Terror in Paris: Was zu tun ist

Die beispiellose jüngste Anschlagsserie in Paris, die dem Freizeit- und Nachtleben und damit einmal mehr der westlichen Lebensart galt, ruft nach konsequenten Antworten. Eine erste Antwort hat Frankreichs Politik unmittelbar nach den Attentaten gegeben:

1. Die Grenzen schließen

Dies ist für Österreich – wiewohl militärisch nicht in Syrien aktiv – umso dringlicher. Durch die de facto unkontrollierte Südgrenze drohen nicht nur Dschihadisten einzusickern, die Attentatspläne bereits mitführen. Eine weit größere Gefahr besteht in jungen Migranten, die radikalisiert werden, sobald sie erkennen, daß sie in ihren Zielländern kein Haus und kein Auto geschenkt bekommen, wie es ihnen von Schleppern versprochen wird, sondern zuallererst die Sprache und Schrift zu erlernen haben, sich um berufliche Qualifikation zu bemühen haben und ihnen sohin ein langer und dornenreicher Weg bevorsteht.

Bloß Mann und Muslim zu sein, gewährt in unseren Breiten noch keinen Status. Hinzu kommt, daß Asylverfahren ergebnisoffen sind und auch mit einem abschlägigen Bescheid enden können, der alle Mühen der Reise zunichte macht – sofern denn Abschiebungen als ultima ratio auch durchgesetzt werden.

Die Grenzsicherung ist also unbedingt wieder aufzunehmen. Wenn die EU die Außengrenze nicht sichert, müssen die Nationalstaaten ihre Binnengrenzen sichern. Wer in Österreich kein Asyl beantragt (das er im übrigen schon in Griechenland oder Slowenien beantragen hätte können), ist illegal Einreisender und als solcher auch zu behandeln. Auch die USA haben längst einen Grenzzaun zu Mexiko errichtet, bloß stört dies hierzulande niemanden.

Führen Grenzsicherungsmaßnahmen zu einer Streuung und Fragmentierung der Zuwanderungsströme, kann dies allerdings zu einem Sicherheitsproblem werden: Durchreisende, die keine organisierte Verpflegung und keinen organisierten Weitertransport vorfinden, könnten sich Zutritt zu Privatwohnungen verschaffen, um an Unterkunft und Nahrung zu gelangen.

Richtig ist auch, daß tausende Kilometer Grenze nicht lückenlos überwacht werden können. Doch ließe sich die Zivilbevölkerung – auf freiwilliger Basis und selbstverständlich ohne Polizeikompetenzen – in die Grenzsicherung einbinden. Einheimische junge Männer etwa, die nächtens von einer Diskothek zur nächsten tingeln – und ebenso mancher Pensionist – wären gewiß auch ohne Lohn (und entstehende Kosten) dazu zu gewinnen, Polizei und Bundesheer beim Melden beobachteter Grenzübertritte zu assistieren. Ganz nebenbei resultierte daraus eine wichtige Identifikation der Bürger mit ihrem Gemeinwesen.

2. Die europäische Heilslehre beenden

Die Europäische Union ist längst kein Freiheitsgeschehen mehr, sondern zu einer im Keim totalitären Heilslehre mutiert. Eine Heilslehre ruft jedoch eine Gegen-Heilslehre auf den Plan:

Der Kapitalismus als eine Ideologie des schrankenlosen Marktes den Sozialismus und vice versa, der Antinationalsozialismus, wie er in steigendem Maße als Staatsgründungsmythos der „Zweiten Republik“ fungiert (so sei Österreich 1945 und nicht erst 1955 befreit gewesen), rechtsradikale und neonazistische Tendenzen, und ebenso der Europäismus reaktiven Nationalismus, um sich als „pädagogische“ Antwort auf diesen nur bestätigt zu sehen.

Der europäistische Heilsuniversalismus hat ferner im Islamismus seinen Widerpart. So, wie es dereinst keine Deutschen und keine Franzosen mehr geben soll, sondern nur noch „Europäer“, bedeute auch „Islam“ in Teheran exakt das Gleiche wie in Riad, New York oder Oslo. (Einzig die Türkei beschreitet einen Weg, den man als nationalislamistisch bezeichnen könnte – einen Weg, der mit dem freiheitlichen Rechts- und Verfassungsstaat freilich ebenso nur bedingt zu tun hat. Dschihadisten türkischer Provenienz gibt es allerdings kaum.)

Die stets beschworene „Aufklärung“ droht einmal mehr zur Gegenaufklärung zu werden. Ist es Zufall, daß die beiden verheerenden islamistischen Terroranschläge dieses Jahres in der EU just jenem Land galten, in welchem die Aufklärung früh ihre gräßlichste Fratze gezeigt hatte, während Deutschland von Terroranschlägen islamistischer Provenienz bislang verschont geblieben ist?

Der Neojakobinismus der politischen Moral ist jedenfalls unübersehbar. Eine Rückkehr zu souveränen Nationalstaaten und die Reduktion der EU auf den Binnenmarkt täte not. Es wäre dies kein Weniger an Europa, denn Deutschland, Frankreich usw. sind je für sich schon zu hundert Prozent europäisch, ohne durch die Segnungen der EU allererst „europäisch“ werden zu müssen.

3. Den Islamismus isolieren

Der „Islamische Staat“ kann nicht zerschlagen werden, und kann er es, so besteht er hundertfach fort und entsteht hundertfach aufs Neue. Er ist in Wahrheit kein Staat. Jeder frustrierte Jugendliche, der sich eine Kalaschnikow besorgt und in die Menge ballert, kann dies im Namen des Islam tun und sich unsterbliche Anerkennung zuschreiben. Diesbezügliche Hierarchien sind in Zeiten der „sozialen“ Netzwerke denkbar flach geworden.

Ein konzertiertes miltärisches Eingreifen der EU hätte zur Folge, daß zusätzlich zum Bürgerkrieg in Syrien und dem dadurch anhaltenden Flüchtlingsstrom (einen „starken Mann“ wie Assad, der die divergierenden Gruppen mit eiserner Faust zusammengehalten hatte, bekommt man nicht auf Knopfdruck) Terroranschläge in weiteren europäischen Staaten zu befürchten sind.

Einen Krieg kann man gegen eine gemeinsame Regeln akzeptierende Armee führen, nicht aber gegen Krebszellen, die längst gestreut haben. Der vom Islamismus beherrschte Raum kann nicht bekämpft, sondern nur isoliert werden. Europa wäre gut beraten, sich aus der Region zurückzuziehen und seine eigenen Unzulänglichkeiten in Ordnung zu bringen. Nicht (nur) aus Angst vor Vergeltung, sondern schlicht darob, weil der islamische Raum Erfahrungen mit sich selbst machen muß, die unleugbar seine eigenen sind und nicht auf den „Westen“ abgeschoben werden dürfen.

Eine so noch nicht stattgefundene Aufklärung kann nicht vom Westen gütig dekretiert werden, um die Region alleine dadurch eine Stufe unter die eigene zu stellen, sondern muß aus eigener Einsicht erwachsen. Nur dort, wo Dialogfähigkeit gegeben ist, sollen alle Brücken fortbestehen. 

Wilfried Grießer, geboren 1973 in Wien, ist Philosoph und Buchautor. Zuletzt herausgegeben: Die Philosophie und Europa. Zur Kategoriengeschichte der „europäischen Einigung“, Würzburg 2015

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2015 16:21

    "Was zu tun ist" scheint mir schon falsch, richtiger: "Was zu tun wäre" - in Österreich ist doch die Forderung: "Die Grenzen schliessen" unmöglich, weiters
    unmöglich: "Den Islamismus isolieren", der Islam gehört doch zu Österreich und wer unterscheidet schon zwischen Islam und Islamismus??

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2015 17:14

    Es geht mMn. weniger um die Sicherung der GRENZE. Da genügt es einen roten Strich zu ziehen und Securities (wie ich dieses Wort so liebe!) hinzustellen, dass nur ja keiner draufsteigt ...
    Es geht viel mehr um die Wahrung der staatlichen Souveränität und der damit zwangsläufig verbundenen Kontrolle aller Menschen, die sich von außen nach Österreich hinein begeben wollen.
    Wir schaffen das - auf den Flughäfen und - falls erforderlich, auch bei Zugsreisenden, bei LKWs und auch bei PKWs.
    Nur bei Fussgängern, bei alten Leuten mit Krücken, bei Verwundeten im Rollstuhl schaffen wir das NICHT!
    Warum hat diese verstandferne Regierung es in Monaten nicht geschafft, in Klingenbach und in Spielfeld sturmsichere Schleusen zu errichten, die eine Kontrolle und Erfassung JEDES Grenzgängers garantieren?
    Und mit aller Deutlichkeit klarmacht, dass sich jeder, der sich ohne Registrierung in Österreich aufhält, strafbar macht und mit entsprechenden Strafen rechnen muss - und kein willkommener Refugee ist.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2015 16:35

    Wie stellen Sie sich eine Grenzkontrolle mit Pensionisten und angetrunkenen Discobesuchern vor? Sollen die dann Schlepperautos aufhalten? Oder die grüne Grenze beobachten und dann wen anrufen, der dann irgendwo hinkommt. Gibt man dann die GPS Daten durch? Wofür zahlen wir jede Menge Steuern, wenn wir dann Hoheitliche Dienste gratis verrichten dürfen.


alle Kommentare

  1. Tik Tak (kein Partner)
    20. November 2015 23:01

    Na geht doch.
    Es freut mich, daß ich nicht der einzige in diesem Sumpf bin, der hier diese Ansichten vertritt.

    1.) Grenzsicherung, ja bitte und zwar dringend. Einfach nur bestehende Gesetze Anwenden und das Heer und die Polizei zum Einsatz bringen. Dazu gibt es Gesetze.
    2.) Die europäische Heilslehre beenden klingt gut, ist aber nicht wirklich nötig wenn man bestehende EU Regeln konsequent anwendet. Der Islam in Tehran ist übrigens ein ganz anderer, schiitischer, als der in Dubai oder in Riyadh, aber das muß man selbst erleben, da nützen all die Predigten nichts.
    3.) Isolation, des Islam nicht des Islamismus. Die Begriff ist sinnlos, Islamismus ist eine Erfindung des Westens.

    • Hegelianer (kein Partner)
      21. November 2015 18:53

      Selbst wenn man nicht zwischen Islam und Islamismus unterscheiden wollte, bleibt die Tatsache, daß viele Muslime sehr wohl Politik und Religion unterscheiden. Islamist ist für mich, wer diese Unterscheidung nicht trifft und Politik wie Gesellschaft gänzlich von der Religion bestimmt sehen will. Solange er die Dinge nur so sieht, aber mit der Gesellschaft, wie sie ist, leben kann, stellt auch er noch keine Gefahr dar.

    • F.V. (kein Partner)
      23. November 2015 12:02

      Wie sie mit ihrem Nick „Hegelianer“ schon andeuten, sind sie ein Geistesverwandter des Herrn Knecht im Hesse´schen Glasperlenspiel.

      Für die Praxis ist ihre Haarspalterei aber belanglos. Wer sich weitgehend von den religiösen Vorschriften des Koran in seinen auch „weltlichen“ Entscheidungen leiten läßt, kann gar nicht anders, als dem „westlichen Wertesystem“ ablehnend gegenüber stehen. Die Verbindung von Religion UND Politik ist hier nur eine graduelle Verstärkung obiger Feststellung.

      Allein in diesem inneren Vorbehalt gegen die „westliche“ Lebensweise wird jedes Gemeinwesen – in Europa - in Frage gestellt – d.h. destabilisiert.

      Daß die die Taufschein-Christen, Atheisten, Nichts-als-Tatsachen-Glaubenden, ... also all jene, die den Errungenschaften des Auf-klärichts anhängen, dies nicht kapieren, ist nicht zuletzt Grund für unsere Wehrlosigkeit gegenüber der eben stattfindenden Invasion.

    • Hegelianer (kein Partner)
      23. November 2015 13:02

      @ F.V.: Das Problem ist nur: Wenn man staatsgefährdenden Islam(ismus) so weit definiert wie Sie, fallen alsbald auch andere Gruppen unter das Verdikt, schon ohne konkrete Handlungen als "gefährlich" betrachtet und ggf. verfolgt zu werden. Ich denke da an christlichen Fundamentalismus, an Burschenschafter & Co. Zudem ist es recht dehnbar, was als "westliches Wertesystem" ausgegeben wird. Gehört da das Adoptionsrecht für Homosexuelle dazu? Viele sagen, ja. Oder ein Recht auf Abtreibung u.v.m.

    • Tik Tak (kein Partner)
      23. November 2015 15:17

      Hegelianer,

      was Sie beschreiben stimmt aus westlicher Sicht, da gibt es die Unterscheidung zwischen einem Islamisten und dem Islam.
      Die ist allerdings eine Erfindung des Westens da es hier eine hart erkämpfte Trennung zwischen Kirche und Staat gibt.
      Im Kernland des Islam gibt es diese Unterscheidung nicht, da gibt es auch keine Unterscheidung zwischen Religion und Politik da der Islam für den gläubigen Muslim ein allumfassendes Modell ist und alle Bereiche des Lebens gleichermaßen dominiert.

      Natürlich können Muslime, nicht nur im Westen, zwischen Politik und Religion unterscheiden.
      Wer aber mit Politikern in der muslimischen Welt zu tun hat, oder auch nur mit hochrangiger Verwaltung, der wird rasch erkennen, daß dort eben diese Trennung nicht von Interesse ist.
      Wer mit islamischen Geistlichen aus der Region spricht wird auch bald lernen, daß gerade in der Religion ein massiver Anspruch auf die Gestaltung der weltlichen Macht, also der Politik, besteht.

      Diese Trennung ist ein Wunschdenken des Westens aber keine Realität in der islamischen Welt.
      Auch hier gibt es ein paar Ausnahmen, aber der Iran geht sowieso seinen eigenen Weg.
      Und dort, nur dort, sind die islamischen Geistlichen bereit gewesen, der weltlichen Macht ein paar Zugeständnisse zu machen.

      Es klingt vielleicht seltsam, aber gerade der Iran ist, nach der Zeit der Revolution, die einzige sich weltlich modernisierende Nation der Region.

      Der Rest geht raschen Schrittes zurück ins Mittelalter und die Gottesherrschaft als islamisches Ideal.

      Und für diese Staaten, von ein paar Taquia triefenden Lippenbekenntnissen ,mal abgesehen, ist ein Islamist nicht der Terrorist sonder einfach nur ein gläubiger Muslim der seinen Glauben ernst nimmt.

      Der Westen nimmt in diesen Fällen zu sehr Maß an seiner eigenen Geschichte und Kultur.
      Die ist aber seit knapp 2-300 Jahren nicht mehr mit der Denkweise der muslimischen Kultur und dem dazugehörigen Glauben kompatibel.

      Es ist ein Fehler die Kultur einer Region in der die Aufklärung stattgefunden hat, mit der einer Region zu vergleichen für die Aufklärung einen Abfall vom Glauben und damit das Todesurteil bedeutet.

    • F.V. (kein Partner)
      23. November 2015 19:03

      Hegelianer,

      die Gänsefüßchen an den „westlichen Werten“ sollten anzeigen, daß ich diesen „Nicht-Begriff“ nur als Spott verwendete. Was ich damit sagte war, daß es sowieso nicht definierbar/definiert ist was das sein sollte. Wenn man in praktisch allen Lebensbereichen sich allerdings ansieht welches Paradigma dort jeweils herrscht, würde man erkennen, daß es w e r t l o s e Pseudo-Pinzipien sind. Im Politischen sind es Weltherrschaftsansprüche des Hegemons und die Versklavung der Vasallen (in US-Diktion: „Partner“), im Ökonomischen die absolute Herrschaft des Ökonomischen Kalküls, im Bereich des Rechts das Faustrecht, das einerseits mit eingeschleusten Partei-Ideologen, andrerseits mit privaten „Schiedsgerichten“ (siehe TTIP) implementiert wird, im Bereich des Gemeinwesens/Staates dessen Auflösung, womit Chaos, Armut, Krieg und Unfreiheit sich als Folge einstellen anstatt dessen eigentlicher Zweck: Freiheit, innerer und äußerer Friede, Ordnung und Wohlfahrt.

      In Carl Schmitts Schriften liest man, daß „demokratische Gemeinwesen“ nur dann funktionieren, wenn im Grundsätzlichen Einigkeit besteht, weil nur dann die unterlegene Minderheit sich dennoch auch in den Mehrheitsbeschlüssen wiederfinden kann. Darum sei eine gewisse Homogenität des Staatsvolkes der tiefere (und wichtigste) Grund, ja Voraussetzung für friedliches Zusammenleben.

      Das betrifft natürlich das Religiöse in besonderer Weise, weil es die Menschen am unmittelbarsten in den für sie wichtigsten Fragen betrifft. So war auch die friedensstiftende Formel nach dem 30-jährigen Krieg: Cuius regio, eius religio. Auch wenn es für jene, die dann zum Auswandern genötigt waren ein hartes Los war, so war die Sicherung des Friedens das doch höhere Gut und von der Mehrheit der Menschen ersehnt und akzeptiert.

      Vor demselben Problem stehen wir heute, wenn wir die Invasion der muslimischen Völker fremder Ethnien nicht stoppen, weil WIR eben das christliche Abendland sind. Dabei ist es belanglos, ob einer ein „fundamentalistischer Christ“ oder Agnostiker ist, weil eben Europa – unsere Heimat und Kultur – auf dem Christentum basiert, dem sich auch jene nicht entziehen können, die meinen damit gebrochen zu haben. Bei uns verkünden ja selbst die Steine noch christliche Idee!

      Ihre wohl rhetorische Frage, ob denn auch „christlicher Fundamentalismus, oder Burschenschafter & Co.“ unter Generalverdacht zu stellen seien ist so billig, um nicht zu sagen dumm, daß man dies nicht diskutiert sondern verachtet. Solcher geistiger Sondermüll kommt ja nur aus der linx-linkesten Ecke.

  2. heartofstone (kein Partner)
    20. November 2015 20:13

    Kurzfassung:

    1. Grenzen Dicht machen für Mohammender - brauchen wir nicht, und 99,999% der Terroristen sind Mohammedaner.

    2. Keine mohammedanische Asylwerber und ihre Anträge akzeptieren - sollen sich ihre Glaubensbrüder um die armen mohammedanischen "Flüchtlinge" kümmern. Die haben auch kein Problem sie mit Halal-Frass zu versorgen.

    3. Islam als faschistische Ideologie einstufen und wie den Nationalsozialsmus verfolgen.

    Mohammed == Hitler
    Koran == Mein Kampf
    Islam == Nationalsozialismus
    Mohammedaner == Nationalsozialist

    Noch Fragen?

  3. Romana (kein Partner)
    20. November 2015 18:05

    In diesem Forum beschränkt man sich darauf, zu jammern und zieht sich auf einen Kann-man-eh-nichts-machen Standpunkt zurück. Dagegen wartet Herr Grießer mit guten Vorschlägen (nicht Grenzsicherung durch Private, sondern Melden von Wahrnehmungen unerlaubter Grenzüberschreitungen) und wahren Erkenntnissen auf: Ein Krieg gegen Terrorzellen ist nicht zu gewinnen. Nur durch eine Sperre des Zutritts für
    sogenannte Flüchtlinge kann der Islamismus hintangehalten werden, wie es auch die FPÖ fordert. Dieses Ziel muss ehstens mit Maßnahmen der direkten Demokratie angestrebt werden.

  4. Politicus1
    18. November 2015 17:14

    Es geht mMn. weniger um die Sicherung der GRENZE. Da genügt es einen roten Strich zu ziehen und Securities (wie ich dieses Wort so liebe!) hinzustellen, dass nur ja keiner draufsteigt ...
    Es geht viel mehr um die Wahrung der staatlichen Souveränität und der damit zwangsläufig verbundenen Kontrolle aller Menschen, die sich von außen nach Österreich hinein begeben wollen.
    Wir schaffen das - auf den Flughäfen und - falls erforderlich, auch bei Zugsreisenden, bei LKWs und auch bei PKWs.
    Nur bei Fussgängern, bei alten Leuten mit Krücken, bei Verwundeten im Rollstuhl schaffen wir das NICHT!
    Warum hat diese verstandferne Regierung es in Monaten nicht geschafft, in Klingenbach und in Spielfeld sturmsichere Schleusen zu errichten, die eine Kontrolle und Erfassung JEDES Grenzgängers garantieren?
    Und mit aller Deutlichkeit klarmacht, dass sich jeder, der sich ohne Registrierung in Österreich aufhält, strafbar macht und mit entsprechenden Strafen rechnen muss - und kein willkommener Refugee ist.

  5. Bob
    18. November 2015 16:35

    Wie stellen Sie sich eine Grenzkontrolle mit Pensionisten und angetrunkenen Discobesuchern vor? Sollen die dann Schlepperautos aufhalten? Oder die grüne Grenze beobachten und dann wen anrufen, der dann irgendwo hinkommt. Gibt man dann die GPS Daten durch? Wofür zahlen wir jede Menge Steuern, wenn wir dann Hoheitliche Dienste gratis verrichten dürfen.

    • Hegelianer (kein Partner)
      20. November 2015 15:42

      Idealerweise soll der Staat seine hoheitlichen Aufgaben erfüllen. Nur heißt es stets, tausende Kilometer Grenze können gar nicht gesichert werden. Der Vorschlag, die Zivilbevölkerung auf freiwilliger Basis in die Beobachtung der Grenze einzubinden, soll vermutlich nur zeigen, daß eine lückenlose und kontinuierliche Grenzsicherung sehr wohl möglich wäre.

    • F.V. (kein Partner)
      23. November 2015 14:24

      Hegelianer,

      hier haben sie vollkommen recht.

      Es gibt dafür ein historisches Beispiel: die Militär-Granze des Reiches. Hier war der Grenzebereich zum Herrschafts-Gebiet des osmanischen Reiches in mehrere Kilometer breite Streifen, in vier Generalaten, organisiert. Der Vergleich der heutigen neuen "Ordnung" mit jener, die unter Habsburg schon erreicht war, eine zivilisatorische Leistungen der deutschen Österreicher, die Organisation der Militärgrenze - der ersten europäischen Wehrgrenze gegen das f e i n d l i c h e Osmanische Reich, unterscheidet sich doch sehr grundlegend von den hegemonialen Konzepten der USA und ihres militärischen Armes, der NATO und dem Gelabere des Politbüros der EUdSSR.

      Was war nun diese Militärgrenze - MG - (latein. confinium mililare)?

      Die Südslawische Krajina oder Kraina, im 16.-19. Jahrhundert der Landstrich an der türkischen Grenze Österreich-Ungarns. Die Anfänge der MG gehen auf die Ansiedlung serbische und kroatische Flüchtlinge aus der Türkei, der Uskoken (seit 1535), zurück.

      Im 16. und 17. Jahrhundert wird sie allmählich ausgebaut; wurde die M. nach dem Frieden von Karlowitz (1699) bis nach Siebenbürgen erweitert. 1849-66 bildete die gesamte Militärgrenze, in das kroatisch-slawonische, das Banater und das siebenbürgische Grenzgebiet gegliedert, ein eigenes österreichisches Kronland (fast 20.000 km2), das dem Kriegsministerium in Wien unterstand. 1851 wurde die siebenbürgische, 1873 auch die Banater Militärgrenze aufgehoben und Ungarn einverleibt; 1881 wurde die kroatisch-slawonische Militärgrenze mit Kroatien-Slawonien vereinigt.

      Die Grenzer waren Bauernsoldaten, zum dauernden Waffendienst in den Grenzregimentern verpflichtet; dafür genossen sie großenteils Abgabenfreiheit. Im Grundbesitz der Grenzer, 1850 aus Lehensbesitz in erbliches Eigentum umgewandelt, herrschte die Gemeinschaftsform der Grenzkommunion vor (Zadruga).

      An der bosnischen und serbischen Grenze bestanden die Grenzregimenter aus Kroaten und Serben, in Siebenbürgen aus magyarischen Szeklern und Rumänen.

      Neben den Steuer-Privilegien und konnten diese Grenz-Soldaten auch innerhalb der Militär- und Beamtenhierarchie zu höchsten Ämtern/Befehlsstellen aufsteigen.
      (Die Monarchie war hier also durchlässig, sowohl was Stand als auch ethnische Volkszugehörigkeit betraf!)

      R. v. SCHUMACHER: Des Reiches Hofzaun (1940);
      ders. in: Dt. Archiv für Landes- und Volksforschung, 6 (1942);
      I. AMSTADT: Die k. k. M. 1522-1881.2 Bde. (1969, mit Bibi.);
      N. v. PRERADOVICH: Des Kaisers Grenze (1970).

  6. Ingrid Bittner
    18. November 2015 16:21

    "Was zu tun ist" scheint mir schon falsch, richtiger: "Was zu tun wäre" - in Österreich ist doch die Forderung: "Die Grenzen schliessen" unmöglich, weiters
    unmöglich: "Den Islamismus isolieren", der Islam gehört doch zu Österreich und wer unterscheidet schon zwischen Islam und Islamismus??





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