Analyse: Krieg oder Verbrechensbekämpfung?

Die Ereignisse vom 13.11. in Paris zeigen, dass nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo vom 7. 1. 2015 in Europa noch keine wirksame Terrorabwehr aufgebaut, ja nicht einmal in Angriff genommen werden konnte. Es besteht die Gefahr, dass auch nach diesem Anschlag nach einer Phase, in der jedermann seine Betroffenheit artikuliert und wilde Verwünschungen gegen den Terror ausstößt, bis zum nächsten Anschlag alles beim Alten bleiben wird. Der französische Präsident Hollande spricht zwar von einer Kriegserklärung durch den Islamischen Staat, lässt aber alle daraus abzuleitenden Maßnahmen offen.

Beim Kampf gegen den islamistischen Terror muss zunächst einmal nach der Definition „Krieg“ gefragt werden, damit klar wird, welches gesetzliche Regelwerk anzuwenden ist. Die International Law Association The Hague Conference (2010) spricht inzwischen nicht mehr von Krieg sondern von „armed conflict“. Sie definiert ihn aus zwei Charakteristika, die beide gegeben sein müssen:

„The Committee confirmed that at least two characteristics are found with respect to all armed conflict:

1.) The existence of organized armed groups

2.) Engaged in fighting of some intensity

In addition to these minimum criteria respecting all armed conflict, IHL[1] includes additional criteria so as to classify conflicts as either international or non-international in nature. The violence must be organized and intense – even between sovereign states before the otherwise prevailing peacetime rules are suspended. States, international organizations, courts, and other legitimate actors in the international legal system distinguish lower level or chaotic violence from armed conflict..[2]

Daraus abgeleitet definiert Wikipedia den Krieg mit: „Krieg ist ein organisierter und unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffen und Gewalt ausgetragener Konflikt, an dem oft mehrere planmäßig vorgehende Kollektive beteiligt sind.

Die Existenz einer „organisierten bewaffneten Gruppe“ ist nach den vorliegenden Medienberichten einmal außer Zweifel zu stellen[3]. Beide Definitionen enthalten mit „some intensity“ und „Einsatz erheblicher Mittel“ eine nicht genauer definierte Größenordnung des Gewalteinsatzes. Die Anwendung des Kriegsvölkerrechtes anstelle der nationalen Strafgesetze hängt also von der Interpretation von Intensität und Erheblichkeit im Konflikt eingesetzter Mittel ab.

Die in den US-Streitkräften verwendete Definition gibt mit maximum violence ein Ausmaß des Konfliktes, das sowohl beim Anschlag gegen das World Trade Center 2001 als auch beim neuesten Anschlag in Paris klar erkannt werden kann. Bei beiden Ereignissen war auf Seite der terroristischen Angreifer das Ziel, die Opferzahlen unter der „feindlichen“ Zivilbevölkerung zu maximieren, für jedermann erkennbar.

Die Phrase „maximale Gewalt“ löst sofort Grauen aus und blockiert damit leicht die rationale Beschäftigung mit dieser Frage. Clausewitz postuliert in der Neuzeit erstmals im ersten Kapitel seines Buches „Vom Kriege“ die Tendenz des Krieges zum maximalen Gewalteinsatz.

Die Vorschrift der US-Army FM3-0 Operations ersetzt das problembehaftete Wort Gewalt durch combat power[4], womit der Sinn dieses Satzes sofort klar wird: Im Krieg hat jeder Kommandant bei der Bekämpfung einer gegnerischen Waffe/Truppe die maximale Kampfkraft, das heißt die wirkungsvollste Waffe/Munition in der größtmöglichen Anzahl zur Wirkung zu bringen, um den Auftrag unter minimalen eigenen Verlusten erfüllen zu können. Das versteht auch Clausewitz unter maximaler Gewalt.

Die USA erklären also den Einsatz maximaler Gewalt im Krieg zum Schutz eigener Soldaten nicht nur als erlaubt, sondern sogar als Norm und definieren ihn umgekehrt als Kriterium eines Krieges. Sie definieren daher den Krieg sogar restriktiver und genauer eingegrenzt als die Masse der europäischen Staaten. Damit tritt in einem solchen Konflikt das Kriegsvölkerrecht an die Stelle nationaler Strafgesetze, was die Internierung von gefangenen Kämpfern in Kriegsgefangenenlager auf Dauer des Konfliktes ohne Gerichtsverfahren erlaubt. Außerdem verstoßen Terroristen, die ohne Kennzeichnung als Kombattant vorwiegend gegen Zivilisten „kämpfen“, zweifach gegen dieses Recht und verlieren damit den Schutz desselben[5].

Die Kernaufgabe aller Streitkräfte ist unbestreitbar der Schutz der eigenen Gesellschaft, deren Teil sie aber in der Regel sind. Daraus leitet sich eine Hierarchie der Schutzbedürftigkeit ab, die den Soldaten ständig bewusst zu sein hat: Erste Priorität im Schutz hat die eigene Zivilbevölkerung, zweite der eigene Soldat und dritte aus dem Kriegsvölkerrecht abgeleitet der feindliche Soldat, der gleichzeitig Ziel der eigenen Waffenwirkung ist. Die Zivilbevölkerung des Feindlandes ist vom Kriegsvölkerrecht ebenfalls geschützt, muss aber hinter den eigenen Soldaten zurückstehen, weil letztere eigene Staatsbürger sind und die Erhaltung der eigenen Kampfkraft zur Gewinnung des Krieges Vorrang erzwingt. Sie darf nicht bekämpft werden, steht also in der Hierarchie der Schutzbedürftigkeit über den feindlichen Soldaten. Verluste in dieser Personengruppe dürfen zum Schutz der eigenen Soldaten in geringstmöglichem Ausmaß in Kauf genommen werden. Diese Gruppe ist also zwischen eigenen Soldaten und Feindsoldaten einzuordnen.

Kompliziert wird diese Einteilung bei einem Krieg im eigenen Land oder bei Einsätzen im Ausland zum Schutz der dortigen Bevölkerung. Beim Kampf im eigenen Land hat die eigene Zivilbevölkerung Vorrang, was bedeutet, dass in bewohntem Gelände mit minimaler Gewalt zu kämpfen ist. Der Soldat hat dann also dieselben Restriktionen zu befolgen, wie ein Polizist, was einen Einsatz gegen einen mit maximaler Gewalt kämpfenden Gegner wohl nicht besonders erfolgversprechend aussehen lässt. Angesichts der Waffenwirkung moderner Waffen würde ich einen militärischen Einsatz im eigenen Land ohne vorherige Evakuierung der Zivilbevölkerung eher ausschließen. Die aktuellen Bilder und Videos aus Syrien weisen dies wohl nachdrücklich nach.

Militärische Einsätze mit minimaler Gewaltanwendung stellen wesentlich höhere Anforderungen an die Ausbildung. Nicht umsonst dauert die Ausbildung eines Polizisten rund 2 Jahre. Bei Soldaten schätzt man sechs Monate Ausbildung an wesentlich komplexeren Waffensystemen zum Einsatz mit maximalen Gewalteinsatz als ausreichend und möchte diese dann möglicherweise ohne entsprechende Ausbildung in Einsätze mit minimalem Gewalteinsatz schicken.

Wenn militärische Einheiten in das Ausland zum Schutz der dortigen Bevölkerung entsandt werden, tritt diese in denselben Schutzgrad wie die eigene Bevölkerung, hat also Vorrang vor dem Schutz eigener Soldaten. Mit gepressten Wehrpflichtigen ist diese Umkehr der Priorität moralisch einfach nicht zu verantworten. Ein solcher Einsatz sollte Freiwilligen vorbehalten sein.

Sollten in einem Krieg einer Partei der maximale Gewalteinsatz verwehrt sein, dem Gegner aber nicht, so sind die Aussichten, diesen Krieg zu gewinnen, jedenfalls minimal. Die USA haben dies in Vietnam leidvoll erfahren. Die Verteidigung im eigenen Land kämpft vorwiegend mit dieser Einschränkung. Auch wenn die Bevölkerung evakuiert sein sollte, wird ihr zurückgelassenes Eigentum vom Gegner genutzt werden. Schon in der europäischen Antike wusste man, dass man auch im Fall eines reinen Verteidigungskrieges so rasch wie möglich den Kampf in das Land des Gegners tragen müsse, was aber keineswegs als Rechtfertigung für Angriffskriege benutzt werden darf. Wenn man sich die Lage Israels vergegenwärtigt, das selbst nicht breiter als die Reichweite mittlerer Artillerie und dabei dicht bevölkert ist, im Vorfeld aber vorwiegend unbewohnte Wüsten aufweist, ist schnell klar, dass die israelische Strategie auch als Reagierender jedenfalls offensiv sein muss.

Die USA betrachten den Kampf gegen den radikalen Islam seit dem 11.9.2001 genau wegen des auf Seiten der Angreifer erkennbaren maximalen Gewalteinsatz als Krieg, haben ihn folgerichtig in die Länder des Nahen Osten getragen und ihrer eigenen Bevölkerung damit bis heute größere Verluste erspart. Die im Irak erbrachten Opfer  von rund 3.000 Mann[6] betrafen fast ausschließlich die Streitkräfte, deren Aufgabe aber der Schutz der eigenen Bevölkerung bildet. Europa hat den Kampf gegen den Terrorismus nie als Krieg, sondern als Verbrechensbekämpfung gesehen und dementsprechend im eigenen Land mit den Sicherheitskräften unter minimalem Gewalteinsatz geführt. In einer derartigen Strategie hat immer der Terrorist das erste Wort.

Erst bei Vorliegen einer Straftat darf der Staat mit seiner Exekutive ins Spiel treten. Wie der vorliegende Fall nachweist, war die Mehrzahl der Terroristen den Sicherheitsbehörden bereits einschlägig bekannt und mindestens zeitweise unter Beobachtung. Einschreiten darf die Exekutive erst bei begründetem Verdacht auf eine konkrete Straftat. Die Exekutive und Nachrichtendienste haben vermutlich nicht versagt, man wusste es spätestens seit der Verhaftung eines Waffenkuriers auf der Autobahn in Bayern.

Der Rechtsstaat kann aber nicht anders handeln und das ist gut so. Die Opfer hatte und hat allerdings dabei die eigene Zivilbevölkerung zu tragen, im Kriegsfall tragen sie fast ausschließlich die Streitkräfte, wenn man ihnen die Wahl des Kampffeldes überlässt, wie dies im Irak geschah. Genau das ist ihre Aufgabe. Damals war leicht erkennbar, wie alle potentiellen Selbstmordattentäter in den Irak strömten, um den Feind im Herzen des Islams anzugreifen. Die USA wurden in Europa für ihren Angriff auf den Irak von der Warte eigener höherer Moral gesehen und zumindest in der deutschen und österreichischen Öffentlichkeit dafür öffentlich angegriffen. Wären heute noch 1-2 US-Divisionen an Bodentruppen im Irak, wäre angesichts ihrer waffentechnischen Überlegenheit der Spuk des IS mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits längst beendet. Nicht der angriffsweise Eintritt der USA in diesen Raum hat ihn destabilisiert, sondern ihr Abzug.

Eine Änderung der europäischen Strategie zur Bekämpfung des islamischen Terrors ist also ein Gebot der Fairness gegenüber der Bevölkerung. Präsident Hollandes Erklärung, die Anschläge in Paris seien eine Kriegserklärung, müsste zu einem massiven Einsatz von europäischen Erdstreitkräften in Syrien und im Irak explizit gegen den islamischen Staat und nicht zum Schutz der dortigen Bevölkerung führen. Mit Luftschlägen alleine und/oder minimaler Gewaltanwendung wird erfahrungsgemäß kein Krieg zu gewinnen sein. Bleibt der Einsatz von Erdstreitkräften aus, hat Hollande nur seiner eigenen Bevölkerung gegenüber Stärke demonstrieren wollen, die bisherige Strategie wird prolongiert, die europäische Bevölkerung wird weiterhin mit dem Terror leben und sterben müssen.

Reichen die Anschläge aus, um Europa klar zu machen, dass es sich im Kriegszustand mit einer armed group und fighting of some intensity befindet?


[1] International humanitarian law tritt zunehmend mehr an die Stelle des alten Kriegsvölkerrechtes.

[6] Mann war vor der Genderisierung der militärischen Sprache der kurze Fachbegriff für Personen und nicht ausschließlich für Männer, was ja der grammatikalisch korrekte Plural von Mann wäre.

Rupert Wenger war Offizier des Bundesheeres als Kompanie- und Bataillonskommandant in der Panzertruppe und später Analyst in einer Dienststelle des Verteidigungsministeriums.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentator11er
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2015 15:45

    Eine detailreiche Analyse eines Experten. In der derzeitigen Praxis stellt sich jedoch eher die Frage, ob die Regierungspolitiker in Deutschland und Österreich nur verbrecherisch handeln, oder schon Krieg gegen die eigene Bevölkerung führen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. November 2015 09:45

    Eine Gegenmaßnahme gegen den Krieg wäre die Registrierung gewesen. Unsere Politiker gehören wegen Hochverrates hinter Gitter.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    20. November 2015 15:37

    3 deutsche Panzergrenadierdivision könnten den Spuk auch rasch beenden.

    Aber wir haben ja Mutti Merkel, die lieber ein paar Dutzend islamische Infanteriedivisionen in D einmarschieren läßt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    20. November 2015 21:27

    Nach Abschaffung der Wehrpflicht in der BRD bzw der Truppenübungen in Österreich, was den Sinn der Wehrpflicht innerhalb des bestehenden Systems vollkommen ad absurdum führt, gibt es eben nicht mehr genug verwendbare Soldaten. Eine durchgehende, durch routinemäßige, zeitlich dichtgestaffelte Ablösung der Kräfte zwecks Erhaltung der Kampfkraft in einem Grenzsicherungseinsatz konnte sowohl die Erfassung der Wanderbewegung bzw ihre allfällige Zurückweisung unter Verweigerung der Raumbesitznahme leisten, was durch die an Zahl zu geringen jetzt vorhandenen Kräfte (Berufssoldaten) eben nicht erfolgversprechend leistbar ist. Der Feind ist nicht der Migrantenstrom, dies sind nur Menschen die ihre Lebensgestaltung auf unsere Kosten gerne optimieren wollen - nicht anders als die eigenbeitragslosen Transferleistungsempfänger in der autochthonen Bevölkerung auch. Die methodische Steuerung von außen und die volksfernen und treuelosen Regierungen im Inneren, die jedes Maß für Recht und Gesetz, Ordnung, Verfassungstreue und ihre Pflichten dem Volk gegenüber vergessen haben, sind im Rahmen gerechter Gegenwehr als Schädlinge zu identifizieren und Ihnen ist bei ihrem Unrecht das Handwerk zu legen. Aber wie bestellt, so geliefert.

  5. Ausgezeichneter KommentatorMilitärputsch
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. November 2015 01:05

    Schon in völkerrechtswidrigen Jugoslawien-Krieg durfte sich das österr. BH bei der Errichtung eines Islamischen Staates (Kosovo) nützlich machen. Heute wachen die Putzfrauen des österr. BH mit nassen Fetzen über die Sauberkeit der Latrinen einer eingeschleusten Terrorarmee.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    20. November 2015 21:29

    Letzteres. Denn sie wissen, es liebt sie nicht.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMilitärputsch
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. November 2015 01:05

    Schon in völkerrechtswidrigen Jugoslawien-Krieg durfte sich das österr. BH bei der Errichtung eines Islamischen Staates (Kosovo) nützlich machen. Heute wachen die Putzfrauen des österr. BH mit nassen Fetzen über die Sauberkeit der Latrinen einer eingeschleusten Terrorarmee.


alle Kommentare

  1. Henry Kissinger Zitat: (kein Partner)
    23. November 2015 21:23

    RW: "Die USA betrachten den Kampf gegen den radikalen Islam seit dem 11.9.2001 genau wegen des auf Seiten der Angreifer erkennbaren maximalen Gewalteinsatz als Krieg, haben ihn folgerichtig in die Länder des Nahen Osten getragen und ihrer eigenen Bevölkerung damit bis heute größere Verluste erspart."

    Bei solchen Zitaten erinnert man sich an die Worte von Henry Kissinger:

    "Militärpersonal ist blödes, dummes Vieh, das man als Bauernopfer in der Außenpolitik benutzt!"

    • Rupert Wenger
      24. November 2015 08:43

      Das Zitat von Kissinger klingt zwar zynisch, im Kern aber richtig. Blödes und dummes Vieh würde ich aber als Pauschalurteil ablehnen. weil es auch Menschen gibt, die aus rationalen oder idealistischen Gründen die Rolle des potentiellen Bauernopfers auf sich nehmen. Viel besser passt diese Aussage heute auf die Zivilbevölkerung, die nicht erkennt, dass der Kampf gegen den Terror, so wie er jetzt geführt wird, sie selbst zu "blöden, dummen Vieh, das man als Bauernopfer benutzt", macht.
      Nochmals: Grundauftrag der Streit- und Sicherheitskräfte ist der Schutz der Zivilbevölkerung, damit stehen sie in der Hierarchie der Schutzwürdigkeit unter ihr.

    • Humanitärer Weltkrieg (kein Partner)
      24. November 2015 20:03

      @ Rupert Wenger: "Viel besser passt diese Aussage heute auf die Zivilbevölkerung, die nicht erkennt, dass der Kampf gegen den Terror, so wie er jetzt geführt wird, sie selbst zu "blöden, dummen Vieh, das man als Bauernopfer benutzt", macht."

      Kaum jemand bezweifelt, dass die Politik alle Österreicher gezielt töten will. Aber getötet werden diese Bauernopfer, also die Zivilbevölkerung, von den Militärs und deren Diensten.

  2. Bei Fuß! (kein Partner)
    23. November 2015 20:39

    So wie die Truppen des IS von der US-Armee und der NATO trainiert werden, wird auch das östereichische Bundesheer von der US-Armee abgerichtet wie ein Hund.

  3. JS Scheiber (kein Partner)
    23. November 2015 12:04

    Eine beschämende Angelegenheit, dass ein Offizier des Bundesheeres die Propagandaversion der westlichen Angriffskriege nachbetet.

    • BH-Deserteure gegen uns (kein Partner)
      23. November 2015 16:45

      Im BH sind alle Offiziere = Deserteure, weil das gesamte Heer zu den Auftragsterroristen der U.S. Army übergelaufen ist.

  4. kpax (kein Partner)
    22. November 2015 19:05

    "Die Ereignisse vom 13.11. in Paris zeigen, dass nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo vom 7. 1. 2015 in Europa noch keine wirksame Terrorabwehr aufgebaut, ja nicht einmal in Angriff genommen werden konnte".

    Wie soll das bitte jemals gehen? Europea zieht sich seine Terroristen ja selber heran wie die Larven einer Schlupfwespe. Der gemäßigte Islam (falls sowas überhaupt existiert) ist Nährboden für den radikalen Islam. Man braucht sich nur die Bevölkerungsstruktur Europas ansehen. Das beantwortet auch die Frage, ob solche Anschläge in Zukunft eher Ausnahme oder Regel sein werden.

  5. Hol den Klaust (kein Partner)
    22. November 2015 03:10

    R. Wenger, Sie sind Offizier? Echt? Wo denn? In der US-Army?
    Ihren Dünnschiss belieben Sie "ANALyse" zu nennen? WER gründete und finanzierte denn den IS, sämtliche Terrororganisationen die in Syrien tätig wurden, vorher al Qaida usw.?
    WER hat denn vorher über all die Jahrzehnte schleichend die Zuzüge fremder nicht integrierbarer Menschen zugelassen - nun eben zusätzlich echauffiert - WER steckt da wohl dahinter, Meister Wenger?
    Komisch, da find man NIX bei Dir dazu, aber rumheulen kannst ganz gut - aber vorher und bis dato den ganzen Spuk mitmachen ging auch ganz gut, NICHT wahr?
    Schreib endlich ehrlich, oder halt Dein Maul und kassier weiter einfach den Judaslohn.

  6. Militärputsch (kein Partner)
    22. November 2015 01:05

    Schon in völkerrechtswidrigen Jugoslawien-Krieg durfte sich das österr. BH bei der Errichtung eines Islamischen Staates (Kosovo) nützlich machen. Heute wachen die Putzfrauen des österr. BH mit nassen Fetzen über die Sauberkeit der Latrinen einer eingeschleusten Terrorarmee.

    • ISIS-Regime Faymann (kein Partner)
      22. November 2015 20:06

      Eher werden wir alle vom österreichischen Bundesheer ermordet, bevor auch nur ein Terrorist die Latrine selbst putzen muss.

  7. Wir schaffen das! (kein Partner)
    21. November 2015 23:20

    Die EU muss verboten werden!

  8. Helmut Oswald
    20. November 2015 21:29

    Letzteres. Denn sie wissen, es liebt sie nicht.

  9. Helmut Oswald
    20. November 2015 21:27

    Nach Abschaffung der Wehrpflicht in der BRD bzw der Truppenübungen in Österreich, was den Sinn der Wehrpflicht innerhalb des bestehenden Systems vollkommen ad absurdum führt, gibt es eben nicht mehr genug verwendbare Soldaten. Eine durchgehende, durch routinemäßige, zeitlich dichtgestaffelte Ablösung der Kräfte zwecks Erhaltung der Kampfkraft in einem Grenzsicherungseinsatz konnte sowohl die Erfassung der Wanderbewegung bzw ihre allfällige Zurückweisung unter Verweigerung der Raumbesitznahme leisten, was durch die an Zahl zu geringen jetzt vorhandenen Kräfte (Berufssoldaten) eben nicht erfolgversprechend leistbar ist. Der Feind ist nicht der Migrantenstrom, dies sind nur Menschen die ihre Lebensgestaltung auf unsere Kosten gerne optimieren wollen - nicht anders als die eigenbeitragslosen Transferleistungsempfänger in der autochthonen Bevölkerung auch. Die methodische Steuerung von außen und die volksfernen und treuelosen Regierungen im Inneren, die jedes Maß für Recht und Gesetz, Ordnung, Verfassungstreue und ihre Pflichten dem Volk gegenüber vergessen haben, sind im Rahmen gerechter Gegenwehr als Schädlinge zu identifizieren und Ihnen ist bei ihrem Unrecht das Handwerk zu legen. Aber wie bestellt, so geliefert.

    • simplicissimus
      21. November 2015 07:11

      Erinnern Sie sich an die Diskussion hier über Wehrpflicht versus Berufsheer?
      Die Wehrpflichtbefürworter werden nun eindrucksvoll bestätigt.
      Leider hilft das auch nix, denn die Reaktion war die weitere Aushungerung des BH, um in perfider Weise zu bestätigen, daß die Wehrpflicht nicht taugt.

    • Helmut Oswald
      25. November 2015 20:22

      Der Autor dieses Beitrages gehörte zu den entschiedensten Berufsheerbefüwortern.
      Plötzlich keine Wort mehr dazu.

  10. simplicissimus
    20. November 2015 15:37

    3 deutsche Panzergrenadierdivision könnten den Spuk auch rasch beenden.

    Aber wir haben ja Mutti Merkel, die lieber ein paar Dutzend islamische Infanteriedivisionen in D einmarschieren läßt.

    • Rupert Wenger
      20. November 2015 17:01

      3 österreichische auch, es gibt nur weder 3 deutsche noch 3 österreichische.

    • simplicissimus
      21. November 2015 05:45

      Die deutschen hatten einmal diese drei Divisionen (total 12), wir wenigstens 3 Panzergrenadierbrigaden, sind die alle weg?

    • Rupert Wenger
      21. November 2015 11:34

      Die Deutschen haben noch 2, wir haben die Mehrzahl der Waffen verscherbelt, wichtiger aber ist, dass wir keine Indianer sondern nur Häuptlinge haben: Wenn ein Grundwehrdiener für seine Funktion fertig ausgebildet ist, rüstet er ab, der nächste rückt ein und muss neu ausgebildet werden. Verpflichtende Waffenübungen gibt es nicht. Sie können das also mit einer Fabrik vergleichen, die Arbeiter aufnimmt, an den Maschinen ausbildet und wenn sie fertig ausgebildet sind, ungenutzt entlässt. Wann wird sie jemals produzieren? Das Heer soll Sicherheit produzieren, geht aber wie beschrieben vor, produziert demnach niemals Sicherheit solange der Ablauf nicht grundlegend geändert wird.

  11. Bob
    20. November 2015 09:45

    Eine Gegenmaßnahme gegen den Krieg wäre die Registrierung gewesen. Unsere Politiker gehören wegen Hochverrates hinter Gitter.

    • Rupert Wenger
      20. November 2015 11:23

      Ich glaube eher nicht. Die Mehrzahl der Terroristen war den Behörden bekannt. Wenn man einen an der Grenze identifiziert hätte, wäre er trotzdem herein gekommen, wenn nicht ein Haftbefehl vorgelegen wäre und Haftbefehl bekommt man nur, wenn bereits eine Straftat geschehen ist oder zumindest der begründete Verdacht auf konkrete Vorbereitungen vorliegt. Die Sicherheitsbehörden können nicht agieren sondern nur reagieren. Im Kriegszustand kann man potentiell gefährliche Personen internieren, bevor sie zugeschlagen haben.
      Dem zweiten Teil Ihrer Aussage kann ich gefühlsmäßig nicht widersprechen, wenngleich ich natürlich für ein Vorgehen streng nach dem Gesetz bin.

  12. 11er
    19. November 2015 15:45

    Eine detailreiche Analyse eines Experten. In der derzeitigen Praxis stellt sich jedoch eher die Frage, ob die Regierungspolitiker in Deutschland und Österreich nur verbrecherisch handeln, oder schon Krieg gegen die eigene Bevölkerung führen.

    • Rupert Wenger
      19. November 2015 19:36

      Die Frage sollten sie bis zu den nächsten Wahlen für sich entschieden haben. Dabei kann ich ihnen leider nicht helfen, weil es eine Glaubensfrage ist.

    • Hol den Klaust (kein Partner)
      23. November 2015 23:14

      @R. Wenger
      Offenkundige Fakten sind also für Sie eine "Glaubensfrage"?
      Was jammern's dann so deppert herum.
      Na dann, Schrott sei Dank hat die Ostmark,.. ähm II.ÖR so ein "fähiges Offiziers/"Häuptlings"-Korps - einfach fleißigst weitermachen - beim Volkstod, Kasernen freiräumen, betutteln, füttern und Scheiße nachräumen der Neubürger.
      Vielleicht werden ja mal Angehörige von Ihnen auch "bereichert"(sowie die 72jährige Traiskirchnerin-WAS eine Schande, SO einem Volk anzugehören, WAS solch ein DRECKSYSTEM weitermachen läßt, WAS solche TIERE einschafft!!!).
      Sind nur "Einzelfälle", ois i Ordnung, Geld war pünktlich auf'm Konto, weiter gehts fröhlich in den Untergang...





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