Europas Verantwortung?

Der Generalsekretär der Caritas Wien, Klaus Schwertner, hat ein Jahr nach den Votivkirchen-Protesten resümiert: Es gebe viel zu wenige konkrete Erfolge in der Asylpolitik. Es sei „unfassbar“, dass in Syrien Kinder erfrieren und 20.000 Menschen in den vergangenen 25 Jahren im Mittelmeer auf der Flucht ertrunken sind. Europa trage für sie Verantwortung, betonte Schwertner.

Wenn sich der Grüne Schwertner für ertrunkene Afrikaner im Mittelmeer verantwortlich fühlt, dann ist das seine Sache. Aber er soll nicht  von „Europa” sprechen. Als Teil der Asylindustrie weiß er nur zu genau, dass da ganze Schlepperorganisationen ihr Geld verdienen und deren Häuptlinge derweil in Nordafrika gemütlich im Cafe- oder Teehaus sitzen.

Außerdem ist Herr Schwertner anscheinend zu jung, um zu wissen, was „Flucht” wirklich ist (1938: Juden, 1945: Sudetendeutsche, 1956: Ungarn, 1968: Tschechen, um nur die wichtigsten echten Flüchtlingsströme zu erwähnen.)

Schließlich drängt sich auch die Frage auf, ob sich Herr Schwertner als Katholik und leitender Mitarbeiter einer Organisation der römisch-katholischen Kirche nicht auch für die doppelte Anzahl der im Mittelneer Ertrunkenen von bis zu 40.000 Schwangerschaftsabbrüchen jährlich in Österreich verantwortlich fühlt? Da könnte der CARITAS-Chef ruhig auch eine Verantwortlichkeit bemühen, die „Europa” zu tragen hat! Das nahende Fest der Geburt Jesu Christi wäre doch ein guter Zeitpunkt, auch darüber einmal ein Wort zu verlieren!

Dr. Günter Frühwirth ist Jurist und verfolgt die gesellschaftspolitische Entwicklung Österreichs mit aktivem Interesse.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2013 10:16

    Ich habe grossen Respekt vor den Befuerwortern der Abtreibung, sind diese doch gottaehnliche Wesen. Denn sie wissen GANZ GENAU, wann ein Mensch noch kein und ab wann ein Mensch ein Mensch ist, den man nicht toeten darf.
    Hut ab, ich bin zu simpel gestrickt, um das zu begreifen. Manche erklaeren mir, dass man die Interessen der Mutter gegen die des Kindes abwaegen muss, damit man eine solche Entscheidung treffen darf.
    Aha.
    Die Interessenslage eines bewusst lebenden Menschen wiegt mehr als die eines noch wenig entwickelten unbewusst lebenden. Dann ist die Toetung gerechtfertigt. Wenn das Baby noch im Mutterleib, aber schon etwas "bewusster" ist, ist es Mord.
    Gut, dass diese Leute die Grenze so perfekt ziehen koennen, ich kann das leider nicht.
    Doch Gott und seine Ebenbilder muessen es wohl koennen.

    Aber ich werde dafuer ein paar Millionen Afrikaner ermutigen, vor schwerer, entbehrungsreicher und schlecht bezahlter Arbeit zuhause nach Europa zu fluechten, Herr Schwertner wartet im Mittelmeer in einem Boot, wird sie nach Oesterreich bringen, ihnen gut bezahlte Arbeit geben und zur Not auch bei sich daheim einquartieren. Vor allem Oesterreich hat enorme Verantwortung fuer Afrika, haben seine imperialistischen Truppen ja von Kairo bis Kapstadt, von Dakar bis Dar es Salaam den Kontinent ueber viele Jahrzehnte im Wuergegriff gehabt. Bis recht lange nach dem 2. Weltkrieg. Abgesehen davon duerfte Herr Schwertner nicht zu den oben erwaehnten gottaehnlichen Wesen zaehlen, denn er hat leider ueberhaupt nicht verstanden, was die wirklichen Probleme Afrikas sind. Von der amerikanischen und europaeischen Entwicklungshilfe abgesehen. Ausgenommen Oesterreich, denn hier scheint der Entwicklungshilfeansatz langsam allmaehlich in die richtige Richtung zu gehen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Dezember 2013 01:07

    Herr Schwertner kann ja gerne seinen vermeintlich humanitären Neigungen nachgehen. Aber nicht, wenn er vor hat, dies mit dem Geld anderer zu tun.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2013 22:57

    Sicher ist Europa, bzw. deren Bürger, nicht verantwortlich für Menschen die freiwillig "ins Mittelmeer springen" und für frierende Kinder in Syrien oder sonstwo, solange Geld für Waffen und Kriegsführung vorhanden ist. Tut leid.
    Außerdem haben Syrien und auch die afrikan. Länder eigene Brüder-, Schwester- u. Nachbarstaaten, die für etwaige Fälle zuständig sind (sein sollten). Ganz abgesehen vom Reichtum durch Öl und Bodenschätzen dieser Länder soll ausgerechnet Europa - ein anderer Kontinent - dafür zuständig sein. Für so dumm sollte der aus der öffentlichen Hand gefütterte Hr. Schwertner die allgemeine Bevölkerung nicht halten. Der Schuß geht nach hinten.

    P.s.: Nimmt der Hr. Schwertner über Weihnachten Asylanten od. Obdachlose bei sich zuhause mit allen Kosten auf (eh nur für 14 Tg.) um mit gutem Beispiel vorauszugehen und zu demonstrieren daß jeder helfen "muß"? So ein pakistanischer Asylant samt Schlepper müßte doch die totale Bereicherung für ihn und seine Familie sein.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Dezember 2013 01:54

    Einem Asylmitverwalter wie Schwendtner traue ich alles zu, nur keine Objektivität. Verblendet im professionellen Flüchtlingsmanagement denkt er in anderen Kategorien.
    Daß dies völlig diametral zu seinem religiösen Bekenntnis verläuft paßt optimal zu diesem Zeitgeist. Jeder Schlepper ist in seinen Augen ein Messias. Jeder Kirchenurinierer ein armer Verfolgter. Jesus hat Blinde geheilt; die Caritas schlägt offensichtlich Sehende mit Blindheit.

  5. Ausgezeichneter KommentatorInger
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2013 09:27

    Europas Verantwortung??? Das ist die Frage, wer für wen oder was verantwortlich ist.
    Zuerste würde ich meinen, ist Europa für Europa verantwortlich und da gäbe es genug zu tun. Offenbar übersieht Hr. Schwertner das völlig. Allein im kleinen Österreich leben von Jahr zu Jahr mehr Menschen an der Armutsgrenze! Wer ist dafür verantwortlich??
    Er soll einmal Spanien bereisen, das ach so schöne Urlaubsland. Tja die Badorte und das Leben in Spanien für die Spanier und natürlich die vielen Zugewanderten, da sind Welten dazwischen. Wenn man z. B. nächtens auf Mallorca unterwegs ist, sieht man nicht nur die Betrunkenen vom Ballermann sondern sehr viele "Mistküblstierer", der Hunger treibt die Menschen dazu und das auf der Insel der Reichen und Schönen.
    Wenn ich meine Gäste in ein berühmtes Kloster gebracht habe, dann hab ich immer schauen müssen, dass sie nicht in den hinteren Teil des Parkplatzes kommen, dort haben die Obdachlosen gehaust, hätte ja kein gutes Bild gemacht.
    Und was ist in Italien??? Wenn man da von den touristischen Zielen etwas weiter weg ist, ein ähnliches Bild. Wer ist dafür verantwortlich??? Von Rumänien und Bulgarien nicht zu reden, die Zustände dort sind unbeschreiblich. Wer ist dafür verantwortlich???
    Herr Schwertner sollte einmal ein bisserl über die Wiener Asylantenszene hinausschauen, was sich sonst so in Europa und der Welt tut und dann nachdenken, wer wofür verantwortlich ist.
    Dass das Flüchlingsdrama der Syrer eine Katastrophe ist, ist ja unbestritten.
    Aber ist Europa für die syrischen Flüchtlinge wirklich verantwortlich?? Ist da die Verantwortung nicht eher dort zu suchen, wo man nicht verhindert, dass solche Zustände in Syrien und sonst in der Welt überhaupt herrschen??? Herr Schwentner soll doch um eine Audienz bei den in diesen Ländern Herrschenden ansuchen und ihnen erklären, was sie ihrem Volk antun. Europa soll alle aufnehmen und versorgen,
    die in ihrer Heimat nicht leben können?? Das kann es doch nicht sein. Wenn man das meint, dass das die Lösung der Probleme ist, dann muss man ein Spatzenhirn haben.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlogiker2
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2013 09:09

    allerdings kann man beim Kampf gegen ca. 40.000 getöteten Kindern nichts verdienen, ausser Prügel von den Linken und das ist nun mal ein wesentlicher Unterschied, oder ?

  7. Ausgezeichneter KommentatorEin wichtiger Pfarrgemeinderat
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Dezember 2013 12:22

    Die Caritas Wien bezahlt Abtreibungen:

    http://www.kreuz-net.at/fileadmin/Caritas-Abtreibungsanstalt_1500px.jpg

    Jeder, der den aus der Nazi-Zeit stammenden Kirchenbeitrag bezahlt, macht sich der Beihilfe zum Mord mitschuldig.

    Der Caritas kommt die Rolle zu, die Katholische Kirche von innen her zu zersetzen und Kirchengelder für marxitische Agenden zu verwenden.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorEin wichtiger Pfarrgemeinderat
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Dezember 2013 12:22

    Die Caritas Wien bezahlt Abtreibungen:

    http://www.kreuz-net.at/fileadmin/Caritas-Abtreibungsanstalt_1500px.jpg

    Jeder, der den aus der Nazi-Zeit stammenden Kirchenbeitrag bezahlt, macht sich der Beihilfe zum Mord mitschuldig.

    Der Caritas kommt die Rolle zu, die Katholische Kirche von innen her zu zersetzen und Kirchengelder für marxitische Agenden zu verwenden.


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  1. RR Prof. Reinhard Horner
    23. Dezember 2013 18:21

    reinhard.horner@chello.at

    Aus dem Verduner Altar im Chorherren-Stift Klosterneuburg.
    Ursprünglich von Nikolaus von Verdun 1181 geschaffen,
    um 1330 zum Altar umgebaut und um weitere Tafeln ergänzt.

    Frohe und gesegnete Weihnachten 2013 für das Heim, für die Nachbarschaft und für die Welt

    Alle Jahre wieder steht zur Entscheidung, zur Aufgabe und zur Verantwortung, das Weihnachtsfest zu reinigen, insbesondere von den Überwachsungen, vor den Zugriffen anhaftender oder aktueller Alt- und Neuerscheinungen modischer Natur, die immer früher feilgeboten werden. Jedenfalls gehen die Herausforderungen über die Quantitäten hinaus zu Qualitäten.

    Diese Weihnachten neuerlich und in Beharrlichkeit auch noch in weiteren Wiederholungen könnte es sehr helfen, dass wir uns die dritte bis fünfte Strophe des Welt-Weihnachtsliedes vergegenwärtigen, die zumeist ausgelassen werden. (Warum werden just diese drei besonders inhaltsreichen Strophen ausgelassen?)

    3. Stille Nacht! Heilige Nacht!
    Die der Welt Heil gebracht,
    Aus des Himmels goldenen Höh´n
    Uns der Gnaden Fülle lässt seh´n
    Jesum in Menschengestalt!
    Jesum in Menschengestalt!

    4. Stille Nacht! Heilige Nacht!
    Wo sich heut alle Macht
    Väterlicher Liebe ergoss
    Und als Bruder huldvoll umschloss
    Jesus die Völker der Welt!
    Jesus die Völker der Welt!
    5. Stille Nacht! Heilige Nacht!
    Lange schon uns bedacht,

    5 Als der Herr vom Grimme befreit,
    In der Väter urgrauer Zeit
    Aller Welt Schonung verhieß!
    Aller Welt Schonung verhieß!

    Den näheren Erläuterungen vom vergangenen Jahr ist nichts hinzuzufügen. Vielleicht, dass mit dem neuen Papst Franziskus sich eine neue Zuversicht zu eröffnen vermag.

    Prosit Neujahr 2014

    Es steht vieles an: in Österreich, in Europa und weltweit. Insgesamt geht es um Lösungen in einer „Welt der Menschheit von 7 Milliarden plus“ mit der Begrenztheit der Ressourcen unseres Planeten. Dies im Bewusstsein, dass uns diese Welt nur geliehen, mehr noch: in Hinsicht auf unsere Nachkommenden anvertraut ist.

    Unkritische Rückgriffe auf Ehemaliges taugen ebenso wenig wie fahrlässige oder absichtsvolle Veränderungen, die sich als Reformen verstehen möchten, aber ob ihrer Unbedachtheiten schier zwangsläufig Demolierungen mit sich bringen. Mit der Abrissbirne lassen sich keine Glocken zum Klingen bringen, die einen Fortschritt einläuten sollen. Einem Fortschritt, der nicht anders gelingen kann, als durch kritische Bestärkung des Bewährten und die Schaffung von zukunftstauglichem Neuem.

    Zum selektiv bewahrendem Bestärken ist die Achtung und die Pflege des bedeutenden Erbes vonnöten. Für 2014 ff ist deshalb sehr dringlich Schützenswertes im „Welterbe Bildung“ zu verankern und es so fahrlässigen oder mutwilligen Zerstörungen zu entziehen.

    An den Entwicklungen des Lebens nimmt – gewollt oder nicht – jedes Individuum teil. Sich zum „bedeutenderen Teil der Bürgerschaft“ zu schlagen, der die gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leistungen trägt, bedarf es entsprechender Anstrengungen. Also Forderungen und Förderungen, an denen mitzuwirken sich lohnt.

    Für Weihnachten 2013 sinnerfüllt bereichernde Festtage
    und für 2014 die persönliche Kraft zu reichlich Wahrem, Gutem und Schönem wie auch zur Bewältigung des unvermeidlich Schweren, tragfähige gemeinschaftliche Bindungen und insgesamt günstige Lebensumstände wünscht herzlich
    Reinhard Horner

    Weihnachten

    Markt und Straßen stehn verlassen,
    Still erleuchtet jedes Haus;
    Sinnend geh ich durch die Gassen,
    Alles sieht so festlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen
    Buntes Spielzeug fromm geschmückt;
    Tausend Kindlein stehn und schauen,
    Sind so wunderstill beglückt.

    Und ich wandre aus den Mauern
    Bis hinaus ins freie Feld;
    Hehres Glänzen, heilges Schauern!
    Wie so weit und still die Welt!

    Sterne hoch die Kreise schlingen,
    Aus des Schnees Einsamkeit
    Steigts wie wunderbares Singen –
    O du gnadenreiche Zeit!

    Joseph Freiherr von Eichendorff, 1788-1857:

    Dreikönigsschrein im Kölner Dom, Längsseiten von Nikolaus von Verdun

  2. cmh (kein Partner)
    23. Dezember 2013 10:09

    Jesus wäre heutzutage schon vor Bethlehem abgetrieben worden.

    Frohe Weihnachten überall!

  3. Verdi (kein Partner)
    22. Dezember 2013 13:16

    ? „Es handelt sich um eine moderne Form der Leibeigenschaft, in der die große Masse der Gesellschaft als vertragsgebundene Diener für eine herrschende Klasse des Geldadels arbeitet.“ -- G. Edward Griffin, Die Kreatur von Jekyll Island. Die US-Notenbank Federal Reserve. S. 223

    Einige haben es bereits angedeutet, dass man nicht das Problem betrachten muss, sondern die Ursache des Problems!

    Noam Chomsky, Linguist, politischer Aktivist und einer der meistzitierten Wissenschaftler ...
    Chomsky: Stoppt den US-Terrorkrieg
    http://www.youtube.com/watch?v=7c542D4zHJQ

  4. Ein wichtiger Pfarrgemeinderat (kein Partner)
    22. Dezember 2013 12:22

    Die Caritas Wien bezahlt Abtreibungen:

    http://www.kreuz-net.at/fileadmin/Caritas-Abtreibungsanstalt_1500px.jpg

    Jeder, der den aus der Nazi-Zeit stammenden Kirchenbeitrag bezahlt, macht sich der Beihilfe zum Mord mitschuldig.

    Der Caritas kommt die Rolle zu, die Katholische Kirche von innen her zu zersetzen und Kirchengelder für marxitische Agenden zu verwenden.

  5. Aron Sperber (kein Partner)
    22. Dezember 2013 11:02

    Das Ziel der Caritas (das lateinische Wort für Barmherzigkeit) ist es nun einmal, parteiisch für die Armen dieser Welt zu sein.

    Es ist absurd, die Caritas dafür zu kritisieren, dass sie ihre Aufgabe zu gut erledige.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/10/31/caritas-zu-gut/

    Es läge in der Zuständigkeit der Verwaltung und der Justiz, die Interessen der Allgemeinheit zu wahren und unbarmherzige, aber notwendige Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen.

    Den Wählerauftrag dazu gäbe es jedenfalls: die Grünen mit ihren gutmenschlichen politischen Vorstellungen haben schließlich lediglich 10 % der Wählerstimmen erhalten.

    • cmh (kein Partner)
      23. Dezember 2013 10:07

      Da wo die Caritas ihre Aufgaben gut erledigt, tut sie das ohne Aufhebens in aller Stille.

      Sie ist aber dafür zu kritisieren, dass sie Druck macht, dass andere auf eigene Kosten gut zu sein haben. Das geht auch über die Mittelaufbringung hinaus.

      Wer der Caritas Geld für die armen Negerlein im dunkeln Afrika gibt, damit die sich in unsere Altkleider einwickeln können, ist selber schuld.

  6. Haider
    22. Dezember 2013 01:54

    Einem Asylmitverwalter wie Schwendtner traue ich alles zu, nur keine Objektivität. Verblendet im professionellen Flüchtlingsmanagement denkt er in anderen Kategorien.
    Daß dies völlig diametral zu seinem religiösen Bekenntnis verläuft paßt optimal zu diesem Zeitgeist. Jeder Schlepper ist in seinen Augen ein Messias. Jeder Kirchenurinierer ein armer Verfolgter. Jesus hat Blinde geheilt; die Caritas schlägt offensichtlich Sehende mit Blindheit.

    • Haider
      22. Dezember 2013 01:57

      Herr Schwertner wird mir die Verballhornung seines Namens verzeihen. Aber so wichtig ist er offensichtlich doch nicht, daß man ihn wirklich kennen muß.

  7. Helmut Oswald
    22. Dezember 2013 01:07

    Herr Schwertner kann ja gerne seinen vermeintlich humanitären Neigungen nachgehen. Aber nicht, wenn er vor hat, dies mit dem Geld anderer zu tun.

  8. Brigitte Imb
    21. Dezember 2013 22:57

    Sicher ist Europa, bzw. deren Bürger, nicht verantwortlich für Menschen die freiwillig "ins Mittelmeer springen" und für frierende Kinder in Syrien oder sonstwo, solange Geld für Waffen und Kriegsführung vorhanden ist. Tut leid.
    Außerdem haben Syrien und auch die afrikan. Länder eigene Brüder-, Schwester- u. Nachbarstaaten, die für etwaige Fälle zuständig sind (sein sollten). Ganz abgesehen vom Reichtum durch Öl und Bodenschätzen dieser Länder soll ausgerechnet Europa - ein anderer Kontinent - dafür zuständig sein. Für so dumm sollte der aus der öffentlichen Hand gefütterte Hr. Schwertner die allgemeine Bevölkerung nicht halten. Der Schuß geht nach hinten.

    P.s.: Nimmt der Hr. Schwertner über Weihnachten Asylanten od. Obdachlose bei sich zuhause mit allen Kosten auf (eh nur für 14 Tg.) um mit gutem Beispiel vorauszugehen und zu demonstrieren daß jeder helfen "muß"? So ein pakistanischer Asylant samt Schlepper müßte doch die totale Bereicherung für ihn und seine Familie sein.

    • simplicissimus
      22. Dezember 2013 07:27

      Werte frau Imb, auf so einen Gedanken wird ein vonöffentlicher oder kirchlicher Hand gefütterter nie kommen. Nicht er, nicht einmal denken, nein der Staat muß dafür verantwortlich sein. Jeder Bürger zwangsweise ohne gefragt zu werden.

  9. simplicissimus
    21. Dezember 2013 10:16

    Ich habe grossen Respekt vor den Befuerwortern der Abtreibung, sind diese doch gottaehnliche Wesen. Denn sie wissen GANZ GENAU, wann ein Mensch noch kein und ab wann ein Mensch ein Mensch ist, den man nicht toeten darf.
    Hut ab, ich bin zu simpel gestrickt, um das zu begreifen. Manche erklaeren mir, dass man die Interessen der Mutter gegen die des Kindes abwaegen muss, damit man eine solche Entscheidung treffen darf.
    Aha.
    Die Interessenslage eines bewusst lebenden Menschen wiegt mehr als die eines noch wenig entwickelten unbewusst lebenden. Dann ist die Toetung gerechtfertigt. Wenn das Baby noch im Mutterleib, aber schon etwas "bewusster" ist, ist es Mord.
    Gut, dass diese Leute die Grenze so perfekt ziehen koennen, ich kann das leider nicht.
    Doch Gott und seine Ebenbilder muessen es wohl koennen.

    Aber ich werde dafuer ein paar Millionen Afrikaner ermutigen, vor schwerer, entbehrungsreicher und schlecht bezahlter Arbeit zuhause nach Europa zu fluechten, Herr Schwertner wartet im Mittelmeer in einem Boot, wird sie nach Oesterreich bringen, ihnen gut bezahlte Arbeit geben und zur Not auch bei sich daheim einquartieren. Vor allem Oesterreich hat enorme Verantwortung fuer Afrika, haben seine imperialistischen Truppen ja von Kairo bis Kapstadt, von Dakar bis Dar es Salaam den Kontinent ueber viele Jahrzehnte im Wuergegriff gehabt. Bis recht lange nach dem 2. Weltkrieg. Abgesehen davon duerfte Herr Schwertner nicht zu den oben erwaehnten gottaehnlichen Wesen zaehlen, denn er hat leider ueberhaupt nicht verstanden, was die wirklichen Probleme Afrikas sind. Von der amerikanischen und europaeischen Entwicklungshilfe abgesehen. Ausgenommen Oesterreich, denn hier scheint der Entwicklungshilfeansatz langsam allmaehlich in die richtige Richtung zu gehen.

  10. Inger
    21. Dezember 2013 09:27

    Europas Verantwortung??? Das ist die Frage, wer für wen oder was verantwortlich ist.
    Zuerste würde ich meinen, ist Europa für Europa verantwortlich und da gäbe es genug zu tun. Offenbar übersieht Hr. Schwertner das völlig. Allein im kleinen Österreich leben von Jahr zu Jahr mehr Menschen an der Armutsgrenze! Wer ist dafür verantwortlich??
    Er soll einmal Spanien bereisen, das ach so schöne Urlaubsland. Tja die Badorte und das Leben in Spanien für die Spanier und natürlich die vielen Zugewanderten, da sind Welten dazwischen. Wenn man z. B. nächtens auf Mallorca unterwegs ist, sieht man nicht nur die Betrunkenen vom Ballermann sondern sehr viele "Mistküblstierer", der Hunger treibt die Menschen dazu und das auf der Insel der Reichen und Schönen.
    Wenn ich meine Gäste in ein berühmtes Kloster gebracht habe, dann hab ich immer schauen müssen, dass sie nicht in den hinteren Teil des Parkplatzes kommen, dort haben die Obdachlosen gehaust, hätte ja kein gutes Bild gemacht.
    Und was ist in Italien??? Wenn man da von den touristischen Zielen etwas weiter weg ist, ein ähnliches Bild. Wer ist dafür verantwortlich??? Von Rumänien und Bulgarien nicht zu reden, die Zustände dort sind unbeschreiblich. Wer ist dafür verantwortlich???
    Herr Schwertner sollte einmal ein bisserl über die Wiener Asylantenszene hinausschauen, was sich sonst so in Europa und der Welt tut und dann nachdenken, wer wofür verantwortlich ist.
    Dass das Flüchlingsdrama der Syrer eine Katastrophe ist, ist ja unbestritten.
    Aber ist Europa für die syrischen Flüchtlinge wirklich verantwortlich?? Ist da die Verantwortung nicht eher dort zu suchen, wo man nicht verhindert, dass solche Zustände in Syrien und sonst in der Welt überhaupt herrschen??? Herr Schwentner soll doch um eine Audienz bei den in diesen Ländern Herrschenden ansuchen und ihnen erklären, was sie ihrem Volk antun. Europa soll alle aufnehmen und versorgen,
    die in ihrer Heimat nicht leben können?? Das kann es doch nicht sein. Wenn man das meint, dass das die Lösung der Probleme ist, dann muss man ein Spatzenhirn haben.

    • Haider
      22. Dezember 2013 02:11

      Mitten in New York wanken Bierdippler von Mistkübel zu Mistkübel und sammeln die letzten Reste in Flaschen ein. Am Trottoir dringt Wasserdampf aus tieferen, undichten Stellen und UBahn-Schächten, denn leider ist die Stadtverwaltung pleite. Und dies ist der Weltpolizist. Ihm haben wir z.B. zuletzt den afrikanischen Frühling zu verdanken. Alle nordafrikanischen Frühlingsstaaten landeten leider im Chaos. Hätte sich die US-Administration um ihre eigenen Defizite gekümmert, würden heute noch tausende Afrikaner leben! Ich mochte selbsternannte Heilsbringer noch nie!

  11. logiker2
    21. Dezember 2013 09:09

    allerdings kann man beim Kampf gegen ca. 40.000 getöteten Kindern nichts verdienen, ausser Prügel von den Linken und das ist nun mal ein wesentlicher Unterschied, oder ?





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