" meinen, aber die meisten, wenn nicht alle modernen Wissenschaftler, der die Menschheit große Entdeckungen verdankt, hatten sehr wohl eine formelle Ausbildung. Oder sind Sie auch einer von denen, die glauben, Einstein wäre eine Null in der Schule gewesen, und hat als kleiner Beamter die Relativitätstheorie aus dem Ärmel gezaubert?

    • . (kein Partner)

      Bei Hamer besonders amüsant: seinen Krebs hat er sich hübsch operieren lassen...

  14. Eric Cartman (kein Partner)

    Na bitte, jetzt ist sie enttarnt, DIE KLIMALÜGE!!! Ein genialer Kopf beweist, dass die Wärmeinseln die Erde erwärmen - oder auch nicht. Und das alles nur weil diese dummen, gekauften Wissenschaftler übersehen haben wo sie ihre Temperaturen messen. Eh klar, haben wir eh schon immer gewusst, dass da was nicht stimmt. CLIMAGATE 2.0!

    Sollte es uns doch zu warm werden können wir auf der Seite der Publikation gleich nachschlagen wie wir uns mit der neuen germanischen Medizin heilen können. Aber nur ja nicht impfen, da stecken wahrscheinlich die selben Freimaurerilluminatenausserirdischenklimalügner dahinter.

    Ich hab auch eine Kimawandeltheorie: Die EDV ist schuld. Computer erzeugen Wärme, viele Computer erzeugen mehr Wärme und heute sind selbst diese modernen Handtelefone schon Computer. Mehr Wärme = wärmeres Klima logisch nicht? Eine mutige und spannende Anti-Mainstream Theorie - wie gemacht für dieses Forum! Passt nicht ins komplexe Gesamtbild? - Pah, das wurde ja nur von der Klimalügenmafia entworfen, meine mutige Meinung ist richtig. Danke fürs lesen und meinungsmultiplizieren sie bitte meine mutige politisch inkorrekte Theorie. Vielleicht mache ich auch bald ein Bürgerbegehren.

    Grüße vom Spinnerplaneten!



    • Reinhard (kein Partner)

      Manchmal scheints, es kommt von der vielen warmen Luft, die diejenigen herausposaunen, die die Eine Wahrheit besitzen! Oder den Scheiterhaufen, mit denen alle Verfechter anderer Meinungen ebenso wie ihre Bücher verbrannt werden.
      Halleluja und Hosianna!

  15. Francois Villon (kein Partner)

    Eine der größten Lügen der heutigen Zeit ist zweifelsohne die Klimalüge. Durch die Veröffentlichung verräterischer e-Mails der britischen Climate Research Unit (CRU) im Internet („Climategate“) ist dieser Schwindel im Spätherbst 2009 aufgeflogen. Zwei außerordentlich strenge Winter In Folge haben die Glaubwürdigkeit der Warnungen vor einem von uns Menschen gemachten „Treibhauseffekt“ weiter untergraben.

    Man beginnt zu begreifen, daß die damit verbundene Bevormundung unfrei macht. Wir ahnen, daß die Unterordnung unter willkürliche CO2-Quoten und Bauvorschriften oder aufwendige Nachhaltigkeits-Zertifizierungsprozeduren das Leben keineswegs lebenswerter macht.

    Der „Climategate“-Skandal kommt langsam im Bewusstsein der Menschen an. Der „Weltklimarat“ IPCC hat erheblich an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Die Furcht vor der kulturellen und wirtschaftlichen Verarmung durch die unkontrollierte Zuwanderung bildungsferner und gewaltbereiter muslimischer Clans gewinnt, wie die überwältigend positive Aufnahme des Buches von Thilo Sarrazin zeigt, im Angsthaushalt der Deutschen zunehmend die Oberhand. Im Zusammenhang mit der Schuldenkrise und dem sich anbahnenden Auseinanderfallen der Euro-Zone kam es zu einem massiven Verlust von Vertrauen in die Staatsbürokratie. Es ist offenkundig geworden, daß es bei der „Klimapolitik“ gar nicht um das „Weltklima“ geht, sondern um die Bilanzen von Großbanken und Hedgefonds, die mit dem CO2-Emissionshandel Milliarden, wenn nicht Billionen verdienen wollen.



    • phaidros

      Sie sind nicht à jour: Climategate ist längst widerlegt.

    • november_rain (kein Partner)

      Und sie erwärmt sich doch.

    • Francois Villon (kein Partner)

      Also, soviel ich weiß, ist der Anteil des CO2 an der Atmosphäre 0,39%.

      Um mir den „Treibhauseffekt“ einmal anschaulich vorzustellen, dachte ich mit einen Regenschirm der Fläche 1 x 1 m (= 100 x 100 cm ? 10.000 cm2).

      Jeweils 100 cm2 entsprechen also 1%, oder 10cm2 einem Promille , d.h. wenn mein Regenschirm über die ganze Fläche verteilt eine Schutzschicht im Ausmaß von ca. 39 cm2 – von 10.000(!) – hätte, würde ich, wenn dieser Schirm in etwas dergleichen Weise wie das Treibhausgas CO2 wirkte, vor einem Gewitterregen ziemlich geschützt sein. Jedenfalls entspräche diese Un-durchlässigkeit jener der von den Treibhausgas-Zertifikate-Lobby behaupteten für das Treibhausgas CO2.

      So ein Schirm ist auch viel praktischer als die üblichen, ist er doch viel kleiner und handlicher.

      Einen Kommentar zur Zertifikate-Schutzgelderpressung vermisse ich noch.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Zehnerpotenz-Irrtum, Francois.

      "380 ppm" bedeutet 380 Teile pro Million, also 380 / 1.000.000 und das macht 0,00038.
      Oder, in Prozenten (zwei Nullen weg) = 0,038.

      Was aber das Beispiel noch anschaulicher macht.

    • november_rain (kein Partner)

      Sie haben aber übersehen, dass über 99% (!) der trockenen Atmosphäre keine Treibhauswirksamkeit aufweisen. Lassen Sie sich was besseres einfallen.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Eine "trockene Atmosphäre" gibt es nicht, rain.

      Aber "trockene Antworten".

      Siehe "Lakonien".

    • november_rain (kein Partner)

      Natürlich gibt es sie. Das ist die Zusammensetzung der Luft ohne Wasser, können Sie in jedem Lehrbuch nachlesen. Und es sind übrigens über 99,9%, die nicht IR absorbieren.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Wo Luft, da auch Wasser.
      Man nennt dies "relative Luftfeuchtigkeit".

      Für einen, der mit Termini wie "Infrarotabsorption" um sich schmeißt, eine vergleichsweise große Bildungslücke.
      Merke: Energie kann nicht verloren gehen.
      Ebenso wenig, wie sie aus dem Nichts kommt.

      Das "perpetuum mobile" ist trotz manchmal anders lautenden Berichten noch nicht erfunden.

    • november_rain (kein Partner)

      Ich habe nie behauptet, dass irgendwo Energie verloren gehen würde, oder aus dem Nichts entstehen könnte, noch dass es keine Luftfeuchtigkeit gäbe. Informieren Sie sich selbst einmal über die Atmosphäre. Dort wird die trockene Luft immer wieder erwähnt. Deswegen verstehe ich Ihre Hinweise nicht.

      Ich beende hiermit die Diskussion, da sie ohnehin zu nichts führt. Ich bitte um Ihr Verständnis.

    • phaidros

      Ihr redet aneinander vorbei: die "trockene Atmorphäre", meint november_rain da hypothetisch (tun Sie doch, oder?). Ähnlich wie das "Fett in der Trockenmasse" beim Käse. Man denkt sich alles weg, was einem grad nicht in den Kram passt, und kann über die Eigenschaften des Rest leichter Klarheit gewinnen.

      november hat also recht.

      Wo aber Wasser ist (und auf der Erde ist Wasser), da ist auch Wasserdampf. Und somit Luftfeuchtigkeit. Also gibt es realiter keine "trockene Atmosphäre".

      Neppomuck hat also auch recht.

      Ihr habt also beide recht!

      Und jetzt, da ich allen recht gegeben habe - bitte! - nicht gleich aufeinander losgehen mit »Bildungslücke« und »um sich schmeißen« usw. wegen eines simplen Missverständnis!

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Neppomuck (kein Partner)

      "Trocken" ist eben immer relativ zu sehen, rain.

      "Ohne" heißt hingegen absolut kein Wasser.

  16. Cavit (kein Partner)

    Sieht überaus seriös aus, die Seite der Hauptveröffentlichung ist ja schon fast ein wissenschaftliche Journal. Die "Wahrheit" über das Klima, die Evolution, 911 usw., unter der Rubrik Krebs darf sogar Hamer über seine neue germanische Medizin sprechen, Impfen ist natürlich auch eine Lüge.

    Unterbergers Blog zieht tatsächlich immer weitere Kreise und bietet ein Biotop für die absurdesten Gestalten. Der Artikel hier ist ein neuer Höhepunkt.

    Ich sollte Zahler werden und einen Artikel über die Menschen in der hohlen Erde schreiben, die gibts nämlich wirklich, die hocken da unten und wärmen sich am Magmaofen.

    Der selbsternannte Klimaforscher widerspricht sich zudem im Artikel selbst. Wird es jetzt kälter oder wärmer durch den Wärmeinseleffekt?



  17. november_rain (kein Partner)

    Gibt es eigentlich auch einen Wärmeinseleffekt in der Arktis, oder in der Troposphäre, Herr Kowatsch? Ich frage deswegen, weil sich die Arktis besonders stark erwärmt, was bei GISS sehr deutlich wird, und in der Troposphäre (RSS, UAH) praktisch der gleiche Erwärmungstrend sichtbar ist wie bei GISS, HadCru, NCDC.

    Wenn Sie's nicht glauben wollen, bitte:
    http://tamino.files.wordpress.com/2011/01/adj1yr.jpg

    2010 war global das wämste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, je nach Datenreihe exaequo mit 2005 oder 1998. Das letzte Jahrzehnt war ebenfalls das wärmste seit B.d.A.

    Außerdem läßt sich in einem simplen Schulexperiment nachweisen, dass CO2 die Luft erwärmt. Das sollten Sie als pensionierter Realschullehrer wissen.

    Was sich in der Vorstadt von München oder im Schwarzwald oder sonst wo lokal abspielt ist vollkommen uninteressant. Das sollten Sie inzwischen verstanden haben. Es geht um den globalen Energiehaushalt.

    Es tut mir leid, dass ich so einen Schwachsinn auch mit einem Kommetar aufwerte. Aber es bleibt nur zu sagen: Herr Kowatsch, setzen 5 (oder 6 bei Ihnen) !



    • Francois Villon (kein Partner)

      Können Sie mir freundlicherweise erklären WIE CO2 die Luft erwärmt?

    • november_rain (kein Partner)

      Infrarotabsorption vielleicht?

    • phaidros

      Was ich jetzt schreibe, ist vereinfacht, aber nicht viel:

      Als Treibhausgas kommen grundsätzlich nur Moleküle*) infrage, die aus zwei verschiedenen Elementen zusammengesetzt sind (das hat mit den internen Schwingungsvorgängen tun). Also, CO2, H20 (Wasserdampf), CH4 (Methan), etc.

      Diese Gase absorbieren Strahlung in bestimmten Wellenlängen und speichern die absorbierte Energie in Form von internen Schwingungsvorgängen.

      Abgegeben wird diese Energie entweder wieder als Photon (=abgestrahlt), wobei die Richtung aber eine zufällige ist: dadurch wird Strahlung teilweise auf die Oberfläche zurückgestrahlt, die diese bereits »versucht hat, loszuwerden«, indem sie sie in Richtung Weltraum abgegeben hat => Erwärmung.

      Dasselbe pasiert natürlich auch in die umgekehrte Richtung (einfallende Strahlung und Abkühlung), aber unterm Strich ergibt sich ein Erwärmungseffekt.

      Außerdem kann Energie auch durch mechanischen Stoß weitergegeben werden (Wärmeleitung), sodass die Atmosphäre also auch direkt erwärmt wird.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      *) Molekül: durch chemische Bindung aus mehreren Atomen zusammengesetzt
      Atom: Grundbaustein der Elemente wie Sauerstoff, Wasserstoff, Kohlenstoff, Gold etc.

    • november_rain (kein Partner)

      Vergebene Liebesmüh, befürchte ich, phaidros. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es hier kaum jemanden wirklich interessiert, wie das Ganze funktioniert. Hauptsache ist, dass alle die LÜGE durchschaut haben.

    • phaidros

      »Außerdem kann Energie« kaufe ich zurück und ersetze durch »Oder die Energie kann«

    • phaidros

      Lieber november_rain,

      ich will einfach - und nicht nur hier - Zyklen nach dem Strickmuster "Die lügen!" - "Tun sie nicht!" - "Tun sie doch!" - "Nein!" - "Doch!" - "Nein!" - "Doch!" - "Nein!" - "Doch!"...

      mit Information unterbrechen. Es wird schon der eine oder andere Leser dabei sein, der das auch entprechend wahrnimmt, hoffe ich halt.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Philipp Starl

      Aber phaidros, erklären Sie uns doch bitte einmal, wie das CO2 die Wärme absorbieren soll, der größte Abstrahlungsbereich der Erde bei 8-13 Mikrometern liegt, CO2 aber am meisten bei 15 Mikrometern absorbiert?

      http://klimakatastrophe.wordpress.com/2009/02/26/co2-absorption-im-selbstversuch/

    • phaidros

      Sg. Herr Starl, das haben wir alles - wie Sie ganz genau wissen, denn Sie waren einer der Beteiligten - bereits vor einem Jahr ganz detailliert durchexerziert. Wir wiederholen das jetzt nicht. Nur soviel: niemand behauptet, dass im maximalen Abstrahlungsbereich absorbiert werden muss.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Philipp Starl

      CO2 kann aber im Bereich 8- 13 Mikrometern gar nicht absorbieren!

      Und ja, ich erinnere mich an die peinliche Vorstellung Ihrerseits, als Sie doch tatsächlich behaupteten, dass eine Badewanne, bei der 2/3 des einströmenden Wassers wieder abfließen, gefüllt werden kann.

    • phaidros

      Herr Starl, dass Sie das Konzept »Fließgleichgewicht« nicht begriffen haben und offenbar bis heute nicht begreifen, ebensowenig, wie Sie verstehen, dass CO2 nicht bei 13µm absorbieren muss, weil die Erde auch bei 15µm abstrahlt (nur eben weniger) macht(e) meine Vorstellungen keineswegs peinlich.

      Im Gegensatz freilich zu ihren: allein mit Ihrem letzten Satz stellen Sie eindrucksvoll Ihr physikalisches Grundverständnis (bzw. das jegliche Fehlen eines solchen) besser unter Beweis als ich das jemals könnte - vorausgesetzt ich würde mich jemals auf ein so tiefes Niveau begeben, jemanden schlecht aussehen zu lassen. Wie Sie das so gerne tun - mehr Glück beim nächsten Mal.

      Übrigens bin ich bin sehr froh: ich wollte dieser Tage wieder einmal versuchen, Ihnen vorsichtig zu Ihrer neuen Zurückhaltung zu gratulieren. Aber das erübrigt sich ja nun - diesesmal wohl endgültig. Einmal mehr: flegelhaft, ohne die geringsten Kenntnisse, ad hominem.

      Was ich davon halte, behalte ich für mich.

      -oo- (erinnern Sie sich auch daran?)

    • Philipp Starl

      Was jedoch ich davon halte, dass ein augenscheinlich um objektive Betrachtung dieser Wissenschaft hier im Forum ständig so tut, als wäre der anthropogene Einfluss erwiesen, behalte ich ebenso für mich selbst.

      Und natürlich strahlt die Erde auch bei 15 Mikrometern, aber eben nur sehr wenig. Wie erklären Sie also, ein um Objektivität und Wissenschaft bemühter Mensch, dass sich die Erde aufheizen kann, wenn jeden Tag ca. 75% der Wärmeeinstrahlung (und zwar auch der angestauten!) durch diese 8-13 Mikrometer wieder abgegeben werden?

    • Philipp Starl

      Ich sage Ihnen etwas phaidros. Sie können es nicht erklären, ganz einfach weil es nicht in Ihr Konzept passt, kann nicht sein, darf nicht sein. Da versuchen Sie sogar so alltägliche Axiome wie die Badewanne zu widerlegen, um die von Ihnen vertretene komische Theorie nicht zu gefährden. Das, mein lieber phaidros, ist peinlich.

      Für alle anderen: egal ob die Wärme von der Sonne oder vom CO2 auf die Erde kommt, 2/3 davon werden jeden Tag wieder abgegeben. Dies kann man eben mit einer Badewanne vergleichen, in die täglich 100 Liter Wasser fließen, 2/3 davon aber sofort wieder abfließen.

    • phaidros

      Lassen Sie's stecken, Herr Starl, Sie verstricken mich nicht in eine Diskussion. Habe ich Ihnen oben schon gesagt.

      Selbstverständlich existieren die Antworten auf alle Ihre Fragen. Da man die Hoffnung aber nicht aufgeben soll, auch Ihnen: http://www.skepticalscience.com/ - dort finden Sie alles Nötige. Aber bitte sprechen Sie mich nicht mehr darauf an.

      Es sind übrigens nicht mal sonderlich schwierige Fragen, aber Sie sind wie gesagt leider schon beim Fließgleichgewicht ausgestiegen. Also können Sie auch den Rest nicht fassen, da er darauf basiert.

      Mein -oo- muss ich noch denen erklären, die es nicht kennen, deswegen dieser Post: "over and out" - ich antworte nicht mehr.

      -oo-

    • Neppomuck (kein Partner)

      Badewannen sind keine Schildkröten (des Achilleus), starl.

      Und auch das war eine Fehlrechnung.
      (siehe Paradoxon des griechischen Philosophen Zenon von Elea)

    • Philipp Starl

      Wie wär's Neppomuck, wenn Sie einfach einmal das Wasser in Ihrer Badewanne aufdrehen und den Stöpsel nicht hineinstecken? Vorausgesetzt Ihr Abfluss funktioniert, wird die Badewanne niemals voll. Ganz praktisch, ohne Schildkrötentheorie.

      Und phaidros, ich stelle fest, Sie sind weiterhin unfähig, dies zu erklären,zur Kenntnis genommen.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Versuchen sie es lieber selbst, starl.

      Wenn weniger abfließt als dazu kommt, gibt es (wann, das hängt davon ab, um wie viel mehr zu- als abfließt) nämlich eine Überschwemmung.
      Und das will ich meiner lieben Frau nicht antun.
      Zumal nicht auszuschließen wäre, dass sie mich einen .... oder sonstwas heißt und mir gleich darauf das Feld überlässt.

      Sollte man doch einsehen können.

    • Philipp Starl

      Wenn weniger abfließt, als dazu kommt, ja. Die Erde gibt aber eben täglich ca. 75% ab und nicht 45%.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Wo speichert Mutter Erden denn das verbleibende Viertel?

      Bei der Wien Energie?

      Häupl tät 's freuen.
      Dann wäre er "der" Energie-Monopolist schlechthin.

      Wahr ist, dass die Erde näherungsweise 100 % zurückstrahlt.
      Sonst wären wir längst verkokelt.

    • Philipp Starl

      Der Rest wird absorbiert und strahlt dann teilweise wieder auf die Erde zurück, wovon dann wiederum der Großteil in diesem 8-13 Mikrometerfenster abgegeben wird.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Na, hoffentlich ist dieses "Fenster" nicht immer offen.

      Sonst kracht der Ofen bald auseinander.

  18. Josef Maierhofer

    Klimahisteriker - Klimahistoriker - Klimaforscher

    Zunächst danke für Ihren Beitrag !

    Den Klimahisteriker erkannt man daran, daß er Bedrohungsszenarien entwirft und unbewiesen lässt. Meist tut er das für viel öffentliches Geld mit Modellrechnern.

    Der Klimahistoriker stellt Meßdaten zur Verfügung und kann sich leider auf eine für das Weltklima nur kurze detaillierte Aufzeichnungsperiode stützen, wenn man die historischen Erkenntnisse von Eiszeiten und Polsprüngen, etc. außer acht lässt.

    Die Klimaforscher befassen sich ernsthaft mit den Ursachen und Hintergründen und, wie hier berichtet, kommen zu interessanten und richtigen und für mich auch schlüssigen Ergebnissen, wohne ich doch selbst in der Stadt und kenne die Abstrahlung der gespeicherten Energie der Beton- und Ziegelhäuser, die vor allem im Sommer oft bis weit nach Mitternacht wirkt.

    Ich selbst habe schon billige Schlauchsysteme berechnet, die vor allem im Sommer die Dächer (könnte man auch in Hauswänden anbringen) kühlen und das flüssige Medium für Warmwassergewinnung erwärmen. Das könnte den Wärmeinseleffekt mildern, das Haus kühlen und Energie sparen helfen. An sonnigen Stellen kann man auch im Winter Wärme gewinnen. Es muß nicht sündteure Votovaltaik sein, oft genügt tatsächlich eine sinnvolle Anordnung und schon lässt sich eine Menge Energie (70% sind für Wärmegewinnung) einsparen bei gleichzeitiger Komforterhöhung.

    Den umgekehrten Effekt (Kühlung von Speisen im Sommer) konnte ich in Nordwales in einem viktorianschen Schloß besichtigen, wo man im Winter Eis geschnitten hat und in einem gut isolierten Kühlbehälter aufbwahrt hat an dem rundherum in angebauten Kammern Kühlgut gelagert wurde und das hat im Sommer durchgehalten.

    Windenergie kann man direkt mit Wärmepumpen koppeln und damit große Wassereservoirs aufheizen und die Schichtenspeicherfähigkeit des Wassers benutzen. Eine solche (etwa 40kW) Anlage für ein Doppelhaus benötigt das Volumen eines Kellers und kann ohne Wind 29 Tage lang das ganze Doppelhaus heizen.

    Die ganze Stadt Wien und Umgebung könnte man mit der Wärmeenergie der leergepumten Ölquellen im Marchfeld, die bis zu 3000 m hinuntergehen und mit Wasser gefüllt werden, heizen oder mit dem Heißwasser von der Thermenlinie. Geysire gibt es nicht nur in Island.

    All das wären einfach billige und vernünftige Energiesparbeiträge und auch Beiträge zur Umweltschonung und Milderung des Wärmeinseleffektes.

    Nochmals herzlichen Dank für den Artikel !



    • phaidros

      Der beschriebene »Wärmeinseleffekt«, sg. Herr Maierhofer, ist eine Banalität. Auf http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtklima sehen Sie das typische Erwärmungsprofil einer Stadt in einer Schaugrafik! Vielleicht sollte man die Physikinstitute dieser Welt einmal auf Wikipedia aufmerksam machen, damit sie das endlich begreifen?

      Aber Spaß beiseite - Sie suchen seriöise Information, Herr Maierhofer: probieren Sie's auch mal auf: http://www.skepticalscience.com/ (englisch)

      Es gibt dort links ein Menü (optisch als Thermometer aufbereitet), wo alle diese Argumente einzeln genau unter die Lupe genommen werden. Auch »Wärmeinsel«, »Thermometer auf Flughafen«, »es wird kälter« usw.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros

      Oh - ich seh grad - das hätte bei Herrn Volpini hingehört! BG

  19. Anton Volpini

    Dem Hrn. Josef Kowatsch ein herzliches Dankeschön für diesen umfangreichen Beitrag!
    Klima ist Physik, daher sollte man auf die Physiker hören, wenn es um das Thema Klimawandel geht. Als Nichtphysiker verlasse ich mich auf sachliche Aussagen, die mit Messdaten und Quellenangaben untermauert sind. Und lerne auch aus Büchern, wie z.B dem von Horst-Joachim Lüdecke, "CO2 und Klimaschutz".

    Eränzend zu diesem Beitrag, möchte ich noch anmerkerken, daß viele neuere Messstationen auf Flughäfen angebracht worden sind, die ebenfalls dem Wärmeinseleffekt unterliegen. Vor 100 Jahren gab es solche Flughäfen noch nicht.
    (Dazu vor wenigen Monaten ein Beitrag auf ef)

    Und trotzdem werden wir uns schon bald neuen Fragen stellen müssen, deren Deutungen wir nicht den Klimaalarmisten überlassen sollten.
    Zwei dieser Fragen sind unlängst aufgetaucht:

    1. Das Meereswasser, das zwischen Grönland und Spitzbergen in die Arktis strömt, soll in den letzten 2000 Jahren um 2° C wärmer geworden sein? (Quelle NZZ Nr. 27, vom 2. Feber 2011, S 35)

    2. Die Sonne ist in der Siedlung Ilulissat in Grönland heuer um 2 Tage früher als die Jahre davor aus der Polarnacht aufgegangen. ( Quelle Raiffeisenzeitung Nr 3, 20. Jänner 2011, S 12)

    Ich bin sicher, daß auch darauf die seriöse Wissenschaft Antworten finden wird. Aber genauso sicher bin ich mir auch, daß die Klimahysteriker wieder Deutungen sonderer Art anstellen werden.
    Das momentane Schweigen zu diesen 2 Fragen läßt mich vermuten, daß hier bereits eine Offensive ausgeheckt wird?



    • phaidros

      Herr Volpini - bitte siehe Antwort bei Herrn Maierhofer (habe falsch zugeordnet). BG

    • phaidros

      Eine sehr wichtige Bemerkung von Ihnen, danke dafür: man sollte unbedingt auf die Physiker hören!

      Aber bitte nicht nur nach Selbstdeklaration. Besser nach internationalen, »peer-reviewte«*) Veröffentlichungen richten - mit einem Wort: der Reputation.

      Da aber auch hier Schindluder getrieben werden kann, kann man nur zu einem guten Wissenschaftsjournal wie den Scientific American, Science oder Nature raten. Auf deren Vorauswahl kann man sich im Allgemeinen sehr gut verlassen: die Anzahl der peinlichen Rückzieher, weil man Scharlatanen aufgesessen ist, ist dort sehr gering.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      *) von Fachkollegen durchgesehen und für plausibel befunden

    • Anton Volpini

      @phaidros

      Ich halt mich da lieber an meinen wissenschaftlichen Lieblingsautor Josef Reichholf.
      Der hat festgestellt, daß die meisten Meßstationen eineinthalb Meter überm Boden angebracht sind.
      Jetzt ist die dort gemessene Temperatur überhaupt nicht relevant für die Boden(Humus-)lebewesen, für die es tatsächlich kälter geworden ist. Denn durch die Überdüngung ist der Grasbewuchs so dicht, daß weniger Sonnenstrahlen auf die Erde treffen. Das war früher bei den Mager(Trocken-)wiesen anders.
      Und schließlich sinds die Bodenlebewesen, (Regenwürmer, Mikroben etc.) die die nachhaltige Fruchtbarkeit von Böden hauptsächlich ausmachen.

      :-))

    • Anton Volpini

      Apropos phaidros, finden Sie die 2. Frage nicht wahnsinnig spannend? Warum, glauben Sie wohl, ging heuer die Sonne in Ilulissat um 2 Tage früher auf?

      Man hat laut Bericht schon die Astrologen gefragt, ob sich vielleicht die Erdachse verdreht hat, doch die haben verneint.

    • Cavit (kein Partner)

      Vielleicht sollte man das nächste Mal keine Astrologen sondern Astronomen befragen...
      Was natürlich nicht heissen soll, dass sich die Erdachse verdreht hat.

    • phaidros

      Ilulissat (wer? was? Musste googlen. Hatte keine Ahung - auch nicht, wovon die Rede ist), aber Verschiebung der Erdachse ist getrost auszuschließen: wir berechnen Bedeckungen (zB Mond schiebt sich vor Stern) auf die Sekunde genau. Das ginge nicht mit so einer Verschiebung.

      In einem Artikel*), den ich auf die Schnelle dazu gefunden habe, heißt es »..it is believed the most likely explanation is that it is down to the lower height of melting icecaps allowing the sun's light to penetrate through earlier.«, Also, dass ein wegen abgeschmolzenen Eises niedrigerer Horizont für die wahrscheinlichste Erklärung gehalten würde. Was ja auch wieder nicht in Widerspruch zu einer langfristigen Erwärmung stünde.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      *) http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-1346936/The-sun-rises-days-early-Greenland-sparking-fears-climate-change-accelerating.html

    • Anton Volpini

      @phaidros

      Wie @cavit richtig bemerkt hat, hat man da wohl die Falschen gefragt.
      Also, was meinen Sie,..... ist doch spannend die Frage? Das Abschmelzen des Horizonts wirds wohl alleine auch nicht sein? So schnell wird das wohl innerhalb einer 2 Jahresfrist nicht gehen?

    • phaidros

      Übrigens, zum polaren Sonnenaufgang, und nur falls es interessiert ('tschuldigung, es geht wieder mal durch mit mir):

      bitte nicht von der Vorstellung ausgehen, dass die Sonne nach halbjähriger, stockfinsterer Polarnacht zwei Tage zu früh im 80°-Winkel über den Horizont gepoppt ist!

      In Polnähe sieht einen Aufgang so aus, dass sich die Sonne ganz, ganz langsam hochschraubt. Fast waagerecht, aber eben nur fast (je näher beim Pol umso flacher, am Äquator immer in 90°). Das dauert am Pol ca. 12h vom Auftauchen des ersten Spitzels, bis die volle Scheibe sich über den Horizont erhoben hat.

      Dieses allererste Spitzel gilt als Sonnenaufgang, und das war heuer eben 48h vor dem angenommenem Zeitpunkt.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros

      Oh, hat sich überkreuzt, passte aber auf die Frage, Herr Volpini, oder?

      Da es eben nur um diesen allerersten Lichtstrahl geht, kann ich mir vorstellen, dass diese 2-Jahrefrist sehr wohl ausgereicht hat. Aber ich rate da natürlich nur!

      Es wird interessant, das im Auge zu behalten - danke für die Info!

      LG

    • phaidros

      Übrigens, habe mich mal kurz zu Josef Reichholf schlau gemacht. Zu biologischen Auswirkungen kann ich natürlich rein gar nichts sagen. Die mögen rundheraus erfreulich und positiv sein! (Aber sicher auch nicht nur - zB wenn wir hier auf einmal tropischere Verhältnisse bekommen, und Malariazone werden)

      Aber es sind ebenso sicher nicht die einzigen, es gibt eben auch physikalische. Und da bedeuten höhere Temperaturen vieles:

      Ausdehnung des Meerwassers, somit Ansteigen der Meeresspiegel und entsprechend folgende Unbewohnbarkeit heutiger Siedlungsgebiete.

      Unterbrechung des Golfstromes (und somit bei uns mglw. paradoxerweise kontinentales Klima mit entsprechender Abkühlung).

      Höhere Gesamtenergien in der Atmosphäre mit höheren Windgeschindigkeiten (dieser Tage zB: 300km/h in Australien. Das entspricht 9x mehr Energie als ein Sturm mit 100km/h)

      Und dass das alles gewaltige Kosten verursachen wird, angefangen von Evakuierungen, Absiedlungen oder wahnwitzigen Schutzbauten über Änderungen der Bauordnungen bishin zu Reparaturen und und und kann niemand ernstlich bezweifeln.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Anton Volpini

      @phaidros

      Das sind alles Argumente der Klimahysteriker, die Sie da ins Treffen führen.
      Also, Sie sollten vielleicht doch zum Anfang zurück. Der Physiker Horst-Joachim Lüdecke wäre da ein guter Anfang....
      Aber meine Frage wegen dem verfrühten Sonnenaufgang haben Sie noch immer nicht beantwortet...
      Und noch etwas: Wenn der derzeitige Gehalt an CO2 in der Luft 387 ppm (Messeinheit siehe oben bei @Neppomuck) beträgt, was glauben Sie, wie hoch dieser Wert vor der industriellen Revolution war?

    • phaidros

      Ca. 200ppm. Das weiß man unter anderem aus konservierten Lufteinschlüssen in arktischen Eisbohrkernen.

      Sonnenaufgang: bitte nochmal lesen. Beantwortet um 9:22.

      "Klimahysteriker" ist nichts anderes als eine Punze. Keule. Wie sie wollen. Gehe daher gar nicht darauf ein. Nur soviel: es wurde Ihnen vermutlich nur erzählt, das wären Argumente der Klimahysteriker. Oder haben Sie eines davon selbst überprüft?

      Danke für den Autorentipp, aber seien wir ehrlich: wieder Kowatsch, oder? Rate ich richtig? (Bombardiert er Sie auch mit Mails, so wie mich?). Climategate ist längst widerlegt*), das IPCC rehabilitiert - ein kleines Detail, welches man bei EIKE offenbar nicht mitgekriegt hat, denn es wird mit keinem Wort drauf eingegangen (habe jedenfalls die Kommission 2009 nicht gefunden). Das spräche nicht sehr für die Qualität der Recherche dort.

      Reputation im wot ist auch alles andere berauschend (http://www.mywot.com/en/scorecard/eike-klima-energie.eu ), aber hier sind mir eindeutig zu wenige Stimmabgaben, um das ernst zu nehmen.

      Aber sei es wie es sei: ich bevorzuge die Veröffentlichung von Rohdaten und versuche, mir das Bild selbst zu machen, so gut es geht.

      Zum Start zurückgehen können Sie übrigens auch. Wenn Sie sich wirklich unvoreingenommen für die Sache interessieren, und nicht nur Bestätigung für eine bereits fertige Meinung suchen, empfehle ich

      http://www.realclimate.org/
      http://www.realclimate.org/index.php/archives/2007/05/start-here/
      http://www.skepticalscience.com/ ,
      http://www.giss.nasa.gov/ , dort insbesondere
      http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs/

      Speziell der 2. und 3. dürften als Einstiegspunkte gut geeignet sein.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      *) Ich habe den Originaltext der englischen Kommission gelesen, finde ihn jetzt nur nicht. Tenor war, dass natürlich Fehler passiert sind, dass aber keinerlei Veränderung eines Ergebnisses oder Interpretation erkennbar wäre, aus der man schließen könnte, dass eine vorgefasste Meinung erzielt werden soll.

    • phaidros

      Hab ja den wichtigsten Link vergessen- unsere ZAMG! http://www.zamg.ac.at/klima

      (Und die Antwort wg. Sonnenaufgang war dann expressis verbis 9:56)

      LG/phaidros

    • Anton Volpini

      @phaidros

      Das mit den Eisbohrkernen stimmt, die ppm Zahl aber nicht.
      Es waren 378ppm! Wir messen also der Zunahme von 9ppm eine derart große Bedeutung zu, daß weltweit damit große Politik gemacht wird.
      Haben Sie übrigens gewußt das Margaret Thatcher die Erfinderin der Klimadiskussion war? Sie wollte damit der Atomstrom Lobby wieder zu besseren Ansehen verhelfen.

      Obiger Artikel von Josef Kowatsch ist in dieser Klimadiskussion deswegen wichtig, weil in den letzten 100 Jahren durch das Aufstellen neuer Temperaturmessstationen, unter anderen in solchen Wärmeinseln wie Flughäfen, große Messfehler im Vergleich zu früheren Messungen entstanden sind.

    • phaidros

      Sg. Herr Volpini, gerne nochmal, aber dann - bitte nicht bös' sein - mache ich Schluss, denn es hat keinen Sinn "nein" - "doch" - "nein" - "doch" Ketten zu schmieden

      Die 200 sind selbstverständlich richtig, die können Sie getrost glauben. Man blamiert sich bis auf die Knochen, an so etwas zu rütteln*).

      Dazu folgender - ganz einfach nachvollziehbarer Gedanke: Wenn jemand 378 findet, dann ist ihm ganz offensichtlich eine Verunreinigung mit Laborluft passiert, ganz simpel. Das geht verdammt schnell!

      Was müsste aber umgekehrt geschehen, damit 178ppm aus der Probe verschwinden? Unabsichtlich eine lebende Pflanze im den Gaschromatograph gewachsen?

      Und mit so einem Blödsinn werden dann seriöse Wissenschaftsergebnisse attackiert - ohne etwas unterstellen zu wollen, aber: so arbeitet anscheinend die EIKE, wenn sie solche Information verbreitet.

      Wie hier schon erwähnt wurde: die Webseite teilt sich Herr Kowatsch mit diesem Krebsmenschen, der nach Olivia (das Mädchen, dem ein Fußballgroßer Tumor aus dem Bauch geschnitten werden musste, nachdem dieser Sch*r sie mit seinem Dreck fast getötet hätte) - warum wohl?

      Anbei der Link zu einem Papier von einem Dr. Fritz Gassmann vom Paul Scharrer Institut, in dem er sehr anschaulich erläutert: www.prowasserschloss.ch/pics/pdf/Vortrag%20Treibhausefekt.pdf Beachten Sie bitte insbesondere Seite 4.

      Zum Wärmeinseleffekt (aber auch da muss ich mich wiederholen): das ist eine Banalität! Glauben Sie denn ernsthaft, das würde nicht berücksichtigt? Das wäre, wie wenn Sie einem Chirurgen unterstellen wissentlich mit dreckigem Besteck zu operieren.

      Noch ein abschließender Gedanke: wenn das alles - wie es ja behauptet wird - nicht eintreten sollte, so werden ALLE Institutionen, die es behauptet haben, restlos ihre Reputation und somit die privaten Sponsorengelder verlieren. Glauben Sie, das wollen Wissenschaftler riskieren? Wo es so absehbar sein soll? Lächerlich!

      Bitte also: nicht alles glauben, was hübsch verpackt daherkommt.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      *) Was nicht heißen soll, dass man nicht skeptisch sein soll! Aber es gibt Ergebnisse, die nach Stand der Technik über jeden sinnvollen Zweifel erhaben sind. Ändert sich der Stand der Technik, kann das die Karten neu mischen. In dem Fall unwahrscheinlich, aber das wurde auch schon von anderen Dingen vermutet. Wie zum Beispiel Zeit und Raum.

    • phaidros

      ich reiche nach: ...der nach Olivia ... seine Zulassung als Arzt verlor.

      Und: das vielgeliebte Flughafenargument wird auf http://www.skepticalscience.com/urban-heat-island-effect.htm untersucht: selbst, wenn es sitchhaltig sein sollte: städtische, flughafenliche und ländliche Regionen zeigen denselben Erwärmungstrend. Also ...?!

      Sie interessieren sich offenbar für die Materie: arbeiten Sie sich durch die o.a. Links aus diesem Thread weiter oben (7.2. 21:55). Dort finden Sie viele, viele voneinander unabhängige Quellen, nicht nur eine! Die Evidenz ist völlig überwältigend. Allerdings muss man sich mit ihr beschäftigen.

      Interessante Lesestunden wünscht

      phaidros.vie@gmail.com

    • Anton Volpini

      Eigendlich sind Sie bewundernswert, Hr. phaidros. Sie sind mit Sicherheit der fleisigste poster hier in diesem Blog. Fast möge man meinen, Sie beschäftigen im Hintergrund ein ganzes Bureau von Mitarbeitern, die ihnen zuarbeiten?

      Aber, entweder ist auf ihre Mitarbeiter kein Verlass, oder Sie haben vor lauter Eifer zuwenig Zeit, Ihre eigenen Links zu studieren.

      Meine Frage lautete nach der CO2 Konzentration vor der industriellen Revolution, also so um 1800 herum. (378ppm)

      Ihre Antwort lag bei 200ppm und Sie haben sich in Ihren folgenden Bemerkungen redlich bemüht, diese Zahl zu untermauern.

      Seien Sie mir bitte nicht böse, wenn ich sie mit dem Hauptsatz auf Seite 4 in dem Elaborat von Dr. Fritz Grassmann konfrontiere:

      "Die tiefsten CO2-Konzentrationen im Bereich der letzten Phasen der vier
      vergangenen Eiszeiten (Günz, Mindel, Riss und Würm) liegen um 200 ppm, in den Zwischeneiszeiten wurden
      jeweils rund 280 ppm erreicht (Photo Emily Stone, NSF, USA)."

    • phaidros

      Richtig, präindustriellen Referenzwert gibt Grassmann mit 280ppm an. Auch richtig: andere Quellen sprechen von 200. Auch richtig: keine einzige von 378. Also ... !?

      Sie reden aber von 378 und erzählen uns, dass wir heute nur 9ppm (

    • phaidros

      Ups! Kleinerzeichen verschluckt Text!

      Also, hier der Rest:

      ... dass wir heute nur um 9ppm (weniger als 3%) darüber liegen würden. Grassmann erläutert Ihnen aber auf derselben Seite (oder einer davor), dass wir 38% über dem Referenzwert liegen, und ein weiterer Anstieg von 1,8ppm (ca. 1/2%) pro Jahr passiert.

    • Anton Volpini

      @phaidros

      "Zwischeneiszeit 280ppm"
      Und für die 378 ppm sollten Sie Lüdecke, Küster, Gärntner, Reichholf, Sinn, Mörner........lesen.
      Für das grundsätzliche Verständnis empfehle ich Ihnen zum Anfang aber:
      Björn Lomborg :"Apokalypse No" und "Cool it"

    • phaidros

      Herr Volpini, ich streite nicht ab, dass es Wichtigktuer gibt, die aus persönlichen, Rache- oder welchen Motiven auch immer, Unsinn verbreiten. Und natürlich auch Nachläufer und Eiferer. Aber, wie hier richtig bemerkt wurde, die gibt's für die Hohlwelttheorie auch, und für die Zeugen Jehovas ebenfalls. Ich kenne einen Teil dieser Leute. Und weiß, dass es nicht stichhaltig ist, was sie sagen, auch wenn es oberflächlich so aussehen mag.

      Und, ob 200 oder 280ppm, an meiner Frage ändert sich nichts: wohin verschwinden 100ppm CO2 aus der Probe? Darauf gibt es keine Antwort.

      Letzter Versuch: Wärmeinsel. Messstationen in Stadt und auf dem Land zeigen denselben TREND!Folgerung: Wärmeinsel oder keine ist irrelevant! Einfach wurscht. Vergessen Sie das Argument, es hat mit dem Problem einfach nichts zu tun.

      Das war jetzt mein letzter Post in dieser Diskussion. Ich erkläre gerne, wenn es Fragen gibt, aber Urteile über mein Grundverständnis von Leuten, die es vermutlich nicht beurteilen können, sind keine Basis einer Diskussion für mich.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

  20. phaidros

    "wahrheiten.org" gilt nun nicht wirklich als die erste Adresse:
    (http://www.mywot.com/en/scorecard/wahrheiten.org )

    Am besten selbst ein Bild machen: http://www.realclimate.org/index.php/archives/2007/05/start-here/
    (http://www.mywot.com/en/scorecard/realclimate.org )

    Auf den tw. sich selbst widersprechenden Inhalt möchte ich gar nicht näher eingehen - allein die Liste der "echten" Wärmequellen zeigt, dass eine Erwärmung doch anerkannt wird. Und dass Wissenschaftler nicht mit solchen »systematischen Messehlern«*) umgehen sollen, ist geradezu beleidigend. Vergleichbar ungefähr, wie wenn man einem Chirurgen unterstellte, ohne Desinfektion und Handschuhe nasebohrend mit einem rostigen Stanleymesser zu operieren.

    Aber darum geht es auch gar nicht, sondern darum, ob und welche Konsequenzen das haben könnte.

    Das Abstreiten der Klimaerwärmung ist ein (mir von einen Physiker unverständliches) Privatvergnügen des Herrn Kowatsch, aber Hochwasser auf 4 Kontinenten gleichzeitig, Stürme mit 300km/h Spitzengeschwindigkeit (Beispiele der letzten Wochen) sowie ein versinkendes Venedig sprechen für sich.

    BG/phaidros.vie@gmail.com

    *) Fehler, die sich in Fehlablesungen immer in gleicher Richtung und bestimmbarer Größe auswirken - »systematisch« eben.






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