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Rechtsruck, tatsächlich?

Wenn man die Wählerströme der Wahl untersucht, kommt man zu überraschenden Ergebnissen.

Die größten Wählerströme des Wahlsonntags (alle ca. 150.000 Stimmen stark):

  • FPÖ -> ÖVP = kein Rechtsruck (eher das Gegenteil);
  • Grüne -> SPÖ = kein Rechtsruck;
  • Nichtwähler -> SPÖ = kein Rechtsruck;
  • BZÖ + Team Stronach mehrheitlich -> ÖVP u. FPÖ = auch kein Rechtsruck (diese beiden Kleinparteien waren auch vorher nicht dem linken Lager zuzurechnen);
  • Einzig die 156.000 Stimmen (auch das nur max. 4 Prozent aller abgegebenen Stimmen), die von der SPÖ zur FPÖ abgewandert sind, kann man tatsächlich als Bewegung von links nach rechts bezeichnen.

Darüber sollte sich aber in erster Linie die Kern-SPÖ Gedanken machen (insbesondere nach ihrem beispiellos skandalösen Wahlkampf), ob sie da nicht doch nur reines Selbstverschulden trifft, anstatt der österreichischen Bevölkerung einen Rechtsruck anzudichten, der von internationalen Medien dann offensichtlich ebenso bereitwillig wie auch unreflektiert publiziert wird!

Mag. Severin Rumplmayr, Unternehmer in  Oberösterreich.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2017 20:07

    Dieses Gesudere vom angeblichen Rechtsruck ist nur Beleg dafür, wie weit nach links die politische Kompaßnadel in den letzten Jahrzehnten gerückt ist. Was aktuell passiert, ist maximal eine Anpassung zurück zur Mitte hin. Hoffentlich zu einer selbstbewußten bürgerlichen Mitte. Die Zeichen stehen jedenfalls europaweit gut, daß die linksgrüne Hegemonie gebrochen werden könnte.

    Auch wenn Politik und Systemmedien gerade in Ö und DE noch verzweifelt und mit immer brutaleren Methoden dagegen ankämpfen, siehe aktuelle massive Übergriffe linksradikaler Demokratieschützer auf der Frankfurter Buchmesse, die in diesen Medien weitgehend ignoriert wurden. Man stelle sich vor, ein Identitärer hätte irgendeinen linken Systemliteraten bei seiner Lesung auch nur durch einen Zwischenruf gestört, die vereinte europäische Kulturschickeria hätte sich überschlagen vor lauter Entrüstung über die Nazis.

  2. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2017 20:02

    Naja, es ist schon ein Rechtsruck, weil ja Kurz mit dem Programm der FPÖ gepunktet hat. Die Volkspartei war vorher nämlich sehr sozialistisch/links und hätte max. 10 bis 15 % geschafft...

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2017 08:56

    Dieses blöde Gerede vom Rechtsruck beschmutzt immer nur das eigene Nest, und das heißt Österreich. Ausländische Medien übernehmen diesen Dreck, und wir müssen ihn ausbaden. Das wir Zigtausend antisemitische Asylanten aufgenommen haben, wird sonderbarerweise nicht als Rechtsruck ausgewiesen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2017 20:31

    Sehr richtig, aber das hat der Hr. Juncker nicht behirnt, der meint, Kurz habe mit einem eigenen Programm gepunktet. Ich hoffe, den klärt noch wer auf. Die Frage ist allerdings, ob er so helle Momente hat, dass er das versteht.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2017 12:27

    Das ganze Gerede von Rinks und lechts ist doch sowieso nicht ernst zu nehmen. Haben doch gerade die meisten ‚rechten‘ Parteien eine sehr etatistische Wirtschafts- und Gesellschaftseinstellung. Spätestens mit den Fünf Sternen in Italien wissen die regierenden Altparteien und ihre medialen Spiegelbilder nicht mehr wo sie die nun einreihen sollten.
    Selbst in der ÖVP mag zwar der Wirtschaftsbund klar wirtschaftsliberal sein (also nach alter Sitzordnung links, heute rechts), der Bauernbund klar konservativ (also immer schon rechts), spätestens der grösste Flügel ist aber eher sozialistisch (also immer schon links). Ebenso bei der FPÖ, da ist man zwar national (also rechts), gleichzeitig aber ‚sozial‘ (also links) und ebenso gleichzeitig gesellschaftlich konservativ (also rechts), dazu dann noch in Wirtschaftsfragen von betonsozialistisch bis zu wirtschaftsliberal (also nach heutiger Sitzordnung sitzt man entweder an der rechten oder der linken Wand).

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2017 16:47

    Der Rechtsruck ist der Niedergang der Grünen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2017 07:34

    Sagen wir es anders:

    Es gab eine moderate Bewegung von linxpopulistisch Richtung politische Mitte.


alle Kommentare

  1. socrates
    19. Oktober 2017 16:47

    Der Rechtsruck ist der Niedergang der Grünen.

    • Anonymer Ungrüner (kein Partner)
      21. Oktober 2017 17:26

      Der Niedergang der Grünen ist wohl eher der Sieg der Vernunft über eine zuletzt eher sektenartig-bevormundend agierende Minderheit innerhalb der Grünen.

      Ich sag nur „Silvesterschweinsschädelaffäre“ und Antikarnismus. Hab ich das schön gesagt?!

  2. dssm
    19. Oktober 2017 12:27

    Das ganze Gerede von Rinks und lechts ist doch sowieso nicht ernst zu nehmen. Haben doch gerade die meisten ‚rechten‘ Parteien eine sehr etatistische Wirtschafts- und Gesellschaftseinstellung. Spätestens mit den Fünf Sternen in Italien wissen die regierenden Altparteien und ihre medialen Spiegelbilder nicht mehr wo sie die nun einreihen sollten.
    Selbst in der ÖVP mag zwar der Wirtschaftsbund klar wirtschaftsliberal sein (also nach alter Sitzordnung links, heute rechts), der Bauernbund klar konservativ (also immer schon rechts), spätestens der grösste Flügel ist aber eher sozialistisch (also immer schon links). Ebenso bei der FPÖ, da ist man zwar national (also rechts), gleichzeitig aber ‚sozial‘ (also links) und ebenso gleichzeitig gesellschaftlich konservativ (also rechts), dazu dann noch in Wirtschaftsfragen von betonsozialistisch bis zu wirtschaftsliberal (also nach heutiger Sitzordnung sitzt man entweder an der rechten oder der linken Wand).

    • Zraxl (kein Partner)
      21. Oktober 2017 10:04

      Bitte schauen Sie sich doch einmal die Wirtschaftsdomänen der ÖVP einmal an. Die Wirtschaftskammer ist nicht nur ein Moloch sondern auch eine Verhinderungsanstalt von freier Wirtschaft. Ein g'studierter(!) Chemiker darf nicht einmal eine Drogerie betreiben! Der Wirtschaftsbund ist von Leuten dominiert, die größtenteils von Staatsaufträgen leben (Nona sind das Etatisten).

      Der Bauernbund vertritt überhaupt die größte Gruppe der Nettoempfänger. Ist DAS der Inbegriff von konservativ und "rechts"?

  3. Bob
    19. Oktober 2017 08:56

    Dieses blöde Gerede vom Rechtsruck beschmutzt immer nur das eigene Nest, und das heißt Österreich. Ausländische Medien übernehmen diesen Dreck, und wir müssen ihn ausbaden. Das wir Zigtausend antisemitische Asylanten aufgenommen haben, wird sonderbarerweise nicht als Rechtsruck ausgewiesen.

  4. simplicissimus
    19. Oktober 2017 07:34

    Sagen wir es anders:

    Es gab eine moderate Bewegung von linxpopulistisch Richtung politische Mitte.

  5. Ingrid Bittner
    18. Oktober 2017 20:31

    Sehr richtig, aber das hat der Hr. Juncker nicht behirnt, der meint, Kurz habe mit einem eigenen Programm gepunktet. Ich hoffe, den klärt noch wer auf. Die Frage ist allerdings, ob er so helle Momente hat, dass er das versteht.

    • Ingrid Bittner
      18. Oktober 2017 20:32

      Wäre der Flotten Lotte gewidmet gewesen, hat sich aber verselbständigt.

    • Flotte Lotte
      18. Oktober 2017 21:07

      Ich glaube fast, so vertrottelt ist er nicht, dass er das nicht geschnallt hätte, was Kurz hier für eine Show abgezogen hat. Schließlich diente das Programm ja dazu, der FPÖ die Stimmen wegzunehmen. Die kennen sich doch schon und ich bin überzeugt, dass Juncker das Kurz-Bubi auch schon abbusselt und eine Watschn auf die Wange gegeben hat...

  6. oberösi
    18. Oktober 2017 20:07

    Dieses Gesudere vom angeblichen Rechtsruck ist nur Beleg dafür, wie weit nach links die politische Kompaßnadel in den letzten Jahrzehnten gerückt ist. Was aktuell passiert, ist maximal eine Anpassung zurück zur Mitte hin. Hoffentlich zu einer selbstbewußten bürgerlichen Mitte. Die Zeichen stehen jedenfalls europaweit gut, daß die linksgrüne Hegemonie gebrochen werden könnte.

    Auch wenn Politik und Systemmedien gerade in Ö und DE noch verzweifelt und mit immer brutaleren Methoden dagegen ankämpfen, siehe aktuelle massive Übergriffe linksradikaler Demokratieschützer auf der Frankfurter Buchmesse, die in diesen Medien weitgehend ignoriert wurden. Man stelle sich vor, ein Identitärer hätte irgendeinen linken Systemliteraten bei seiner Lesung auch nur durch einen Zwischenruf gestört, die vereinte europäische Kulturschickeria hätte sich überschlagen vor lauter Entrüstung über die Nazis.

    • Helmut Oswald
      18. Oktober 2017 20:49

      100 % ig zutreffend. Wir sind im Begriff, die Mitte wiederherzustellen gegen diese realsozialistische Karikatur, die sich in Österreich dank der Bolschewikenhure ÖVP und der rot/grünen Desperadotruppe in den letzten dreißig Jahren breit gemacht hat. Rechtsruck geht anders. Aber bis dahin gibt es noch viel Gerümpel zu entsorgen ...

    • Flotte Lotte
      18. Oktober 2017 21:12

      Ja, stimmt - so gesehen ist ein Normalruck aus Sicht des extrem linken Establishments natürlich ein Rechtsruck, denn die FPÖ ist nunmehr auch eine Volkspartei geworden.

    • simplicissimus
      19. Oktober 2017 07:36

      Gelesen nach meinem Minikommentar. Ja, absolut richtig.

  7. Flotte Lotte
    18. Oktober 2017 20:02

    Naja, es ist schon ein Rechtsruck, weil ja Kurz mit dem Programm der FPÖ gepunktet hat. Die Volkspartei war vorher nämlich sehr sozialistisch/links und hätte max. 10 bis 15 % geschafft...

    • Anonymer Neuvolksparteikritike (kein Partner)
      21. Oktober 2017 17:33

      Gerade deswegen, weil die ÖVP in den vergangenen Jahren eher die Linie einer Linkspartei verfolgt hat, halte ich den Wahlsieger nach wie vor nicht für glaubwürdig.

      Schon allein die Formulierung „Neue Volkspartei“ lässt a) jeden Österreichbezug außer Acht und indiziert, b) dass es um eine Partei für ein neues Volk geht?! Damit wären wir aber wieder bei der Kulturrevolution angelangt, die wohl eher nicht bürgerlich angehaucht ist.





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