Noch eine vernichtende Ökonomen-Kritik am Wiederaufbaufonds

"Warum sollen die soliden Staaten eine Solidarität zeigen für Staaten, die vorher nicht solidarisch waren und das Regelwerk der EU nicht eingehalten haben?" Eine weitere der vielen hochqualifizierten Stimmen aus der Wissenschaft, die kein gutes Haar am EU-Wiederaufbaufonds lässt, die aber im österreichischen Mainstream total totgeschwiegen werden.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juli 2020 19:18

    Erinnern wir uns:
    Als Griechenland pleite war, jammerten die Banken, sie wären wegen Kreditausfälle in Gefahr, weswegen der Staat eingreifen müsse, um einen Dominoeffekt zu verhindern usw.

    Der Staat (oder genauer die EU) reagierte und hängte die Haftungen den Steuerzahler um. Was wir jetzt sehen, ist eine Vervollständigung dieses Spieles. Es wir das zur Realität, was vor wenigen Jahren von der politmediale Scheinelite noch als Verschwörungstheorie rechtsextremer Spinner angesehen worden wäre. Es gibt eine umfassende Haftung der Steuerzahler für alle nur denkbaren Finanzblödheiten des Club meds, deren Bürger im übrigen ein höheres Privatvermögen haben als die Länder, die diese Party bezahlen - das aber nur so ganz nebenbei.

    Kurz und Rutte haben kurz so getan, als ob sie dagegen wären, noch tiefer in die Taschen der Steuerzahler zu greifen, doch der Widerstand erlahmte rascher als vermutet. Denn sowohl Rutte als auch Kurz haben den Plan, sich der EU anzudienen - und da kann man doch nicht "nein" sagen, nur weil man ein paar "blöden Produktiven" Geld wegnimmt.

    Dass die Polen und die Ungarn nicht mehr Widerstand geleistet haben, leuchtet ein, wenn man ein wenig darüber nachdenkt. Beide Staaten sind nämlich nicht bei der Währungsunion dabei, beide Staaten müssen nicht den Kaufkraftverlust stemmen, den der immer weniger wert werdende Euro mit sich bringt. Mit Wohlstandsverlust bezahlen nicht die Ungarn und die Polen, sondern die Deutschen, die Österreicher und die Niederländer.


alle Kommentare

  1. Ingrid Bittner
    25. Juli 2020 10:55

    Braucht's dazu "hochqualifizierte Stimmen"? Es würde wohl genügen, dem Volks auf's Maul zu schauen.

  2. elfenzauberin
    24. Juli 2020 19:18

    Erinnern wir uns:
    Als Griechenland pleite war, jammerten die Banken, sie wären wegen Kreditausfälle in Gefahr, weswegen der Staat eingreifen müsse, um einen Dominoeffekt zu verhindern usw.

    Der Staat (oder genauer die EU) reagierte und hängte die Haftungen den Steuerzahler um. Was wir jetzt sehen, ist eine Vervollständigung dieses Spieles. Es wir das zur Realität, was vor wenigen Jahren von der politmediale Scheinelite noch als Verschwörungstheorie rechtsextremer Spinner angesehen worden wäre. Es gibt eine umfassende Haftung der Steuerzahler für alle nur denkbaren Finanzblödheiten des Club meds, deren Bürger im übrigen ein höheres Privatvermögen haben als die Länder, die diese Party bezahlen - das aber nur so ganz nebenbei.

    Kurz und Rutte haben kurz so getan, als ob sie dagegen wären, noch tiefer in die Taschen der Steuerzahler zu greifen, doch der Widerstand erlahmte rascher als vermutet. Denn sowohl Rutte als auch Kurz haben den Plan, sich der EU anzudienen - und da kann man doch nicht "nein" sagen, nur weil man ein paar "blöden Produktiven" Geld wegnimmt.

    Dass die Polen und die Ungarn nicht mehr Widerstand geleistet haben, leuchtet ein, wenn man ein wenig darüber nachdenkt. Beide Staaten sind nämlich nicht bei der Währungsunion dabei, beide Staaten müssen nicht den Kaufkraftverlust stemmen, den der immer weniger wert werdende Euro mit sich bringt. Mit Wohlstandsverlust bezahlen nicht die Ungarn und die Polen, sondern die Deutschen, die Österreicher und die Niederländer.

    • logiker2
      25. Juli 2020 15:19

      denn Wohlstandsverlust für die Österreicher nehmen aber Kurz und seine türkise Bagage gerne in Kauf, winkt ihnen doch eine lohnende Aufgabe im zukünftigen Zentralbüro.





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