Jene Zuwanderung, die man kritisieren darf

Autor: Wolfgang Maurer

Fundamente „Europäischer Bildung“

Autor: Josef Stargl

„Wer Antisemit ist, bestimmen wir!“

Autor: Elmar Forster

Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Mehr Konsequenz beim Gendern!

Kann uns irgendjemand erklären, wieso wir nirgends, nicht einmal in den linksgrünsten Pamphleten, von ukrainischen SeparatistInnen, von IslamistInnen und anderen TerroristInnengruppen, von TriebtäterInnen, KinderschänderInnen oder PädophilInnen lesen?

Oder warum in Polizeiberichten nie von RaserInnen und anderen VerkehrssünderInnen, von EinbrecherInnen, die das DiebInnengut untereinander aufteilen, oder von MörderInnen und sonstigen VerbrecherInnen die Rede ist? Und warum wird bei Menschenansammlungen nie vor TaschendiebInnen gewarnt? Kann es sein, dass hier die Frauen nicht hinreichend ernst genommen werden?

Wenn selbst so unverdächtige öffentliche Einrichtungen wie die MetallarbeiterInnengewerkschaft oder verschiedene AutofahrerInnenclubs immer wieder als notorische WiederholungstäterInnen unangenehm auffallen, herrscht da nicht akuter Handlungsbedarf? Nicht einmal in so erfreulichen Dokumenten wie Heiratsanzeigen sind wir bisher jemals auf die gendergerechte Bezeichnung „Brau/äutIgampaar“ gestoßen. Wenn von jedem/jeder ORF-ModeratorIn zu Recht verlangt wird, dass er/sie seinem/seiner/ihrem/ihrer jeweiligen GesprächspartnerIn die gebührende Achtung seiner/ihrer Person entgegenbringt, dann darf wohl auch von jedem Journalisten/jeder Journalistin erwartet werden, dass er/sie sich bemüht, durch konsequentes Gendern jede/n einzelne/n seiner/ihrer LeserInnen in seiner/ihrer persönlichen Würde ernst zu nehmen. Frau Heinisch-Hosek, hier harrt Ihrer eine wahre Herkules/Brünhildenaufgabe!

P.S.: Wir kennen allerdings auch Frauen, die selbstbewusst genug sind, ihre Würde nicht im Binnen-I zu definieren, sondern der Lesbarkeit von Texten den Vorzug zu geben.

Mag. Eva Maria Schmied war AHS-Deutschlehrerin und hat mit ihren Klassen Redewettbewerbe gewonnen und den Schreibwettbewerb eingeführt. Dr. Günther Schmid ist wissenschaftlicher Vortragender, Leiter der Bildungsplattform „Leistung und Vielfalt“ und ehemaliger Direktor der Sir-Karl-Popper-Schule.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2014 07:21

    @ Günter Schmid und Eva Maria Schmied
    **********************************!

  2. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2014 07:56

    Die Verfasser aller dieser Nachrichten und Pamphlete sind eben inkonsequent gegenüber ihren eigenen Vorstellungen.
    Für mich hat all dieser Blödsinn (Binnen-I, Gender-Gap, Weibliche Form von Magister, Doktor usw.) ohnehin keine Bedeutung, wie ich auch nicht alles nach der nunmehrigen Reform der Rechtschreiberefom beachte. Leid tun mir aber alle Schulkinder und Studenten, welchen mit diesem Mist konfrontiert sind.
    Es ist eben eine neue Definitation der fünf Sinne:
    Unsinn, Wahnsinn, Schwachsinn, Blödsinn und Stumpfsinn.

  3. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2014 05:36

    Ist mir auch schon aufgefallen, etwa anhand der fehlenden FaschistInnen, insbesondere der aktuell besonders aktiven LinksfaschistInnen.

    Optimaler Weise sollte versucht werden, das Binnen - I lächerlich zu machen; bis dato fehlt hiezu ein eingängiger "Kalauer", den niemand vergisst.

    Wie wär's mit einem Wettbewerb unter uns Bloggern?

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2014 08:00

    Merke: Alles Böse ist ausschließlich männlichen Ursprungs!
    Daher gibt es nur Diebe, Räuber, Mörder, Betrüger, Faschisten und Nationalsozialisten! ;-)

  5. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer Feigling
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2014 16:41

    >> Kann uns irgendjemand erklären, wieso wir nirgends, nicht einmal in den linksgrünsten Pamphleten, von ... KinderschänderInnen oder PädophilInnen lesen?

    Ja!
    Das ist ganz einfach. Den Dschenderisten geht es nicht um Konsequenz oder Gleichstellung, sondern einzig und allein um die Vorherrschaft der Frauen in der Sprache.

    Ich habe einmal eine Empfehlung der OÖ-Landregierung im Netz gefunden, in der ganz klar darauf hingewiesen wird, dass bei negativen Begriffen auf die Doppelnennung bzw. das Binnen-I verzichtet werden kann.

    Aber wir können auch scharf kontern.
    Ich z.B. schreibe/spreche, wenn ich zynisch bin, nur von Mörderinnen, Steuerhinterzieherinnen und Vergewaltigerinnen.

    Ja, man beachte das klein geschriebene i!
    Die Frauen wollen genannt werden und ich erfülle ihnen ihren Wunsch.
    Und wenn sich ein Feminist aufregt, dann antworte ich: "Denkt euch doch die Männer mit!"

    Wenn ich nicht zynisch, sondern seriös unterwegs bin, verzichte ich auf die unsägliche Endung -in. Denn schließlich gibt es keine offizielle männliche Endung. (So sehr werden die Männer in der deutschen Sprache diskriminiert.)

    PS:
    Frau Mag. Schmied bezeichnet sich als Deutschlehrerin.
    Vielleicht kann sie mir verraten, worin der Unterschied zwischen der Rolle eines Deutschlehrers und der Rolle einer Deutschlehrerin besteht?
    Ist dieser Unterschied wesentlich für den Deutschunterricht?

  6. Ausgezeichneter KommentatorMarcus Aurelius
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2014 13:42

    Wunderschöner Artikel!
    Kleiner Nachtrag: Auch das weite Berufsfeld der Huren SexualerabeiterInnen, BordsteinschwalbInnen und GunstgewerblerInnen wurde schändlicherweise noch nicht erfasst. Ts, ts! Zumal die TschänderantInnen bisher mindestens fünf GeschlechterInnen erschnuppert haben, sei für alle TastaturklopferInnen von Polizei, Zeitungen, Gesetzgebern, Gerichten und Gutmenschen folgende Sprachdirektive erteit, was auch kostbare Druckerschwärze und Papier einspart ... Reihenfolge
    w, m, u (unentschlossen), tv (transvestitisch) und tg (transgenderisch):

    Hure / Hurer / Hur? / Hurerl / Hurrah
    Nutte / Nutterich / Nutella / Nutundfeder / Nuttomat

    ... und so weiter.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAlternativlos
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2014 17:50

    Die Genderitis ist eine sehr gefährliche Hirnkrankheit!
    Sie führt in kürzester Zeit zur völligen Verblödung !

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMarcus Aurelius
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2014 13:42

    Wunderschöner Artikel!
    Kleiner Nachtrag: Auch das weite Berufsfeld der Huren SexualerabeiterInnen, BordsteinschwalbInnen und GunstgewerblerInnen wurde schändlicherweise noch nicht erfasst. Ts, ts! Zumal die TschänderantInnen bisher mindestens fünf GeschlechterInnen erschnuppert haben, sei für alle TastaturklopferInnen von Polizei, Zeitungen, Gesetzgebern, Gerichten und Gutmenschen folgende Sprachdirektive erteit, was auch kostbare Druckerschwärze und Papier einspart ... Reihenfolge
    w, m, u (unentschlossen), tv (transvestitisch) und tg (transgenderisch):

    Hure / Hurer / Hur? / Hurerl / Hurrah
    Nutte / Nutterich / Nutella / Nutundfeder / Nuttomat

    ... und so weiter.


alle Kommentare

  1. Shiv (kein Partner)
  2. Rebeca (kein Partner)
    21. Januar 2015 14:24

    What an awesome way to explain this-now I know evyitehrng! http://xkjvhpjw.com [url=http://ndegtbexr.com]ndegtbexr[/url ] [link=http://uzmwsmjah.com]uzmwsmjah[/link ]

  3. Karwan (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:55

    Awesome you should think of soimhteng like that

  4. Jim (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:02

    Didn't know the forum rules allowed such bralniilt posts.

  5. Letlhogonolo (kein Partner)
    19. Januar 2015 16:19

    You made some really good potnis there. I looked on the web for additional information about the issue and found most individuals will go along with your views on this site.

  6. Enola (kein Partner)
    19. Januar 2015 09:37

    {I|We} {recently|just} {uncovered|discovered|found} this {great|soid|amazing|awesome} {blog|site} Generally I do not learn post on blogs, however I would like to say that this write-up very puresresd me to try and do it! Your writing taste has been amazed me. Thanks, very great article .

  7. mario (kein Partner)
    25. August 2014 07:27

    Und wo ist die Forderung nach einer Frauenquote beim Kampf gegen IS?

  8. Marcus Aurelius (kein Partner)
    22. August 2014 13:42

    Wunderschöner Artikel!
    Kleiner Nachtrag: Auch das weite Berufsfeld der Huren SexualerabeiterInnen, BordsteinschwalbInnen und GunstgewerblerInnen wurde schändlicherweise noch nicht erfasst. Ts, ts! Zumal die TschänderantInnen bisher mindestens fünf GeschlechterInnen erschnuppert haben, sei für alle TastaturklopferInnen von Polizei, Zeitungen, Gesetzgebern, Gerichten und Gutmenschen folgende Sprachdirektive erteit, was auch kostbare Druckerschwärze und Papier einspart ... Reihenfolge
    w, m, u (unentschlossen), tv (transvestitisch) und tg (transgenderisch):

    Hure / Hurer / Hur? / Hurerl / Hurrah
    Nutte / Nutterich / Nutella / Nutundfeder / Nuttomat

    ... und so weiter.

  9. NC (kein Partner)
    22. August 2014 12:49

    Die Welt brennt und ihr einziges Problem ist das Binnen-I ?

  10. Cmh (kein Partner)
    21. August 2014 20:40

    Warum immer nur die Berufs- und sonstigen Bezeichnungen sowie die Titel getschändert werden und nicht - was eigentlich viel naheliegender wäre - die Namen der geschänderten TätigkeitlerInnen wissen die Götter. Vielleicht kann da jetzt bereits die Frau Nationalratspäsidentin PrammerIn ein gutes Wort bei Sankt Marx einlegen. Vielleicht erklärt es uns auch die Frau Nationalrätin (Ex- oder Alt- sei dahingestellt) Rauchin-Kallatin. Letztere könnte uns auch gleich bei dem durch die Doppelnamen verursachten aesthetischen Probleme hinweghelfen.

    • cmh (kein Partner)
      21. August 2014 20:47

      Dass die ganze Schose nicht so einfach ist, kann daraus erkannt werden, dass es bei z.B. RauchfangkehrerIn nicht klar ist, ob damit die diese Tätigkeit eigentverantwortlich ausübende Handwerkerin oder nur die Frau des Rauchfangkehrers gemeint ist.

      Schließlich bleibt immer noch die Frage, warum denn die Frauen, die doch immer alles gleich wie die Männer haben wollen - gleiches Gehalt, gleiche Tätigkeiten, gleiche Aufstiegschancen etc - ausgerechnet bei den Wörtern dieser angeblich so gleich geleisteten Tätigkeiten auf das grammatische Futerl so ganz besonderen Wert legen.

      Der aus alldem sich aufdrängende Schluss, dass es Frauen halt doch nicht so mit der Logik haben ist sicher nur böse matschistisch.

      PS: Aufgedrängt hat sich mir angsichts des Rektors Blimlinger doch die Frage, warum der immer so darauf besteht, eine Zirde der Weiblichkeit zu sein.

    • wolf (kein Partner)
      21. August 2014 23:35

      ich hätte nur ein paar Fragen:
      (1) was hat der Heilige Markus damit zu tun?
      (2) bezüglich ästhetischer Probleme mit Doppelnamen: haben Sie schon einmal einen Blick in ein Buch zur Österreichischen Geschichte gemacht?
      (3) ad Rauchfangkehrerin: erkennen Sie die Tautologie in ihrem Denken wirklich nicht?
      (4) ad Logik ... ach ich lass es
      (5) was Ihren unflätigen Ton betrifft ...

    • cmh (kein Partner)
      22. August 2014 12:50

      Da hat wohl einer ein paar Vokabeln gelernt und dazu etwas Kreide gefressen.

      ad (4) währe wohl zu peinlich gewesen.
      ad (5) wie in der Comunity (!?) über die Männer gesprochen wird, haben Sie anscheinend noch nie wahrgenommen ...
      ad (3) es ist eine Ambiguität. Die Tautologie ist etwas anderes.
      ad (2) was ein Buch über österreichische Geschichte mit Doppelnamen zu tun haben könnte, entzieht sich mir zugegebener Weise. Höchstens etwas zu mangelnder Konsequenz.
      ad (1) Karl Marx ist doch der Säulenheilige aller Linxen. Das hat mit dem Evangelisten rein gar nichts zu tun.

    • DailyMirror (kein Partner)
      22. August 2014 17:36

      Ich glaube, da kann ich aushelfen:
      (1) Sankt Marx ist nach dem Evangelisten benannt. Wenn Sie den Charly Marx gemeint haben - dann sagen Sie's doch gleich.
      (2) Schon mal was gehört von einer gewissen Familie Habsburg-Lothringen?
      (3) Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mir ist das mit den RauchfangkehrerInnen durchaus klar. Wesentlich schwieriger wird es bei der - von Ihnen offenbar keineswegs in Frage gestellten - "Frau Doktor"...
      (4), (5) Ach, das lasse ich lieber auch.

  11. Holmes (kein Partner)
    21. August 2014 19:26

    Müsste nicht auch - konsequenterweise - für dieses ständig wechselnde Geschlecht von der/die/das Wurst zusätzlich eine eigene Version beim Gendern angewandt werden? Also, zum Beispiel, statt TravestiekünstlerIn die erweiterte Form TravestiekünstlerInEs.

  12. Alternativlos (kein Partner)
    21. August 2014 17:50

    Die Genderitis ist eine sehr gefährliche Hirnkrankheit!
    Sie führt in kürzester Zeit zur völligen Verblödung !

    • Torres (kein Partner)
      22. August 2014 17:56

      Ganz richtig. Das Problem dabei ist, dass die bereits völlig Verblödeten natürlich nicht wissen und merken, dass sie verblödet sind.

  13. wolf (kein Partner)
    21. August 2014 16:42

    Schon einmal darüber nachgedacht, dass das ganze Geseiere in diesem Blog über die Genderei an der Realität vorbei geht und sich ohnehin niemand wirklich darum schert? Ich für meinen Teil kenne keinen Linken, der darauf wahnsinnig viel Wert legen würde. Im Gegenteil: die meisten stört es ohnehin.

    Aber schon klar: dann gäbe es hier im Blog ein Thema weniger über das man sich echauffieren, eine Sache weniger, die man tapfer, mutig, sich selbst auf die Heldenschulter klopfend bekämpfen könnte.

    • blem-blem
      21. August 2014 21:03

      Na ja, an den Unis soll man ja mit Feminismus und Gender-Mainstreaming traktiert werden. Und in schriftlichen Arbeiten der Studenten soll es berücksichtigt werden müssen.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      22. August 2014 09:58

      @wolf
      Wenn die Genderei sogar die Linken stört, warum hören sie nicht endlich auf mit diesem Blödsinn?
      Wahrscheinlich stört´s nur die Linken während die Linkinnen den Unsinn mangels Verstand hurtig weitertreiben!

    • wolf (kein Partner)
      22. August 2014 10:12

      das ist wohl richtig und auch sehr unangenehm; auch für Angebotslegungen und andere Dokumente an Ministerien wird das verlangt (ich selbst hab mich mit Übersetzungen von Schulungsunterlagen herumgeschlagen - für ein Schulungsunternehmen, das für ein Ministerium gearbeitet hat).
      Aber: zum einen sind das Ausnahmen und zum anderen hat niemand eine Freud' damit, im Alltag kümmert sich kein Mensch darum - auch kein Linker, vielmehr ist es so, dass es wohl niemanden gibt, der sich nicht darüber lustig macht. Im Allgemeinen ist es auch so, dass nicht - wie hier oft behauptet wird das Binnen-I verlangt wird, sondern "der Versuch unternommen werden soll, möglichst neutral zu formulieren".
      Und: die eine oder andere sprachliche Anpassung gebietet die Höflichkeit, wer sich generell gegen alles ausspricht, was mit Gendern zu tun hat, schüttet das Kind mit dem Bade aus und ist um nichts besser, als jene, die alles gendern wollen, was ihnen über den Weg läuft.

    • wolf (kein Partner)
      22. August 2014 10:16

      sorry, bezog sich auf @blem-blem.

  14. Sandwalk
    21. August 2014 11:05

    Grandios!

    Ein Begriff fehlt mir aber in der Sammlung. Ich reiche ihn nach.
    Da es unter den Frauen im Dritten Reich besonders viele gab, die restlos und in grenzenlose Liebe schmachtend vom Führer begeistert waren - man sehe sich nur die Filme von damals an - ist es nicht nur dem Genderdeutsch gemäß, sondern durchaus realistisch, wenn wir in Zukunft von NationalsozialistInnen sprechen und schreiben.

  15. mitzi
    20. August 2014 21:37

    Wozu brauchen wir noch ein Frauenministerium, wir haben ja ein -Innen-Ministerium!

  16. Anonymer Feigling
    20. August 2014 16:41

    >> Kann uns irgendjemand erklären, wieso wir nirgends, nicht einmal in den linksgrünsten Pamphleten, von ... KinderschänderInnen oder PädophilInnen lesen?

    Ja!
    Das ist ganz einfach. Den Dschenderisten geht es nicht um Konsequenz oder Gleichstellung, sondern einzig und allein um die Vorherrschaft der Frauen in der Sprache.

    Ich habe einmal eine Empfehlung der OÖ-Landregierung im Netz gefunden, in der ganz klar darauf hingewiesen wird, dass bei negativen Begriffen auf die Doppelnennung bzw. das Binnen-I verzichtet werden kann.

    Aber wir können auch scharf kontern.
    Ich z.B. schreibe/spreche, wenn ich zynisch bin, nur von Mörderinnen, Steuerhinterzieherinnen und Vergewaltigerinnen.

    Ja, man beachte das klein geschriebene i!
    Die Frauen wollen genannt werden und ich erfülle ihnen ihren Wunsch.
    Und wenn sich ein Feminist aufregt, dann antworte ich: "Denkt euch doch die Männer mit!"

    Wenn ich nicht zynisch, sondern seriös unterwegs bin, verzichte ich auf die unsägliche Endung -in. Denn schließlich gibt es keine offizielle männliche Endung. (So sehr werden die Männer in der deutschen Sprache diskriminiert.)

    PS:
    Frau Mag. Schmied bezeichnet sich als Deutschlehrerin.
    Vielleicht kann sie mir verraten, worin der Unterschied zwischen der Rolle eines Deutschlehrers und der Rolle einer Deutschlehrerin besteht?
    Ist dieser Unterschied wesentlich für den Deutschunterricht?

  17. terbuan
    20. August 2014 08:00

    Merke: Alles Böse ist ausschließlich männlichen Ursprungs!
    Daher gibt es nur Diebe, Räuber, Mörder, Betrüger, Faschisten und Nationalsozialisten! ;-)

  18. Gerhard Pascher
    20. August 2014 07:56

    Die Verfasser aller dieser Nachrichten und Pamphlete sind eben inkonsequent gegenüber ihren eigenen Vorstellungen.
    Für mich hat all dieser Blödsinn (Binnen-I, Gender-Gap, Weibliche Form von Magister, Doktor usw.) ohnehin keine Bedeutung, wie ich auch nicht alles nach der nunmehrigen Reform der Rechtschreiberefom beachte. Leid tun mir aber alle Schulkinder und Studenten, welchen mit diesem Mist konfrontiert sind.
    Es ist eben eine neue Definitation der fünf Sinne:
    Unsinn, Wahnsinn, Schwachsinn, Blödsinn und Stumpfsinn.

  19. Wyatt
    20. August 2014 07:21

    @ Günter Schmid und Eva Maria Schmied
    **********************************!

  20. FranzAnton
    20. August 2014 05:36

    Ist mir auch schon aufgefallen, etwa anhand der fehlenden FaschistInnen, insbesondere der aktuell besonders aktiven LinksfaschistInnen.

    Optimaler Weise sollte versucht werden, das Binnen - I lächerlich zu machen; bis dato fehlt hiezu ein eingängiger "Kalauer", den niemand vergisst.

    Wie wär's mit einem Wettbewerb unter uns Bloggern?

    • Wyatt
      20. August 2014 07:18

      Die Auftragsschreiber - unter uns Bloggern - würden den Wettbewerb verzerren und von relevanten Themen ablenken!

    • Johann Glaser (kein Partner)
      21. August 2014 16:45

      Was halten Sie von "FaschistInnen und FaschistAußen"?





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung