Kampf gegen den Klimawandel - die neue Religion des Westens

Zur Zeit des real existierenden Sozialismus wurde jedermann fortwährend mit Lektionen in Marxismus-Leninismus traktiert. Dieser Tage kommt niemand mehr an der Frage des vermeintlich menschengemachten Klimawandels vorbei. Der Kampf gegen die angeblich durch CO2-Emissionen erzeugte Erderwärmung trägt – wie der Marxismus – den Charakter einer weltlichen Religion. Und wie es bei Religionen halt so ist: Fakten zählen wenig, wenn der Glaube alles gilt.

Günther Vogl zieht mit einer Fülle wissenschaftlich gesicherten Materials gegen die Klimareligion zu Felde. Am Ende möchte man nicht glauben, wie hocheffizient der politisch-mediale Komplex sich darauf versteht, mit dem Kampf gegen das CO2 ein Vehikel zu schaffen, das einem einzigen Zweck dient: Der Zementierung und Ausweitung der (Welt-)Herrschaft über die Bürger. Wie zur Zeit des Realsozialismus geht es letztlich um die zentrale Planung und Beherrschung aller Lebensbereiche durch eine erleuchtete Nomenklatura.

Als ob Immanuel Kant niemals gelebt hätte, gilt der Gebrauch des Verstandes plötzlich nichts mehr. Im Gegenteil: Wer kritische Fragen zur Klimareligion stellt, wird ausgegrenzt, verächtlich gemacht – ja mittlerweile von manchen sogar mit der Todesstrafe bedroht. Man fühlt sich in jene finsteren Zeiten zurückversetzt, in denen die alleinige Deutungshoheit bei den Geisterbeschwörern lag.

Nicht wenige Umweltbewegte sind der Meinung, Menschen seien Schädlinge, die sich gegen die Natur verschworen hätten. Ihre Zahl müsse daher – Thomas Malthus lässt freundlich grüßen – drastisch reduziert werden.

Zumindest die Erleuchteten werden nach dem unermesslichen Ratschluss des Politbüros weiterleben dürfen. Deren Zahl wird sich allerdings auf nur eine anstatt, wie derzeit, sieben Milliarden Individuen belaufen.

Fakten zählen in Fragen der Erderwärmung nicht. Auf „Modellen“ ruhende Prognosen und Schätzungen ersetzen sämtliche nicht in die Politagenda passende Tatsachen.

Die Eismasse am Südpol nimmt nachweislich zu? Egal – da die Polkappen bekanntlich abschmelzen, werden ganze Inselgruppen verschwinden.

Die Erderwärmung macht – entgegen den errechneten Vorhersagen der Klimapäpste und trotz weiter steigender Kohlendioxidemissionen – seit 16 Jahren Pause?

Egal – die „erdrückende Mehrheit der Wissenschaftler“ hält felsenfest an der These von der CO2-induzierten Erderwärmung fest.

Die Zunahme von CO2 läuft nachweislich der Erwärmung hinterher und nicht voraus? Macht nichts – die Kausalität läuft so herum, wie jene „Wissenschaftler“ ex cathedra behaupten, die als Ratgeber der hohen Politik fungieren. Basta.

Die politische Klasse ist entzückt. In Kriminalfällen folgt der kluge Ermittler der Spur des Geldes. In Fragen der Politik folgt der kundige Analyst jener der Macht. In Wahrheit geht es nämlich nicht um die Verhinderung einer herbeiphantasierten Umweltkatastrophe, sondern um Herrschaft. Wer über die Kontrolle der Kohlendioxidemissionen verfügt, wird der Herr der neuen Öko-Diktatur sein.

Fazit: Ein ebenso erhellendes wie deprimierendes Buch.

Die Erfundene Katastrophe / Ohne CO2 in die Öko-Diktatur
Günther Vogl
Juwelen – Der Verlag, 2016
282 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-945822-70-8
24,90,- Euro

Buch bei Amazon

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2016 08:57

    DANKE Herr Tögel,
    aber es nützt nichts, - wie Gustave Le Bon (1841 1931) trefflich erkannte - wird durch ständiges Wiederholen bestimmter Behauptungen, je freier von Beweisen und Fakten, die "Massenseele" - auch wenn unsere Sommer immer kälter werden (kein Wonnemonat Mai, Herbstbeginn Mitte August) von der erdrückenden Mehrheit, der sich längst einig seienden "KLIMA - Forscher u. Wissensgschaft'ler" - von der vom "Mensch verursachten Erderwärmung" überzeugt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2016 06:41

    Copyright: Otto Hahn: "Fakten nichts als Fakten"

    Im ersten Monat des Jahres 1572 schlugen die Bäume aus und im Februar brüteten die Vögel.

    Im Jahr 1585 stand am Ostertag das Korn in den Ähren,

    Im Jahr 1722 hörte man im Jänner schon wieder auf die Stube einzuheizen,

    schrieb u.a. Johann Peter Hebel im Jahr 1808

  3. Ausgezeichneter Kommentatorkultermann
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2016 09:58

    Zur CO2-Problematik sind einige Fakten anzuführen die von den NGO's und den Medien nie erwähnt werden. Der Mensch mit Input Sauerstoff und Nahrung hat einen durchschnittlichen CO2-Output von 1 kg CO2 pro Tag (C6H12O6 + 6O2 = 6CO2 + 6H2O + Energie). Ohne CO2 gibt es keine Fotosynthese (6CO2 + 12 H2O + hv = C6H12O6 + 6O2 + 6H2O), keinen Sauerstoff und weiters kein Getreide, kein Obst, kein Gemüse ..... Der CO2-Gehalt der Luft liegt heute bei 387 ppm; bis 2050 rechnet man mit einem Anstieg auf 550 ppm. Wissenschaftliche Versuche in Glashäusern haben ergeben, dass der optimale CO2-Gehalt der Luft für das Pflanzenwachstum bei 700 ppm liegt. Die "Grünlinge" können sich wieder setzen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorgh57.at
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2016 08:56

    Auch ich bin höchst skeptisch bezüglich eines von Menschen induzierten Klimawandels.

    Trotzdem halte ich den Versuch, die Abhängigkeit des Westens von den erdölfördernden Ländern durch (drastische?) Reduktion des Erdölverbrauchs zu reduzieren, für nützlich und vorteilhaft.

    Ähnliches gilt für die Atomkraft: die Uranlagerstätten sind nahezu erschöpft, neue bekannte Vorkommen liegen überwiegend auf dem Gebiet von Diktaturen, von denen wir uns besser nicht abhängig machen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2016 23:27

    Vor etwa einer Woche habe ich den Kachelofen angeheizt, weil´s so saukalt war, Petersilie habe ich an fünf verschiedenen Orten angebaut und er wird nix (bestätigen auch andere), und zu 3/4 des Sommers war nicht Trocken-, sondern extreme Feuchtigkeit das Problem in meinem Rasen. Also eher hätte ich eine neue Drainage gebraucht, als die Bewässerungsanlage und der Avocadobaum ist blaßgrün, weil´s ihm an Sonne fehlte. Zudem hat´s mir den Feigenbaum im MAI abgefroren.......

  6. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2016 08:37

    Au weh'weh'
    man spricht von Eiszeit wenn die Antaktis oder beide Pole vergletschert sind.
    Auf unserem Planeten ist die Antarktis seit etwa 30 Millionen Jahren, zum 4. mal vergletschert! Arktis und Antarktis zugleich sind "erst" seit etwa 2.7 Millionen Jahren, zum 7. mal, in unserer Erdgeschichte vergletschert!

    Wir befinden uns also aktuell seit 30 Millionen Jahren im Känozoischen Eiszeitalter.
    Es gab also auf unserem Planeten - je nach Deffinition - etwa vier bis sieben Eiszeitalter!

    Und das da "Forscher", vormals genannt Propheten, einschließlich des schon unermesslichen Ausmaßes ihrer Propagandaindustrie, mit ihren Katastrophen- u. Unbillprophezeiungen, in wirtschaftlich immer enger werdenden Zeiten, mehr als bestens im "Geschäft" sind, ist ebenfalls eine Tatsache.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRomana
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2016 22:30

    Diese neue Weltreligion (treffend bemerkt von Vogl und Tögel) hat sich den "Klimaschutz" zur Aufgabe gemacht. Allein das Wort ist ein grober Unsinn, denn wer kann das Weltklima, das zahllose verschiedene Ausprägungen und Ursachen hat, schützen, und wovor? Dieser Unsinn kostete aber infolge der vorgeschriebenen sinnlosen Emissionsbeschränkungen VW und andere Fahrzeughersteller fast die Existenz.
    Der Klimaschutzwahn bedeutet also einen unermesslichen Schaden für die Wirtschaft, ganz zu schweigen von den Strafzahlungen, von denen niemand weiß,. wem sie zugutekommen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRomana
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2016 22:30

    Diese neue Weltreligion (treffend bemerkt von Vogl und Tögel) hat sich den "Klimaschutz" zur Aufgabe gemacht. Allein das Wort ist ein grober Unsinn, denn wer kann das Weltklima, das zahllose verschiedene Ausprägungen und Ursachen hat, schützen, und wovor? Dieser Unsinn kostete aber infolge der vorgeschriebenen sinnlosen Emissionsbeschränkungen VW und andere Fahrzeughersteller fast die Existenz.
    Der Klimaschutzwahn bedeutet also einen unermesslichen Schaden für die Wirtschaft, ganz zu schweigen von den Strafzahlungen, von denen niemand weiß,. wem sie zugutekommen.


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  1. fxs (kein Partner)
    23. August 2016 21:24

    In Grönland/Grünland betrieben die Wickinger etwa ab dem Jahr 1000 Viehzucht und gaben diese wegen der eingetretenen Abkühlung Mitte bis Ende des 14. Jahrhunderts wieder auf.

  2. Tausendschön (kein Partner)
    22. August 2016 16:12

    CO2 hat einen Anteil von nur 0.0385% an der Atmosphäre (laut Wiki) und der Mensch trägt dazu nur 5% bei (laut UNO Klimabericht), also nur 0.0019%. Dieser winzige Anteil an der Luft soll das Klima verändern? Schwachsinn!!!

    Die Behauptung der Klimahysteriker, das CO2 vom Menschen erwärmt das Klima, ist genau so absurd wie die Behauptung, wenn wir ins Meer pinkeln dann erwärmt sich der Ozean.

  3. fewe (kein Partner)
    22. August 2016 16:07

    Der Handel mit den CO2-Zertifikaten ist nichts Anderes als der Ablasshandel im Mittelalter, nur insofern weiterentwickelt, weil korrupte Regierungen dafür das Steuergeld ihren Freundeskreisen zuschaufeln. Dafür werden diese Leute auch sicher gut weiterhin versorgt. Wenn sie im Land nicht mehr Fuß fassen können, dann sonstwo in irgendeiner der wichtigen Instiutionen.

    Der Bürger kann sich dagegen genausowenig wehren wie gegen den vorgeblich nicht aufhaltbaren Flüchtlingsstrom.

    Da das leider weltumspannend organisiert ist, ist die Chance auf eine Verurteilung wie bei Göring und Konsorten gering.

    • Wyatt
      22. August 2016 17:01

      Sie sagen es "fewe" und bringen es auf den Punkt! So ist es und nicht anders!

  4. machmuss verschiebnix
    21. August 2016 12:37

    Vorausgeschickt: man muß nicht mit allem einverstanden sein, was sich Wissenschaftler
    "aus den Fingern" saugen.

    Schroeder. „Wir erfinden uns selbst. Das führt dazu, dass wir uns bewusst werden, wie groß unser Einfluss ist. Und mit diesem Bewusstsein kommt die Verantwortung.“ Was fangen wir also mit unserem Einfluss an? Und wie gehen wir mit der daraus resultierenden Verantwortung um?

    http://diepresse.com/home/alpbach/5071799/Gemutlichkeit-endet-in-500-Millionen-Jahren?_vl_backlink=/home/index.do

    • fewe (kein Partner)
      23. August 2016 17:46

      Es ist aber nur der Einfluss jener Wissenschaftler groß, die zu den richtigen Ergebnissen kommen, die zur politischen Linie passen. Alle jene, die gegenteilige Ergebnisse präsentieren, verlieren Förderungen und ggf. auch Lehrstühle. So beispielsweise der dänische Wissenschaftler, der den Zusammenhang zwischen Sonnenfleckenbildung und Wärmeperioden aufgezeigt hat.

      Es ist also in Wirklichkeit nicht der Einfluss dieser Wissenschaftler groß, sondern sie sind ein Propaganda-Sprachrohr, das die gewünscht große Lautstärke und Verbreitung bekommt. In Wirklichkeit sind sie also nur Palladine.

  5. Wyatt
    21. August 2016 08:37

    Au weh'weh'
    man spricht von Eiszeit wenn die Antaktis oder beide Pole vergletschert sind.
    Auf unserem Planeten ist die Antarktis seit etwa 30 Millionen Jahren, zum 4. mal vergletschert! Arktis und Antarktis zugleich sind "erst" seit etwa 2.7 Millionen Jahren, zum 7. mal, in unserer Erdgeschichte vergletschert!

    Wir befinden uns also aktuell seit 30 Millionen Jahren im Känozoischen Eiszeitalter.
    Es gab also auf unserem Planeten - je nach Deffinition - etwa vier bis sieben Eiszeitalter!

    Und das da "Forscher", vormals genannt Propheten, einschließlich des schon unermesslichen Ausmaßes ihrer Propagandaindustrie, mit ihren Katastrophen- u. Unbillprophezeiungen, in wirtschaftlich immer enger werdenden Zeiten, mehr als bestens im "Geschäft" sind, ist ebenfalls eine Tatsache.

    • Wyatt
      21. August 2016 17:28

      Die Kleine Eiszeit
      war eine Periode relativ kühlen Klimas von Anfang des 15. Jahrhunderts bis in das 19. Jahrhundert hinein. Sie gilt in der heutigen Klimadiskussion als das klassische Beispiel einer durch kurzfristige Schwankungen geprägten natürlichen Klimavariation.

      Auch während der Kleinen Eiszeit gab es erhebliche Klimaschwankungen; zum Beispiel waren die Zeiträume von 1570 bis 1630 und von 1675 bis 1715 besonders kalte Zeitabschnitte

  6. Ai Weiwei
    20. August 2016 23:35

    Vielleicht kann man als Bewohner des mitteleuropäischen Binnen-Flachlands der Meinung sein, dass es keinen Klimawandel gibt. Obwohl es auch im mitteleuropäischen Flachland eine Zunahme von extremen Stürmen mit entsprechenden Sturmschäden gibt:

    Ein Artikel in der Welt, wo ein Zusammenhang zwischen Klimaerwärmung und Häufung von weltweiten Sturm-Ereignissen gesehen wird:

    Forscher sagen Zunahme extremer Stürme voraus
    http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article114571164/Forscher-sagen-Zunahme-extremer-Stuerme-voraus.html

    Ich bin neugierig wie sich das neue Buch von Herrn Günther Vogl: "Die Erfundene Katastrophe" auf den Marschallinseln verkauft. Dort ist man der Meinung dass es sehr wohl einen Klimawandel gibt und der ganze Staat "Marschallinseln" von der Vernichtung bedroht ist:

    Ein Interview mit dem Außenminister der Marschallinseln Tony de Brum im Spiegel:

    Weltklimavertrag: "Das Todesurteil unterschreibe ich nicht"
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/meeresspiegel-bedroht-inseln-tony-de-brum-zum-klima-a-1038153.html

    Fünf Inseln der Salomon-Inselgruppe im Pazifik sind schon vom Meer überflutet worden - wegen dem angeblich nicht existierenden Klimawandel:

    Five Pacific islands lost to rising seas as climate change hits - Six more islands have large swaths of land, and villages, washed into sea as coastline of Solomon Islands eroded and overwhelmed
    https://www.theguardian.com/environment/2016/may/10/five-pacific-islands-lost-rising-seas-climate-change

    Dörfer auf Alaska, die schon seit Menschengedenken dort existierten müssen jetzt, 2016, evakuiert werden - wegen dem angeblich nicht existierenden Klimawandel

    Alaskan village votes in favour of relocating due to climate change
    http://www.telegraph.co.uk/news/2016/08/17/alaskan-village-votes-on-relocating-due-to-climate-change/

    Grönland verliert stetig den Eispanzer, er schmilzt beständig und erhöht den Meeresspiegel:

    Climate change: Greenland loses a trillion tonnes of ice in four years as melting rate triples - Last century, Greenland's ice sheet lost about 90 billion tonnes a year, but this has now increased to 269 billion tonnes a year
    http://www.independent.co.uk/environment/climate-change-global-warming-greenland-ice-melting-rate-sea-levels-rise-a7147846.html

    Als ich vor Kurzem am Großglockner war, war ich überrascht wie sehr der dortige Gletscher, die Pasterze schon klein geworden ist, sie sieht teilweise nur mehr wie ein Geröllhaufen aus, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Pasterze

    Momentan verkaufen sich Verschwörungstheorie-ähnliche Bücher sehr gut. Die Argumentationslinie: "Da oben haben sich einige verschworen u. die versuchen uns das Volk, mit erfundenen Katastrophen zu manipulieren" zieht sehr gut.

    Das Buch wird in Deutschland (= ein Volk voller Verschwörungstheoretiker) möglicherweise ein Erfolg werden.

    Wie oben schon gesagt denke ich aber nicht dass das Buch auf den Marschallinseln, auf den Salomon-Inseln auf Alaska oder auf Grönland u. etlichen anderen exponierten Gebieten ein Verkaufserfolg werden wird.

    • Torres (kein Partner)
      21. August 2016 11:45

      Wenn man sich die Bevölkerungszahlen der Marshall-Inseln, der Salomon-Inseln, Grönlands und Alaskas so anschaut (insgesamt etwa 1,4 Mio), wird es Vogl locker verkraften, wenn sein Buch dort kein Bestseller wird.

    • blem-blem
      21. August 2016 23:57

      @ Au Weia-Eia (oder so):

      Sie dürften auch nicht wissen, dass sich nicht nur Gebirgszüge, sondern ganze Kontinente heben und senken, und dass das Schwerkraftfeld der Erde Unregelmäßigkeiten aufweist.

      Mit anderen Worten kann der Meeresspiegel an einer Stelle 10 cm steigen und an der anderen 10 cm fallen oder zumindest gleich bleiben.

      Mit ein paar Inselgruppen in tektonisch kritischen Regionen kann nichts bewiesen werden. Habe auch schon von Städten vor der Küsten Indiens gehört, die bereits vor Jahrtausenden untergegangen sind.

  7. Romana (kein Partner)
    20. August 2016 22:30

    Diese neue Weltreligion (treffend bemerkt von Vogl und Tögel) hat sich den "Klimaschutz" zur Aufgabe gemacht. Allein das Wort ist ein grober Unsinn, denn wer kann das Weltklima, das zahllose verschiedene Ausprägungen und Ursachen hat, schützen, und wovor? Dieser Unsinn kostete aber infolge der vorgeschriebenen sinnlosen Emissionsbeschränkungen VW und andere Fahrzeughersteller fast die Existenz.
    Der Klimaschutzwahn bedeutet also einen unermesslichen Schaden für die Wirtschaft, ganz zu schweigen von den Strafzahlungen, von denen niemand weiß,. wem sie zugutekommen.

    • machmuss verschiebnix
      21. August 2016 11:39

      @Romana,

      was VW das Leben schwer macht, ist nicht der Klimaschutz, sondern die US-Interessen,
      die sich hinter diesem Argument verschanzen !

  8. machmuss verschiebnix
    20. August 2016 11:07

    Die Frage nach den "saukalten" Sommer(n) ist relativ leicht beantwortbar - richtig
    beantwortbar:
    Solange es auf den Polkappen noch Eis gibt, gibt es auch ein erhöhtes Temperatur-Gefälle
    und somit Luftströmungen, welche die kalte Luft zu uns und die warme Luft dorthin bringen.
    Um das zuverstehen, braucht man kein Top-Mathematiker beim Wetterdienst zu sein,
    dazu genügt der banale Hausverstand ! ! ! !

    Die Winter werden kürzer und schwächer, weil der Druck zum Temperaturaustausch
    mit den Tropen heute schon höher ist, als jener mit der Arktik, dadurch hat sich der
    Druckaustausch mit der Arktik immer weiter in den Sommer verschoben.

    Aber auch egal, denn sobald das Eis ganz weg ist, werden sich die Tropen bis zu uns - in
    die gemäßigten Breiten ausdehnen, dann wird es KEINE Diskussion mehr über die
    Erwärmung geben ! ! ! !

  9. Wyatt
    20. August 2016 06:41

    Copyright: Otto Hahn: "Fakten nichts als Fakten"

    Im ersten Monat des Jahres 1572 schlugen die Bäume aus und im Februar brüteten die Vögel.

    Im Jahr 1585 stand am Ostertag das Korn in den Ähren,

    Im Jahr 1722 hörte man im Jänner schon wieder auf die Stube einzuheizen,

    schrieb u.a. Johann Peter Hebel im Jahr 1808

  10. Brigitte Imb
    19. August 2016 23:27

    Vor etwa einer Woche habe ich den Kachelofen angeheizt, weil´s so saukalt war, Petersilie habe ich an fünf verschiedenen Orten angebaut und er wird nix (bestätigen auch andere), und zu 3/4 des Sommers war nicht Trocken-, sondern extreme Feuchtigkeit das Problem in meinem Rasen. Also eher hätte ich eine neue Drainage gebraucht, als die Bewässerungsanlage und der Avocadobaum ist blaßgrün, weil´s ihm an Sonne fehlte. Zudem hat´s mir den Feigenbaum im MAI abgefroren.......

  11. machmuss verschiebnix
    19. August 2016 20:52

    Ich bin alt genug, um noch echte Winter im Innviertel miterlebt zu haben. Wo es
    soviel Schnee gab, daß weder Unimog noch Molkerei-Traktor mehr weiter kam. Wo es
    derart kalt war, daß ich mit dem Fahrrad querfeldein über den Schnee (!) zur
    Schule runter fahren konnte ohne dabei ein einziges mal durchzubrechen.

    Wenn ich das heute meinem kleinen Cousin erzähle, der glaubt es nicht,
    weil er im Winter nur hin und wieder mal ein paar Flankerl sieht, die nur
    wenige Stunden liegen bleiben ! ! ! !

    Ganz zu schweigen von den Photos vom Pasterzen-Gletzer von damals, oder
    die Filme vom eisbedeckten Polarmeer - irgendwie lächerlich das zu
    negieren - ist für mich nicht ganz nachvollziehbar ?

    Laut einer Statistik werden rund 2681 Millionen Tonnen Erdöl pro Jahr
    gefördert - verteilt auf folgende Haupt-Lieferanten:

    547 Saudis
    517 Russland
    431 USA
    207 China
    179 Canada
    185 Iran
    155 Emirates
    148 Irak
    151 Kuwait
    161 Venezuela
    -----------------
    2681

    Schon klar, daß ein einziger Vulkan-Ausbruch (Pinatubo, Krakatau, ..) pro
    Stunde mehr Dreck in die Atmosphäre jagt, als die Menscheit seit beginn des
    Industriezeitalters.

    "Liaba Freindt, nix is dös owa a nöd" !

    Der Löwenanteil davon wird als Brennstoff/Treibstoff verheizt.
    All das war irgendwann mal Sonnenenergie, die von Planzen bzw. Algen resorbiert
    wurde. Und das pulvern wir jetzt pro Jahr wieder raus. Das heizt den Planeten
    nicht auf (?)

    Na gut, dann nicht - vielleicht treffen wir uns ja mal zum Picknick am Südpol [ätz]
    (wenn's in Caorle keiner mehr aushält).

    • Andreas Tögel
      20. August 2016 14:32

      Dass das Klima sich ändert, bestreitet der Autor des besprochenen Buches nicht. Klimaänderungen gibt es seit der Entstehung der Welt. Dass der Klimawandel etwas mit dem CO2 (namentlich dem von Menschen produzierten) zu hat - das bestreit er. Und er tut das mit (für einen Laien wie mich) überzeugenden Argumenten. Das m. E. stärkste davon ist, dass all die wunderbaren Klimamodelle allesamt nicht erklären können, weshalb es in Zeiten mit höheren atmosphärischen CO2-Konzentrationen als es sie heute gibt, kälter war. Und weshalb es - ohne menschgemachtes CO2 - auch schon deutlich wärmer war. Darauf gibt aber die "überwältigende Mehrheit der Klimaforscher" keine Antwort. Das ist Wissenschaft?

    • Wyatt
      21. August 2016 09:04

      Herr Tögel,
      nochmals DANKE!
      ****************!

    • machmuss verschiebnix
      21. August 2016 11:28

      Bitte nicht misverstehen, Herr Tögel - ich schätze Ihre Ausführungen sehr - trotzdem,
      auch wenn es mehr als plausibel ist, daß der Einfluß von Sonnen-Zyklen weit größer ist,
      als der menschliche, so sollten wir die Risken des menschlichen Einflusses nicht
      leichtfertig beiseite schieben.
      Größere Verschmutzung der Weltmeere = mehr CO²-produzierende Algen - Kippeffekt
      wäre tödlich. Auch das Verheizen dieser ansehnlichen Tonnelage an Erdöl / Gas kann
      nich ohne Effekt bleiben.

  12. kultermann
    19. August 2016 09:58

    Zur CO2-Problematik sind einige Fakten anzuführen die von den NGO's und den Medien nie erwähnt werden. Der Mensch mit Input Sauerstoff und Nahrung hat einen durchschnittlichen CO2-Output von 1 kg CO2 pro Tag (C6H12O6 + 6O2 = 6CO2 + 6H2O + Energie). Ohne CO2 gibt es keine Fotosynthese (6CO2 + 12 H2O + hv = C6H12O6 + 6O2 + 6H2O), keinen Sauerstoff und weiters kein Getreide, kein Obst, kein Gemüse ..... Der CO2-Gehalt der Luft liegt heute bei 387 ppm; bis 2050 rechnet man mit einem Anstieg auf 550 ppm. Wissenschaftliche Versuche in Glashäusern haben ergeben, dass der optimale CO2-Gehalt der Luft für das Pflanzenwachstum bei 700 ppm liegt. Die "Grünlinge" können sich wieder setzen.

  13. Bob
    19. August 2016 09:38

    Was haben wir schon an Katastrophen alles miterlebt. Das Waldsterben, die Vogelgrippe, usw. Jetzt ist die Klimaerwärmung dran, egal ob wir schon im August zu heitzen beginnen oder nicht. Und die Kuhfürze sind schuld. Nicht etwa die Flugzeuge deren 200.000 ständig in der Luft sind, und je in der Stunde 4t Sprit verbrauchen.

    • schreyvogel
      19. August 2016 15:34

      Auch das Ozonloch wird bald wieder geöffnet werden. Dann sollten verantwortungsbewusste Eltern ihre Kinder nicht ins Freie lassen, sondern in den Keller tun.

  14. Wyatt
    19. August 2016 08:57

    DANKE Herr Tögel,
    aber es nützt nichts, - wie Gustave Le Bon (1841 1931) trefflich erkannte - wird durch ständiges Wiederholen bestimmter Behauptungen, je freier von Beweisen und Fakten, die "Massenseele" - auch wenn unsere Sommer immer kälter werden (kein Wonnemonat Mai, Herbstbeginn Mitte August) von der erdrückenden Mehrheit, der sich längst einig seienden "KLIMA - Forscher u. Wissensgschaft'ler" - von der vom "Mensch verursachten Erderwärmung" überzeugt.

  15. gh57.at
    19. August 2016 08:56

    Auch ich bin höchst skeptisch bezüglich eines von Menschen induzierten Klimawandels.

    Trotzdem halte ich den Versuch, die Abhängigkeit des Westens von den erdölfördernden Ländern durch (drastische?) Reduktion des Erdölverbrauchs zu reduzieren, für nützlich und vorteilhaft.

    Ähnliches gilt für die Atomkraft: die Uranlagerstätten sind nahezu erschöpft, neue bekannte Vorkommen liegen überwiegend auf dem Gebiet von Diktaturen, von denen wir uns besser nicht abhängig machen.

    • Wyatt
      19. August 2016 09:05

      @ gh57.at,
      und um den dummen Menschen das klar zu machen - Erdöl und Atom ist pfui - wurde die "vom Mensch verursachte Klimaerwärmung" als neue Religion erfunden.

      (Nur das Wetter haut's eurer Klimaideologie immer wieder rein!)





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