Die Sendung mit dem Großvater (5): Was heißt Wasserprivatisierung?

Was bedeutet eigentlich die "Privatisierung" von Wasser? Wird Wasser dann billiger oder teurer? Gibt es dann vielleicht gar keines mehr - oder gibt es nach einer Privatisierung in manchen Städten sogar eine bessere Wasserversorgung? Darüber diskutieren Erstwähler Maximilian und sein Großvater Andreas Unterberger.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    18. März 2014 22:52

    Wichtig ist auch beim Wasser, daß alle Möglichkeiten der Versorgung erhalten bleiben - sowohl private als auch solche in öffentlicher Hand und am besten keine Monopole, sondern eine marktbelebende Konkurrenz.

    Bezüglich Wasserversorgung hat die EU auch einmal eine vernünftige Entscheidung getroffen und den ausufernden "Menschenrechte" eine Absage erteilt:

    http://orf.at//stories/2222446/

    Damit wird hoffentlich Mißbrauch und Korruption rund um eine unserer wichtigsten Ressourcen ein Riegel vorgeschoben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSegestes
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2014 11:51

    Herr Unterberger bemängelt, dass jene Gelder, die von den Kommunen über die Wasserversorgung eingenommen werden, nicht zu 100 % in die Instandhaltung des Leitungssystems investiert werden, sondern in das allgemeine Gemeinde-Budget fließen.
    Und was wäre die Alternative bei einem privaten Anbieter?
    Richtig, dort fließen die Überschüsse gänzlich in dessen Taschen und die Allgemeinheit schaut durch die Finger ^^
    Wer wissen möchte, wohin dieser Privatisierungswahn führt, soll einmal quer durch die USA reisen und deren marode Infrastruktur bewundern, die vielerorts mittlerweile auf das Niveau des ehemaligen Ostblocks herabgesunken ist.

    Man kann wirklich nur hoffen, dass unter dem Afro des Buben ein wacher Verstand haust, der den Märchen seines Opas nicht auf den Leim geht.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSegestes
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    20. März 2014 11:51

    Herr Unterberger bemängelt, dass jene Gelder, die von den Kommunen über die Wasserversorgung eingenommen werden, nicht zu 100 % in die Instandhaltung des Leitungssystems investiert werden, sondern in das allgemeine Gemeinde-Budget fließen.
    Und was wäre die Alternative bei einem privaten Anbieter?
    Richtig, dort fließen die Überschüsse gänzlich in dessen Taschen und die Allgemeinheit schaut durch die Finger ^^
    Wer wissen möchte, wohin dieser Privatisierungswahn führt, soll einmal quer durch die USA reisen und deren marode Infrastruktur bewundern, die vielerorts mittlerweile auf das Niveau des ehemaligen Ostblocks herabgesunken ist.

    Man kann wirklich nur hoffen, dass unter dem Afro des Buben ein wacher Verstand haust, der den Märchen seines Opas nicht auf den Leim geht.


alle Kommentare

  1. Leslie (kein Partner)
  2. James (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:50

    Hallo Rob,eigentlich wollte ich Dir eine e-Mail sekhcicn, aber irgendetwas hat nicht funktioniert. dcberne4chste Woche findet am Rannasee eine Info-Veranstaltung zu einer Tausch-Gemeinschaft statt. Du kannst ja mal auf der Homepage (Zeitgenossenschaft.at) schauen, ob Du daran Interesse hast. Passt doch irgendwie prima zu der Idee von Permakultur und Selbstversorgung.GrudfSilvicola

  3. Luis (kein Partner)
    19. Januar 2015 13:49

    Hallo Rob,die Info-Veranstaltung ist am 9. Oktober 2012 ab 20.00 Uhr im Gasthaus Wasserrutsche am Rannasee (deutsche Seite). Der Eintritt ist frei. Ich bin nicht Mitglied, werde mir das aber auf jeden Fall mal anhf6ren. Die Einladung habe ich im Naturkost-Gesche4ft in Wegscheid bekommen.Erfahrungen damit habe ich keine, ich finde die Idee aber sehr gut und habe schon lange gffheot, dass es hier auch mal so etwas gibt.GrudfSilvicola

  4. Segestes (kein Partner)
    20. März 2014 11:51

    Herr Unterberger bemängelt, dass jene Gelder, die von den Kommunen über die Wasserversorgung eingenommen werden, nicht zu 100 % in die Instandhaltung des Leitungssystems investiert werden, sondern in das allgemeine Gemeinde-Budget fließen.
    Und was wäre die Alternative bei einem privaten Anbieter?
    Richtig, dort fließen die Überschüsse gänzlich in dessen Taschen und die Allgemeinheit schaut durch die Finger ^^
    Wer wissen möchte, wohin dieser Privatisierungswahn führt, soll einmal quer durch die USA reisen und deren marode Infrastruktur bewundern, die vielerorts mittlerweile auf das Niveau des ehemaligen Ostblocks herabgesunken ist.

    Man kann wirklich nur hoffen, dass unter dem Afro des Buben ein wacher Verstand haust, der den Märchen seines Opas nicht auf den Leim geht.

  5. Gerhard Pascher
    19. März 2014 09:57

    Wasser ist, so wie Luft und Sonnenschein GRATIS *). Allerdings muss zu vielen Häusern und anderen Entnahmestellen das gewünschte und nicht verunreinigte Wasser transportiert werden. Diese Aufgabe sollten weiterhin die Kommunen, welche auch für Straßen, deren Beleuchtung usw. zuständig sind, übernehmen. Selbstverständlich muss der Wasserpreis den Aufwandskosten entsprechend - aber ohne Gewinn bzw. Rendite des eingesetzten Kapitals - kalkuliert werden. Diese Kosten müssen unbedingt von einer unabhängigen Stelle laufend kontrolliert werden.
    Nicht vorteilhaft ist eine "Auslagerung" an eine gemeindeeigene oder ihr nahestehende Gesellschaft (wo der Bürgermeister oft ein zweites Monatseinkommen bekommt), welche nach gewinnorientierten Spielregeln arbeitet und deren Überschuss für andere Zwecke verwendet werden. Auch dies wird vielfach mit dem Begriff "Privatisierung" bezeichnet, was aber gar nicht zutrifft. Ein völliger Verkauf in private Hände (z.B. international tätige Unternehmen) ist grundsätzlich abzulehnen, da die Wasserverteilung mangels Wettbewerb weiterhin monopolisiert bleibt. Denn der Verbraucher – außer vielleicht die Großindustrie - hat keine Möglichkeit an alternativen Bezugsquellen.

    P.S.: durch die vielerorts stark gestiegenen Wasserbezugspreise werden in manchen Gemeinde/Genossenschafts- oder Eigentumswohnungen (wo bisher der Wasserverbrauch nach Quadratmeter der Wohnungsgröße verrechnet wurde) nun nachträglich sog. Subzähler pro Wohnung installiert. Denn damit wird dem tatsächlichen Verbrauch besser Rechnung getragen, denn die alte "Solidarität" haben manche Mitbewohner gerne auf Kosten der anderen Leute kräftig ausgenützt

    *) Leider wird das oft für Trinkzwecke notwendige Grundwasser durch Landwirtschaft und Industrie ungenießbar gemacht. Während z.B. die österr. Entwicklungshilfe früher in Entwicklungsländern den Leuten zeigte, wie man Brunnen baute und eine Wasserversorgung nachhaltig funktionieren kann, hat nun die Industrie (besonders ist dabei der weltweit aktive Nestle-Konzern zu erwähnen, welcher schon hunderte Abfüllanlagen kontrolliert) erkannt, dass man mit dem Verkauf von in Flaschen abgefülltem Wasser (ohne Kohlensäurezusatz) einen milliardenträchtigen Dauerumsatz machen kann. Seither befinden sich Milliarden an leeren PET-Flaschen in der Umwelt (schwimmend auf den Weltmeeren, durch Wind verblasen, sogar in den Wüsten usw.). Warum gibt es eigentlich in Österreich kein Pfand auf PET-Flaschen, 0,33 ltr.-Glasflaschen und Getränkedosen, Herr BM Mitterlehner? Andere westliche Länder haben damit das Abfallproblem viel besser im Griff, nicht aber in Afrika, Asien oder Lateinamerika.

  6. mischu
    18. März 2014 22:52

    Wichtig ist auch beim Wasser, daß alle Möglichkeiten der Versorgung erhalten bleiben - sowohl private als auch solche in öffentlicher Hand und am besten keine Monopole, sondern eine marktbelebende Konkurrenz.

    Bezüglich Wasserversorgung hat die EU auch einmal eine vernünftige Entscheidung getroffen und den ausufernden "Menschenrechte" eine Absage erteilt:

    http://orf.at//stories/2222446/

    Damit wird hoffentlich Mißbrauch und Korruption rund um eine unserer wichtigsten Ressourcen ein Riegel vorgeschoben.





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