Brustkrebs-Früherkennung heute

Seit Jänner 2014 werden Frauen zentral durch ein persönliches Einladungsschreiben zur Mammographie geladen; und zwar vom 45. bis zum 69. Lebensjahr. Auf Wunsch kann man zwischen 40 und 45 sowie zwischen 70 und 75 mit einem Anruf an der Hotline der Sozialversicherung in dieses System optieren.

Frauen unter 40 Jahren können nur nach einer ganz bestimmten Indikationsliste vom Arzt zugewiesen werden. Auch die Frauen ab dem 75. Lebensjahr können nur mehr über diese Indikationsliste von Ihrem Vertrauensarzt überwiesen werden.

Das führt dazu, dass Frauen über 70 durch die doch so soziale Sozialversicherung diskriminiert werden! Angeblich lohnt sich in diesem Alter kein geordnetes System mehr. Und das bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung der Frauen in Österreich von 83,3 Jahren. Dagegen protestieren diese Frauen zu Recht.

Auch könnte man die Frage stellen, wie viel ein Menschenleben wert ist. Die Realität nach 2,5 Monaten staatlicher Einladung ist desaströs, in Zahlen ausgedrückt nahmen rund acht Prozent der eingeladenen Frauen teil (ca.70.000 Frauen werden pro Woche eingeladen zur Mammographie zu gehen). Es ist keinerlei Besserung in Sicht, weil das alte und bewährte graue (opportunistische) Screening abgeschafft wurde und die klinisch tätigen Ärzte, ebenso wie Praktiker und Gynäkologen, fachlich weitestgehend entmündigt wurden.

Sie dürfen nur noch dann zuweisen, wenn die Frauen bereits Symptome zeigen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit zerstört man staatlicherseits den Erfolg der sehr niedrigen Mortalität bei dieser Erkrankung. Es werden tausende Karzinome (bösartige Erkrankungen) nicht oder viel zu spät entdeckt werden.

Das alte System beruhte auf Eigeninitiative und Vertrauen zum Haus- oder zum Frauenarzt. Aber der Arztkontakt ist anscheinend nicht mehr gewünscht. Die Situation ist dramatisch, da viele kleinste Tumore nicht mehr früh erkannt werden können. Je kleiner ein Tumor, desto weniger invasiv muss dieser behandelt werden und desto kleiner ist das individuelle Leid der Frau und – man höre und staune – desto niedriger sind die Kosten für die Sozialversicherung. Was wollen die Verantwortlichen eigentlich erreichen?

Es war vielleicht gut gemeint mit der zentralen Einladung, Frauen aus niedrigeren sozialen Schichten und insbesondere Migrantinnen anzusprechen. Wie man in den Ordinationen sieht, fühlen sich diese Frauen aber bisher weiterhin nicht angesprochen.

Wer im Gegensatz zu früher nicht mehr zur Mammographie geht, sind die Frauen, die bisher gewohnt waren, über Zuweisung Ihres Vertrauensarztes überwiesen zu werden.

Wie kann man Abhilfe schaffen?

Es braucht das alte und das neue System gleichzeitig. Das duale Einladungssystem, wie schon Jahre in Tirol und Salzburg geübt, soll rasch österreichweit eingeführt werden. Die Überweisung des Arztes für die Frau ohne Symptome und das zentrale, staatliche Einladungsschreiben sollen bleiben. Mit dem dualen Einladungssystem hat man die Ärzte an Bord und der Staat ist auch befriedigt.

Die Verantwortlichen sollten diese Korrektur vornehmen. Ansonsten machen sie sich mitschuldig, dass die Gefahr, an Brustkrebs zu sterben, deutlich steigen wird. Bis zur ersten Gerichtsverhandlung sollte nicht gewartet werden.

Brustkrebs ist bei weitem die häufigste bösartige Erkrankung von Frauen in Österreich. Daran werden wir mit keinem Screening etwas ändern können. Aber wir können Frühstadien und kleinste Tumore erkennen und somit den Frauen in der Regel viel Leid ersparen. Österreich war auf einem sehr guten Weg, diese Erkrankung in den Griff zu bekommen. Mit dem neuen staatlichen System gefährden wir diese mühsam errungenen Erfolge.

Dr.Leopold Schmidt, Radiologe und Brustkrebsexperte

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2014 09:59

    Was dieser Staat in die Hand nimmt, mißlingt. Selbst einfachste organisatorische Maßnahmen - aber dafür ist er der teuerste Staat innerhalb der OECD. Also WELTWEIT der teuerste Staat.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAndreas Tögel
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    22. März 2014 08:49

    Das öffentlichen Gesundheitswesen ist (niht nur hierzulande) eine Kolchose. Ein lupenreiner Planwirtschaftsapparat. Was ist von einer Planwirtschaft zu halten? Was schaut bei einer derartigen Organisationsform für den zahlenden Kunden heraus? Eben. So lange dieser Geldvebrennungapparat nicht vollständig privatisiert ist, wird auf explodierende Kosten entweder mit Beitragserhöhungen reagiert, oder, wenn das nicht mehr geht, weil der Plafond erreicht ist, mit Leistungskürzungen.

    Wos Travnicek, hobn sei sich ihnen denn erwortet...?

    In England (man sollte es zwar nicht glauben, aber dort herrschen im Bereich der öffentlichen Krankheitsverwaltung noch ärger sozialistische Zustände als bei uns) ist eine beinharte Rationierung von Leistungen (z. B. bei der sündteuren Hämodialyse) ganz selbstverständlich. Fazit: wer es mit dem Utilitarismus wirklich ernst meint, behandelt etwa Rentner lieber mit Moorpackungen als mit teuren Antibiotika oder Herzoperationen. Nicht, daß das helfen würde - aber die Betroffnen können sich schon einmal an den Erdgeruch gewöhnen...

  3. Ausgezeichneter KommentatorMajordomus
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2014 11:37

    Sozialistische Planwirtschaft nun auch bei den Vorsorgeuntersuchungen?
    Das kann nicht funktionieren. All diese Verschlimmbesserungen führen nur zu einem, nämlich dem totalen Ruin des Gesundheitssystems.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2014 13:45

    Wo immer Sozis das Sagen haben, ob bei Wirtschaft, Bildung, Kultur oder aktuell bei der Gesundheit, folgen (Steuer-)Geldverschwendung, Unzufriedenheit und schließlich der Zusammenbruch des Systems wie weiland im ehemaligen Ostblock.

    Das Gebot der Stunde: WIDERSTAND!

  5. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2014 09:36

    Zu den medizinischen Ausführungen möchte ich mich nicht äussern, weil das steht mir absolut nicht zu, was ich aber bedauerlicherweise feststellen musste, ist, dass man offenbar bei dieser ganzen Geschichte wieder einmal den Hausverstand ausgeschaltet hat.
    Ich war entsetzt, ob der Zahlen, die im ORF vermeldet wurden und hab nachgefragt, weil ich vom eigenen Umfeld weiss, welches Thema Brustkrebs ist.
    Und was bringe ich in Erfahrung: man hat angefangen, mit den "Alten", jahrgangsweise werden dann bis Ende 2015 die Frauen eingeladen, d. h. die 45jährigen kommen erst Ende 2015 in den Genuss dieser Einladung. Das finde ich persönlich vollkommen verkehrt und ich habe auch mit meinen Freundinnen darüber gesprochen, die sind alle derselben Meinung wie ich, nämlich dass man mit 45 viel aufgeschlossener ist, an einer Vorsorgeuntersuchung teilzunehmen als mit 69. Und da ich bei einigen meiner Freundinnen und Bekannten die Diagnose Brustkrebs miterlebt habe, weiss ich, dass die alle wesentlich jünger als 69 waren, das würde sich wahrscheinlich auch an Hand der Statistiken nachweisen lassen. Warum man diese Einladungen so gestaffelt versendet ist mir absolut nicht nachvollziehbar. Aber da wird wieder überdrüber gehandelt, statt nach dem Hausverstand, wie so oft.
    Oder von mir aus, man hätte auch die Statistiken befragen können, welche Altersgruppe am häufigsten betroffen ist und von mir aus vom mittleren Jahrgang ausgehen können und dann hinunter zu den Jüngeren, oder irgendwie nach einem anderen Modus, aber die jetztige Vorgangsweise, bei den 69jährigen anzufangen und Ende 2015 bei den 45jährigen auzuhören finde ich grundsätzlich falsch.


alle Kommentare

  1. Khincen (kein Partner)
  2. Candice (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:32

    This piece was a lieacejkft that saved me from drowning.

  3. Danish (kein Partner)
    19. Januar 2015 08:38

    You can always tell an expert! Thanks for coriinbuttng.

  4. Der Turm (kein Partner)
    28. März 2014 14:29

    Mammographie wird überbewertet!

    Durch die so genannte Früherkennung wird keine einzige Erkrankung verhindert, sie wird bestenfalls rechtzeitig erkannt. Schlechtestenfalls hat sie bange Stunden, Tage, Wochen und Monate bis zur Detailabklärung eines falsch positiven Ergebnisses zur Folge.

    Und schließlich gibt es keine einzige belastbare Stududie, die zeigt, dass Mammographie wirklich etwas bringt.

    Selbst die bislang größte Studie die zu diesem Thema in Schottland durchgeführt wurde, zeigt bei genauerer Betrachtung eine höhere Sterblichkeit (an Brustkrebs) bei Frauen, die zum Screening gehen (im Vergleich zu Frauen aus der Nicht-Screening-Gruppe).

  5. Es ist wirklich ein Skandal! (kein Partner)
    24. März 2014 22:56

    Der verantwortungslose Wahnsinn, das gut funktionierende System der Mammografie-Vorsorgeuntersuchungen in Wien durch ein stalinistisches Zwangssystem nach skandinavischem Muster zu ersetzen, wobei Mammografiezuweisungen durch den Arzt kaum noch stattfinden können, konnte nur einsetzen, weil etliche Damen, die von der Materie nicht wirklich was verstehen, das durchgepresst haben. Und diese Damen haben deshalb, wenn schon nicht die alleinige, so doch eine gehörige MITVERANTWORTUNG für diesen Wahnsinn.

    Die praktischen Ärzte (und die Ärztekammer) sollten ganz genau beobachten, was sich jetzt tun wird: die Frequenz der Mammografien wird zurückgehen, damit in einigen Jahren die Anzahl der Mammakarzinome ansteigen. Und die bildungsfernen Schichten werden der neuen Untersuchung den Stinkefinger zeigen (im übertragenen Sinn natürlich, schließlich erlaubt der Herr und Gebieter die Untersuchung nicht, und der ist immer da, während die Verfechter des neuen Mammografiescreenings halt nicht da sind), man wird also nicht einmal diesen Nutzen beobachten können - ohne Zwangsvorführung halt, was auch ins Geld ginge.

    Und dann sollten die Ärzte eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft senden. UND bei jedem sogenannten Intervallkarzinom (also bei Krebsfällen, die erst bei einer Untersuchung nach ZWEI Jahren festgestellt werden) die Patientin wahrheitsgemäß darauf hinweisen, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass ihr Krebs vielleicht SCHON EIN JAHR FRÜHER festgestellt worden wäre, wenn man nur bei der bisherigen Regelung geblieben wäre. Von der Staatsanwaltschaft sollte sich die Allgemeinheit dabei eher nicht garsoviel erwarten, dort herrschen eigene Gesetze, aber die Mundpropaganda der armen Opfer der neuen Screeningregelung werden einen Skandal entfachen, der sich gewaschen hat. Und dann möchte ich das Gestammel jener Damen hören, die sosehr für die neue Regelung eingetreten sind bzw sie jahre- und jahrelang herbeigebetet haben.

  6. Julia (kein Partner)
    23. März 2014 10:10

    Der Mythos der Chemotherapie erschüttert: Giftige Medikamente verursachen mehr Krebs als sie verhüten
    Ethan A. Huff

    Eine neue Studie, die von den National Institutes of Health (NIH) in den USA finanziert wurde, erschüttert den Mythos, dass Chemotherapie-Medikamente tatsächlich Krebs bekämpfen. Ganz im Gegenteil: Forscher der Harvard University und der University of Massachusetts Amherst (UMA) haben herausgefunden, dass diese klinisch eingesetzten Gifte in manchen Fällen Wachstum und Ausbreitung bestehender Tumorzellen zwar zunächst eindämmen, auf lange Sicht aber zu einer schweren Schädigung der Stammzellen führen, die weiteren Krebs verursacht.

    http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/ethan-a-huff/der-mythos-der-chemotherapie-erschuettert-giftige-medikamente-verursachen-mehr-krebs-als-sie-verhue.html;jsessionid=6D2A8A1DB221960F9D97DA7F0E134FDD

  7. Julia (kein Partner)
    22. März 2014 10:24

    Sorry, aber diese Vorsorgeuntersuchungen sind doch nichts anderes als eine Rasterfahndung!!!!

    Bei Versicherungs- oder Autoverkäufern wissen wir alle “Die wollen uns doch nur etwas verkaufen!” oder “Die wollen doch nur unser bestes – unser Geld!”. Daß es in der Gesundheitsbranche nicht anders ist, zeigt dieser Artikel aus den “Deutschen Wirtschafts Nachrichten (DWN)” wieder einmal sehr gut auf.
    Der Unterschied ist nur der, daß wir in den anderen Branchen im Zweifelsfall nur unser Geld los werden. In der Gesundheitsbranche können wir hingegen unser Geld, unsere Gesundheit und unser Leben verlieren.

    Auf die vielen Ungereimtheiten (individualisierte Chemotherapie, Krebs ist ernährungsbedingt, hormonell bedingte Neuerkrankungen usw.), die dieser Artikel aus Sicht der GNM liefert, möchte ich hier einmal nicht eingehen.
    Vielmehr möchte ich Dir in diesem Artikel darlegen, wie die Branche mit uns, den Patienten, umgeht:
    Es wird in dem Artikel hervorgehoben, daß es nicht um den Patienten geht, sondern um die diversen Summen, die mit Hilfe der Chemotherapie verdient werden können.
    Daß es nicht um die Heilung des Patienten geht, zeigt auch folgendes Zitat aus dem “Vitalstoff Journal“:
    http://gnm-wissen.de/milliardengeschaeft-chemotherapie/

    Oder:
    Krebs in Israel - eine Ausnahmeerscheinung
    1: Was machen die Israelis anders?:
    Liegt es etwa an den Rauchgewohnheiten der Israelis? Nein, dort raucht jeder vierte Erwachsene, in der BRD jeder dritte. Daran kann es also nicht liegen. Wenn es stimmt, dass die an Krebs erkrankten jüdischen Einwohner i.d. R. weder chemotherapiert noch bestrahlt werden, dann muss das doch aufhorchen lassen. Wie wird die Erkrankung dort behandelt? Ganz einfach In Israel umfasst eine Krebstherapie die totale Entgiftung von Körper, Seele und Geist bei gleichzeitiger Umstellung auf gesunde Ernährung.
    http://ein-kritischer-blick.blogspot.co.at/2012/09/krebs-in-israel-eine-ausnahmeerscheinung.html

    • Julia (kein Partner)
      22. März 2014 10:26

      Hier die Zahlen im Vergleich:
      .... dass es in Israel kein Krebs gibt (70 Tote bei 7,5 Mio. Einwohnern) dagegen Deutschland 700.000 und österreich 7.000 bei gleicher Einwohnerzahl wie Israel, war ich verwundert und irgendwie auch nicht. Uns werden Impfungen und Chemotherapie verkauft und in Israel wird niemand geimpft und bei Krebs gibt es keine Chemotherapien, sondern körperliche und geistige Reinigung und GESUNDE NAHRUNG!

    • Einspruch! (kein Partner)
      24. März 2014 22:26

      Werte Julia, Sie verstehen nichts vom Krebs, wie man aus Ihren Aussagen über die angebliche (!) Krebslosigkeit in Israel leicht erkennen kann, ganz sicher aber aus Ihrer Aussage, Impfabstinenz und Verzicht auf Chemotherapie würde zu diesem angeblichen (!) Nicht-Auftreten der Krebserkrankungen in Israel führen.

      Wäre ich ein Zyniker, was ich nicht bin, würde ich Ihnen empfehlen, Sie sollten sich selbst möglichst strikt an Ihre eigenen Empfehlungen halten, dann würden Sie den Fachleuten nicht lange auf den Geist gehen, die ohnehin Besseres zu tun haben.

      So empfehle ich Ihnen aber, einmal mit jemandem zu sprechen, der durch Chemotherapie gerettet wurde. Und mit einer Mutter, deren Kind nicht geimpft war, und das an einer durch Impfung leicht vermeidbaren Krankheit gestorben ist.

      Dann würden Sie nicht länger solchen Blödsinn von sich geben, glauben Sie mir.

    • Julia (kein Partner)
      25. März 2014 12:01

      Einspruch
      Ich finde es in Ordnung, wenn sie daran glauben, dass Gift (Plutonium=Chemo, oder Aluminium u. Quecksilber= Zusatzstoffe in Impfserum) Menschen rettet.
      Jeder soll seinen Glauben haben und was ich glaube entscheide ich selbst. Ich kenne 7 Personen die trotz Chemo elendig gestorben sind, aber nur 2 Personen die überlebt haben.

      Ich maße mir nicht an zu wissen, sondern wollte nur eine andere Sichtweise aufzeigen. Jeder kann selbst entscheiden.
      Nur wenn, so wie in der Schweiz jetzt ein Impfzwang (durch unseriöse bzw. einseitige Berichterstattung und Angstmache) durchgesetzt wird, dann werde ich hellhörig und habe begonnen, selbst zu recherchieren. Und siehe da es gibt sehr viele Ärzte (die haben an denselben Unis studiert und gingen durch dieselbe Gehirnwäschemaschinerie) die erkannt haben, dass, wenn man einem gesunden Körper Gift zuführt, dies bei geschwächtem Imunsystem, erst recht diese Krankheiten auslösen. Diese Ärzte warnen sogar davor. Ist ein Mainstream-Arzt gescheiter? Noch dazu werden diese Ärzte oft fertig gemacht und teilweise gedroht! Warum?
      Eine amerik. Schauspielerin hatte vor laufender Kamera erzählt, dass sie ihr Kind nicht impfen lässt, weil sie Angst hat, dass ihr Kind dann Autismus bekommt. Und wenn dann besagte Schauspielerin als Sanktion ihre Rolle in einer Serie verliert, dann ist irgend etwas faul.
      Ja und wenn man weiß, dass diese Impferei einigen wenigen Konzernen Milliarden-Gewinne beschert, dann sollte man auch hellhörig werden.
      Trotz Impfungen, trotz moderner Chemie gibt es mehr Krankheiten denn je - ist doch merkwürdig, oder nicht?
      Aber wie gesagt es steht ihnen frei das zu tun wie ihnen beliebt und wenn sie ein Mensch und keine ferngesteuerte Person sind, dann gestehen sie das auch anderen Menschen zu.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. März 2014 12:13

      Einspruch, @Einspruch!
      @Julia hat zitiert. Sonst nix.

      Wäre der Komplex "Krebs" so einfach abzuhandeln, wäre die Onkologie keine (so besondere) Geheimwissenschaft.

      Lassen wir es dabei.
      Wäre die eine Chemotherapie begleitende Medikation wie z.B. von Neulasta nicht so abartig teuer (1 Citole kostet den KK 1740,- Euro) könnte man ja noch daran glauben, dass hier nicht nur markttechnische Überlegungen in Spiel sind.
      So aber ist Skepsis angezeigt.

      Dazu kommt, dass niemand (auch hochgradige Spezialisten nicht) die Entstehung, Bekämpfung und Heilung von Krebs einwandfrei erklären kann.
      Der Umgang seitens der Ärzteschaft mit Krebspatienten tut ein Übriges.
      Man ist versucht, sich tatsächlich als "Patientenmaterial" zu fühlen, persönliche Empfindungen und alternative Sichtweisen werden mit einer Hybris abgekanzelt, als wäre jeder Patient grundsätzlich zu entmündigen, wenn z.B. Krebs (nicht nur, sondern auch) im Spiel ist oder sein soll.

      Merke: Gesundheit ist ein zu hohes Gut, um sie nur den Ärzten zu überlassen.

      "Nicht krank machende Ernährung" - ich verkneife mir in diesem Zusammenhang ganz bewusst die Bezeichnung "gesunde Ernährung" - ist /wäre als Prävention eine mehr als kostengünstige Alternative zu den Hexenküche-Produkten der Pharmaindustrie, bzw. geldgierigen Ärzten.
      Und davon gibt es genug.

      Übrigens: Lernen sie weniger der Gesundheitsindustrie nach dem Maul zu reden, sondern lernen sie Lesen.
      Das hat noch nie geschadet, wenn man seriös diskutieren will.

  8. Andreas Tögel
    22. März 2014 08:49

    Das öffentlichen Gesundheitswesen ist (niht nur hierzulande) eine Kolchose. Ein lupenreiner Planwirtschaftsapparat. Was ist von einer Planwirtschaft zu halten? Was schaut bei einer derartigen Organisationsform für den zahlenden Kunden heraus? Eben. So lange dieser Geldvebrennungapparat nicht vollständig privatisiert ist, wird auf explodierende Kosten entweder mit Beitragserhöhungen reagiert, oder, wenn das nicht mehr geht, weil der Plafond erreicht ist, mit Leistungskürzungen.

    Wos Travnicek, hobn sei sich ihnen denn erwortet...?

    In England (man sollte es zwar nicht glauben, aber dort herrschen im Bereich der öffentlichen Krankheitsverwaltung noch ärger sozialistische Zustände als bei uns) ist eine beinharte Rationierung von Leistungen (z. B. bei der sündteuren Hämodialyse) ganz selbstverständlich. Fazit: wer es mit dem Utilitarismus wirklich ernst meint, behandelt etwa Rentner lieber mit Moorpackungen als mit teuren Antibiotika oder Herzoperationen. Nicht, daß das helfen würde - aber die Betroffnen können sich schon einmal an den Erdgeruch gewöhnen...

  9. mischu
    21. März 2014 13:45

    Wo immer Sozis das Sagen haben, ob bei Wirtschaft, Bildung, Kultur oder aktuell bei der Gesundheit, folgen (Steuer-)Geldverschwendung, Unzufriedenheit und schließlich der Zusammenbruch des Systems wie weiland im ehemaligen Ostblock.

    Das Gebot der Stunde: WIDERSTAND!

  10. Majordomus
    21. März 2014 11:37

    Sozialistische Planwirtschaft nun auch bei den Vorsorgeuntersuchungen?
    Das kann nicht funktionieren. All diese Verschlimmbesserungen führen nur zu einem, nämlich dem totalen Ruin des Gesundheitssystems.

  11. Helmut Oswald
    21. März 2014 09:59

    Was dieser Staat in die Hand nimmt, mißlingt. Selbst einfachste organisatorische Maßnahmen - aber dafür ist er der teuerste Staat innerhalb der OECD. Also WELTWEIT der teuerste Staat.

  12. Ingrid Bittner
    21. März 2014 09:36

    Zu den medizinischen Ausführungen möchte ich mich nicht äussern, weil das steht mir absolut nicht zu, was ich aber bedauerlicherweise feststellen musste, ist, dass man offenbar bei dieser ganzen Geschichte wieder einmal den Hausverstand ausgeschaltet hat.
    Ich war entsetzt, ob der Zahlen, die im ORF vermeldet wurden und hab nachgefragt, weil ich vom eigenen Umfeld weiss, welches Thema Brustkrebs ist.
    Und was bringe ich in Erfahrung: man hat angefangen, mit den "Alten", jahrgangsweise werden dann bis Ende 2015 die Frauen eingeladen, d. h. die 45jährigen kommen erst Ende 2015 in den Genuss dieser Einladung. Das finde ich persönlich vollkommen verkehrt und ich habe auch mit meinen Freundinnen darüber gesprochen, die sind alle derselben Meinung wie ich, nämlich dass man mit 45 viel aufgeschlossener ist, an einer Vorsorgeuntersuchung teilzunehmen als mit 69. Und da ich bei einigen meiner Freundinnen und Bekannten die Diagnose Brustkrebs miterlebt habe, weiss ich, dass die alle wesentlich jünger als 69 waren, das würde sich wahrscheinlich auch an Hand der Statistiken nachweisen lassen. Warum man diese Einladungen so gestaffelt versendet ist mir absolut nicht nachvollziehbar. Aber da wird wieder überdrüber gehandelt, statt nach dem Hausverstand, wie so oft.
    Oder von mir aus, man hätte auch die Statistiken befragen können, welche Altersgruppe am häufigsten betroffen ist und von mir aus vom mittleren Jahrgang ausgehen können und dann hinunter zu den Jüngeren, oder irgendwie nach einem anderen Modus, aber die jetztige Vorgangsweise, bei den 69jährigen anzufangen und Ende 2015 bei den 45jährigen auzuhören finde ich grundsätzlich falsch.





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