Die Sendung mit dem Großvater (4): Wie teuflisch ist Atomkraft?

Erstwähler Maximilian fragt seinen Großvater Andreas Unterberger nach der Gefährlichkeit, nach der Notwendigkeit, nach dem Nutzen von Atomkraftwerken. Und dieser versucht zu antworten.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    16. März 2014 12:41

    Atomkraft ist nicht teuflisch, sondern ganz einfach berechenbar.
    Der Dimension, ob sich der relativ kurze Einsatz dieser Technologie lohnt, wenn danach jahrtausendlang strahlende Ruinen und Abfälle zurückbleiben, oder nach einem möglichen Unfall ganze Landstriche für viele Generationen unbewohnbar bleiben, muß sich in erster Linie die Enkelgeneration bewußt werden und nicht die Großväter, weil die dann längst nicht mehr damit konfrontiert sind.

    Die Endlagerung in Salzstöcken ist schon deshalb nicht unumstritten, da man damit einen eventuell in Zukunft noch sehr wichtigen und begehrten Rohstoff = von Umwelteinflüssen weitgehend verschont gebliebenes, lebenswichtiges Salz, vernichtet.

    Eine befriedigende Lösung der langfristigen Nebenwirkungen bei der Atomenergiegewinnung fehlt leider noch immer, daher kann das Gebot der Stunde nur die Suche nach Alternativen lauten.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Huss
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. März 2014 17:12

    In Bezug auf Tschernobyl und Fukushima ist nur noch zu sagen, dass es sich dabei um Anlagen gehandelt hatte, die defekt waren und selten bis nie gewartet wurden. Deshalb trat auch die Radioaktivität aus.

  3. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. März 2014 08:28

    Was die Solarenergie betrifft, Herr Durchblicker, sehe ich die Sache ähnlich wie Sie.
    Genung vorhanden wäre davon, weltweit jedenfalls, vorrangig natürlich in den Wüstengebieten; gehört habe ich, daß die in der Sahara zu lukrierende solare Energiemenge ausreichte, den Welt - Energiebedarf mehrfach zu decken.

    Die grundsätzliche Schwachstelle der Alternativenergie liegt gewiss woanders: Es existiert bis dato nämlich kein künstliches Energiespeichermedium, welches mit den von der Natur geschaffenen, also Pflanzenöl, Körperfett, oder Holz hinsichtlich Energiedichte (Energiedichte bedeutet: Kilowattstunden pro Kilogramm) in Konkurrenz treten könnte. Die Wissenschaft wäre daher aufgerufen, einen solchen, künstlichen, flüssigen, Energiestoff zu entwickeln, welcher mit Solarenergie erzeugbar (und einfach in Elektrizität umwandelbar, siehe Brennstoffzelle) sein müsste.
    Diese Erkenntnis sollte massiv öffentlich verbreitet werden, um die politischen Machthaber dazu zu motivieren, bezügliche Forschung zu initiieren, möglichst in einer weltweiten, koordinierten Anstrengung.
    Hätte man solchen Energiestoff, könnten PKW's, Lokomotiven, Flugzeuge, ......., Heizanlagen ......... damit umweltfreundlichst betrieben werden.
    Und nochwas: Die gigantischen Überlandleitungen wären wohl großteils einsparbar; Jedes Wohnhaus könnee einen Brennstoffzellen - Stromerzeuger installieren, und sich vom Stromnetz unabhängig machen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Huss
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. März 2014 17:12

    In Bezug auf Tschernobyl und Fukushima ist nur noch zu sagen, dass es sich dabei um Anlagen gehandelt hatte, die defekt waren und selten bis nie gewartet wurden. Deshalb trat auch die Radioaktivität aus.


alle Kommentare

  1. Segestes (kein Partner)
    16. März 2014 17:46

    Bei der Couch aus recycelten Formel-1-Autoreifen bekomme ich bereits vom Hinsehen Rückenschmerzen.
    Und dann erst diese rote Sitzgelegenheit am "linken Rand". Könnte das womöglich als heimliches politisches Statement interpretiert werden?
    Bei der rebellischen Frisur des Junior ist das jedenfalls nicht völlig auszuschließen :-)

  2. Alexander Huss (kein Partner)
    16. März 2014 17:12

    In Bezug auf Tschernobyl und Fukushima ist nur noch zu sagen, dass es sich dabei um Anlagen gehandelt hatte, die defekt waren und selten bis nie gewartet wurden. Deshalb trat auch die Radioaktivität aus.

  3. mischu
    16. März 2014 12:41

    Atomkraft ist nicht teuflisch, sondern ganz einfach berechenbar.
    Der Dimension, ob sich der relativ kurze Einsatz dieser Technologie lohnt, wenn danach jahrtausendlang strahlende Ruinen und Abfälle zurückbleiben, oder nach einem möglichen Unfall ganze Landstriche für viele Generationen unbewohnbar bleiben, muß sich in erster Linie die Enkelgeneration bewußt werden und nicht die Großväter, weil die dann längst nicht mehr damit konfrontiert sind.

    Die Endlagerung in Salzstöcken ist schon deshalb nicht unumstritten, da man damit einen eventuell in Zukunft noch sehr wichtigen und begehrten Rohstoff = von Umwelteinflüssen weitgehend verschont gebliebenes, lebenswichtiges Salz, vernichtet.

    Eine befriedigende Lösung der langfristigen Nebenwirkungen bei der Atomenergiegewinnung fehlt leider noch immer, daher kann das Gebot der Stunde nur die Suche nach Alternativen lauten.

  4. FranzAnton
    16. März 2014 08:28

    Was die Solarenergie betrifft, Herr Durchblicker, sehe ich die Sache ähnlich wie Sie.
    Genung vorhanden wäre davon, weltweit jedenfalls, vorrangig natürlich in den Wüstengebieten; gehört habe ich, daß die in der Sahara zu lukrierende solare Energiemenge ausreichte, den Welt - Energiebedarf mehrfach zu decken.

    Die grundsätzliche Schwachstelle der Alternativenergie liegt gewiss woanders: Es existiert bis dato nämlich kein künstliches Energiespeichermedium, welches mit den von der Natur geschaffenen, also Pflanzenöl, Körperfett, oder Holz hinsichtlich Energiedichte (Energiedichte bedeutet: Kilowattstunden pro Kilogramm) in Konkurrenz treten könnte. Die Wissenschaft wäre daher aufgerufen, einen solchen, künstlichen, flüssigen, Energiestoff zu entwickeln, welcher mit Solarenergie erzeugbar (und einfach in Elektrizität umwandelbar, siehe Brennstoffzelle) sein müsste.
    Diese Erkenntnis sollte massiv öffentlich verbreitet werden, um die politischen Machthaber dazu zu motivieren, bezügliche Forschung zu initiieren, möglichst in einer weltweiten, koordinierten Anstrengung.
    Hätte man solchen Energiestoff, könnten PKW's, Lokomotiven, Flugzeuge, ......., Heizanlagen ......... damit umweltfreundlichst betrieben werden.
    Und nochwas: Die gigantischen Überlandleitungen wären wohl großteils einsparbar; Jedes Wohnhaus könnee einen Brennstoffzellen - Stromerzeuger installieren, und sich vom Stromnetz unabhängig machen.

  5. Der Durchblicker (kein Partner)
    15. März 2014 09:17

    Herr Unterberger. Du weißt zu wenig über Atomkraft.
    Maximilian. Du weißt offensichtlicht genug .....

    Die Lösungen sind wie meist - wenn unlobbyistisch, seelisch unvoreingenommen und klarsinnig eine Situation analysiert wird - sehr einfach.

    Von oben her auffangen.

    Die Sonne ist ein gigantisches Kernfusionskraftwerk ....

    Nach unten hin bohren.

    Doch nicht wieder nach Erdöl und Erdgas - diese Irrsinnsprojekte- sondern nach Erdwärme. Das Erdmagma, ein gigantisches Energiereservoire, welches überall auf dem Planeten "punktgenau" angezapft werden kann wo besonders viel Energie gebraucht würde.

    Nutzung der "Gezeitenwellen" auch durch barrierefreie Kraftwerke (statt des St. Malo Typus), Biomasse,........... bis hin zur Bereitschaft die Energieeffizienz zu steigern durch E-Autos, "Passivhausbau", .......

    Das alles würde in Summe so einen Überfluss bringen, dass nur noch solche den Kopf schütteln die daran nicht genug Geld "abzuholen" sehen.

    Amen

    Und die Luft würde wieder ein "Stück atmenswerter" .....

    Und siehe da: Ein Enkel engelt den Großvater so sehr, daß der Großvater doch partiell merkt wie kleinväterlich er zum Teil wirklich ist .... weil doch auch Herr Unterberger an den Fragen zu spüren bekam, wie gezerrt seine Sichten größtenteils sind. Und das spüren freilich auch solche die genau in diese Zerrungen zu drücken suchen .....

    Da bleibt vielleicht noch das kleine Geheimnis zwischen uns, Herr Unterberger .... der Maximilian hats im Herz wohl fast schon eingesehen.

    Ich hoffe die Zerrer im Hintergrund begreifen die Lektion.





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