Luther, Mohammed und die Zerstörung des Christentums

Lesezeit: 8:30

Angesichts des mehr oder weniger intensiv gefeierten Luther-Jahrs 2017 sei hier eine kritische Wortmeldung am Platz. Der Ausgangspunkt dafür ist das für unsere Zeit sinnbildliche Drama, das sich am 31.10. des Vorjahres im mittelfränkischen Altdorf abspielte. Dieses soll als Ausgangspunkt für weiterführende Überlegungen zur derzeitigen Islamisierung ehemals christlicher Länder dienen.

Der Pfarrer der lutherischen Gemeinde an der Laurentiuskirche Altdorf (Nähe Nürnberg), Dekan Jörg Breu, hatte die Idee, Aiman Mazyek, den Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime in Deutschland, zum Reformationstag als Festredner in die Kirche einzuladen. Dieses Vorhaben löste erhebliche Konsternation aus. Dekan Breu erhielt nach eigenen Angaben etwa hundert kritische e-Mails, darunter nach seinen eigenen Angaben auch Drohungen. Der Dritte Bürgermeister von Altdorf, Johann Pöllot (CSU), sprach ihm eine geharnischte Nachricht auf den Anrufbeantworter.

Pegida Nürnberg hielt am Veranstaltungstag vor Beginn des Gottesdienstes eine Protestkundgebung mit zwei, drei Dutzend Teilnehmern, gegen die ihrerseits seitens des „Altdorfer Bündnisses für Toleranz und Respekt“ mit etwa 400 Teilnehmern protestiert wurde („Halt’s Maul!“). Ein Posaunenchor war aufgeboten worden, um die Pegida-Kundgebung zu stören.

Das versinnbildlicht das derzeitige deutsche Verständnis von Versammlungsfreiheit.

Die Rede Mazyeks fand im Anschluss an den Gottesdienst statt. Nach den Medienberichten zu urteilen, war allerdings der Übergang von gottesdienstlicher Handlung zur Rede fließend.

Islamische Propaganda trifft auf offene Ohren

Die Rede Mazyeks war geradezu ein Lehrbeispiel für islamische Propagandakunst. Er weiß, was man hören will. Die Phraseologie, die Mazyek bediente, reichte von „religiös Unmusikalischen“ über „rassistische Anschläge“ bis zur „zivilgesellschaftlichen Solidarität“ und zur „dunklen Geschichte Deutschlands“. Er zitierte Altkanzler Helmut Schmidt, sowie Goethe, Herder, Rückert und Lessing, übte rituelle Kritik am islamischen Terror und betete am Schluß zu Allah. Dabei mischten sich Gebet und Appell an die Zuhörer: Interessanterweise baute er nämlich in seine Invokation ein Herrenwort ein: „Laßt uns denen zurufen, die das dennoch tun [nämlich die Ehre und die Würde der Menschen zu beschädigen]: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lk 23, 34).

Mazyek weiß eben, was er wo sagen muß. Er wird auch nie rot.

Eine klare Grundaussage, in einem Satz zusammengefasst, gab es nicht. Die Rede erzeugte, wie in solchen Fällen üblich, eine suggestive, hypnotische Stimmung, in der man sich gerne innerlich öffnet und sagt: Wie schön!

Auf ein harmloses Scherzchen des Vortragenden folgte braves Gelächter. Auf das Ende des Vortrags folgte langer Applaus, wobei es nach anfänglichem Zögern zu – ebenfalls braven – standing ovations kam.

Wenn man die Rede in einem Satz zusammenfassen will, könnte man etwa sagen: „Der Islam ist friedlich, er gehört zu Deutschland, und jede Kritik daran führt zu rassistischer Gewalt.“

Vielsagend war übrigens die Gestaltung des Redepults in der Kirche: ein gerahmtes Bild mit Davidsstern, Halbmond und Kreuz, von oben nach unten. Das paßt eben zur Sichtweise Mazyeks und Lessings, den er erwähnte. Mazyek sagte, daß die „drei monotheistischen Religionen desselben Ursprungs“ wären. Diese Sichtweise ist heute – gegen jede Logik – praktisch allgegenwärtig. Offensichtlich ist also Lessings „aufgeklärte“ Sichtweise („Ringparabel“) mit dem Islam durchaus kompatibel.

In unserer Zeit arbeiten also Christen aller Bekenntnisse, besonders aber deren Kirchenführer, an der politisch gewünschten Islamisierung und der Abschaffung des Christentums. Dabei kommt es zu volksfrontartigen Koalitionen von irregeleiteten Christen mit Muslimen und straßenkampferprobten „Antifas“ aller Art.

Welche Weichenstellungen haben dazu geführt?

Martin Luther: Kritik am Islam und gleichzeitig Begünstigung der Islamisierung

Die Kritik Martin Luthers an Mohammed und dem Islam ist zwar sachgemäß und zutreffend. Michael Stürzenberger, umtriebiger Islam-Aufklärer, zitierte bei der erwähnten Kundgebung einige Aussprüche Luthers aus einem Spiegel-Bericht.

Luthers Rolle in der Spaltung der Christenheit und in der Erschaffung einer neuen Religion begünstigte jedoch faktisch die Entchristlichung Europas und damit langfristig die Islamisierung. Das geschah einerseits durch die Verwerfung des überlieferten, katholischen und apostolischen Glaubens und durch die Erfindung eines neuen Glaubenssystems, das organisatorisch und dogmatisch in der Luft hängt. Es konnte nicht recht überzeugen und führte folgerichtig zu weiteren Spaltungen.

Als Kronzeuge für diese Beurteilung sei Dekan Jörg Breu selbst aufgerufen: Dieser begründete die Einladung Mazyeks, es sei Anliegen der Reformation, „althergebrachte Denkstrukturen aufzubrechen“.

Nun denn!

Man wird sagen können, daß das „Aufbrechen“ so gründlich durchgeführt worden ist, dass man von einer Selbstabschaffung des reformatorischen Christentums in Europa sprechen muß. Diese läuft seit einigen Jahrzehnten immer schneller. Wie am 31.10.16 gesehen, unterwirft man sich bereitwillig den Muslimpropagandisten.

Reformation – oder doch eher Revolution?

Auf Cicero nahm der offenkundig mit Martin Luther sympathisierende Historiker Dr. Klaus-Rüdiger Mai zur Formulierung von Dekan Breu kritisch Stellung und meinte, daß Luther eben keine Revolution gewollt, sondern eine Rückkehr „zu althergebrachtem Denken“ intendiert habe. Die Absicht Luthers sei es gewesen, „zurück zu den Quellen des Glaubens“ zu gehen. Die „frühchristliche Freiheit“ sei durch einen „politische[n] Apparat“ (nämlich „die Kirche mit ihrer Hierarchie“) so Mai wörtlich „zerstört“ worden.

Nun, das ist eben eine heutzutage so virulente Selbsttäuschung der Luther-Apologeten, die auch völlige Unkenntnis über die frühe Kirche verrät.

Anzunehmen, Luther habe den ursprünglichen Glauben revitalisieren wollen, heißt, daß man Luthers Texte nicht kennt.

Wer zudem etwas Vertrautheit mit den Schriften der apostolischen Väter und frühen Apologeten der Kirche des 1. und 2. Jahrhunderts hat, weiß, daß die Kirche von Anfang an als klare Hierarchie vorhanden war.

Luther hingegen erfand eine neue Religion, die eigenen psychologischen Bedürfnissen entsprechen sollte, er erschuf eine neue Hierarchie unter Beteiligung der Landesfürsten und opponierte gegen der Kaiser, der seinerseits im Abwehrkampf gegen die Muslime stand.

Das sind alles keine biblischen Projekte.

Luthers Religion hat mit einem romantisch verklärten „reinen Christentum“ eben gar nichts zu tun, weil es das niemals gab. Was es gab, war die Allgemeine, die Katholische Kirche, die das volle Offenbarungsgut besitzt. Ihre Glieder sind aufgrund der menschlichen Anfälligkeit für die Lauheit und das Böse an Haupt und Gliedern immer wieder bekehrungs- und insofern „reform“-bedürftig.

Ist es zudem nicht merkwürdig, daß ein Mann, der den Kampfschrei „Sola Scriptura“, „die Bibel alleine“, ausgab, selbst Schriften im Umfang von etwa 80.000 Seiten (Quartformat) hinterließ? Nicht alles dort ist übrigens zitierfähig.

Nein, die „Reformation“ war keine. Sie war eine Revolution. Und als solche begünstigte sie, ungeachtet aller zutreffenden Aussagen Luthers über Mohammed, den Islam, der seinerseits eine Revolution gegen den kirchlichen Glauben darstellt, und zwar im Gewand einer christologischen Häresie, die mit jüdischen und arabischen Elementen vermischt und mittels Eroberungszügen durchgesetzt wurde.

Katholische Realitätsverweigerung im Gefolge des Konzils

Auch die Katholische Hierarchie hat – allerdings erst seit fünfzig Jahren – „althergebrachte Denkstrukturen aufgebrochen“ und den Weg zur Verwirrung und zur Islamisierung geöffnet. Das Konzilsdokument Dignitatis humanae spricht gegen jede Evidenz allen „Religionen“ noble Gewissengründe zu. Damit wird mit Berufung auf eine unscharf gefasste „Menschenwürde“ und „Religionsfreiheit“ die Abwehr islamischer Subversion in katholisch geprägten Staaten verunmöglicht. Das Dokument Lumen gentium sagt groteskerweise aus, dass Christen und Muslime zum selben Gott beten würden. Nostra aetate schließlich ist – auch das gegen die Evidenz der jeweiligen Glaubenslehren und der Geschichte – von einem Geist unbegründeten interreligiösen Optimismus erfüllt.

Alle diese Texte haben sich in den letzten fünfzig Jahren als Makulatur erwiesen – und zum Verschwinden der christlichen Zivilisation beigetragen.

Es ist ein schweres Ärgernis, daß derzeit auch im Vatikan selbst „interreligiöse“ Veranstaltungen aller Art, auch Gebete, durchgeführt werden. Dieser Verstoß gegen das 1. Gebot ist aber aus den Konzilstexten ableitbar. Ohne formelle Verwerfung der Konzilslehren durch das Lehramt wird die Islamisierung daher in Europa vermutlich bald ihr Ziel erreichen.

Und die Ausrufung Martin Luthers als „Zeugen des Evangeliums“ durch vatikanische Bürokraten setzt dem ganzen Aberwitz die Krone auf.

Pseudodialog als Einfallstor der Islamisierung

Angesichts der schlimmsten Christenverfolgung aller Zeiten, die derzeit großteils (also außerhalb Chinas und Nordkoreas) von Muslimen praktiziert wird, ist die Ignoranz der Kirchenführer im Westen verurteilenswert und ehrlos.

Orientalische Christen und Konvertiten werden in Deutschland und Österreich von Muslimen bedrängt und drangsaliert, aber fast niemand spricht darüber in Kirche und Politik.

Warum hatte Dekan Breu nicht etwa einen zum Christentum konvertierten Ex-Muslim als Festredner eingeladen? DAS wäre mutig gewesen und hätte „althergebrachte“, allerdings falsche, Denkstrukturen „aufgebrochen“.

Der institutionalisierte „Dialog“ schläfert aber die Christen ein und wiegt sie in falscher Sicherheit. Gleichzeitig wird die islamische Landnahme immer aggressiver.

Dazu kommt, dass die „Dialog“-Partner niemals repräsentativ sind. Sie können gar nicht repräsentativ sein, weil es eben keine einheitliche Führung im Islam gibt. Schon in Deutschland ist der großspurig so genannte Zentralrat der Muslime nur eine von mehreren „Dachorganisationen“, die aber auch nicht alle Muslime erfassen.

Man fragt sich also, für wen Mazyek eigentlich spricht.

Andererseits kann man sicher sagen, daß er für „den Islam“ spricht. Denn dieser ist eben schillernd und irrlichternd und fühlt sich im „Dialog“ mit „kuffar“ (Ungläubigen) nicht an die Wahrheit gebunden.

Resümee

Aber offensichtlich wollen die Christen, katholische wie lutherische, gerne belogen sein. Theologische Weichenstellungen der letzten 500 bzw. der letzten 50 Jahre begünstigten die Verwirrung auf ihre Weise. Sie werden zum völligen Verschwinden der in der Wahrheit gründenden Freiheit im Privaten und Politischen führen. Sie müssen daher revidiert werden, am besten noch 2017.

MMag. Wolfram Schrems, Wien, katholischer Theologe, Philosoph, Katechist

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2017 12:31

    Der Feind sitzt in den eigenen Reihen:
    "....Bündnisses für Toleranz und Respekt“...."

    Eine derart gründliche Hirnwäsche ist furchterregend!
    Das scheint eher ein Bündnis für grenzenlose Blödheit und schändlichen Verrat an der eigenen Identität.

    Welcher Teufel reitet die Kirchenoberen, ihre Priester und sonstigen Vertreter, daß sie ihre eigene Religion und Überzeugung (??, das frage ich mich, angesichts des feigen Verrats) auf solch ehrlose, infame Weise verraten und verkaufen?

  2. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2017 11:53

    Es ist immer erfreulich und erbaulich, die Ausführungen von Mag. Schrems zu lesen.

    Aus meiner Sicht ist das Christentum keine Religion im üblichen Sinn. Religionen sind "bottom up"-Versuche der Menschen, Gott zu suchen und zu gefallen. Das Christentum ist vielmehr der "bottom down"-Versuch Gottes, Menschen zu erreichen, um sie zu erretten. Gott will nicht unsere religiöse Aktion, er will unsere persönliche Re-Aktion auf seine Aktion. Er ergreift die Initiative: "So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn ..." (Johannes 3/16).
    Dies ist auch der große Unterschied zum Islam, welcher vom - laut Christenbibel - "falschen" Propheten Mohammed gegründet wurde und eigentlich eine Unterdrückung und Knechtschaft von derzeit über 1,3 Milliarden Erdenbürger darstellt.

    Leider gibt es sowohl in der katholischen als auch der evangelischen Glaubensgemeinschaft viele Priester und Pfarrer, welche aus falscher Überzeugung des Islam gegenüber zu tolerant sind und damit langfristig dem Christentum Schaden zufügen. Ich würde jedem empfehlen, sich intensiv mit dem Koran und den wichtigen Hadithen zu beschäftigen um zu erkennen, was einmal - wenn wir nicht rechtzeitig gegensteuern - mit den Christen (= Ungläubige aus mohammedanischer Sicht) geschehen wird. Wo bleibt der an alle Christen erteilte Missionsauftrag (Matth. 27/19) zu den nun hier eintroffenen Migranten? Man darf nicht vergessen, auch der Koran schreibt seinen Anhängern eine Mission der Ungläubigen vor, allerdings bei Ablehnung mit schrecklichen Zwangsmassnahmen!

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2017 16:13

    Man sollte bei vielen kath. Kirchenfürsten unter die Soutane schauen, ob sich vielleicht ein Huf verbirgt. Die Gehörnten in der kath. Kirche vermehren sich trotz dem Zölibat.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2017 13:20

    Klare Aussagen, nachvollziehbar, authentisch. Wann greift der Oberhirte zum Schwert, um seine Herde zu schützen vor der mörderischen Gefahr, die ihr droht ?

  5. Ausgezeichneter KommentatorAristoteles
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2017 20:08

    Die Zusammenführung von Luther und Mohammed, und heute vom lutherischen Dekan Jörg Breu und dem Mohammedaner Aiman Mazyek, ist nicht inkohärent, nach dem geläufigen Motto Napoléons:

    „Der Feind meines Feindes ist mein Freund!“

    Die innig befreundeten Lutheraner und Mohammedaner in Deutschland haben einen gemeinsamen Feind, nämlich die Eine Katholische Apostolische Kirche, deren letzter authentischer Oberhaupt Benedikt XVI. war.

    Daß Bergoglio, – der modernistische Gegenpapst nach Benedikt, – Luther vom Häretiker zum „Zeugen des Evangeliums“ befördert hat, ist ein Akt der bewußten Selbstzerstörung des Katholizismus.

    Cf. http://www.katholisches.info/2017/01/07/paepstlicher-rat-macht-martin-luther-zum-zeugen-des-evangeliums/

    Magister Schrems Beiträge sind in höchstem Maße verdienstlich für die Aufklärung von „Fake-News“ mit harten Fakten im Schoße der Kirche.

  6. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Januar 2017 13:35

    Lieber Herr Schrems,

    danke für Ihren Beitrag. Besonders dieser freut mich sehr, weil Sie zu den Wenigen zählen, die nicht nur bei klarem Verstand und im Besitz gediegenen Wissens sind, sondern auch dies in der rechten Weise weiterzugeben vermögen.

    Es ist wirklich ein Skandal in welch unverschämter Weise auch die katholischen Kirchenfürsten sich dem Protestantismus liebedienerisch zu Füßen werfen. Man muß ja nicht Theologie studiert haben, um zu erkennen, daß es sich hier um eine Häresie und Schisma handelt. Bei manchen Priestern/Bischöfen/Kardinälen hat man den Eindruck, daß sie nur noch als katholische Würdenträger verkleidet, aber längst nicht mehr katholisch sind

    Ewald Stadler

  7. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2017 14:05

    Zu Martin Luther:
    alle seine Aussagen müssen unter Berücksichtigung der damaligen Zeit und der vorhandenen Umstände gesehen werden. Sicher werden einige von Luther's Ausführungen heutzutage anders interprediert. Martin Luther war eben auch nur ein Mensch mit Stärken und Schwächen, wie alle Päpste und andere Kirchenführer.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Januar 2017 13:35

    Lieber Herr Schrems,

    danke für Ihren Beitrag. Besonders dieser freut mich sehr, weil Sie zu den Wenigen zählen, die nicht nur bei klarem Verstand und im Besitz gediegenen Wissens sind, sondern auch dies in der rechten Weise weiterzugeben vermögen.

    Es ist wirklich ein Skandal in welch unverschämter Weise auch die katholischen Kirchenfürsten sich dem Protestantismus liebedienerisch zu Füßen werfen. Man muß ja nicht Theologie studiert haben, um zu erkennen, daß es sich hier um eine Häresie und Schisma handelt. Bei manchen Priestern/Bischöfen/Kardinälen hat man den Eindruck, daß sie nur noch als katholische Würdenträger verkleidet, aber längst nicht mehr katholisch sind

    Ewald Stadler


alle Kommentare

  1. André Dörflinger, Steinhausen (kein Partner)
    03. Februar 2017 05:23

    Luther wollte die Rom-Kirche reformieren, doch nicht eine neue Kirche schaffen. Aber, Kirche lässt sich nicht reformieren, bezw geht doch gar nicht auf Kritik ein, sondern wimmelt alle ab. Luther hat sich v.a. gegen den Ablasshandel gewandt, doch nie die hinterfragwürdigen Dogmen in Frage gestellt. In diesem Sinne war seine neue Religionsgründung FLiCKwerk, war er doch auch JUDEN- & BAUERN-feindlich, was heute natürlich alles tabuisiert wird. Auch betr. Erbsünde > Erlösertum und Drei(ein)faltigkeitsdogma bringt er nichts Neues, was doch die entscheidenden, unhaltbaren Inhalte der Papstkirche sind, die sich weiterhin nicht richtig reformieren kann, nur Sympton-Pflästerli-Politik betreibt..

  2. André Dörflinger, Steinhausen (kein Partner)
    03. Februar 2017 05:05

    Wie recht sie alle haben > Der Islam ist eine THEOkratie (Fremdwort, das viel zu wenig verwendet wird ((obwohl ich sonst gegen unnötige Fremdwörter ankämpfe)) in völligem Gegensatz zu DEMOkratie! THEO-Gottes-Herrschaft, also, wie sie auch in Europa noch weit bis ins 20. Jhdt praktiziert wurde (Iberische Halbinsel). // Der argentinische Papst hat ja selber eine unklare Vergangenheit in den 1970er Jahren und wieso musste er sich mit mörderischem, kubanischem Kommunisten Castro treffen zwecks Aussöhnung. // Amts-Rom-Kirche ist eben internationalistisch ausgelegt, ist morbid (= lebt mehr im Jenseits als im Diesseit), verkündet weltfremde Dogmen: bieget diese zurecht oder schafft neue.

  3. Walter Klemmer
    27. Januar 2017 13:46

    An Herrn Schrems:

    Zum Sola scriptura Prinzip:

    Der römische Gottesdienst, den ich vom Wortgottesdienst und vom Zuhören her sehr liebe, lehrt es, dieses ursprüngliche apostolische Prinzip.

    Die Schrift aufgrund ihrer Existenz selbst lehrt es.

    Hinzufügungen und Streichungen sind laut dem apostolischen Sola Scriptura Prinzip verboten (Offb. 21).
    Darauf pfeift Rom bekanntlich.

    Die reformierten Kirchen gerieten sich in die Haare, ja, auch nicht mehr als die Trennungen innerhalb der römischen Gemeinschaft. Ich spreche nur die Trennung mit der Altkatholischen Kirche an. Warum? Weil der Papst unfehlbar sein soll.
    Noch heute ist Rom zerstritten. Es gibt Bischöfe, die sind für eine konzilsgeleitete Kirche und Bischöfe, die sind für eine rein papstgeleitete Kirche.

    Wo Menschen sind, wird gestritten. In Rom nicht weniger als unter den Reformierten.

    Der katholische gemeinsame Nenner um Frieden unter die Christen zu bringen wäre ein einfacher:

    Apostolisches Glaubensbekenntnis, Neues und Altes Testament und alle hinzugefügten Phantastereien dürfen nicht kirchentrennend sein. Der Wortgottesdienst sollte dem des römisch-katholischen ähneln. Katholisch kann dann aber auch das Mahl einer Freikirche sein, die das apostolische Glaubensbekenntnis bejaht.

    Das dumme denken, die sind nicht katholisch, weil sie nicht genauso feiern wie wir, ist so dumm.
    Jeder der Christus bekennt und mindestens zwei Sakramente bejaht und nach den Geboten Jesu lebt ist ein katholischer Christ. Jede Pfarrgemeinde ist anders.
    Aber so Leute wie Sie bilden sich auf ihre Phantasien ja furchtbar viel ein. Die Hinzufüger, die die Dogmen immer breiter anwachsen lassen, das sind die Kirchenspalter, die die ursprüngliche Einheit zerstören und zu viel Wert auf ihre eigenen Phantasiebräuche legen, die nicht klar durch die apostolische Tradition (=Bibel) begründet sind.

    • Francois Villon (kein Partner)
      30. Januar 2017 17:46

      Natürlich kann sich Herr Schrems selbst bestens zur Wehr setzen. Aber trotzdem ...Vor ein paar Jahren fand in Grieskirchen eine Landesausstellung zum Thema Reformation statt.

      Eine Anmerkung zu der von den Protestanten bis heute nicht akzeptierten Rolle des PETRUS-Amtes, der verbindlichen Auslegung lehramtlicher (Glaubens-)Fragen, die ja in der Ausstellung – wenn auch subtil und unterschwellig – thematisiert wurde.

      Dazu der bedeutende Staatsrechtler/-philosoph Carl SCHMITT.
      In seinem gewaltigen Werk finden sich auch Publikationen zur „politischen Theologie“. Der Titel täuscht, es sind dies rein wissenschaftliche Betrachtungen und weder „Dogmen“ noch politisierende Religion/Theologie, so

    • F.V. (kein Partner)
      30. Januar 2017 17:48

      sondern Analysen des „Politischen“ (nicht der „Politik“).
      SCHMITT kritisiert das Wesen liberaler Ideologie als eine Art, Sachverhalte nie zu entscheiden, sondern in Schwebe, in ewiger Diskussion zu halten. Und er betont die Notwendigkeit, Berechtigung und Wichtigkeit der/des Repräsentanten einer Sache/Idee/Aufgabe – und erst recht auch einer Glaubensgemeinschaft – ihre authentische Überzeugung selbst und letztlich endgültig zu entscheiden. Dies sei nach SCHMITT der eigentliche Kern des Unfehlbarkeitsdogmas, und mit der Fähigkeit eine Entscheidung tatsächlich treffen zu können, sei dies auch die eigentliche Stärke der katholischen Religion und Kirche. Er resümiert diesen Sachverhalt – wer im

    • F.V. (kein Partner)
      30. Januar 2017 17:50

      wer im Kampf um die Behauptung einer Idee, eines Paradigmas/Dogmas sich schließlich durchsetzen würde — in seinem Werk etwa so: „Sie (die röm.-kath. Kirche) ist die Erbin.“

      Johann Baptist Kardinal Franzelin SJ, in „Die göttliche Tradition“ sagt: Ein Instrument, d.h ein geschriebenes Dokument, wie es die „heilige Schrift“ darstellt, kann eine Lehre, ein Gesetz oder meinetwegen das Urteil eines Richters enthalten und somit eine Norm darstellen, anhand der man ein Urteil zu fällen hat; aber sie kann definitiv n i c h t Richter sein. Wenn also in jenen Bekenntnissen allein die Schrift als Richter bezeichnet wird, so kann man dies im negativen Sinn verstehen: daß es nämlich keinen Richter, keine

    • F.V. (kein Partner)
      30. Januar 2017 17:52

      sichtbare und lebendige Autorität gibt, der das Recht zusteht, ein Urteil über eine Glaubenslehre zu fällen, d.h. authentisch zu erklären, was mit der objektiven Glaubensregel (ob man als eine solche allein die Schrift erachtet oder noch eine andere Regel außer ihr annimmt) in Einklang steht und was mit ihr vereinbar ist.

      Wie jedermann erkennt, ist der spezifische Charakter all dieser Bekenntnisse der von uns genannte Charakter des ganzen Protestantismus, nämlich die Ablehnung der Autorität. Das betreffende Formalprinzip ist gegen den katholischen Glauben aufgestellt worden, der sowohl die Kirche der Gegenwart als Richter in Glaubenskontroversen und über den wahren Sinn der Schrift

    • F.V. (kein Partner)
      30. Januar 2017 17:53

      anerkannt, als auch die Tradition der Verkündigung und das Urteil der Kirche in jeder vorangegangenen Epoche zugleich mit der Schrift als objektiver Norm und Regel des Glaubens begründet sieht. Daher liegt die ganze Stoßkraft der kontroverstheologischen Formulierung der Protestanten in der Partikel `allein´ (sola) bzw. der Negation, wenn sie sagen: „Allein die Schrift (sola scriptura) ist R i c h t e r und Norm.

      Da die Schrift trotzdem als „Norm, an der die Glaubenslehren zu bemessen und zu beurteilen sind“ bezeichnet wird und da die Schrift ohne ihr Verständnis keine Norm sein kann, sondern nur das Verständnis ihres Sinns (nicht die Schrift als Gegenstand der Auslegung, sondern die Schrif

    • F.V. (kein Partner)
      30. Januar 2017 17:54

      tin ihrer Auslegung), so bleibt nur übrig, daß nach Beseitigung jeglicher Autorität die Einzelnen „alle Glaubenslehren“ an dem von ihnen festgelegten Schriftsinn „bemessen und beurteilen“. Daher ist es nicht mehr die Schrift, die zum Richter der Glaubenslehren erhoben ist, sondern jeder Einzelne.

      So sieht auch der Protestantismus aus: Beliebigkeit allerorten!

      Im Grunde hat es mit dieser Privat-Exegese Luthers aber auch eine besondere Bewandtnis. Er wollte ja bekanntlich Jurist und nicht Mönch werden, hatte aber im Duell jemand erschlagen und war damit ein Fall für´s Blut und Halsgericht. Der (geistliche) Rektor der Universität verlangte mit Hinweis auf die „Zuständigkeit“ der universitäre

    • F.V. (kein Partner)
      30. Januar 2017 17:56

      n Gerichtsbarkeit die Auslieferung Luthers, die auch nach dem Versprechen erfolgte, Luther einer strengen Bestrafung zu unterziehen, womit Luther das Leben gerettet wurde. Die Bestrafung (oder richtiger Buße) bestand in der „Verbannung“ in einen strengen Bettelorden, dem Augustiner Barfüßer-Orden, und der Verpflichtung zu strengen Bußübungen. Von hierher rührt der Haß auf alles Marianische und die (päpstliche) Autorität, um die es mit dem „sola scriptura“ allein geht.

      Da Luther offenbar seine Bluttat im Grunde nicht verantworten/rechtfertigen konnte oder wollte, erfand er das zweite „Sola“: nur auf die Gnade Gottes käme es allein an (sola fide), die mit dem „rechten Glauben“ zu erlangen

    • F.V. (kein Partner)
      30. Januar 2017 17:58

      zu erlangen wäre. Auf die eigenen Taten und die Gestaltung des irdischen Lebens käme es nicht an, denn da Gott ja auch für das Böse verantwortlich sei, kann dies dem Menschen gar nicht zugerechnet werden.

      Ob es allein diese General-Absolution war, die dem Protestantismus zum Durchbruch verhalf, kann ich nicht glauben. Viel eher ging es um politischen Machtgewinn der Landesfürsten zu Lasten des Kaisers, die mit diesen Häresien den katholischen Kaiser zu schwächen suchten – und leider auch Erfolg hatten. – Dreißigjähriger Krieg und Ausmordung der Hälfte der deutschen Bevölkerung und Spaltung von Land und Volk bis heute.

      Läppische Zeichenzähl-Zensur

  4. Walter Klemmer
    26. Januar 2017 19:48

    Sie antworten unten auf meinen Kommentar, diffamierend, dass gar nichts stimmen würde.
    Was?

    Das Sola scriptura Prinzip sei sinnlos?

    Das Wort schafft. Die Welt wurde durch das Wort geschaffen. Und Jesus hat seine Kirche durch sein Wort geschaffen.

    Es ist nicht so, dass die Kirche, die Schrift geschaffen hätte, sondern das Wort hat die Kirche geschaffen. Das ist die besondere Bedeutung des Wortes Gottes.

    Das sola scriptura Prinzip ist das einzige Prinzip das die Schöpferkraft des Wortes Gottes aufrechterhält.

    Jeder, der anderes lehrt, lehrt, dass das Wort Gottes, Gott selbst nicht die Kirche schafft, sondern der Mensch selbst und das Wort Gottes ein reines Menschenprodukt ist, damit hat man das Wort Gottes in alle anderen religiösen Offenbarungen eingereiht und vergessen, dass Jesu Wort die Kirche geschaffen hat.

    Das ist das Grundübel Roms und des modernen Protestantismus. Sie glauben sogar, dass sie das Wort Gottes geschaffen hätten.

    Dabei hat Jesus selbst durch seine Botschaft von der Sündenvergebung durch sein Blut und seine Auferstehung die Kirche gegründet. Das ist das Wort Gottes, das die Kirche Gottes schafft auch heute.
    Jeder der nicht auf diese Botschaft des Wortes Jesu hofft, der ist nicht in der Kirche, sondern in einem menschlichen Verein.

    Sein Wort, das Wort Jesu hat die Kirche gegründet. Das ist Sola Scriptura.

    Rom und alle Kirchen, die nicht mehr das Wort Jesu als alleinige Schöpfungsmacht erkennen, haben das vergessen. Daher geht es mit den Kirchen weltweit bergab und die christliche Moral verfällt.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      27. Januar 2017 11:33

      "Das Wort schafft. Die Welt wurde durch das Wort geschaffen." - Einverstanden.

      "Und Jesus hat seine Kirche durch sein Wort geschaffen." - Vor allem durch sein Opfer. Dieses wird durch die Messe vergegenwärtigt. Die wiederum baut die Kirche auf.

      "Das sola scriptura Prinzip ist das einzige Prinzip das die Schöpferkraft des Wortes Gottes aufrechterhält." - Offensichtlich nicht, da sich die Vertreter dieses Prinzips schon bald in die Haare gerieten. Die Interpretationen schossen ins Kraut - bis heute. Die Halbwertszeit der prot. Gruppen wird immer kürzer.

      Die Schrift ist nur im Kontext der Kirche voll verständlich und wirksam (auch wenn es dzt. eine Krise des Papsttums gibt).

  5. Walter Klemmer
    25. Januar 2017 18:56

    Luther hat die Kirche gespalten?
    Wer hat sie vor 1000 Jahren gespalten?
    Die Aufgeblasenheit des Papstes verursachte den folgenschwersten Riss mit der Ostkirche. Der dritte Kreuzzug vernichtete Byzanz (Ostrom), das Bollwerk gegen den Islam, wodurch sich die Dritten, die Türken freuten, die bald darauf Konstantinopel einnahmen, die ehemals uneinnehmbare Stadt der Christenheit.
    Genauso war es bei Luther. Der Papst war nicht bereit, seinen Ablasshandel einzustellen. "Wenn das Geld im Kasten springt, die Seele aus dem Fegefeuer springt." Das gilt ja noch im heutigen Katholizismus im Messlesen für Geld für Verstorbene.
    Luther hat nichts Unkatholisches gelehrt.
    Aber der aufgeblasene Papst und sein Gefolge waren von der apostolischen Kirche damals schon so weit weg, dass sie die apostolisch-katholische Reform Luthers nicht verstanden und am Ablasshandel und sonstigen unkatholischen Lehren wie Zölibat und Speisegeboten, Opfercharakter des Gottesdienstes, erfundene Sakramente, wie Ehe und Priesterweihe... festhielten.
    Augustinus war noch für Errettung allein aus Gnade, allein durch Jesus Christus, allein aus Glauben, allein durch das Wort Gottes.
    Heute ist der Protestantismus ein linker Philosophen- und Freimaurerclub. Luther selbst war nahe an der katholischen Kirche eines Augustinus. Calvin war noch näher. Bekanntlich wollte kein römischer Theologe mit Calvin disputieren, da er genau Neues Testament in Griechisch und die Kirchenväter in Latein und Griechisch aus dem Gedächtnis zitierte. Polemik verhindert die Sachgerechte Auseinandersetzung mit Calvin, der ja bekanntlich durch seine Instutio Christianae Religionis sogar Rom zur Gegenreformation verhalf.
    Der Protestantismus hat den selben Fehler wie Rom (Enzykliken, Konzile, falsche Dogmen) gemacht: Das Wort Gottes, Jesus Christus und der Glaube an ihn gilt nichts mehr. Andere Offenbarungen, Religionen sind gleichwertig.

    Wer das Wort Gottes als alleinige Richtschnur verwirft, verwirft Jesus Christus und damit die Kirche. Das hat Rom und der Protestantismus gleicherweise verschuldet und so sein Fundament (=Jesus Christus) zerstört. Ohne Fundament bricht das Gebäude ein.

    Die apostolische Predigt: Der Mensch wird von dem Gericht Gottes allein durch Jesus Christus gerettet. Der Gestorbene und Auferstandene rettet durch sein Blut jeden, der auf den Auferstandenen vertraut.
    Der Glaubende gehorcht Gott und seinen Geboten (10 ohne Sabbat, das Jesus und die Apostel nicht lehren für Christen aus den Heiden) und verlangt nach der Taufe und der sonntäglichen Teilnahme am Abendmahl in Gemeinschaft mit anderen Christen für die jeder einzelne verantwortlich ist.
    katholisch sind zwei Sakramente, die den Glauben stärken, nicht vor dem Gericht Gottes erretten: Taufe und Abendmahl.
    Wer etwas Unapostolisches lehrt, verkündet mehr Sakramente und daher Unkatholisches.
    Die, die meinen, dass sie so katholisch wären, sind in Wahrheit die Kirchenspalter und Zerstörer.
    Von Anbeginn der Kirche, teilen sich Kirchen und es ist Aufgabe jedes Gläubigen dort zu sein, wo der Gestorbene und Auferstandene als alleiniger Retter gepredigt wird.

    Nicht dort, wo einem Menschen durch Sakramente das Heil versprechen wird, weil sie Sünden vergeben, Christus wiederopfern könnten und wo Jesus im Brot und nicht geistig gegenwärtig wäre. Rom ist der Erfinder von unapostolischen und unkatholischen Irrlehren und schuld an allen Spaltungen.
    Wenn man aber sein Brot in dem Phantasieverein verdient, in dem Maria durch lauter unapostolische Phantasielehren sündloser und mächtiger und barmherziger als Jesus und Gott Vater sind, dann muss man mit dem Strom der Irrlehren schwimmen.

    In Rom zertritt bekanntlich Maria den Kopf der Schlange, was eine Irrlehre ist. Maria ist in riesiger Gestalt in Silber dargestellt, das erinnert sehr an den Arthemiskult der Epheser in Apg. Einmal reingehen in Mariazell und es wird einem, der die apostolisch-katholische Lehre kennt, speiübel.

    Über all das kommt das Gericht Gottes. Es wird ausgelöscht.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      26. Januar 2017 10:24

      @Walter Klemmer

      Sie liegen leider völlig falsch. In Ihrem Beitrag stimmt gar nichts. Darum ist es auch unmöglich, im Rahmen eines Postings darauf näher einzugehen.

      Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich die apostolischen Väter und die Apologeten des 2. Jhdt., also Clemens von Rom, Ignatius von Antiochien, Irenäus von Lyon, Justin u. a. einmal genauer anzuschauen.
      Sie werden eine eindrucksvolle Kontinuität mit der Lehre Jesu Christi und der Apostel entdecken.
      (Sie sollten auch Augustinus nicht durch eine calvinistische Brille lesen.)

      Es ist sinnlos, das Sola Scriptura - Prinzip zu vertreten. Die Schrift selbst ist nicht dafür geschrieben. Sie ist Teil der kirchlichen Verkündigung.

      MfG

  6. Ausgebeuteter
    24. Januar 2017 13:26

    Wäre doch angebracht, wenn Herr Mag. Schrems - so wie früher - auch noch einen Ergänzungskommentar zu den vielen Wortmedlungen abgibt - oder doch nicht?

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      24. Januar 2017 18:07

      @Ausgebeuteter
      Es freut mich, daß Sie sich für meine Wortmeldungen interessieren. Wenn Sie hier ausdrücklich einen "Ergänzungskommentar" wünschen, komme ich dem gerne nach.

      1. Ich stelle aufgrund der zahlreichen Kommentare fest, daß Interesse für die angesprochene Thematik besteht. Leider sind ja die religiösen und theologischen Grundlagen unserer Zivillisation heutzutage so gut wie nicht im kollektiven Bewußtsein.

      2. Ich sehe, daß ich offenbar richtig verstanden worden bin und danke für alle sinnvollen Kommentare (die überwältigende Mehrheit der Postings).

      3. Ich danke @Gustav für das hervorragende Zitat von Donoso Cortés.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      24. Januar 2017 18:13

      Zu Ihrer eigenen Stellungnahme zu @Gennadi sei nur ganz kurz gesagt, daß es beim Auftreten Jesu Christi nicht nur um "Mißstände" im Judentum ging - außer man meint mit "Mißständen", daß das auserwählte Volk eben nicht gemäß dem Willen Gottes lebte, wie auch die übrige Menschheit. Es ging um die im AT angekündigte und im Heidentum erahnte und ersehnte (Phaidon) Selbstoffenbarung Gottes. Diese wurde weitergegeben und immer tiefer erschlossen - was auf Widerstand von Anfang an stieß, seitens der Juden (1 Thess 2, 15) und der Heiden. Die Versuche, neue Religionen mit christlichen (katholischen) Versatzstücken zu erfinden, rissen nie ab: Markion, Arius, die Katharer, Waldenser, Hus,...

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      24. Januar 2017 18:19

      ...Wyclif und - besonders prominent - Martin Luther. Wenn man sich mit ihm näher beschäftigt, wird einem klar, wie falsch hier der Ausdruck "Reformation" ist. Hätte Luther die Kirche, die im 16. Jh. sicher in einem unerfreulichen Zustand war, "in die rechte Form zurückbringen" wollen, dann hätte er völlig anders handeln müssen. So aber brachte er ein "neues Evangelium" (was man nicht darf: Gal 1,8).

      Im 19. Jh kam innerhalb der Kirche eine neue Sicht auf den Glauben auf (Modernismus, besonders im Gewand von Darwin, dann Teilhard), die falsch und verderblich ist. Das Konzil griff das auf. Daher ist es klar, daß der Islam in das Vakuum vorstoßen kann.

      Mit Dank für die Diskussion und mfG, WS

  7. Gustav (kein Partner)
    23. Januar 2017 13:17

    Schreckliche Angst fällt mir aufs Herz, wenn ich bedenke, wie es mit der allmächtigen Gewalt des Bösen in aller Geschichte gewesen ist. Sagt man, daß die Wahrheit endlich immer triumphiert, daß das Gute stärker ist als das Böse, so läutet man nur Phrasen und gibt sich Illusionen hin.

    Juan Francisco María de la Salud Donoso Cortés

  8. Wyatt
    22. Januar 2017 08:32

    F.V. vom 20. Januar 2017 13:35
    *******
    *******
    *******
    dieser von @ F.V. mehr als lesenswerte Kommentar nochmals im gesamten:

    Lieber Herr Schrems,

    danke für Ihren Beitrag. Besonders dieser freut mich sehr, weil Sie zu den Wenigen zählen, die nicht nur bei klarem Verstand und im Besitz gediegenen Wissens sind, sondern auch dies in der rechten Weise weiterzugeben vermögen.

    Es ist wirklich ein Skandal in welch unverschämter Weise auch die katholischen Kirchenfürsten sich dem Protestantismus liebedienerisch zu Füßen werfen. Man muß ja nicht Theologie studiert haben, um zu erkennen, daß es sich hier um eine Häresie und Schisma handelt. Bei manchen Priestern/Bischöfen/Kardinälen hat man den Eindruck, daß sie nur noch als katholische Würdenträger verkleidet, aber längst nicht mehr katholisch sind Ewald Stadler charakterisierte den Gang der Geschichte – eigentlich den fortschreitenden Untergang des Abendlandes – so:

    Das deutsche – und europäische – Unglück begann also nicht erst mit der jakobinischen Revolution von 1789 und dem damit einhergehenden Auf-kläricht, dem auch all die „Liberalen“ sozusagen als Religionsersatz huldigen, sondern schon mit dem Jahr 1517, als Luther seine Privat-Exegese des bis dato katholischen Glaubens verkündete: Es bedarf (zur Erlösung) nicht der Kirche und der Sakramente. Die Folgen dieses Abfalls sind bekannt: der 30-jährige Krieg, der Deutschland fast zur Gänze entvölkerte.

    In weiteren 200-Jahrschritten ging dieser von Luther eingeleitete Abfall sich steigernd weiter:

    1717 (Gründung der Großloge von England) verkündeten die Freimauerer-Logen, daß es nicht des Erlösers Christus bedürfe, und nach abermals 200 Jahren –

    1917 - verkündete die Rote(1) Revolution daß auch Gott überflüssig sei.

    All diesen „fortschrittlichen Einsichten“, die heute unseren - den Geist der Deutschen - verwirrt haben, folgten auf den Fuß die Katastrophen für Deutschland und Europa: zwei Weltkriege und das Ausscheiden aus der Geschichte – wenn es (noch im letzten Augenblick) zu keiner renovatio spiritualis kommt. – Zur Zeit steht als Menetekel der „Dritte (und letzte) Durchgang“(2) mit der Ukraine an der Wand.

    Aber unsere „Hirten“ reisen quasi Händchen-haltend mit dem evangelischen „Bischof“ (3) Bünker an die Kultstätten des Protestantismus – und geben diesen Unsinn als „Ökumene“ aus.

    Zur Beförderung des Islam hier und in der BRDDR durch dumme Pfaffen fällt mir schon nichts mehr ein: es muß wohl Demenz oder schwerer Irrsinn sein, der diese „Geister“ befallen hat.

    Etwas fällt mir aber doch ein und sei erinnert. Ein Dr. Bill Warner, Institut for the Studies of Political Islam, machte eine dynamische Statistik, in der er in 20-Jahr-Schritten die Angriffe des Islam bis heute auf einer Europa/Afrika-Karte in Form weißer Punkte darstellt. Um die ganze Historie auch im Blick zu behalten werden die Punkte rot, wenn die nächste Periode beginnt. Mit dem Jahr 632 beginnend sind es bis heute über 1450 Angriffe/Kriege, denen erst nach über 470 Jahren die Gegenwehr mit 2 ½ Jahrhunderte dauernden Kreuzzügen folgte, die aber 1444 endeten. Nicht jedoch der Eroberungs-Krieg des Islam gegen Europa! Am Schluß ist die Karter mit roten Punkten übersäht.

    Man muß sich dieses Video – ca. 5 min – unbedingt ansehen.

    https://www.youtube.com/watch?v=I_To-cV94Bo

    Die zeitgeistige Lüge vom friedlichen Islam platzt wie eine Seifenblase, und auch das „Verständnis“ (wenn schon nicht Rechtfertigung) für die „Revanche“ auf die christlichen Kreuzzüge. Sie waren eine – späte – Abwehr jahrhundertelanger Eroberungszüge des Jihad, die nach dem Fall von Byzanz/Konstantinopel dann auch über den Osten, quasi als Zangenangriff erfolgten. Ohne diese Gegenwehr wäre Europa schon längst muslimisches Fellachenland geworden.

    Da dies ja weder den Lebensinteressen der europäischen Völker, noch dem Dogma der heiligen, apostolischen und katholischen Kirche entspricht, muß man davon ausgehen, daß hier „Fünfte Kolonnen“ am Werk sind, die an der Zerstörung von Kirche, Kultur und Abendland werken.

    Mit herzlichem Gott zum Gruß,
    Ihr F.V.

    (1) In Wahrheit natürlich: die jüdische, bolschewistische Revolution. – Siehe dazu: Maurice Pinay, „Verschwörung gegen die Kirche“. Der genannte Autor ist ein Pseudonym, tatsächlich wurde dieses Werk 1962, vor dem VC II von mehreren Kardinälen verfaßt und erhielt überdies das „Imprimatur“ des mexikanischen Erzbischofs Juan Navarrete, in welchem versichert wurde, daß die drei Bände nichts enthielten, was der Lehre der Kirche, dem Glauben oder den guten Sitten widerspricht (Bd. II, S. VII). Eine Versicherung, die in Zeiten der politisch korrekter Keulenschwingerei und einer kaum noch das Recht auf Meinungsfreiheit schützenden Justiz nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

    (3) Zwar kennen sie kein Weihpriestertum, also eigentlich auch keine Bischöfe oder Hierarchie, aber das in Jahrhunderten gewachsene „Image“ eines Bischofs wird – ach wie praktisch – usurpiert. Es ist, als ob sich jemand als Graf oder Fürst ausgibt und doch nur ein proletarischer Hausmeister ist.

    (2) Diesen Begriff prägte der Spiegel-Redakteur Wilhelm Bittorf in einem Spiegel-Artikel 1984, der sich heute nicht mehr auffinden läßt. Er schrieb hier über den Dritten (und letzten) Weltkrieg, als man solche apokalyptischen Bilder/Prophezeiungen noch in deutschen Medien abdrucken durfte.

    Der Erste und Zweite Weltkrieg wurden oft schon als ein zusammenhängendes Ereignis betrachtet – als „Dreißigjähriger Krieg“ gegen Mitteleuropa (= Deutschland). Richtiger wäre es von einem „Hundertjährigen Krieg“ zu sprechen, der auch nach dem angeblichen Ende des Kalten Krieges, den die USA gewonnen und Rußland verloren hatte, nicht nur nicht zu Ende ist, sondern mit sich zuspitzender Schärfe eskaliert und die Dimension eines „Dritten (=Letzten) Durchgangs“ (wie es Bittorf im Spiegel formulierte!) angenommen hat.

    Was einmal als Einkreisung Deutschlands erschien, hat inzwischen eine bedeutsame – und längst auch sichtbare - Erweiterung in der Einkreisung Rußlands, einer ebenfalls kontinentalen – und christlichen – Macht, gefunden. -

  9. astuga (kein Partner)
    20. Januar 2017 21:55

    Um den erwähnte Lessing (Nathan der Weise) zu zitieren:
    "Die Türken haben schöne Töchter.
    Und diese scharfen Keuschheitswächter.
    Wer will, kann mehr als eine frein.
    Ich möchte schon ein Türke sein."

    Da überrascht der Schmarren den er geschrieben hat dann auch nicht mehr.

  10. Gennadi (kein Partner)
    20. Januar 2017 19:38

    Nun ja.
    Lange vor Luther erfand ein gewisser Paulus eine neue Religion.
    Und nach ihm jene, die einen Bischof von Rom als allgemeines Oberhaupt installierten.

    • Gennadi (kein Partner)
      20. Januar 2017 19:46

      Bei Katechisten (?) wie Schrems wundern die vielen katholischen Kirchenaustritte nicht.

    • Ausgebeuteter
      21. Januar 2017 07:32

      Gennadi:
      Weder Jesus Christus noch der Apostel Paulus haben bzw. wollten eine neue Religion gründen. Beide kamen aus dem Judentum und haben nur bestimmte Missstände angeprangert sowie manche Erfüllungen durch das Auftreten des Messias gezeigt. Erst in den folgenden Jahrhunderten wurden die Christen als eigene Relgionsgemeinschaft gesehen.
      Ebenso war es bei Martin Luther. Er war Katholik und hatte nur die damals von der christlichen Lehre abweichenden Bestrebungen der katholischen Kirche kritisiert und erst später haben sich die Protestanten formiert.

  11. mtk79
    20. Januar 2017 17:53

    "Was es gab, war die Allgemeine, die Katholische Kirche, die das volle Offenbarungsgut (!) besitzt."
    Na servas...hoffentlich lesen das die Orthodoxen nicht. Mit denen hatte schon Karl der Grosse seinen Spass. Texte wie dieser (wohlgemerkt, mit Ausnahme der völlig berechtigten Kritik an den Anbiederungen, übrigens ALLER Kirchen an den Islam) erklären den Erfolg Luthers.

    • Gennadi (kein Partner)
      20. Januar 2017 19:43

      Das volle Offenbarungsgut...
      Zum Beispiel?

      Einladung islamischer Terroristen in den Vatikan.
      Allahu Akbar-Gebetsrufe im Vatikan.
      Rezitieren der Schahada durch den katholischen Papst.

      Man ist perplex ob dieses Offennbarungsgutes.

  12. Kerzlschlicker (kein Partner)
    20. Januar 2017 14:04

    Warum eigentlich erinnert mich der vertrockente Fanatiker Schrems nur so an dir Figur des Jorge von Burgos?
    Sollte es daran liegen, daß ihn der rote Kardinal nicht in sein Bett aufgenommen hat und er daher draussen im Regen stehen muß?

    Mehr solche Sargnägel wie den Schrems und die r.k. Kirche kann gleich mit dem IS fusionieren.
    Den gleichen Stand an Fanatismus hat der Schrems ja schon.

    Na ja, unter all den anderen verkümmerten, frustrierten alten Männern und Nazis fällt er hier ja nicht weiter auf, der Schrems.

    Schönen Gruß an den Alten St. Georgs Orden.
    Haben die noch den geschiedenen Hostienfresser Kerschbaum als Novizenmeister?
    Eine Spitze der Unglaubwürdigkeit?

  13. F.V. (kein Partner)
    20. Januar 2017 13:35

    Lieber Herr Schrems,

    danke für Ihren Beitrag. Besonders dieser freut mich sehr, weil Sie zu den Wenigen zählen, die nicht nur bei klarem Verstand und im Besitz gediegenen Wissens sind, sondern auch dies in der rechten Weise weiterzugeben vermögen.

    Es ist wirklich ein Skandal in welch unverschämter Weise auch die katholischen Kirchenfürsten sich dem Protestantismus liebedienerisch zu Füßen werfen. Man muß ja nicht Theologie studiert haben, um zu erkennen, daß es sich hier um eine Häresie und Schisma handelt. Bei manchen Priestern/Bischöfen/Kardinälen hat man den Eindruck, daß sie nur noch als katholische Würdenträger verkleidet, aber längst nicht mehr katholisch sind

    Ewald Stadler

    • F.V. (kein Partner)
      20. Januar 2017 13:37

      charakterisierte den Gang der Geschichte – eigentlich den fortschreitenden Untergang des Abendlandes – so: Das deutsche – und europäische – Unglück begann also nicht erst mit der jakobinischen Revolution von 1789 und dem damit einhergehenden Auf-kläricht, dem auch all die „Liberalen“ sozusagen als Religionsersatz huldigen, sondern schon mit dem Jahr 1517, als Luther seine Privat-Exegese des bis dato katholischen Glaubens verkündete: Es bedarf (zur Erlösung) nicht der Kirche und der Sakramente. Die Folgen dieses Abfalls sind bekannt: der 30-jährige Krieg, der Deutschland fast zur Gänze entvölkerte.

      In weiteren 200-Jahrschritten ging dieser von Luther eingeleitete Abfall sich steigernd weiter

    • F.V. (kein Partner)
      20. Januar 2017 13:39

      200-Jahrschritten ging dieser von Luther eingeleitete Abfall sich steigernd weiter:

      1717 (Gründung der Großloge von England) verkündeten die Freimauerer-Logen, daß es nicht des Erlösers Christus bedürfe, und nach abermals 200 Jahren –

      1917 - verkündete die Rote(1) Revolution daß auch Gott überflüssig sei.

      All diesen „fortschrittlichen Einsichten“, die heute unseren - den Geist der Deutschen - verwirrt haben, folgten auf den Fuß die Katastrophen für Deutschland und Europa: zwei Weltkriege und das Ausscheiden aus der Geschichte – wenn es (noch im letzten Augenblick) zu keiner renovatio spiritualis kommt. – Zur Zeit steht als Menetekel der „Dritte (und letzte) Durchgang“(2) mit der Ukrain

    • F.V. (kein Partner)
      20. Januar 2017 13:40

      e an der Wand.

      Aber unsere „Hirten“ reisen quasi Händchen-haltend mit dem evangelischen „Bischof“ (3) Bünker an die Kultstätten des Protestantismus – und geben diesen Unsinn als „Ökumene“ aus.

      Zur Beförderung des Islam hier und in der BRDDR durch dumme Pfaffen fällt mir schon nichts mehr ein: es muß wohl Demenz oder schwerer Irrsinn sein, der diese „Geister“ befallen hat.

      Etwas fällt mir aber doch ein und sei erinnert. Ein Dr. Bill Warner, Institut for the Studies of Political Islam, machte eine dynamische Statistik, in der er in 20-Jahr-Schritten die Angriffe des Islam bis heute auf einer Europa/Afrika-Karte in Form weißer Punkte darstellt. Um die ganze Historie auch im Blick zu behalten

    • F.V. (kein Partner)
      20. Januar 2017 13:41

      werden die Punkte rot, wenn die nächste Periode beginnt. Mit dem Jahr 632 beginnend sind es bis heute über 1450 Angriffe/Kriege, denen erst nach über 470 Jahren die Gegenwehr mit 2 ½ Jahrhunderte dauernden Kreuzzügen folgte, die aber 1444 endeten. Nicht jedoch der Eroberungs-Krieg des Islam gegen Europa! Am Schluß ist die Karter mit roten Punkten übersäht.

      Man muß sich dieses Video – ca. 5 min – unbedingt ansehen.
      youtube.com/watch?v=I_To-cV94Bo

      Die zeitgeistige Lüge vom friedlichen Islam platzt wie eine Seifenblase, und auch das „Verständnis“ (wenn schon nicht Rechtfertigung) für die „Revanche“ auf die christlichen Kreuzzüge. Sie waren eine – späte – Abwehr jahrhundertelanger Eroberungsz

    • F.V. (kein Partner)
      20. Januar 2017 13:42

      Eroberungszüge des Jihad, die nach dem Fall von Byzanz/Konstantinopel dann auch über den Osten, quasi als Zangenangriff erfolgten. Ohne diese Gegenwehr wäre Europa schon längst muslimisches Fellachenland geworden.

      Da dies ja weder den Lebensinteressen der europäischen Völker, noch dem Dogma der heiligen, apostolischen und katholischen Kirche entspricht, muß man davon ausgehen, daß hier „Fünfte Kolonnen“ am Werk sind, die an der Zerstörung von Kirche, Kultur und Abendland werken.

      Mit herzlichem Gott zum Gruß,
      Ihr F.V.

      (1) In Wahrheit natürlich: die jüdische, bolschewistische Revolution. – Siehe dazu: Maurice Pinay, „Verschwörung gegen die Kirche“. Der genannte Autor ist ein Pseudonym, tats

    • F.V. (kein Partner)
      20. Januar 2017 13:44

      tatsächlich wurde dieses Werk 1962, vor dem VC II von mehreren Kardinälen verfaßt und erhielt überdies das „Imprimatur“ des mexikanischen Erzbischofs Juan Navarrete, in welchem versichert wurde, daß die drei Bände nichts enthielten, was der Lehre der Kirche, dem Glauben oder den guten Sitten widerspricht (Bd. II, S. VII). Eine Versicherung, die in Zeiten der politisch korrekter Keulenschwingerei und einer kaum noch das Recht auf Meinungsfreiheit schützenden Justiz nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

      (3) Zwar kennen sie kein Weihpriestertum, also eigentlich auch keine Bischöfe oder Hierarchie, aber das in Jahrhunderten gewachsene „Image“ eines Bischofs wird – ach wie praktisch – usur

    • F.V. (kein Partner)
      20. Januar 2017 13:45

      usurpiert. Es ist, als ob sich jemand als Graf oder Fürst ausgibt und doch nur ein proletarischer Hausmeister ist.
      (2) Diesen Begriff prägte der Spiegel-Redakteur Wilhelm Bittorf in einem Spiegel-Artikel 1984, der sich heute nicht mehr auffinden läßt. Er schrieb hier über den Dritten (und letzten) Weltkrieg, als man solche apokalyptischen Bilder/Prophezeiungen noch in deutschen Medien abdrucken durfte.

      Der Erste und Zweite Weltkrieg wurden oft schon als ein zusammenhängendes Ereignis betrachtet – als „Dreißigjähriger Krieg“ gegen Mitteleuropa (= Deutschland). Richtiger wäre es von einem „Hundertjährigen Krieg“ zu sprechen, der auch nach dem angeblichen Ende des Kalten Krieges, den die USA

    • F.V. (kein Partner)
      20. Januar 2017 13:47

      gewonnen und Rußland verloren hatte, nicht nur nicht zu Ende ist, sondern mit sich zuspitzender Schärfe eskaliert und die Dimension eines „Dritten (=Letzten) Durchgangs“ (wie es Bittorf im Spiegel formulierte!) angenommen hat.

      Was einmal als Einkreisung Deutschlands erschien, hat inzwischen eine bedeutsame – und längst auch sichtbare - Erweiterung in der Einkreisung Rußlands, einer ebenfalls kontinentalen – und christlichen – Macht, gefunden. -

      Langweilig in kleinen Häppchen zu kommentieren.

    • monofavoriten (kein Partner)
      21. Januar 2017 12:43

      die katholische kirche ist, wie jeder andere machtfaktor, seit langer zeit schon total freimaurerisch unterwandert. und so ist es keine überraschung, dass neben der internationalen journaille, der entertainment-industrie und dem sammelsurium fragwürdiger ideologie-NGO´s eben auch die kath. kirche tatkräftig mithilft, die entvölkerungspläne durch zuerst verdrängung der weißen europäer durch dritte-welt-menschen aus afrika und dem arabischen raum und dann deren ausrottung durch rassespezifische (DNA) biowaffen.

  14. hellusier
    19. Januar 2017 12:03

    Wie Muslime in aller Welt denken -reden-handeln ,ist so was von offensichtlich für
    den Normalsterblichen ,aber für Junker ,Merkel, van d.Bellen und anderen rotrotgrünen Zeitgenossen nur ein milliardenschweres Geschäft durch Erpressung
    der Leistugsträger Europas!!

  15. Politicus1
    19. Januar 2017 10:27

    auch bekennende Agnostiker predigen in unseren evangelischen Kirchen ...
    Ex-Bundespräsident Heinz Fischer predigte am 22. Jänner in einer evangelischen Kirche in Wien-Ottakring. Der Agnostiker ist einer der Gastredner einer Predigtreihe zum diesjährigen Jubiläum „500 Jahre Reformation“ in der Markuskirche.
    Der Bundespräsident außer Dienst predigte von der Kanzel aus ...

    • Ausgebeuteter
      20. Januar 2017 15:46

      Der Auftritt von Heinz Fischer in der Ottakringer Markus-Kirche findet erst in 2 Tagen statt.

  16. Bob
  17. Aristoteles
    18. Januar 2017 20:08

    Die Zusammenführung von Luther und Mohammed, und heute vom lutherischen Dekan Jörg Breu und dem Mohammedaner Aiman Mazyek, ist nicht inkohärent, nach dem geläufigen Motto Napoléons:

    „Der Feind meines Feindes ist mein Freund!“

    Die innig befreundeten Lutheraner und Mohammedaner in Deutschland haben einen gemeinsamen Feind, nämlich die Eine Katholische Apostolische Kirche, deren letzter authentischer Oberhaupt Benedikt XVI. war.

    Daß Bergoglio, – der modernistische Gegenpapst nach Benedikt, – Luther vom Häretiker zum „Zeugen des Evangeliums“ befördert hat, ist ein Akt der bewußten Selbstzerstörung des Katholizismus.

    Cf. http://www.katholisches.info/2017/01/07/paepstlicher-rat-macht-martin-luther-zum-zeugen-des-evangeliums/

    Magister Schrems Beiträge sind in höchstem Maße verdienstlich für die Aufklärung von „Fake-News“ mit harten Fakten im Schoße der Kirche.

  18. Bob
    18. Januar 2017 16:13

    Man sollte bei vielen kath. Kirchenfürsten unter die Soutane schauen, ob sich vielleicht ein Huf verbirgt. Die Gehörnten in der kath. Kirche vermehren sich trotz dem Zölibat.

  19. Ausgebeuteter
    18. Januar 2017 14:05

    Zu Martin Luther:
    alle seine Aussagen müssen unter Berücksichtigung der damaligen Zeit und der vorhandenen Umstände gesehen werden. Sicher werden einige von Luther's Ausführungen heutzutage anders interprediert. Martin Luther war eben auch nur ein Mensch mit Stärken und Schwächen, wie alle Päpste und andere Kirchenführer.

  20. Helmut Oswald
    18. Januar 2017 13:20

    Klare Aussagen, nachvollziehbar, authentisch. Wann greift der Oberhirte zum Schwert, um seine Herde zu schützen vor der mörderischen Gefahr, die ihr droht ?

    • Erich Bauer
      18. Januar 2017 14:18

      Möglicherweise braucht der "Oberhirte" gar kein Schwert. Es könnte sein, dass er Wolfszähne hat...

    • Romana
      29. Januar 2017 15:05

      Der Oberhirte kämpft nicht um seine Kirche, vielmehr wurde dem Widersacher und Spalter der katholischen Kirche Martin Luther vom Vatikan eine Briefmarke anlässlich 500 Jahre Reformation gewidmet.

  21. glockenblumen
    18. Januar 2017 12:31

    Der Feind sitzt in den eigenen Reihen:
    "....Bündnisses für Toleranz und Respekt“...."

    Eine derart gründliche Hirnwäsche ist furchterregend!
    Das scheint eher ein Bündnis für grenzenlose Blödheit und schändlichen Verrat an der eigenen Identität.

    Welcher Teufel reitet die Kirchenoberen, ihre Priester und sonstigen Vertreter, daß sie ihre eigene Religion und Überzeugung (??, das frage ich mich, angesichts des feigen Verrats) auf solch ehrlose, infame Weise verraten und verkaufen?

  22. Ausgebeuteter
    18. Januar 2017 11:53

    Es ist immer erfreulich und erbaulich, die Ausführungen von Mag. Schrems zu lesen.

    Aus meiner Sicht ist das Christentum keine Religion im üblichen Sinn. Religionen sind "bottom up"-Versuche der Menschen, Gott zu suchen und zu gefallen. Das Christentum ist vielmehr der "bottom down"-Versuch Gottes, Menschen zu erreichen, um sie zu erretten. Gott will nicht unsere religiöse Aktion, er will unsere persönliche Re-Aktion auf seine Aktion. Er ergreift die Initiative: "So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn ..." (Johannes 3/16).
    Dies ist auch der große Unterschied zum Islam, welcher vom - laut Christenbibel - "falschen" Propheten Mohammed gegründet wurde und eigentlich eine Unterdrückung und Knechtschaft von derzeit über 1,3 Milliarden Erdenbürger darstellt.

    Leider gibt es sowohl in der katholischen als auch der evangelischen Glaubensgemeinschaft viele Priester und Pfarrer, welche aus falscher Überzeugung des Islam gegenüber zu tolerant sind und damit langfristig dem Christentum Schaden zufügen. Ich würde jedem empfehlen, sich intensiv mit dem Koran und den wichtigen Hadithen zu beschäftigen um zu erkennen, was einmal - wenn wir nicht rechtzeitig gegensteuern - mit den Christen (= Ungläubige aus mohammedanischer Sicht) geschehen wird. Wo bleibt der an alle Christen erteilte Missionsauftrag (Matth. 27/19) zu den nun hier eintroffenen Migranten? Man darf nicht vergessen, auch der Koran schreibt seinen Anhängern eine Mission der Ungläubigen vor, allerdings bei Ablehnung mit schrecklichen Zwangsmassnahmen!

    • Gennadi (kein Partner)
      20. Januar 2017 19:51

      Wo der Missionsauftrag bleibt?
      Moslems zu missionieren, heißt, ihnen (dam Koran nach) das Todesurteil auszufertigen.

      Und warum Hadithen? Abgesehen von deren unüberschaubaren Anzahl - der Koran ist die einzige und unabänderliche Grundlage des Islam.

    • Ausgebeuteter
      24. Januar 2017 13:33

      Gennadi:
      Ihre Überlegung hat schon etwas auf sich, trotzdem ist es Christenpflicht, auch diesen Leuten "die Augen zu öffnen". Natürlich muss man gleichzeitig dafür sorgen, dass sie nicht gemäß Koran von eigenen Familienangehörigen oder anderen Moslems umgebracht werden.
      Die Hadithen spielen in der Auslegung des Korans - besonders bei den Imamen - eine wichtige Rolle, denn damit versuchen sie, bestehende Widersprüche im Koran zu beseitigen.





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