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Sinnlose Inserate subventionieren Boulevard

Zwei aktuell in Boulevardzeitungen erschienene Inserate sind besonders ärgerlich: am 25. Mai ein ganzseitiges Inserat der Wiener Holding in „Heute“ sowie am Tag darauf ein ganzseitiges Inserat des Wiener Hafens (der zur Wien Holding gehört) in „Österreich“.

Ganzseitiges Inserat der wienholding mit dem Slogan "mehr Dynamik für die Zukunft"Ganzseitiges Inserat der Hafen Wien mit dem Slogan "Hafen Wien weiter auf Erfolgskurs"

Beide Unternehmen haben keinerlei Produkt für den Endverbraucher. Der Leser kann mit den Inhalten nichts anfangen. Diese Inserate sind sinnlose Geldverschwendung und schmälern den Ertrag der kommunalen Unternehmen.

Diese beiden Einschaltungen machen – ohne Steuern und eventuelle Rabatte – in der Regionalausgabe Wien allein 32.000 Euro aus.

Und so geht es täglich dahin – zum Schaden der Steuerzahler.

Auch Herrn Kerns ÖBB hat bislang heftigst in diesen Blättern inseriert – und damit den Ertrag der ÖBB reduziert. Es wird daher wohl auch die neue Koalition mit dem „neuen“ Stil nichts an dieser üblen Praxis ändern.

Prof. Dr. Herbert Kaspar war langjähriger Herausgeber und Chefredakteur der ACADEMIA.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 09:37

    Irgendwie muß ja das Käseblatt erhalten werden, ist doch vor jeder Wahl lebenswichtig.
    In Wirklichkeit sollen die Besteller dieses Inserates privat zu Kasse gebeten werden, bei Uneinbringlichkeit ab ins Häfen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 15:04

    Dafür muss jede Würstelbude eine "Computerkassa" haben.
    Irgendwer muss das ja bezahlen ...

  3. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 13:00

    Wie geschmiert ... geht die Steuergeldverschwendung weiter. Wen wunderts, bei dem roten Gfrast ...

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 11:30

    ein Verbot solcher sinnlosen Inseraten öffentlicher Stellen oder ausgelagerter Unternehmungen im Besitz oder unter der Kontrolle öffentlicher Stellen (Gebietskörperschaften) würde vermutlich wenig bringen.
    Dann gibt man halt einem 'unabhängigen' Verein - Freunde des Wiener Hafens - eine Subvention, und der Verein inseriert ...
    Was Not tut, ist eine funktionierenden politische Kontrolle und mehr Hirn den Wählern, die bei jeder Wahl aufs neue die Geldverschwender wählen ...

  5. Ausgezeichneter KommentatorFreak77
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 10:04

    Vielen Dank Herr Dr. Kaspar für Ihre Aufmerksamkeit!

    Die meisten Leser schauen sich solche Inserate an und denken sich kaum etwas dabei - vor allem nicht, dass sie es selber über die Steuerabgaben sind die diese versteckte u. gut getarnte Boulevard-Zeitungsbestechung finanzieren.

    Der Kurier-Chefredakteur Brandstätter schreibt auch immer wieder über diese Missstände rund um die Boulevard-Zeitungen. Ich hoffe er liest Ihren ausgezeichneten Gastkommentar.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2016 19:11

    Ja, aber die ÖBB haben sehr wohl ein Produkt für den Endverbraucher.

    Ich habe erst unlängst bei der Online-Krone Werbung für die Asfinag gesehen, die wohl darum wirbt, dass man auf ihren Autobahnen fährt statt auf Feldwegen - hat auch schon bei den 7 Mio. für den Werner so gut funtkioniert ;-)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2016 19:11

    Ja, aber die ÖBB haben sehr wohl ein Produkt für den Endverbraucher.

    Ich habe erst unlängst bei der Online-Krone Werbung für die Asfinag gesehen, die wohl darum wirbt, dass man auf ihren Autobahnen fährt statt auf Feldwegen - hat auch schon bei den 7 Mio. für den Werner so gut funtkioniert ;-)


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    05. Juni 2016 19:11

    Ja, aber die ÖBB haben sehr wohl ein Produkt für den Endverbraucher.

    Ich habe erst unlängst bei der Online-Krone Werbung für die Asfinag gesehen, die wohl darum wirbt, dass man auf ihren Autobahnen fährt statt auf Feldwegen - hat auch schon bei den 7 Mio. für den Werner so gut funtkioniert ;-)

  2. Pennpatrik
    03. Juni 2016 15:04

    Dafür muss jede Würstelbude eine "Computerkassa" haben.
    Irgendwer muss das ja bezahlen ...

    • Bob
      03. Juni 2016 16:52

      Das ist den Idioten aber scheißegal. Was man mit Steuern nicht hereinbringt, kann man mit Strafen erpressen.

  3. Helmut Oswald
    03. Juni 2016 13:00

    Wie geschmiert ... geht die Steuergeldverschwendung weiter. Wen wunderts, bei dem roten Gfrast ...

  4. Politicus1
    03. Juni 2016 11:30

    ein Verbot solcher sinnlosen Inseraten öffentlicher Stellen oder ausgelagerter Unternehmungen im Besitz oder unter der Kontrolle öffentlicher Stellen (Gebietskörperschaften) würde vermutlich wenig bringen.
    Dann gibt man halt einem 'unabhängigen' Verein - Freunde des Wiener Hafens - eine Subvention, und der Verein inseriert ...
    Was Not tut, ist eine funktionierenden politische Kontrolle und mehr Hirn den Wählern, die bei jeder Wahl aufs neue die Geldverschwender wählen ...

  5. Freak77
    03. Juni 2016 10:04

    Vielen Dank Herr Dr. Kaspar für Ihre Aufmerksamkeit!

    Die meisten Leser schauen sich solche Inserate an und denken sich kaum etwas dabei - vor allem nicht, dass sie es selber über die Steuerabgaben sind die diese versteckte u. gut getarnte Boulevard-Zeitungsbestechung finanzieren.

    Der Kurier-Chefredakteur Brandstätter schreibt auch immer wieder über diese Missstände rund um die Boulevard-Zeitungen. Ich hoffe er liest Ihren ausgezeichneten Gastkommentar.

  6. Bob
    03. Juni 2016 09:37

    Irgendwie muß ja das Käseblatt erhalten werden, ist doch vor jeder Wahl lebenswichtig.
    In Wirklichkeit sollen die Besteller dieses Inserates privat zu Kasse gebeten werden, bei Uneinbringlichkeit ab ins Häfen.





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