Die Mär vom kriminellen Ausländer

Es ist alles nur Einbildung, ein Klischee, das Ergebnis jahrelanger Hetze durch rechte Populisten, eine Verschwörung der Ausländerfeinde. Jugendliche mit Migrationshintergrund sind gar nicht krimineller als ihre autochthonen Altersgenossen, jubelt der Spiegel: „Die Mär vom kriminellen Ausländer“. Der Spiegel bezieht sich auf ein „Gutachten“ des Kriminalwissenschaftlers Christian Walburg. Er hat das 18 Seiten dünne Papier mit Titel „Migration und Jugenddelinquenz – Mythen und Zusammenhänge“ im Auftrag des „Mediendienstes Integration“ erstellt. Walburg hat zu diesem Zweck verschiedene und ganz nach seinem Gusto ausgewählte Studien analysiert.

Conclusio: Jugendliche mit Migrationshintergrund sind nicht überdurchschnittlich kriminell. Das ist nur ein Mythos, ein Klischee und eine böse Verleumdung xenophober Rechtspopulisten. Doch schon beim Lesen des Spiegel-Artikels kommen an dieser Aussage erste Zweifel auf. „Größere Aussagekraft als die Zahlen aus der Polizeistatistik haben Walburg zufolge repräsentative Befragungsstudien“, schreibt das Sturmgeschütz der Demokratie. Was nicht passt, wird passend gemacht. Wie kommt Walburg zu diesem seltsamen Schluss? In seinem Gutachten führt er nicht minder seltsame Gründe an, warum offiziellen Kriminalstatistiken nicht zu trauen ist.

So bilden diese Statistiken nur das „Hellfeld der Kriminalität“ ab. Ja sicher, was sonst? Walburg unterstellt damit indirekt, dass die Dunkelziffer bei autochthonen Jugendlichen höher ist als bei jenen mit Migrationshintergrund. Eine völlig aus der Luft gegriffene Behauptung. Außerdem würden „junge Ausländer vermehrt in ohnehin kriminalitätsbelasteten Ballungsräumen leben“. Mag schon sein, das erklärt vielleicht die höhere Kriminalitätsrate, reduziert sie aber nicht.

Walburg führt auch den ein oder anderen berechtigten Kritikpunkt an, wie zum Beispiel, dass die Statistiken auch Ausländer mit einbeziehen, die ihren Wohnsitz nicht in Deutschland haben und andererseits viele Jugendliche mit Migrationshintergrund die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

In Berlin gibt es allerdings eine Statistik zu Gewaltdelikten von Jugendlichen, die sehr wohl nach Herkunft und Migrationshintergrund differenziert. Ergebnis: Autochthone sind weit weniger kriminell als Jugendliche mit Migrationshintergrund und ausländische Jugendliche. Nachzulesen in Walburgs Voodoo-Gutachten.

Der gute Mann macht es sich sehr leicht. Er zieht die offiziellen und harten Zahlen vor allem aus ideologischen Gründen in Zweifel und benutzt deshalb „Befragungen“ unter Betroffenen. Doch auch die vermitteln bei näherer Betrachtung ein anderes Bild, als es Walburg und der Spiegel zu vermitteln versuchen. Im Gutachten heißt es etwa: „Doch die meisten deutschen Befragungsstudien wie auch Untersuchungen aus anderen europäischen Ländern bestätigen höhere Gewaltrisiken bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund.“ Gewaltrisiken, ein schöner Euphemismus für kopftretende Jugendbanden. Die Dinge nur nicht beim Namen nennen.

Auch die jüngste Befragung aus Deutschland belegt dies eindrücklich. Demnach haben 11,5 Prozent der autochthonen Jugendlichen mindestens ein Gewaltdelikt in den vergangenen zwölf Monaten begangen. Bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund sahen die Zahlen nach Herkunft so aus: Albaner 22 Prozent, Türken 20 Prozent und Araber 19 Prozent. So etwas nennt man gemeinhin einen signifikanten Unterschied!

Zahlen hin oder her, alles Klischee, alles Vorurteile, Ausländerkriminalität ist eine Mär. Und schuld daran sind neben den bösen Rechtspopulisten und der deutschen Gesellschaft vor allem die – Bingo! – Medien mit ihrer verzerrten und einseitigen Berichterstattung. Eine mehr als skurrile Behauptung, angesichts der politisch korrekten Linientreue der deutschen Mainstream-Presse, die mittlerweile systematisch die Herkunft der Täter verschweigt (so ferne es keine Autochthonen sind).

Dieses ganze Gutachten ist plump und manipulativ, es liefert einfach jene Ergebnisse, die die politisch korrekten Machthaber brauchen, damit ihr wackeliges potemkinsches Multikultidorf nicht völlig in sich zusammenbricht. Zumindest etwas mehr Mühe hätte sich Herr Walburg schon geben können. Viel ärgerlicher aber ist, dass der Spiegel dieses lächerliche Papier völlig unkritisch abdruckt. Selbst nordkoreanische Propaganda hat mehr Raffinesse. Man muss schon ziemlich verzweifelt sein, um auf solch windige Pseudogutachten zurückzugreifen, nur damit man sich sein eigenes politisches und journalistisches Versagen nicht eingestehen muss.

Hier die Links zum Spiegelartikel und zum Gutachten.

Werner Reichel ist Journalist und Autor aus Wien. Kürzlich sind seine neuen Bücher „Die Feinde der Freiheit“ und „Das Phänomen Conchita Wurst: Ein Hype und seine politischen Dimensionen“ erschienen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2014 08:12

    Hier zeigt sich einmal mehr:
    Viele Gutachter, Markt- und Meinungsforscher (nicht alle!) gestalten ihren Text so, dass er dem Auftraggeber - von dem er ja sein Honorar bekommt - gefällt. Manchmal werden nicht zu leugnende Tatsachen so "uminterpretiert", dass sie positiv klingen.

    Es gibt aber auch seriöse Gutachter, welchen ihr eigener Ruf wichtiger ist als das Wohlwollen der Auftraggeber. Dann werden deren Ergebnisse ggfs. vom Auftraggeber "schubladisiert" (z.B. das Hypo-Gutachten durch Fekter vor der Wahl 2013!). Unfug wird auch mit Teilauszügen von Gutachten gemacht, indem man manche Aussagen "aus dem Zusammenhang reißt" und so oft auch als Gegenteil auslegt. Daher oft auch der Hinweis auf machen Gutachten, dass diese nur als Gesamtheit zitiert werden dürfen.

    Bei wichtigen Angelegenheiten (z.B. in der Medizin) sind die Meta-Analysen (auch Metastudien genannt) sehr hilfreich, denn dabei erfolgt eine Zusammenfassung von oft sogar hunderten teils widersprüchlichen Einzelarbeiten, wo einzelne subjektive Aussagen statistisch wenig Bedeutung haben.

    Daher sind Gutachten - wie der heute zitierte Ausländerbeitrag von Christian Walburg - immer mit Vorsicht zu betrachten.

    Hier auch ein großer Dank an Werner Reichel, welcher uns über manche angebliche "Wahrheiten" die Augen öffnet.

  2. Ausgezeichneter Kommentator Florin
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2014 07:55

    Leserbrief zum Thema im Spiegel:

    Das Fazit lautet also: 1.) Migranten sind gar nicht krimineller, sondern werden einfach nur häufiger angezeigt (weil alle Deutschen ausländerfeindliche Nazis sind) 2.) Ausländer wären ja gar nicht kriminell, wenn sie nur besser gefördert worden wären. Das ist also ein Hilferuf und die (ausländerfeindliche) Gesellschaft ist schuld. 3.) Überhaupt sind die offiziellen Statistiken der Polizei gar nicht zu gebrauchen und Eigenauskünfte sind viel verlässlicher. Polizisten sind ja auch ausländerfeindliche Nazis und zeigen grundsätzlich nur Migranten an. 4.) Gerade muslimische Jugendliche sind Vorzeigejugendliche, aufgrund ihrer religiösen Toleranz und der Alkoholabstinenz. 5.) Überhaupt sind Ausländer die besseren Deutschen. Sie sind nämlich besser integriert, weniger kriminell und alle sind gesuchte Fachkräfte mit mindestens akademischem Hintergrund. Und die wenigen, negativen Einzelfälle (die es gar nicht gibt) ergeben sich nur aus dem diskriminierenden (deutschen) Umfeld.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2014 06:42

    Leseregel beim "Spiegel":
    Wahr ist vielmehr das Gegenteil!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2014 12:08

    Den "Spiegel" kann man überhaupt nicht mehr ernst nehmen, die sinkenden Leser/Auflagenzahlen sprechen eine deutliche Sprache.
    Siehe auch den gestern thematisierten Zick-Zack Kurs in der Ukraine-Krise.

    Die vor 2 Jahren von MEEDIA aufgezeigten 6 Problemzonen haben sich mittlerweile zusehends verschärft:
    http://meedia.de/2012/05/29/die-sechs-problemzonen-des-spiegel/

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2014 11:27

    Wieder ein linksextremer Erguss, der zum Brechdurchfall reizt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2014 10:54

    Sind wir dankbar, dass nur mehr als 50 Prozent der Strafgefangenen mit Migrationshintergrund einsitzen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    02. August 2014 18:32

    O.T., aber doch irgendwie zum Thema passend, vor allem hinsichtlich der öffentlichen Manipulation. Vor einigen Wochen war es bei einem deutschen Privatsender zu erfahren: bisher wurden "alltägliche" Konflikte, die zu Handgreiflichkeiten führten (etwa Streitigkeiten im Straßenverkehr) auch als solche in den Polizeiberichten festgehalten. Ab jetzt soll - falls eine der Steitparteien zufällig Migratinshintergrund hat - ein solcher Fall unter "Rassismus" und "Fremdenfeindlichkeit" fallen, auch wenn der Streitgrund damit nichts zu tun hat. Auch so kommen einschlägige Statistiken zustande.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    02. August 2014 18:32

    O.T., aber doch irgendwie zum Thema passend, vor allem hinsichtlich der öffentlichen Manipulation. Vor einigen Wochen war es bei einem deutschen Privatsender zu erfahren: bisher wurden "alltägliche" Konflikte, die zu Handgreiflichkeiten führten (etwa Streitigkeiten im Straßenverkehr) auch als solche in den Polizeiberichten festgehalten. Ab jetzt soll - falls eine der Steitparteien zufällig Migratinshintergrund hat - ein solcher Fall unter "Rassismus" und "Fremdenfeindlichkeit" fallen, auch wenn der Streitgrund damit nichts zu tun hat. Auch so kommen einschlägige Statistiken zustande.


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  1. Stevie (kein Partner)
  2. Jaksa (kein Partner)
    22. Januar 2015 09:01

    I love the thought of recynlicg, so the Cathedral wins my vote. I did not know there were German towns in Texas - that is great - you can visit Germany without even leaving the country. http://yeikmigowg.com [url=http://nlbbiwnwxkc.com]nlbbiwnwxkc[/url ] [link=http://cazegyoa.com]cazegyoa[/link ]

  3. Mariel (kein Partner)
    21. Januar 2015 18:28

    Hey lady! This Christmas I am thankful for you :-) Thankful that you dceedid to share your love of Texas with all of us around the country so we know what makes that state great. One of these days I'll get down there to say hi. Promise!

  4. Julianna (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:31

    Hi ihr Biker u. Bikerinnenwfcnsch euch noch eine schf6ne Tour vor allem schf6nes Wetter u. ein heiles anemmokn am Gardasee. Hab euch im Internet jeden Tag verfolgt und bin jetzt ganz gespannt auf eure Bilder.Schf6ne Grfcdfe an euch alle besonders an die Me4dels, bis bald Petra u. Erich.WINNI ALLES WIRD GUT!!!! http://fifeehpkro.com [url=http://hrnwlukdjis.com]hrnwlukdjis[/url ] [link=http://xeywlhxe.com]xeywlhxe[/link ]

  5. Jagbir (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:29

    Walburg is so much fun. It was on my list of places to eat borefe we left town. We went in the winter, so we ate indoors, but the kids still had fun. The buffet was very yummy. We actually have an old cassette tape of the Walburg Boys. That's how long they've been around. Back then, Walburga the Waltzing Waitress also worked there. A wooden chair served as her partner.

  6. Miguel (kein Partner)
    20. Januar 2015 22:57

    This judge is a chump. I live in Carver, I am a father. These niwtits abusing their kids and taking away their mothers need to be put away. Start with the a-hole judge and then on to the a-hole dads in these cases. There is no reason for this.

  7. Rohmah (kein Partner)
    19. Januar 2015 13:04

    , If you leave me, I will make sure you have no way to be a mother to your crdlihen anymore. And, I know how to make this happen. Most would think, Of course this can't happen, I mean the courts prefer giving kids to mothers anyway, right? Unless the mom did something really bad. So the women do what they feel is right, and their worlds are turned completely upside down all of a sudden they are not the victims, but they are seen as the perpetrators of Parental Alienation Syndrome (although they never blocked access of the fathers consistent w/the warmhearted, forgiving types of women abusers are attracted to in the first place). The assets of their wealthy families? All go to the husband. And, I mean everything. Then, after their security and finances are stripped away, and they think, At least my babies are with me and safe, we can start over. Then, the worst of the worst happens their crdlihen are taken away. The most horrific aspect to this isn't just that the mother is left penniless and childless the crdlihen are left alone with the very person their mother protected them from. HIS THREAT HAS COME TRUE. And, his anger at losing his wife, his punching bag much of that anger is redirected toward bullying her through the corrupt court system, and unfortunately some of it is directed toward the crdlihen. What precipitated A Rice's broken hand Brent Rice would like you to belive it was that she had recently seen her mother and was acting out (untrue she hadn't been allowed to see her mother in some time). He came to her room angrily and started tearing down the pictures she had put up of her and her mother. She begged him to stop.Brent Rice wants us to believe that he now has a happy family w/a new wife and that his crdlihen are now well-adjusted so Caroline should stop causing chaos and just get out of the way. It is not true. Having a school guidance counselor testify to A Rice's wonderful academic and athletic accomplishments and her seeming happiness at school proves only one thing: A RICE IS AN INCREDIBLE GIRL. Unfortunately as I've seen as a former middle school teacher, many crdlihen can seem great on the outside while inside they are dying. Just as a woman in an abusive relationship can seem okay to the world. It's called survival. Even in an extreme case like Jaycee Dugard's, she needed to find joy in her life no matter how horrid her conditions. I have so much to say about this case, but don't want to take up the entire comment section. So, I'll close by re-emphasizing this: Judge Perkins warned the jurors not to be moved by sympathy for the underdog in this case, and only to consider the facts. Well, I ask that you not only most definitely be moved by sympathy but also by the real facts of these cases (facts that are not allowed into a corrupt court). Sympathy not just for Caroline and Lea, but sympathy for the crdlihen who have been placed in the care of abusive, greedy, manipulative men who have financial rewards for their behavior (not only their own pocketbooks, but federally misused funds). You would be amazed if you knew how much Brent Rice stands to gain financially from this case in cooperation with Carver County. WAKE UP CARVER COUNTY. DO NOT LET THESE THINGS TAKE PLACE RIGHT UNDER YOUR NOSE. ONCE THESE CASES HIT THE MEDIA (and they will), IS THIS HOW YOU WANT YOUR COMMUNITY TO BE KNOWN. LET'S SHOW EVERYONE HOW WE WILL RALLY AROUND THESE CHILDREN AND THESE MOTHERS.

  8. baro palatinus (kein Partner)
    09. August 2014 17:26

    es ist doch immer wieder ein hochgenuss zu lesen, was herr reichel schreibt.
    ob im netz oder in printwerken.
    großartig, mein kompliment.
    möge er noch lange so produktiv bleiben

  9. Haider
    06. August 2014 22:58

    Wird man für Gutachten a la Christian Walburg entlohnt? Wenn ja, wohin und an wen muß ich mich wenden? Statistiken verdrehen, Meinungen manipulieren und Auftraggebern Honig ums Maul schmieren kann doch nicht so schwer sein?

  10. Alternativlos (kein Partner)
    04. August 2014 15:25

    Jede Woche werden 7 Deutsche durch Migranten getötet und etwa 3.000 zu Opfern schwerer und schwerster Körperverletzungen.

    Seit der Wiedervereinigung wurden etwa 7.500 Deutsche von (meist muslimischen) Einwanderern ermordet. Und 3 Millionen Deutsche waren Opfer gewalttätiger Übergriffe durch Einwanderer.

    http://michael-mannheimer.info/2012/01/30/seit-der-wiedervereinigung-wurden-7500-deutsche-von-auslandern-ermordet/

    • kein schöner Land mehr (kein Partner)
      14. August 2014 23:47

      Deutsche Opfer, fremde Täter-da gibt es (gab es?) eine Website von...
      Mannheimer ist ein Vollpfosten.
      "Islamkritiker" seines Zeichens-so ein Schwachsinn!
      Die wahren Gründe gehen viel tiefer-dem gehen solche Mann(h)eimer aus guten(?) Gründen NICHT nach.
      Coudenhove-Kalergi läuft in BRD/BRÖ trotzdem fleißigst weiter, WARUM wohl?
      Lügenkonstrukte nach alliierter Räson-deshalb-NIX mit "souveräne Staaten", auch nach 69 Jahren immer noch nicht.
      Dafür müßten echte, ehrliche Menschen mit Gewissen und Charakter nämlich kämpfen-die umerzogenen Zöglinge beklatschen lieber Ihre Selbstabschaffung....

  11. Neppomuck (kein Partner)
    03. August 2014 19:32

    Kriminalität hat auch eine Struktur.
    Alles in einen Topf zu schmeißen ergibt ein falsches Bild. Falls das von Christian Walburg gezeichnete - welchen "Hintergrund" hat er denn? - nicht grunddsätzlich falsch ist.
    Denn Kinderkrminialität wird wohl nicht mit einberechnet worden sein, die gibt es ja gar nicht.
    Ebenso wenig der Tatbestand des Asylbetruges.

    Zurück an den Start, Herr Walburg.

  12. Gastschreiber (kein Partner)
    03. August 2014 11:28

    Eine junge Sozialarbeiterin der Stadt Wien (Jugendlichenbetreuung) hat mir aus ihrer täglichen Arbeit erzählt. Viele jugendliche Migranten werden bereits mit 10, 11 Jahren straffällig.
    Sie sagte, dass die Statistiken mit der Realität wenig zu tun hätten. Die Kriminalität bei Migranten sei weit höher. Die problematischen Übergriffe, die es von der Seite auch in Schulen gibt, ebenfalls. Das wird alles verschwiegen, denn was solle man denn mit diesen Jugendlichen machen, man könne sie ja auch nicht einfach in die alte Heimat zurückschicken, wo sie ja hier geboren wurden.
    Es sei eine große Last, die auf unsere Land zurollt, die Verantwortlichen wüssten das auch genau - es wird alles geleugnet

    • Kapuzerer (kein Partner)
      04. August 2014 09:31

      Vielleicht sollte auch einmal die Situation in verschiedenen Berufsschulen beleuchtet werden! Schon vor Jahren, als mein Sohn eine solche besuchte, berichtete er immer wieder davon wie türkischstämmige Jugendliche die einheimischen terrorisierten! Da gab es einzelne Schüler die sich nicht mehr allein irgendwo hin trauten weil sie sofort von den Ausländern massiv angegangen wurden bis hin zu körperlicher Gewalt! Aber das darf ja kein Thema sein!

  13. peter789 (kein Partner)
    03. August 2014 10:53

    Die (linken) Gutmenschen kümmert weder Fakten noch Realitäten, ihr Hauptargument ist die "Moral".

    • fewe (kein Partner)
      04. August 2014 04:26

      Die Moral ist in einem Rechtsstaat in Gesetzen niedergeschrieben und eben nicht beliebig. Das würde einen Rechtsstaat ausmachen, den es in Österreich nicht mehr gibt. Vorgegangen wird aber dafür drastisch gegen autochtone Österreicher. Die Islamisten haben es halt in ihrer Kultur die Juden zu hassen beispielsweise. Die machen hier was sie wollen. Jemanden als Scheiß Österreicher zu bezeichnen ist in Ordnung, aber wehe man schaut einen Türken nur schief an. Da marschieren gleich Gerichte und NGOs auf.

      Wenn ich jünger wäre würde ich auswandern. Die Dritte Türkenbelagerung ist dank der Kollaborateure in unserer Regierung und Justiz praktisch schon gewonnen.

  14. Reli-Schamane (kein Partner)
    02. August 2014 18:57

    Am 31. August zieht die Partei AfD in den Landtag von Sachsen ein. Später wird die Einwanderung stark begrenzt.

    • fewe (kein Partner)
      04. August 2014 04:30

      Dafür ist es jetzt schon zu spät. Wenn die in Favoriten einen Aufstand veranstalten wenn man ihnen beispielsweise die komfortablen Zuwendungen kürzt, die ihnen umständliche Arbeit ersparen kann nur noch das Bundesheer helfen.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      04. August 2014 09:37

      @fewe

      Da kann nur das Bundesheer helfen? Schön wär´s, das wurde derart zugrunde gerichtet dass es gar nichts mehr kann! Mit Absicht!

  15. Torres (kein Partner)
    02. August 2014 18:32

    O.T., aber doch irgendwie zum Thema passend, vor allem hinsichtlich der öffentlichen Manipulation. Vor einigen Wochen war es bei einem deutschen Privatsender zu erfahren: bisher wurden "alltägliche" Konflikte, die zu Handgreiflichkeiten führten (etwa Streitigkeiten im Straßenverkehr) auch als solche in den Polizeiberichten festgehalten. Ab jetzt soll - falls eine der Steitparteien zufällig Migratinshintergrund hat - ein solcher Fall unter "Rassismus" und "Fremdenfeindlichkeit" fallen, auch wenn der Streitgrund damit nichts zu tun hat. Auch so kommen einschlägige Statistiken zustande.

  16. terbuan
    01. August 2014 12:08

    Den "Spiegel" kann man überhaupt nicht mehr ernst nehmen, die sinkenden Leser/Auflagenzahlen sprechen eine deutliche Sprache.
    Siehe auch den gestern thematisierten Zick-Zack Kurs in der Ukraine-Krise.

    Die vor 2 Jahren von MEEDIA aufgezeigten 6 Problemzonen haben sich mittlerweile zusehends verschärft:
    http://meedia.de/2012/05/29/die-sechs-problemzonen-des-spiegel/

    • simplicissimus
      01. August 2014 17:05

      Neben dem falschen politischen Richtungstrend ist der abhanden gekommene, spannende und gute Schreibstil fuer mich auch ein Grund, den Spiegel zu meiden.

    • fewe (kein Partner)
      04. August 2014 04:32

      Der Spiegel ist zum Stürmer verkommen. Die Hetze zuletzt gegen Putin - egal wie man zu dem steht - ist nicht mehr normal.

  17. Konrad Loräntz
    01. August 2014 11:48

    Danke für den Artikel.
    Höchst erquickend auch die Leserbriefe im on-line Forum der pösen Zeitung JF (www.jungefreiheit.de).

  18. simplicissimus
    01. August 2014 11:27

    Wieder ein linksextremer Erguss, der zum Brechdurchfall reizt.

  19. Le Monde
    01. August 2014 10:54

    Sind wir dankbar, dass nur mehr als 50 Prozent der Strafgefangenen mit Migrationshintergrund einsitzen!

  20. Gerhard Pascher
    01. August 2014 08:12

    Hier zeigt sich einmal mehr:
    Viele Gutachter, Markt- und Meinungsforscher (nicht alle!) gestalten ihren Text so, dass er dem Auftraggeber - von dem er ja sein Honorar bekommt - gefällt. Manchmal werden nicht zu leugnende Tatsachen so "uminterpretiert", dass sie positiv klingen.

    Es gibt aber auch seriöse Gutachter, welchen ihr eigener Ruf wichtiger ist als das Wohlwollen der Auftraggeber. Dann werden deren Ergebnisse ggfs. vom Auftraggeber "schubladisiert" (z.B. das Hypo-Gutachten durch Fekter vor der Wahl 2013!). Unfug wird auch mit Teilauszügen von Gutachten gemacht, indem man manche Aussagen "aus dem Zusammenhang reißt" und so oft auch als Gegenteil auslegt. Daher oft auch der Hinweis auf machen Gutachten, dass diese nur als Gesamtheit zitiert werden dürfen.

    Bei wichtigen Angelegenheiten (z.B. in der Medizin) sind die Meta-Analysen (auch Metastudien genannt) sehr hilfreich, denn dabei erfolgt eine Zusammenfassung von oft sogar hunderten teils widersprüchlichen Einzelarbeiten, wo einzelne subjektive Aussagen statistisch wenig Bedeutung haben.

    Daher sind Gutachten - wie der heute zitierte Ausländerbeitrag von Christian Walburg - immer mit Vorsicht zu betrachten.

    Hier auch ein großer Dank an Werner Reichel, welcher uns über manche angebliche "Wahrheiten" die Augen öffnet.

  21. Florin
    01. August 2014 07:55

    Leserbrief zum Thema im Spiegel:

    Das Fazit lautet also: 1.) Migranten sind gar nicht krimineller, sondern werden einfach nur häufiger angezeigt (weil alle Deutschen ausländerfeindliche Nazis sind) 2.) Ausländer wären ja gar nicht kriminell, wenn sie nur besser gefördert worden wären. Das ist also ein Hilferuf und die (ausländerfeindliche) Gesellschaft ist schuld. 3.) Überhaupt sind die offiziellen Statistiken der Polizei gar nicht zu gebrauchen und Eigenauskünfte sind viel verlässlicher. Polizisten sind ja auch ausländerfeindliche Nazis und zeigen grundsätzlich nur Migranten an. 4.) Gerade muslimische Jugendliche sind Vorzeigejugendliche, aufgrund ihrer religiösen Toleranz und der Alkoholabstinenz. 5.) Überhaupt sind Ausländer die besseren Deutschen. Sie sind nämlich besser integriert, weniger kriminell und alle sind gesuchte Fachkräfte mit mindestens akademischem Hintergrund. Und die wenigen, negativen Einzelfälle (die es gar nicht gibt) ergeben sich nur aus dem diskriminierenden (deutschen) Umfeld.

  22. Wyatt
    01. August 2014 06:42

    Leseregel beim "Spiegel":
    Wahr ist vielmehr das Gegenteil!





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