Gestern stand die ÖVP noch am Abgrund, heute ist sie schon einen Schritt weiter

Die ÖVP ist längst nicht mehr die Heimat des werteorientierten Wählers. Mit ihrer übertriebenen EU-Verherrlichung, ihrem gesellschaftspolitischen Linkskurs und ihrer Katzbuckelei gegenüber der SPÖ, etwa in der Frage des Einhaltens von Wahlversprechen („keine neuen Steuern“), setzt sie alles erdenklich Mögliche daran, bürgerliche Stimmen zu vertreiben.

Dies zeigt sich insbesondere in der Frage der Homo-„Ehe“ und der Adoption durch Gleichgeschlechtliche. Schon im Nationalratswahlkampf 2008 meinte Wilhelm Molterer in einer Fernsehdiskussion zur kirchlichen Position zu diesem Thema: „Na entschuldigen Sie, ist das ein Maßstab für mich?". Als der Journalist etwas verwundert erwiderte, dass er das schon gedacht hatte, sagte der damalige ÖVP-Chef: „Da haben Sie vielleicht falsch gedacht.“ Und weiter: „Glauben Sie wirklich, ich brauche den Bischof Laun dazu? Nein, wirklich nicht!"

Unter Josef Pröll stimmte die ÖVP dann schließlich der Einführung der eingetragenen Partnerschaft zu. Man sollte übrigens auch nicht vergessen, dass es die von eben dieser Partei aufgestellte Justizministerin Claudia Bandion-Ortner war, der wir dieses Gesetz zu verdanken haben.

Nachdem die Schwarzen 2013 auch der von der EU und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verlangten Stiefkindadoption für Homosexuelle zugestimmt haben, ist es nur logisch, dass sich nun zunehmend mehr ÖVP-Politiker auch für das volle Adoptionsrecht aussprechen. Die Aussagen des Landwirtschaftministers Rupprechter brachten ihm innerparteilich etwa in der steirischen Landespartei Zustimmung, stießen aber größtenteils, vor allem bei Generalsekretär Blümel, auf Kritik. Absurd ist daran nur: Kommt so ein Vorschlag aus Österreich, gibt es immerhin noch – zumindest leisen – Widerspruch. Das war aber bei der Adoption von Stiefkindern nicht der Fall, denn da hatte man ja keine Wahl. Das musste man umsetzen, weil „Europa“ das so wollte und was „Europa“ sagt, ist ja den Spindeleggers, Rupprechters und Molterers dieser Welt heilig.

Ich engagiere mich seit einigen Wochen bei der neuen Partei REKOS. Wir Reformkonservative treten entschieden gegen jede Privilegierung von homosexuellen Partnerschaften ein. Es hat einen Grund, warum die Ehe seit jeher die Gemeinschaft von einem Mann und einer Frau ist. Sie bietet die beste Grundlage für das Zeugen und Erziehen von Kindern, die die Zukunft unserer Gesellschaft darstellen und daher unter möglichst guten Bedingungen aufwachsen sollten. Wem gesunder Menschenverstand und Jahrtausende lange Erfahrung nicht genügen, der kann sich die entsprechenden Fakten aus wissenschaftlichen Studien holen: Kinderpsychologie, Hirnforschung usw. haben längst nachgewiesen, dass sowohl die intellektuelle als auch die psychische und soziale Entwicklung von Kindern am besten in traditionellen Familien – Vater, Mutter und Kinder – gewährleistet ist.

Männer und Frauen sind nicht gleich und daher auch nicht durch einander ersetzbar, auch wenn uns der Zeitgeist dies mit dem Holzhammer einprügeln will. Die Qualität der Zuwendung, die ein Kind von seiner Mutter bekommt, ist anders als die, die es von seinem Vater erhält. Ein Kind braucht beides. Ein Kind braucht einen Vater und eine Mutter. Es gibt kein „Recht auf ein Kind“ – es sind die Kinder, die ein Recht auf Eltern haben!

Ein weiterer Punkt, in dem die ÖVP seit langem nur noch durch feige und zeitgeistige Aussagen auffällt, ist der der Abtreibung. Wir REKOS sind die einzige derzeit in einem Parlament vertretene Partei, die sich absolut kompromisslos für den Schutz des Lebens vom Moment der Empfängnis an einsetzt. In unserem Parteiprogramm stellen wir unmissverständlich klar, dass das menschliche Leben unantastbar ist. Gerade die wehrlosesten Mitglieder unserer Gesellschaft – die Ungeborenen, Alten oder Kranken – bedürfen besonderen Schutzes. Der Zivilisationsgrad einer Gesellschaft lässt sich nicht zuletzt daran ermessen, wie sie mit ihren schwächsten und wehrlosesten Mitgliedern umgeht. Für uns ist und bleibt die Abtreibung eine Tötung.

Dass die ÖVP in diesen und vielen anderen Fragen so stark nach links gerückt ist, ist zwar traurig. Wenn sie sich aber unbedingt selbst zerstören will, ist das ihre Sache. Gegen die marxistische Gesellschaftspolitik, die schon weit in das pseudo-bürgerliche Lager vorgedrungen ist, regt sich jedoch in Europa in verschiedenen Ländern zunehmend Widerstand.

  • Bis zu 1,4 Millionen Menschen gehen in Paris und anderen französischen Städten regelmäßig gegen Homo-„Ehe“ und -Adoption auf die Straße
  • Spaniens Regierung schafft nach massivem Druck aus der Bevölkerung die sozialistischen Abtreibungsgesetze wieder ab
  • Ungarn und Kroatien legen (letztere nach überwiegender Zustimmung bei einer Volksabstimmung) in der Verfassung fest, dass Ehen nur zwischen Mann und Frau geschlossen werden können
  • Der von einer roten EU-Abgeordneten aus Portugal, Edite Estrela, vorgelegte „Estrela-Bericht“ (in dem die Anerkennung des „Rechts“ auf Abtreibung als Menschenrecht sowie ursprünglich auch „interaktive“ Sexualerziehung für Kleinkinder gefordert wurde) wurde nach europaweitem intensivem Widerstand vom EU-Parlament abgelehnt.

Die Liste ließe sich fortsetzen. Um die grüne Ulrike Lunacek zu zitieren: „Wir erleben seit den letzten paar Jahren ein Erstarken der christlichen FundamentalistInnen … Wie stark sie sind und wie gut sie auch untereinander vernetzt sind, hat sich im Vorfeld der Abstimmung und auch durch die Ablehnung (Anm.: des Estrela-Berichts) gezeigt.“ (Standard-Interview vom 19. Dezember 2013).

Bei dieser EU-Wahl gibt es zum ersten Mal die Möglichkeit, eine überzeugt christlich-konservative und konsequent antisozialistische EU-kritische Partei zu wählen. Es ist vermutlich die letzte Chance für uns Konservative, eine politische Kraft in unserem Land zu etablieren, die unsere Werte kompromisslos vertritt. Unser Parteiobmann und Spitzenkandidat Ewald Stadler kann mit seiner Unterschrift, ohne Unterstützungserklärungen sammeln zu müssen, das Antreten der Partei ermöglichen. Durch seine Bekanntheit finden unsere Anliegen in der Öffentlichkeit, auch wenn die Medien uns weitgehend totschweigen, doch bis zu einem gewissen Grad Gehör. Nützen wir diese einmalige Gelegenheit, in Österreich für ein echtes politisches Erdbeben zu sorgen und das linke Establishment einmal wirklich in Schockzustand zu versetzen!

Emmanuel Ockay ist 23 Jahre alt, engagierter Katholik, studiert Rechtswissenschaft und arbeitet derzeit für Ewald Stadler.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2014 10:47

    vielen Dank für diesen Gastkommentar! Ich schwanke momentan noch zwischen REKOS und FPÖ - die ÖVP mit ihrer Zeitgeistanbiederung wähle ich sowieso nicht. Was für die REKOS spricht, ist, dass sie meinen Vorstellungen am ehesten entspricht. Was gegen die REKOS spricht, ist ein strategisches Kalkül: anstatt viele kleine zum Scheitern verurteilte Initiativen zu starten, sollten wir doch eher den stärksten Turm unterstützen, den wir momentan haben. Das ist nun mal die FPÖ, auch wenn viele Leute aus den kultivierten Kreisen darüber die Nase rümpfen (Stichwort: nationale Sozialisten). Anstatt, zig Mini-Initiativen aus dem rechtskonservativen Kreis aufzubauen, wäre es nicht klüger einfach die FPÖ mit aller Kraft zu unterstützen?

  2. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2014 12:36

    Ein dringend notwendiges, vielversprechendes Parteiprogramm in einer Zeit des weitgehenden Verlustes an wertekonservativen Idealen.

    REKOS zu wählen ist durchaus eine Überlegung wert und man wird diese junge Bewegung bis zum Wahltag weiter beobachten.

    Ich wünsche jedenfalls schon jetzt viel Erfolg!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2014 10:59

    Ohne Katholik oder Rekos Waehler zu sein, dies ist ein ganz hervorragender Standpunkt, den ich (fast) vorbehaltslos unterstuetze! Fuer mich waere Abtreibung in wenigen Grenzfaellen, wie bewiesener Vergewaltigung oder hoher Gefaehrdung des Lebens der Mutter durch eine Geburt, erlaubt. Sonst ist alles bestens begruendet und gerechtfertigt.
    ProConsul hat Recht: Leider gibt es zuviele Miniinitiativen auf rechter Seite, wir muessen aus unserer bedraengten Position heraus Schwerpunkte setzen.
    WAS HOERT MAN VON DER FPOe dazu?

  4. Ausgezeichneter KommentatorProf. Walter A. Schwarz
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2014 07:05

    Ohne selbst FPÖ-Mitglied zu sein: Wyatt ist absolut Recht zu geben!

    Jede Stimme, welche die FPÖ an andere Parteien verliert, unterstützt massiv die SPÖ/ÖVP/Grünen!

    Stadler ist ein hervorragender Rhetoriker und hatte im Wr. Parlament die anderen Parteien gehörig aufgemischt. Erst bei der FPÖ, dann beim BZÖ und heute bei den REKOS, ist mir Stadler zu unsicher.

    In Österreich - und darum geht es vordringlich - ist jede Stimme für ihn und seine REKOS eine verlorene Stimme! Denken wir nur an die wahltaktische Gründung des Liberalen Forums!

    Strache und die FPÖ sind die Hauptgegner des SPÖ/ÖVP-Filzes.

    Daher: nicht kleckern, sondern klotzen!!!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2014 17:58

    Besten Dank für diesen erschreckenden Kommentar. Ganz genau passend zu ,
    ein weiterer von Christian Ortner in der "Presse":

    Rauchende Ruinen: Wie sich die Volkspartei gerade selbst abschafft

    Nicht dass die ÖVP in den Umfragen nur noch bei 19 Prozent liegt, ist überraschend, sondern dass ihr noch immer 19 Prozent der Wähler ihre Stimme geben wollen.

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/1574721/Rauchende-Ruinen_Wie-sich-die-Volkspartei-gerade-selbst-abschafft?_vl_backlink=/home/index.do

  6. Ausgezeichneter KommentatorTobias B.
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2014 15:15

    Warum man die FPÖ als Konservativer nicht wählen kann:

    Am 26. Februar stimmte das EU-Parlament über einen Bericht über Prostitution und sexuelle Ausbeutung ab. In dem Bericht heißt es unter anderem, dass Prostitution und Zwangsprostitution Formen der Sklaverei darstellen, die mit der Menschenwürde und den Grundrechten unvereinbar sind.

    Nur drei EU-Abgeordnete aus Österreich haben dem Bericht zugestimmt: Angelika Werthmann (Liberale), Martin Ehrenhauser (fraktionslos) und Ewald Stadler (REKOS) haben für den Bericht und somit für einen besseren Schutz vor sexueller Ausbeutung gestimmt.

    FPÖ, SPÖ, Grüne und Hans-Peter Martin haben gegen den Bericht gestimmt, die ÖVP hat sich ihrer Stimme enthalten. Hannes Swoboda (SPÖ) und Ulrike Lunacek (Grüne) stimmten nicht mit ab, obwohl sie anwesend waren.

    http://www.ewald-stadler.at/cms/index.php/de/themen/grund-menschenrechte/227-eu-parlamentsbeschluss-zur-prostitution

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2014 11:36

    Klingt ja nicht schlecht. Aber ist halt nur ein kleiner Aspekt unter leider viel zu vielen staatlichen Einmischungen in das tägliche Leben.

    Vielleicht könnte sich ja Herr AU, analog zu seinen guten Kommentaren zu den NEOS, einmal um Herrn Stadler und seine REKOS kümmern?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorProf. Walter A. Schwarz
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2014 07:05

    Ohne selbst FPÖ-Mitglied zu sein: Wyatt ist absolut Recht zu geben!

    Jede Stimme, welche die FPÖ an andere Parteien verliert, unterstützt massiv die SPÖ/ÖVP/Grünen!

    Stadler ist ein hervorragender Rhetoriker und hatte im Wr. Parlament die anderen Parteien gehörig aufgemischt. Erst bei der FPÖ, dann beim BZÖ und heute bei den REKOS, ist mir Stadler zu unsicher.

    In Österreich - und darum geht es vordringlich - ist jede Stimme für ihn und seine REKOS eine verlorene Stimme! Denken wir nur an die wahltaktische Gründung des Liberalen Forums!

    Strache und die FPÖ sind die Hauptgegner des SPÖ/ÖVP-Filzes.

    Daher: nicht kleckern, sondern klotzen!!!


alle Kommentare

  1. Zaiyah (kein Partner)
    08. Februar 2015 20:47

    product http://cialisweb.pw men obesity excessive http://cheapcialis.website marijuana same http://carinsuranceqts.com protection disability only way http://autoinsurancelw.click doing

  2. Ughi (kein Partner)
    22. Januar 2015 15:01

    Gosh, I wish I would have had that intirmafoon earlier!

  3. Mujahid (kein Partner)
    21. Januar 2015 19:02

    Golf Rules, and Hockey rules.CopyRanter really wants to wear those pants. He just can't admit it to hleimsf. He'd maybe prefer if it were a skirt though.... http://jrucufjyee.com [url=http://vfbtvhgwf.com]vfbtvhgwf[/url ] [link=http://vyapdkmy.com]vyapdkmy[/link ]

  4. Aldo (kein Partner)
    19. Januar 2015 15:30

    you are the fucking graesett! that was the best thing ive heard in a long time. that list of things that are considered more of a sport than golf was hilarious. any faggot who tries to come back trying to be funny saying that golf is a sport and tries to act all tough, just failed. any body planning on it just dont even attempt it, cuz this guys arguement kicks alll of your's asses

  5. Maria (kein Partner)
    19. Januar 2015 13:11

    Being asked to photograph for peraonsl use is common. The Chicago Transit Authority has a mostly clear policy: The general public is permitted to use hand-held cameras to take photographs, capture digital images, and videotape within public areas of CTA stations and transit vehicles for peraonsl, non-commercial use.Large cameras, photo or video equipment, or ancillary equipment such as lighting, tripods, cables, etc. are prohibited (except in instances where commercial and professional photographers enter into contractual agreements with CTA).All photographers and videographers are prohibited from entering, photographing, or videotaping non-public areas of the CTA’s transit system.All photographers and videographers are prohibited from impeding customer traffic flow, obstructing transit operations, interfering with customers, blocking doors or stairs, and affecting the safety of CTA, its employees, or customers. All photographers and videographers must fully and immediately comply with any requests, directions, or instructions of CTA personnel related to safety concerns.

  6. ignaz (kein Partner)
    18. März 2014 15:27

    Gerade die REKOS sind eine Gruppierung, die sich aus mehreren wertkonservativen Gruppierungen und Parteien formiert hat. Dieses ewige Argument der FPÖ Stimmen wegzunehmen kann ich nicht mehr hören. Letzteres galt einst auch für die ÖVP, als geraten wurde taktisch zu wählen, anstatt jene, deren Überzeugungen das geringste Übel darstellten. Heute wissen wir, was es uns gebracht hat. Die FPÖ wird so oder so Erster werden bei der EU-Wahl und wenn nicht, so ziehen REKOS und FPÖ zumindest bei einer Vielzahl der Entscheidungen im EU-Parlament am gleichen Strang (die FPÖ jedoch aus Wahlkalkül, die REKOS aus Überzeugung). Die REKOS sind keine Miniinitiative, sondern gerade ein Zusammenschluss mehrerer Initiativen. Ihr einziger "Fehler" ist, dass sie nicht dem Medienmainstrem nachreden.

  7. BHBlog (kein Partner)
    18. März 2014 08:28

    Im Gegensatz zum BZÖ habt ihr eine realistische Chance, denn es ist ein klares Profil, eine Abgrenzung zur FPÖ erkennbar. Der FPÖ sind Themen wie Abtreibung ein Dorn im Auge und erwähnt diese daher kaum noch.

    Die Rekos sind konservativ und für Österreich (nicht pro-EU). Sozusagen eine ÖVP die sich zu irhen Ursprüngen bekennt und nicht der EU huldigt.

    Zwar gibt es in der Europa-Politik Überschneidungen, aber mir ist Herr Stadler sympathischer, weil er kein Liebling des ORF ist, ob nun SPÖ, ÖVP, Grüne oder FPÖ sie haben 2011 alle geholfen diesen Staatssender weiter zu finanziere mit Steuergeldern!
    Und dann wird dieser Sender zusammen mit "Der Standard" auch als Vorfeldorganisation der USA genutzt:

    http://benjaminheinrichblog.blogspot.co.at/2014/03/krim-und-in-kiev-wie-uns-manche-unserer.html

    Eigentlich unerhört, dass hier TV-Moderatoren und Journalisten auf Twitter falsches Zeugnis verbreiten und im Internet Haß gegen Russland zu schüren versuchen in ihrer Freizeit.

  8. Tik Tak (kein Partner)
    16. März 2014 14:33

    Herziger und sehr aufschlußreicher Text.

    Die ÖVP ist einfach längst hirntot und sollte, schon um den Spindelegger von weiterem Schaden zuungunsten des Landes abzuhalten, umgehend abgeschafft werden.

    So weit so richtig.

    Aber wenn ein angeblicher "Christ" sich hier nicht zu blöd ist auf einen tödlich Verwundeten, der wie die ÖVP blutend und sterbend am Boden liegt, hinzutreten, dann scheint die REKOS Truppe wohl auch nicht mehr als eine ideologisch fehlgeleitete Totgeburt zu sein.

    Oder eine Truppe, die keine Ahnung von christlichen Werten hat und keinerlei Sozialisierung / Kinderstube oder Gewissen besitzt.
    Andererseits, wenn man sich den Stadler zum Leithammel macht, dann kann da auch nichts Gutes herauskommen.
    Der ist schließlich ein nachgewiesener Wendehals in ausschließlich eigener Sache - mit dem Jörg Haider Gütesiegel am eisernen Bande.

    Besser, oder eigentlich schlimmer, als die NEOS können die Rekursiven mit diesem Personal dann auch nicht sein.
    Halt nicht vom Haselsteiner finanziert, aber keinesfalls Vertreter "christlicher" Werte.
    Nur ein weiterer Wadlbeisserverein auf der Suche nach Steuergeldern.

    Und von denen gibt es in Österreich mehr als zu viele.
    Da braucht es keine weitere Minderleistertruppe um den Steuerzahler noch weiter auszunehmen.

  9. Arbeits-Biene (kein Partner)
    15. März 2014 18:49

    Diejenigen Mitglieder der ÖVP, die noch katholisch sind, sollten ein Zeichen ihres Glaubens setzen und aus dieser Kinder-Homo-Kuppler-Partei schleunigst austreten!

  10. Schwarzes Logenluder (kein Partner)
    15. März 2014 18:03

    Für die Zukunft Österreichs ist eine demokratische Notschlachtung unumgänglich.

    Das Programm dieser volksfeindlichen Partei ist der Verrat aller Prinzipien und Werte, für die diese niederträchtige Sch...partei jemals stand.

    Keine Stimme mehr für die "Österreichischen Volks Parasiten" (ÖVP)!

  11. Tobias B. (kein Partner)
    15. März 2014 15:15

    Warum man die FPÖ als Konservativer nicht wählen kann:

    Am 26. Februar stimmte das EU-Parlament über einen Bericht über Prostitution und sexuelle Ausbeutung ab. In dem Bericht heißt es unter anderem, dass Prostitution und Zwangsprostitution Formen der Sklaverei darstellen, die mit der Menschenwürde und den Grundrechten unvereinbar sind.

    Nur drei EU-Abgeordnete aus Österreich haben dem Bericht zugestimmt: Angelika Werthmann (Liberale), Martin Ehrenhauser (fraktionslos) und Ewald Stadler (REKOS) haben für den Bericht und somit für einen besseren Schutz vor sexueller Ausbeutung gestimmt.

    FPÖ, SPÖ, Grüne und Hans-Peter Martin haben gegen den Bericht gestimmt, die ÖVP hat sich ihrer Stimme enthalten. Hannes Swoboda (SPÖ) und Ulrike Lunacek (Grüne) stimmten nicht mit ab, obwohl sie anwesend waren.

    http://www.ewald-stadler.at/cms/index.php/de/themen/grund-menschenrechte/227-eu-parlamentsbeschluss-zur-prostitution

  12. Matthias (kein Partner)
    15. März 2014 10:47

    Wie stehen die Rekos eigentlich zum Hypo-Skandal und zum Bau drei unnötiger Eisenbahntunnel, die mit Zinsen auch um die € 50 000 000 000 verschlingen werden.

  13. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    15. März 2014 07:05

    Ohne selbst FPÖ-Mitglied zu sein: Wyatt ist absolut Recht zu geben!

    Jede Stimme, welche die FPÖ an andere Parteien verliert, unterstützt massiv die SPÖ/ÖVP/Grünen!

    Stadler ist ein hervorragender Rhetoriker und hatte im Wr. Parlament die anderen Parteien gehörig aufgemischt. Erst bei der FPÖ, dann beim BZÖ und heute bei den REKOS, ist mir Stadler zu unsicher.

    In Österreich - und darum geht es vordringlich - ist jede Stimme für ihn und seine REKOS eine verlorene Stimme! Denken wir nur an die wahltaktische Gründung des Liberalen Forums!

    Strache und die FPÖ sind die Hauptgegner des SPÖ/ÖVP-Filzes.

    Daher: nicht kleckern, sondern klotzen!!!

  14. terbuan
    14. März 2014 17:58

    Besten Dank für diesen erschreckenden Kommentar. Ganz genau passend zu ,
    ein weiterer von Christian Ortner in der "Presse":

    Rauchende Ruinen: Wie sich die Volkspartei gerade selbst abschafft

    Nicht dass die ÖVP in den Umfragen nur noch bei 19 Prozent liegt, ist überraschend, sondern dass ihr noch immer 19 Prozent der Wähler ihre Stimme geben wollen.

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/1574721/Rauchende-Ruinen_Wie-sich-die-Volkspartei-gerade-selbst-abschafft?_vl_backlink=/home/index.do

  15. Kosztolányi
    14. März 2014 16:19

    Volle Zustimmung in allem auch von mir! Endlich eine politische Bewegung, deren Grundsätze fest im Boden einer konsistenten Ideologie verwurzelt sind. Die Positionen der REKOS lesen sich in einer Weise konsequent und wohlbegründet, wie man es derzeit in keiner anderen Bewegung in Österreich findet: Die Linke hat guten Grund, tunlichst zu verbergen, dass so gut wie sämtliche ihrer Positionen in der mörderischsten Ideologie der Menschheitsgeschichte ihren Ausgangspunkt nehmen; und die ehemals bürgerlichen Parteien glauben entweder, sich ihres christlichen Hintergrunds schämen zu müssen - siehe Molterer -, oder dass es ihrem Bemühen um neue Wählerschichten förderlich ist, sich dem sozialistischen Kernwähler anzudienen. Prinzipien und Werte, die zu den Grundfesten unserer Kultur und Gesellschaft gehören, versinken so leider zusehends in einem Sumpf von Pragmatismus und taktischem Kalkül.

    Das klare Bekenntnis zu Christentum, Tradition und Abendland macht die REKOS in der Verfolgung ihrer berechtigten Anliegen sehr glaubwürdig. Ich hoffe, dass sie damit die Christen des Landes wachrütteln, aber auch für viele konfessionslose bürgerliche Wähler attraktiv werden. Für den Wahlkampf alles Gute!

  16. mischu
    14. März 2014 12:36

    Ein dringend notwendiges, vielversprechendes Parteiprogramm in einer Zeit des weitgehenden Verlustes an wertekonservativen Idealen.

    REKOS zu wählen ist durchaus eine Überlegung wert und man wird diese junge Bewegung bis zum Wahltag weiter beobachten.

    Ich wünsche jedenfalls schon jetzt viel Erfolg!

    • machmuss verschiebnix
      16. März 2014 12:38

      Für die EU-Wahl ist ein Votum für REKIOS allemal den Weg zur Urne wert - ich
      habe eine sehr hohe Meinung von Ewald Stadler, er hat nicht nur als Volksanwalt
      sehr gute Arbeit geleistet, sondern hat auch im Parlament sehr oft als einziger
      zu den heiklen Themen klare Worte gefunden !

      Und seien wir uns doch ehrlich - Europa BRAUCHT einen DOBERMANN :))

      Österreich aber, braucht ein "Gegenfeuer" gegen den "Linken Flächenbrand" - eine
      junge Bewegung, die eben nicht mit den "Standard-Argumenten" der Linken (Antifa-Keule)
      nieder gemacht werden kann, sondern die im Gegenteil diesem "Brand" die Nahrung entzieht !

      .

    • kakadu
      16. März 2014 19:56

      @machmuss verschiebnix

      *******!

  17. dssm
    14. März 2014 11:36

    Klingt ja nicht schlecht. Aber ist halt nur ein kleiner Aspekt unter leider viel zu vielen staatlichen Einmischungen in das tägliche Leben.

    Vielleicht könnte sich ja Herr AU, analog zu seinen guten Kommentaren zu den NEOS, einmal um Herrn Stadler und seine REKOS kümmern?

  18. simplicissimus
    14. März 2014 10:59

    Ohne Katholik oder Rekos Waehler zu sein, dies ist ein ganz hervorragender Standpunkt, den ich (fast) vorbehaltslos unterstuetze! Fuer mich waere Abtreibung in wenigen Grenzfaellen, wie bewiesener Vergewaltigung oder hoher Gefaehrdung des Lebens der Mutter durch eine Geburt, erlaubt. Sonst ist alles bestens begruendet und gerechtfertigt.
    ProConsul hat Recht: Leider gibt es zuviele Miniinitiativen auf rechter Seite, wir muessen aus unserer bedraengten Position heraus Schwerpunkte setzen.
    WAS HOERT MAN VON DER FPOe dazu?

    • Wyatt
      14. März 2014 20:06

      "WAS HOERT MAN VON DER FPOe dazu",
      das würde mich auch interessieren ( und möglicher Weise mein Wahlverhalten beeinflussen. )

    • Torres (kein Partner)
      15. März 2014 12:42

      Und wieso ist bei "bewiesener Vergewaltigung" eine Abtreibung keine Tötung? Ist da vielleicht das dabei entstandene Kind "selber schuld"? Diese Logik kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn die REKOS oder die Kirche so gegen die Abtreibung ist, müsste sie natürlich alle ungewollten Kinder (und vor allem die nach einer Vergewaltigung) selbst übernehmen und großziehen, einschließlich aller Kosten. Das ist der Kirche (und den REKOS) aber doch wohl zu viel. Daher: Entweder keinerlei Abtreibung (nur wenn eben das Leben der Mutter in Gefahr ist - da muss man zwischen 2 Leben entscheiden; übrigens, warum ist da eigentlich das Leben der Mutte "wertvoller" als das des Kindes?), oder die derzeitige Fristenlösung.
      Und übrigens: die Meldungen des Herrn Bischof Laun braucht tatsächlich niemand; da muss man - ausnahmsweise - dem Herrn Molterer recht geben.

  19. ProConsul
    14. März 2014 10:47

    vielen Dank für diesen Gastkommentar! Ich schwanke momentan noch zwischen REKOS und FPÖ - die ÖVP mit ihrer Zeitgeistanbiederung wähle ich sowieso nicht. Was für die REKOS spricht, ist, dass sie meinen Vorstellungen am ehesten entspricht. Was gegen die REKOS spricht, ist ein strategisches Kalkül: anstatt viele kleine zum Scheitern verurteilte Initiativen zu starten, sollten wir doch eher den stärksten Turm unterstützen, den wir momentan haben. Das ist nun mal die FPÖ, auch wenn viele Leute aus den kultivierten Kreisen darüber die Nase rümpfen (Stichwort: nationale Sozialisten). Anstatt, zig Mini-Initiativen aus dem rechtskonservativen Kreis aufzubauen, wäre es nicht klüger einfach die FPÖ mit aller Kraft zu unterstützen?

    • Wyatt
      14. März 2014 19:58

      der Gastbeitrag von Emmanuel Ockay, findet meine volle Zustimmung, abgesehen davon, dass die REKOS, wie auch Stronach, Neos, etc. ausschließlich zum Machterhalt der grünen Einheitspartei SPÖVP, dienen. (und gutgläubige Wählerstimmen der FPÖ abhanden kommen.)





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung