„Wir stehen in einer großen Schlacht“ drucken

Lesezeit: 4:30

Durch eine beispiellose internationale Hass- und Diskreditierungs-Kampagne (ORF-Weltjournal: "Ungarn – Orbans demokratische Diktatur") im Stile des Goebbel´schen Diktums "Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Menschen sie am Ende  glauben", hätte Ungarn sturmreif geschossen, die ungarischen Wähler eingeschüchtert und dem Gutmensch-Diktat nihilistischer EU-Eliten unterworfen werden sollen.

In der ersten Frühlingsnacht des Jahres 2018, am 8. April, konnte Viktor Orban vor einer frenetischen Menge jedoch verkünden: "Wir haben gewonnen! Ungarn hat heute einen großartigen Sieg eingefahren. Ich möchte auch den Auslandsungarn danken, dass sie uns geholfen haben, dass das Mutterland gewonnen hat. Auch den polnischen Freunden, dass sie uns unterstützt haben. Auch den Wahlkämpfenden: Es war wunderschön mit euch zu kämpfen!  Im Besonderen möchte ich auch meiner Ehefrau Anikö danken. Wir stehen in einer großen Schlacht, wir haben große Möglichkeiten erhalten, damit wir Ungarn schützen. Zusammen werden wir diesen Weg zu Ende gehen. Wir danken mit "Soli deo Gloria" (Gott allein gebührt die Ehre)."

Die Rede klang mit dem ungarischen Hymnus aus: "Herr segne den Ungarn. Beschütze ihn mit deiner Hand, wenn er sich mit deinem Feind schlägt. Denn dieses Volk hat schon gebüßt für Vergangenes und Kommendes."

Mit dem dritten Wahlsieg Orbans in Folge, in einer für westliche Demokratien unvorstellbarem Ausmaß, geht auch die westliche Alt-68er-Ära ihrem Ende entgegen. Selbst die linke Hass-Presse ist baff: "Orbán bleibt absoluter Alleinherrscher in Ungarn. Die Opposition hat auf ganzer Linie verloren, In Summe gewinnt Orbáns Partei noch ein Mandat mehr und holt sich die Zweidrittelmehrheit zurück." (Pesterlloyd)

 Der Osten hat die Deutungshoheit übernommen: "Ich glaube an die einfachen Dinge. An die Arbeit, an die Familie und an die Heimat. Ich glaube daran, dass Ungarn ein Land ist, in dem die harte Arbeit belohnt wird, dass die Familien – gleich einem Rückgrat – das Land halten, dass die Mütter respektiert und hochgeschätzt werden müssen, dass wir Ungarn dann eine Zukunft besitzen, wenn wir Ungarn bleiben. Wir pflegen unsere Sprache, verteidigen unsere ungarische und christliche Kultur, bewahren die Unabhängigkeit und die Freiheit Ungarns.” (Orban: "Rede zur Lage der Nation" – 18.2.18)

Es ist ein gerade ketzerisches Gegenprogramm zu den verkommenen Werten von 1968 (Gewalt, Sexualität und Vergötterung der "Verdammten dieser Welt"). Genau aus diesem Grunde fürchten die mittlerweile gebrechlich gewordenen Alt-68er-Führungseliten Viktor Orban (1963 geboren – 55 Jahre jung) wie einen säkularisierten Teufel. Verkörpert er doch die spiegelverkehrte Anti-"68er"-Revolte aus dem Osten gegen die senil gewordenen, geistig ausgebluteten, dekadent-nihilistisch-pervertierten 68er-Nomenklateure der Cohn-Bendits (geboren 1945, heute 73 Jahre alt), der von Le Pen als Pädophiler geoutet wurde…

"Unsere schlimmsten Alpträume werden wahr. Der Westen fällt, während Europa nicht einmal bemerkt, dass es besetzt wird. Anscheinend haben sich die Entwicklungsrichtungen zwischen West- und Mitteleuropa voneinander getrennt. In Westeuropa sind die alten, großen europäischen Nationen zu Einwanderungsländern geworden. Die Umwandlung der kulturellen Grundlagen, die Abnahme der Bevölkerung christlicher Kultur, die Islamisierung der Großstädte schreitet voran, und ich sehe jene politischen Kräfte nicht, die die Prozesse aufhalten wollten oder könnten, oder diese umzukehren." (Orban: "Rede zur Lage der Nation" – 18.2.18)

Doch Orbans Osten blieb gegen diese postmoderne kulturelle Implosion immun, weil er als ausgesetztes Randgebiet immer in einem Zustand der fortgesetzten Bedrohung von außen verharrte. Daraus ergibt sich das Paradoxon vom "Vorteil der (zeitlichen) Rückständigkeit": Die Völker des Ostens konnten Vorgänge, die im hoch entwickelten West-EU-Kerngebiet Chaos auslösten (muslimische Einwanderung – Parallelwelten), in Ruhe studieren und schlussendlich verwerfen (Abschottung); aus den ehemaligen Randgebieten entsteht so ein neuer Hegemonial-Kernraum: Die Visegrad-4-Staaten.

 Nietzsche prophezeite mit dem "letzten Menschen" gespenstisch die real existierende Existenz des "christlich-demokratisch-sozialistischen" Gut-Menschen voraus, als schwächliche Dekadenz-Entartung im Sinne einer Gleichmacherei der Menschen untereinander und ihrer Sehnsucht nach einem möglichst risikolos-angenehmen Leben ohne den "Struggle of life". Nietzsches "letzter Mensch" konnte sich im Osten nie durchsetzen.

 Als Historiker habe ich gelernt vorsichtig zu sein im Gebrauch von Zitaten großer Männer: "Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen." (Goethe: Kanonade von Valmy 1792). Jetzt wage ich, dieses Zitat in diesem Zusammenhang zu verwenden:

 Alles begann mit Orbans mutiger Rede vor knapp 30 Jahren, im Juni 1989, als er den Sowjet-Truppen nahelegte, Ungarn zu verlassen. In der ersten Frühlingsnacht dieses Jahres, am 8. April 2018, haben Orban und das ungarische Volk endgültig bewiesen, dass auch die Alt-68er-Nihil-Eliten sich an Ungarn die Zähne ausgebissen haben. Sie haben hier nichts zu suchen und nichts zu melden…

Und man muss in keine Glaskugel sehen, wie die langen Gesichter jener Cohn-Bendits im fernen Brüssel lang und länger werden, und wie die Finger der Gutmenschen-Leitartikler Lendvai und wie sie alle heißen mögen sich winden, um Worte zu finden für das – aus ihrer Sicht heraus – einfach Unfassbare…

Denn eine Parallele muss sich auch ihnen förmlich aufdrängen: Die ungarische Revolution von 1956 gegen die Stalinisten in Moskau hat wohl ihre Fortsetzung gefunden. Verstehen kann man die Cohn-Bendits freilich nicht: Denn Ungarn schützte immer auch an seiner östlichen Flanke das ganze Europa.

Dr. Elmar Forster ist Lehrer und lebt(e) seit 1992 als Auslandsösterreicher in Ungarn, Prag, Bratislava, Polen, Siebenbürgen (Rumänien). 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2018 16:53

    Man kann den Ungarn gar nicht genug danken, daß sie sich NICHT von den linxen Lügenmedien und den pervertierten haßzerfressenen 68-igern beeinflussen ließen.

    Gott sei Dank haben wir wenigstens EIN so ein Nachbarland.
    Ein Land, in dem die eigene Identität, Kultur, Sprache, Sitten und Gebräuche in Ehren gehalten wird, anstatt dies alles, was unsere Altvorderen geschaffen haben und uns ein bis jetzt schönes Leben ermöglichte, auf die ehrloseste Weise mit Füßen zu treten, zu verraten und den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen.

    Gott schütze Viktor Orban und möge Gott auch seine schützende Hand über uns und Europa halten!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2018 16:21

    Danke, danke, danke. *************

    Den perversen 68ern wünsche ich eine herrliche Impotenz und einen "Tatterer" ;-), und die bereits wieder eingeschleppte Krätze an die "edlen" Teile.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2018 15:07

    Für diesen Gastkommentar gebührt eine besondere Ehrung!

    EINMAL möchte ich so eine Rede wie von Orban von einem hiesigen Politiker hören!

  4. Ausgezeichneter Kommentatormonofavoriten
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2018 19:06

    die boshafte verbissenheit gegenüber den ungarn liegt wohl in der unmöglichkeit begründet, an diesem punkt in der geschichte, wache menschen noch einer linken, pseudoliberalen, pro-islam/pro-diversitätsprogrammierung zu unterziehen. dieser zug ist in osteuropa, speziell in ungarn abgefahren. die europazerstörer beissen sich in den arsch, dass sie nicht viel früher diese staaten unterwandern konnten. jetzt ist es zu spät. die negativen beispiele sind zu manigfaltig in westeuropa. das frisst dort kein schwein mehr. keine chance:)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormonofavoriten
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. April 2018 19:06

    die boshafte verbissenheit gegenüber den ungarn liegt wohl in der unmöglichkeit begründet, an diesem punkt in der geschichte, wache menschen noch einer linken, pseudoliberalen, pro-islam/pro-diversitätsprogrammierung zu unterziehen. dieser zug ist in osteuropa, speziell in ungarn abgefahren. die europazerstörer beissen sich in den arsch, dass sie nicht viel früher diese staaten unterwandern konnten. jetzt ist es zu spät. die negativen beispiele sind zu manigfaltig in westeuropa. das frisst dort kein schwein mehr. keine chance:)

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  1. monofavoriten (kein Partner)
    11. April 2018 19:06

    die boshafte verbissenheit gegenüber den ungarn liegt wohl in der unmöglichkeit begründet, an diesem punkt in der geschichte, wache menschen noch einer linken, pseudoliberalen, pro-islam/pro-diversitätsprogrammierung zu unterziehen. dieser zug ist in osteuropa, speziell in ungarn abgefahren. die europazerstörer beissen sich in den arsch, dass sie nicht viel früher diese staaten unterwandern konnten. jetzt ist es zu spät. die negativen beispiele sind zu manigfaltig in westeuropa. das frisst dort kein schwein mehr. keine chance:)

  2. Sensenmann
    10. April 2018 15:07

    Für diesen Gastkommentar gebührt eine besondere Ehrung!

    EINMAL möchte ich so eine Rede wie von Orban von einem hiesigen Politiker hören!

    • Stern
      10. April 2018 16:39

      Und wenn alle Lügen, Verleumdungen und Hasspropaganda gegen Orban und Ungarn gescheitert sind, suchen die Links-Schreiberlinge nach Neusprech-Wörtern, um das für sie Unfassbare ja nicht andenken zu müssen: Das scheitern der Gutmenschen-68er-Ideologie. Neueste Neusprech-Vokabel: "Wahl-Autokratie" (New York Times"). Die Linke denkt noch immer wie ihr großer Mentor Brecht in den 30er-Jahren. Kein Wunder, dass Orban sie jetzt alt aussehenlässt.

  3. glockenblumen
    09. April 2018 16:53

    Man kann den Ungarn gar nicht genug danken, daß sie sich NICHT von den linxen Lügenmedien und den pervertierten haßzerfressenen 68-igern beeinflussen ließen.

    Gott sei Dank haben wir wenigstens EIN so ein Nachbarland.
    Ein Land, in dem die eigene Identität, Kultur, Sprache, Sitten und Gebräuche in Ehren gehalten wird, anstatt dies alles, was unsere Altvorderen geschaffen haben und uns ein bis jetzt schönes Leben ermöglichte, auf die ehrloseste Weise mit Füßen zu treten, zu verraten und den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen.

    Gott schütze Viktor Orban und möge Gott auch seine schützende Hand über uns und Europa halten!

  4. Brigitte Imb
    09. April 2018 16:21

    Danke, danke, danke. *************

    Den perversen 68ern wünsche ich eine herrliche Impotenz und einen "Tatterer" ;-), und die bereits wieder eingeschleppte Krätze an die "edlen" Teile.

    • Brigitte Imb
      09. April 2018 16:23

      NS: Bei Gedanken an Cohn Bandit, et al., werde ich schon einmal zum "Taliban".

    • glockenblumen
      09. April 2018 16:57

      @ Brigitte Imb

      vielleicht sollten wir diesen verkommenen Pädophilen die Krätze oder so
      anhexen... ;-))





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