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Christian Kern, der richtige Mann zur richtigen Zeit

Der Zauber ist schnell verflogen. Sehr schnell. Nachdem Christian Kern den glücklosen Werner Faymann als SPÖ-Chef und Bundeskanzler abgelöst hat, war der um ihn entfachte Hype riesengroß. Die Angehörigen der linken Reichshälfte, die angesichts schlechter Umfragewerte und der Performance ihrer politischen Führungskräfte zunehmend unter Zukunfts- und Existenzängsten leiden, sehen in Kern ihren strahlenden Retter.

Für die Menschen, die Teil des herrschenden Systems bzw. von ihm abhängig sind, steht viel auf dem Spiel. Ihnen droht, sollten sich die Machtverhältnisse verschieben, der soziale Abstieg. Sie laufen Gefahr, selbst zu den von ihnen so verhassten Modernisierungsverlierern zu werden. Ohne den mächtigen linken Nanny-Staat, seine Transferleistungen, Inserate, Aufträge, Jobs, Gefälligkeiten, Ehrungen und Subventionen schaut die Zukunft für viele dieser Menschen düster aus.

Mit Faymann hat die SPÖ eine Wahl nach der anderen verloren, die Aussichten waren mies. In dieser tristen Situation erschien Christian Kern einen Moment lang als rote Lichtgestalt. In der ersten Euphorie haben die Linken in Politik, Medien und Kultur Kern in den Himmel gehoben. Profil-Chefredakteur Christan Rainer bezeichnete ihn gar als „Halbgott der freien Rede“.  

Solche überdrehten Lobeshymnen sagen recht wenig über die angehimmelte Person und sehr viel über deren Verfasser aus. Wer so etwas schreibt, ist entweder vom Genie dieses Mannes tatsächlich überzeugt – was nur schwer vorstellbar ist – oder er ist so verunsichert, dass er sich an diesen letzten Strohhalm klammert. 

Die Verzweiflung ist nach den frustrierenden Faymann-Jahren, den sinkenden Umfrageergebnissen, den roten Flügelkämpfen, dem roten Trauerspiel insgesamt und angesichts des immer bedrohlicher werdenden blauen Schreckgespenstes wirklich groß. Nur so ist es zu erklären, dass die Journaille einen Mann mit klassischer SPÖ-Laufbahn zum Halbgott, zum Retter der siechen Sozialdemokratie, ja von ganz Österreich hochschreibt.

Dabei ist Kern noch nicht einmal der Einäugige unter den Blinden. Seine ersten Reden glänzten allesamt durch völlige Inhaltslosigkeit. Sie waren gespickt mit Phrasen und Stehsätzen, wie man sie bei den Roten Falken, in Managementseminaren, in Fernstudien für Motivation und Teamführung oder in PR-Lehrgängen lernen kann. Nichts als Sprechblasen. Man mische Management- und PR-Binsenweisheiten mit Schlagworten und Parolen aus der sozialistischen Mottenkiste, füge ein paar poltisch-korrekte Gemeinplätze hinzu, verpacke sie in zeitgemäße Sprache und verzichte auf alle konkrete Vorschläge, Maßnahmen, Analysen oder Konzepte: Fertig ist die Kern-Rede.

Aber mehr braucht es offenbar nicht, um Chef der SPÖ zu werden und von den Medien als Halbgott abgefeiert zu werden. Kern ist ein sozialistischer Offenbarungseid, die Bankrotterklärung der österreichischen Sozialdemokratie.

Er verkörpert wie kein anderer den Niedergang des Sozialismus. Seine bemüht coolen – wobei die Betonung auf bemüht liegt – Inszenierungen auf Instagram und anderen sozialen Medien unterstreichen das. Eine Partei, die eine Person wie Kern zu ihrem Chef macht und die das auch noch als großen Aufbruch feiert, kann nur in einer schweren Identitätskrise stecken. Kern wird die Probleme der SPÖ nicht lösen, er ist geradezu die Verkörperung ebendieser. Natürlich preisen die linken Blätter und Blättchen den neuen Bundeskanzler, damit auch weiterhin reichlich Inseratengelder fließen.

Programmatisch und inhaltlich hat der neue Chef außer ein paar ranzigen Klassenkampf-Parolen und Schlagwörtern erstaunlich wenig zu bieten. Da schwadroniert Kern von Arbeitszeitverkürzung – selbstverständlich bei vollem Lohnausgleich – und einer Maschinensteuer, während Österreich als Wirtschaftsstandort international immer weiter zurückfällt und Frankreich mit genau diesen Rezepten gerade baden geht.  

Die Forderung nach einer Maschinensteuer begründet er mit dem mittlerweile hundertfach von der Realität widerlegten Argument, dass durch die Automatisierung und Computerisierung Arbeitsplätze vernichtet würden und die Arbeit deshalb planwirtschaftlich neu verteilt werden müsse. Aber die Weltwirtschaft funktioniert nach anderen Gesetzen als eine österreichische Staatsbahn.

Dass technischer Fortschritt Arbeitsplätze schafft und nicht zerstört, sollte sich mittlerweile auch bis zum Maschinenstürmer Kern durchgesprochen haben. Dieser Prozess kann seit der industriellen Revolution durchgängig beobachtet werden. Auch die furchtbar bösen Computer haben uns keine Massenarbeitslosigkeit, sondern neue, bessere und anspruchsvollere Jobs beschert. Die Zahl der Beschäftigten ist in Österreich in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen.

Aber Kern kennt die freie Marktwirtschaft nur vom Hörensagen, er hat seine Karriere ausschließlich in geschützten politischen und staatlichen Bereichen gemacht, hat die heimische Staatsbahn geleitet, die vom Steuerzahler Jahr für Jahr mit mehreren Milliarden Euro bezuschusst werden muss. Unter Kern hat sich dieser Betrag sogar noch weiter erhöht. Nicht gerade ein Leistungsnachweis. Das scheint auch seinen Bewunderern und Jüngern langsam zu dämmern. Mangels brauchbarer Konzepte und Strategien hat sich Kern ganz auf das FPÖ-Bashing verlegt. Dazu braucht es keine Konzepte, keine Ideen, keine Lösungen, sondern nur die „richtige“ Haltung, die letzte Kernkompetenz der SPÖ neben der Umverteilung.

Die Kronen Zeitung unterstützt, so wie die meisten anderen Medien, Kern bei seiner Linie und titelt: „Kern: ‚Die Leistung der FPÖ ist nicht vorhanden‘“. Da schreit jemand ganz ganz laut: Haltet den Dieb! Vielleicht sollte man Kern dezent daran erinnern, dass es seine Partei ist, die seit 1970 mit Ausnahme eines Intermezzos dieses Land regiert.

Kern hat erkannt, dass man mit FPÖ-Kritik oder besser mit Hetze gegen Freiheitliche bei den politisch-korrekten Meinungsmachern und beim linken Fußvolk immer punkten kann, auch wenn man den aktuellen krisenhaften Entwicklungen völlig plan- und hilflos gegenübersteht. FPÖ-Kritik als politisches Programm einer dahinsiechenden Partei, das ist wirklich erbärmlich.

In der vergangenen Woche hat Kern im Parlament im Rahmen einer aktuellen Stunde der FPÖ zum Thema „Sicherheit statt Asyl“ ganz auf diese Strategie gesetzt. Minutenlang zog Kern über die FPÖ her und unterstellte den Freiheitlichen indirekt für brennende Asylheime verantwortlich zu sein. Nachdem er sich über die FPÖ ausgekotzt hat, beschwert er sich über den Ton, den FPÖ in dieser Debatte anschlägt und forderte scheinheilig einen konstruktiven Dialog, also genau das, was er am Wenigsten gebrauchen kann. Ohne blaues Feindbild stünde Kern, stünde die gesamte heimische Sozialdemokratie politisch völlig nackt da.

Um den weisen und um Konsens bemühten Staatslenker zu geben, stimmte er der FPÖ in einigen „No-na-ned“-Punkten zu und forderte sie oberlehrerhaft zur Mitarbeit auf. Das war selbstverständlich nicht ernst gemeint und nur eine ziemlich leicht zu durchschauende Taktik, die schon alleine deshalb nicht funktionieren kann, weil Kern zum Oberlehrer schlicht Kompetenz und Autorität fehlen. Auch in seiner knapp zehn Minuten langen Rede zum Thema Asyl und Flüchtlinge präsentierte er keine brauchbaren Lösungsansätze, Pläne oder Konzepte, er scheint die Tragweite und die Folgen dieser dramatischen Entwicklung für Österreich gar nicht richtig abschätzen zu können. Nur rhetorische Taschenspielertricks, psychologische Spielchen, Anwürfe und Phrasen. Kern reduziert seine politische Existenzberichtigung darauf, den Aufstieg der FPÖ zu verhindern, was völlig absurd ist, weil es gerade Politiker wie Kern sind, welche die FPÖ erst großmachen.

Einen weiteren Auftritt hatte Kern bei der Wiener Regenbogen-Parade. Auch hier das gewohnte Bild. Kern schafft es, über den Terroranschlag von Orlando zu sprechen, ohne ein einziges Mal die Wörter Islamismus, Islam oder politischer Islam in den Mund zu nehmen. Stattdessen schleudert er die in diesen Kreisen so beliebten Vokabeln von Buntheit, Vielfalt oder Lautheit in die begeistert jubelnde Menge. Die knallbunte Rede hätte großteils auch eine Kindergartenpädagogin vor ihren vierjährigen Schützlingen halten können. Kein Inhalt, keine Vision, kein Wort über die importiere islamische Homophobie, nur infantiles Geschwätz, Selbstverständlichkeiten und politisch-korrektes Posing.

Leichte Zweifel an Kern scheinen sich angesichts solcher Auftritte auch unter den linken Journalisten breit zu machen. Ab und zu liest man erste kritische Statements. Hat man vielleicht doch aufs falsche Pferd gesetzt, sich von einem Blender täuschen lassen? Doch man hat sich Kern eingetreten, jetzt muss der Medien-, Kultur- und Wissenschaftsbetrieb, sprich der politisch-korrekte Filz, aus Eigeninteresse den neuen „starken“ Mann der SPÖ zumindest bis zur nächsten Nationalratswahl durchtragen.

Das wird selbst für Propagandaprofis wie den ORF oder die Wiener Boulevardblätter keine leichte Aufgabe. Es fragt sich auch, wie lange der rechte Parteiflügel um Niessl und Doskozil dem Treiben Kerns noch zusehen wird. Dass Kern die SPÖ nicht aus der Krise führen wird, dürfte man in diesen Kreisen längst erkannt haben. Doch vielleicht ist er genau deshalb der richtige Mann zur richtigen Zeit, der politische Brandbeschleuniger für die verschiedenen krisenhaften Entwicklungen. Und je früher die wirtschaftlichen, finanziellen, sicherheitspolitischen, kulturellen, sozialen, religiösen und demographischen Probleme hochkochen, aufbrechen und sich auch nicht mehr mit Hilfe der Mainstreammedien und mit Steuergeldern zudecken lassen, desto besser ist es für Österreich und seine Zukunft. 

Werner Reichel ist Journalist und Autor aus Wien. Kürzlich sind seine neuen Bücher „Die Feinde der Freiheit“ und „Das Phänomen Conchita Wurst: Ein Hype und seine politischen Dimensionen“ erschienen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAmbra
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2016 21:43

    Werner Reichel: Danke für diesen Kommentar, der mir aus der Seele spricht !!
    Ich denke, daß dieser eitle "Gockel" - dies ist der Eindruck, den er auf mich macht -
    sich zum Glück nicht lange halten wird. Die Menschen durchschauen Glätte und Oberflächlichkeit schneller als man denkt. Und vermutlich erkennt dies auch bald seine Partei.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2016 21:04

    Herr Reichel***********************************************
    tausend Sterne für Sie!

    Ich habe nie verstanden, wie man diesen Mann lobend erwähnen konnte. Seine "Leistungen" beschränken sich meiner Kenntnis nach ausschließlich darauf, viele viele Millionen zu verschleudern, von einer sorgsamen Haushaltsführung kann nicht die Rede sein, und darauf zigtausende Illegale* gratis - dafür mußten Pendler selbst schauen, wie sie an ihren Arbeitsplatz gelangen sollten, aber wer wird denn so kleinlich sein? hat doch eh jeder seinen eigenen PKW - nach Österreich verbracht zu haben, und als i-Tüpfelchen wurden von jenen, die Waggons derart verdreckt und ruiniert, daß sie nur noch zum Wegwerfen waren.....

    *Vornehmlich solche, die uns verachten, als Menschen niedrigster Klasse ansehen und denen Frauen sowieso weniger wert sind, als Dreck unter den Füßen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2016 22:13

    Klasse, wie immer! **************

    Kern ist nicht nur in geschützten Bereichen "groß" geworden, sondern hat sich in den obersten (finanziell einträgigsten) Etagen gesuhlt. Wie soll man also von einem Sozialisten dieser "Klasse" erwarten, daß er auch nur ein positives Fünkchen für den Staat und dessen zahlende Bürger leisten will und wird?

    Perfektes Styling alleine reicht nicht. Ist bei dem Salär auch keine Kunst, aber wird in so einem speziellen Fall bestimmt wenig bis nicht kosten.

    Zur Illustration die Vorstandsgagen, allerdings aus 2013. Inzwischen wird´s wohl schon etwas mehr sein.

    http://kurier.at/wirtschaft/top-gagen-in-staatsfirmen/41.774.141

    Und bei der "Kanzlerfrage" muß Kern binnen 14 Tagen einen Absturz von 20% hinnehmen. Von 47% auf 27%. Der Zauber hielt also nicht recht lang inne.

    https://neuwal.com/wahlumfragen/

  4. Ausgezeichneter Kommentatorfranz-josef
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2016 23:08

    Ich glaube, Kern ist derzeit einfach der richtige Mann am richtigen (Open Border-)Platz.
    Nachdem er nicht bei den Bilderbergern eingeladen war (wie Faymann i.d.Vgh), dürfte er bloß eine zur Zeit eben optimale Übergangslösung sein. Er hat eine Aufgabe zu erfüllen, nämlich die Migration weiter fließen zu lassen, und die diversen Flügel in der Partei einigermaßen ruhigzustellen (siehe den etwas komischen Schwulen-Auftritt).
    Gleichzeitig versammelt er auf sein Haupt eine Menge Probleme und Unzufriedenheiten mit der unwirsch gewordenen Bevölkerung , und bei Neuwahlen wird dann möglicherweise Herr Schieder unangepatzt und mit neuen Heilsversprechungen glänzend aus der Schachtel hüpfen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2016 08:49

    Herr Reichel danke************************+++
    Besser hätte man diesen arroganten und eitlen Parvenü nicht beschreiben können, und es bewahrheitet sich immer wieder das Sprichwort "es kommt nichts Besseres nach".

  6. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2016 10:06

    Es liegt nicht an Kern.
    Es liegt am Sozialismus. Man kann das nicht oft genug beteuern.
    Obwohl der Artikel in allen Punkten richtig ist, ist die Beziehung auf Kern falsch. Hier könnte man auch Feymann, Fischer oder Kreisky einsetzen.

    Es ist der Sozialismus, der die Gesellschaften zerstört. Sonst wären nicht alle Gesellschaften, in denen er regierte, zerstört oder zumindest schwer beschädigt worden. Es muss daher vollkommen bedeutungslos sein, wer dabei die Führungsmannschaft darstellt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2016 23:04

    Noch darf man sich fragen, wieso bei manchen Straftaten bei der Aufklärung nichts weiter geht. Der sonst bei verbotenen Schmierereien erfreulich rasch erfolgreiche Verfassungsschutz schuldet uns hingegen auch nur die geringsten Hinweise auf die Täterschaft, zum Beispiel bei:
    den vor zwei Jahren gelegten Kirchenbränden in Amstetten,
    und aktuell bei der Brandlegung in einem fertig gestellten Asylheim

    Ein Schelm der denkt, dass da nicht sein kann, was nicht sein darf ...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTik Tak from far away
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2016 10:37

    Das ist die Bilanz der ÖBB des Hrn. Kern:

    2009 Ertrag 3.862,50 Schulden 17.828,10 Zuschüsse 1.885,10 Ergebnis ohne Zuschüsse -1.571,50
    2010 Ertrag 4.048,40 Schulden 20.006,00 Zuschüsse 2.033,40 Ergebnis ohne Zuschüsse -1.778,60
    2011 Ertrag 4.164,30 Schulden 21.513,10 Zuschüsse 2.085,50 Ergebnis ohne Zuschüsse -1.492,30
    2012 Ertrag 4.042,50 Schulden 22.653,50 Zuschüsse 2.224,70 Ergebnis ohne Zuschüsse -1.531,90
    2013 Ertrag 3.614,30 Schulden 23.042,40 Zuschüsse 2.634,00 Ergebnis ohne Zuschüsse -1.879,00
    2014 Ertrag 3.616,40 Schulden 24.053,80 Zuschüsse 2.738,50 Ergebnis ohne Zuschüsse -1.874,40
    2015 Ertrag 3.598,90 Schulden 24.553,40 Zuschüsse 2.746,50 Ergebnis ohne Zuschüsse -1.889,90


alle Kommentare

  1. fxs (kein Partner)
    25. Juni 2016 17:44

    Der Kern hat seine Schuldigkeit getan.
    Die Hype bei seiner Ernennung reichte, dass Van Der Bellen die Stichwahl gegen Hofer knapp gewann. Darum ging es doch und um nichts anderes. Die Regierung, deren Chef er ist, wird sich von der Vorgängerregierung kaum unterscheiden. Ein paar "Korrekturen" wie bei der Registrierkassenpflicht, und darauf hoffen, dass der Wählerzorn sich legt.

  2. Tik Tak from far away (kein Partner)
    25. Juni 2016 10:37

    Das ist die Bilanz der ÖBB des Hrn. Kern:

    2009 Ertrag 3.862,50 Schulden 17.828,10 Zuschüsse 1.885,10 Ergebnis ohne Zuschüsse -1.571,50
    2010 Ertrag 4.048,40 Schulden 20.006,00 Zuschüsse 2.033,40 Ergebnis ohne Zuschüsse -1.778,60
    2011 Ertrag 4.164,30 Schulden 21.513,10 Zuschüsse 2.085,50 Ergebnis ohne Zuschüsse -1.492,30
    2012 Ertrag 4.042,50 Schulden 22.653,50 Zuschüsse 2.224,70 Ergebnis ohne Zuschüsse -1.531,90
    2013 Ertrag 3.614,30 Schulden 23.042,40 Zuschüsse 2.634,00 Ergebnis ohne Zuschüsse -1.879,00
    2014 Ertrag 3.616,40 Schulden 24.053,80 Zuschüsse 2.738,50 Ergebnis ohne Zuschüsse -1.874,40
    2015 Ertrag 3.598,90 Schulden 24.553,40 Zuschüsse 2.746,50 Ergebnis ohne Zuschüsse -1.889,90

    • Tik Tak from far away (kein Partner)
      25. Juni 2016 10:42

      Wer Bilanzen lesen kann hatte nie den Verdacht, daß Kern zu irgendwas taugt als dazu Probleme zu schaffen und sie dann schön zureden.
      Auch seine Aktionen beim Verbund sind heute fast ausschließlich Verlustbringer und teilweise gerichtsanhängig.

      Kern ist ein korrupter Lügner und Betrüger.

      Aber er ist das Beste, das die SPÖ heute zu bieten hat :-)
      Ist das, für sich genommen, nicht herzallerliebst?

      Übrigens war es die Krone, die beim Auftritt Faymann wie auch beim Kern die gleiche Schlagzeile gebracht hat:

      [Name einsetzen] ist der Obama Österreichs.

      Auch wenn man den Obama nicht mag, so beleidigen muß man ihn auch wieder nicht.
      Schon gar nicht mehrfach.

    • logiker2
      27. Juni 2016 12:21

      danke für die sehr aufschlussreiche Bilanz, sie entspricht der linken wirtschaftlichen Vorstellung von Erfolg.

  3. Politicus1
    22. Juni 2016 23:04

    Noch darf man sich fragen, wieso bei manchen Straftaten bei der Aufklärung nichts weiter geht. Der sonst bei verbotenen Schmierereien erfreulich rasch erfolgreiche Verfassungsschutz schuldet uns hingegen auch nur die geringsten Hinweise auf die Täterschaft, zum Beispiel bei:
    den vor zwei Jahren gelegten Kirchenbränden in Amstetten,
    und aktuell bei der Brandlegung in einem fertig gestellten Asylheim

    Ein Schelm der denkt, dass da nicht sein kann, was nicht sein darf ...

  4. Ingrid Bittner
    22. Juni 2016 10:17

    "Politischer Brandbeschleuniger" - hervorragend.
    Da ich lt. Definition Christine Nöstlinger ja ungebildet und denkfaul bin, eine kurze
    Bemerkung:
    Es kommt selten etwas Besseres nach - Faymann war schön und hat wenigstens (meistens) den Mund gehalten, Kern ist auch schön, plappert aber zu viel.

    • Ambra
      22. Juni 2016 11:24

      Ingrid Bittner: Kerns Anzüge sind vielleicht schön, aber nicht er ! Zur Schönheit gehört auch entsprechende Ausstrahlung ..... nicht Glätte .....

    • glockenblumen
      22. Juni 2016 12:20

      @ Ambra

      und die Ausstrahlung ist meinem Empfinden nach nicht gerade gutartig............

    • Ambra
      23. Juni 2016 19:28

      Glockenblumen: richtig, die Ausstrahlung ist alles andere als gutartig !

  5. Pennpatrik
    22. Juni 2016 10:06

    Es liegt nicht an Kern.
    Es liegt am Sozialismus. Man kann das nicht oft genug beteuern.
    Obwohl der Artikel in allen Punkten richtig ist, ist die Beziehung auf Kern falsch. Hier könnte man auch Feymann, Fischer oder Kreisky einsetzen.

    Es ist der Sozialismus, der die Gesellschaften zerstört. Sonst wären nicht alle Gesellschaften, in denen er regierte, zerstört oder zumindest schwer beschädigt worden. Es muss daher vollkommen bedeutungslos sein, wer dabei die Führungsmannschaft darstellt.

  6. Bob
    22. Juni 2016 08:49

    Herr Reichel danke************************+++
    Besser hätte man diesen arroganten und eitlen Parvenü nicht beschreiben können, und es bewahrheitet sich immer wieder das Sprichwort "es kommt nichts Besseres nach".

  7. franz-josef
    21. Juni 2016 23:08

    Ich glaube, Kern ist derzeit einfach der richtige Mann am richtigen (Open Border-)Platz.
    Nachdem er nicht bei den Bilderbergern eingeladen war (wie Faymann i.d.Vgh), dürfte er bloß eine zur Zeit eben optimale Übergangslösung sein. Er hat eine Aufgabe zu erfüllen, nämlich die Migration weiter fließen zu lassen, und die diversen Flügel in der Partei einigermaßen ruhigzustellen (siehe den etwas komischen Schwulen-Auftritt).
    Gleichzeitig versammelt er auf sein Haupt eine Menge Probleme und Unzufriedenheiten mit der unwirsch gewordenen Bevölkerung , und bei Neuwahlen wird dann möglicherweise Herr Schieder unangepatzt und mit neuen Heilsversprechungen glänzend aus der Schachtel hüpfen.

    • Brigitte Imb
      21. Juni 2016 23:38

      Jössas!!! Aber möglich ist da alles, und schlechter geht immer, wie wir beständig beobachten können.

    • franz-josef
      22. Juni 2016 23:30

      Wie ich in den Nachrichten hörte, hat HBK anlässlich seines Brüssel-Vorstellungsbesuches dort viele Gemeinsamkeiten festgestellt. So auch offenbar die Meinung, daß Österreichs Grenzen einladend bleiben müssen, konkret versprach HBK in Brüssel, am Brenner NICHT schärfer kontrollieren zu wollen. Es kämen ja ohnedies kaum mehr Migranten.
      Ich bin gespannt , was er daheim von sich geben wird, und wie Kurz und Doskozil ihre Ideen weiterverfolgen werden (können).
      Es fällt übrigens auf, daß nirgendwo die tägliche Grenzüberschreiter-Anzahl genannt wird, als gäbe es tatsächlich keine legalen oder illegalen Übertritte mehr. Direkt unheimlich, dieser Informations-Stopp.

    • M.S.
      23. Juni 2016 11:35

      @franz-josef

      Stimmt genau! Schon einige Zeit vor der BP-Wahl wurden in den Medien kaum mehr Zustandsberichte über die Grenzen geliefert. Das hat sich auch nach der Wahl nicht mehr geändert. Das ist nicht nur auffällig, sondern auch besorgniserregend.

    • franz-josef
      23. Juni 2016 12:03

      M.S.
      Wir wissen aus gelegentlich fallengelassenen Info-Brosamen, daß Million(en?) Schwarzafrikaner unterwegs sind. Wir erfahren, daß die Italiener offenbar unter dem Druck der Überfremdung ungewöhnlich wählen.
      Und wir lernen gerade nebenbei, daß - nach "Neger" - auch die Bezeichnung "Schwarzafrikaner" nicht mehr pc ist.
      Was nicht benannt wird, gibt es nicht? Daher keine Grenzkontrollen oder gar -schließungen?
      -Ironie off-

      Höchst befremdlich und beängstigend.

    • logiker2
  8. Brigitte Imb
    21. Juni 2016 22:13

    Klasse, wie immer! **************

    Kern ist nicht nur in geschützten Bereichen "groß" geworden, sondern hat sich in den obersten (finanziell einträgigsten) Etagen gesuhlt. Wie soll man also von einem Sozialisten dieser "Klasse" erwarten, daß er auch nur ein positives Fünkchen für den Staat und dessen zahlende Bürger leisten will und wird?

    Perfektes Styling alleine reicht nicht. Ist bei dem Salär auch keine Kunst, aber wird in so einem speziellen Fall bestimmt wenig bis nicht kosten.

    Zur Illustration die Vorstandsgagen, allerdings aus 2013. Inzwischen wird´s wohl schon etwas mehr sein.

    http://kurier.at/wirtschaft/top-gagen-in-staatsfirmen/41.774.141

    Und bei der "Kanzlerfrage" muß Kern binnen 14 Tagen einen Absturz von 20% hinnehmen. Von 47% auf 27%. Der Zauber hielt also nicht recht lang inne.

    https://neuwal.com/wahlumfragen/

    • Ingrid Bittner
      22. Juni 2016 10:21

      Ich frag mich immer, was sich die Genossen denken, wenn sie das kleine Ferienhäuschen des Hr. Kern in Kärnten sehen??? !!!
      Das passt so richtig zu einem "Hacklervertreter". Die SPÖ ist durch ihre Repräsentanten einfach keine Arbeiterpartei mehr. Früher war das so - Arbeiter= SPÖ. Da gab es nichts anderes. Aber wer vertritt heute die arbeitende Masse???

  9. Ambra
    21. Juni 2016 21:43

    Werner Reichel: Danke für diesen Kommentar, der mir aus der Seele spricht !!
    Ich denke, daß dieser eitle "Gockel" - dies ist der Eindruck, den er auf mich macht -
    sich zum Glück nicht lange halten wird. Die Menschen durchschauen Glätte und Oberflächlichkeit schneller als man denkt. Und vermutlich erkennt dies auch bald seine Partei.

  10. glockenblumen
    21. Juni 2016 21:04

    Herr Reichel***********************************************
    tausend Sterne für Sie!

    Ich habe nie verstanden, wie man diesen Mann lobend erwähnen konnte. Seine "Leistungen" beschränken sich meiner Kenntnis nach ausschließlich darauf, viele viele Millionen zu verschleudern, von einer sorgsamen Haushaltsführung kann nicht die Rede sein, und darauf zigtausende Illegale* gratis - dafür mußten Pendler selbst schauen, wie sie an ihren Arbeitsplatz gelangen sollten, aber wer wird denn so kleinlich sein? hat doch eh jeder seinen eigenen PKW - nach Österreich verbracht zu haben, und als i-Tüpfelchen wurden von jenen, die Waggons derart verdreckt und ruiniert, daß sie nur noch zum Wegwerfen waren.....

    *Vornehmlich solche, die uns verachten, als Menschen niedrigster Klasse ansehen und denen Frauen sowieso weniger wert sind, als Dreck unter den Füßen.





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