Trump und das Ende der Neosozialisten

Lesezeit: 6:30

Was hat er heute wieder angestellt? Die europäische Massenhysterie will nicht abflauen. Noch immer hyperventilieren linke Politiker, Journalisten, Intellektuelle und Künstler, wenn sie nur an ihren politischen Alptraum, an Donald Trump denken. Jeden Tag präsentieren sie uns eine neue noch schlimmere, eine noch schrillere Aktion vom sexistischen Prolo-Schwachkopf aus dem Weißen Haus. Jedes Wort, jedes Dekret, jede Tat, eine Beleidigung für die empfindsame Gutmenschenseele.

Jetzt hat er auch noch die Justizministerin entlassen. Man glaubt es nicht. Die gute Dame hatte Trumps Entscheidung, ein temporäres Einreiseverbot für Bürger einiger Failed States zu verhängen, in denen Islamisten und Dschihadisten an der Macht sind beziehungsweise ihr Unwesen treiben, kritisiert und ihre Mitarbeiter zum Widerstand dagegen aufgehetzt.

Die Geschichte ist nicht einmal halb so spannend und schlimm, wie es die gackernden europäischen Nanny-Journalisten darzustellen versuchen. Die Dame war nur kommissarische Ministerin. Trumps Justizminister wird derzeit ja von den Demokraten im Kongress blockiert. Zudem ist Trumps sogenannter Muslim-Bann gar keiner. Mit etwas Recherche wüsste selbst der gemeine europäische Qualitätsjournalist, dass es weltweit rund 60 Staaten mit muslimischer Mehrheitsbevölkerung gibt. Das Einreiseverbot betrifft hingegen nur sieben. Wer trotzdem von einem Einwanderungsstopp für Muslime spricht, weiß es entweder nicht besser oder er verbreitet gezielt Fake-News.

Okay, die dürfen das. Der Zweck, sprich der Kampf gegen den „Populismus“, heiligt schließlich die Mittel.

Um den Trump-Hass des europäischen Stimmviehs weiter am Köcheln zu halten, muss man jedem Bericht und jeder Nachricht einen gewissen Spin geben. Trump könnte derzeit über Wasser gehen und Blinde sehend machen, die angepisste politisch-korrekte Machtelite in Europa würde ihn auch dafür verspotten und verachten.

Der chronische Trump-Hass erinnert an einen quasireligiösen Massenwahn. Nach dem schwarzen Heiland Obama hat nun der böse Dämon, der Angry White Man Donald Trump, die Welt in seinen knochigen Klauen. Gut gegen Böse. Obama und Trump sind Projektionsflächen für die Phobien und Visionen der Linken dies- und jenseits des Atlantiks.

Es gibt mittlerweile unzählige Hitler-Trump Vergleiche, nicht nur auf linken Hetzplattformen im Internet, sondern auch von „seriösen“ Medien wie etwa der „Zeit“. Alles was Trump ausspricht, dekretiert, entscheidet oder twittert, ist per se böse, eben weil es von Trump kommt.

Da spuckt etwa die europäische linke Intelligenzija seit Jahren und Jahrzehnten Gift und Galle über die angeblich imperialistische und expansionistische Politik der Vereinigten Staaten. Doch wenn Trump ankündigt, die USA werden künftig nicht mehr den Weltpolizisten spielen, dann führen die Europäer keine Freudentänze auf, nein, sie kritisieren ihn dafür. Dank Donald Trump können die staatsgläubigen europäischen Untertanen endlich wieder ihrem latenten Antiamerikanismus, den sie in den vergangenen Jahren, als Messias Obama in Washington wirkte, unterdrücken mussten, wieder freien Lauf lassen. Jetzt lässt auch die Journaille so richtig die Sau raus. Eine dümmliche Schlagzeile jagt die nächste.

Auch deshalb, weil Trump das Sicherheitsschmarotzertum der Europäer nun beendet. Zu recht. Bisher haben die Amis ohne große finanzielle Gegenleistung die Europäer beschützt. Sie durften sich dafür von den obergescheiten Europäern auch noch regelmäßig ans Bein pinkeln lassen. Da Europa über Jahrzehnte nicht selbst für seine Sicherheit verantwortlich war, mutierten viele Europäer zu Pazifisten, die Grünen wollten gar die Heere abschaffen.

Jetzt ist Schluss mit lustig am pazifistischen Ponyhof. Mit dem außenpolitischen Paradigmenwechsel der USA sind die weitgehend wehr- und verteidigungsunfähigen Europäer plötzlich auf sich alleine gestellt. Mit Uschis deutscher Gender-Bundeswehr oder dem österreichischen Bundesheer, das die Minister Klug und Darabos gezielt zugrunde gerichtet haben, lässt sich kein Land verteidigen, kein Krieg führen, geschwiege denn einer gewinnen. Und das in Zeiten wie diesen. Jetzt ist der Prolo aus dem Weißen Haus wieder an allem schuld.

Trump macht, Europa winselt. Wobei das weder ein neues noch ein allein politisches Phänomen ist. Man kennt das zum Beispiel aus der Wirtschaft. Amerika forscht, entwickelt, erfindet und Europa kritisiert. Während amerikanischen Konzerne wie Google, Apple oder Amazon die Welt erobern, versucht man sie in Europa mit Bürokratie, Regeln, Verordnungen und Steuern zu behindern. Erbärmlich. Zu mehr reicht es in den leistungs- und innovationsfeindlichen sozialistischen Nanny-Staaten nicht.

Die alten sozialistischen Eliten in Europa haben noch nicht einmal ansatzweise begriffen, was die Trump-Präsidentschaft für sie und ihre Zukunft tatsächlich bedeutet. Der Westen steht vor einem Systemwechsel. Trump hat eine Bewegung in Gang gesetzt, die den neosozialistischen Metastasen Multikulti, Genderismus, Ökultismus und der politischen Korrektheit den Garaus machen könnte. Deshalb starrt auch der polit-mediale Machtblock mit einer Mischung aus Staunen, Entsetzen, Angst und Hass auf Washington und den Mann mit der seltsamen Frisur. Dass Trump erfolgreich sein könnte, ist die größte Angst der Europäer. Man begreift nicht so recht, was vor sich geht, schließlich schien es so, als hätte man bis zum Brexit und den US-Wahlen alles fest im Griff. Man verwechselte die veröffentlichte Meinung mit der öffentlichen.

Die europäischen Bürger haben sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten daran gewöhnt, dass die Elite und ihre Handlanger keine Politik für sie machen, sondern immer nur die Interessen anderer vertreten. Man gab bestenfalls im paternalistischem Tonfall vor, die Ängste der Bürger zu verstehen, um sie im nächsten Halbsatz als dumm und unbegründet abzutun.

Politik in Europa beschränkte und beschränkt sich in der Regel darauf, dass Leben der Untertanen bis in die privatesten Bereiche hinein zu regeln, zu kontrollieren, die Mittelschicht finanziell auszupressen und die großen Probleme und Herausforderungen, vor denen Europa steht, zu leugnen und zu ignorieren. Wir schaffen das. Die Islamisierung, die unkontrollierte Masseneinwanderung, die Schuldenkrise, die Deindustrialisierung, der Terrorismus, die Bevölkerungsexplosion in Afrika und deren Folgen für Europa etc. Auf alle diese Probleme haben die europäischen Eliten keine Antworten, stattdessen werden Duschköpfe genormt, Glühbirnen verboten und das Bargeld abgeschafft.

Die Europäer haben sich an diese Art der Herrschaft gewöhnt. Und plötzlich taucht in den USA ein Mann auf, der Politik macht. Politik im Interesse seines Landes, im Interesse seiner Bürger. Unerhört! Der angeleinte Europäer könnte nun erkennen, dass Politik nicht zwangsläufig leeres Herumschwurbeln, Tarnen, Täuschen und Tricksen bedeuten muss. Während Europa sogar damit überfordert ist, schwer kriminelle Flüchtlingsdarsteller wieder außer Landes zu schaffen, verhängt Trump per Unterschrift ein temporäres Einreiseverbot für Bürger aus problematischen Ländern. Da hilft es auch nichts, wenn man auf Trump zeigt und aufgeregt Faschismus, Populismus und Nazi schreit. Trump mit Hitler zu vergleichen ist nicht nur dumm und verantwortungslos, es verharmlost auch den Nationalsozialismus und ist eine Verhöhnung seiner Millionen von Opfern. Deshalb: tief durchatmen.

Trump ist der Sieger einer fairen demokratischen Wahl und er bewegt sich im Rahmen der Verfassung. So geht Demokratie. Man kann und darf Trump und seine Politik dumm und schrecklich finden, das berichtig aber nicht zu völlig überzogenen Reaktionen, die noch dazu demokratische Spielregeln verletzen.

Trump hat eine Zeitenwende eingeleitet. Die alten erschlafften Eliten spüren das. Sie sind längst in der Defensive. Sie geifern und hetzen, versuchen mit immer neuen Zensurmaßnahmen, schrillerer Propaganda, Repressalien, mit inszenierten Neustarts und eilig präsentierten Plänen ihren Ab- und Untergang hinauszuzögern. Es wird ihnen nichts mehr nutzen. Der Trumpimsus hat Europa längst erfasst.

Werner Reichel ist Journalist und Autor aus Wien. Zuletzt von ihm erschienen: „Infantilismus – Der Nanny-Staat und seine Kinder“ (Wien 2016)

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2017 09:47

    Gott sei Dank gibt es Menschen wie Herrn Reichel! Danke für Ihren Kommentar, Sie sprechen mir - wie so oft - aus der Seele!***********************

    Ich verabscheue diese giftgeifernde Hetze aus der untersten Schublade, die die Linken gegen alles und jeden Andersdenkenden veranstalten.
    Mittlerweile bin ich zum Schluß gekommen, daß mit denen ein vernünftiger Dialog, eine fruchtbare Diskussion, nicht möglich ist, es fehlt ihnen das Demokratieverständnis.

    Herr Trump muß sogar für einen verhinderten Liebesurlauber herhalten:

    http://epaper.heute.at/#/documents/170203_HEN

  2. Ausgezeichneter Kommentator11er
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2017 08:57

    W.R. bringts wieder auf den Punkt.

    Möge er mit dem letzten Absatz Recht behalten!

    Zwei Beispiele für das unterirdische Niveau der Trump-Basher:

    http://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/spiegel-cover-trump-50104350.bild.html

    https://www.unzensuriert.at/content/0023073-Naechster-Affront-um-einen-Kern-Berater-Robert-Misik-wuenscht-sich-CIA-Putsch-gegen

    Dass der Ungewählte als Kanzlerdarsteller an so einem wie Misik überhaupt nur anstreift, ist das Unappetitlichste an der ganzen Geschichte.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAlmut
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2017 10:07

    Danke Herr Reichel, alles vortrefflich beschrieben.
    Zu Ihrem letzten Absatz: Ihr Wort in Gottes Ohr! Möge Trump ein langes Leben, auch als Präsident der Vereinigten Staaten beschieden sein. Denn die Nomenklatura schreckt vor keiner Untat zurück, willfährig unterstützt von ihren Schergen, der wild gewordenen, geifernden und immer geistloser werdenden linken Journaille - Zitat: Joffe (von der "Zeit") : "Mord im Weißen Haus" und so viel ich weiß Läuft Joffe noch immer frei herum!
    https://www.youtube.com/watch?v=ObrhDjY23Og

  4. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2017 11:01

    Mancher Mitposter kann es sich offenbar nicht verkneifen, daß W.R. ganz bewußt gewisse Fragestellungen nicht durcheinanderbringt und sich auf ganz wenige Aspekte konzentriert, andere aber ausblendet. Jeder Fachartikel, jede Facharbeit lebt von der Ausblendung. Ein Physiker, der sich ständig mit den sozialen Aspekten einer Kinderschaukel beschäftigt, wird nie die lineare Differentialgleichung zweiter Ordnung dahinter erkennen.

    Das alte Griechenland hat auch hervorragende Leistungen erbracht, die heute noch unsere Kultur prägen, und doch ist es untergegangen. Zwei verschiedene Aspekte.

    Ob Trumps Einreiseverbot gut oder schlecht für die USA ist, darüber kann man debattieren. Ob Europa seine eigenen Interessen verfolgen und dafür auch Mittel einsetzen soll, ist eine andere Frage.

    Diese Aspekte in einen Topf zu werfen und miteinander zu vermengen, ist unredlich. Einen Dank an W.R., diese Aspekte auseinandergehalten und die Fragen so exzellent herausgearbeitet zu haben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2017 13:46

    Herrschaften, den Unterschied zwischen einen Qualitätsjournalisten Reichel(vielen Dank für ihre Worte) und einem Daherschwurbler wie den sonderbare Ai Weiwei, möchte ich Klavierspielen können.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRomana
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2017 13:54

    Genial formulierte Analyse über Trump und die Reaktionen der westlichen Linken. B esser kann man die Misere nicht schilderm. Hoffentlich haben Sie auch mit Ihrer Schllussfolgerung Recht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2017 17:10

    Trump MUSS für europäische (inklusive österreichische) Politiker der Gottseibeiuns sein.
    Der macht doch jetzt NACH der Wahl glatt das, was er VOR der Wahl den Wählern versprochen hat!

    Mr. Trump, das geht gar nicht. Da können Sie uns eher die Mobiltelephone abhören lassen, weil wir eh noch keine Freunde sind.
    Und wenn schon, dann unterschreiben Sie doch Ihre Riesendekrete im geheimen, am besten nachts, wenn die Reporter schlafen.
    Sonst verlangen am Ende auch noch die europäischen Wähler, dass sich europäische Politiker so benehmen, wie Sie.
    Versprechen halten - das ist nicht in unserer politischen Wertekultur ...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormonofavoriten
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2017 11:08

    dieses bizarre und nicht enden wollende trump-bashing aus allen rohren soll die menschen auf einen putsch gegen ihn vorbereiten und diesen moralisch rechtfertigen. die eliten haben auch im grunde gar keine andere wahl: werden sie trump nicht los, wandern nicht wenige von denen in den bau bzw. dürfen am elektrischen stuhl platz nehmen.
    die praxis, menschen in machtvollen positionen in pädophilenkreise einzuweihen, um sie dann kontrollierbar zu machen, ist derzeit für jedermann zu erkennen: es gibt keinen plan, bei der nächsten wahl die bürger zurückzugewinnen, denn soviel zeit darf man einem aussenseiter, der nicht erpressbar ist (da eh schon alles pulver verschossen ist), nicht einräumen.


alle Kommentare

  1. Herby46 (kein Partner)
    27. Februar 2017 18:38

    Die Deutschen wurden zum Spielball der Eliten des neosozialistischen Kapitalismus. Sie sind die glücklichsten Sklaven, wenn sie arbeiten können, um sich die Brötchen für den nächsten Tag kaufen zu können. und sie haben noch gar nicht gemerk(el)t, dass die BRD GmbH die Fortführung des Nazi-Deutschlands unter einem anderen Vorzeichen ist, in der aber der freimaurerische "Geist des Todes" (Farbe Schwarz - sie deutsche Flagge) schon seit fast 200 Jahren seine hässliche Fratze versteckt hat. Mehr dazu siehe "Protest und Widerstand - jetzt Flaggezeigen" (googeln!).
    Doch so langsam werden wir wohl wach und wer weiter schläft, wird wohl in der EU-Diktatur aufwachen!

  2. fewe (kein Partner)
    08. Februar 2017 03:09

    Brillante Analyse, Herr Reichel, großes Kompliment!

  3. Gennadi (kein Partner)
    07. Februar 2017 11:04

    Oh wei oh wei...

    Das einzige, wo man Hitler mit Trump (und vielen anderen) vergleichen könnte, wäre: er wurde mehrheitlich gewählt.
    Allerdings erst, nachdem man ihn mittels Betrugs eingebürgert hatte (vorher war Adolf staatenlos).
    Das erinnert höchstens an einen gewissen US-Präsidenten, der bis zum Ende seiner Amtszeit keinen echten Beweis vorlegen konnte, in den USA geboren zu sein.

    • fewe (kein Partner)
      08. Februar 2017 03:12

      Na ja, Hitler war nicht mehrheitlich gewählt als er an die Macht gekommen ist. Erst später. Dann sozusagen Voll-Mehrheitlich.

  4. Jabba the Hut (kein Partner)
    06. Februar 2017 20:01

    Grandioser Artikel von Werner Reichel. So grandios, dass beim AuWauWauDingsbums_x schon nach dem 1. Absatz die mentale Schnappatmung eingesetzt hat. Dem AuWauWau, der hier permanent die Verfassung in den Mund nimmt, aber dann schweigt wenn unsere korrupte Regierung die Verfassung ändert, damit der Grünkommunist 40.000 neue Wählerstimmen bekommt. Da war dem AuWauWau-Heuchler die Verfassung egal, obwohl der oberste VfGH ein Urteil gesprochen hatte.
    Genau der gleiche AuWauWau ist derjenige, der sofort schreit, wenn nach einem Terroranschlag der Islam kritisiert wird...man solle nicht vorverurteilen, nicht pauschalieren, keinen Generalverdacht äußern...blah blah blah.

    • Jabba the Hut (kein Partner)
      06. Februar 2017 20:02

      Genau das gleiche AuWauWauDingsbums_x besteht nun hier, dass man Trump mit Hilter vergleichen soll. Wenn es der eigenen Ideologie dient ist jedes Mittel recht, auch wenn man damit 80 Jahre alte Nazi-Geschichten immer wieder aus dem Keller holt. Arme Sau, wenn man keine anderen Argumente hat. Vermutlich war AuWauWaus Opa ein Nazi oder er fühlt sich einfach in der falschen Zeit geboren. Mit dem IQ einer Ratte ist es halt schwierig komplexe Zusammenhänge zu verstehen.

    • Jabba the Hut (kein Partner)
      06. Februar 2017 20:03

      So sind die Linken "Demokratieversteher", nicht in der Lage das demokratische Wahlergebnis zu akzeptieren, aber der Meinung sein, die Demokratie zu verteidigen. Genau jene, die sofort nach Zensur schreien, wenn ihnen eine andere Meinung nicht passt.
      Für mich sind das alles verlogene Heuchler und es ist eine Schande, dass A.U. diesen Leuten Gestalten auch noch eine Bühne hier gibt.

  5. Erich Bauer
    06. Februar 2017 17:37

    Die Anhänger des opportunistischen Lifestyle-Moralismus aus der „großstädtischen“ Soja-Latte-Macchiato-Fraktion haben Durchfall - aber leider noch keine Windeln. Da wird jede Stadt zum mittelalterlichen Geruchskino. Immer wenn ich einen Träger oder Trägerin mit so einem Latte-Pappbecher sehe, hebt sich mir der Magen.

  6. franz-josef
    06. Februar 2017 17:02

    http://frafuno.blogspot.cz/2017/02/titelbilder.html

    Erschreckend, dieser scheinbar wirklich tödliche Haß auf Trump. Wo sind da die Haß-Meldestellen?

    Auf dem o.a. Blog gibt es auch aktuelle Fotos der Unruhen und Brandanschläge in der Universitätsstadt Berkeley.
    Dem Vernehmen nach studiert in Berkeley ein Soros-Sohn. Wird wohl Zufall sein.

  7. Frage: (kein Partner)
    06. Februar 2017 15:38

    Waren die propagandistischen Hassorgien der National-Sozialisten gegen die Staatschefs von Russland und den USA schlimmer als gegenwärtig?

    • Gennadi (kein Partner)
      07. Februar 2017 10:53

      Kein Zufall. Besagter Sohn unterstützte Hillarys Wahlkampf mit 43 Milliönchen.

  8. Konfrater
    06. Februar 2017 14:20

    Es gibt einen - und nur diesen einen - Punkt, wo der Vergleich Trumps mit Hitler Sinn ergibt: Hitler konnte dadurch an die Macht kommen, dass er von seinen Gegnern die längste Zeit grotesk unterschätzt wurde. Das selbe Phänomen findet sich nun bei Trump. Die selben Leute, die uns erklärt haben, dass die "Witzfigur" Trump bei den Vorwahlen der Republikaner völlig chancenlos sei, die dann verkündet haben, er sei in der Wahl gegen Clinton ohne jede Chance, diese selben Leute erklären uns nun, dass Trump mit der Umsetzung seines Programmes nur scheitern könne. Nachdem sie zweimal kräftig daneben gelegen sind - warum sollte man ihnen beim dritten Mal noch Glauben schenken?

    Auffällig ist auch die vollständige Unbelehrbarkeit der Anti-Trump-Hysteriker: Eigentlich müsste doch jedem klar sein, dass das überzogene Trump-Bashing diesem im Wahlkampf nicht geschadet, sondern nur genützt hat. Die Emotionalisierung hat zweifellos zur Mobilisierung der Trump-Wähler beigetragen. Zu glauben, dass nun mit "more of the same" der gegenteilige Effekt erreicht werden kann, ist einigermaßen naiv.

    Einstein hat "Dummheit" so definiert: Jemand macht immer wieder dasselbe und erwartet, dass es diesmal anders ausgehen wird, als bisher. Und der amerikanische Schriftsteller Ambrose Bierce hat einen "Fanatiker" folgendermaßen definiert: Jemand, der, wenn er damit konfrontiert wird, dass er in die falsche Richtung geht, seine Anstrengungen verdoppelt.

    Die Schlussfolgerungen daraus kann jeder selbst ziehen.

    P.S.: Sympathisch ist mir Trump auch nicht - aber es wäre doch langsam an der Zeit zur Kenntnis zu nehmen, dass er der gewählte Präsident der USA ist und alle hysterischen Ausfälle gegen seine Person und seine Politik daran nichts ändern.

  9. bill47 (kein Partner)
    06. Februar 2017 13:58

    Dem Artikel ist kaum zu widersprechen. Möglicherweise beim Thema "Verteidigung" - und auch da hat Trump schon Richtiges gesagt - da muss man berücksichtigen, dass die Nato im Kalten Krieg gegründet wurde, und dass die gemeinsamen Verteidigungsanstrengungen, um die sich die Europäer drücken, damals definiert wurden, heute sicher so nicht mehr stimmig sind.

    Was das Trump-Bashing betrifft eine persönliche Erfahrung:

    Der ORF löschte gestern den Beitrag im ORF-Forum mit der Frage, wo die Proteste blieben, als unter Obama beschlossen wurde, alle Leuten die nach 1. März 2011 verschiedene arabische Staaten besuchten, oder gar Staatsbürger dieser Länder sind, vom Visaprogramm auszuschließen.

  10. El Capitan
    06. Februar 2017 12:21

    Wenn man, so wie ich, USA, Israel und andere Länder regelmäßig bereist, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Was in der Welt passiert, hat aber sowas von gar nichts mit dem zu tun, was unsere Medien berichten. Ich bin überzeugt, dass nicht einmal alles erlogen ist, sondern auf mangelnde Intelligenz und ideologische Verblödung zurückzuführen ist.

    Die Zeitenwende hat sich längst abgezeichnet, als Europas Politiker und Journalisten noch in ihren rosa-lila Wolkenkuckucksheimen wohnten. Jetzt ändern sich die Zeiten dramatisch, und unseren „Eliten“ (ein Sch…wort für unsere Möchtegernobergescheiten) produzieren tonnenweise Schaum vor dem Mund.

    Trump zieht sein Programm durch, Zug um Zug. Europa wird hysterisch weiterkreischen, aber es nützt nichts. Es riecht nach einer neuen Schutzmacht Europas aus dem Osten.

    Und was können wir dagegen tun?
    Nichts.

    • Erich Bauer
      06. Februar 2017 17:13

      Präsident Trump scheint der BEGINN eines Paradigmenwechsels zu sein. Allerdings, "unkontrolliert" von den Strippenziehern und Initiatoren von Polit-"Gladiatorenspielen", die Reps/Democrats-Rot/Schwarz-Links/Rechts zum Gaudium des "Kolosseum"-Publikums aufeinander jagen lassen... Präsident Trump hat nämlich nicht nur die Strippenzieher der Democrats, sondern auch die der Reps düpiert - und daher die Feinde auch im eigenen Haus. Wobei man hinzufügen muss, dass diese Strippenzieher immer dieselben sind. Alle diese Schausteller und Schauspieler in der Politik werden von denselben Strippenziehern bewegt..

    • Erich Bauer
      06. Februar 2017 17:19

      Zur "Schutzmacht Europas": Ein Staat oder auch Staatenbund, der nicht einmal seine Waffenproduktion ausreichend in eigenen Händen hat, ist genauso wenig souverän, wie ein Staat der seine Lebensmittelgrundversorgung nicht gewährleisten kann.

  11. monofavoriten (kein Partner)
    06. Februar 2017 11:08

    dieses bizarre und nicht enden wollende trump-bashing aus allen rohren soll die menschen auf einen putsch gegen ihn vorbereiten und diesen moralisch rechtfertigen. die eliten haben auch im grunde gar keine andere wahl: werden sie trump nicht los, wandern nicht wenige von denen in den bau bzw. dürfen am elektrischen stuhl platz nehmen.
    die praxis, menschen in machtvollen positionen in pädophilenkreise einzuweihen, um sie dann kontrollierbar zu machen, ist derzeit für jedermann zu erkennen: es gibt keinen plan, bei der nächsten wahl die bürger zurückzugewinnen, denn soviel zeit darf man einem aussenseiter, der nicht erpressbar ist (da eh schon alles pulver verschossen ist), nicht einräumen.

    • Almut
      06. Februar 2017 15:44

      **************************************!!! Und im Umfeld dieser ekeligen Pädophilenkreise sterben die Menschen (Zeugen, Ermittler etc.) wie die Fliegen und kein Hahn kräht danach.

  12. franz-josef
    06. Februar 2017 10:26

    Nicht ganz OT, weil flächendeckend relevant. Auch bei uns.

    http://www.journalistenwatch.com/2017/02/06/correctiv-die-linksgedrehte-zensurschraube/

    CORRECTIV : Wir decken Missstände auf. Wir sind das erste Recherche­zentrum in Deutschland, das unabhängig, werbe­frei und nicht-gewinnorientiert ist. Unabhängiger Journalismus braucht unabhängige Finanzierung .. (!!!)
    https://correctiv.org/

    "....steckt bis zum Hals im Spendensumpf"
    ..... (Anm. nur ein paar Beispiele kopiert)
    114.000 € von der niederländischen Stiftung Adessium. Die Adessium-Stiftung porträtiert sich als Umwelt- und Gesellschaftsinitiative und finanziert gemeinsam mit der Open-Society-Foundation des Globalisten George Soros weitere intransparente Stiftungsnetzwerke zur vermeintlichen Korruptionsbekämpfung in Afrika.
    26.884 € von der Open Society Foundation. Der Finanzmarktspekulant, Multimilliardär und Globalist George Soros ist Vorsitzender zahlreicher Fonds und Vereinigungen, die zumindest im Verdacht stehen, mit dem Ruf nach einer „offenen Gesellschaft“ Massenmigration und Bürgerkriegen Vorschub zu leisten.
    Nach dem Ukraine-Konflikt investierte Soros massive Geldmittel in die Ukraine und forderte die Europäische Union ebenfalls zu weiteren Finanzhilfen auf, um seine angestrebte Rendite aus Finanzgeschäften zu erwirtschaften. Die russische Generalstaatsanwaltschaft erklärte in der Vergangenheit mehrere Stiftungen von George-Soros als unerwünscht, die Stiftungsmitarbeiter mußten umgehend ausreisen.
    Soros wettet auf Konflikte, Zusammenbrüche und fallende Währungspreise. Er profitiert also direkt von Entwicklungen, die für die jeweiligen Völker nachteilig sind. Bei CORRECTIV soll das Spendengeld lediglich zur Förderung von Graphikzeichnern verwendet worden sein.

    Correctiv - Wikipedia
    The CORRECT!V (or CORRECTIV) is a German nonprofit investigative journalism newsroom whose stated goal is "to give citizens access to information."
    [Domain en.wikipedia.org durchsuchen] https://en.wikipedia.org/wiki/Correctiv

    correctiv-upload.org - CORRECT!V - ANONYMER BRIEFKASTEN
    Sie haben vertrauliche Informationen, die an die Öffentlichkeit gehören, oder wollen Sie uns einen anonymen Hinweis geben, dem wir nachgehen sollen?
    [Domain correctiv-upload.org durchsuchen] https://correctiv-upload.org

    Facebook "Fake News" Censor Correctiv Funded By Soros ...
    Correctiv, the allegedly non-partisan "fake news" censor working with Facebook in Germany is funded by groups linked to left-wing billionaire George ...
    [Domain www.breitbart.com durchsuchen] breitbart.com/london/2017/02/05/report-facebook-fake-ne...

    -------------------

    So schaut´s aus mit unabhängigem investigativem blabla-Journalismus. Die wenigen seriösen investigativen Mutigen müßte man eigentlich Tag und Nacht bewachen.

  13. Leopold Trzil
    05. Februar 2017 00:34

    Wird Trump noch zum Gorbatschow des Westens?

    • Gennadi (kein Partner)
      07. Februar 2017 10:57

      Schwerlich.
      Gorbi stürzte darüber, dass er den sowjetischen Truppe Schießbefehl gegen Deutsche erteilte - und die das verweigerten.
      Deswegen wurde Gorbi auf der Krim verhaftet und abgesetzt.

  14. Ai Weiwei
    04. Februar 2017 22:39

    Donald Trump ist jetzt US-Präsident, daher ist es in dieser Situation enorm wichtig über Adolf Hitler, den berüchtigten deutschen Diktator genauestens bescheid zu wissen:

    Was tat Hilter im Jahr 1919, welche Reden hielt er und welche politischen Aktionen setzte er?

    Was tat Hitler im Jahr 1920, welche Reden hielt er und welche politischen Aktionen, und so weiter:

    Jedes einzelne Jahr, jede einzelne Tat bis in jedes Detail: 1921, 1922, 1923 das Jahr des Putsches, 1924, 1925 usw. bis zum Jahr der Machtergreifung 1933, in einem zuvor demokratischen, freiheitlichen Land.

    Heute, 2017 ist es so wichtig & wesentlich dass viel allgemeines Wissen sowohl in der Bevölkerung als auch in den Kreisen der Gelehrten, der Universitäten und besonders in den Medien über die Person Adolf Hitler vorhanden ist.

    Ein Tipp um Hitler-Wissen anzulesen: Ian Kershaw, der britische Historiker hat praktisch jeden einzelnen Tag Hitlers von dessen Geburt bis zu seinem Ende dokumentiert & analysiert:


    Ian Kershaws Hitler-Biographien:


    https://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords=ian+kershaw+hitler+biografie&tag=googhydr08-21&index=aps&hvadid=116115456415&hvpos=1t1&hvnetw=g&hvrand=1462420546341029880&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=b&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=1000711&hvtargid=kwd-50338971371&ref=pd_sl_4avn8l51be_b

    Eine ganze Menge biographischer Bücher über Hitler - sehr geeignet um - so wie es jetzt jedenfalls wichtig ist: Die Person Donald Trump und dessen Entwicklung mit dem Leben und Wirken Hitlers zu vergleichen - immer wieder.
    Hitler-Vergleiche sollten am besten täglich eingehend & genauestens gemacht werden! Parallelen aber auch Unterschiede herausgearbeitet werden!

    Mit einem Wort: Genaue historische Kenntnis über die Person Hitler war noch nie so wichtig wie heute wo Donald Trump die Weltbühne betreten hat.

    • mitzi
      05. Februar 2017 18:11

      Etwas langatmig, Ihre Ausführungen. Deutschland und auch Teile von Österreich sollten sich dringend in psychiatrische Behandlung begeben , um die Not mit dem vor 72 Jahren verflossenen Nationalsozialismus, endlich erfolgreich aufarbeiten zu können.

    • glockenblumen
      05. Februar 2017 18:16

      @ mitzi

      **************************** :-)

    • El Capitan
      06. Februar 2017 12:26

      Ich habe Hitlers "Mein Kampf" und Rosenbergs Bücher (der Chefideologe der Nationalsozialisten) gelesen.

      Nur ein Vollkoffer kann auf den Gedanken kommen, dass das, was Hitler beabsichtigt hat, und die Ideen, die er favorisiert hat, etwas mit Trumps Politik zu tun haben.

      Was momentan abgeht, ist die größte Massenhysterie seit der Waldheimaffäre.
      Es ist symptomatisch für unseren ideologisch versifften und moralisch schwerst kranken Kontinent.

    • Konfrater
      06. Februar 2017 15:05

      Sehr geehrter Ai Weiwei!

      Nicht alles, was hinkt, ist schon ein Vergleich.

    • otti
      07. Februar 2017 15:59

      ei wei wei,

      eigentlich habe ich mir vorgenommen, auf ihre ergüsse nicht mehr zu ragieren.

      aber s o ein haufen von - sagen wir einmal - u n s i n n, erlebt man in diesem blog ja fast eigentlich nie.

      schreiben`s doch woanders - in der gemeinde wien z.b. wird sich doch sicher wo ein stüberl und ein subventionerl finden.

    • glockenblumen
      07. Februar 2017 19:26

      @ otti

      ****** :-))))

  15. Politicus1
    04. Februar 2017 17:10

    Trump MUSS für europäische (inklusive österreichische) Politiker der Gottseibeiuns sein.
    Der macht doch jetzt NACH der Wahl glatt das, was er VOR der Wahl den Wählern versprochen hat!

    Mr. Trump, das geht gar nicht. Da können Sie uns eher die Mobiltelephone abhören lassen, weil wir eh noch keine Freunde sind.
    Und wenn schon, dann unterschreiben Sie doch Ihre Riesendekrete im geheimen, am besten nachts, wenn die Reporter schlafen.
    Sonst verlangen am Ende auch noch die europäischen Wähler, dass sich europäische Politiker so benehmen, wie Sie.
    Versprechen halten - das ist nicht in unserer politischen Wertekultur ...

  16. Claudius
    04. Februar 2017 15:14

    Jan Fleischhauer muss nicht extra vorgestellt werden, kürzlich im Spiegel:

    Germany first Wie man sich auf einen Handelskrieg vorbereitet

    Donald Trump will deutsche Produkte mit horrenden Einfuhrzöllen belegen. Dagegen hilft nur eins: Wir müssen uns eingehend mit dem Geschäftsgebaren von US-Konzernen wie Apple und Facebook beschäftigen.
    ( Jan Fleischhauer Montag, 23.01.2017

    Es ist an der Zeit, Donald Trump ernst zu nehmen. Wir sollten uns nicht länger von den Experten beruhigen lassen, die uns versichern, dass das Amt stärker sei als der Mann. Oder dass Trump die Lust verlieren werde, Präsident zu sein, weil er das Arbeiten nicht gewöhnt sei. Oder auf die Republikaner im Senat setzten, die sich ihm entgegenstellen werden, wenn er es zu toll treibt.

    Rechnen wir mit dem Naheliegenden. Rechnen wir damit, dass er meint, was er sagt, und das auch durchsetzt.

    Wir sind jetzt der Feind. Der allerschlimmste Feind ist China. Die Chinesen sind, was die Wirtschaftsleistung angeht, auch dreimal so groß. Aber danach kommen schon wir Deutschen. Anders kann man nicht verstehen, was in den vergangenen Tagen von dem neuen amerikanischen Präsidenten zu hören war.

    Wer nach dem "Bild"-Interview, in dem er der deutschen Autoindustrie mit Strafsteuern drohte, noch glaubte, das sei alles nicht so gemeint, den belehrte spätestens die Rede zur Amtseinführung eines Besseren.

    Wen Trump als Feind sieht, den versucht er zu erledigen. "Zaudern Sie nicht, zielen Sie auf die Halsschlagader", lautet seine Empfehlung in "Think Big and Kick Ass". In der Rede zur Amtseinführung klang das ein wenig freundlicher, aber eben auch nur ein wenig.

    Wer außerhalb der USA Waren produziere, die Amerika gehörten, sei ein Angreifer gegen den man sich schützen müsse. Das ist eine sehr eigenwillige Auslegung des Welthandels: Bislang wechselten Waren erst mit Kauf den Eigentümer und nicht bereits mit der Intention, sie zu erwerben. Aber so liegen die Dinge nun mal, seit Donald John Trump die Pennsylvania Avenue 1600 bezogen hat.

    In den deutschen Führungskreisen hofft man, mit Appellen an die Vernunft davonzukommen. Aber das liegt daran, dass man Leute, die in der Bauindustrie groß geworden sind, hier nur aus Zeitungen oder dem "Tatort" kennt. Natürlich können wir jetzt auch alle Chevrolet fahren, damit der Mann im Weißen Haus das Gefühl hat, es gehe fair zu, doch das scheint mir keine praktikable Lösung.

    Wenn es um den Kauf ihres Autos geht, sind die meisten Menschen leider ziemlich halsstarrig. Schon der Kauf einer italienischen oder französischen Limousine gilt vielen nicht als Alternative, weshalb beide Nationen sich auf Kleinwagen spezialisiert haben.

    Die wertvollsten amerikanischen Unternehmen sind in dieser Reihenfolge: Apple, Google (das jetzt Alphabet heißt) und Microsoft. Danach folgen, auf den Plätzen fünf und sechs, Amazon und Facebook. Allen Konzernen ist gemein, dass sie, anders als Chevrolet, die Zukunft der amerikanischen Wirtschaft verkörpern, nicht deren verrostete Vergangenheit. Und anders als amerikanische Autofirmen sind sie in Deutschland und Europa sehr erfolgreich.

    Man kann Trump nur zustimmen, wenn er sagt, dass Handel keine Einbahnstraße sein sollte. Das gilt auch für Handelsdrohungen. Fangen wir mit Facebook an. Es braucht keine Strafzölle, um das Unternehmen an die neue Wirklichkeit zu gewöhnen. Es reicht, dass man Facebook zwingt, den deutschen Jugendschutz zu beachten.

    Wer die Verherrlichung von Gewalt oder Volksverhetzung duldet, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen. Notfalls wird das Angebot indiziert und aus dem Verkehr gezogen. So sieht es das geltende Recht vor, man muss es nur anwenden wollen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Aktionäre von Facebook unbeeindruckt ließe, wenn der Dienst für ein oder zwei Wochen wegen einer Netzsperre nicht erreichbar wäre.

    Wir sind für die neue Welt zu soft

    Natürlich müssen wir auch über Steuersätze reden. Apple zahlt bekanntlich auf die Produkte, die es in Europa vertreibt, weniger als zwei Prozent Körperschaftsteuer. Im Jahr 2014 lag der effektive Steuersatz nach Berechnungen der EU-Kommission bei 0,005 Prozent, also außerhalb des Messbaren.

    Es ist wunderbar, dass Apple in der irischen Gemeinde Cork Menschen beschäftigt, die vorher arbeitslos waren, wie es in den "Nachrichten an die Apple-Gemeinde in Europa" heißt. Aber auch bei Unternehmen, die irischen Bauern zu Lohn und Brot helfen, sollte etwas für das Finanzamt abfallen. Es müssen ja nicht gleich 35 Prozent sein, wie Trump sie jetzt für BMWs aus Mexiko vorgeschlagen hat. 20 oder 25 Prozent würden schon reichen.

    Ich fürchte, wir sind für die neue Welt zu soft. VW hat sich vor wenigen Tagen bereit erklärt, wegen "verschwörerischer Umweltverschmutzung" vier Milliarden Euro zu zahlen. Es ist die höchste Strafe, die je einem Autokonzern in den USA auferlegt wurde. In der deutschen Presse ist das mit Genugtuung aufgenommen worden, ich habe das nicht ganz nachvollziehen können.

    Der neue Mann an der Spitze der Umweltbehörde in Washington glaubt nicht, dass menschliches Verhalten am Klimawandel schuld sei. Stickoxide hält Scott Pruitt aus Prinzip für ein überschätztes Problem. Weshalb zahlen wir für ein Vergehen, das es nach den Worten des obersten Umweltschützers der Trump-Administration also gar nicht geben kann?

    Wenige Präsidenten haben über ihr Denken so ausführlich Zeugnis abgelegt wie Donald John Trump. "Wir werden uns bei den Nationen der Welt um Freundschaft und Wohlwollen bemühen, aber wir tun dies in dem Verständnis, dass es das Recht aller Nationen ist, ihre eigenen Interessen vorneanzustellen", sagte er am Freitag vor dem Kapitol. Die Übersetzung in "Think Big and Kick Ass" lautet so: "Schlagen Sie massiv zurück! Wenn Sie keine Vergeltung üben, sind Sie bloß ein Trottel!"

    Man muss nicht alles beherzigen, was Trump von sich gibt. Aber man sollte es auch nicht ignorieren. (Ende)

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/donald-trump-wie-man-sich-auf-einen-handelskrieg-vorbereitet-kolumne-a-1131244.html

  17. Romana
    04. Februar 2017 13:54

    Genial formulierte Analyse über Trump und die Reaktionen der westlichen Linken. B esser kann man die Misere nicht schilderm. Hoffentlich haben Sie auch mit Ihrer Schllussfolgerung Recht.

  18. Bob
    04. Februar 2017 13:46

    Herrschaften, den Unterschied zwischen einen Qualitätsjournalisten Reichel(vielen Dank für ihre Worte) und einem Daherschwurbler wie den sonderbare Ai Weiwei, möchte ich Klavierspielen können.

    • otti
      07. Februar 2017 16:07

      d a n n , lieber bob, könntest dem buchbinder nachhilfeunterricht geben !

      ps. vielen dank herr reichel, für den fulminanten artikel !!!

  19. Ai Weiwei
    04. Februar 2017 13:39

    Der von Unterberger & Reichel in den Himmel gelobte Donald Trump hat derzeit die schlechtesten Umfragewerte aller Zeiten - in der früheren Zeitung wo Dr. Unterberger Chefredakteur war, "Die Presse":

    Schlechteste Umfragewerte aller Zeiten für Donald Trump - Die Mehrheit der Amerikaner ist mit der Politik von US-Präsident Donald Trump unzufrieden. Der 70-Jährige sei der erste Präsident in der Geschichte mit negativen Zustimmungswerten zu Amtsbeginn: Verschieden Umfrageinstitute sagen das: CNN, CBS, Gallup und Rasmussen

    http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5164876/Schlechteste-Umfragewerte-aller-Zeiten-fuer-Donald-Trump?direct=5164876&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=6563

    • Konfrater
      06. Februar 2017 14:25

      Ich kann mich ja täuschen, aber: Haben die Umfragewerte VOR der Wahl nicht besagt, dass er keine Chance hat, zum Präsidenten gewählt zu werden?

    • Jabba the Hut (kein Partner)
      06. Februar 2017 20:09

      Genau die gleiche Lügenpresse hat auch behauptet, dass Clinton zu 90% gewinnt. Nur ahnungslose Trottel, wie AuWauWau_x haben das geglaubt und glauben den Propagandamist noch immer.
      Ich würde dir raten dir gute Medikamente zu besrgen, die 4-8 Jahre werden sehr sehr lang sein.

    • otti
      07. Februar 2017 16:10

      jabba the hut:!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • otti
      07. Februar 2017 16:20

      ich hätte doch gerne gewußt - einfach nur aus neugier - w e r denn dem eiweiwei ein sternderl gibt.

      was denn des herrn eiweiwei profession ist und wer ihn denn honoriert wäre auch interessant.

      sofern freilich diese anfragen nicht faschistoid sind !

  20. Ai Weiwei
    04. Februar 2017 13:31

    Funktionieren die USA derzeit noch? Wird die US-Verfassung noch beachtet? Derzeit sieht es so aus:

    Auch ein Präsident der USA muss sich an die US-Verfassung halten, die US-Verfassung gilt für alle:


    US-Bundesrichter in Seattle stoppt einstweilig Trumps Einreiseverbot

    https://www.welt.de/newsticker/news1/article161803953/US-Bundesrichter-in-Seattle-stoppt-einstweilig-Trumps-Einreiseverbot.html

    „Die Verfassung hat heute gesiegt“

    http://orf.at/stories/2378044/2378045/

    "Die Grenzschutzbehörde hat nach Angaben eines Vertreters einer Fluggesellschaft bereits grünes Licht für den Transport der betreffenden Passagiere gegeben, wenn sie über ein gültiges Visum für die USA verfügen.

    Die ersten Fluggesellschaften nahmen noch in der Nacht ihre Warnhinweise an Kunden auf ihren Websites zurück, darunter American Airlines."

  21. 11er
    04. Februar 2017 12:43

    @ Ai Weiwei 2

    Jemand, der sich so enthemmt vor Publikum im Inhalt seiner vollen Hose suhlt, um zeitgleich missionarisch von den gesehenen Farben des Regenbogens zu berichten, hat wahrlich Hilfe verdient.

  22. Ai Weiwei
    04. Februar 2017 12:33

    Tief durchatmen bei diesem Reichel-Artikel ist nötig. Ruhe und kühler Kopf ist jetzt notwendig:

    Da fordert ein Journalist der darauf hofft dass seine Bücher verkauft werden (& der seriös genommen werden will) allen Ernstes Denkverbote:

    "Es gibt mittlerweile unzählige Hitler-Trump Vergleiche, nicht nur auf linken Hetzplattformen im Internet, sondern auch von „seriösen“ Medien wie etwa der „Zeit“. .... Trump mit Hitler zu vergleichen ist nicht nur dumm und verantwortungslos, es verharmlost auch den Nationalsozialismus und ist eine Verhöhnung seiner Millionen von Opfern. ..."

    Die Bürger und die Journalisten des Landes sollen gewissen Dinge nicht mehr denken dürfen und nicht mehr diskutieren dürfen ?!?!

    Schlägt das nicht dem Fass den Boden aus?

    Reichel fordert: Schluss mit gewissen Vergleichen und vor allem: Schluss mit Adolf-Hitler-Vergleichen.

    Ja warum denn nicht? Wo um Himmels willen soll daran etwas falsch sein???


    Adolf Hitler ist in einem demokratischen Staat groß geworden, er trat ab August 1919 rechten, militaristischen Kreisen als Redner auf und arbeitete sich mit seiner Rednergabe nach oben. Hitler trat im Oktober 1919 der D.A.P. (Deutsche Arbeiterpartei) bei.

    Diese Partei nannte sich am 24. 2. 1920 in N.S.D.A.P. um (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei). Ab dem 29. 7. 1921 war Hitler der Führer der damals auf Bayern beschränkten N.S.D.A.P.

    Im demokratischen Deutschland der damaligen Zeit, also in der "Weimarer Republik" fand daraufhin ein stetiger finanzieller und politischer Aufstieg Hitlers mit seiner NSDAP der mit allen Mitteln vollzogen wurde statt, darunter auch ein Putschversuch 1923 bei der Münchner Feldherrnhalle.

    Der Aufstieg Hitlers mitten in einer demokratischen Republik - was das damalige Deutschland ja war - ging zügig weiter bis Hitler am 30. 1. 1933 zum Deutschen Reichskanzler ernannt wurde. Dies gelang ihm indem er die politischen Mitbewerber vor allem Franz von Papen und vor allem auch den Reichspräsidenten Hindenburg täuschte.

    Das endgültige Ende der Weimarer Republik:

    28. 2. 1933: -> Infolge des Reichstagsbrands wird die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat, die so genannte "Reichstagsbrandverordnung", erlassen, die die wesentlichen Grundrechte außer Kraft setzt und eine scheinlegale Basis für die Verfolgung von politischen Gegnern der NSDAP schafft -> Somit ist Deutschland an dem Tag zur Diktatur geworden.

    Wenn man die Geschichte ab 2015 beobachtet, wie Trump - aus Motiven die er nur selber kennt - in seinem Hochhaus sich als Präsidentschafts-Kandidat ausrief - über die Art wie er republikanische Mitbewerber der Reihe nach aggressiv angriff und ausbootete bis zum Drecks-Wahlkampf gegen Clinton des Jahres 2016 etliche Vergleichspunkte die an Adolf Hitler denken lassen.

    Auch die Art des Redens von Trump, die politischen Vokabel, die abgrundtiefe Verachtung & Hass auf alle Mitbewerber - auch diese Tatsachen lassen an Adolf Hitler bei seinem steilen Aufstieg in der Weimarer Republik denken.

    Ein jeder der diese Tatsachen vom Tisch wischt & als nicht existent erklärt ist nicht seriös!


    Reichel schreibt: "Trump mit Hitler zu vergleichen ist nicht nur dumm und verantwortungslos, es verharmlost auch den Nationalsozialismus und ist eine Verhöhnung seiner Millionen von Opfern." - diese Aussage ist grundfalsch:

    Es ist in Wahrheit überhaupt NICHT dumm!

    Es ist in Wahrheit überhaupt NICHT verantwortungslos!

    Es verharmlost in Wahrheit überhaupt NICHT den Nationalsozialismus!

    Es ist in Wahrheit überhaupt KEINE Verhöhnung der Millionen Opfer!

    Stunde für Stunde, Tag für Tag muss dem Herrn Trump und seinen Helfern und Helfershelfern ganz genau auf die Finger geschaut werden.
    Ich persönlich werde immer wieder den Blick auf das Leben & Wirken Hitlers werfen und Vergleiche ziehen wie es mit dem Leben & Wirken Trumps aussieht. Reichel wird meine Denk- & meine Redefreiheit nicht stoppen können!


    Was heute notwendig ist ist die Verdoppelung der Korrespondenten in Washington D.C. damit die Welt rechtzeitig erfährt was dort gerade läuft. Es muss um es bildlich auszudrücken: Mit grellen Scheinwerfern auf die Vorgänge, Tag für Tag in Washington geleuchtet werden.

    "America first" hat er laut um mehrmals in die Fernsehkameras gerufen. Eine Drohgebährde gegenüber der Welt:

    Stark vereinfacht sozusagen gesagt: die 7,1 Milliarden (= Rest-Weltbevölkerung minus der USA) sollen nach dem Willen des mächtigsten Politikers der Welt den 330 Millionen US-Bürgern zu Diensten sein. Die 7,1 Milliarden sollen für die 330 Millionen arbeiten ihnen zu Diensten sein und deren Wohlstand vermehren.
    Wobei dies bei genauem Hinsehen auch nicht ganz stimmt, eher ist es so: Das halbe Prozent Superreiche in der US-Bevölkerung möchte sich auf dem Rücken der anderen über 300 Mio. US-Bürgern & auf dem Rücken der 7,1 Milliarden Rest-Weltbevölkerung hemmungslos bereichern.

    Auf die extreme Zuspitzung: Einerseits privilegierte, politisch einflussreiche & finanziell superreiche US-Bürger gegen die große Mehrheit der Habenichtse in den USA - auf diese Zuspitzung wird es beim Trump hinauslaufen.

    Also: Den US-Superreichen soll es noch um vieles besser gehen auf Kosten des Mittelstands und der Armen in den USA.

    So ein Programm kann man natürlich nicht ohne Begleitmaßnahmen durchführen: Da braucht man spektakuläre und populistische Maßnahmen wie eine gaze Serie von Präsidenten-Dekreten mit populistischen Einreisestopps und Mauerbau zu Mexiku und ähnliches mehr.

    Und Trump braucht natürlich außenpolitische Feinde: China bzw. Mexiko - sind ja wirklich unsympathische Länder oder? Die einen sind atheistische Kommunisten die nichts als Exportüberschüsse im Kopf haben und den US-Markt mit ihren chinesischen Produkten überschwemmen. Und die anderen sind kleinwüchsige, farbige, arme, korrupte Lateinamerikaner die eine exotische Sprache sprechen & nichts anderes als Rauschgiftschmuggel im Kopf haben & Freude daran haben mit den in Mexiko gebauten Kleinwagen den US-Markt zu überschwemmen.

    Und zu den außenpolitischen Feinden gehört seit gestern auch wiederum der Iran, der neue Sanktionen aufgebrummt bekam.

    Trump ist clever genug: "Ich brauche außenpolitische Feinde, unsympathische Länder die als Projektionsflächen dienen können um die Emotionen & Ängste der US-Bürger ableiten zu können: Jemen, Sudan, Libyen, Iran sind ideale Länder die als psycholosche Projektionsflächen dienen können."

    Also diese Machtkombination: "Außenpolitische Feinde & Brot & Spiele" ist Trump gerade im Begriff aufzubauen. Bei den außenpolitischen Feinden wird es bald sehr sehr viele Länder geben. Möglicherweise wird auch das seit 70 Jahren verbündete Deutschland von Trump auch bald zum "Feind" erklärt, wir werden sehen ...


    Jedenfalls hat Trump bei seiner Strategie jetzt schon journalistische Verbündete die die Vorarbeit leisten und die Europäer mit Dreck bewerfen: Herrn Unterberger und Herrn Reichel.

    • Romana
      04. Februar 2017 14:02

      Wenn sie sich solche Sorgen um die USA machen, wandern Sie aus und verkaufen Sie dort Ihre guten Ratschläge. Oder haben sie etwa Einreiseverbot?

    • mitzi
      04. Februar 2017 21:45

      Ai Weiwei

      sie sind eindeutig zu langatmig, wenn nicht gar langweilig!

  23. Auditor
    04. Februar 2017 11:25

    Sehr gut formuliert. W.R. ist nicht bloß eine journalistische Begabung, er hat eine besondere Sprachbegabung.
    Korrektur: Die US-Konzerne müssen bei ihrer Tätigkeit in europäischen Ländern schon die gleichen Abgaben zahlen wie europäische Firmen. Das ist keine "Behinderung". Man kann die Abgabenhöhe in Europa schrecklich finden - aber gleiche Bedingungen für alle.
    Erwähnen sollte man auch, dass die Amerikaner uns Europäer auch schon ans Bein gepinkelt haben: Nachdem auf amerikanische Erpressung europäischer Banken die Mitteilungspflicht der Banken an die europäischen Steuerbehörden erzwungen wurde - angeblich gegen Terroristen und Mafia - haben sie sich selbst aus der Meldepflicht ausgeklinkt. Waisenknaben sind die auch keine.

  24. Riese35
    04. Februar 2017 11:01

    Mancher Mitposter kann es sich offenbar nicht verkneifen, daß W.R. ganz bewußt gewisse Fragestellungen nicht durcheinanderbringt und sich auf ganz wenige Aspekte konzentriert, andere aber ausblendet. Jeder Fachartikel, jede Facharbeit lebt von der Ausblendung. Ein Physiker, der sich ständig mit den sozialen Aspekten einer Kinderschaukel beschäftigt, wird nie die lineare Differentialgleichung zweiter Ordnung dahinter erkennen.

    Das alte Griechenland hat auch hervorragende Leistungen erbracht, die heute noch unsere Kultur prägen, und doch ist es untergegangen. Zwei verschiedene Aspekte.

    Ob Trumps Einreiseverbot gut oder schlecht für die USA ist, darüber kann man debattieren. Ob Europa seine eigenen Interessen verfolgen und dafür auch Mittel einsetzen soll, ist eine andere Frage.

    Diese Aspekte in einen Topf zu werfen und miteinander zu vermengen, ist unredlich. Einen Dank an W.R., diese Aspekte auseinandergehalten und die Fragen so exzellent herausgearbeitet zu haben.

    • Majordomus
      04. Februar 2017 15:02

      @Riese35:
      **********************************************+!

      Und dafür
      "Ein Physiker, der sich ständig mit den sozialen Aspekten einer Kinderschaukel beschäftigt, wird nie die lineare Differentialgleichung zweiter Ordnung dahinter erkennen."

      noch einmal extra ******************************+!

  25. Almut
    04. Februar 2017 10:07

    Danke Herr Reichel, alles vortrefflich beschrieben.
    Zu Ihrem letzten Absatz: Ihr Wort in Gottes Ohr! Möge Trump ein langes Leben, auch als Präsident der Vereinigten Staaten beschieden sein. Denn die Nomenklatura schreckt vor keiner Untat zurück, willfährig unterstützt von ihren Schergen, der wild gewordenen, geifernden und immer geistloser werdenden linken Journaille - Zitat: Joffe (von der "Zeit") : "Mord im Weißen Haus" und so viel ich weiß Läuft Joffe noch immer frei herum!
    https://www.youtube.com/watch?v=ObrhDjY23Og

  26. glockenblumen
    04. Februar 2017 09:47

    Gott sei Dank gibt es Menschen wie Herrn Reichel! Danke für Ihren Kommentar, Sie sprechen mir - wie so oft - aus der Seele!***********************

    Ich verabscheue diese giftgeifernde Hetze aus der untersten Schublade, die die Linken gegen alles und jeden Andersdenkenden veranstalten.
    Mittlerweile bin ich zum Schluß gekommen, daß mit denen ein vernünftiger Dialog, eine fruchtbare Diskussion, nicht möglich ist, es fehlt ihnen das Demokratieverständnis.

    Herr Trump muß sogar für einen verhinderten Liebesurlauber herhalten:

    http://epaper.heute.at/#/documents/170203_HEN

    • Sensenmann
      04. Februar 2017 14:18

      Danke für Kommentar ***********************! und den Link! *****************!

      Köstlich! Na auf DIE Visage hin ist mir klar, das ein einigermaßen auf Selbstschutz bedachter Staat den nicht rein lässt! :-))))

    • Gennadi (kein Partner)
      06. Februar 2017 21:53

      Der verhinderte Liebesurlauber hat sogar eine Doppelstaatsbürgerschaft. Wie sehr viele andere, kam jetzt heraus.
      Wieso hat er die, haben die die?

  27. Ai Weiwei
    04. Februar 2017 09:23

    Ich danke Gott auf den Knieen dass es auch noch andere Journalisten in Österreich gibt als den Herrn Reichel!

    Nämlich Menschen die fähig sind die Dinge differenzierter zu sehen und zu analysieren. Und die fähig sind sachkundig und mit viel Hintergrundwissen zu analysieren anstatt hysterisches aggressives Gegackere von sich zu geben wie der Herr Reichel. Dieser obige Hysterie-Aufreger-Artikel ist der beste Beweis dass wir in Österreich noch viele andere Stimmen in der Medienlandschaft brauchen.

    Am Samstag früh eine Hetztirade auf die Eurpäer und die Europäische Politik als Ganzes. Ughh.

    Und eine Ohrfeige auf die gesamte Europäische Politik:

    "Politik in Europa beschränkte und beschränkt sich in der Regel darauf, dass Leben der Untertanen bis in die privatesten Bereiche hinein zu regeln, zu kontrollieren, die Mittelschicht finanziell auszupressen und die großen Probleme und Herausforderungen, vor denen Europa steht, zu leugnen und zu ignorieren. ... "

    Und auch alle Bürger Europas kriegen einen ordentlich Schlag mitten ins Gesicht:

    "Die europäischen Bürger haben sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten daran gewöhnt, dass die Elite und ihre Handlanger keine Politik für sie machen, sondern immer nur die Interessen anderer vertreten....

    Der angeleinte Europäer könnte nun erkennen, dass Politik nicht zwangsläufig leeres Herumschwurbeln, Tarnen, Täuschen und Tricksen bedeuten muss. ...."


    Wenn der Herr Trump angeblich so toll für Amerika ist, warum ist die US-Bevölkerung tief gespalten wegen diesem Mann?

    Der Herr Reichel spielt sich auch als Oberlehrer auf:

    "Trump ist der Sieger einer fairen demokratischen Wahl und er bewegt sich im Rahmen der Verfassung. So geht Demokratie."

    Auweh: Was ist das für eine demokratische Wahl wenn der "Wahlsieger" um 3 Millionen Stimmten bundesweit weniger hat als seiene Wahlgegnerin Clinton?

    Derjenige der vom Wahlvolk weniger gewählt wurde wird durch ein Stimmenumgewichtungs-System durch die Bundesstaaten schließlich vom sogenannten electoral-collage (= sozusagen ein Volk-Korrigierungs-Gremium) zum Prädisidenten gewählt. Also nicht vom Volk sondern vom electoral-collage.

    Dieser Sachverhalt sollte nie und nimmer vergessen werden!

    Das Präsidenten-Wahlsystem in den USA geht bis auf George Washington, den ersten Präsidenten zurück der auch nicht vom Volk sondern vom electoral-collage gewählt wurde. Dieses Wahlsystem ist über 240 Jahr alt und wurde nie grundlegend modernisiert.

    So ein Wahlsystem als "demokratisch" zu bezeichnen ist schlicht unzutreffend. Es ist eine amerikanische Kuriosität. Ich würde dieses sonderbare Präsidenten-Wahlsystem als amerikanische Eigenheit, als amerikanische Politik-Regel bezeichnen aber keinesfalls als demokratische Artikulation des Wahlvolks.

    Da dieses Wahlsystem das die Mehrheit des Staatsvolks ohne weiteres ignorieren kann und auch keinen 2. Wahlgang (so wie in Österreich bzw. Frankreich) vorsieht bezeichne ich diese Wahlvorgänge keinesfalls als demokratisch. Da bin ich nicht alleine. In Frankreich jedenfalls wo es ebenfalls wie in den USA ein Präsidial-Regierungssystem gibt versteht keiner wie es kommen kann dass die Wahl eines US-Präsidenten Trump als "demokratisch und fair" bezeichnet wird.

    Diese ganz besonderen Sachverhalte in Bezug auf die angeblich "demokratische Legitimation" von Präsident Trump sollte niemals vergessen werden!

    Und was die angebliche "Fairness" betrifft: Der Wahlkampf des Jahres 2016 war der schmutzigste und brutalste den Amerika und die Welt jemals gesehen hatte. Das gilt auch für die Vorwahlen wo Trump einige Republikanische Mitbewerber mit Lügen attakierte, mit Fake-News. Trump hatte wüste Drohungen ausgestoßen der Gegenkandin das Gefängnis angedroht, einen Behinderten öffentlich verspottet, Einen gefallenen US-Soldaten, der im Nahen Osten sein Leben für die USA gab öffentlich verspottet und auch dessen Eltern.

    Der Herr Trump nutzte offene Lügen und was noch viel raffinierter ist: er nutzte Halbwahrheiten. Und er prahlte damit dass er Steuern hinterzogen hat.

    Die Liste der Brutalitäten und sexistischen Ausfälligkeiten im Wahlkampf von Trump lässt sich lange fortsetzen. Heute, nach einer irrsinnigen Wahlauseinandersetzung sind die USA ein tief gespaltenes Land wo die wichtigen politischen Lager einander nur mehr mit größtem Misstrauen begegnen. In einer reichen, riesigen Nation voller Naturschönheiten die voller optimistischer Menschen ist herrscht heute tiefstes gegenseitiges Misstrauen und politische und gesellschaftlche Spaltung.

    Nach der Angelobung Trumps ging es gleich mit der gleichen Brutalität weiter: Die Ansprache vor dem Capitol: Eine Kriegserklärung gegen den freien Welthandel und eine Kriminalisierung von europäischen und asiatischen Exportnationen und Exportfirmen.

    Und nahtlos daran anschließend: Trump will sich die Wahrheit so hinbiegen wie ein eitler Selbstdarsteller es eben gewohnt ist: Nur halb so viele Menschen wohnten der Vereidigungs-Zeremonie bei als es bei Barack Obama der Fall gewesen ist. Das ist bewiesen, das sind die harten Fakten. Und was probierte Trump nach einem Wutanfall: Er schickte seine Beraterin vor damit sie "alternative Fakten" erfindet. Es wäre eigentlich lustig wenn es nicht bitterer Ernst im mächtigsten Land der Welt wäre.

    Europa hat seinen Wert und seine Würde. Die alten europäischen Nationen haben ihre Würde und brauchen sich nicht von einem Trump oder Herrn Reichel wüst beschimpfen lassen.

    Das Schicksal Europas und seiner Völker und Nationen hängt von ihnen selber ab. Jetzt im neuen Zeitalter heißt es: Kühlen Kopf bewahren und sich auf die Stärken Europas besinnen: Unser christliches Fundament, unser Fundament an Werten die auch aus der Renaissance, der Reformation und Aufklärung kommen.

    Wir Europäer sind unserer Seele treu, wir behalten kühlen Kopf und lassen uns nicht nervös machen. Wir setzen einen Schritt vor den anderen - mit Bedachtsamkeit. Wir haben die Politiker die wir gewählt haben und haben unsere eigenen demokratischen u. gesellschaftlichen Methoden um unsere Politiker aus zu tauschen. Da brauchen wir den Spott und die Häme des Herrn Reichel nicht.

    Wir Europäer haben unseren Stolz und unsere Würde und lassen sie uns vom Herrn Reichel nicht kaputtreden!


    Ihre Bücher Herr Reichel, kaufe ich nicht!! Dieses Buch über den Nanny-Staat können Sie sich sonst wohin ste**en!

    Übrigens, neueste Nachrichten:
    Das Einreiseverbot von 7 Ländern in die USA ist aufgehoben! Bürger aus diesen 7 Ländern können ab sofort wieder in die USA einreisen! Das Präsidenten-Dekret ist auf Eis gelegt und im Moment unwirksam:

    In den USA hat ein Bundesrichter die Einreiseverbote gegen Menschen aus sieben muslimischen Staaten vorläufig gestoppt. Er verfügte in Seattle im Bundesstaat Washington eine Anordnung gegen die Einreiseverbote. Sie gilt landesweit und bis zu einer endgültigen Entscheidung.

    Siehe: http://www.deutschlandfunk.de/bundesstaat-washington-bundesrichter-stoppt-trumps.447.de.html?drn:news_id=706959

    Federal judge halts travel ban nationwide: http://edition.cnn.com/videos/politics/2017/02/04/trump-travel-ban-washington-state-judge-toobin-erin-sot.cnn

    • Undine
      04. Februar 2017 11:19

      Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten: Sie sitzen hier auf dem falschen Dampfer!

      Buchempfehlung: "VOLKS-PÄDAGOGEN" - Wie uns die Massenmedien politisch korrekt erziehen wollen von
      Udo ULFKOTTE

    • Brockhaus
      04. Februar 2017 11:21

      Bisher hat es Ihnen gepaßt, daß das amerikanische Wahlsystem politisch korrekt und in Ordnung war.

      Jetzt, da die Zeiger plötzlich nicht mehr in Ihre Richtung ausschlagen, wird es in Grund und Boden verdammt.

      Typisch linx !!

    • Brockhaus
      04. Februar 2017 11:23

      @ Undine:

      Vollkommen d'accord !

    • Riese35
      04. Februar 2017 12:26

      Bitte nicht so viel Aufregung. "Al Weiwei" scheint ein technischer User zu sein, hinter dem eine kognitive Maschine steht, die automatisiert mit Technologien des Natural Language Processing ÖVP-Propaganda unter das Volk zu bringen versucht. Die Conclusio ist, daß diese selbst lernenden Technologien halt doch noch nicht so ausgereift sind, um verschiedene Sachverhalte auseinanderhalten zu können, denn ihr "Lernen" basiert nur auf dem Unsinn, der anderswo im Netz verbreitet wird. "Quid est veritas, " sollte man sich fragen. Mit solchen Technologien werden wir in Zukunft noch viel mehr konfrontiert werden.

    • Wyatt
      04. Februar 2017 12:36

      Riese35
      ******************
      ******************

    • 11er
      04. Februar 2017 12:38

      @ Ai Weiwei 1

      Vielen Dank für Ihre Absonderungen, Sie ahnen ja nicht wie unterhaltsam sie sind.

      Obwohl mich beinahe das schlechte Gewissen plagt, schließlich gibt es edlere Vergnügen als sich über einen Idiosynkrasten im Endstadium zu amüsieren, aber Sie lassen einem ja keine Wahl.

      Vor allem der zweite Absatz hat es mir angetan: Über "differenziertes Sehen von Dingen", "sachkundige Analyse mit Hintergrundwissen" zu schreiben, oder jemanden "hysterisches Gegacker" vorzuwerfen, um darauf den restlichen Sermon folgen zu lassen, ist geballte, wenn auch unfreiwillige Komik.

    • Sensenmann
      04. Februar 2017 14:20

      @Riese35

      Köstlich! Ich sehe: Ich bin nicht der Einzige, der gerne böse ist :-))))
      DANKE ! Made my day!!

    • Sensenmann
      04. Februar 2017 14:45

      @Ai Weiwei
      "Wir Europäer haben unseren Stolz und unsere Würde..."

      JA, GENAU! Aber dazu gehören Leute WIE SIE NICHT! Dazu gehört nicht, wer den Genozid am weißen Europa mit Werken, Worten und Taten fördert!
      Wir Europäer kommen wieder. Ohne Brüssel, ohne Lampedusa!
      Es hat gerade erst begonnen!

      WIR sind aus anderem Holz geschnitzt und unsere Meinung ist genau DIESE:

      https://www.youtube.com/watch?v=p3rYvVGvd_4
      (Übersetzung eines französischen Videos).

      Und hier nur in Bildern zu Nachdenken:
      https://www.youtube.com/watch?v=-QSIW7FwaJI

      Wir sind morgen, aber ihr seid gestern! Daran ändert auch das Auweigeschrei nichts.
      Es ist ein Schnitter...
      https://www.youtube.com/watch?v=NOe3NvgqPLM

    • mitzi
      04. Februar 2017 21:48

      Sie müssen immer den Schlapfen offen haben! Fad.

    • otti
      07. Februar 2017 16:34

      ich schlage vor: AU sollte die Möglichkeit von Negativsternderln einführen.

      Und wir kommentieren diese - eigenartigen- Ergüsse des eiweiwei nicht mehr.

      Und so wie es den Poster des Monats gibt, sollte der Negativposter des Monats auch " ausgezeichnet " werden.

    • Erich Bauer
      08. Februar 2017 09:16

      @Sensenmann

      Ein deutsches Liedlein... und sehr viele "philosophischen" Abhandungen sind reine Papierverschwendung. Danke für dieses Kleinod.

  28. 11er
    04. Februar 2017 08:57

    W.R. bringts wieder auf den Punkt.

    Möge er mit dem letzten Absatz Recht behalten!

    Zwei Beispiele für das unterirdische Niveau der Trump-Basher:

    http://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/spiegel-cover-trump-50104350.bild.html

    https://www.unzensuriert.at/content/0023073-Naechster-Affront-um-einen-Kern-Berater-Robert-Misik-wuenscht-sich-CIA-Putsch-gegen

    Dass der Ungewählte als Kanzlerdarsteller an so einem wie Misik überhaupt nur anstreift, ist das Unappetitlichste an der ganzen Geschichte.





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