Conchita und Aids-Ball: Im warmen Supergau glühen alle Brennstäbe durch

Angesichts des schwulanten Tsunamis der letzten Tage – von den Wurst-eleien um die homosexuelle Zwangsmissionierung der gesamten medialen und sonstigen Öffentlichkeit bis zur weiteren Eskalierung des visualisierten Gender-Wahns im Zuge der Aids-Ball-Werbung – ist es traurig, dass es nicht die leiseste Kritik in der Öffentlichkeit gegen dieses abgehobene Treiben gibt: Nicht von politischer Seite, nicht aus der Kirche, und ebenso wenig natürlich seitens der Massenmedien. Ganz im Gegenteil.

Was wir derzeit erleben, ist der größte ideologische Supergau seit Beendigung des zweiten Weltkrieges: Die Gegen-Schöpfung der Neuen Welt ist in vollem Gang, und die politischen und gesellschaftlichen Folgen des wurst-eligen Tuntenterrors können nicht dramatisch genug eingeschätzt werden. Wir alle müssen sehen, worauf die generalstabsmäßig geplante Wurst-Kampagne hinausläuft: Zuerst ein schriller Sieg der Homo-Lobby beim Song-Contest, dann eine optische Vergewaltigung des Wiener Stadtbildes durch aggressive Trans-Gender-Werbung und dann die Zwangs-Tuntisierung unseres Nachwuchses in Kindergarten und Schule. Schöne, tolerante Neue Welt.

Der verordnete Einheitsbrei der veröffentlichten Meinung bringt zum Ausdruck, was ihre Regisseure unter der viel beschworenen „Vielfalt" zu verstehen wünschen. Neben der öffentlichen Meinung werden die Begriffswelt und die Sprache vergewaltigt. „Vielfalt und Toleranz"? Das Gegenteil ist der Fall! Eine besonders groteske Verdrehung seiner Bedeutung hat das Wort „Mut" erfahren: Die gleichgeschalteten „Wir-Sind-Wurst"-Lemminge mitsamt ihrer Protagonistin behaupten allen Ernstes, dass die penetrante, medial akkordierte Verbreitung der schwülen Unisex-Ideologie Ausdruck von „Mut" sei. Welch ein Hohn!

Tatsächlich zu mutigem Handeln aufgefordert wären die Kirche und die Restbestände der bewahrenden Kräfte in Politik und Kultur. Jedoch: Fehlanzeige.

Es ist eigentlich vollkommen unbegreiflich, wieso die Kirche in dieser toxischen Phase des Kulturkampfes vollständig schweigt und man von keinem ihrer Vertreter ein Sterbenswörtlein hört. Wohl muss uns bewusst sein, dass es der Fluch der bösen Tat ist. Dieser Fluch besteht darin, jahrelang vor lauter Dialogbereitschaft und Angst, die Herrscher dieser Welt nur ja nicht herauszufordern, auf jede Art der Auseinandersetzung im Sinne des Evangeliums verzichtet zu haben. Aber irgendwo müsste es auch für die kirchliche Beschwichtigung eine Linie geben, bei deren Überschreitung die episkopalen Diplomaten ihre Bodentruppen nicht mehr allein lassen dürfen.

Die flächendeckende Plakatierung einer mit Zumpferl-Romantik verbrämten Darstellung einheitsgeschlechtlicher Paradiesfiguren ist so eine rote Linie. Und völlig ungeachtet irgendwelcher politischer oder persönlicher Konsequenzen hätte der Herr Kardinal in Wahrnehmung seines Auftrages eigentlich nur eine Option, nämlich den Herrn Bürgermeister mit der Alternative zu konfrontieren, entweder die Plakate, die unter anderem einen schweren Verstoß gegen den Jugendschutz darstellen, innerhalb von 12 Stunden aus dem Stadtbild zu beseitigen oder ab kommendem Sonntag einen beinharten Kulturkampf von der Kanzel des Stephansdomes zu erleben.

Selbstverständlich ist die Kirche nicht die einzige Einrichtung, die uns hier in Stich lässt. Aber bei der ÖVP beispielsweise hat wohl jeder vernünftige Christ schon längst die Hoffnung aufgegeben. Nachdem der Schwächling Spindelegger nicht einmal imstande war, seinen eigenen „Knecht Rupprechter" und dessen Schwulen-Agitation in die Schranken zu weisen, ist zu erwarten gewesen, dass er den Dammbruch in Richtung völliger Beseitigung aller „Ungleichbehandlungen" der Dampfkesselfraktion im Rauschzustand des kollektiven „Wir-sind-Wurst"-Fiebers aus Leibeskräften mitbetreibt.

Kritische Bürger wissen jetzt zumindest, wen sie am 25.5. jedenfalls nicht wählen.

Mag. Christian Zeitz ist wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Angewandte Politische Ökonomie. 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Mai 2014 11:02

    Vielen Dank für den großartigen Kommentar zum bedrückenden Zeitgeschehen.

    Da müssen sich die katholischen Würdenträger jedenfalls nicht mehr wundern, wenn die Kirchen am Sonntag leer bleiben, nachdem sie nicht einmal imstande sind, gegen diesen unseligen Zeitgeist eindeutig und energisch Stellung zu beziehen.

    Ich kenne nur einen Politiker, der unmißverständlich und mutig gegen dieses bereits unerträgliche "Treibhausklima" aufgetreten ist, das jedoch noch vor der unappetitlichen Plakataktion:

    http://gloria.tv/?media=609336

    Eine durchaus ernstzunehmende Wahlempfehlung, denn Wahltag = Zahltag!

  2. Ausgezeichneter KommentatorNada te turbe
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Mai 2014 11:41

    Dem Gastkommentar „Conchita und Aids-Ball: Im warmen Supergau glühen alle Brennstäbe durch“ kann ich zwar im wesentlichen zustimmen. Allerdings bedarf der Hinweis (Zitat)
    „...Es ist eigentlich vollkommen unbegreiflich, wieso die Kirche in dieser toxischen Phase des Kulturkampfes vollständig schweigt und man von keinem ihrer Vertreter ein Sterbenswörtlein hört.... Selbstverständlich ist die Kirche nicht die einzige Einrichtung, die uns hier in Stich lässt.“ schon einer Anmerkung:
    Derzeit ist es in Österreich extrem schwierig, eine von der „Linken“ abweichende Meinung überhaupt in der Öffentlichkeit zu äußern.
    Es gab eine Wortmeldung zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai von Bischof Klaus Küng – in der österreichischen Bischofskonferenz zuständig für das Referat Ehe und Familie – der von „besorgniserregenden Entwicklungen“ rund um das Thema Familie in diesen Tagen sprach. Was die sogenannte „Homo-Adoption“ angehe, halte die Kirche eindeutig an ihrem klaren Nein fest. Küng wörtlich:
    „Das hat nichts mit Diskriminierung von sexuellen Identitäten zu tun, sondern schlichtweg mit dem Kindeswohl. Wer einem Kind das Recht auf Vater und Mutter – und zwar seine eigenen – bewusst vorenthält, der diskriminiert dieses Kind.“ Küng appellierte an alle Parteien, auch angesichts massivem medialen Drucks hier eine klare Linie zu ziehen.
    Zugleich betonte Küng die Bedeutung der natürlichen Familie als Grundlage der Gesellschaft. Es sei wichtig für jeden Menschen, Familie auf Basis der Ehe zwischen Mann und Frau mit Kindern zu erfahren. Deswegen verdiene die so verstandene Ehe auch den besonderen Schutz des Staates.
    In den Zeitungen wird über solche Aussagen nicht berichtet, der ORF unterdrückt solches sogar gezielt. Ehemals seriöse Zeitungen, wie z.B. „Die Presse“, haben Internet-Foren, deren Inhalt vor zwanzig Jahren nicht einmal bei den miesesten Boulevard-Blättern denkbar gewesen wäre.
    Es ist generell zu verzeichnen, daß Tot-Schweigen unerwünschter Stellungnahmen und Wegschauen von echten Problemen und Ungerechtigkeiten – wie massenhafte Vertragsbrüche, wenn es nur nützlich ist - immer häufiger zu beobachten sind.
    Gemäßigte Aussagen wie die oben zitierte Wortmeldung von Küng gehen im hysterischen Treiben unserer Medien völlig unter oder werden nicht einmal verstanden, weil sie nicht schreiend und im Gossen-Vokabular geäußert werden.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
  4. Ausgezeichneter KommentatorDr. Endre Attila Bárdossy
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2014 12:15

    Die EU-Wahl 2014 soll ein Tag der Abrechnung werden. Dafür haben wir zureichende Gründe. Kein Wähler kann sich einer redlichen Gewissensprüfung entledigen und steht letztlich in der Verantwortung vor Gott.

    Nach der objektiven Güterhierarchie der natürlichen Rechtsordnung hat der umfassende Schutz des Lebens unbedingt Vorrang. Anfang und Ende dürfen nicht manipuliert werden: Abtreibung und Euthanasie sind Verbrechen gegen die Heiligkeit und Würde des Lebens. Die traditionelle Familie ist der gewöhnliche, bewährte, normale Ort für die Weitergabe des Lebens. Kindererziehung ist das unverzichtbare Recht und die primäre Pflicht der Eltern.

    Eine Partei wird in vollem Umfang unwählbar, wenn sie diese höchsten Güter verletzt, auch wenn sie dafür mindere Güter schützt, zB. im Lunacek-Bericht Umwelt JA, Familie NEIN.

    Daher sind SPÖ, GRÜNE, NEOS, BZÖ und EUROPA ANDERS definitiv nicht wählbar.

    Die Lippenbekenntnisse der ÖVP zu den Grundwerten sind in der Tat nur Schein, da sie praktisch in allen Bereichen einer weiteren Unterminierung der traditionellen Familie dienlich sind. Ihre gierige Klammerung an Koalitionsposten und Pöstchen überwiegt ihren Mut zur Konfrontation. Daher ist die feige ÖVP auch nicht wählbar.

    Die FPÖ unternimmt seit Jahren einiges zum Schutz der Familie und des Lebens und thematisiert ab und zu die Abtreibung in der Öffentlichkeit. Im Unterschied zu den vorgenannten Parteien, hat die FPÖ scharf die obszönen LIFE-BALL-PLAKATE 2014 kritisiert.

    Allein Ewald STADLERS neugegründete Partei REKOS (=Reformkonservative) steht ganz auf dem Boden des Naturrechts. Der ehemalige Mandatar des BZÖ ist praktizierender Katholik, Vater von 6 Kindern und ein erfahrener Politiker. Er tritt nachgewiesener Maßen seit geraumer Zeit für die KULTUR DES LEBENS ein.

    Cf. Joseph Kardinal Ratzinger (2002): Einsatz und Verhalten der Katholiken im politischen Leben. www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20021124_politica_ge.html

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Mai 2014 14:00

    Hervorragend!

    Die schweigende Mehrheit macht sich aber bereits bemerkbar:
    http://citizengo.org/de/7189-life-ball-sponsoren-zur-verantwortung-ziehen

    Nachdem Moral in der Politik heutzutage kein Begriff mehr ist, hätte die Kirche um so mehr Verpflichtung, sich zu Fragen der Ethik und Moral lautstark - und nicht nur im Gratisblättchen flüsternd - zu Wort zu melden.
    Und ich meine alle Kirchen - ausgenommen die Spaghettimonster -, also auch die Evangelischen, die Buddhisten und nicht zuletzt die Muslime!
    Ansonsten kann morgen wirklich schon "normal" sein, was heute zu recht "abnormal" ist ...

  6. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Mai 2014 11:24

    In Deutschland macht man sich über Österreich (Wurst und Life Ball Plakat) schon sehr lustig. Hier zwei Bilder, welche ich eben im www gefunden habe:

    http://www.imagenetz.de/f48b1c9ea/Nachlese-zum-European-Song-Contest.jpg.html
    http://www.imagenetz.de/fa8a8da1a/Nachlese-2.jpg.html

  7. Ausgezeichneter KommentatorRomana
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2014 09:33

    Sehr geehrter Herr Doktor! In Ihrer treffenden Analyse sprechen Sie mir mit jedem Wort aus der Seele Wie im Märchen verneigen sich alle bis zu den höchsten Würdenträgern wie Bundespräsident und Bundeskanzler vor einem Kasperl, der eine bärtige Frau darstellt. Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so ernst wäre. Aber es ist tatsächlich ein ideologischer Supergau. Es gibt keine Bollwerke mehr, die einer moralischen Verwahrlosung und sogar Pervertierung der Moral Einhalt gebieten. Sobald die Masse im Spiel ist, verfallen alle Verantwortlichen, auch die Kirche, in übelste Speichelleckerei. Ein Denkzettel bei der EU-Wahl wäre die einzige Medizin.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr. Endre Attila Bárdossy
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2014 12:15

    Die EU-Wahl 2014 soll ein Tag der Abrechnung werden. Dafür haben wir zureichende Gründe. Kein Wähler kann sich einer redlichen Gewissensprüfung entledigen und steht letztlich in der Verantwortung vor Gott.

    Nach der objektiven Güterhierarchie der natürlichen Rechtsordnung hat der umfassende Schutz des Lebens unbedingt Vorrang. Anfang und Ende dürfen nicht manipuliert werden: Abtreibung und Euthanasie sind Verbrechen gegen die Heiligkeit und Würde des Lebens. Die traditionelle Familie ist der gewöhnliche, bewährte, normale Ort für die Weitergabe des Lebens. Kindererziehung ist das unverzichtbare Recht und die primäre Pflicht der Eltern.

    Eine Partei wird in vollem Umfang unwählbar, wenn sie diese höchsten Güter verletzt, auch wenn sie dafür mindere Güter schützt, zB. im Lunacek-Bericht Umwelt JA, Familie NEIN.

    Daher sind SPÖ, GRÜNE, NEOS, BZÖ und EUROPA ANDERS definitiv nicht wählbar.

    Die Lippenbekenntnisse der ÖVP zu den Grundwerten sind in der Tat nur Schein, da sie praktisch in allen Bereichen einer weiteren Unterminierung der traditionellen Familie dienlich sind. Ihre gierige Klammerung an Koalitionsposten und Pöstchen überwiegt ihren Mut zur Konfrontation. Daher ist die feige ÖVP auch nicht wählbar.

    Die FPÖ unternimmt seit Jahren einiges zum Schutz der Familie und des Lebens und thematisiert ab und zu die Abtreibung in der Öffentlichkeit. Im Unterschied zu den vorgenannten Parteien, hat die FPÖ scharf die obszönen LIFE-BALL-PLAKATE 2014 kritisiert.

    Allein Ewald STADLERS neugegründete Partei REKOS (=Reformkonservative) steht ganz auf dem Boden des Naturrechts. Der ehemalige Mandatar des BZÖ ist praktizierender Katholik, Vater von 6 Kindern und ein erfahrener Politiker. Er tritt nachgewiesener Maßen seit geraumer Zeit für die KULTUR DES LEBENS ein.

    Cf. Joseph Kardinal Ratzinger (2002): Einsatz und Verhalten der Katholiken im politischen Leben. www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20021124_politica_ge.html


alle Kommentare

  1. Roberta (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:48

    I don't even know what to say, this made things so much easrei!

  2. Tachou (kein Partner)
    19. Januar 2015 14:35

    That's really thinking at an imisvrspee level

  3. Dr.Dr. Gabriele Parizek (kein Partner)
    21. Mai 2014 17:15

    Ein großartiger Beitrag - meinen Glückwunsch. Ich hatte bisher nur die Möglichkeit auf einer Onlineliste gegen dass Plakat zu unterschreiben und ich hoffe sehr, dass jetzt etwas unternommen wird. Ich verlange auch für mich Toleranz! Es sieht ja so aus, als ob Homosexualität bald zur Pflicht wird. Das kann es ja nicht sein!

  4. Angelo Peer (kein Partner)
    21. Mai 2014 13:41

    Darf ich Sie dran erinnern, dass es mehrere Kirchen gibt, und nicht bloß "Die Kirche".

  5. Sissi (kein Partner)
    20. Mai 2014 03:50

    Conchita kann einem leid tun.
    Wenn er denkt, dass er nur so glücklich werden kann, ok …

    Sollte er sich entschließen, doch wieder ein normales Leben als Mann zu führen, wird er sehr rasch erkennen, dass er nur benutzt wurde … und wer seine wahren Freunde sind.
    Diejenigen, die ihn jetzt so groß rausbringen, werden ihn fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel. In den Medien, wird kein Hahn nach ihm krähen …
    und wahrscheinlich kann er sich dann auch noch anhören, dass er spießbürgerlich ist oder andere ätzende Bemerkungen …

  6. Sissi (kein Partner)
    19. Mai 2014 20:04

    Danke für den tollen Kommentar!

    Meine Email von voriger Woche an Parlamentarier:

    die tausenden Plakate, die in ganz Wien nicht nur an Bushaltestellen für den Live-Ball werben, sind nicht zu übersehen.
    Sogar für mich als Erwachsene ist es eine Zumutung so etwas immer wieder ansehen zu müssen. (Wer so etwas unbedingt "braucht", kauft ohnehin Pornohefte …)
    Unsere Kinder gehören definitiv davor geschützt.
    Es ist absurd und pervers Kinder auf dem Kindergarten- und Schulweg immer wieder mit derartigen Plakaten zu konfrontieren.
    Für ein sauberes Wien - für den Schutz unserer Kinder:
    ich appelliere an das Parlament, an Österreichs Regierung: "bitte schieben Sie derartigen Vorgangsweisen einen Riegel vor! Bitte schützen Sie unsere Kinder! Bitte sorgen Sie dafür, dass derartige Plakate verschwinden!"
    MfG

    P.S.:
    Mir ist - wie vermutlich auch Ihnen - bewusst, dass eine aggressive, militante Homolobby dahintersteckt.
    Jeder hat das Recht geschützt und nicht diskriminiert zu werden, auch Menschen mit homosexuellen Neigungen; jeder hat das Recht sein Leben so zu leben, dass er/sie glücklich sein kann.
    Aber die Homosexuellen Lobby hat nicht das Recht unsere Kinder aufzuklären und sie hat nicht das Recht uns allen ihre Sichtweise aufzuzwingen.
    Mein zweiter Appell an Österreichs Regierung: bitte lassen sie diese ohnehin schon aggressive, militante Lobby nicht zu einem "Dschihad" werden, der uns seine Sicht- und Lebensweise aufzwingen kann.
    Es erfüllt mich mit Sorge zu beobachten, dass es in manchen Nachbarländern bereits so weit ist, dass Eltern, die ihre Kinder vor dem nicht kindgerechten "Aufklärungsunterricht" schützen wollen, die Gefängnisstrafe droht.
    Und "Aufklärung im Kindergarten?" - wie pervers ist das denn?
    Wer außer ein Pädophiler kann schon ein Interesse daran haben Kinder und Kleinkinder zu animieren mit ihren Geschlechtsteilen zu spielen und ähnliches?
    Kinder haben ein Recht unbelastet und vor solchen "Anleitungen" geschützt aufzuwachs

  7. Ingeborg (kein Partner)
    19. Mai 2014 19:19

    Hervorragend! Es ist höchste Zeit, sich als BürgerIn (Binnen-I für alle Frauen, die sich sonst diskriminiert fühlen ...) nicht wegzuschauen, oder es "Mutigeren" zu überlassen, oder, oder, oder ... , sondern die Verantwortung, die wir für die Gesellschaft haben, WAHR zu nehmen. Das heißt auch, die Vernunft wieder zu Wort (und Tat) kommen zu lassen. Wie ein Kabarettstück mutete es z.B. an, als Moderatoren von einem Mann mit ernster Miene Frau sprachen (Tom Neuwirth). Ach ja, situationsflexibel ...
    Dass die Kirche schweigt, stimmt allerdings nicht, denn Familienbischof Klaus Küng hat vor kurzem sehr wohl von einer "besorgniserregenden Entwicklung" rund um die Familie gesprochen.

  8. Anonymous (kein Partner)
    19. Mai 2014 18:30

    Selten so einen Schwachsinn gelesen^^
    In Wurst´s statement ging es um Frieden, Toleranz, ein angenehmes, respektvolles miteinander. Aber die Rechte-Szene interpretiert es lieber als "Enttarnung", schlimmste Katastrophe seit dem 2. Weltkrieg bla bla usw. Genau diese Art der Weltanschauung: alles was anders ist, ist böse und muss ausgemerzt werden; finde ich am beunruhigtesten an der österreichischen Rechten. Ich sage nicht, dass politisch rechts zu sein schlimm oder falsch wäre, es ist durchaus in Ordnung patriotisch zu sein und sich an alten Werten zu orientieren. Aber bitte hasst nicht gleich alles was anders ist! Und messt diesem Thema doch nicht so viel Bedeutung zu, es ging im Grunde nur um das vorher schon erwähnte statement der Toleranz. Der ganze Medien Hype um Frauen die plötzlich Bärte tragen usw, all das legt sich mit der Zeit sowieso wieder. Also kommt mal wieder runter…

  9. Andrea Hodoschek (kein Partner)
    19. Mai 2014 13:55

    Finde es einen Skandal, einem derart untergriffigen, primitiven und börsartigen Kommentar wie diesem eine Plattform zu geben.

    • JA (kein Partner)
      19. Mai 2014 15:43

      Untergriffig, primitiv und bösartig ist das Life-Ball-Plakat in Wien.
      Ein echter Skandal! Und die gleichgeschaltete Presse.
      Wer derzeit im Homo-Strom schwimmt der braucht wirklich keine Mut dafür ... das sieht man nicht zuletzt an den vielen Trittbrettfahrern ala Kanzler.

    • Freak77
      19. Mai 2014 18:57

      @ Andrea Hodoschek

      Da ist nix ein Skandal. Freie Meinungsäußerung muss erlaubt sein!

      Mit meinen Gebühren die der ORF von mir kassiert hat, hat er für den E.S.C. eine familien- und gesellschaftszerstörende Ikone gepusht.

      Ein Zwitterwesen dass wir jetzt alle gefälligst lieben sollen, oder wie?

      Alle möglichen politischen Kräfte und Gruppen hängen sich jetzt wie die Schlingpflanzen an die künstlich mit viel Geld gepushte Figur Wurst an und wollen Österreich endgültig zum Homo-Land umwandeln. Wo dann die Heterophobie um sich greift.


      Wie viele schwulenfreundliche Gesetze sollen jetzt noch beschlossen werden? Die im Übrigen sauteuer für unser ohnehin gebeuteltes Bundesbudget sind.

      Ich meine: Geschmacks-Bevormundung und Meinungs-Bevormundung bzw. Meinungs-Vereinnahmung durch gewissen Mainstreammedien sollte es nicht geben.

      Ich bin strikt gegen diese Frau/Mann Wurst! Ich will sie/ihn nicht sehen oder hören. Und ich liebe dieses Wesen überhaupt nicht.

      Ihre Artikel über Wirtschaft lese ich sehr gerne und Ihre wirtschaftsbezogenen Artikel gehören zum Besten was in Österreichs Medien geboten wird - das wollte ich auch betonen!

    • mischu
      19. Mai 2014 20:35

      Sg. Frau Andrea Hodoschek

      Hier findet mit Ihrer Mithilfe sowie der Vereinigten Linken Medienkamarilla eine Täterumkehr statt.
      Ein untergriffiger, primitiver und bösartiger Skandal ist dieses Plakat, welches eine völlig enthemmte Minderheit der wehrlos schweigenden Mehrheit aufzwingt und damit sämtliche Regeln einer funktionierenden Demokratie aushebelt = LINKSTOTALITARISMUS in seiner reinsten Form!

    • Gandalf
      20. Mai 2014 00:13

      Liebe Frau Hodoschek, geben Sie sich nicht zu viel Mühe: die meisten Blogger hier haben ihr Presse- Abo ohnehin schon abbestellt!

    • Steuerzahler (kein Partner)
      20. Mai 2014 21:24

      „Wenn man in einem queerfeministischen Lesbenkinderladen aufwächst und das Poster einer stoppelbärtigen Transe über dem Bett hängen hat, ist das mit der Schwangerschaft echt so eine Sache. Man traut sich kaum, der JungMarxist_in zu verraten, daß die Natur hier streng heteronormativ und antiqueerfeministisch vorgeht. Und selbst wenn man das natürlichste und wirksamste Verhütungsmittel aller Feministinnen, ihr Gesicht, dadurch überreitet, daß man sich und anderen wandelnden Genozidlitfaßsäulen nur noch aus dem Reagenzglas schwängert, so muß irgendwann und irgendwo irgendeiner das Gläschen mal gefüllt haben und der hat dabei bestimmt nicht ein Plakat von Conchita Wurst angeschaut, denn auch hier hat die Natur in der Form der erektilen Dysfunktion einen ebenso natürlichen wie sinnvollen Rettungsschirm eingebaut. Irgendeiner müßte den gendersterilen Nachwuchsmaoist_Innen mal die Geschichte von den Blümchen und den Bienchen erzählen, die beinhaltet, daß auch die beste Biene nicht ohne männliche Drone auskommt und dabei ist nicht die US amerikanische "RAPTOR" gemeint, die zwar damals in Dresden einen noch besseren Job gemacht hätte, aber auch bei DER Vorstellung bekommt MANN keinen hoch.“

      Ein Leserbrief aus der nicht zensierten http://jungefreiheit.de/

      http://jungefreiheit.de/politik/ausland/2014/linke-demonstrantin-taeuschte-fehlgeburt-vor/

      PS: Presse, Krone, Kurier, Standard, ORF, etc. seit langem Boykottierender!

  10. Dr. Endre Attila Bárdossy (kein Partner)
    19. Mai 2014 12:15

    Die EU-Wahl 2014 soll ein Tag der Abrechnung werden. Dafür haben wir zureichende Gründe. Kein Wähler kann sich einer redlichen Gewissensprüfung entledigen und steht letztlich in der Verantwortung vor Gott.

    Nach der objektiven Güterhierarchie der natürlichen Rechtsordnung hat der umfassende Schutz des Lebens unbedingt Vorrang. Anfang und Ende dürfen nicht manipuliert werden: Abtreibung und Euthanasie sind Verbrechen gegen die Heiligkeit und Würde des Lebens. Die traditionelle Familie ist der gewöhnliche, bewährte, normale Ort für die Weitergabe des Lebens. Kindererziehung ist das unverzichtbare Recht und die primäre Pflicht der Eltern.

    Eine Partei wird in vollem Umfang unwählbar, wenn sie diese höchsten Güter verletzt, auch wenn sie dafür mindere Güter schützt, zB. im Lunacek-Bericht Umwelt JA, Familie NEIN.

    Daher sind SPÖ, GRÜNE, NEOS, BZÖ und EUROPA ANDERS definitiv nicht wählbar.

    Die Lippenbekenntnisse der ÖVP zu den Grundwerten sind in der Tat nur Schein, da sie praktisch in allen Bereichen einer weiteren Unterminierung der traditionellen Familie dienlich sind. Ihre gierige Klammerung an Koalitionsposten und Pöstchen überwiegt ihren Mut zur Konfrontation. Daher ist die feige ÖVP auch nicht wählbar.

    Die FPÖ unternimmt seit Jahren einiges zum Schutz der Familie und des Lebens und thematisiert ab und zu die Abtreibung in der Öffentlichkeit. Im Unterschied zu den vorgenannten Parteien, hat die FPÖ scharf die obszönen LIFE-BALL-PLAKATE 2014 kritisiert.

    Allein Ewald STADLERS neugegründete Partei REKOS (=Reformkonservative) steht ganz auf dem Boden des Naturrechts. Der ehemalige Mandatar des BZÖ ist praktizierender Katholik, Vater von 6 Kindern und ein erfahrener Politiker. Er tritt nachgewiesener Maßen seit geraumer Zeit für die KULTUR DES LEBENS ein.

    Cf. Joseph Kardinal Ratzinger (2002): Einsatz und Verhalten der Katholiken im politischen Leben. www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20021124_politica_ge.html

  11. Homer (kein Partner)
    19. Mai 2014 09:55

    Aufgeregte Floskeln aber keine Argumente.
    Solche Darstellungen gab es schon in der Antike, diese Aufregung ist völlig lächerlich.

  12. Romana (kein Partner)
    19. Mai 2014 09:33

    Sehr geehrter Herr Doktor! In Ihrer treffenden Analyse sprechen Sie mir mit jedem Wort aus der Seele Wie im Märchen verneigen sich alle bis zu den höchsten Würdenträgern wie Bundespräsident und Bundeskanzler vor einem Kasperl, der eine bärtige Frau darstellt. Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so ernst wäre. Aber es ist tatsächlich ein ideologischer Supergau. Es gibt keine Bollwerke mehr, die einer moralischen Verwahrlosung und sogar Pervertierung der Moral Einhalt gebieten. Sobald die Masse im Spiel ist, verfallen alle Verantwortlichen, auch die Kirche, in übelste Speichelleckerei. Ein Denkzettel bei der EU-Wahl wäre die einzige Medizin.

  13. fewe (kein Partner)
    19. Mai 2014 02:23

    Empfängnisverhütung, Abtreibung und Homosexualität zielen in erster Linie auf den christlich geprägten "Weißen", der sich mit Freude selbst dezimiert.

  14. jump (kein Partner)
    18. Mai 2014 21:39

    Ich empfinde Mitleid mit dem Autor dieser Zeilen!

  15. DailyMirror (kein Partner)
    18. Mai 2014 16:11

    Das ist das Dümmste, was ich je gelesen habe. Na bravo.

  16. Gennadi (kein Partner)
    18. Mai 2014 14:42

    Es ist nicht richtig, dass die Kirche geschwiegen hätte. Vorausgesetzt, die katholische Kirche ist gemeint.

    Kardinal Schönborn freute sich öffentlich über den Werbe-Sieg eines unrasierten Homosexuellen und erklärte, für ihn zu beten. Daraus kann man nur folgern, die Bibel ist nach wie vor ein verbotenes Buch, zumindest in der Erzdiözese Wien.

  17. haro
    18. Mai 2014 13:48

    Herzlichen Dank für diesen mutigen und treffsicheren Artikel!

    Zur Entschuldigung der katholischen Kirche wäre zu sagen: Es gibt auch dort mutige Leute die sich noch die Wahrheit zu sagen trauen, im Sinne des Evangeliums verkünden. Diese werden aber kaum veröffentlicht, werden sie es doch, dann nur in diffamierender Weise oder noch schlimmer, es werden wieder antikirchliche Kampagnen in den Medien gestartet.

    Auch in der Presse kommen immer öfter Anti-Kirchliche zu Wort. In einem heutigen (nur-) Leserbrief darf jemand verallgemeinernde Unterstellungen veröffentlichen wie -"unzählige" homosexuelle Priester und Ordensleute die sich "sonder Zahl" weltweit an Kindern und Jugendlichen versündigt haben- in diesem diffamierenden Ton geht das weiter. Es wird gefordert die eh nur wöchentlich erscheinende kleine Kolumne des Kommunikationschefs der Erzdiözese Wien zu verbieten (ein "Forum für religiöse Ansichten untragbar für eine Qualitätszeitung" - bitteschön die vielen Christen in Österreich und unter den Presse-Lesern sind wohl mundtot zu machen aus Qualitätsgründen oder ?) , schließlich ist doch die geäußerte Meinung, dass Sex zwischen Menschen desselben Geschlechts die Würde untergrabe angeblich für die Qualität der Presse untragbar. Kleinen Kindern Werbeplakate wie jenes für den Aids-Ball vor die Nase zu setzen und das auch noch unkritisiert dürfte die neue Qualität und neu verordnete Geisteshaltung sein.

    Das Grundübel ist die linke Meinungsdiktatur in den Massenmedien. Dafür müssen die Bürger Geld und Freiheit opfern und das muss sich europaweit ändern.

  18. Aron Sperber (kein Partner)
    18. Mai 2014 10:25

    Erfolgreiche schwule Musiker hat es von Tschaikowski bis Boy George immer schon gegeben.

    Selbst der Song-Contest wurde bereits vor 15 Jahren von einem Transvestiten gewonnen.

    In der Wurst einen neuen Christus zu sehen, ist fast genauso lächerlich, wie daraus den Untergang der abendländischen Kultur abzuleiten:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/05/12/grose-aufregung-um-die-wurst/

    gerade indem man vor lauter Toleranz hyperventiliert, und darin ein “mutiges Statement” gegen Putin hineinfantasiert, lässt man sich auf Putins mieses Spiel ein.

  19. Pumuckl
    17. Mai 2014 17:48

    DIE VERDORBENHEIT DER MÄNNER VON SODOM nach Genesis 19 :

    . . . 4 Die beiden ( Engel )wollten sich eben schlafen legen, da liefen alle Männer von Sodom, alt und jung, zusammen und umstellten das Haus.

    5 Lot , Lot , riefen sie, wo sind die Männer die heute zu dir gekommen sind ?
    GIB SIE HERAUS WIR WOLLEN MIT IHNEN VERKEHR HABEN !

    6 Lot trat vor das Haus . . . 7 begeht nicht ein solches Verbrechen, rief er.

    8 ICH HABE ZWEI TÖCHTER, DIE NOCH KEIN MANN BERÜHRT HAT. ICH WILL SIE EUCH HERAUSBRINGEN; MACHT MIT IHNEN, WAS IHR WOLLT. . . .

    Nach den Büchern Mose ( Genesis ) scheint es also ein geringeres Verbrechen zu sein, DIE EIGENEN, UNBERÜHRTEN TÖCHTER EINER TOBENDEN MASSE ZUR VERGEWALTIGUNG PREISZUGEBEN, ALS HOMOSEXUELLE VERGEWALTIGUNG AN FREMDEN GÄSTEN ZU ZULASSEN ! ! !

    Jedenfalls wurde Lot mit seinen Töchtern, welche ihn später noch mit Alkohol gefügig machten, um ihn, IHREN VATER ZU VERGEWALTIGEN, VOR DEM INFERNO VON SODOM UND GOMORRA GERETTET ! ! !

    Wollen die Apologeten des abendländischen Niedergangs das EINST christliche Europa mit Gewalt SODOMISIEREN, um dereinst der Nachwelt zu verkünden: " DIE BEWOHNER EUROPAS MUSSTEN VERNICHTET WERDEN, WEIL DIESE SITTLICH UNHEILBAR VERKOMMEN WAREN ? ? ?

  20. Politicus1
    17. Mai 2014 14:00

    Hervorragend!

    Die schweigende Mehrheit macht sich aber bereits bemerkbar:
    http://citizengo.org/de/7189-life-ball-sponsoren-zur-verantwortung-ziehen

    Nachdem Moral in der Politik heutzutage kein Begriff mehr ist, hätte die Kirche um so mehr Verpflichtung, sich zu Fragen der Ethik und Moral lautstark - und nicht nur im Gratisblättchen flüsternd - zu Wort zu melden.
    Und ich meine alle Kirchen - ausgenommen die Spaghettimonster -, also auch die Evangelischen, die Buddhisten und nicht zuletzt die Muslime!
    Ansonsten kann morgen wirklich schon "normal" sein, was heute zu recht "abnormal" ist ...

  21. Inger
  22. simplicissimus
    17. Mai 2014 12:18

    Hervorragender Beitrag!

  23. Ozanam
    17. Mai 2014 12:12

    Es stimmt ja nicht, dass es keine Kritik gäbe; die Russen bedauern doch immerhin bereits, die Besatzungsarmee aus Österreich abgezogen zu haben. Immerhin drohen derzeit sicher keine neuen EU Sanktionen, im Gegenteil . . .

    • A.K.
      17. Mai 2014 13:28

      Ich wundere mich, daß anscheinend auf die jüngste Bemerkung, den Abzug der russischen Besatzungsmacht zu bedauern, keine offizielle Reaktion Österreichs erfolgt ist.

  24. Nada te turbe
    17. Mai 2014 11:41

    Dem Gastkommentar „Conchita und Aids-Ball: Im warmen Supergau glühen alle Brennstäbe durch“ kann ich zwar im wesentlichen zustimmen. Allerdings bedarf der Hinweis (Zitat)
    „...Es ist eigentlich vollkommen unbegreiflich, wieso die Kirche in dieser toxischen Phase des Kulturkampfes vollständig schweigt und man von keinem ihrer Vertreter ein Sterbenswörtlein hört.... Selbstverständlich ist die Kirche nicht die einzige Einrichtung, die uns hier in Stich lässt.“ schon einer Anmerkung:
    Derzeit ist es in Österreich extrem schwierig, eine von der „Linken“ abweichende Meinung überhaupt in der Öffentlichkeit zu äußern.
    Es gab eine Wortmeldung zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai von Bischof Klaus Küng – in der österreichischen Bischofskonferenz zuständig für das Referat Ehe und Familie – der von „besorgniserregenden Entwicklungen“ rund um das Thema Familie in diesen Tagen sprach. Was die sogenannte „Homo-Adoption“ angehe, halte die Kirche eindeutig an ihrem klaren Nein fest. Küng wörtlich:
    „Das hat nichts mit Diskriminierung von sexuellen Identitäten zu tun, sondern schlichtweg mit dem Kindeswohl. Wer einem Kind das Recht auf Vater und Mutter – und zwar seine eigenen – bewusst vorenthält, der diskriminiert dieses Kind.“ Küng appellierte an alle Parteien, auch angesichts massivem medialen Drucks hier eine klare Linie zu ziehen.
    Zugleich betonte Küng die Bedeutung der natürlichen Familie als Grundlage der Gesellschaft. Es sei wichtig für jeden Menschen, Familie auf Basis der Ehe zwischen Mann und Frau mit Kindern zu erfahren. Deswegen verdiene die so verstandene Ehe auch den besonderen Schutz des Staates.
    In den Zeitungen wird über solche Aussagen nicht berichtet, der ORF unterdrückt solches sogar gezielt. Ehemals seriöse Zeitungen, wie z.B. „Die Presse“, haben Internet-Foren, deren Inhalt vor zwanzig Jahren nicht einmal bei den miesesten Boulevard-Blättern denkbar gewesen wäre.
    Es ist generell zu verzeichnen, daß Tot-Schweigen unerwünschter Stellungnahmen und Wegschauen von echten Problemen und Ungerechtigkeiten – wie massenhafte Vertragsbrüche, wenn es nur nützlich ist - immer häufiger zu beobachten sind.
    Gemäßigte Aussagen wie die oben zitierte Wortmeldung von Küng gehen im hysterischen Treiben unserer Medien völlig unter oder werden nicht einmal verstanden, weil sie nicht schreiend und im Gossen-Vokabular geäußert werden.

    • Brigitte Imb
      18. Mai 2014 01:29

      Es wäre schön, wenn der ORF die kritischen Aussagen des Bischofs zur "Homoadoption" genauso breit treten würde wie manche Verfehlungen kirchlicher Würdenträger.

  25. Gerhard Pascher
    17. Mai 2014 11:24

    In Deutschland macht man sich über Österreich (Wurst und Life Ball Plakat) schon sehr lustig. Hier zwei Bilder, welche ich eben im www gefunden habe:

    http://www.imagenetz.de/f48b1c9ea/Nachlese-zum-European-Song-Contest.jpg.html
    http://www.imagenetz.de/fa8a8da1a/Nachlese-2.jpg.html

  26. mischu
    17. Mai 2014 11:02

    Vielen Dank für den großartigen Kommentar zum bedrückenden Zeitgeschehen.

    Da müssen sich die katholischen Würdenträger jedenfalls nicht mehr wundern, wenn die Kirchen am Sonntag leer bleiben, nachdem sie nicht einmal imstande sind, gegen diesen unseligen Zeitgeist eindeutig und energisch Stellung zu beziehen.

    Ich kenne nur einen Politiker, der unmißverständlich und mutig gegen dieses bereits unerträgliche "Treibhausklima" aufgetreten ist, das jedoch noch vor der unappetitlichen Plakataktion:

    http://gloria.tv/?media=609336

    Eine durchaus ernstzunehmende Wahlempfehlung, denn Wahltag = Zahltag!

    • efrinn
      18. Mai 2014 02:35

      Die Website des unmißverständlichen und mutigen Politikers findet sich hier: http://www.rekos.at/cms/index.php
      und dort gibt es auch einen Spendenaufruf für Pickerl, mit denen man das ungustiöse Life-Ball-Plakat "entschärfen" kann. Ich hab meinen Beitrag geleistet.

  27. Inger
    17. Mai 2014 10:29

    Also jetzt muss ich gestehen, schön langsam verwirren mich die Begriffe.

    Ich war immer der Meinung, "Transgender" ist ein Begriff für das seelisch-soziale, hat aber nichts mit der tatsächlichen Körperlichkeit zu tun.

    Bei dem Plakat handelt sich um das, was man in meiner Jugend noch als Zwitter bezeichnet hat, also um einen Menschen mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen. Wenn man besonders gebildet war, hat man das auch als Hermaphrodit bezeichnet.

    Transgender hat also mit dem Plakat meiner Meinung nach nicht wirklich was zu tun, das hat irgendwer geschrieben und jetzt schreiben es alle ab - oder lieg ich da falsch.
    Ich oute mich jetzt als jemand, der schön langsam in Schwierigkeiten kommt, das alles richtig einzuordnen.

    Und zum Kommentar: volle Zustimmung!
    Ich würde meinen die staatlichen und kirchlichen Oberhäupter sind das, was man heute so als "Weicheier" bezeichnet, keinen Standpunkt - mitschwimmen ist die Devise!

    So gesehen gibt es eigentlich nur einen, der EU-KandidatInnen, der/die sich wirklich klar deklariert hat.

    Es ist ja mehr als bedauerlich, dass man heute so viel Rücksicht auf die Wähler nimmt, dass man sich dazu hinreissen lässt, die eigenen Ansichten zu verleugnen, damit man nicht als Ewiggestriger gilt.

    Wie schön ist es, wenn man kein öffentliches Amt bekleidet und zu seiner Meinung stehen kann und darf!

    • Anonymus
      17. Mai 2014 12:02

      Inger:
      Der Begriff Transgender wird heutzutage etwas anders als noch vor 50 Jahren interpretiert bzw. auch verwendet. Während Herr Neuwirth/Wurst sich eindeutig als homosexuell bezeichnet und als Transvestit auftritt, ist die am Life Ball-Plakat abgebildelte Carmen Carerra zwar als Christopher Roman (Bube) geboren, später hatte er für mehrere Jahre eine homosexuelle Partnerschaft, innerlich will er aber nun nur eine Frau sein. Daher die nunmehrigen Silikonbrüste sowie der hormonell herbeigeführte Wechsel zu einer Frauenstimme. Es ist geplant, die noch vorhandenen männlichen Geschlechtsteile chirurgisch zu entfernen. Ihn würde ich daher schon eher zu den Transgendern zählen.

    • Inger
      17. Mai 2014 14:42

      Danke für die Aufklärung! Ehrlich, ich wäre nie auf die Idee gekommen, mich mit Carmen Carerra zu beschäftigen. Wenn man denn ihre Erklärung hernimmt, ist er/sie sozusagen noch nicht fertig. Bei den eindeutig Homosexuellen kenn ich mich ganz gut aus, weil ich hatte viele Kollegen, die sich offen dazu bekannt und auch mit einem Partner gelebt haben.
      Nur diese "Zwischenwesen" bereiten mir gewisse Schwierigkeiten und die Carmen Carrera hab ich mir nicht so genau angeschaut, konnte daher nicht feststellen, ob die Brüste echt oder aus Silikon sind.
      Man bedenkt ja gar nicht, was man da so genau betrachten muss, um sich wirklich auszukennen. Und eigentlich will ich das auch gar nicht. Ich frag mich allerdings, ob nur ich allein so doof bin oder ob es da noch andere Leute auch gibt, die das nicht so wirklich kapieren.
      Wenn man sich so die Meinungen anhört oder die postings in den verschiedensten Zeitungen liest, dann wissen ja alle alles.
      Na ja, Tom Neuwirth hat sich ja ausführlichst erklärt und offenbar unterscheidet er
      ja genau zwischen Beruf und Privatleben. Und sein Beruf ist es halt, eine Frau darzustellen, soll er, wenn es ihm Spass macht.
      Allerdings das ganze Drumherum und vor allen Dingen die Kosten gefallen mir etwas weniger. Wo soll denn der ORF die geschätzten 20 bis 25 Millionen hernehmen für den ESC 2015??





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