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Die Politik, die Medien, die NGOs und die Fakten zur Landwirtschaft

Die Ernährung der Menschen ist global die wichtigste Aufgabe der Landwirtschaft. Für rund 7 Milliarden Menschen (2011) wachsen auf rund 4,9 Milliarden Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche nicht genug Lebensmittel. 900 Millionen sind quantitativ und qualitativ unterernährt, weitere 2 Milliarden haben zwar täglich 3.070 kcal, aber in schlechter Qualität.

2040 werden auf unserem Planeten vermutlich 8,8 Milliarden Menschen leben wollen. Wenn die Landwirtschaft weltweit die kaum vermehrbare landwirtschaftliche Nutzfläche nicht besser nutzen wird, werden es dann 2,7 Milliarden Menschen zuviel sein. Die Landwirtschaft kann für genügend Nahrungsmittel sorgen, wenn sie nach den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen wirtschaften darf und nicht von selbsternannten Experten grüner NGOs und deren politischen Anhängern daran gehindert wird.

Rund 1,4 Prozent Boden kann man dem Regenwald noch ohne schlechtem Gewissen abtrotzen, aber nicht um dort Palmöl zu produzieren. Mögliche Ertragssteigerungen, wie wir sie bei uns seit vielen Jahren bereits erreicht haben, machen eine Flächenvermehrung um weitere 25 Prozent überflüssig. Weitere rund 7 Prozent Ackerflächen können eingespart werden, wenn die tierische Urproduktion und die Energienutzung entsprechend zurückgefahren wird. In diesem Umfang kann man eine Produktivitätssteigerung auf bestehenden Agrarflächen – auch nach Studien von OECD und FAO – ohne Gefährdung der Umwelt und der Nachhaltigkeit der Urproduktion auf unserem Planeten leisten. Es wird gelingen müssen, die Differenz zwischen Ertragspotenzial und den tatsächlichen erzielten Erträgen zu verringern (zum Beispiel in Afrika).

Produktivitätssteigerung und Nachhaltigkeit - die Welt braucht beides zusammen für die Sicherung der zukünftigen Nahrungsmittelversorgung.

Die nachhaltige Ertragssicherheit der Ackerböden ist für Bauernfamilien, die auf eigenem Grund und Boden seit Generationen leben und arbeiten, schon immer das wichtigste Ziel. So wie eine Kuh oder ein Schwein Nährstoffe brauchen, um die erwartete Leistung zu erbringen, muss auch dem Boden ersetzt werden, was die Pflanzen für ihr Wachstum brauchen und dem Boden entnehmen.

So sind neben unzähligen Mikronährstoffen vor allem Nitrat, Phosphat und Kalium essentielle Elemente, ohne die weder Pflanzen- noch Tierzucht möglich ist. Der Nährstoff Nitrat kann von Pflanzen nur in mineralischer Form aufgenommen werden. Dieser Nährstoff muss in der Wachstumsphase vorgelegt werden, eine witterungsbedingte Verlagerung in tiefere Bodenschichten lässt sich leider nicht ganz vermeiden. Tatsache ist aber, dass bei 90 Prozent der Messungen des Grundwassers der Grenzwert von 45 mg nicht erreicht wird. Außerdem ist die Stickstoffdüngung nicht der einzige Grund für die Nitratbelastung des Grundwassers.

Neben den Düngemitteln spielt der effiziente Einsatz der Pflanzenschutzmittel eine enorme Rolle für die Sicherung der Erträge. Pflanzenkrankheiten verursachen weltweit Ausfälle zwischen 26 Prozent und 40 Prozent des möglichen Erntepotentials; ohne Pflanzenschutz würden sich die Ausfälle verdoppeln.

Pflanzenzucht, großflächige Verbreitung von Saatgut, das für Groß- und Kleinbetriebe leistbar sein muss, und große Investitionen in die Biotechnologie sind Schlüssel zur Nachhaltigkeit, weil neue Technologien ressourcenschonend sind. Der Klimawandel mit den erwarteten höheren Temperaturen und der Änderung der Niederschlagsmuster führen zu Um- und Neuverteilung des Lebensraumes der Schädlinge. Die Verluste durch diese Schädlinge betragen jährlich weltweit 130 Milliarden Dollar.

Deshalb sind züchterische Erfolge bei der Schädlingsresistenz besonders vordringlich und erwünscht. Die dadurch eingesparte Verwendung von Pflanzenschutzmitteln schont wiederum die Umwelt.

Weltweit wird bereits auf 148 Millionen Hektar Biotech-Saatgut angewendet. Dadurch werden einerseits die Inputkosten reduziert und andererseits die Einnahmen der Landwirte durch höhere und stabilere Erträge erhöht.

Für den Konsumenten bringen High-Biotech-Pflanzen auch durch einen direkten Einbau nützlicher Eigenschaften, mehr Vitamine, gesunde Öle oder mehr ungesättigte Fettsäuren in die Nahrungsmittel.

Die Behauptung von „Grünexperten“, dass diese biotechnischen Errungenschaften krebserregend seien, gilt offensichtlich nur für die Europäer. In Nord- und Südamerika regen sich diese NGOs nicht über Gentechnik auf und verhindern mit ihren Greenpeace-Warriors auch nicht den Export „krebserregenden“ Agrarprodukte nach Europa. Ob dabei „Spenden“ von George Soros und seinem Found Management eine Rolle spielen? 

Österreich und die Agrarförderungen

Im März 1994 veröffentlichte der damalige Minister Franz Fischler das Ergebnis der EU-Agrarverhandlungen vor dem EU-Beitritt. Die wichtigsten Verhandlungsziele Österreichs waren

  • die Sicherung der flächendeckenden Bewirtschaftung und die Wahrung von                       Einkommensmöglichkeiten für die Bauern. Angesichts der Angleichung der Agrarpreise auf das im Durchschnitt um 17 Prozent niedrigere Preisniveau der EU stand die Einkommenssicherung im Vordergrund der Beitrittsverhandlungen.
  • die Schonung der Lebensgrundlagen und die Erhaltung der Bäuerlichkeit.
  • die Wahrung der Chancen für die Lebensmittelindustrie sowie der Zugang zu den               Märkten.
  • die Bewältigung des Übergangs in den Binnenmarkt und die Marktöffnung.

 Die notwendigen Mittel wurden von der Europäischen Union und Österreich bereitgestellt und die Auszahlung an die österreichischen Landwirte in Form von Kulturpflanzenausgleichszahlungen (KAP), Tierprämien, Bergbauernförderungen, Förderungen für Umweltmaßnahmen (ÖPUL) der Agrarmarkt Austria (AMA) – quasi die „Asfinag“ des Lebensministeriums – übertragen. Im Beitrittsjahr 1995 betrug die Förderung der österreichischen Landwirte 2.022 Millionen Euro (davon 960 Millionen Beitrag der EU).

Nach dem zuletzt veröffentlichten Grünen Bericht (September 2015) wurden 2014 für den ländlichen Raum in Österreich 2.057 Millionen Euro (EU + Bund + Länder) gezahlt. Davon wurden den Landwirten 1.625 Millionen Euro für Marktordnung, ländliche Entwicklung und sonstige Maßnahmen ausbezahlt. Von der ländlichen Entwicklung gingen 189 Millionen Euro und von den sonstigen Maßnahmen 242 Millionen Euro nicht an die Landwirte.

In der Transparenzdatenbank für EU-finanzierte Beihilfen im Agrarbereich sind für 2014 und nun auch schon für 2015 die Einzelförderungen abrufbar.

Im zuletzt veröffentlichten Jahr 2015 haben 970 Zahlungsempfänger mehr als 100.000 Euro von den Agrarförderungen erhalten. Diese wurden auszugsweise folgenden Gruppen zugeordnet:

Ämter („Selbstbedienung“): die AMA nimmt sich knapp 29 Millionen Euro, sechs Landesregierungen für diverse „Kompetenzzentren“ zusammen etwa 6 Millionen Euro.

Landwirtschaftliche Interessenvertretungen:  (z.B. Biene Wien, Bio Austria, BV Urlaub am Bauernhof usw.) zusammen gut 8 Millionen Euro.

Sonstige Interessenvertretungen: A1-Telekom 19,5 Millionen, Genussregion Marketing GmbH 2,5 Millionen, ein Hochwasserschutzverband in Gutau 2 MillionenEuro.

Naturschutz - „Management“: das Umweltbundesamt, der Umweltdachverband, der Biosphärenpark Wienerwald, 23 weitere National- und Naturparks, Umweltbildung Austria (Grüne Insel), der Umweltverband WWF, Birdlife (Vogelkunde) etc. –  21 MillionenEuro.

Tourismus- und Regionalentwicklung: Verbände und GmbH’s in Österreich bekommen 2015 rund 17 Millionen Euro von den Agrarsubventionen.

Aus- und Fortbildung: 10 ländliche Fortbildungsinstitute und das Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald bekommen von den Agrarförderungen mehr als 14 Millionen Euro.

LEADER - Aktionsgruppen (??):  3,5 Millionen.

Energieversorger (-versorgte): B3-Energie GmbH, Energie AG Oberösterreich Data GmbH, EVN Wärme GmbH, Kelag Wärme GmbH, Linz Gaswärme GmbH, Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation und  48 weitere Bioenergie- und Nahversorger erhielten zusammen knapp 36 Millionen Euro.

„Politische Sonderlinge“ (schwer zuzuordnen): ERP -Fonds, Arge Heiraten im Salzkammergut - sag ja im Salzkammergut, Stadt Wien (MA 45) Wiener Gewässer, Land Impulse (Tulln), Landentwicklung Steiermark, Verein zur Förderung des steirischen Vulkanlandes, Österr. Straßenbahn- und Lokalbahnbetriebsmuseum, Verein zur Förderung des Musikwettbewerbes Intermusica und weitere 11 Vereine bekommen mehr als 8 Millionen Euro.

2014 waren es 708 Empfänger von Agrarförderungen über 100.000 Euro mit zusammen 218 Millionen, ein Jahr später 970 mit zusammen 316 Millionen Euro. Herausragend die Steigerung bei den „Naturschützern“ um 68 Prozent, bei den Sonstigen Interessenvertretungen (wie zB A1 Telekom) um 1.500 Prozent, bei den Wärme-, Energieversorgern von 1 Million auf fast 36 Millionen Euro und bei den Touristikern um 150 Prozent.

Wie es den „leibeigenen“ Landwirten – im Jargon der Politiker, Interessenvertreter und Raiffeisenbanker sind das „unsere Bauern“ – geht, kann man jährlich dem Grünen Bericht entnehmen. Eine unabhängige Buchführungsgesellschaft analysiert nach den üblichen Bilanzregeln rund 2.200 landwirtschaftliche Betriebe, alle Betriebsarten in allen Bundesländern.

2014 haben die ausgewerteten Betriebe mit durchschnittlich 43 Hektar ein Gesamteinkommen je Betrieb von 47.000 Euro. 14 Prozent davon verdienten sie mit ihrer Arbeit im Stall, auf dem Feld und im Wald. 36 Prozent waren Förderungen (AUT und EU), 36 Prozent brachten außerbetriebliche Tätigkeiten und 14 Prozent sogenannte Sozialtransfers. Die Jahre davor waren abgesehen von witterungsbedingten Schwankungen nicht anders. Der „Ausgleich“ für die ungenügenden Erlöse war der Verkauf von Grund und Boden.

Von 1999 bis 2013 gaben täglich 11 Landwirte ihren Betrieb auf und warfen das Handtuch. In derselben Zeitspanne wurden täglich 22 Hektar verkauft und sind für die landwirtschaftliche Urproduktion für immer verloren.

Dass diese Verluste nicht immer dem sogenannten freien Markt geschuldet sind, sei an zwei Beispielen erläutert:

Getreide: von 2011 bis 2014 wurden im Durchschnitt 1.189.000 Tonnen exportiert und 1.748.000 Tonnen importiert (Importüberhang 47 Prozent). Der erzielte Ertrag beim Export war 321,50 Euro/Tonne. Der Durchschnittspreis für die importierte Ware lag bei 238,10 Euro/Tonne. In diesen 4 Jahren hat ein landwirtschaftlicher Ackerbaubetrieb im Durchschnitt 159,31 Euro/Tonne für seinen Weizen bekommen.

Mais: Im gleichen Zeitraum werden 412.000 Tonnen um durchschnittlich 393,32 Euro/Tonne exportiert und 416.000 Tonnen um 225,69 Euro/Tonne importiert. Ein Landwirt bekam für seinen abgelieferten Mais unter Berücksichtigung der Trocknungskosten vom Lagerhaus rund 157,47 Euro/Tonne.

Mit der exportierten Menge Getreide hat der Agrarhandel 193.000.000 Euro jährlich lukriert.  Mit der exportierten Menge Mais 97.000.000 Euro, zusammen also 290.000.000 Euro im Jahr.

Sieht danach aus, dass man von der Landwirtschaft sehr gut leben kann, wenn man nicht selbst der Landwirt ist.

Über den Verlust an Bauern und landwirtschaftlichen Flächen sollte sich der Konsument auch in Österreich Gedanken machen und nicht zusehen wie sich Spekulanten und Investoren die freiwerdenden Agrarflächen unter den Nagel reißen. Die „Heuschrecken“ werden sicher nicht pflügen und säen und damit für den gedeckten Tisch sorgen, sondern wollen vom steigenden Wert der immer weniger werdenden Agrarflächen profitieren.

Dipl.Ing. Hermann Kulterer ist kein „Experte“ à la Greenpeace oder Global 2000; er weiß „nur“ im Rahmen seiner akademischen Ausbildung und seiner im eigenen Landwirtschaftsbetrieb (160 ha, seit mindestens 370 Jahren im Familienbesitz) gemachten langjährigen Erfahrung Bescheid. 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2016 09:14

    Sieht danach aus, dass man von der Landwirtschaft sehr gut leben kann, wenn man nicht selbst der Landwirt ist.

    Das ist doch der beste Ausspruch zur Landwirtschaft, den es seit langem gegeben hat.
    Der sagt alles!

  2. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2016 19:42

    159,31 pro Tonne - da ist ja schon das Glyphosat für die entsprechende
    Fläche teurer ! ! ! Und trotzdem überschlagen sich die Linken, wegen
    der hohen Förderungen für die Bauern.

    Da kann Einer unmöglich rentabel bleiben - noch dazu bei dem
    Preis-Diktat der Lagerhäuser.

  3. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2016 14:32

    "ohne schlechteM Gewissen", geschrieben von einem Akademiker (!): ein Beweis dafür, dass - hätte es schon früher PISA-Studien gegeben - die Ergebnisse kaum besser gewesen wären als heute.

  4. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2016 18:08

    Ich bin es wirklich leid, ständig dieses Gejammer von den armen Bauern hören zu müssen. Ja es gibt Landwirtschaften die hoffnungslos unwirtschaftlich sind, und da gibt es Bauern, die nicht von ihrem Hof leben können. Es stellt sich aber wirklich die Frage, ob es volkswirtschaftlich sinnvoll ist, jede Wiese die nur mit Steigeisen zu begehen ist, für die Vieh- und Milchwirtschaft zu nutzen.

    Bitte vergleichen Sie doch einmal die Bedingungen in anderen Branchen, insbesondere im Kleingewerbe, mit jenen in der Landwirtschaft.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2016 09:20

    Ich kann nur in unserer Gemeinde beobachten, wie kleine Bergbauern mit enorm großen Traktoren vor den Nachbarn angeben, wie Hallen entstehen in der man locker ein Fußballfeld unterbringt. Also kann es den Bauern dank Förderungen nicht allzu schlecht gehen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2016 14:32

    "ohne schlechteM Gewissen", geschrieben von einem Akademiker (!): ein Beweis dafür, dass - hätte es schon früher PISA-Studien gegeben - die Ergebnisse kaum besser gewesen wären als heute.


alle Kommentare

  1. Zraxl (kein Partner)
    02. September 2016 18:08

    Ich bin es wirklich leid, ständig dieses Gejammer von den armen Bauern hören zu müssen. Ja es gibt Landwirtschaften die hoffnungslos unwirtschaftlich sind, und da gibt es Bauern, die nicht von ihrem Hof leben können. Es stellt sich aber wirklich die Frage, ob es volkswirtschaftlich sinnvoll ist, jede Wiese die nur mit Steigeisen zu begehen ist, für die Vieh- und Milchwirtschaft zu nutzen.

    Bitte vergleichen Sie doch einmal die Bedingungen in anderen Branchen, insbesondere im Kleingewerbe, mit jenen in der Landwirtschaft.

    • Zraxl (kein Partner)
      02. September 2016 18:09

      Zu Ihrem Vergleich mit den Getreidepreisen: Ja, die Preise für Getreide in einstelligen Zentnermengen, mit unspezifiziertem Feuchtegehalt und Lieferort ab Traktoranhänger in Gigritzbatschen, sind selbstverständlich andere, als jene die man bei einem Großlieferanten für geprüfte Qualität zahlen muss.

    • Hermann Kulterer
      03. September 2016 12:43

      @Zraxl (kein Partner) Ich habe mich in meinem Kommentar bemüht nicht zu jammern, sonder die Problematik sachlich mit überprüfbaren Zahlen in meinen Kommentar darzustellen. Dass für viele Landwirte der Weiterbestand ihrer seit Generationen bewirtschafteten Höfe hoffnungslos ist, sehe ich auch so. Wäre eigentlich ein Grund für uns alle zu jammern umso mehr, wenn man sich über die Folgen Gedanken macht.

  2. Torres (kein Partner)
    02. September 2016 14:32

    "ohne schlechteM Gewissen", geschrieben von einem Akademiker (!): ein Beweis dafür, dass - hätte es schon früher PISA-Studien gegeben - die Ergebnisse kaum besser gewesen wären als heute.

    • Hermann Kulterer
      03. September 2016 12:19

      @Torres (kein Partner) "ohne schlechtem Gewissen" geschrieben von einem Akademiker ist richtig. Der Zusammenhang mit Pisa-Studien ist für mich nicht nachvollziehbar.Ich habe von nachprüfbare Fakten geschrieben in der Annahme, dass der sehr geehrte Leser sich seine Meinung selbst bilden kann. Die notwendige Intelligenz habe ich angenommen.
      Natürlich können die Landwirte, wenn die Wirtschaftlichkeit ihrer Arbeit nicht gegeben ist, aufhören. Aber dies wird mit Sicherheit für den Konsumenten auch Konsequenzen haben. Welche das sind können Sie sicher aus meinem Kommentar herauslesen und dann entscheiden, ob Ihnen die Alternativen lieber sind.

  3. Bob
    01. September 2016 09:20

    Ich kann nur in unserer Gemeinde beobachten, wie kleine Bergbauern mit enorm großen Traktoren vor den Nachbarn angeben, wie Hallen entstehen in der man locker ein Fußballfeld unterbringt. Also kann es den Bauern dank Förderungen nicht allzu schlecht gehen.

    • Hermann Kulterer
      03. September 2016 15:18

      @bob
      Von dem allein, was Ihr kleiner Bergbauer an Förderungen kriegt, kann er sich den Traktor nicht leisten. Vielleicht hat er eines der 22 Hektar landw. Nutzfläche - die täglich in Österreich zubetoniert werden - verkauft. Ich kann nicht beurteilen, ob es in diesem Fall richtig war. Für Neid ist jedenfalls keine Anlass, der kleine Bergbauer kann auch mit dem enorm großen Traktor nur arbeiten.

  4. machmuss verschiebnix
    30. August 2016 19:42

    159,31 pro Tonne - da ist ja schon das Glyphosat für die entsprechende
    Fläche teurer ! ! ! Und trotzdem überschlagen sich die Linken, wegen
    der hohen Förderungen für die Bauern.

    Da kann Einer unmöglich rentabel bleiben - noch dazu bei dem
    Preis-Diktat der Lagerhäuser.

  5. Ingrid Bittner
    30. August 2016 09:14

    Sieht danach aus, dass man von der Landwirtschaft sehr gut leben kann, wenn man nicht selbst der Landwirt ist.

    Das ist doch der beste Ausspruch zur Landwirtschaft, den es seit langem gegeben hat.
    Der sagt alles!





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