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Warum so mutlos?

Die ÖVP „blockiert die wichtigsten Themen, von der Bildung bis zur Steuerpolitik“ weiß der „Standard“ als Sprachrohr des links-grünen Feuilletons. Aber nicht nur die interessensgeleiteten Medien sind sich einig in ihrer Kritik an der ÖVP, auch parteiintern fallen viele auf den zeitgeistigen Schmäh herein, dass die veröffentlichte Meinung auch die öffentliche Meinung ist. Von Erhard Busek – no na! – bis zu selbsternannten Denkern in Bundesländern und Bünden nutzen viele den Zustand der Partei, um sich am Obmann abzuarbeiten, weil sie wissen, dass sie mit negativen Wortspenden jederzeit in die Medien kommen.

Die ÖVP ist „unmodern und verengt“, sie muss sich dem Zeitgeist „öffnen“, lautet die wohlfeile Forderung. Die Fakten sehen anders aus. So wie es in Österreich eine Mehrheit für die Wehrpflicht gab, was Demoskopen nicht wirklich überrascht hat, so gibt es etwa auch eine Mehrheit für Studiengebühren und wohl auch für das Gymnasium. Warum initiiert die ÖVP keine Volksbefragung zu diesen Themen, wie es die SPÖ bei der Wehrpflicht getan hat? Zwei Dauerthemen wären damit schlagartig „entblockiert“.

Es gibt nämlich nicht nur gute Argumente für Studiengebühren, sondern auch gute Gründe, die Gesamtschule abzulehnen, doch müsste man dies kompetent kommunizieren und nicht nur einfach „Njet“ sagen. Eine Mehrzahl der Eltern will für ihre Kinder eine ordentliche, gute Schule, und den Menschen ist auch klar, dass es verschiedene Begabungen, Interessen und Talente gibt, und dass ein differenziertes Schulsystem durchaus sinnvoll ist, weil eine Gleichbehandlung von Ungleichem neue Ungleichheiten erzeugt. In einem dümmlichen Trommelfeuer wird aber eine Gesamtschule gefordert, deren Wert alles andere als erwiesen ist, weder durch ausländische noch durch inländische Beispiele.

Aktuell zeigt eine erste Evaluierung der Neuen Mittelschule sogar, dass dieses teure ideologische Steckenpferd der gescheiterten Unterrichtsministerin Claudia Schmied schlechtere (!) Ergebnisse bringt als die kostengünstigere Hauptschule und AHS. Eine verantwortungsvolle Politik müsste sofort die Notbremse ziehen und diesen teuren Irrweg beenden.

Mündige Bürger?

Auch eine heterosexuelle Ehe/Partnerschaft mit Kindern ist immer noch der Mehrheitswunsch der Österreicher. Und, dass Menschen in homosexuellen Partnerschaften selbstverständlich nicht diskriminiert werden sollen, heißt nicht, dass eine derartige Partnerschaft mit einer Ehe gleichzustellen ist, denn es handelt sich auch hier um durchaus ungleiche Dinge, die folglich ungleich zu behandeln sind.

Viele Bürger, die sich etwas geschaffen haben und das Erarbeitete auch ihren Kindern vererben möchten, haben kein Verständnis für Erbschafts- und Vermögenssteuern. Sie haben kein Verständnis, dass ein disziplinloser, hochverschuldeter Staat rücksichtslos auf das Vermögen derer zugreift, die noch wissen, was ordentliches Wirtschaften heißt und die noch Vokabel wie „Leistung“ oder „Eigenverantwortung“ buchstabieren können.

Und viele Bürger sind daher auf der Suche nach einer Partei, die diese Interessen glaubhaft vertritt, die einen anderen Eigentums-, Gleichheits-, Gerechtigkeits- und Freiheitsbegriff hat als die links-populistischen Vorstellungen von Gleichmacherei, Bevormundung und Staatsabhängigkeit; es geht um ein Menschenbild von mündigen Bürgern statt abhängigen Subventionsempfängern.

Keine der im Nationalrat vertretenen Parteien ist in diesen Fragen auf Seiten der Bürger. Vom Koalitionspartner SPÖ ist diesbezüglich nichts zu erwarten, dort wurde die Fantasie- und Mutlosigkeit, unpopuläre Themen anzugreifen, sogar von Parteifreunden anlässlich des 125. Jubiläums wortreich beklagt. Auch von den Oppositionsparteien ist nichts zu erhoffen, weder von den Grünen, die ja die SPÖ links überholen wollen, noch von der FPÖ, die ja eigentlich eine sozialistische Partei ist, halt nur in der nationalen Variante. Das Team Stronach hat seine Chance gründlich verblödelt, und die NEOS dürften spätestens seit ihrer Fusion mit dem zeitgeistig linken LiF als glaubwürdige bürgerliche Alternative ebenfalls abgedankt haben.

Nicht „Verengung“ ist das Thema, sondern eine klare Fokussierung auf zentrale Werte wie Eigentum, Eigenverantwortung, Leistungsbereitschaft und dergleichen mehr, sowie eine glaubhafte Umsetzung in der Praxis. Politik ist Themensetzung, und die ÖVP ist seit geraumer Zeit nur mehr auf dem Rückzug in der Abwehr von Forderungen anderer Parteien. Warum traut sie sich nicht, richtig erkannte Themen nachhaltig zu besetzen, von der Zurückdrängung des übermächtigen Staates über die Steuerentlastung der Bürger bis hin zu überfälligen Privatisierungen? Sie hätte gute Argumente auf ihrer Seite.

Derzeit stehen ohnehin keine Nationalratswahlen auf dem Programm, man könnte also zur Abwechslung einmal versuchen, das Anständige und Vernünftige zu tun.

Prof. Dr. Herbert Kaspar ist Chefredakteur der ACADEMIA, der Zeitschrift des österreichischen Cartellverbandes. Dieser (leicht aktualisierte) Kommentar ist der Februar-Ausgabe entnommen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2014 09:29

    Sehr gut analysiert. Ich stimme weitgehend zu. Gesellschaftspolitisch allerdings steht die FPÖ diametral anders: sie ist die einzige Partei, die noch annähernd für ein christliches Gesellschaftsmodell eintritt, auch wenn sie sich nicht explizit als christlich bezeichnet. Sie als "sozialistisch" zu bezeichnen, ist schlichtwegs falsch und trifft nur zum Teil zu (z.B. St. Nikolaussitzung unmittelbar vor den vorletzten Wahlen mit Abschaffung der Studiengebühren): schauen Sie sich z.B. das Abstimmungsergebnis zum Lunacek-Bericht im EU-Parlament an, wo alle sozialistischen Parteien dafür, die FPÖ aber explizit dagegen gestimmt hat. In dieser Sache ist auf die FPÖ absoluter Verlaß, für die ÖVP mit ihrem Spitzenvertreter Karas ist das aber offenbar uninteressant, denn lt. seiner Homepage ist für ihn nur wichtig, wen er wann und wo getroffen hat. Inhalte, für die man z.B. eine ÖVP wählen würde, sucht man auf seiner Homepage vergeblich. So jemand bzw. eine solche Partei ist vor allem nach den Erfahrungen, die man mit dem ÖCVer Josef Pröll bei der Einführung der Homoehe gemacht hat, für einen Christen unwählbar.

    Entspricht etwa die Einführung der Homoehe, auch wenn diese zum Schein anders genannt wird, durch die ÖVP einem christilichen Familienbegriff? Ist es nicht christliches Grundverständnis, daß die Sonderstellung der Ehe auf der Verpflichtung und Verantwortung bei der Weitergabe menschlichen Lebens basiert? Gehörten diese Grundlagen früher nicht immer zum Selbstverständnis christlicher bzw. katholischer Organisationen wie z.B. dem ÖCV? Was ist daraus geworden? Gerade unter der Führung eines ÖCVers wie Josef Pröll? Teils sind wir vor allem auf Betreiben der ÖVP schon so weit, daß wir dem Strafgericht verfallen, wenn wir als Christen es noch wagen, die christliche, biblische Position zur Homosexualität kundzutun. Es ist eine Schande!

    Sie beklagen zu recht die Politik der ÖVP, die alles andere als christlich ist. In der derzeitigen Lage bleibt für einen Christen allerdings keine andere Wahl, als die FPÖ zu wählen. Wenngleich manche Vorwürfe auch berechtigt sind, so bedient Ihr undifferenzierter Sozialismusvorwurf gegen die FPÖ leider mehr zeitgeistige "Gemma FPÖ hauen"-Klischees als sachliche Auseinandersetzung. In vielen Punkten vertritt die FPÖ geradezu diametral dem Sozialismus entgegenstehende Positionen, und das herauszuarbeiten wäre dringend erforderlich. Die FPÖ - wie auch die meisten anderen, heutigen Parteien - lassen sich einfach nicht mehr so einfach in ein antiquiertes schwarz-weiß bzw. links-rechts Schema - hier gut dort böse - einreihen und erforderten eine differenziertere Analyse.

    Sicher bin ich mir hingegen, daß ohne gesunde Familien (Vater-Mutter-Kinder) kein Staat existieren kann. Rußland hat diese leidvolle Erfahrung hinter sich, dessen Gesellschaftspolitik man heute als vorbildlich bezeichnen kann. Die ÖVP geht leider den gegenteiligen Weg. Ein paar Zehntel Prozentpunkt zur Anpassung der Familienbeihilfe ist eine Augenauswischerei, wenn man in Hinkunft auf Grund der EU Charta, an der die ÖVP eifrig mitgewirkt hat, vor Gericht gezerrt werden kann, wenn man Homosexualität als heilbares Defizi bezeichnet.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2014 09:04

    Die enttäuschendste politische Entwicklung in diesem Zusammenhang haben die Freiheitlichen durchgemacht. Wer die Partei und ihre Repräsentanten von innen kennt muß verzweifelt sein, was für ein Maß an Intelligenzverlust und sozialistischem Staatswahn sich dort etabliert haben. Wen wunderts, übernehmen sie doch die ehemaligen SP Wähler. Statt aber durch Bildungsarbeit aus, immer nur vorübergehend geborgten - was ihnen offenbar nicht bewußt ist - Protestwählern überzeugte Stammwähler des nationalliberalen Lagers zu machen, bolschewisieren sich die Programme und Funktionäre in einem Ausmaß, das beklemmend wirken muß auf all jene, die diese Kraft einmal zu besseren Zeiten kannten. Dabei sind es weniger die Wähler aus den Arbeiterbezirken, als die - immer schon stark vertretene - Beamtenschaft, die durchaus in Verfolgung eines profunden Eigennutzes, den großen Moloch als Problemlöser vertreten. Industriefeindlichkeit, gespeist von dummen Parolen wie 'die Industrie braucht billige Arbeiter und ist an der Überfremdung schuld' bis zum unterschiedslosen 'Bankerbashing' im Stil der Sozifunktionäre, fehlendes gesamtwirtschaftliches Verständnis bis zur völligen außen- und sicherheitspolitischen, besonders aber europapolitischen Perspektivenlosigkeit - es gibt dort keinerlei kohärentes Konzept,wohin die Richtung gehen soll - nur gutklingende Parolendrescherei im Stil - wir machen alles besser.
    Niemand von Format in den Parteirängen, der sich bemerkbar machen würde, 95 % der Energie wird - auch dort - vebraucht, um sich innerparteilich zu positionieren und die Konkurrenz um den bessere PLatz in der Hierachie zu verdrängen, Clans, Frondisten und winzigste örtliche Kamarillas rittern um Einflußnahme und Ressourcenverteilungen.
    Fragt doch einmal jetzt im Europawahlkampf nach, was nach dem - nicht zu Unrecht - geforderten Ende des Brüsseler Systems nachkommen soll ? Gähnende Leere.
    Die glauben ernsthaft, daß das Vakuum , welches die Union zurücklassen wird, wenn sie ihren verdienten Tod erleidet, auch schon alles ist, was passieren wird - und soll. DIE HABEN KEINE AHNUNG VON EINER IDEE, in welchem Ausmaß und vor allem mit welchem Tempo sich die politische Mechanik der dreißiger und vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts wieder einstellen wird - und diese, das kann sich jeder am Hintern abfingern - wirkt gegen uns. Da soll dann wohl die längst obsolete Neutralität als sicherheitspolitische Antwort herhalten. Freunde, das wird nicht reichen. Wer ein bestehendes Ordnungssystem zerstört, sollte ein neues, besseres bereits in Vorbereitung haben. Oder glaubt jemand ernsthaft, das der Kontinent zur Ruhe kommen wird, wenn sich die Flankenmächte wieder Richtung Mitte vorschieben werden. Amerikakritische Haltungen sind ein verbreitetes Phänomen in dieser Partei - kein Einwand. Aber das blöde Gerede von der Allmacht der Finanzindustrie die von und mit den den kleinen grünen Papierchen betrieben wird die man anderswo unter dem Namen Dollar kennt und GLEICHZEITIG keinerlei Bemühungen um eine Gemeinschaftswährung der Europäer, die ein zweites - funktionierendes - Weltwährungsystem in Konkurrenz abzubilden vermag - was soll denn das alles? Und so könnte man nun Punkt für Punkt durchgehen auf der Suche nach - wenigstens theoretisch funktionierenden - Ansätzen, aber da ist programmatisch nichts aufzufinden als die Produkte einer politischen Blinddarmfraktion: ständig gereizt und zu nichts nütze. Zusammengehalten nur durch das Feindbild, aber ohne visionäre Kraft - viel Kritik, der eine oder andere Verbesserungsansatz, aber vor allem panische Furcht und Verantwortungsscheu, vor der Macht. Was soll da schon herauskommen, wenn sie einmal dran sind - ausser Murcks statt Marx?

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2014 13:28

    Na endlich einer, der auch die immer noch gültigen Grundsätze der Volkspartei, in den ersten Absätzen zusammenfassend erwähnt, in den Vordergrund stellt.

    Als Einziger hier im Blog, der die Volkspartei - trotz deren vielfältigen Patzern in der Öffentlichmachung ihrer Grundsätze und Leistungen - hier im Blog gegen teilweise wütende und auch oft unsachliche Kritik und Häme verteidigt, ist dieser Artikel für mich armem Wertkonservativen Weihnachten, Ostern und Pfingsten zugleich!!!!

    Völlig meine Meinung auch, was Dr. Kaspar auch über die möglichen "bürgerlichen" Konkurrenten ausführt:
    weder die Blauen, noch die Pinken sind wirklich "bürgerlich" gestrickt:
    die Blauen, weit linkser verseucht, als man das der Volkspartei vorwirft, ohne geeignetes Personal, und im Volk nicht wirklich verankert;
    Die Neos? Ein Einmann-Theater mit vorwiegend links-zeitgeistigen Vorstellungen!

    Da ist es für Bürgerliche im Endeffekt sicher gleich gescheiter, die Volkspartei auch in Hinkunft zu unterstützen, um den effektiv Linken einen genügend großen Widerpart entgegenzustellen!
    That's my opinion! Dafür stehe ich!

    Danke, Herr Dr. Kaspar!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2014 03:30

    Keine der im Parlament vertretenen Parteien vertritt zumindest überwiegend die hier im Gastkommentar angeführten gesellschaftlichen bzw. wirtschaftlichen Werte.
    Die ÖVP als einstige Hoffnung hat sich nachhaltig davon verabschiedet und ist mit den Sozis eine Einheitspartei eingegangen.
    Der Rest ist Schweigen - wertekonservative, leistungswillige und selbstverantworliche Bürger sind damit heimatlos geworden.

    Es bleibt die Hoffnung, daß nach dieser Legislaturperiode neue Kräfte für o.a. Wählerklientel ins Rennen gehen. Eine davon könnten vielleicht die REKOS sein. Man sollte die nächsten Jahre ihre vielversprechende Entwicklung interessiert beobachten!

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2014 09:27

    in vielen Bereichen ist die volle Gleichstellung von Männern und Frauen nicht vollzogen - und eben auch nicht vollziehbar:
    im Sport gibt es getrennte Herren- und Damenmannschaften; verschiedene Skirennen für Damen und Herren (selbst im Slalom - warum eigentlich nicht?)
    bei den Medizineingangsprüfungen ...

    und ausgerechnet bei allein schon biologisch evidenten Unterschieden zwischen Heteroehen (für die Zeugung von Nachwuchs geeignet) und Homopartnerschaften (keine Zeugung von Kindern auf natürlichem Wege möglich) wünscht eine mehr als deutliche Minderheit Ungleiches gleich zu machen ...

  6. Ausgezeichneter KommentatorBeckmesser
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2014 07:32

    In unserer Parteienlandschaft gibt es nur mehr Linksparteien. Mehr PRIVAT und weniger STAAT wäre das Gebot der Stunde. Wohlstand, wie jeder vernünftige Bürger weiß, beruht auf Freiheit, Fleiß, Wettbewerb, Verantwortung, Eigentum und Rechtssicherheit. Die ideologisch verbohrten Verantwortlichen in unserem Staat gehen leider andere Wege. Ob eine entscheidende Korrektur noch möglich ist, bevor das System kollabiert, da bin ich mir nicht so sicher.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBHBlog
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2014 13:57

    Ein Adoptionsverbot wie in Russland wäre wichtig und richtig.
    Und ich verteidige das auch hier:
    bit.ly/M1PTaw

    Warum? Nachdem man in Belgien bereits sterbehilfe für Kinder legalisierte (die Adoption durch homosexuelle ist schon lange legal), droht das risiko das homosexuelle(und auch ein paar andere ) partner ihre kinder im notfall sterben lassen. Ich bin wirklich kein Schwarzseher ,aber wäre es wirklich klug amerikanischen bullshit in unserem land schrittweise zu erlauben und dann am ende vielleicht den tod zum Produkt zu machen? Ich nicht gegen abtreibung oder gegen selbstmord. Aber anderen Schaden zuführen oder töten ist die größte Sünde . Wenn homosexuelle Kinder adoptieren wollen sollens auswandern ,aber nicht hier (Österreichs Familien geht es vergleichsweise gut verglichen zu Ex-Ostblock oder leuten der 3.welt). Amerikanische Doktrinen vergiften uns Menschen,denn speed kills . Und wie die schweiz brauchen wir Ordnung und Gelassenheit statt rasante Strömungen aus dem Westen!

    Was ist mit der zeit passiert als sich Paare blind küssten.
    Amerika ,pornos die versexualisierung aus dem westen ist schuld,dass es das kaum noch gibt.
    1969 ist erst 45 jahre her der schaden ist jedoch immens.
    Mich hat der einfluss der mainstream -medien und veramerikanisierung innerlich ruiniert.
    Meine ex-freundin ,alles werde ich nie vergessen. Sie war
    meine Heilung,obschon auch sie dem us- mainstreammanchmal ausgeliefert war. Aber sie kam vom ostens,der guten Erdseite!
    Wollt ihr,dass dies auch euren Söhnen und Töchtern passiert so folgt blind der usa Doktrin.
    Oder wehrt euch. So ich geh mal schlafen! Spokojnoj nochi

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBHBlog
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2014 13:57

    Ein Adoptionsverbot wie in Russland wäre wichtig und richtig.
    Und ich verteidige das auch hier:
    bit.ly/M1PTaw

    Warum? Nachdem man in Belgien bereits sterbehilfe für Kinder legalisierte (die Adoption durch homosexuelle ist schon lange legal), droht das risiko das homosexuelle(und auch ein paar andere ) partner ihre kinder im notfall sterben lassen. Ich bin wirklich kein Schwarzseher ,aber wäre es wirklich klug amerikanischen bullshit in unserem land schrittweise zu erlauben und dann am ende vielleicht den tod zum Produkt zu machen? Ich nicht gegen abtreibung oder gegen selbstmord. Aber anderen Schaden zuführen oder töten ist die größte Sünde . Wenn homosexuelle Kinder adoptieren wollen sollens auswandern ,aber nicht hier (Österreichs Familien geht es vergleichsweise gut verglichen zu Ex-Ostblock oder leuten der 3.welt). Amerikanische Doktrinen vergiften uns Menschen,denn speed kills . Und wie die schweiz brauchen wir Ordnung und Gelassenheit statt rasante Strömungen aus dem Westen!

    Was ist mit der zeit passiert als sich Paare blind küssten.
    Amerika ,pornos die versexualisierung aus dem westen ist schuld,dass es das kaum noch gibt.
    1969 ist erst 45 jahre her der schaden ist jedoch immens.
    Mich hat der einfluss der mainstream -medien und veramerikanisierung innerlich ruiniert.
    Meine ex-freundin ,alles werde ich nie vergessen. Sie war
    meine Heilung,obschon auch sie dem us- mainstreammanchmal ausgeliefert war. Aber sie kam vom ostens,der guten Erdseite!
    Wollt ihr,dass dies auch euren Söhnen und Töchtern passiert so folgt blind der usa Doktrin.
    Oder wehrt euch. So ich geh mal schlafen! Spokojnoj nochi


alle Kommentare

  1. Elric (kein Partner)
  2. Ravikant (kein Partner)
  3. Ana (kein Partner)
    21. Januar 2015 18:06

    This piece was a liajefcket that saved me from drowning.

  4. Jade (kein Partner)
  5. Aprenia (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:15

    There are no words to describe how boodciaus this is.

  6. Volkan (kein Partner)
    20. Januar 2015 20:13

    None can doubt the vericaty of this article.

  7. Chiara (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:17

    Keep on writing and chigugng away!

  8. Haider
    18. Februar 2014 00:26

    Bei einem kurzen Verwandtenbesuch in Griechenland letzte Woche konnte ich den Unsinn vieler Medien“weisheiten“ realiter erfahren. Aber dies ist ein anderes Thema. Stutzig macht mich jedoch eine Bemerkung meines Neffen: Seine Tocher ist 13 und besucht eine Zwangsgesamtschule (andere Schulform gibt es nicht). Da sie nächstes Jahr in ein Lycee (3jährige gymnasiale Oberstufe) gehen will, MUSS SIE PRIVAT zusätzlichen Sprachunterricht nehmen (monatlich € 150,- pro Sprache), da das Zeugnis/Niveau der Zubringerschule nichts zählt. Bei 2 Kindern und mindestens 2 Gegenständen (auch naturwissenschaftliche Fächer fallen unter diese Beschränkung) macht dies monatlich mindestens € 600,- aus. Warum sollte dies bei der Einführung der marxistischen Zwangsgesamtschule in Österreich anders sein.
    Mauern fielen, Regime stürzten, aber unser Bildungssystem huldigt noch immer Marx und Murx.

  9. BHBlog (kein Partner)
    17. Februar 2014 13:57

    Ein Adoptionsverbot wie in Russland wäre wichtig und richtig.
    Und ich verteidige das auch hier:
    bit.ly/M1PTaw

    Warum? Nachdem man in Belgien bereits sterbehilfe für Kinder legalisierte (die Adoption durch homosexuelle ist schon lange legal), droht das risiko das homosexuelle(und auch ein paar andere ) partner ihre kinder im notfall sterben lassen. Ich bin wirklich kein Schwarzseher ,aber wäre es wirklich klug amerikanischen bullshit in unserem land schrittweise zu erlauben und dann am ende vielleicht den tod zum Produkt zu machen? Ich nicht gegen abtreibung oder gegen selbstmord. Aber anderen Schaden zuführen oder töten ist die größte Sünde . Wenn homosexuelle Kinder adoptieren wollen sollens auswandern ,aber nicht hier (Österreichs Familien geht es vergleichsweise gut verglichen zu Ex-Ostblock oder leuten der 3.welt). Amerikanische Doktrinen vergiften uns Menschen,denn speed kills . Und wie die schweiz brauchen wir Ordnung und Gelassenheit statt rasante Strömungen aus dem Westen!

    Was ist mit der zeit passiert als sich Paare blind küssten.
    Amerika ,pornos die versexualisierung aus dem westen ist schuld,dass es das kaum noch gibt.
    1969 ist erst 45 jahre her der schaden ist jedoch immens.
    Mich hat der einfluss der mainstream -medien und veramerikanisierung innerlich ruiniert.
    Meine ex-freundin ,alles werde ich nie vergessen. Sie war
    meine Heilung,obschon auch sie dem us- mainstreammanchmal ausgeliefert war. Aber sie kam vom ostens,der guten Erdseite!
    Wollt ihr,dass dies auch euren Söhnen und Töchtern passiert so folgt blind der usa Doktrin.
    Oder wehrt euch. So ich geh mal schlafen! Spokojnoj nochi

  10. Frohsinn (kein Partner)
    16. Februar 2014 18:12

    Lieber Politicus1,
    ich habe in den letzen Tagen zu meiner Freude gelesen, dass Facebook das leidige Genderproblem ziemlich endgültig gelöst hat. Man hat bei der US-Version (an den anderen Sprachen wird angeblich gearbeitet) 50 (FÜNFZIG) verschiedene Geschlechts-merkmale oder Bezeichnungen geschaffen, damit sich jeder sein passendes Geschlecht aussuchen kann.

    • Grünzeug (kein Partner)
      16. Februar 2014 20:34

      Frohsinn "damit sich jeder sein passendes Geschlecht aussuchen kann"

      Es gibt 7 Milliarden Menschen auf der Welt. Dass Facebook diese auf nur 50 Geschlechter reduzieren läßt, ist eine unerhörte Diskriminierung und Verhetzung!

    • ENIGMA
      17. Februar 2014 20:56

      @Grünzeug

      *********************************! ;-)

  11. Realsatire (kein Partner)
    16. Februar 2014 09:42

    Viele ÖCVer genießen sich selbst, wenn sie (natürlich berechtigterweise) gegen die ÖVP wettern. Sie übersehen dabei geflissentlich, dass der ÖCV selbst nur noch ein zahnloser Papiertiger und Tummelplatz angepasster Leisetreter ist, welche auf der Suche nach einem Job bei Raiffeisen oder den schwarzen Sozialisten (ÖVP) sind.

    Wenn sich aber ÖCVer in anderen Parteien als der ÖVP politisch engagieren (man denke nur an die christlichen Kleinparteien), dann werden die Betreffenden von niemandem derart verächtlich gemacht als von den Brüdern aus dem ansonsten bedeutungslosen ÖCV.

    • Riese35
      17. Februar 2014 09:18

      Vom Wesen und den Grundsätzen her ist der ÖCV ein Verband, der sich nicht parteipolitisch betätigt, aber feste Grundsätze vertritt, u.a. "Religio" mit der Lehre der röm.-kath. (nicht Schüller-kath. oder wiener-kath.) Kirche als Basis, und "Amicitia" als gesittetes, freundschaftliches Miteinander (und nicht als Ersatz mangelnder Eignung bei Bewerbungen).

      Die Realität schaut leider, wie Sie sehr treffend anführen, oft anders aus. Von den selbstdefinierten Grundsätzen her müßte es im Interesse des ÖCV stehen, in möglichst vielen politischen Parteien die eigenen Grundsätze zu vertreten. In WIrklichkeit hat aber oft die parteipolitische Betätigung bei genau einer politischen Partei Priorität vor den Grundsätzen, die man dafür sofort auf den Müllhaufen zu werfen bereit ist. Wäre auch nur ein kleiner Funke von Grundsatztreue vorhanden, müßte ein Josef Pröll mit der Einführung der Homoehe schon längst cum infamia in perpetuum wegen Prinzipienbruchs dimittiert worden sein.

  12. mischu
    16. Februar 2014 03:30

    Keine der im Parlament vertretenen Parteien vertritt zumindest überwiegend die hier im Gastkommentar angeführten gesellschaftlichen bzw. wirtschaftlichen Werte.
    Die ÖVP als einstige Hoffnung hat sich nachhaltig davon verabschiedet und ist mit den Sozis eine Einheitspartei eingegangen.
    Der Rest ist Schweigen - wertekonservative, leistungswillige und selbstverantworliche Bürger sind damit heimatlos geworden.

    Es bleibt die Hoffnung, daß nach dieser Legislaturperiode neue Kräfte für o.a. Wählerklientel ins Rennen gehen. Eine davon könnten vielleicht die REKOS sein. Man sollte die nächsten Jahre ihre vielversprechende Entwicklung interessiert beobachten!

    • La Rochefoucauld
      16. Februar 2014 16:16

      Naja, die REKOS. Man hat doch den Eindruck, dass der liebe Ewald Stadler sich selbst weiter versorgen möchte.

      Was eine wählbare Alternative für uns alle anlangt, so müssten sich alle Kräfte rechts der Mitte vereinigen:

      Partei der Freiheit, Freidemokraten, Institut für Wertewirtschaft, A.U.-Blog & Leser et al.

      Das wäre der Hammer. Einzig, es wird nicht geschehen. Leider. Oder doch?

    • mischu
      16. Februar 2014 17:49

      Aus diesem Grund schrieb ich auch vorsichtig: ".....interessiert beobachten"!

      Ihrer Idee, die Kräft müßten sich rechts der Mitte bündeln, bringe ich ebenfalls große Sympathien entgegen und man kann die Überschrift dieses Gastkommentars als Motto dafür ausgeben: "Warum so mutlos"? ;-)

    • La Rochefoucauld
      16. Februar 2014 20:05

      Gute Frage. Vermutlich sind wir alle noch selbst saturiert (und leistungsfähig) genug, um uns "über die Runden" zu bringen und nicht auf die Barrikaden zu steigen. Deshalb geschieht trotz allen Wehklagen nicht wirklich etwas Substanzielles. Wir warten halt ab, ob nicht vorher der "Schwarze Block" die Arbeit für uns erledigt. Reiner Opportunismus halt, nicht wahr? Taktisch und strategisch nicht ganz falsch, kann halt ins Auge gehen, aber mal sehen ...

    • Kreuztaeger25 (kein Partner)
      18. Februar 2014 08:26

      Ich und ein Freund von mir werden auch REKOS wählen.
      Für mich ist es untragbar, dass die komplette Gleichstellung der Homosexualität mit dem Sakrament der Ehe gleichgesetzt wird oder Sterbehilfe nach Österreich kommt!

  13. Wertkonservativer
    15. Februar 2014 13:28

    Na endlich einer, der auch die immer noch gültigen Grundsätze der Volkspartei, in den ersten Absätzen zusammenfassend erwähnt, in den Vordergrund stellt.

    Als Einziger hier im Blog, der die Volkspartei - trotz deren vielfältigen Patzern in der Öffentlichmachung ihrer Grundsätze und Leistungen - hier im Blog gegen teilweise wütende und auch oft unsachliche Kritik und Häme verteidigt, ist dieser Artikel für mich armem Wertkonservativen Weihnachten, Ostern und Pfingsten zugleich!!!!

    Völlig meine Meinung auch, was Dr. Kaspar auch über die möglichen "bürgerlichen" Konkurrenten ausführt:
    weder die Blauen, noch die Pinken sind wirklich "bürgerlich" gestrickt:
    die Blauen, weit linkser verseucht, als man das der Volkspartei vorwirft, ohne geeignetes Personal, und im Volk nicht wirklich verankert;
    Die Neos? Ein Einmann-Theater mit vorwiegend links-zeitgeistigen Vorstellungen!

    Da ist es für Bürgerliche im Endeffekt sicher gleich gescheiter, die Volkspartei auch in Hinkunft zu unterstützen, um den effektiv Linken einen genügend großen Widerpart entgegenzustellen!
    That's my opinion! Dafür stehe ich!

    Danke, Herr Dr. Kaspar!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gerhard Pascher
      15. Februar 2014 19:54

      WK:
      Sie sind nicht "der Einzige" hier im Blog, welcher zur ÖVP hält. Auch ich komme aus einer konservativen Familie, allerdings darf es in einem demokratischen Staat auch berechtigte Kritik und nicht nur Kadavergehorsam geben.
      Für mich macht die ÖVP mit der derzeitigen Führungsmannschaft dunkle Zeiten durch, aber nach jedem Regen folgt auch wieder ein Sonnenschein. Es werden auch in der ÖVP neue Leute kommen, auch wenn ein Wahlergebnis - wie vor 60 Jahren - von über 50 % in Zukunft völlig ausgeschlosseen ist.
      Jetzt erst recht gilt die Devise: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Dies bedeutet, man muss mit alaten Gewwohnheiten völlig brechen und ganz neue Wege gehen.
      Es gab sogar schon vernünftige Ansätze zu einer Zukunftsperspektive dieser Partei, welche aber leider in einer Schublade verschwunden ist.
      Das Einlassen als Junoorpartner in einer SP-dominierenden Koalition war ein großer Fehler und muss unbedingt vorzeitig beendet werden, anderenfalls verliert die ÖVP bis 2018 weiter an Unterstützern. Und dies wäre schade.

    • Riese35
      16. Februar 2014 00:28

      @Gerhard Pascher: Wenn ich mich jetzt richtig erinnere, dann ist aus den "vernünftigen" Ansätzen zu einer Zukunftsperspektive die Einführung der Homoehe entsprungen, die Josef Pröll dann durchgeboxt hat. Seither empfinde ich Begriffe wie "Zukunftsperspektivenkommission" als gefährliche Drohung, wirklich!!!

    • Gerhard Pascher
      16. Februar 2014 08:37

      Riese35:
      Ihr Einwand ist berechtigt und akzeptiert. Josef Pröll wird als schwacher Parteiführer in die Geschichte eingehen.

  14. Riese35
    15. Februar 2014 09:29

    Sehr gut analysiert. Ich stimme weitgehend zu. Gesellschaftspolitisch allerdings steht die FPÖ diametral anders: sie ist die einzige Partei, die noch annähernd für ein christliches Gesellschaftsmodell eintritt, auch wenn sie sich nicht explizit als christlich bezeichnet. Sie als "sozialistisch" zu bezeichnen, ist schlichtwegs falsch und trifft nur zum Teil zu (z.B. St. Nikolaussitzung unmittelbar vor den vorletzten Wahlen mit Abschaffung der Studiengebühren): schauen Sie sich z.B. das Abstimmungsergebnis zum Lunacek-Bericht im EU-Parlament an, wo alle sozialistischen Parteien dafür, die FPÖ aber explizit dagegen gestimmt hat. In dieser Sache ist auf die FPÖ absoluter Verlaß, für die ÖVP mit ihrem Spitzenvertreter Karas ist das aber offenbar uninteressant, denn lt. seiner Homepage ist für ihn nur wichtig, wen er wann und wo getroffen hat. Inhalte, für die man z.B. eine ÖVP wählen würde, sucht man auf seiner Homepage vergeblich. So jemand bzw. eine solche Partei ist vor allem nach den Erfahrungen, die man mit dem ÖCVer Josef Pröll bei der Einführung der Homoehe gemacht hat, für einen Christen unwählbar.

    Entspricht etwa die Einführung der Homoehe, auch wenn diese zum Schein anders genannt wird, durch die ÖVP einem christilichen Familienbegriff? Ist es nicht christliches Grundverständnis, daß die Sonderstellung der Ehe auf der Verpflichtung und Verantwortung bei der Weitergabe menschlichen Lebens basiert? Gehörten diese Grundlagen früher nicht immer zum Selbstverständnis christlicher bzw. katholischer Organisationen wie z.B. dem ÖCV? Was ist daraus geworden? Gerade unter der Führung eines ÖCVers wie Josef Pröll? Teils sind wir vor allem auf Betreiben der ÖVP schon so weit, daß wir dem Strafgericht verfallen, wenn wir als Christen es noch wagen, die christliche, biblische Position zur Homosexualität kundzutun. Es ist eine Schande!

    Sie beklagen zu recht die Politik der ÖVP, die alles andere als christlich ist. In der derzeitigen Lage bleibt für einen Christen allerdings keine andere Wahl, als die FPÖ zu wählen. Wenngleich manche Vorwürfe auch berechtigt sind, so bedient Ihr undifferenzierter Sozialismusvorwurf gegen die FPÖ leider mehr zeitgeistige "Gemma FPÖ hauen"-Klischees als sachliche Auseinandersetzung. In vielen Punkten vertritt die FPÖ geradezu diametral dem Sozialismus entgegenstehende Positionen, und das herauszuarbeiten wäre dringend erforderlich. Die FPÖ - wie auch die meisten anderen, heutigen Parteien - lassen sich einfach nicht mehr so einfach in ein antiquiertes schwarz-weiß bzw. links-rechts Schema - hier gut dort böse - einreihen und erforderten eine differenziertere Analyse.

    Sicher bin ich mir hingegen, daß ohne gesunde Familien (Vater-Mutter-Kinder) kein Staat existieren kann. Rußland hat diese leidvolle Erfahrung hinter sich, dessen Gesellschaftspolitik man heute als vorbildlich bezeichnen kann. Die ÖVP geht leider den gegenteiligen Weg. Ein paar Zehntel Prozentpunkt zur Anpassung der Familienbeihilfe ist eine Augenauswischerei, wenn man in Hinkunft auf Grund der EU Charta, an der die ÖVP eifrig mitgewirkt hat, vor Gericht gezerrt werden kann, wenn man Homosexualität als heilbares Defizi bezeichnet.

    • Helmut Oswald
      15. Februar 2014 10:36

      @ Riese 35 Gesellschaftspolitisch - Ehre wem Ehre gebührt - stimmen die Freiheitlichen. Das ist ja eben auch jener Bereich, in dem sie beim Wähler punkten. Die Pseudoprobleme des Gendering, von Transgenderpersonen und dergleichen Quatsch mehr, ist - nicht nur, aber besonders auch - bei der Arbeiterschaft, die sie zunehmend als Wählergruppe übernimmt, völlig bedeutungslos. Und ihre deutlich abendländische Positionierung ist für Katholiken schon weit attraktiver, als die der VP, der gewesenen Erbhüterin der christlich-sozialen Idee von seinerzeit. d'accord.

      Aber da gibt es eben noch viel mehr zu tun, um unsere Zukunft zu sichern.

    • Riese35
      15. Februar 2014 11:06

      @Helmut Oswald: >> "Aber da gibt es eben noch viel mehr zu tun, um unsere Zukunft zu sichern."

      Da gebe ich Dir vollkommen recht! Deswegen finde ich Deinen Kommentar weiter unten ja auch so wichtig und interessant, weil er in differenzierter Weise eine andere Seite zeigt, die Du sicher besser kennst. Die St. Nikolaussitzung vor den vorletzten Nationalratswahlen war für mich auch Anlaß, nicht FPÖ zu wählen. Ich glaube Du weißt, wie ich damals gewählt habe.

    • Wertkonservativer
      16. Februar 2014 13:05

      Ich weiß schon, werter @ Riese35, was Sie und andere von mir denken!

      Doch, verzeihen Sie mir bitte noch einmal, wo finden Sie bei den Blauen ein christliches Weltbild?
      Deswegen, weil der intellektuell leicht unterbelichtete H.C. einmal ostentativ ein Kreuz vor sich gehalten hat? Führt der z.B. einen Kreuzzug gegen die Kindesabtreibung im Mutterleib?
      Ist andererseits die ÖVP gegen das "normale christliche Familienbild"?
      Ist sie nicht die einzige entscheidungsrelevante Bastion für die Beibehaltung des Gymnasiums?
      Meine bescheidene Meinung: alles, was uns Bürgerliche früher "gut und teuer" war, ist in der Zeit, in der wir leben, nicht mehr durchzubringen!!
      Ich bin von Geist und Herz ein wertkonservativer Mensch, weiß aber auch, dass die heutige Zeit - ob wir das nun goutieren oder nicht - andere Herausforderungen an uns heranträgt, als noch unseren Eltern und Großeltern!
      Abschließend:
      Die Schwarzen und die Blauen im Vergleich bürgerlicher Wertauffassungen:
      ich hab's schon kürzlich gesagt: den möcht' ich Klavierspielen können!

      Auch wenn wir hinsichtlich der ÖVP und den Blauen verschiedener Meinung sind:

      beste Grüße vom Wertkonservativen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      17. Februar 2014 11:09

      Riese35: Stimme Ihnen weitgehend zu! Herr Oswald zeigt zwar schonungslos Schwaechen der FP auf und wird dabei nicht unrecht haben, aber allemal besser als diese GROKO schaetze ich die FP doch ein. Zumindest ein Richtungswechsel in einigen wichtigen Punkten wuerde stattfinden.
      Wie Neos und Strohfeuer zeigen, es gibt nach wie vor keine Alternative.

  15. Politicus1
    15. Februar 2014 09:27

    in vielen Bereichen ist die volle Gleichstellung von Männern und Frauen nicht vollzogen - und eben auch nicht vollziehbar:
    im Sport gibt es getrennte Herren- und Damenmannschaften; verschiedene Skirennen für Damen und Herren (selbst im Slalom - warum eigentlich nicht?)
    bei den Medizineingangsprüfungen ...

    und ausgerechnet bei allein schon biologisch evidenten Unterschieden zwischen Heteroehen (für die Zeugung von Nachwuchs geeignet) und Homopartnerschaften (keine Zeugung von Kindern auf natürlichem Wege möglich) wünscht eine mehr als deutliche Minderheit Ungleiches gleich zu machen ...

  16. Helmut Oswald
    15. Februar 2014 09:04

    Die enttäuschendste politische Entwicklung in diesem Zusammenhang haben die Freiheitlichen durchgemacht. Wer die Partei und ihre Repräsentanten von innen kennt muß verzweifelt sein, was für ein Maß an Intelligenzverlust und sozialistischem Staatswahn sich dort etabliert haben. Wen wunderts, übernehmen sie doch die ehemaligen SP Wähler. Statt aber durch Bildungsarbeit aus, immer nur vorübergehend geborgten - was ihnen offenbar nicht bewußt ist - Protestwählern überzeugte Stammwähler des nationalliberalen Lagers zu machen, bolschewisieren sich die Programme und Funktionäre in einem Ausmaß, das beklemmend wirken muß auf all jene, die diese Kraft einmal zu besseren Zeiten kannten. Dabei sind es weniger die Wähler aus den Arbeiterbezirken, als die - immer schon stark vertretene - Beamtenschaft, die durchaus in Verfolgung eines profunden Eigennutzes, den großen Moloch als Problemlöser vertreten. Industriefeindlichkeit, gespeist von dummen Parolen wie 'die Industrie braucht billige Arbeiter und ist an der Überfremdung schuld' bis zum unterschiedslosen 'Bankerbashing' im Stil der Sozifunktionäre, fehlendes gesamtwirtschaftliches Verständnis bis zur völligen außen- und sicherheitspolitischen, besonders aber europapolitischen Perspektivenlosigkeit - es gibt dort keinerlei kohärentes Konzept,wohin die Richtung gehen soll - nur gutklingende Parolendrescherei im Stil - wir machen alles besser.
    Niemand von Format in den Parteirängen, der sich bemerkbar machen würde, 95 % der Energie wird - auch dort - vebraucht, um sich innerparteilich zu positionieren und die Konkurrenz um den bessere PLatz in der Hierachie zu verdrängen, Clans, Frondisten und winzigste örtliche Kamarillas rittern um Einflußnahme und Ressourcenverteilungen.
    Fragt doch einmal jetzt im Europawahlkampf nach, was nach dem - nicht zu Unrecht - geforderten Ende des Brüsseler Systems nachkommen soll ? Gähnende Leere.
    Die glauben ernsthaft, daß das Vakuum , welches die Union zurücklassen wird, wenn sie ihren verdienten Tod erleidet, auch schon alles ist, was passieren wird - und soll. DIE HABEN KEINE AHNUNG VON EINER IDEE, in welchem Ausmaß und vor allem mit welchem Tempo sich die politische Mechanik der dreißiger und vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts wieder einstellen wird - und diese, das kann sich jeder am Hintern abfingern - wirkt gegen uns. Da soll dann wohl die längst obsolete Neutralität als sicherheitspolitische Antwort herhalten. Freunde, das wird nicht reichen. Wer ein bestehendes Ordnungssystem zerstört, sollte ein neues, besseres bereits in Vorbereitung haben. Oder glaubt jemand ernsthaft, das der Kontinent zur Ruhe kommen wird, wenn sich die Flankenmächte wieder Richtung Mitte vorschieben werden. Amerikakritische Haltungen sind ein verbreitetes Phänomen in dieser Partei - kein Einwand. Aber das blöde Gerede von der Allmacht der Finanzindustrie die von und mit den den kleinen grünen Papierchen betrieben wird die man anderswo unter dem Namen Dollar kennt und GLEICHZEITIG keinerlei Bemühungen um eine Gemeinschaftswährung der Europäer, die ein zweites - funktionierendes - Weltwährungsystem in Konkurrenz abzubilden vermag - was soll denn das alles? Und so könnte man nun Punkt für Punkt durchgehen auf der Suche nach - wenigstens theoretisch funktionierenden - Ansätzen, aber da ist programmatisch nichts aufzufinden als die Produkte einer politischen Blinddarmfraktion: ständig gereizt und zu nichts nütze. Zusammengehalten nur durch das Feindbild, aber ohne visionäre Kraft - viel Kritik, der eine oder andere Verbesserungsansatz, aber vor allem panische Furcht und Verantwortungsscheu, vor der Macht. Was soll da schon herauskommen, wenn sie einmal dran sind - ausser Murcks statt Marx?

    • Riese35
      15. Februar 2014 10:21

      Danke für diese höchst interessante, sachliche und wichtige Analyse! Ich frage mich nur, ob nicht die politische Entwicklung anderer Parteien wie z.B. der ÖVP ebenso enttäuschend ist. Wäre etwa die SPÖ eine Alternative? Ich glaube kaum. Die ehrt lieber Deserteure und orientiert sich an alten Kämpfern wie Marx und Che Guevarra und glaubt felsenfest, daß deren Rezepte die heutigen Krankheiten heilen. Es ist eine Tragödie.

      Ich frage mich nur, ob nach einer Wahl dann auch wirklich so heiß gegessen (z.B. Sozialismusparolen innerhalb der FPÖ) wie jetzt gekocht wird. Die zerstörerischen Kräfte der SPÖVP sind allerdings schon jetzt bekannt.

  17. Beckmesser
    15. Februar 2014 07:32

    In unserer Parteienlandschaft gibt es nur mehr Linksparteien. Mehr PRIVAT und weniger STAAT wäre das Gebot der Stunde. Wohlstand, wie jeder vernünftige Bürger weiß, beruht auf Freiheit, Fleiß, Wettbewerb, Verantwortung, Eigentum und Rechtssicherheit. Die ideologisch verbohrten Verantwortlichen in unserem Staat gehen leider andere Wege. Ob eine entscheidende Korrektur noch möglich ist, bevor das System kollabiert, da bin ich mir nicht so sicher.





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