Her mit der Substanzbesteuerung: Neidgenossenschaft auf Beutezug

Die Präsentation des „Sozialberichts“ wurde von den österreichischen Sozialisten dazu genutzt, ihre Forderung nach der Einführung von Substanzsteuern auf Vermögen zu bekräftigen. Die in diesem Bericht getroffene Feststellung, dass „Vermögens- und Unternehmenseinkommen rascher steigen als Arbeitseinkommen“, bietet ihnen eine günstige Gelegenheit, eine neue Runde im Klassenkampf zu eröffnen. Der Unterstützung der gleichgeschalteten Boulevardmedien können sie dabei sicher sein.

Obwohl die präsentierten Daten einen Rückgang der Einkommensungleichheit belegen, behauptet Sozialminister Hundstorfer (SPÖ) unverdrossen das genaue Gegenteil. Das hat damit zu tun, dass es für ihn offensichtlich Vorrang hat, konsequent die eat-the-rich-Parteilinie seiner Genossen umzusetzen.

Dass die Sozialausgaben in Österreich doppelt so rasch wachsen wie das BIP ist übrigens ein wesentlicher Grund für die explodierende Staatsverschuldung. Der Anteil der Sozialtransfers am Bundesbudget ist mittlerweile auf satte 45,5 Prozent(!) angestiegen. Wenigstens ein Weltrekord, den zu halten Kakanien für sich reklamieren kann. Die „Reichen“ jedenfalls tragen keine Schuld an der Unfähigkeit des Staats, ausgeglichen zu bilanzieren.

Keine neue Erkenntnis: Zu trauen ist nur selbst gefälschten Statistiken. Das gilt auch für den „Sozialbericht“. So ist es linker Politik ungeheuer zuträglich, wenn sowohl Arbeits- als auch Kapitaleinkommen als Aggregate betrachtet werden. Eine differenzierte Beurteilung der tatsächlichen Gegebenheiten wird auf diese Weise nämlich unterbunden. Auf der Kapitalseite werden internationale Konzerne, Klein- und Mittelbetriebe in einen Topf geworfen. Dass international tätige Betriebe über ganz andere Mittel zur steuerlichen Gestaltung verfügen als kleine, wird ausgeblendet. Übrig bleiben am Ende „steigende Unternehmensgewinne“.

Dass sich keiner fragt, weshalb trotzdem immer mehr für die Volkswirtschaft so wichtige Mittelständler das Handtuch werfen, ist bemerkenswert. Und dass die Gesellschafter nicht grenzüberschreitend tätiger Kapitalgesellschaften volle 43,75 Prozent Steuer für jeden von ihrem Betrieb verdienten Cent bezahlen (zunächst 25 Prozent Körperschaftssteuer und dann 25 Prozent Kapitalertragssteuer), dass also von einer „steuerlichen Besserstellung“ daher keine Rede sein kann, bleibt überhaupt unerwähnt.

Auf der Arbeitnehmerseite wieder werden die Einkommen von Voll- und Teilzeitkräften kumuliert und durch die Kopfzahl geteilt. Die zunehmende Zahl von Teilzeitarbeitskräften senkt klarerweise die Durchschnittswerte von Löhnen und Gehältern. Wie praktisch!

Und die fatale Wirkung der „kalten Progression“ (von der Gesellschaftergewinne deshalb nicht getroffen werden, weil sie – siehe oben – einer happigen Flat-tax unterliegen), ist nicht den „Kapitalisten“, sondern einzig einem starren Tarifsystem anzulasten, das auf die (staatlicherseits gewollte und inszenierte) Inflation keine Rücksicht nimmt. Wer es darauf anlegt, Gründe für einen Raubzug gegen private Vermögen zu präsentieren, braucht die vorhandenen Daten eben nur so kreativ zu interpretieren, wie der Sozialminister es soeben getan hat.

Mit populistischen Forderungen hausieren zu gehen, die sich bestens dazu eignen, die Neidaffekte zu aktivieren, ist für professionelle Armuts- und Elendsprofiteure allemal billiger, als nach den Gründen für die „sich öffnende Schere zwischen Arm und Reich“ zu suchen. Würde man das tun, wäre schnell offenbar, dass der massiv umverteilende Wohlfahrtsstaat selbst es ist, der die Hauptverantwortung trägt.

Sein gnadenloser Kampf gegen die Leistungsträger ist dafür – neben der erschreckenden Inkompetenz seines Führungspersonals – ebenso maßgeblich wie seine exzessive Schuldenmacherei. Wenn jede Form unternehmerischer Tätigkeit – durch manische Regulierungswut, abnehmende Rechtssicherheit und täglich neue Besteuerungsphantasien – bestraft wird, darf man sich über eine zunehmende Proletarisierung der Gesellschaft bei gleichzeitig mangelnder Nachfrage nach Arbeitskräften nicht wundern. Dies umso weniger, wenn das staatliche Schulsystem (dank ständig sinkender Anforderungen an die Zwangsbeschulten) immer mehr Absolventen produziert, die von den Betrieben bestenfalls zum Krenreiben eingesetzt werden können.

Dass schließlich die vom Staat aufgehäuften Schuldengebirge verzinst sein wollen, und diese Zinsen natürlich in die Taschen jener (wohlhabenden) Bürger fließen, die Staatsanleihen kaufen und nicht in die der proletarischen Massen, sollte selbst einem roten Sozialminister einleuchten. Die Komplizenschaft von Big Business, Big Government und Central Banking (und die daraus resultierende, wachsende Staatsverschuldung), sind der zuverlässigste Garant dafür, dass „die Reichen immer Reicher werden“. Die Chuzpe, angesichts dieser offensichtlichen Tatsache allen Ernstes nach noch mehr staatlichen Interventionen zu rufen, ist kaum zu toppen.

Doch auch die Sozialsprecher anderer Parteien (wie etwa Herr Kickl von der FPÖ) irren, wenn sie den Schlüssel zur Armutsbekämpfung in der Hand des Staates sehen. Umverteilung kann Armut nämlich niemals beseitigen – zumindest nicht dauerhaft. Denn der Staat verfügt über keinen einzigen Cent, den er nicht zuvor jemandem gestohlen hat. Stehlen wird er ihn aber bevorzugt bei denjenigen, die produktive (und damit langfristig stabile) Arbeitsplätze schaffen. Um was zu tun? Um Beamte zu mästen, den Müßiggang von Lebenskünstlern zu fördern und Brot und Spiele für alle zu finanzieren.

Wirksamstes Mittel zur Armutsbekämpfung ist daher allemal ein funktionierender Arbeitsmarkt. Den aber kann es nur geben, wenn der Staat sich jeder wirtschaftlicher Intervention, vom Mindestlohndiktat bis zur Subvention „nachhaltiger Energiegewinnung“, vollständig und dauerhaft enthält.

Nach dem Erscheinen von Thomas Pikettys Ideologie-triefendem Wälzer „Das Kapital im 21. Jahrhundert“, ist das routinemäßige Beklagen „sozialer Ungleichheiten“ zur Pflichtübung der politischen Klasse geworden. Als ob die (notwendigerweise gewaltsame) Gleichmacherei naturgemäß ungleicher Personen irgendeinen einen positiven Wert hätte.

Was kümmert es Herrn A, wenn Herr B – im Gegensatz zu ihm – einen Ferrari fährt und eine 80m-Yacht vor Saint-Tropez liegen hat? Kann er sich etwa deshalb nicht mehr leisten, ins Konzert zu gehen oder Urlaub zu machen? Hindert ihn der Reichtum des anderen daran, selbst gut über die Runden zu kommen?

Was zählt, ist nicht die „Einkommensschere“, sondern allein die Frage, ob die weniger gut Gestellten mit ihrem Geld das Auslangen finden. Ist das (wie in 96 Prozent der österreichischen Haushalte) der Fall, dann spielt es keine Rolle, ob ein anderer einen, zwei oder drei Privatjets sein Eigen nennt. Der schadet damit ja keinem. Aber selbst wenn vier Prozent der Haushalte tatsächlich arm sind, beweist das noch immer nicht, dass Umverteilung das Mittel der Wahl darstellt, um das zu ändern!

Die Fixierung auf Vermögensvergleiche dient am Ende keinem anderen Zweck als dem Schüren des Neides der tatsächlich oder vermeintlich zu kurz gekommenen. Und der wird von der Nomenklatura und den Agenten der Armutsindustrie schamlos als Treibsatz zur Förderung ihrer eigenen Interessen instrumentalisiert. Heuchelei und Niedertracht linker Bessermenschen kennen keine Grenzen.

Was zählt, ist niemals die (behauptete) Intention für eine Handlung, sondern stets das tatsächlich erzielte Ergebnis. Und die Verteufelung materieller Ungleichheit verstellt nun einmal den Blick auf die simple Tatsache, dass die Mitglieder (zwangsweise) egalitärer Gesellschaften materiell immer schlechter dastehen, als die in solchen, die Vermögens- und Einkommensunterschiede zulassen, die rechtmäßig (das heißt, auf dem Markt) entstanden sind.

Nicht mehr, sondern weniger Sozialismus hat hunderten Millionen Menschen in Asien zu breitem Wohlstand verholfen. Österreichs Regierung dagegen scheint, nicht weniger als die Führer in anderen Provinzen der EUdSSR, wild entschlossen zu sein, den umgekehrten Weg zu gehen: In Richtung eines immerhin gleich verteilten Mangels, der mit dem Sozialismus untrennbar verbunden ist.

Merke: Man macht Arme nicht reich, indem man Reiche arm macht (etwa durch konfiskatorische Steuern). Aber erklären Sie das einmal einem Sozi…

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2015 10:04

    **********************************************************!

    Danke Herr Tögel. Es bleibt nichts mehr offen, was dazu zu sagen ist. Sie haben die Zusammenhänge hervorragend beleuchtet. Sehe ich schon lange auf Punkt und Beistrich genau wie Sie, nur fehlten mir Zeit und die Kunst der Ausdrucksweise, das so klar darzustellen. Mittlerweile müßte eigentlich schon jeder, egal in welcher Rolle, sehen, daß Neid gepaart mit den Rezepten des Marxismus-Leninismus alle treffen, nicht nur die sog. "Reichen", sondern in erster Linie den Mittelstand und die Armen.

    Für mich vollkommen unverständlich ist, warum solche Argumente trotz der Erfahrungen mit dem Sozialismus in der einstigen Sowjetunion und den angeschlossenen sozialistischen Ländern, wo zwar (fast) alle gleich, aber gleich arm waren, heute noch immer ziehen können. Was SPÖ und Grüne wirtschaftlich vorbereiten, unterscheidet sich nicht wesentlich von den Vorgängen der einstigen Sowjetunion in der großen, sozialistischen Oktoberrevolution und den Jahren danach. Einziger Unterschied ist, daß die Mitteln des Tarnen und Täuschens nur noch ausgefeilter sind und die Enteignung über die Mitteln der Steuer stattfindet.

    Einen wesentlichen Punkt, den Sie am Rande angesprochen haben, möchte ich zur Diskussion stellen: das Verhalten der Parteien, und zwar von ÖVP und FPÖ. Bei TS auf der einen und SPÖ u.a. auf der anderen Seite sollte die Position ja annähernd klar sein. Daß manche Wortmeldungen der FPÖ nicht der Weisheit letzter Schluß sind, ist klar. Die ÖVP verteidigt im Moment noch gewisse "Werte", vor allem im wirtschaftlichen Bereich. "Keine neue Steuern" ist so eine Wortmeldung. Klingt gut. Nur muß ich dazu ergänzen: Ich traue der ÖVP gar nicht mehr über den Weg. Wenn die oberste Leitline das Anketten an die SPÖ ist und man sieht, wie oft die ÖVP schon umgefallen ist, dann kommt man zu dem Schluß, daß auch die ÖVP eine sozialistische Partei ist, und zwar eine sozialistische Partei auf Raten, die vorgibt, das Gegenteil zu tun, zum "Beweis" dies vorübergehend auch tut, am Ende aber nach den scheibchenweisen Umfallern wie die SPÖ in einem Sozialismus landet. Der Parteiobman hat es ja erst kürzlich wieder hinausposaunt, daß auch die ÖVP mit der Zeit gehen müsse, d.h. sich dem "öffnen" (d.h. anpassen) müsse, was ORF und andere Medien als den Willen des Volkes darstellen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2015 12:31

    Danke!
    Das ist eine derart treffende Zusammenstellung, daß ich diese - mit Quellenangabe natürlich - als Argumentationshilfe gegen die roten Diebe, Ausbeuter und Völkerfeinde verwenden werde.

    Wenn man weiß, wie diese Bande von Kriminellen und möchtegern Mördern ("Reiche schlachten") tickt, muss das oberste Bestreben sein diesen Leuten soviel Geld wie nur möglich zu entziehen.

    Immer daran denken - Jeden Cent, den der Sozi nicht erbeuten kann, kann er nicht gegen uns einsetzen und nicht unseren Feinden geben! - und danach handeln!

  3. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2015 07:50

    Danke, Herr Tögel, für Ihre wertvollen Informationen; sie helfen bei allfälligem Argumentationsbedarf.
    Die sich mir aufdrängende Frage lautet aber: Wie ist unserem linken Lügengewebe effizient entgegenzutreten, sodaß es für die Menschen einsichtig wird? Es ist unseren "Ruinatoren von Allem" nämlich gelungen, die mediale Lufthoheit zu erlangen. Zwar gilt "An ihren Taten sollt Ihr sie erkennen" - und da fallen die ubiquitären, wohlstandsgefährdenden Staatsschulden öffentlich massiv auf und ins Gewicht, neben anderen Fehlleistungen, welche allgemein bekannt sind, und im Blog ständig aufgezählt werden.

    Jedenfalls meine ich, dass jene im Blog Engagementbereiten sich zusammenfinden sollten, um Lösungen unserer immer bedrohlicher werdenden, Probleme anzupeilen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2015 10:27

    Ich beobachte, dass die Einkommensschere ihre Ursache zunehmend nicht so sehr in Arm und Reich begründet hat.
    Reicher werden jene, die sich mit allen Steuertricks bestens auskennen und gut bezahlte Steuerberater beschäftigen können.
    Ärmer werden jene, die sich als brave Melkkühe vom Finanzamt abzapfen lassen - ohne auch nur Muh zu sagen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2015 10:52

    Echt stark, dieser Artikel - eine Wohltat sowas zu lesen, besonder dieser Satz:

    » Die Komplizenschaft von Big Business, Big Government und Central Banking (und die daraus resultierende, wachsende Staatsverschuldung), sind der zuverlässigste Garant dafür, dass „die Reichen immer Reicher werden“ «

    Es würde mich nicht wundern, wenn die Bonzen von Gewerkschaft und Politik deren
    doch recht üppiges Gehalt auch selber in Staatsanleihen anlegen - Innsider-Trading
    sozusagen. Oder haben die eine viel "optimalere" Möglichkeit der Veranlagung gefunden,
    bei welche einem nicht 25% des bereits vorher mehrfach versteuerten Geldes runter
    gerissen werden ?!

    Zu so einer Vorgehensweise fallen mir vorwiegend strafrechtlich Relevante Schimpfworte
    ein - und davon nicht zu knapp


alle Kommentare

  1. fvgbhdslzv (kein Partner)
  2. Ökonomie-Vergelter
    29. Januar 2015 00:17

    Es werden nicht nur Groß- und Kleinbetriebe in einen Topf geworfen oder Vollzeit- mit Teilzeitarbeitern, sondern auch Sparer mit Leuten, die sofort alles Geld ausgeben!

    Dann präsentiert man schlichten Gemütern die Vermögensverteilung und will ihnen einreden, dieses Ergebnis wäre nicht auf das unterschiedliche Verhalten der Bürger zurückzuführen, sondern auf den ausbeuterischen "Kapitalismus". - Lächerlich!

  3. cmh (kein Partner)
    26. Januar 2015 10:48

    Die Schwierigkeit bei Reichwerden liegt am Anfang. Die "erste Million" ist die am schwersten verdiente.

    Und genau setzt das derzeitige System an. Für den kleinen (und ehrlichen) Bürger gibt es keine Möglichkeit, größere Vermögen aufzubauen indem er für seinen Konsum Prioritäten setzt. Das Transfersystem macht es unmöglich, Prioritäten zu setzen, denn diese setzt bereits der Sozialstaat und die übrigen Transferempfänger.

    Wenn man Geld (oder Verwandtschaft im europanahen Ausland) hat, geht es leichter.

    Daher ist der Sozialstaat die Ursache für die ungleiche Vermögensverteilung. Und erst wenn die Transferzahlungen die jeder Klarsichtige ablehnen würde beseitigt sind, kann sich etwas ändern.

  4. Sensenmann
    24. Januar 2015 12:31

    Danke!
    Das ist eine derart treffende Zusammenstellung, daß ich diese - mit Quellenangabe natürlich - als Argumentationshilfe gegen die roten Diebe, Ausbeuter und Völkerfeinde verwenden werde.

    Wenn man weiß, wie diese Bande von Kriminellen und möchtegern Mördern ("Reiche schlachten") tickt, muss das oberste Bestreben sein diesen Leuten soviel Geld wie nur möglich zu entziehen.

    Immer daran denken - Jeden Cent, den der Sozi nicht erbeuten kann, kann er nicht gegen uns einsetzen und nicht unseren Feinden geben! - und danach handeln!

  5. machmuss verschiebnix
    24. Januar 2015 10:52

    Echt stark, dieser Artikel - eine Wohltat sowas zu lesen, besonder dieser Satz:

    » Die Komplizenschaft von Big Business, Big Government und Central Banking (und die daraus resultierende, wachsende Staatsverschuldung), sind der zuverlässigste Garant dafür, dass „die Reichen immer Reicher werden“ «

    Es würde mich nicht wundern, wenn die Bonzen von Gewerkschaft und Politik deren
    doch recht üppiges Gehalt auch selber in Staatsanleihen anlegen - Innsider-Trading
    sozusagen. Oder haben die eine viel "optimalere" Möglichkeit der Veranlagung gefunden,
    bei welche einem nicht 25% des bereits vorher mehrfach versteuerten Geldes runter
    gerissen werden ?!

    Zu so einer Vorgehensweise fallen mir vorwiegend strafrechtlich Relevante Schimpfworte
    ein - und davon nicht zu knapp

  6. Politicus1
    24. Januar 2015 10:27

    Ich beobachte, dass die Einkommensschere ihre Ursache zunehmend nicht so sehr in Arm und Reich begründet hat.
    Reicher werden jene, die sich mit allen Steuertricks bestens auskennen und gut bezahlte Steuerberater beschäftigen können.
    Ärmer werden jene, die sich als brave Melkkühe vom Finanzamt abzapfen lassen - ohne auch nur Muh zu sagen.

  7. Riese35
    24. Januar 2015 10:04

    **********************************************************!

    Danke Herr Tögel. Es bleibt nichts mehr offen, was dazu zu sagen ist. Sie haben die Zusammenhänge hervorragend beleuchtet. Sehe ich schon lange auf Punkt und Beistrich genau wie Sie, nur fehlten mir Zeit und die Kunst der Ausdrucksweise, das so klar darzustellen. Mittlerweile müßte eigentlich schon jeder, egal in welcher Rolle, sehen, daß Neid gepaart mit den Rezepten des Marxismus-Leninismus alle treffen, nicht nur die sog. "Reichen", sondern in erster Linie den Mittelstand und die Armen.

    Für mich vollkommen unverständlich ist, warum solche Argumente trotz der Erfahrungen mit dem Sozialismus in der einstigen Sowjetunion und den angeschlossenen sozialistischen Ländern, wo zwar (fast) alle gleich, aber gleich arm waren, heute noch immer ziehen können. Was SPÖ und Grüne wirtschaftlich vorbereiten, unterscheidet sich nicht wesentlich von den Vorgängen der einstigen Sowjetunion in der großen, sozialistischen Oktoberrevolution und den Jahren danach. Einziger Unterschied ist, daß die Mitteln des Tarnen und Täuschens nur noch ausgefeilter sind und die Enteignung über die Mitteln der Steuer stattfindet.

    Einen wesentlichen Punkt, den Sie am Rande angesprochen haben, möchte ich zur Diskussion stellen: das Verhalten der Parteien, und zwar von ÖVP und FPÖ. Bei TS auf der einen und SPÖ u.a. auf der anderen Seite sollte die Position ja annähernd klar sein. Daß manche Wortmeldungen der FPÖ nicht der Weisheit letzter Schluß sind, ist klar. Die ÖVP verteidigt im Moment noch gewisse "Werte", vor allem im wirtschaftlichen Bereich. "Keine neue Steuern" ist so eine Wortmeldung. Klingt gut. Nur muß ich dazu ergänzen: Ich traue der ÖVP gar nicht mehr über den Weg. Wenn die oberste Leitline das Anketten an die SPÖ ist und man sieht, wie oft die ÖVP schon umgefallen ist, dann kommt man zu dem Schluß, daß auch die ÖVP eine sozialistische Partei ist, und zwar eine sozialistische Partei auf Raten, die vorgibt, das Gegenteil zu tun, zum "Beweis" dies vorübergehend auch tut, am Ende aber nach den scheibchenweisen Umfallern wie die SPÖ in einem Sozialismus landet. Der Parteiobman hat es ja erst kürzlich wieder hinausposaunt, daß auch die ÖVP mit der Zeit gehen müsse, d.h. sich dem "öffnen" (d.h. anpassen) müsse, was ORF und andere Medien als den Willen des Volkes darstellen.

    • Sensenmann
      24. Januar 2015 12:40

      Der Schluß ist vollkommen richtig: Die ÖVP ist eine sozialistische Partei. Das Gute ist: Sie geht so lange mit der Zeit, bis sie verschwunden sein wird.

      Was dieser Buschek mit seinen "bunten Vögeln" und dem Öffnen der Wiener VP für den Zeitgeist begomnnen hat, kann dieser Juratschka nun mit wohl eben noch gerade kaum 10% in Wien einfahren. Die Kinderln der Döblinger und Hietzinger Hausfrauen sind eben Mangels Erziehung in Grundwerten von Volk und Staat ökobolschewistisch geworden, und mit ein paar Hofratswitwen, beamteten Bonzen und sozialismus-affinen Hausherren nebst dem ein oder anderen Bankster ist eben kein Staat zu machen.
      Aber die alte Diva ÖVP ist ja nun offen nach allen Seiten.
      Wie es Bolschewikenhuren eben sind....

  8. FranzAnton
    24. Januar 2015 07:50

    Danke, Herr Tögel, für Ihre wertvollen Informationen; sie helfen bei allfälligem Argumentationsbedarf.
    Die sich mir aufdrängende Frage lautet aber: Wie ist unserem linken Lügengewebe effizient entgegenzutreten, sodaß es für die Menschen einsichtig wird? Es ist unseren "Ruinatoren von Allem" nämlich gelungen, die mediale Lufthoheit zu erlangen. Zwar gilt "An ihren Taten sollt Ihr sie erkennen" - und da fallen die ubiquitären, wohlstandsgefährdenden Staatsschulden öffentlich massiv auf und ins Gewicht, neben anderen Fehlleistungen, welche allgemein bekannt sind, und im Blog ständig aufgezählt werden.

    Jedenfalls meine ich, dass jene im Blog Engagementbereiten sich zusammenfinden sollten, um Lösungen unserer immer bedrohlicher werdenden, Probleme anzupeilen.





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