Die Euro-Rettung – eine perfide Umverteilung von unten nach oben

In Deutschland und Österreich werden in den vom Staat dominierten Medien ständig Meldungen verbreitet, dass die Mittelmeerländer in der Konsolidierung ihrer Staatshaushalte große Fortschritte vorzuweisen haben. Der Europa-Wahlkampf lässt grüßen! Ausgerechnet die links stehende österreichische Zeitung „Der Standard“ veröffentlichte einen Artikel mit der Überschrift „EU lügt die Menschen an“ und beginnt mit der Einleitung: „Der griechische Ökonom Yanis Varoufakis über trügerische Erholungszeichen und ein Land, „das noch nie so bankrott war“.“

Ohne Zustimmung der eigenen Bevölkerung und ohne Vereinheitlichung der Banken- und Steuersysteme wurde der Euro eingeführt. Nun rächt sich diese Politik: Die Effektivität der Wirtschaft der verschiedenen Länder ist miteinander vergleichbar und lässt sich nicht mehr durch Abwertung der Währung und Subventionen schützen. Viele südländische Betriebe müssen aufgeben oder verlegen ihren Verwaltungssitz. Junge Menschen und Spezialisten verlassen ihre Heimat, und ein immer breiterer Teil der Bevölkerung verarmt.

Alte Ressentiments gegenüber den „Deutschen“ (im weiteren Sinne) brechen wieder auf… Laut der neuesten OECD-Studie geht selbst in Deutschland, wo die Steuereinnahmen nur so sprudeln, der Boom an den sozial Schwächsten vorbei. Ein Grund dafür ist, dass sich die Betriebe zunehmend aus der sozialen Verantwortung stehlen, selbst keine Arbeitskräfte mehr ausbilden wollen und dafür lieber billige ausländische (Fach-)Leute einstellen. Ist das alles im Sinne Europas?

Eine Rettungsmaßnahme des Euro ist abenteuerlicher und intransparenter als die andere: Durch die Niedrigzinspolitik werden die Kleinsparer (angesichts der höheren Inflationsrate) um ihr Hab und Gut gebracht, die Gewinnausschüttungen bei Lebensversicherungen und Renten brechen ein. Die EZB kauft Staatsanleihen von in Not leidenden Staaten auf, obwohl sie das nicht darf. Beim Rettungsschirm (ESM) bestimmt ein Gouverneursrat, wie viel Geld aus dem „Gemeinschaftskonto“ entnommen wird.

Deutschland haftet für 120 Mrd. Euro, Österreich für 12 Mrd. Euro. Die Zeitung „Die Welt“ beschrieb die Vorgangsweise der EU mit der drastischen Formulierung „Euro-Rettung: Legal – Illegal – Scheißegal!“

In den 1990er Jahren hatte Mario Draghi in Italiens Finanzministerium mit dafür gesorgt, dass sich Italien die Zugangsvoraussetzungen für den Euro erschwindelt hat. Nun sorgt er als Vorsitzender der EZB dafür, dass durch Geldflüsse aus dem nördlichen Europa Italien unterstützt wird. Man hat den Bock zum Gärtner gemacht!

Man kann diesem Wahnsinn nur ein Ende bereiten, indem man, wie einst gedacht, aber verworfen, ein Europa der zwei Geschwindigkeiten herstellt oder gänzlich aus dem Euro aussteigt.

Der Autor ist Deutscher, EDV-Spezialist und auf Grund der Zugehörigkeit seines Vaters zur bedrohten sorbischen Volksgruppe und als ehemaliger Mitkämpfer der DDR-Bürgerrechtsbewegung in Sachen Minderheitenschutz besonders engagiert.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2014 10:13

    Die Taugenichtse in der Union werden mit Schützenhilfe angelsächsischer Berater aus in diesen Ländern wahlkampfentscheidenden - also letztlich damit politischen, wenngleich nicht offenkundig schon staatlichen - Institutionen zur Ausplünderung der Nettozahler angestiftet, beraten und aufgehetzt. Es handelt sich um einen systematischen wirtchaftlichen und politischen Angriff mit schweren wirtschaftlichen Schadensfolgen für die tüchtigen nationalen Gesellschaften. Sie (die sogenannten Berater, für was auch immer) begehen Straftaten - wie etwa die Bilanzfälschungsbeihilfe im Falle Griechenlands - die aus Feigheit und Dummheit unverfolgt bleiben, obwohl sie das klassische Tatbestandsmuster organisierter Kriminalität erfüllen (Goldmann & Sachs), mindestens des gewebsmäßigen Betruges. Mit Deckung aus der Politik. Soviel übrigens zur Frage, warum diejenigen, die diesen Mechanismus verstanden haben, amerikakritisch eingestellt sind - sie werden zwar vom Blogautor regelmäßig als 'Amerikahasser' diffamiert, womit freilich zur Sache nichts gewonnen ist, da derselbe offenkundig wahrnehmungsgestört und erkenntnisunfähig gegenüber diesen Tatsachen (amerikanophil ?) ist.

    Wer angegriffen wird, sollte sich verteidigen, ansonsten er der schrankenlosen Ausplünderung anheimfällt. Wir reden dabei vom Schicksal von Generationen unserer Länder. Taugt das Instrument, das er als Abwehrdispositiv geschaffen hat nichts, wie etwa die Union in ihrer jetzigen Gestalt, so schafft er sich ein Neues. Die Nettozahler, die vorne im Zug sitzen und die schnellere Geschwindigkeit fahren, sollten die Waggons mit dem Ballast abkoppeln, dann können sich die Siesta Staaten untereinander betrügen, aber nicht uns.

    Und sie sollten ein eigenes wirtschafts- und sicherheitspolitisches Bündnis haben. Mit Nuklearwaffenkapazität, eigenem GPS und Nachrichtensatelliten aus eigener Schmiede. Nicht zu vergessen, ihre eigene Medienindustrie, wie seinerzeit die UFA, die gegründet wurde, als es galt, den in Amerikas Hollywood im Stile Erich von Stroheims gedrehten Filme, die deutsche Soldaten beim Plündern, Morden und Vergewaltigen und mit scharenweise abgehackten Kinderhänden zeigten, entgegenwirken zu können.

    Er kann es nennen, wie auch immer er es will - aber wer unfähig ist, diesen Tatsachen ins Auge zu blicken, marginalisiert sich letztlich bis zum Status völliger Bedeutungslosigkeit.

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2014 01:25

    Von ehrlichen Experten bereits vielfach prophezeit:
    Das dicke Ende der Fehlentwicklung beim Euro und in der EU kommt nach den Wahlen.

    Es wurde uns nämlich vor kaum einer Wahl so viel Sand in die Augen gestreut, wie dieses Mal von den Verantwortlichen in der Europäischen Union.

    Und trotzdem scheinen die Menschen in Europa nach ersten Prognosen nicht gescheiter zu werden.
    Es kommt, wie es kommen muß.....................!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2014 09:06

    Sarrazin demonstriert in seinem Buch auch, dass der Euro im Verbund mit Bruch der No-bailout Klausel und durch Fehlinterpretation seiner Andersartigkeit gegenueber nationalen Waehrungen Europa eher geschadet, als genuetzt hat.
    Ich schaetze den Euro weil er sehr praktisch ist und wuerde ihn gern behalten. Jedoch muesste dann der sehr unwahrscheinliche Fall eines Umdenkens, Rueckgehendmachung des ESM etc eintreten und die ueberschuldeten Staaten in einen halbwegs geordneten Konkurs geschickt werden, bei dem man dann punktuell Einzelunternehmen "retten" kann, wenn sinnvoll.
    Eher wahrscheinlich ist das Auseinanderbrechen der EU und damit des Euro.
    Leider.
    Aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2014 08:15

    Wir haften für 19 Mrd. Euro aus dem ESM und Deutschland mit 190 Mrd. Euro. Ursprünglich hätte das unbegrenzt erfolgen sollen, hier aber hat aufgrund von Sammelklagen dann das BVG dann doch eine Grenze eingezogen. Aber auch hier wird die Alternativlosigkeit siegen, wetten?

  5. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Mai 2014 19:58

    Vielleicht kommt man den Beweggründen, warum das verworfen wurde:

    » Man kann diesem Wahnsinn nur ein Ende bereiten, indem man, wie einst gedacht, aber verworfen, ein Europa der zwei Geschwindigkeiten herstellt oder gänzlich aus dem Euro aussteigt. «

    ... ausgerechnet durch einen Vergleich der EU mit Rußland näher ?

    In Rußland setzen diverse Oligarchen und mächtige Finanz-Magnaten alles dran,
    das Land auszuplündern. Der Einzige, der jetzt noch dagegen hält ist Putin
    mit seinen Geheindienst-Strukturen im Rücken. Niemand anderer wäre dazu
    fähig, Rußland entgegen der ganzen Meute einigermaßen über Wasser zu halten !

    Na, und wer beherrscht Europa ?
    Wer sitzt hier an den Schalthebeln der (Geld-)Macht ?
    Es sind Ex-Goldmann-Mitarbeiter, die haben unter beredtem Experten-Geschwafel
    die EU-Regierungen dazu gebracht, die Geldquelle(n) für die Oligarchen
    sprudeln zu lassen ! Nicht nur Goldmann-Sachs und andere US-Finanz-Fabriken
    tun sich an den Geldern der EZB gütlich, auch in London wird mitgeschnitten
    und sogar die Deutsche-Bank stößt sich gesund. Ohne die Goldmänner wäre
    Griechenland bis heute kein EU-Mitglied und niemand hätte davon profitiert ! ! !

    Und warum bloß ist es für diese Oligarchen so einfach, auch die mächtigsten
    europäischen Regierungen "umzudrehen" - warum kriegen die alle Welt
    "bei den Nüssen" ?

    Mein Verdacht anhand (k)einer Suggestiv-Frage:
    Wer finanziert die US-Geheimdienste ?
    Was spricht dagegen, daß die Finanziers genau jene sind, welche zwecks
    Planbarkeit ihrer Spekulationen auf Gedeih und Verderb von geheimdienstlichen
    Informationen abhängig sind ?@!


    Wer eine solche Sichtweise nach all den Abhör-Skandalen und nach Edward Snowden's
    Aussagen noch immer als "puren Antiamerikanismus" abtut, dem müßte man doch
    glatt unterstellen, Goldmann-Angestellter zu sein [hämisch grins].

    Europa hat weder einen Putin, noch seinen eigenen unabhängigen Geheimdienst
    (man verläßt sich auf die "gute Zusammenarbeit" mit den US-Diensten) und ist
    für die trickreichen Manipulationen der Hochfinanz daher weit anfälliger als
    Rußland. Trotzdem halten es die hohen EU-Herrschaften für richtig, auf Putin
    einzudreschen, dabei könnten sie mitsamt deren gesamteuropäischen Friedens-Projekt
    Geschichte sein, noch bevor Putin die Weltbühne verläßt ! ! !

    .

  6. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Mai 2014 19:19

    Die Wahlen zum obersten Sowjet, pardon "EU-Parlament" werden es beweisen: All das geschieht mit demokratisch legitimierter Mehrheit. Ansonsten hätte ja wohl die FPÖ die Absolute.

    Man darf nie vergessen: 2/3 waren für die EU, 96% stimmten gegen den Schilling, 2/3 haben für den ESM gestimmt. Aus dieser Verantwortung kann sich das befragte Volk nicht wegstehlen. Diesmal gibt es keinen Kaiser, keinen Gröfaz undkein Naturereignis, dem man den Mist anhängen kann.
    Das war die Masse ganz allein! Durch freien Willen.

    Hinterher geht das Gesudere los, daß alles Geld futsch ist und außer den Bankstern und Politbonzen keiner mehr was hat.
    Was passiert, geschieht, weil es so gewollt ist. So ist das eben in einer Demokratie. Wer hingeht, entscheidet, wer schweigt, stimmt allem zu. Kluge Leute sehen, was kommt und haben vorgesorgt.
    Die massa damnata, deren Vorbild das graue Tier mit den langen Ohren ist, das immer - vor allem wenn es nicht weiß warum - "I ah!" schreit wird wie üblich die Suppe auszulöffeln haben, die sie sich selbst eingebrockt hat.

    "Wollt ihr die totale EU!" - "I ah, I ah!", "Wollt ihr die Gewinne der griechischen Milliardäre, der Zockerbanken und der Politkommissare bezahlen!" - "I ah, I ah!" - ja, SO drängte sich das Volk danach und bekam seine Wünsche punkgenau erfüllt! Ohne Wahlbetrug, es wurde zuvor hunderte Male angekündigt. Es wurde vor der Wahl nicht anders gehandelt als danach. Die Täter wurden wieder gewählt und machen weiter. "I ah!, I ah!"...

    Dabei hätte der Wähler seit Jahrzehnten die Chance gehabt, es zu ändern.
    Grundlegend. Alles was falsch lief und in Zukunft nur mehr mit Blut, Feuer und Tränen enden wird.
    Sie hatten es in der Hand: Durch Hingehen zur Wahl und durch politisches Engagement.
    Dazu gehören allerdings Bildung und Reife.
    Beides gibt es nur mehr in Spuren.

    Drum schwimmt der Stecken so, wie er schwimmen will.
    Nach der EU-Wahlen wird der nächste Betrug der Bilanzfälscher bei den PIIGS auffliegen, ein Schuldenschnitt auf Kosten der Steuerzahler wird folgen und die Arbeit von zwei Generationen wird - diesmal ohne heißen Krieg, nur aus Dummheit des Pöbels heraus - verbrannt sein. Alles ganz demokratisch legitimiert.

    Die "Nichtwähler", die sich moralisch so überlegen dünken, "weil sie das alles nicht unterstützen", haben die meiste Mitschuld daran, werden aber über die Folgen am lautesten jaulen und schreien...

    Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie ja längst verboten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBHBlog
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Mai 2014 07:04

    Da gebe ich Herrn Schimank recht.
    Stadler von den Reformkonservativen fordert einen Kerneuro aus Deutschland, Finnland, Luxemburg, Niederlange und Österreich was auch richtig so ist.

    Aber warum ich eigentlich einen Kommentar schreiben wollte:
    Auf PHOENIX habe ich im TV gehört, dass Portugal aus dem Rettungsschirm (ESM) aussteigt und Griechenland sowie Spanien eine bessere Bonität erhalten.
    Danach wurde aber zugegeben, dass die Aktionäre in Deutschland wegen der Europawahl Angst haben. Fragt sich wieso, wenn doch angeblich alles auf dem Weg der Besserung ist...

    Ganz klar, weil die Wähler in letzter Sekunde dennoch EU-skeptische Parteien von links bis rechts oder etwa AFD bestärken könnten. Klar muss man da einige Lügen auftischen damit Konservative, Sozialdemokraten , Liberale und Grüne die Macht weiter erhalten.

    Übrigens alle 4 sind für Sanktionen gegen Russland, das gaben 3 davon im Fernsehen sogar zu.
    Für mich ist die Wahl der SPÖ,ÖVP,Grüne und NEOS von demher schon nicht verträglich mit dem Frieden:
    http://benjaminheinrichblog.blogspot.co.at/2014/05/eu-stellt-weichen-auf-weltkrieg.html

    Die Causa Schulz ist zwar wichtig, aber nur für jene, welche die Ukraine-Krise nicht wirklich interessiert.
    Und an jene kann man auch sagen: Herr Karas hat verlautbart er würde Schulz zum Kommissionspräsidenten wählen. Was dann folgt ist ebn die Umverteilung...
    habs noch sehr gut in Erinnerung als im Jahr 2011 SPÖ,GRÜNE, KPÖ und sogar die Vertreterin des LIF die damalige Angelika Mlinar den ESM vehement verteidigten mit Solidaritäts-Blabla"Wenn das Haus des Nachbarn brennt muss man es löschen", bei einer Podiumsdiskussion aber die Kärnten wegen der Hypo mit vollem Hass beflegelten.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBHBlog
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Mai 2014 07:04

    Da gebe ich Herrn Schimank recht.
    Stadler von den Reformkonservativen fordert einen Kerneuro aus Deutschland, Finnland, Luxemburg, Niederlange und Österreich was auch richtig so ist.

    Aber warum ich eigentlich einen Kommentar schreiben wollte:
    Auf PHOENIX habe ich im TV gehört, dass Portugal aus dem Rettungsschirm (ESM) aussteigt und Griechenland sowie Spanien eine bessere Bonität erhalten.
    Danach wurde aber zugegeben, dass die Aktionäre in Deutschland wegen der Europawahl Angst haben. Fragt sich wieso, wenn doch angeblich alles auf dem Weg der Besserung ist...

    Ganz klar, weil die Wähler in letzter Sekunde dennoch EU-skeptische Parteien von links bis rechts oder etwa AFD bestärken könnten. Klar muss man da einige Lügen auftischen damit Konservative, Sozialdemokraten , Liberale und Grüne die Macht weiter erhalten.

    Übrigens alle 4 sind für Sanktionen gegen Russland, das gaben 3 davon im Fernsehen sogar zu.
    Für mich ist die Wahl der SPÖ,ÖVP,Grüne und NEOS von demher schon nicht verträglich mit dem Frieden:
    http://benjaminheinrichblog.blogspot.co.at/2014/05/eu-stellt-weichen-auf-weltkrieg.html

    Die Causa Schulz ist zwar wichtig, aber nur für jene, welche die Ukraine-Krise nicht wirklich interessiert.
    Und an jene kann man auch sagen: Herr Karas hat verlautbart er würde Schulz zum Kommissionspräsidenten wählen. Was dann folgt ist ebn die Umverteilung...
    habs noch sehr gut in Erinnerung als im Jahr 2011 SPÖ,GRÜNE, KPÖ und sogar die Vertreterin des LIF die damalige Angelika Mlinar den ESM vehement verteidigten mit Solidaritäts-Blabla"Wenn das Haus des Nachbarn brennt muss man es löschen", bei einer Podiumsdiskussion aber die Kärnten wegen der Hypo mit vollem Hass beflegelten.


alle Kommentare

  1. machmuss verschiebnix
    24. Mai 2014 19:58

    Vielleicht kommt man den Beweggründen, warum das verworfen wurde:

    » Man kann diesem Wahnsinn nur ein Ende bereiten, indem man, wie einst gedacht, aber verworfen, ein Europa der zwei Geschwindigkeiten herstellt oder gänzlich aus dem Euro aussteigt. «

    ... ausgerechnet durch einen Vergleich der EU mit Rußland näher ?

    In Rußland setzen diverse Oligarchen und mächtige Finanz-Magnaten alles dran,
    das Land auszuplündern. Der Einzige, der jetzt noch dagegen hält ist Putin
    mit seinen Geheindienst-Strukturen im Rücken. Niemand anderer wäre dazu
    fähig, Rußland entgegen der ganzen Meute einigermaßen über Wasser zu halten !

    Na, und wer beherrscht Europa ?
    Wer sitzt hier an den Schalthebeln der (Geld-)Macht ?
    Es sind Ex-Goldmann-Mitarbeiter, die haben unter beredtem Experten-Geschwafel
    die EU-Regierungen dazu gebracht, die Geldquelle(n) für die Oligarchen
    sprudeln zu lassen ! Nicht nur Goldmann-Sachs und andere US-Finanz-Fabriken
    tun sich an den Geldern der EZB gütlich, auch in London wird mitgeschnitten
    und sogar die Deutsche-Bank stößt sich gesund. Ohne die Goldmänner wäre
    Griechenland bis heute kein EU-Mitglied und niemand hätte davon profitiert ! ! !

    Und warum bloß ist es für diese Oligarchen so einfach, auch die mächtigsten
    europäischen Regierungen "umzudrehen" - warum kriegen die alle Welt
    "bei den Nüssen" ?

    Mein Verdacht anhand (k)einer Suggestiv-Frage:
    Wer finanziert die US-Geheimdienste ?
    Was spricht dagegen, daß die Finanziers genau jene sind, welche zwecks
    Planbarkeit ihrer Spekulationen auf Gedeih und Verderb von geheimdienstlichen
    Informationen abhängig sind ?@!


    Wer eine solche Sichtweise nach all den Abhör-Skandalen und nach Edward Snowden's
    Aussagen noch immer als "puren Antiamerikanismus" abtut, dem müßte man doch
    glatt unterstellen, Goldmann-Angestellter zu sein [hämisch grins].

    Europa hat weder einen Putin, noch seinen eigenen unabhängigen Geheimdienst
    (man verläßt sich auf die "gute Zusammenarbeit" mit den US-Diensten) und ist
    für die trickreichen Manipulationen der Hochfinanz daher weit anfälliger als
    Rußland. Trotzdem halten es die hohen EU-Herrschaften für richtig, auf Putin
    einzudreschen, dabei könnten sie mitsamt deren gesamteuropäischen Friedens-Projekt
    Geschichte sein, noch bevor Putin die Weltbühne verläßt ! ! !

    .

    • Isabella (kein Partner)
      25. Mai 2014 12:46

      machmuss verschiebnix
      ***************

      "..... wer finanziert die Geheimdienste?"

      Wen man es genau nimmt, dann wir alle mit unserer Hände Arbeit (mit unserer Lebenszeit). Denn die USA hat durch ihre Geld-Monopolstellung (private Banken) das Recht Geld aus dem Nichts zu erzeugen. Nur 1% ist durch Werte (reales Geld) gedeckt, der Rest ist Luftgeld (Nummern im PC) und mit keinen Werten hinterlegt. Die USA bzw. alle Staaten müssen sich bei Privatbanken das Geld leihen. Zudem sind alle Staaten gezwungen ihre Waren in Dollars abzuwickeln. Daraus entstehen den USA (nicht dem normalen Volk) enorme Vorteile zum Nachteile der anderen Staaten (BrettonWoods-Abkommen, M2-Papiere usw.)
      Wir exportieren echte (hochwertige Produkte), also reale Werte in die USA und erhalten dafür wertlose (ungedeckte Schecks) Papierfetzen (das werden wir bald merken). Wir haben ein Schuld-Geldsystem. Jeder Schein ist ein Schuldschein. Würden alle Schulden zurückgezahlt werden, so müsste alles Geld vernichtet werden, da es ja erst durch Kredite entstand. Aber dennoch würden die Zinses-Zinsen übrigbleiben, denn die wurden ja nicht erzeugt. Woher nehmen? Wenn nicht stehlen, stehlen von den Bürgern durch Erhöhung der Steuern, MWSt., Abgaben und sonstige Gebühren.
      Ein Verbrechen, zu den vielen anderen, der damaligen Nationalsozialisten, welches nie erwähnt wird, ist, dass sie begannen ihr eigenes Geld (nationale Banknoten) zu drucken und dieses Geld an die Arbeitskraft zu koppeln. Das ist natürlich tödlich. Libyen z.B. hatte noch sein eigenes Geld (keines vom IWF). Wir wissen was mit diesen Machthabern passiert, die sich weigern ihr Land in die Abhängigkeit der Privatbanken zu geben. Wenn von Rettungsgeldern gesprochen wird, so sind das nichts anderes als Kredite gegen Zinses-Zins. Wer sich mit der Exponentialfunktion auskennt, weiß, dass das unweigerlich zum Absturz führen muss.

    • machmuss verschiebnix
      25. Mai 2014 15:08

      Da bin ich ganz bei Ihnen, Isabella.

      Das Unheimliche daran ist aber, daß eigentlich niemand konkret sagen kann, wozu
      diese horrenden Mrd.Beträge verwendet werden sollen, die da im Cyber-Kasino
      zirkulieren. Wird all das am Ende wirklich nur als Druckmittel eingesetzt, um Kurse
      zu "pushen" wohin man (wer ist "man") sie haben will, oder Regierungen
      gefügig zu machen ...

      Virtuelles Geld als Universal-Waffe im Krieg der US-Hochfinanz gegen den
      Rest der Welt ?


      Und was steht im Masterplan ? Worin soll das kulminieren ? In der Weltregierung ?@!

      .

      .

    • Isabella (kein Partner)
      25. Mai 2014 17:33

      machmuss verschiebnix
      Die Aussichten sind gar nicht so schlecht, denn außerhalb des Mainstreams tut sich schon etwas. Nur die Menschen werden darüber nicht informiert. Auch Unterberger streut nur Nebelgranaten indem er unwichtige Themen vorgibt und die wahren Ursachen verschweigt.
      Wenn sie ein wenig hinter den Vorhang blicken wollen, dann empfehle ich ihnen sich die Rede dieser Herrschaften anzuhören:
      Pressekonferenz der Kreditopferhilfe
      bekommt jetzt gewaltige Schützenhilfe von
      Herr Harvey Friedman alias MonteChristo ehem. Mitarbeiter von Stanley Morgan
      Autor vieler Bücher (Monte Christo Productions Ltd.)
      http://www.montechristo.biz/home.html
      sprach über die Entstehung seines neuesten Buches "Der Bänksterclub"
      Dieser Mann hat Dokumente (welche bereits der Opposition übergeben wurden - Schriftstücke, Tonbandaufnahmen, Dokumente etc.) über die Hypo, Raiffeisen, Sparkasse uvm.
      Und das gute ist, diesen Mann kann man nicht mit den üblichen Totschlagargumenten mundtod machen, dafür hat er zu viele Verbindungen - bis in die höchsten Kreise.
      Wirklich sehr, sehr aufklärend .....
      https://www.youtube.com/watch?list=UUNE_pmDsnH_36nn43u0P2gQ&v=gGEUp96ChE0

      oder hier:
      ab Min. 16:30
      https://www.youtube.com/watch?v=F6k8WffgPw4

    • machmuss verschiebnix
      29. Mai 2014 00:37

      Großes Dankeschön für den höchst aufschlußreichen Link, Isabella.

      Ja, und natürlich - Chapeau - ganz großartige Arbeit (nehme an, es handelt
      sich um dieselbe Isabella - email: machmuss.verschiebnix@chellol.at ).

      .

  2. Sensenmann
    24. Mai 2014 19:19

    Die Wahlen zum obersten Sowjet, pardon "EU-Parlament" werden es beweisen: All das geschieht mit demokratisch legitimierter Mehrheit. Ansonsten hätte ja wohl die FPÖ die Absolute.

    Man darf nie vergessen: 2/3 waren für die EU, 96% stimmten gegen den Schilling, 2/3 haben für den ESM gestimmt. Aus dieser Verantwortung kann sich das befragte Volk nicht wegstehlen. Diesmal gibt es keinen Kaiser, keinen Gröfaz undkein Naturereignis, dem man den Mist anhängen kann.
    Das war die Masse ganz allein! Durch freien Willen.

    Hinterher geht das Gesudere los, daß alles Geld futsch ist und außer den Bankstern und Politbonzen keiner mehr was hat.
    Was passiert, geschieht, weil es so gewollt ist. So ist das eben in einer Demokratie. Wer hingeht, entscheidet, wer schweigt, stimmt allem zu. Kluge Leute sehen, was kommt und haben vorgesorgt.
    Die massa damnata, deren Vorbild das graue Tier mit den langen Ohren ist, das immer - vor allem wenn es nicht weiß warum - "I ah!" schreit wird wie üblich die Suppe auszulöffeln haben, die sie sich selbst eingebrockt hat.

    "Wollt ihr die totale EU!" - "I ah, I ah!", "Wollt ihr die Gewinne der griechischen Milliardäre, der Zockerbanken und der Politkommissare bezahlen!" - "I ah, I ah!" - ja, SO drängte sich das Volk danach und bekam seine Wünsche punkgenau erfüllt! Ohne Wahlbetrug, es wurde zuvor hunderte Male angekündigt. Es wurde vor der Wahl nicht anders gehandelt als danach. Die Täter wurden wieder gewählt und machen weiter. "I ah!, I ah!"...

    Dabei hätte der Wähler seit Jahrzehnten die Chance gehabt, es zu ändern.
    Grundlegend. Alles was falsch lief und in Zukunft nur mehr mit Blut, Feuer und Tränen enden wird.
    Sie hatten es in der Hand: Durch Hingehen zur Wahl und durch politisches Engagement.
    Dazu gehören allerdings Bildung und Reife.
    Beides gibt es nur mehr in Spuren.

    Drum schwimmt der Stecken so, wie er schwimmen will.
    Nach der EU-Wahlen wird der nächste Betrug der Bilanzfälscher bei den PIIGS auffliegen, ein Schuldenschnitt auf Kosten der Steuerzahler wird folgen und die Arbeit von zwei Generationen wird - diesmal ohne heißen Krieg, nur aus Dummheit des Pöbels heraus - verbrannt sein. Alles ganz demokratisch legitimiert.

    Die "Nichtwähler", die sich moralisch so überlegen dünken, "weil sie das alles nicht unterstützen", haben die meiste Mitschuld daran, werden aber über die Folgen am lautesten jaulen und schreien...

    Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie ja längst verboten.

  3. Beckmesser
    24. Mai 2014 07:17

    Erst wenn der Kühlschrank leer und das Kilo Brot 30 € kosten wird, werden die Menschen gescheiter werden.
    Leider durchschauen die meisten den nie dagewesenen Raubzug der Politik nicht. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann dieses System der Verantwortungslosigkeit zusammenbricht. Diese substanzlosen Sprüche der EU-Wahl sind unerträglich. Eine bürgertaugliche und sinnvolle Gemeinschaft ist mit diesem Personal nicht zu erwarten.

    • panzerechse (kein Partner)
      24. Mai 2014 14:25

      Nicht einmal dann... Dann kann man die Massen erst so richtig verrückt machen!

  4. BHBlog (kein Partner)
    24. Mai 2014 07:04

    Da gebe ich Herrn Schimank recht.
    Stadler von den Reformkonservativen fordert einen Kerneuro aus Deutschland, Finnland, Luxemburg, Niederlange und Österreich was auch richtig so ist.

    Aber warum ich eigentlich einen Kommentar schreiben wollte:
    Auf PHOENIX habe ich im TV gehört, dass Portugal aus dem Rettungsschirm (ESM) aussteigt und Griechenland sowie Spanien eine bessere Bonität erhalten.
    Danach wurde aber zugegeben, dass die Aktionäre in Deutschland wegen der Europawahl Angst haben. Fragt sich wieso, wenn doch angeblich alles auf dem Weg der Besserung ist...

    Ganz klar, weil die Wähler in letzter Sekunde dennoch EU-skeptische Parteien von links bis rechts oder etwa AFD bestärken könnten. Klar muss man da einige Lügen auftischen damit Konservative, Sozialdemokraten , Liberale und Grüne die Macht weiter erhalten.

    Übrigens alle 4 sind für Sanktionen gegen Russland, das gaben 3 davon im Fernsehen sogar zu.
    Für mich ist die Wahl der SPÖ,ÖVP,Grüne und NEOS von demher schon nicht verträglich mit dem Frieden:
    http://benjaminheinrichblog.blogspot.co.at/2014/05/eu-stellt-weichen-auf-weltkrieg.html

    Die Causa Schulz ist zwar wichtig, aber nur für jene, welche die Ukraine-Krise nicht wirklich interessiert.
    Und an jene kann man auch sagen: Herr Karas hat verlautbart er würde Schulz zum Kommissionspräsidenten wählen. Was dann folgt ist ebn die Umverteilung...
    habs noch sehr gut in Erinnerung als im Jahr 2011 SPÖ,GRÜNE, KPÖ und sogar die Vertreterin des LIF die damalige Angelika Mlinar den ESM vehement verteidigten mit Solidaritäts-Blabla"Wenn das Haus des Nachbarn brennt muss man es löschen", bei einer Podiumsdiskussion aber die Kärnten wegen der Hypo mit vollem Hass beflegelten.

  5. terbuan
    23. Mai 2014 19:10

    Der Euro ist nicht nur eine Fehlgeburt und Fehlentwicklung, er ist auch ein Teuro für unsere Geldbörsen und wird uns noch teuer zu stehen kommen!
    Die Idee war im Prinzip gut, die tatsächliche Einführung und die auf uns zukommenden Auswirkungen auf die europäischen Völker eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes!

  6. Helmut Oswald
    23. Mai 2014 10:13

    Die Taugenichtse in der Union werden mit Schützenhilfe angelsächsischer Berater aus in diesen Ländern wahlkampfentscheidenden - also letztlich damit politischen, wenngleich nicht offenkundig schon staatlichen - Institutionen zur Ausplünderung der Nettozahler angestiftet, beraten und aufgehetzt. Es handelt sich um einen systematischen wirtchaftlichen und politischen Angriff mit schweren wirtschaftlichen Schadensfolgen für die tüchtigen nationalen Gesellschaften. Sie (die sogenannten Berater, für was auch immer) begehen Straftaten - wie etwa die Bilanzfälschungsbeihilfe im Falle Griechenlands - die aus Feigheit und Dummheit unverfolgt bleiben, obwohl sie das klassische Tatbestandsmuster organisierter Kriminalität erfüllen (Goldmann & Sachs), mindestens des gewebsmäßigen Betruges. Mit Deckung aus der Politik. Soviel übrigens zur Frage, warum diejenigen, die diesen Mechanismus verstanden haben, amerikakritisch eingestellt sind - sie werden zwar vom Blogautor regelmäßig als 'Amerikahasser' diffamiert, womit freilich zur Sache nichts gewonnen ist, da derselbe offenkundig wahrnehmungsgestört und erkenntnisunfähig gegenüber diesen Tatsachen (amerikanophil ?) ist.

    Wer angegriffen wird, sollte sich verteidigen, ansonsten er der schrankenlosen Ausplünderung anheimfällt. Wir reden dabei vom Schicksal von Generationen unserer Länder. Taugt das Instrument, das er als Abwehrdispositiv geschaffen hat nichts, wie etwa die Union in ihrer jetzigen Gestalt, so schafft er sich ein Neues. Die Nettozahler, die vorne im Zug sitzen und die schnellere Geschwindigkeit fahren, sollten die Waggons mit dem Ballast abkoppeln, dann können sich die Siesta Staaten untereinander betrügen, aber nicht uns.

    Und sie sollten ein eigenes wirtschafts- und sicherheitspolitisches Bündnis haben. Mit Nuklearwaffenkapazität, eigenem GPS und Nachrichtensatelliten aus eigener Schmiede. Nicht zu vergessen, ihre eigene Medienindustrie, wie seinerzeit die UFA, die gegründet wurde, als es galt, den in Amerikas Hollywood im Stile Erich von Stroheims gedrehten Filme, die deutsche Soldaten beim Plündern, Morden und Vergewaltigen und mit scharenweise abgehackten Kinderhänden zeigten, entgegenwirken zu können.

    Er kann es nennen, wie auch immer er es will - aber wer unfähig ist, diesen Tatsachen ins Auge zu blicken, marginalisiert sich letztlich bis zum Status völliger Bedeutungslosigkeit.

    • panzerechse (kein Partner)
      24. Mai 2014 10:59

      Mir kommt der ESM wie die "Nachgeburt" von Fed vor..

      http://www.youtube.com/watch?v=bowFmm0OVv0

      Das Spiel geht so lange, bis der "Gläubiger" das Geld will. Die "Staaten" haben aber kein Geld mehr... Also... übernimmt der "Gläubiger" die "Staaten". Mit allen Grund und Boden, allem was drauf steht, allem was sich dort bewegt und kreucht und fleucht... Menschen, Tiere, Insekten... Dorthin geht die "Reise". Mit dem "Mehrheitswillen" wird so der ganz, ganz NEUE Faschismus installiert... mit tatkräftigster Hilfe der ALT-Antifaschisten...

    • Helmut Oswald
      24. Mai 2014 13:15

      @terbuan

      Aber, aber - dabei gilt es doch nur die Amerikahasser in die Schranken zu weisen.
      Gegenüber den Vereinigten Staaten besteht Liebespflicht. Selbst wenn sie uns (seit 1917) auf das Schäbigste behandeln. Alles andere wäre schließlich, Anti- was wollte ich gerade sagen, nein geht so nicht.

      Aber eh scho verstehen. Du nix lieben Amerika, Du kriegen Haue.

      Wie unter Zuhältern eben üblich ...

    • panzerechse (kein Partner)
      24. Mai 2014 14:14

      Was mach' ma dann aber mit den "Amerikahassern" in AMERIKA??? Ich schlage Reservate vor. Dorthin könnte man dann auch gleich die "europäischen (???)" Anti-Amerikaner hin verfrachten. Die Vorbereitungen sind eh schon fast abgeschlossen. Versteht sich von selbst, dass diese Institutionen voll privatisiert sind! Da werden sich die künftigen Insassen dort gleich viel wohler fühlen...

      Übrigens, ich bin das Haustier von Erich Bauer...

    • machmuss verschiebnix
      24. Mai 2014 20:55

      @Helmut Oswald,

      Rußland jetzt lieben China, dann Amerika kriegen haue .

    • Helmut Oswald
      25. Mai 2014 13:06

      Alles verstanden. Wenn alle Haue, dann supergedenkjährliches Retroerlebnis.

      Panzerechse: Als Haustier von Erich Bauer genießen sie bestimmt brauchbare politische Unterrichtungen ... wenn ich jetzt Aufklärung gesagt hätte, hätte bestimmt wieder ein Anti-Amerikahasser gesagt, der volksaufklärerische Ansatz weise mich noch als etwas viel Schlimmeres aus. Übrigens, Panzerechse, wann haben sie zuletzt Amerika gehasst ?

      Und wie geht es ihnen danach eigentlich ? Fühlen Sie sich dann erleichtert, oder nur, wenn es jemand bemerkt hat ? Tun Sie es auch insgeheim oder mehr öffentlich ? Könnten sie mehr davon brauchen oder reicht ihnen der ewöhnliche Hass, so ein bis zweimal am Tag ? oder entwöhnen sie sich gerade - und geht es Ihznen dann auch immer schlecht ? Kriegen sie eigentlich auch Lob dafür ud kenen sie wen, der zuviel hat. Der Libro hat jetzt extra- Hass Pakete im Sonderangebot, recht günstig. Läuft aber nur noch bis Ende Juni. Na sie wissen schon, wegen der Touristen ... Gestern, in Salzburg, da hab ich Amerika Hass in original Mozart Kugeln verpackt gesehen. Die lassen Sich auch immer was Neues einfallen. Aber gar nicht so schlecht. Was meinen sie ? Oder finden sie Mozartkugeln am ende kitschig ?

    • terbuan
      25. Mai 2014 20:56

      @Helmut Oswald

      Der Beitrag hätte auch von mir kommen können, ich bin das ganz auf der Linie der Panzerechse! ;-)

  7. simplicissimus
    23. Mai 2014 09:06

    Sarrazin demonstriert in seinem Buch auch, dass der Euro im Verbund mit Bruch der No-bailout Klausel und durch Fehlinterpretation seiner Andersartigkeit gegenueber nationalen Waehrungen Europa eher geschadet, als genuetzt hat.
    Ich schaetze den Euro weil er sehr praktisch ist und wuerde ihn gern behalten. Jedoch muesste dann der sehr unwahrscheinliche Fall eines Umdenkens, Rueckgehendmachung des ESM etc eintreten und die ueberschuldeten Staaten in einen halbwegs geordneten Konkurs geschickt werden, bei dem man dann punktuell Einzelunternehmen "retten" kann, wenn sinnvoll.
    Eher wahrscheinlich ist das Auseinanderbrechen der EU und damit des Euro.
    Leider.
    Aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

  8. brechstange
    23. Mai 2014 08:15

    Wir haften für 19 Mrd. Euro aus dem ESM und Deutschland mit 190 Mrd. Euro. Ursprünglich hätte das unbegrenzt erfolgen sollen, hier aber hat aufgrund von Sammelklagen dann das BVG dann doch eine Grenze eingezogen. Aber auch hier wird die Alternativlosigkeit siegen, wetten?

    • brechstange
      23. Mai 2014 08:19

      Inzwischen dürfen ja auch Banken nationenunabhängig vom ESM gerettet werden. Gerade deshalb beeilte man sich die Europäische Bankenaufsicht zu installieren. Freie Bahn zum Aussackeln der Bürger und Steuerzahler.

  9. mischu
    23. Mai 2014 01:25

    Von ehrlichen Experten bereits vielfach prophezeit:
    Das dicke Ende der Fehlentwicklung beim Euro und in der EU kommt nach den Wahlen.

    Es wurde uns nämlich vor kaum einer Wahl so viel Sand in die Augen gestreut, wie dieses Mal von den Verantwortlichen in der Europäischen Union.

    Und trotzdem scheinen die Menschen in Europa nach ersten Prognosen nicht gescheiter zu werden.
    Es kommt, wie es kommen muß.....................!

    • Earp
      25. Mai 2014 11:35

      Wahlarithmetik, Brief- Nach- u. Vorwahl, Probleme mit dem Wahlcomputer, haben bislang auch immer wieder, Mandate von den Freiheitlichen zu den Grünen wandern lassen.......( ob's diesmal anders ist?)





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