Neues Buch: Das Phänomen Conchita Wurst

Österreich hat endlich wieder einen Weltstar. Nach dem Sieg von Udo Jürgens im Jahr 1966 gewinnt Tom Neuwirth, alias Conchita Wurst, 2014 für Österreich den Eurovision Song Contest. Politiker fast aller Parteien, Boulevard- und Qualitätsmedien sind aus dem Häuschen. Alle wollen am Ruhm der bärtigen Drag-Queen teilhaben.

Bundespräsident Heinz Fischer empfängt die Wurst in der Hofburg, lässt sich breit grinsend mit ihr fotografieren und freut sich über den Sieg von Vielfalt und Toleranz. Wenige Tage später empfängt Fischer ebenfalls lächelnd den iranischen Außenminister Javad Zarif. Das Regime im Iran hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten mehrere Tausend Homosexuelle hingerichtet. Aber Herr Fischer ist bekannt tolerant und situationselastisch, wie auch sein Parteigenosse, Bundeskanzler Werner Faymann. Die Wurst als buntes Toleranzfeigenblatt.

Nach dem Wurst-Erfolg befindet sich die politisch korrekte Elite in Medien, Kultur und Politik im Freudentaumel und schwimmt auf der Toleranzwelle, auch wenn das in vielen Fällen wenig glaubhaft ist. Selbst die linke Intelligenzija und die Vertreter der Hochkultur, die mit dem peinlichen Schlagerwettsingen noch nie etwas zu tun haben wollten, mutieren plötzlich zu großen Song-Contest-Fans.

Der Zweck heiligt die Mittel. Einige wollen sich nur im Ruhm der Wurst sonnen, wesentlich mehr wollen die plötzliche Popularität, diese Masseneuphorie für ihre politischen Zwecke nutzen, wollen die Gesellschaft nach ihren eigenen, zumeist nicht mehrheitsfähigen, Vorstellungen und Plänen verändern. Der Wurstsieg als Glücksfall für die Apologeten der Genderideologie und andere neosozialistische Gesellschaftsingenieure. Diese burleske Kunstfigur hat eine breite Schneise für die politisch korrekte Elite und ihre gesellschaftspolitischen Pläne und Utopien geschlagen. Toleranz, Offenheit und Vielfalt, alles nur Schlagworte und billige Vorwände, die sich aber besser verkaufen lassen als die kruden und menschenverachtenden Gendertheorien, die von der Mehrheit der Bevölkerung aus guten Gründen abgelehnt werden.

Die Genderindustrie agiert in höchstem Maße unwissenschaftlich und menschenverachtend. Man denke nur an das tödlich gescheiterte Experiment des Gendervordenkers und Sexologen John Money: Money hatte ein Ehepaar überredet, nach einer missglückten Beschneidung ihren kleinen Sohn kastrieren zu lassen und ihn als Mädchen aufzuziehen. Aus Bruce wurde Brenda. Money wollte mit diesem „Experiment“ beweisen, dass das Geschlecht beliebig und sozial anerzogen ist. Sozusagen als Kontrollgruppe diente Zwillingsbruder Brian. „Brenda“ hat die Mädchenrolle nie angenommen. Das Brüderpaar beging später Selbstmord. Trotzdem berufen sich Genderideologen bis heute auf dieses menschenverachtende Experiment.

Außerdem wird die Genderindustrie mit Milliarden an Steuergeldern gefüttert und ausgestattet. Längst hat Gendermainstreaming eine tragende Rolle in den Staaten und Institutionen der Europäischen Union. Mit Conchita Wurst hat diese mächtige Lobby nun einen gut funktionierenden Werbeträger, ein adrettes Maskottchen gefunden.

„Conchita Wurst muss man mögen“, schreibt der heimische Schriftsteller Franzobl und meint damit weniger die Figur, als das, wofür sie steht. Er hat Recht. Wer nicht als Homophober, also Geisteskranker, als reaktionärer Spießer und „Ewiggestriger“ verunglimpft werden will, muss das tatsächlich. Der Gruppendruck, der mithilfe dieser kulleräugigen Kunstfigur flächendeckend aufgebaut worden ist, ist enorm. Man muss die Wurst, oder besser, das, was die politisch korrekte Elite in sie hineinprojiziert, gut finden. Diese Einstellung ist, auch so ein politisch korrektes Modewort, „alternativlos“. Kritische Stimmen sind im neuen toleranten Österreich nicht erwünscht und deshalb auch kaum zu vernehmen.

Zu kritisieren gibt es allerdings genug. Umso erfreulicher ist es, dass sich mehrere Autoren zusammengefunden haben, sich trotz des öffentlichen Drucks diesem Thema kritisch anzunähern.

Entstanden ist das Buch „Das Phänomen Conchita Wurst – Ein Hype und seine politischen Dimensionen“. Andreas Unterberger, Martin Lichtmesz, Andreas Tögel oder Werner Reichel haben einen Blick hinter den bunten Glitzervorhang geworfen und den Kult um Conchita Wurst und seine politischen Dimensionen und Auswirkungen auf die Gesellschaft analysiert.

Ein in jeder Hinsicht aufregendes Buch.

Werner Reichel (Hg.)
Das Phänomen Conchita Wurst
Edition Aecht (bei CreateSpace)
250 Seiten
ISBN-13: 978-1499645972

Erhältlich nur bei Amazon als
Taschenbuch (ca. € 20,-)
Kindle Edition (€ 9,99,-)

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2014 06:28

    Der Hype um das dünne Stimmchen des dünnen Männchens ist tatsaächlich alternativlos - krank.
    Aber offensichtlich ist dieser Selbstzerstörungstrieb doch etwas ganz natürliches.
    Was sich überlebt hat, hat sich überlebt.
    Und das ist bei unserer Kultur anscheinend der Fall.

  2. Ausgezeichneter KommentatorInger
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2014 09:32

    Ich vermute einmal, dass dieses absolute "Dafürsein" unserer Regierung samt Bundespräsidenten zu allem, was "anders" ist, ein Teil der Imagekampagne "Nation Brand Austria" des PR Gurus Simon Anhalt ist, die angeblich ja ohnehin nur € 740.000 gekostet hat.
    Das ganze Drumherum um den Star/ die Starin(?) ist unerträglich. Wobei ich allerdings nicht verhehle, dass mir in gewisser Weise der junge Mann leid tut,
    momentan wird er von allen gehätschelt, wenn man ihn / sie dann nicht mehr braucht, dann wird er / sie sicher fallen gelassen, wie eine heisse Kartoffel, so unter dem Motto, "der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen". Wobei jetzt bin ich mir gar nicht sicher, ist "Mohr" eigentlich noch politisch korrekt????

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2014 09:56

    Danke Herr Reichel!
    Was mich besonders geärgert waren, das waren die ansonsten eher konservativen und traditionsbewussten Bewohner des Ausseerlandes, die die Wurst wie einen Volkshelden gefeiert hatten, Tomas Neuwirth stammt ja bekanntlich aus Bad Mitterndorf. Einfach nur ekelig!

  4. Ausgezeichneter KommentatorMarcus Aurelius
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    02. August 2014 16:44

    Treffend formuliert, Herr Reichel! Nur:

    Weder ist Udo Jürgens ein Weltstar geworden, noch wird la bella Conchita je einer werden. Udo Jürgens hat sich in seiner (wirklich!) bewundernswerten und aufrechten Karriere ein Denkmal im gesamten deutschsprachigen Raum gesetzt und füllt noch heute riesige Hallen. Aber unsere Muttersprache ist halt ein Hindernis für den internationalen Musikmarkt.

    Auch wenn sich nun Hinz und Kunz unserer Volksbeglücker mit gewaltigen Schleimspuren an sie (oder ihn) anbiedern, peinlich genug — Frau oder Herr Wurst wird in zwei Jahren vergessen sein. (Bestenfalls ORF-Intendantin.)
    Seit Abba und "Waterloo" (1974) hat das EBU-Wettsingen keine Stars mehr hervorgebracht.

  5. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2014 11:24

    In Wahrheit geht es dem Sozialisten Fischer und allen anderen zeitgeisthörigen Menschen nicht um die Person Wurst. Es geht ihnen nur um ihr eigenes Wohl, um die Macht ihrer Partei und ums Geld. Die einzigen, die sich noch am ehesten für den Menschen Wurst (mir fällt jetzt sein richtiger Name nicht ein) interessieren, sind die wirklich religiösen Menschen, die dieser armen Seele helfen wollen und aufrichtiges Mitleid mit seiner Verirrung haben. Leider wird Herr Wurst dies wahrscheinlich nie in seinem Leben erkennen. Statt dessen wird er sich mit oberflächlichen Bewunderern umgeben und in seinem sündhaften Verhalten verharren. Er wird seine "Feinde" in konservativen und religiösen Menschen sehen und sein Leben lang in einer Illusion gefangen sein.

    Ich aber wünsche ihm bei Gott alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg, auf dass er erkennen kann, wer er wirklich ist und was seine Aufgabe auf dieser Welt ist.

  6. Ausgezeichneter KommentatorAmbra
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2014 10:38

    Herrn Reichel ist in jedem Wort zuzustimmen ! Eine Bemerkung allerdings: ich arbeite selbst in der sogenannten Hochkultur in der klassischen Musik und ich habe noch nicht einen Menschen in meiner beruflichen und privaten Umgebung getroffen, der mit der Wurst-Hype einverstanden ist oder das künstliche Produkt für Kunst hält.... Aber wir sind eben die Minderheit und offensichtlich zu leise.

    Herrn Neuwirth selbst, den ich in Interviews durchaus intelligent und sympathisch finde, ist nur zu wünschen, daß er die Dinge richtig einschätzt, versteht, daß er mißbraucht wird und es hoffentlich verkraften wird wenn eines Tages alles so schnell wieder vorbei sein wird wie es kam.

  7. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2014 16:02

    Es ist natürlich eine nicht zu beantwortende "was-wäre-wenn"-Frage; trotzdem habe ich sie mir mehrmals gestellt: Hätte ein "normaler" Sänger (bzw. eine normale Sängerin) mit diesem Lied ebenfalls gewonnen? Und: hätte Conchita Wurst auf jeden Fall gewonnen, egal mit welchem Lied?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMarcus Aurelius
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    02. August 2014 16:44

    Treffend formuliert, Herr Reichel! Nur:

    Weder ist Udo Jürgens ein Weltstar geworden, noch wird la bella Conchita je einer werden. Udo Jürgens hat sich in seiner (wirklich!) bewundernswerten und aufrechten Karriere ein Denkmal im gesamten deutschsprachigen Raum gesetzt und füllt noch heute riesige Hallen. Aber unsere Muttersprache ist halt ein Hindernis für den internationalen Musikmarkt.

    Auch wenn sich nun Hinz und Kunz unserer Volksbeglücker mit gewaltigen Schleimspuren an sie (oder ihn) anbiedern, peinlich genug — Frau oder Herr Wurst wird in zwei Jahren vergessen sein. (Bestenfalls ORF-Intendantin.)
    Seit Abba und "Waterloo" (1974) hat das EBU-Wettsingen keine Stars mehr hervorgebracht.


alle Kommentare

  1. Millie (kein Partner)
  2. Shyam (kein Partner)
    22. Januar 2015 08:30

    Tari - see today's post! :)Brian - how far north? I know we have pretty high stdradnas for Indian food. What we get in Britain is, at its best, as good as anything you'll find in India. I was both surprised and disappointed when I was in Mumbai that the food was just like I could get at home - just a LOT cheaper! http://lhkejlba.com [url=http://movyxkh.com]movyxkh[/url ] [link=http://rpwsqlevdk.com]rpwsqlevdk[/link ]

  3. Ajeet (kein Partner)
    22. Januar 2015 00:08

    hi i am looking to have a wood table top made to rleapce the formica one i already have. it is attached to my island in the kitchen. it stands on top of a pedestal. it is almost round because it is attached to the island. would this be something you can create? however, i do not know where you are located. i am in central nj. http://oplllhfd.com [url=http://ivtiffaiyh.com]ivtiffaiyh[/url ] [link=http://knbrydrr.com]knbrydrr[/link ]

  4. Cristian (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:57

    Sounds like one fab dog Adam. I'm a bit freaked when it comes to niaettrs though. Does your products contain them? Also, a bit of friendly advice; your site is a bit clunky when it comes to finding out how to order your product. I'm sure that you get a ton of traffic from the Food Network. Make it EASY for people to order and you'll be rolling in the pastrami.

  5. Vincentcmd (kein Partner)
    20. Januar 2015 17:55

    Korean pizza is gross. They put sugar in the dough. It makes me want to vomit. The only passable pizza is Papa Johns, and soemmites Dominoes.In any case, when I first ate sweet potato on my pizza, it made me want to hurl. It's disgusting. I would rather have sausage, but Koreans can't fry a sausage well anyways. It's always way too raw. I know, because I worked in a German restaurant in Germany frying sausages.

  6. Harry (kein Partner)
    20. Januar 2015 17:30

    ich glaube, dir kf6nnten ein paar vitgane eingerichtete cafe9s/bars gefallen: das wohnzimmer am helmholtzplatz, das tier in der weserstradfe, das kauf dich glfccklich in der oderbergerstradfe, die hubertuslounge in der eisenbahnstradfe . ach und natfcrlich die vitgane-le4dchen nicht zu vergessen: das colors in der bergmannstradfe und die garage in der ahornstradfe mit kilopreisen und ein bisschen teurer aber auch sehr schick der kleidermarkt an der friedrichstradfe. VIEL SPAdf

  7. cmh (kein Partner)
    03. August 2014 17:22

    Wenn ich sowas wie diesen seelenverkaufenden Doctor Money höre, frage ich mich, wie hätte da der Ethikrat beim österreichischen Bundeskanzler darüber entschieden.

    Wenn ich mir die beiden Dauergrinser Fischer und Ostermayer anschaue, dann bin ich mir sicher nicht zugunsten der Kinder.

    Was die Anlasswurst anbelangt ist die Sache bei Lichte betrachtet doch mehr als einfach. Der Mann ist doch nur von neurotischer Putzsucht geplagt. (Und diese Neurose sollte doch heilbar sein.) Er ist damit gleich seiner Fans ein Produkt einer neurotischen Gesellschaft.

  8. Ambra
    03. August 2014 10:38

    Herrn Reichel ist in jedem Wort zuzustimmen ! Eine Bemerkung allerdings: ich arbeite selbst in der sogenannten Hochkultur in der klassischen Musik und ich habe noch nicht einen Menschen in meiner beruflichen und privaten Umgebung getroffen, der mit der Wurst-Hype einverstanden ist oder das künstliche Produkt für Kunst hält.... Aber wir sind eben die Minderheit und offensichtlich zu leise.

    Herrn Neuwirth selbst, den ich in Interviews durchaus intelligent und sympathisch finde, ist nur zu wünschen, daß er die Dinge richtig einschätzt, versteht, daß er mißbraucht wird und es hoffentlich verkraften wird wenn eines Tages alles so schnell wieder vorbei sein wird wie es kam.

  9. Marcus Aurelius (kein Partner)
    02. August 2014 16:44

    Treffend formuliert, Herr Reichel! Nur:

    Weder ist Udo Jürgens ein Weltstar geworden, noch wird la bella Conchita je einer werden. Udo Jürgens hat sich in seiner (wirklich!) bewundernswerten und aufrechten Karriere ein Denkmal im gesamten deutschsprachigen Raum gesetzt und füllt noch heute riesige Hallen. Aber unsere Muttersprache ist halt ein Hindernis für den internationalen Musikmarkt.

    Auch wenn sich nun Hinz und Kunz unserer Volksbeglücker mit gewaltigen Schleimspuren an sie (oder ihn) anbiedern, peinlich genug — Frau oder Herr Wurst wird in zwei Jahren vergessen sein. (Bestenfalls ORF-Intendantin.)
    Seit Abba und "Waterloo" (1974) hat das EBU-Wettsingen keine Stars mehr hervorgebracht.

  10. Pumuckl
    02. August 2014 02:33

    Werner Reichel: " . . . Das Regime im Iran hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten mehrere Tausend Homosexuelle hingerichtet. . . "

    Dazu kommentiere ich etwas O T :

    MEHRERE TAUSEND HOMOSEXUELLE, ALLEINE IM IRAN, SIND DEM, ACH SO FRIEDLICHEM ISLAM AN JUSTIZMORDEN ANZULASTEN.

    So ganz nebenbei erfahren wir von Herrn Reichel ein ganz ungeheuerliches Faktum, welches auch hier im Tagebuch in der Diskussion um Unmöglichkeit, islamische Massen in Europa zu integrieren, vollkommen gefehlt hat !

    Da ereifern sich die System-Medien gleichzeitig für den Transgenderkult und für moslemische Masseneinwanderung. DAS PASST DOCH NICHT ZUSAMMEN ! ! !

    • Alternativlos (kein Partner)
      02. August 2014 17:46

      Das sollten Sie doch verstehen!

      Wenn dann die Scharia bei uns eingeführt ist, haben die Rechtgläubigen umso mehr von den Homos zum Aufhängen. Auf das freuen die sich sicher jetzt schon.....

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. August 2014 19:48

      Natürlich passt das zusammen.

      Die Gemeinsamkeit dabei ist das Ziel:
      "Wie vernichte ich die deutsche Kultur und damit die Deutschen endgültig."

  11. Torres (kein Partner)
    01. August 2014 16:02

    Es ist natürlich eine nicht zu beantwortende "was-wäre-wenn"-Frage; trotzdem habe ich sie mir mehrmals gestellt: Hätte ein "normaler" Sänger (bzw. eine normale Sängerin) mit diesem Lied ebenfalls gewonnen? Und: hätte Conchita Wurst auf jeden Fall gewonnen, egal mit welchem Lied?

  12. Konrad Loräntz
    01. August 2014 11:50

    Freude gibt es auch: Das schmalzfreie, gute Lied der holländischen Teilnehmer wurde zum tatsächlichen Hit.

  13. ProConsul
    01. August 2014 11:24

    In Wahrheit geht es dem Sozialisten Fischer und allen anderen zeitgeisthörigen Menschen nicht um die Person Wurst. Es geht ihnen nur um ihr eigenes Wohl, um die Macht ihrer Partei und ums Geld. Die einzigen, die sich noch am ehesten für den Menschen Wurst (mir fällt jetzt sein richtiger Name nicht ein) interessieren, sind die wirklich religiösen Menschen, die dieser armen Seele helfen wollen und aufrichtiges Mitleid mit seiner Verirrung haben. Leider wird Herr Wurst dies wahrscheinlich nie in seinem Leben erkennen. Statt dessen wird er sich mit oberflächlichen Bewunderern umgeben und in seinem sündhaften Verhalten verharren. Er wird seine "Feinde" in konservativen und religiösen Menschen sehen und sein Leben lang in einer Illusion gefangen sein.

    Ich aber wünsche ihm bei Gott alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg, auf dass er erkennen kann, wer er wirklich ist und was seine Aufgabe auf dieser Welt ist.

  14. Milchmädchen-Mann
    31. Juli 2014 16:53

    "Andreas Unterberger, Martin Lichtmesz, Andreas Tögel oder Werner Reichel haben einen Blick hinter den bunten Glitzervorhang geworfen"

    Wieso "oder"?

  15. Claudius
    31. Juli 2014 12:40

    Im Zusammenhang von Conchita & die Gender-Ideologie ein Hinweis: Ich habe auf den "Tipps" dies gepostet:

    Eine interessante Broschüre von "Kirche in Not" kann vom Internet heruntergeladen werden, wo auf 16 Seiten Kleinformat die Eckpunkte der Gender-Ideologie, die weltweit propagiert wird, allgemein verständlich erklärt werden - für jeden Unterberger-Tagebuch-Teilnehmer zu empfehlen:

    http://www.andreas-unterberger.at/Tipps-und-Hinweise/Homepage-Links/572#sthash.CYjgpnp1.dpbs

    Von der unten angegebenen Adresse erfolgt der Download: Einfach Ihre E-mail-Adresse eingeben & den Nutzungsbedingungen durch Anklicken zustimmen. Sie erhalten e. einmal gültigen Downloadlink zugesandt.
    Anmerkung: Sie erhalten von filehosting.at keine Spam-Mails auf Ihre Adresse zugesandt!

    http://www.filehosting.at/file/details/451679/Broschuere_Gender-Ideologie_ein_Leitfaden.pdf

  16. Politicus1
    31. Juli 2014 11:42

    ist es nur ein Gerücht, dass bereits verhandelt wird, ob Alfons Haider oder Conchita den nächsten Eurovisionswettbewerb moderieren werden?

  17. terbuan
    31. Juli 2014 09:56

    Danke Herr Reichel!
    Was mich besonders geärgert waren, das waren die ansonsten eher konservativen und traditionsbewussten Bewohner des Ausseerlandes, die die Wurst wie einen Volkshelden gefeiert hatten, Tomas Neuwirth stammt ja bekanntlich aus Bad Mitterndorf. Einfach nur ekelig!

    • terbuan
      31. Juli 2014 09:57

      ...geärgert hatte.... Entschuldigung!

    • Inger
      31. Juli 2014 11:24

      Mir haben Bad Mitterndorfer erzählt, dass sie geärgert hat, dass der Pfarrer der erste war, der mit Conchita Wurst in die Kamera gewollt hat!!!

    • terbuan
      31. Juli 2014 11:50

      @Inger

      Das klingt glaubhaft, ich habe heuer auch das Narzissenfest gemieden, da dort die Conchita als großer Star gefeiert wurde!

    • Ai Weiwei
      31. Juli 2014 12:22

      @ terbuan

      Zur Entschuldigung der sympathischen Bewohner des Ausseerlandes möchte ich anführen:

      Sie feierten Thomas Neuwirth/Chonchita Wurst wahrscheinlich deshalb weil er ein Lokalmatador ist, weil er von dort stammt und weltberühmt geworden ist. Das ist Lokalpatriotismus, wie man ihn nur kennen kann wenn man selber "vom Land" (aus einer ländlichen Gegend wo jeder fast jeden kennt) stammt.

      Zweitens möchte ich hier gestehen dass ich komplett aus dem Häuschen war als ich den Song-Contest 2014 am 11. Mai 2014 live im Fernsehen sah. Ich konnte es nicht glauben dass ausgerechnet Österreich seit 48 Jahren erstmals wieder der Gewinner ist. Ich saß staundend vor dem Fernseher und sah wie ein Land nach dem anderen die meisten Stimmen für Österreich abgab.

      Ich war glücklich für Österreich und auch dankbar für die Leistung die Conchita erbrachte: Österreich gewann seit 48 J. wieder: Mit mir ging der Patriot durch.

    • Wyatt
      31. Juli 2014 12:49

      @ Ai Weiwei ,

      au whe, o weh o weh, weiwei........

    • terbuan
      31. Juli 2014 13:02

      Werter @Ai Weiwei,
      Ich bin ein sogenannter "Zweiheimischer" und verbringe fast die Hälfte des Jahres im Ausseerland. Daher kenne ich auch den Lokalpatriotismus der Menschen, die in diesem Fall ihren lokalen Patriotismus über die Moral gestellt hatten, was mir überhaupt nicht gefiel. Das habe ich auch gegenüber meinen Freunden zum Ausdruck gebracht, vergebens.
      Schließlich haben sie auch noch andere berühmte Persönlichkeiten und auch Sportler in ihren Reihen, wie den Hubert Neuper und den Wolfgang Loitzl.
      Mit dem Bürgermeister von Bad Mitterndorf, Karl Kaniak hatte ich viele Jahre zu tun, als er noch im Bankenbereich tätig war, ich schätze ihn sehr.
      Mit dem Thomas Neuwirth jedenfalls werden sie auf Dauer kein Furore machen, das ist eine Sternschnuppe, die sehr bald wieder verglühen wird, hoffentlich!

    • Ingrid Bittner
      31. Juli 2014 14:02

      Na ja, das mit dem Lokalpatriotismus das ist so eine Sache im Salzkammergut.
      Bad Ischl hat doch über die Jahrzehnte die Marke "Franz Josef und Sissi" aufgebaut und lebt auch irgendwie davon. Hotel Royal, mit den Suiten, die die Namen der Kaiserlichen haben, die Festlichkeiten im August zu Kaiser's Geburtstag... da kommen Gäste aus den ehemaligen Kronländern mitsamt den Pferden, etc. etc.
      Und was ist heuer? Heuer muss man irgendwie den Spagat schaffen zwischen tragischer, trauriger Vergangenheit und der Marke "kaiserlich" - so gesehen ist es
      ja noch günstig, dass der Kriegsbeginn mit Juni/Juli abgehandelt werden konnte, damit die kaiserlichen Tage zu Kaiser's Geburtstag wieder so richtig gefeiert werden können. Kaisermesse, Kaiser-Golfturnier, roter Kaiser-Einkaufsteppich, etc.etc.

    • Inger
      31. Juli 2014 14:11

      Nocheinmal zu terbuan:
      Songcontestsieg für Österreich?? Ja, im ersten Augenblick fühlt sich das gut an, aber jedes andere Land hätte auch mit Conchita Wurst gesiegt, es war der Sieg der Kunstfigur Conchita Wurst, die all das verkörpert, was momentan gerade so gefragt ist. Es ist ja nicht einmal das Siegerlied von Österreichern, drei Deutsche und ein Australier sollen daran herumgewerkelt haben, wenn ich mich richtig erinnere.
      Und noch eins: bisher wurde immer gewählt, wer fahren darf. Diesmal wurde bestimmt - über unsere Köpfe hinweg - wer Österreich zu vertreten hat.
      Bei mir kommt da kein Patriotismus auf, obwohl ich an sich schon ein sehr patriotischer Mensch bin, was ja heutzutage altmodisch ist. Je öfter und je länger ich im Ausland gelebt und gearbeitet habe, umso patriotischer bin ich geworden.

    • terbuan
      31. Juli 2014 16:05

      Einverstanden, Inger!

    • Schani
      01. August 2014 01:33

      Wurst wäre doch eine tolle Narzissenkönigin!

    • terbuan
      01. August 2014 12:21

      @Schani

      Bringens doch den Herrn Seiringer nicht auf eine solche Idee! ;-)

  18. Inger
    31. Juli 2014 09:32

    Ich vermute einmal, dass dieses absolute "Dafürsein" unserer Regierung samt Bundespräsidenten zu allem, was "anders" ist, ein Teil der Imagekampagne "Nation Brand Austria" des PR Gurus Simon Anhalt ist, die angeblich ja ohnehin nur € 740.000 gekostet hat.
    Das ganze Drumherum um den Star/ die Starin(?) ist unerträglich. Wobei ich allerdings nicht verhehle, dass mir in gewisser Weise der junge Mann leid tut,
    momentan wird er von allen gehätschelt, wenn man ihn / sie dann nicht mehr braucht, dann wird er / sie sicher fallen gelassen, wie eine heisse Kartoffel, so unter dem Motto, "der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen". Wobei jetzt bin ich mir gar nicht sicher, ist "Mohr" eigentlich noch politisch korrekt????

  19. Brennstein
    31. Juli 2014 07:23

    Befremdlich ist, dass das Buch nur bei Amazon zu beziehen ist. Ist es nicht aufgrund der menschenverachtenden Arbeitsbedingungen bei Amazon moralisch nicht vertretbar, diese amerikanische Heuschrecke auch noch zu fördern? Und ebenso bedenklich ist, diesem Moloch persönlichen Daten bekanntzugeben, nur um dieses Buch zu erhalten. Ja, es gibt noch Menschen, die nicht über Amazon, sondern beim Buchhändler ihres Vertrauens kaufen. ;-)

  20. simplicissimus
    31. Juli 2014 06:28

    Der Hype um das dünne Stimmchen des dünnen Männchens ist tatsaächlich alternativlos - krank.
    Aber offensichtlich ist dieser Selbstzerstörungstrieb doch etwas ganz natürliches.
    Was sich überlebt hat, hat sich überlebt.
    Und das ist bei unserer Kultur anscheinend der Fall.

    • Wyatt
      31. Juli 2014 07:32

      Bei der Fußball WM stand der Gewinner nach dem Finale fest, beim Songcontest stand de /die Gewinner/In schon vor Beginn der Veranstaltung fest!

    • terbuan
      31. Juli 2014 09:46

      Bei der Fußball-WM hat der genannte Schriftsteller Franzobel gemeint, er hält zu Argentinien, denn er ist im Prinzip immer gegen Deutschland und alles deutsche, denn daraus hat er seine österreichische Identität geschöpft!

    • Wyatt
      31. Juli 2014 14:26

      @ terbuan
      was hat eigentlich, der Herr Franzobel, schon so alles an Schriften verfasst ? Ist es schlimm von ihm u. über ihn nichts zu wissen ?





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung