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Erstmals die Wahrheit über Faymann in "Österreich"

Jahrelang hat Faymann-Spezi Wolfgang Fellner in seinem Trottoirblatt „Österreich“ seinen „Jugendfreund“ hochgeschrieben, bis zum „Austro-Obama“ verstiegen sich die Lobeshymnen über den tatkräftigen Kanzler, der vor allem auch kräftig dafür sorgte, dass das Blättchen exzessiv mit Regierungsinseraten aus Steuergeld geölt wurde – seit seiner Gründung mit einem dreistelligen Millionenbetrag!

Noch in der Sonntag- und Montagausgabe wurde der Verbleib des spendablen Kanzlers beschworen – vergeblich. Und jetzt kann der Altkanzler keine Inserate mehr veranlassen, also bringt „Österreich“ erstmals Klartext: Am 12. Mai wurde eine „Umfrage“ publiziert, ob „Faymann ein guter Kanzler war?“

Und siehe da: 60 Prozent finden, dass Faymann ein schlechter Kanzler war (davon 29% sehr schlecht!), 19 Prozent votierten für gut und acht Prozent sogar für sehr gut.

Schnee von gestern: ab sofort werden in „Österreich“ dem neuen Kanzler kräftig Rosen gestreut und so wird es auch bleiben.

Der Mann versteht sehr, sehr viel von (Eigen)-PR und hat auch mit seiner ÖBB auch schon bisher kräftig inseriert. Armin Wolf hat ihn am 17. Mai auf die Inseratenmillionen angesprochen, Kerns Antwort war nicht eindeutig – man wird sehen, ob auch er das Instrument der Medienbestechung aus Steuergeld einsetzen wird.

Prof. Dr. Herbert Kaspar war langjähriger Herausgeber und Chefredakteur der ACADEMIA.

 

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