Am Kap der schwarzen Hoffnung

Im Jänner 1990 konnte ich mit meinem Reisekollegen Emil Richter das Oberhaupt der Südafrikanischen Kirche interviewen. Wir folgten einer Empfehlung von Kardinal Groer, der kurz zuvor Professor Johann Adam Heyns bei einem Besuch österreichischer Bischöfe im Apartheid-Staat kennen gelernt hatte.

Heyns erwartete uns in seinem Haus in der Hauptstadt Pretoria. Er war damals „Moderator“ der protestantischen Niederduitse Gereformeerde Kerk, seit 1857 eine der Hauptsäulen der Herrschaft der holländischen Buren in Südafrika. Heyns öffnete uns dann die Augen für den wahren Hintergrund der Veränderung in Südafrika, die kurz nach unserem Besuch in die Entlassung von Nelson Mandela aus 27-jähriger Haft münden sollte. 1986 hatte es unter Präsident Pieter Willem Botha die schlimmsten „Negeraufstände“ in der Burenrepublik gegeben. In Angola standen 300.000 kubanische Truppen, die Hälfte davon bereits mit AIDS infiziert, in Mozambique noch einmal 100.000. Weiße südafrikanische Soldaten kämpften an allen Fronten.

In dieser Situation kam es 1986 zu einem Führungswechsel in der Südafrikanischen Kirche. Der neue Chef, Professor J.A.Heyns, berief umgehend eine Synode ein und ließ die Rassentrennung diskutieren. Dann passierte die Überraschung. Die Delegierten verabschiedeten eine Erklärung, in der sie die „Apartheed“ als Sünde verurteilten und die Kirche für schwarze Mitglieder öffneten. Drei Jahre später waren das bereits drei Millionen!

Als dann Staatspräsident Pieter Willem Botha nach einem Schlaganfall zurücktrat und der Afrikaander Frederik De Klerk an die Spitze der Nation gewählt wurde, hatte sich Südafrika bereits komplett gewandelt. Es gab keine Rassentrennung mehr im täglichen Leben, freilich noch die Herrschaft der Weißen. Das Land litt härter denn je unter den Sanktionen der UNO, die nunmehr auch von den USA und Europa eisern durchgezogen wurden. Die Wirtschaft stagnierte, die Inflation begann zu galoppieren und besonders die Weißen litten unter einer extrem hohen Steuerlast.

Die Nationale Partei, die seit 1948 regierte und die die seit jeher endemische Rassentrennung in Südafrika zu einem durchorganisierten Instrument der Politik gemacht hatte, begann nach einem Ausweg zu suchen. Dabei bewirkten nun die Veränderungen in der Sowjetunion seit Gorbatschows Machtantritt auch am Kap der Guten Hoffnung ein Neues Denken. Das Undenkbare wurde zur Politik. Nelson Mandela, der nach einem Terroranschlag auf einen weißen Supermarkt mit 174 Toten und 200 Verletzten als Mitverantwortlicher gefangen, verurteilt und auf der berüchtigten Sträflingsinsel Robben Island der Vergessenheit überantwortet worden war, durfte Anfang 1990 das Gefängnis verlassen und wurde wenige Tage nach unserer Abreise in der Dienstvilla des Gefängnisdirektors unter Hausarrest gehalten.

So konnten De Klerk und seine Minister mit ihm und anderen ANC-Führern bequem verhandeln. Mandela seinerseits hatte im Gefängnis seine Lektion gelernt. Er war 1960 nach einem burischen Massaker in der Township Sharpeville mit 69 Toten von der unter Mahatma Gandhi begründeten, gewaltfreien Linie des Afrikanischen Nationalkongresses abgewichen. Sein Vorgänger Albert Luthuli hatte noch 1960 für seine Politik der Gewaltfreiheit als erster Afrikaner den Friedensnobelpreis erhalten.

Der wegen Sharpeville zornige Mandela begann sich im Gefängnis zu ändern. Er begriff, dass die Buren eine gewaltige Macht innehatten und sehr an ihrer Heimat hingen. Die eine Million Engländer im Land konnten jederzeit auswandern und sich in Großbritannien, Kanada, USA, Neuseeland und vor allem Australien problemlos ansiedeln. Die holländischen Buren hingegen wollten nicht auswandern und sie hatten in der Regel mit ihren schwarzen Angestellten durchaus gute und familiäre Beziehungen. 1899/1900 hatten die Buren gegen Großbritannien gekämpft. Sie wollten mit ihren Provinzen Kapland, Oranje Freistaat und Natal unabhängig vom Empire sein. Und die Buren waren in Busch und Savanne gestählte, gefürchtete Kämpfer. Nur unter Aufbietung massiver Kräfte vermochten die Briten die in Afrika eingewurzelten Holländer niederzuwerfen.

Winston Churchill war als junger Mann dabei. Der Preis des Unabhängigkeitskampfes war hoch. Ein Drittel der burischen Bevölkerung – auch Frauen und Kinder – starb in Britischen Konzentrationslagern, die zum Vorbild für Lenin, Stalin und Hitler wurden.

Das erklärt auch, warum die Buren so hartnäckig an ihrer Herrschaft festhielten und nicht imstande waren, die den Briten 1910 abgetrotzte Unabhängigkeit mit den Schwarzen zu teilen. Umso mehr verwundert es, dass die Buren der neu gegründeten Südafrikanischen Union einen hoch gebildeten Philosophen und innovativen Denker als Premierminister stellten, der mit einer Unterbrechung von 1919 bis 1948 regierte – Jan Christiaan Smuts.

Er war nicht nur Guerillakämpfer im zweiten Burenkrieg 1902, sondern General im Ersten und Feldmarshall des Commonwealth im Zweiten Weltkrieg. Der oft zitierte Spruch: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ geht auf ihn zurück. Er war schon an der Gründung des Völkerbundes beteiligt und ganz zentral auch bei der Entstehung der UNO. Aber nach ihm wurden radikale burisch-weiße Führer gewählt.

Mandela begann auf Robben Island zu verstehen, dass ein Krieg mit den Buren nur in einem unfassbaren Blutbad enden konnte. Und niemand hätte von außen intervenieren können. Denn die weißen Südafrikaner hatten inzwischen gemeinsam mit Israel geheim Atombomben entwickelt und unternahmen 1978 an einem nebligen Tag in den Gewässern um die Antarktis in 400 m Höhe zwischen zwei Wolkenschichten einen Atombombenversuch in der Atmosphäre. Amerikanische Satelliten haben den Explosionsblitz registriert und nach Washington gemeldet. Ein halbes Jahr später teilte US-Präsident Jimmy Carter diese Tatsache der staunenden Welt mit. 1990 verfügte das Land im Nuklearinstitut Pelindaba über sechs einsatzbereite Atombomben der Hiroshimaklasse, genug, um jeden Einmischungsversuch der Vereinten Nationen abzuschrecken.

Mandela begann im Gefängnis die Sprache der Buren zu lernen, das „Afrikaans“. Er wollte seinen Gegnern sprachlich auf Augenhöhe begegnen, und auf die Buren hat das großen Eindruck gemacht. Sie waren so stolz auf ihre eigene „afrikanische“ Sprache, die vom Holländischen bereits deutlich abwich. Der Versuch, das Afrikaans in den Schulen der Schwarzen zu lehren, hat zu den Eruptionen 1986 geführt, vergleichbar der Intifada in Palästina. Der Xsosa-Häuptling Mandela aus den Drakensbergen lebte seinen Landsleuen nun ein neues Paradigma vor: Hört auf zu kämpfen, lernt von den Weißen und bereitet euch auf eine friedliche Machtübernahme vor.

Die Leistung Mandelas ist unbestritten, aber man sollte auch auf den tieferen Hintergrund der Veränderungen in Südafrika hinweisen, nämlich auf die Wende der burischen Nationalkirche am Tiefpunkt der Herrschaft der Afrikaander. Professor Heyns wurde – vermutlich von radikalen Buren – am 5. November 1994 durch ein Fenster jener Villa, in der wir das Interview gemacht hatten, erschossen. Diese schlimme Tatsache habe ich erst 2013 Wikipedia entnommen. Gerade Heyns hätte auch ein Friedensnobelpreis gebührt.

Es ist auffällig, dass so viele Kämpfer für den Frieden ermordet wurden: Abraham Lincoln 1865, John F. Kennedy 1963, Senator Robert Kennedy und Martin Luther King 1968, der ägyptische Staatspräsident Anwar Sadat 1980, Israels Premierminister Yitzhak Rabin 1994.

Die Hölle fordert scheinbar für jeden Fortschritt in Liebe ein Blutgeld. Vielleicht muss man auch die Kronprinzen Rudolf (Mayerling 1889) und Ferdinand (Sarajevo 1914) hinzuzählen.

Bei einem Vortrag über dieses Thema meldete sich eine Dorothea zu Wort. Die Lehrerin war 1986 drei Wochen in Südafrika gewesen und hat dort eine niedergedrückte Stimmung im Land erlebt. Als sie dem schwarzen Personal ihrer weißen Gastgeber beim Abräumen nach einem Dinner helfen wollte, erlebte sie Erstaunliches. Die schwarzen Fräuleins fragten sie, ob sie unzufrieden mit dem Service war, und fast weinten sie. „Wenn Sie diese Arbeit machen, dann verlieren wir unseren Job!“ So prallte eine liberale Einstellung auf die harte Realität.

Nur drei Jahre später erlebten wir Südafrika bereits ganz anders. Die Stimmung war nicht mehr verbittert, aggressiv. Überall fröhliche Gesichter. Deprimiert waren eher die Weißen – wegen der hohen Steuerprogression. Und genau ein Jahr nach unserem Besuch wurde Mandela am 11. Februar 1990 freigelassen. Im Jahr darauf einigte man sich auf eine neue Verfassung und am 27. April 1994 gab es die ersten vollständig demokratischen Wahlen in Südafrika, die der ANC haushoch gewann, und Nelson Mandela wurde am 9. Mai der erste schwarze Präsident der Union. Als er sein Amt antrat, hatte er bereits – 1993 – in Oslo gemeinsam mit Frederik De Klerk den Friedensnobelpreis erhalten. Nelson Rohlihlaha Mandela regierte acht Jahre und gab sein Amt demokratisch an Thomas Mbeki weiter und dieser dann an den heutigen Präsidenten Jacob Zuma, einen Zulu.

Ein Freund aus dem Kreis des Akademikerbundes, der Ökonom und Absolvent der Diplomatischen Akademie – Dr. Alfred Ferdinand Kührer – hörte im April 1993 aus dem Autoradio von der Einberufung von Wahlbeobachtern. Er meldete sich spontan und war dann tatsächlich mehrere Wochen bei der Wahlvorbereitung und -durchführung dabei. Weitere solche Missionen bis zum Jahr 2000 sollten für ihn folgen: Mozambique, Togo, Simbabwe, Elfenbeinküste, Bosnien, Kosovo, Palästina, Sri Lanka und Ecuador. Südafrika scheint dabei die am umfassendsten durchgeführte internationale Wahlbeobachtung gewesen zu sein. Und es hat sich ausgezahlt. Obwohl die folgenden Wahlen nicht mehr von der UNO überwacht wurden, haben sich die Südafrikaner an die 1994 etablierten Verfahren weiter gehalten.

Südafrika wird als ein Wunder der modernen Geschichte in die Annalen der Menschheit eingehen. Nach Adam Riese war das Land auf einem Todeskurs zu einem Rassenkrieg. Aber es kam anders. Nelson Mandela war für den letztendlichen Friedenskurs ungeheuer wichtig, so aber auch der Paradigmenwechsel in der burischen Hauptkirche und die Weltenwende, die unter Gorbatschow von Moskau ausging.

Eine Kollegin berichtete 2013 bei einer Lesung von dem Film Clint Eastwoods „Invictus“ mit Morgan Freeman als Nelson Mandela, wo eine Schlüsselszene der südafrikanischen Geschichte dargestellt wird: Nelson war gerade ins Amt gekommen und besuchte im Springbok-Stadion von Soweto (heute Nelson Mandela-Stadion) ein Spiel der südafrikanischen „Spring-bok“ Rugby Nationalmannschaft gegen Neuseeland. Die Stimmung war gespannt, denn in dem einstigen Symbol der weißen Herrschaft spielte nur ein einziger Schwarzer. Und die Springboks waren nicht mehr gewohnt, gegen eine Weltklassemannschaft anzutreten.

Ironiescherweise hieß die neuseeländische Mannschaft „All Blacks“ und sie verloren diesmal gegen eine furios kämpfende Springbok-Mannschaft. Mandela zog sich spontan das Trikot der südafrikanischen Nationalmannschaft an und übergab so den Pokal an „seine“ Mannschaft. Das Stadion jubelte und Nelson hatte für den Frieden und die Zukunft symbolisch etwas Unglaubliches geleistet – die Schwarzen begannen sich für die Springboks zu begeistern. Heute gibt es da nur mehr drei weiße Profis, die anderen sind schwarz oder farbig. Clint Eastwood hat mit Invictus genau eine der Charaktereigenschaften Mandelas porträtiert, die so viel zu Freiheit und Frieden beigetragen hat.

Paul Fischer ist Journalist und Vorstandsmitglied des Wiener Akademikerbundes.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Januar 2015 06:34

    Herr Fischer, warum verlassen soviele weisse Suedafrikaner ihre Heimat, frustriert wegen ausufernder Unsicherheit und wachsender Diskriminierung, diesmal gegen sie gerichtet? Warum faellt Suedafrika wirtschaftlich immer weiter zurueck?
    Ich war noch nie in Suedafrika, aber was ich hoere und lese ist nicht gerade ermutigend.

  2. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Januar 2015 11:43

    Dieser Beitrag legt ein weiteres Mal den Zynismus offen, mit dem westliche Politik und gleichgeschaltete journalistische Schickeria in Sachen Südafrika und Israel mit zweierlei Maß messen:

    Hier ein verdammenswertes Apartheidregime, das boykottiert und geächtet wurde. Wo Weiße Schwarze aufs brutalste unterdrückt haben. Und das zurecht schließlich scheiterte.
    Obwohl die Machtübernahme durch eine schwarze Kleptokratie inzwischen sukzessive zum Erodieren rechtsstaatlich-freiheitlicher Strukturen und zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen, sowohl jener der Schwarzen wie auch jener der verbliebenen Weißen, die noch nicht vor dem zunehmendem Terror gegen sie geflüchtet sind, führt.

    Was aber weder obige Politiker noch die erwähnte Journaille besonders zu interessieren scheint.

    Und dort eine - inzwischen weitgehend rechtsextreme Politik (Netanjahu, Lieberman etc.) die, um sich vor "Terroristen" - jener Teil der autochthonen Bevölkerung, der Zerstörung von Siedlungen und Verdrängung nicht wehrlos hinnimmt - zu schützen, zu Methoden der Apartheidpolitik greift, die jene des einstigen südafrikanischen Regimes übertreffen:
    Mauerbau, Ghettoisierung, willkürliche Besetzung und Zersiedlung palästinensischen Landes, Zerstörung materieller und immaterieller Infrastruktur, wie Strom- und Wasserleitungen, Schulen, Krankenhäuser etc.

    Der zudem sämtliche der zahlreichen bisher gegen ihn verfaßten UNO-Resolutionen ohne weitere Konsequenzen mißachten darf.
    Und den die gesamte westliche Welt als gehätscheltes Mitglied der demokratischen Staatengemeinschaft hochhält und finanziert.

    Wer dies anders sieht, dem sei dringend ein Studienaufenthalt im Gaza-Streifen empfohlen. Und zwar nicht nur eine zweistündige Sightseeing-Tour im mit internationalem Presseschild gewappneten und vollklimatisierten Landcruiser, sondern eine Woche lang, mitten unter der Bevölkerung...

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Januar 2015 13:19

    des öfteren hörte ich im Bekanntenkreis die Frage, wieso die vielen Schwarzafrikaner den gefährlichen Seeweg nach Europa zur Flucht wählen.
    Was hindert sie, in Südafrika um Asyl anzusuchen?


alle Kommentare

  1. sldfh (kein Partner)
    05. Januar 2015 12:03

    Das ist wohl einer der dümmsten Versuche eines Nazis die Geschichte Südafrikas umzuschreiben.

    Ich empfehle dazu die Autobiographien Mandelas und De Klerks zu lesen.
    Die stehen dem Nazi hier diametral entgegen.
    Aber vermutlich ist der Nazi hier ja aus einer anderen Dimension, wenn er Dinge sieht die es gar nicht gegeben hat.

    Der hat wohl auch zu viele Sundowner gesoffen um diesen Beitrag zu verfassen zu können.

  2. oberösi
    04. Januar 2015 11:43

    Dieser Beitrag legt ein weiteres Mal den Zynismus offen, mit dem westliche Politik und gleichgeschaltete journalistische Schickeria in Sachen Südafrika und Israel mit zweierlei Maß messen:

    Hier ein verdammenswertes Apartheidregime, das boykottiert und geächtet wurde. Wo Weiße Schwarze aufs brutalste unterdrückt haben. Und das zurecht schließlich scheiterte.
    Obwohl die Machtübernahme durch eine schwarze Kleptokratie inzwischen sukzessive zum Erodieren rechtsstaatlich-freiheitlicher Strukturen und zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen, sowohl jener der Schwarzen wie auch jener der verbliebenen Weißen, die noch nicht vor dem zunehmendem Terror gegen sie geflüchtet sind, führt.

    Was aber weder obige Politiker noch die erwähnte Journaille besonders zu interessieren scheint.

    Und dort eine - inzwischen weitgehend rechtsextreme Politik (Netanjahu, Lieberman etc.) die, um sich vor "Terroristen" - jener Teil der autochthonen Bevölkerung, der Zerstörung von Siedlungen und Verdrängung nicht wehrlos hinnimmt - zu schützen, zu Methoden der Apartheidpolitik greift, die jene des einstigen südafrikanischen Regimes übertreffen:
    Mauerbau, Ghettoisierung, willkürliche Besetzung und Zersiedlung palästinensischen Landes, Zerstörung materieller und immaterieller Infrastruktur, wie Strom- und Wasserleitungen, Schulen, Krankenhäuser etc.

    Der zudem sämtliche der zahlreichen bisher gegen ihn verfaßten UNO-Resolutionen ohne weitere Konsequenzen mißachten darf.
    Und den die gesamte westliche Welt als gehätscheltes Mitglied der demokratischen Staatengemeinschaft hochhält und finanziert.

    Wer dies anders sieht, dem sei dringend ein Studienaufenthalt im Gaza-Streifen empfohlen. Und zwar nicht nur eine zweistündige Sightseeing-Tour im mit internationalem Presseschild gewappneten und vollklimatisierten Landcruiser, sondern eine Woche lang, mitten unter der Bevölkerung...

    • Normalsterblicher
      05. Januar 2015 23:19

      @ Oberösi:

      Stimmt schon - es schwankt eben in den sog. "meinungsbildenden" Kreisen auffällig die Bereitschaft, Einfühlungsvermögen zu investieren.

  3. Politicus1
    03. Januar 2015 13:19

    des öfteren hörte ich im Bekanntenkreis die Frage, wieso die vielen Schwarzafrikaner den gefährlichen Seeweg nach Europa zur Flucht wählen.
    Was hindert sie, in Südafrika um Asyl anzusuchen?

  4. simplicissimus
    03. Januar 2015 06:34

    Herr Fischer, warum verlassen soviele weisse Suedafrikaner ihre Heimat, frustriert wegen ausufernder Unsicherheit und wachsender Diskriminierung, diesmal gegen sie gerichtet? Warum faellt Suedafrika wirtschaftlich immer weiter zurueck?
    Ich war noch nie in Suedafrika, aber was ich hoere und lese ist nicht gerade ermutigend.





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