Werden wir noch Pensionen bekommen:? Sendung mit dem Großvater (13)

Sehr unfair fühlen sich junge Menschen vom Pensionssystem behandelt. Zugleich haben sie aber das Gefühl, dass Proteste sinnlos sind. Werden Sie überhaupt noch eine Altersversorgung erhalten? Der 16 jährige Maximilian befragt seinen Großvater Andreas Unterberger dazu.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2014 01:16

    Hätten wir nicht eine derart überalterte Gesellschaft, wären schon längst viel straffere Pensionsreformen in die Wege geleitet worden.
    Aber zu wenig junge Menschen = keine politische Lobby = zu wenig Wählerstimmen und daher läßt man das System lieber an die Wand fahren, als Wahlen und damit Macht zu verlieren.

    Und dieses Problem existiert auf vielen anderen Gebieten in unserem Staat mit der vielgepriesenen Demokratie, die offensichtlich längst nicht mehr das hält, was uns immer versprochen wird.

  2. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Mai 2014 18:34

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,
    lieber Herr Maximilian,

    der derzeitige Pflichtbeitrag für die Pensionsversicherung ist eigentlich nur eine "zweckgebundene" Steuer. Denn durch das sog. Umlageverfahren wird das Geld ja für die Einzahaler nicht angespart und verzinst, sondern flugs gleich wieder an die bestehenden Pensionisten ausbezahlt. Dazu muss der Staat noch einen großen Anteil aus dem allgemeinen Steuertopf leisten.

    Es kann daher allen Jungen und auch noch berufstätigen Menschen nur empfohlen werden, sich für ein Zwei- bzw. besser Dreisäulenmodell zu entscheiden. Die zweite Säule bietet eine Firmenpension und die Dritte ist eine persönliche, individuelle Ansparmöglichkeit. Die letzteren beiden funktionieren natürlich nach dem Kapitaldeckungsverfahren mit den bekannten Vorteilen aber auch Risken. In der Schweiz, den Niederlanden und vielen anderen Staaten funktioniert dies ganz gut und die erste Säule ist wirklich nur mehr dazu da, die Mindestbedürfnisse abzudecken.

    Dazu ist aber ein Umdenken bei der Masse der Bevölkerung, den Parteien und Gewerkschaften erforderlich. Dazu ist aber Österreich derzeit (noch) nicht reif, vielleicht aber nach einem Pensionskollaps?


alle Kommentare

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    Die zweite und dritte Säule bedeutet, dass man jetzt spart und auf Konsum verzichtet. Das was man für den Konsumverzicht bekommt, sind Gutscheine sonst nichts. Sparguthaben, Lebensversicherung, Aktien, sind nicht anderes als Gutscheine, die irgendwann ihren Wert verlieren werden.

    Was passiert mit den Ersparnissen in den nächsten Jahrzehnten.
    Sparguthaben, Anleihen, Lebensversicherungen werden durch die Inflation und niedrige Zinsen kalt enteignet oder wie in Zypern gleich direkt enteignet . Aktien sind permanent überbewertet und werden manipuliert was das Zeug hält und wenn in Zukunft keine Fachkräfte mehr vorhanden sind, werden auch die Unternehmen abschmieren. Investiert man in Liegenschaften, muss man mit Vermögensteuern oder Mietzinsobergrenzen rechnen und nicht zu vergessen: In manchen Stadtteilen wird in naher Zukunft Anarchie (No go area) herrschen, wo die Liegenschaft nichts mehr wert sind.

    Die Ursache, dass die staatliche Pension in Zukunft sinken wird, ist die demographische Entwicklung. Es gibt zu wenig Leute die einzahlen. Dieselbe Ursache wird aber auch dafür sorgen, dass die zweite und dritte Säule stark einbrechen wird. Es gibt keine Leute mehr, die die zweite und dritte Säule bedienen können.

    Die einzige wirksame Pensionssicherung des Staates besteht darin, eine Familienpolitik zu betreiben, dass die Geburtenrate auf 2 Kinder pro Frau steigt. Dann funktionieren alle drei Säulen.

    Für den Einzelnen empfehle ich: 3 Kinder bekommen und gut ausbilden, alle Ersparnisse ins Eigenheim und wenn noch was übrig ist in ein Eigenheim für die Kinder, sodass diese später keine Miete zahlen müssen.

  6. Gerhard Pascher
    16. Mai 2014 18:34

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,
    lieber Herr Maximilian,

    der derzeitige Pflichtbeitrag für die Pensionsversicherung ist eigentlich nur eine "zweckgebundene" Steuer. Denn durch das sog. Umlageverfahren wird das Geld ja für die Einzahaler nicht angespart und verzinst, sondern flugs gleich wieder an die bestehenden Pensionisten ausbezahlt. Dazu muss der Staat noch einen großen Anteil aus dem allgemeinen Steuertopf leisten.

    Es kann daher allen Jungen und auch noch berufstätigen Menschen nur empfohlen werden, sich für ein Zwei- bzw. besser Dreisäulenmodell zu entscheiden. Die zweite Säule bietet eine Firmenpension und die Dritte ist eine persönliche, individuelle Ansparmöglichkeit. Die letzteren beiden funktionieren natürlich nach dem Kapitaldeckungsverfahren mit den bekannten Vorteilen aber auch Risken. In der Schweiz, den Niederlanden und vielen anderen Staaten funktioniert dies ganz gut und die erste Säule ist wirklich nur mehr dazu da, die Mindestbedürfnisse abzudecken.

    Dazu ist aber ein Umdenken bei der Masse der Bevölkerung, den Parteien und Gewerkschaften erforderlich. Dazu ist aber Österreich derzeit (noch) nicht reif, vielleicht aber nach einem Pensionskollaps?

  7. mischu
    16. Mai 2014 01:16

    Hätten wir nicht eine derart überalterte Gesellschaft, wären schon längst viel straffere Pensionsreformen in die Wege geleitet worden.
    Aber zu wenig junge Menschen = keine politische Lobby = zu wenig Wählerstimmen und daher läßt man das System lieber an die Wand fahren, als Wahlen und damit Macht zu verlieren.

    Und dieses Problem existiert auf vielen anderen Gebieten in unserem Staat mit der vielgepriesenen Demokratie, die offensichtlich längst nicht mehr das hält, was uns immer versprochen wird.





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