Die Blockade der Ministerin

Rettungssanitäter, Notfallmediziner und alle anderen, die im Rettungsdienst aktiv waren oder noch sind, wissen es: Ein medizinischer Notfall ist für Rettungskräfte leichter zu managen, wenn Ersthelfer zuvor die richtigen lebensrettenden Sofortmaßnahmen ergriffen haben. Gleichzeitig wissen die gleichen Leute, dass nur eine relativ kleine Zahl der Erwachsenen im Notfall in der Lage ist, richtig zu reagieren. Der letzte Erste-Hilfe-Kurs liegt lange zurück, sodass der Mut im Fall des Ernstfalles schnell abhanden kommt.

Die Universitätsprofessoren Dr. Herz (Rudolfinerhaus) und Dr. Sterz (Universitätsklinik für Notfallmedizin) haben im Jahr 2005 beschlossen, den beiden damaligen Ministerinnen Rauch-Kallat (Gesundheit) und Elisabeth Gehrer klar zu machen, dass die Vermittlung von Erste Hilfe-Kenntnissen in den Schulen deutlich verbessert werden muss. Frau Ministerin Gehrer gab kurz darauf den Auftrag, eine entsprechende Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen. Im Frühjahr 2005 wurde mit Hilfe einer Art Rasterfahndung nach Lehrern gesucht, die bereits einschlägige Erfahrungen gesammelt hatten. Da ich selbst aktiver Rettungssanitäter und Erste Hilfe-Lehrbeauftragter bin und damals an einem Gymnasium in Bregenz unterrichtete, blieb ich im „Fahndungsnetz“ hängen und zögerte keine Sekunde, als ich gefragt wurde, ob ich mitarbeiten wolle.

Meine Frau und ich hatten jahrelang an unseren Schulen auf eigene Faust einen Erste-Hilfe-Kurs in den Biologieunterricht der ersten Klassen eingebaut. Die Resultate waren in jedem Fall überaus erfreulich.

Es hat sich klar herausgestellt, dass ein in den Biologie-Unterricht eingebauter Erste-Hilfe-Kurs das soziale- und das Sicherheitsdenken der Schüler nachhaltig positiv beeinflusst. Zudem bekommt die Lehre vom menschlichen Körper einen neuen Inhalt. Es werden den Schülern nicht mehr nur Skelett, Muskeln, Hirn, Herz und andere Organe ins Heft diktiert. Man bespricht Gefahrenzonen und bringt den jungen Menschen damit Sicherheitsdenken bei; man bespricht Bewusstlosigkeit und bringt ihnen das Gehirn nahe. Man erklärt Herz- und Kreislaufstillstand, übt die Erste-Hilfe-Maßnahmen und nimmt gleich Herz und Lunge mit in das Kapitel.

Bereits ein Jahr vor dem Start der Arbeitsgruppe „Erste Hilfe in Bewegung“ wurde das neue Unterrichtsmodell auf der Bildungsmesse in Hall/Tirol vom 3. bis 5. Juni vorgestellt. Schülerinnen des Gymnasiums Blumenstraße und des Privatgymnasiums Riedenburg (jeweils Bregenz) fuhren mit mir nach Tirol, um das Projekt einem internationalen Publikum zu präsentieren. Der von den Mädchen vorbildlich gestaltete Messestand erwies sich rasch als Publikumsmagnet. In Gesprächen mit Lehrern, Schülern und Schulpolitikern wurde der Wunsch geäußert, die Erste Hilfe verpflichtend und besser als bisher in den Regelunterricht von der ersten bis zur achten Schulstufe einzubauen.

Der Wunsch ging insofern in Erfüllung, als Ministerin Gehrer die eingangs erwähnte Arbeitsgruppe tatsächlich ins Leben rief. Im Oktober 2005 trafen sich mehrere Ärzte und Lehrer aus ganz Österreich im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg, um die weitere Vorgehensweise zu beraten. Beim Start des Projekts herrschte Aufbruchsstimmung. Alle Beteiligten wussten, dass mit unserer Arbeit eine große Sache entstehen würde. Die gesamte Bevölkerung sollte in einer Generation einen Erste Hilfe-Kurs absolviert und die Details im Regelunterricht über vier Jahre so gut wiederholt haben, dass damit ein neues Sicherheits- und Verantwortungsbewusstsein entstehen würde.

Es folgten weitere Seminare im April 2006 in Linz und im November 2006 im Bildungshaus St. Martin bei Graz. Dazwischen gab es kleinere Besprechungen, meist in Wien. Die Projektleiter standen via Internet miteinander in Verbindung. Im Mai 2007 sollte ein Abschlussseminar mit großer Pressekonferenz im Großraum Wien stattfinden.

Das Projekt wird abgewürgt

Nach dem Herbstseminar 2006 in Graz herrschte plötzlich Funkstille. Das Unterrichtsministerium schien nach dem Wechsel zur neuen Unterrichtsministerin Claudia Schmied in Autismus verfallen zu sein. Anfragen, sogar vom Roten Kreuz, wurden nicht beantwortet, mehr oder weniger obskure Gerüchte besagten, dass es einen geheimen Maulkorberlass gäbe, andere Gerüchte besagten, das Projekt sei auf Weisung der Ministerin ohne Angabe von Gründen abgedreht worden.

Es ist zu bedenken, dass in das Projekt „Erste Hilfe in Bewegung“ zwei Universitätsprofessoren, ein Universitätsdozent, mehrere engagierte Ärzte und Lehrer aller Schultypen, das Jugendrotkreuz, der ÖAMTC und insgesamt 21 Schulen aus ganz Österreich eingebunden waren. Finanziert wurde die Sache nicht vom Unterrichtsministerium, sondern von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt.

Wir haben schon befürchtet, dass sich etwas anbahnte, denn in der Schlussphase wurden wir mit „Geht-leider-nicht“ Argumenten überhäuft.

  • Man könne nicht in die Autonomie der Universitäten eingreifen, hieß es plötzlich. Dieses Argument ist insofern unsinnig, als die Lehrpläne der Schulen nicht von den Universitäten, sondern vom Ministerium erstellt und als Gesetz vom Nationalrat beschlossen werden.
  • Die Sache ist zu teuer, hieß es. Auch das ist blanker Unsinn, denn die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) hätte den Materialaufwand finanziert. Es ging lediglich darum, allen Volksschullehrern sowie den in den naturwissenschaftlichen Fächern und in Leibesübungen unterrichtenden Lehrern ab der 5. Schulstufe im Rahmen des Probejahrs einen einwöchigen Ausbildnerkurs in Erster Hilfe zu geben. Den Kurs hätten die Blaulichtorganisationen durchgeführt, die mickrige Finanzierung wäre bei den Ländern gelegen. Die Ausbildungskosten wären tatsächlich minimal gewesen, die laufenden Kosten für alle Schulen gleich null, denn die Erste Hilfe wäre ja Teil des Regelunterrichtes geworden und das Material hätte die AUVA zur Verfügung gestellt.
  • Die Lehrergewerkschaft könnte sich querlegen. Auch dieses „Argument“ war eine simple Ausrede, denn man hätte nur mit den Gewerkschaftern reden müssen. Ich habe das getan, und führende Gewerkschafter waren nicht nur positiv überrascht, sondern einstimmig der Meinung, dass es sich um eine große und unterstützungswürdige Sache handle.

Im Frühjahr 2007, nach Monaten der Funkstille, was im Grunde nichts anderes als eine bodenlose Unverschämtheit war, packten einige Lehrer, darunter meine Wenigkeit, den Stier bei den Hörnern. Ein Tiroler Nationalratsabgeordneter wurde zur Ministerin Dr. Schmied geschickt, um sie zu informieren, und die Landeshauptmann-Stellvertreterin von Tirol informierte die damalige Gesundheitsministerin Kdolsky. Am 30. Juni 2007 erschien in den Vorarlberger Nachrichten mein bitterböser Artikel unter dem Titel „Nieder mit den Lehrern!“ (www.scientific.at/2007/roe_0726.htm)

Nach diesen Aktionen wachte das Unterrichtministerium nach neunmonatigem Tiefschlaf auf. In einer Mitteilung aus dem Ministerium hieß es trocken: „Frau Sektionschefin Heidrun Strohmeyr hatte für den 11. Juli im BMUKK (Anm.: Unterrichtsministerium) eine Sitzung einberufen, in der die weitere Vorgangsweise und der Abschluss des Projekts „Erste Hilfe in Bewegung" mit Herrn Nekula aus dem Ministerbüro und der Steuergruppe des Projekts diskutiert wurde. Am 5. November wird es einen Termin im BMUKK geben, an dem alle 15 Projektkoordinatoren das Ergebnis ihrer Projekte und die daraus folgenden Konsequenzen der Ministerin berichten können. Die Ministerin wird sich für das Engagement auch erkenntlich zeigen. Seitens des BMUKK soll an diesen Tag im Rahmen einer PR-Aktion bekannt gegeben werden, dass Erste Hilfe an der Schule ein quasi verpflichtender Inhalt ist, weil es für jeden erwachsenen Menschen in unserem Land die Pflicht zur Erste-Hilfe-Leistung gibt und das natürlich auch in der Schule schon gelernt und geübt werden muss. Nach Wunsch der Steuergruppe soll die Ministerin diese Überzeugung in einem Rundschreiben an alle Schulen mitteilen – mit der Info, dass es ein Curriculum in erster Hilfe gibt, das im Projekt "EH in Bewegung" entwickelt wurde, …“

Gründe für den Meinungswechsel

Am 5. November 2007 wurden die Projektkoordinatoren und einige prominente Persönlichkeiten als Aufputz ins Unterrichtsministerium geladen. Bei Brötchen und Getränken wurde eine Broschüre verteilt und die Internetseite „Erste Hilfe in Bewegung“ (www.erstehilfe-schule.at) vorgestellt. Medien waren keine anwesend, es wurde auch nicht berichtet, wenn man von einer sehr kurzen Meldung von Radio Wien absieht. Das war’s dann. Von einem Einbau der Ersten Hilfe in den Regelunterricht war keine Rede mehr, nur von einer Internetseite, auf der man sich informieren kann. Das hätte sich das Ministerium ersparen können, denn informieren konnte man sich auch vorher schon.

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten, warum das Projekt abgewürgt wurde, das alle Beteiligten viel Arbeit und Zeit gekostet hatte und eine große Sache geworden wäre.

Die Kosten hätten wegen des Engagements der AUVA keine Rolle gespielt, schon gar nicht, wenn man sie mit den Kosten des unnützen Geldvernichtungsinstituts „bifie“ vergleicht, mit dem bereits Millionen sinnlos verbrannt wurden. Ein plausibler Grund könnte sein, dass das Projekt von Ministerin Gehrer gestartet und von Rotem Kreuz und ÖAMTC unterstützt wurde. Die Ministerin gehörte der ÖVP an und die beiden genannten Organisationen sind eher dem bürgerlichen Bereich zuzuordnen, was für Unterrichtsministerin Schmied augenscheinlich nicht akzeptabel war.

Schließlich ist ein weiteres Argument nicht zu übersehen. Beim Projekt „Erste Hilfe in Bewegung“ ging es fast ausschließlich um Unterrichtsinhalte. Alle öffentlichen Diskussionen über die Zukunft der österreichischen Schulen mündeten und münden – bis zum heutigen Tag – ausnahmslos in sinnlose Strukturdebatten. In keiner einzigen Diskussion (neudeutsch: Diskurs) geht es um Fragen wie Leistungsgruppen, Fächerkanon, Sprachangebote, Rechte von Lehrern gegenüber disziplinär auffälligen Schülern und andere konkrete Kernpunkte. Das Ministerium will inhaltsbezogene Diskussionen in der Öffentlichkeit streng vermeiden, denn das könnte ja in eine Niveaudebatte ausarten.

Selbstverständlich hat die Öffentlichkeit von der Projektblockade der Unterrichtsministerin nichts erfahren. Vom ORF erfährt man ohnehin nie etwas, was einem SPÖ-Politiker schaden könnte, die schmied-affinen Inseratenmedien halten erst recht den Mund und die seriösen Medien haben ohnehin nie etwas erfahren. Von diesem Tag an ahnte ich, dass im Bereich Bildungspolitik nichts Gutes auf uns zukommen würde. Der Frust war entsprechend groß, als wir Projektleiter nach all der vergeblichen Arbeit wieder nach Hause fuhren – mit Fahrkarten, die von der AUVA bezahlt wurden.

Mag. Dr. Rudolf Öller, Jg. 1950; Gebürtiger Oberösterreicher; Studium „Biologie und Erdwissenschaften“ in Salzburg; Studium der Genetik mit Dissertation an der Universität Tübingen; Unterricht Biologie, Physik, Chemie, Informatik an einem (katholischen) Privatgymnasium, einer privaten BHS und einem öffentlichen Gymnasium in Bregenz. 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2013 11:17

    Danke Herr Dr. Öller für diesen Bericht.
    Die ideologische Verblendung macht selbst bei diesem immens wichtigen Thema keine Ausnahmen.
    Auch wenn offensichtlich die Kosten hier nicht das Unterrichesressort belasten, denkt die Frau Schmied immer nur an ihre "Neue Mittel-/Gesamtschule"!

  2. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2013 11:23

    Sg Herr Dr. Öller,

    so schlimm die von Ihnen geschilderten Erfahrungen sind, so typisch sind sie auch für unseren Parteienstaat.

    Man merkt dies ja an den parallelen, politisch motivierten Einrichtungen: ÖAMTC/ARBÖ, Alpenverein/Naturfreunde, ÖTB/Union/ASKÖ, usw. usw.

    Wenn nun eine Ideologin, wie Schmied, Kulturkampf betreibt, wird es natürlich unerträglich. Aber da dies, wie Sie selber sagten in Ihrem Fall nie an die Öffentlichkeit kam, hat es gar nicht stattgefunden.

    Man hörte, daß Stronach 100.000 ausgesetzt für die besten politischen Ideen hat. Ähnliches hatte Haider in eigentlich klügerer Weise schon vor Jahren vorgemacht (was aber am Funktionärsklüngel, der um seine Pfründen fürchtete, den leisen Tod starb), indem er "1.000 Experten beraten/formulieren die Politik der FPÖ" iinitiierte.

    Würde die fantasielose ÖVP das auch machen, hätte sie wohl mehr Glück mit ihren von der Bevölkerung nicht goutierten Aktivitäten.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2013 07:37

    Mein Gott, wenn es nicht ins ideologische marxistische Konezpt der Frau Minister passt, weg damit. Dafür wurden wir in Elternvereinen mit nichtssagenden Prospekten in Hochglanz versorgt, gedruckt von einer "Partei"druckerei. Allesamt wollte keiner haben, aber die Strickliesl war ja so schlecht und viele haben das Stöckcken apportiert und haben gesagt, die Strickliesl war ja so schlecht.

    Eines muss man sagen, die Frau Gehrer hat gute Arbeit gemacht, bis auf die autonome Unterrichtsfächervergabe an die Schulen zur Durchsetzung von Sparmaßnahmen, weil diese gingen voll zu Lasten der naturwissenschaftlichen Fächer und niemand hat aufgeschrien, die Schulen durften das ja entscheiden. Das hat sie komplett falsch eingeschätzt, schade. Da hat man auf ein Korrektiv vergessen. Dasselbe passierte im Universitätsbereich. Darüber muss gesprochen werden dürfen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2013 00:49

    Richtig, die Strukturdebatte verdrängt alles andere. Und selbst die Strukturdebatte wird ja nur auf wenige ideologische Fragen zugespitzt, statt sie ernsthaft zu führen.

    Ich hab in meinem Leben zweimal einen Erste Hilfe Kurs gemacht.
    Einmal in der Schule. Das war eine außerordentliche, freiwillige Veranstaltung, die dem Engagement einer Professorin zu verdanken war und in Wahrheit von den meisten Schülern nur angenommen wurde, weil es für den Führerschein angerechnet werden konnte.
    Das zweite Mal bei der katholischen Jungschar. Wo ich dann festgestellt habe, dass ich vom ersten Kurs fast nichts mehr weiß.

    Die Idee den Erste Hilfe Kurs im regulären Unterricht einzubetten und damit nicht nur die Notfallmaßnahmen vorzubeten sondern auch zu erklären ist ein naheliegender und doch genialer Gedanke. Dass so etwas hierzulande keine Chance hat ist traurig, keines der angeführten Argumente gegen diesen Plan überzeugt - nicht einmal wenn man den parteipolitischen Maßstab anlegt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2013 11:23

    Sg Herr Dr. Öller,

    so schlimm die von Ihnen geschilderten Erfahrungen sind, so typisch sind sie auch für unseren Parteienstaat.

    Man merkt dies ja an den parallelen, politisch motivierten Einrichtungen: ÖAMTC/ARBÖ, Alpenverein/Naturfreunde, ÖTB/Union/ASKÖ, usw. usw.

    Wenn nun eine Ideologin, wie Schmied, Kulturkampf betreibt, wird es natürlich unerträglich. Aber da dies, wie Sie selber sagten in Ihrem Fall nie an die Öffentlichkeit kam, hat es gar nicht stattgefunden.

    Man hörte, daß Stronach 100.000 ausgesetzt für die besten politischen Ideen hat. Ähnliches hatte Haider in eigentlich klügerer Weise schon vor Jahren vorgemacht (was aber am Funktionärsklüngel, der um seine Pfründen fürchtete, den leisen Tod starb), indem er "1.000 Experten beraten/formulieren die Politik der FPÖ" iinitiierte.

    Würde die fantasielose ÖVP das auch machen, hätte sie wohl mehr Glück mit ihren von der Bevölkerung nicht goutierten Aktivitäten.


alle Kommentare

  1. Javier (kein Partner)
  2. Stordif (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:09

    That's a subtle way of thnnkiig about it.

  3. Open (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:31

    Hallo!Dein Bericht hierzu ist zwar schon etwas e4lter, aber egal, daffcr bin ich weignsadtens dera0Erste.Herzadliadchen Glfcckadwunsch zum 1000sten Aufadruf deiadnes EH-?? und Sanhilfe-??Tests. Auch ich habe ihn des d6fteadren “durchadgeadzockt” und muss sagen, einadfach genial, und sie besteht aus keiadneradlei Fehadlern, und wenn, dann weradden diese wirkadlich prompt behoadben, nicht so wie bei gewisadsen Fraadgeadproadgramadmen einer etwas bekannadteadren Rettungsorganisation?War doch nur Scherz, frfcadher oder spe4adter wird auch oben erwe4hnadtes Fraadgenadproadgramm von den zuste4naddiadgen Peradsoadnen korrigiert.Der Typewriadter ist mir peradsf6nadlich neu. An dieadser Stelle ein herzadliadches “Entadschuladdiadgung” meiadneradseits, denn dies ist ein weiadteadrer trauadriadger Beweis ffcr mich, dass ich schon eine sehr lange Zeit nicht mehr hier online war. “ichadsche4madmich“Ffcr einen fleiaddfiadgen Tipadper wie mich sicher sehr empadfehadlensadwert, denn veradtipadpen tu ich mich noch immer sehr gerne, was ich veradhinaddern mf6chte und vieladleicht hieradmit auch leradnen kann. Ich e4rgere mich jedes Mal fcber meine eigeadnen Tippfehler.Ich werde in der ne4chsadten Zeit den Typewriadter ausadproadbieadren und vieladleicht auch, nach etwas le4nadger veradstriadcheadner Zeit, posiadtiadves oder negaadtiadves berichadten. Ich gehe einadmal davon aus, dass ich letzadteadres eher nicht schriftadlich nieadderadleadgena0werde.LGStephan

    • Sandwalk
      11. August 2016 19:22

      Boah! Welches Kraut muss man rauchen, um solche Texte produzieren zu können.

  4. Tabitha (kein Partner)
    19. Januar 2015 08:35

    So, jetzt ist es passiert.Ich muss mich seladber koradriadgieadren. Bei meiadnem voradheadriadgen Komadmenadtar ist mir ein Fehadler unteelaufrn:“…und SIE besteht aus keiadneradlei Fehadlern…” - eigentadlich sollte statt sie das Wort er steadhen, bezieht sich dieadser Satzadteil doch auf dena0Test.Ich bitte tauadsendadmal um Entschuldigung.Danke.LGStephan

  5. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    26. August 2013 18:38

    Es läuft vieles falsch bei der allgemeinen Schulausbildung.

    ME sollte zumindest jeder Maturant eine medizinische, wenigstens rudimentäre Basis- Grundausbildung haben. Er sollte die statistisch häufigsten Krankheiten, deren Ursachen und Folgen kennen. Er sollte über die gesunde Ernährung Bescheid wissen. Das sollte der Biologieunterricht schon leisten. Statt Schnecken- und Insektenkunde und noch weniger Wichtigem.

    Im Gegenzug könnte man vieles streichen, das überhaupt nicht essentiell ist.

    Und daß durch Autos mehr Menschen verletzt und getötet werden als durch Schußwaffen ist evident. Deshalb hätte zumindest für die Autofahrer alle 5 Jahre ein verpflichtender Erste-Hilfekurs genauso seine Berechtigung wie der sog. Waffenführerschein.

  6. Haider
    24. August 2013 23:40

    In unserem Funktionärsklüngel-Staat Österreich wird mehr und mehr alles aus der Sicht linker Parteigünstlinge bewertet. Was nicht auf rotem Mist wuchs wird ausgedörrt. Wo käme Österreich denn hin, sollte sich gar ein Nichtsozi erdreisten, einen brauchbaren Vorschlag zu unterbreiten? Bitte nüchtern bleiben! (Es gilt die Dummheitsvermutung.)

  7. F.V. (kein Partner)
    22. August 2013 11:23

    Sg Herr Dr. Öller,

    so schlimm die von Ihnen geschilderten Erfahrungen sind, so typisch sind sie auch für unseren Parteienstaat.

    Man merkt dies ja an den parallelen, politisch motivierten Einrichtungen: ÖAMTC/ARBÖ, Alpenverein/Naturfreunde, ÖTB/Union/ASKÖ, usw. usw.

    Wenn nun eine Ideologin, wie Schmied, Kulturkampf betreibt, wird es natürlich unerträglich. Aber da dies, wie Sie selber sagten in Ihrem Fall nie an die Öffentlichkeit kam, hat es gar nicht stattgefunden.

    Man hörte, daß Stronach 100.000 ausgesetzt für die besten politischen Ideen hat. Ähnliches hatte Haider in eigentlich klügerer Weise schon vor Jahren vorgemacht (was aber am Funktionärsklüngel, der um seine Pfründen fürchtete, den leisen Tod starb), indem er "1.000 Experten beraten/formulieren die Politik der FPÖ" iinitiierte.

    Würde die fantasielose ÖVP das auch machen, hätte sie wohl mehr Glück mit ihren von der Bevölkerung nicht goutierten Aktivitäten.

    • brechstange
      22. August 2013 12:39

      In der Tat zerreibt sich viel Gutes zwischen den Fronten. Auch wenn es wenig kostet. Gerade hier hege ich den Verdacht, dass man gar nicht transparent machen will, dass auch mit geringen Kosten Positives möglich ist.

  8. Gerhard (kein Partner)
    22. August 2013 10:37

    Wer ist Günter Haider?
    Allein im Wiener Telefonbuch gibt es vier Spalten mit Namen Haider. Den "Jörgl" wird man ja nicht gemeint haben?

  9. Markus Theiner
    22. August 2013 00:49

    Richtig, die Strukturdebatte verdrängt alles andere. Und selbst die Strukturdebatte wird ja nur auf wenige ideologische Fragen zugespitzt, statt sie ernsthaft zu führen.

    Ich hab in meinem Leben zweimal einen Erste Hilfe Kurs gemacht.
    Einmal in der Schule. Das war eine außerordentliche, freiwillige Veranstaltung, die dem Engagement einer Professorin zu verdanken war und in Wahrheit von den meisten Schülern nur angenommen wurde, weil es für den Führerschein angerechnet werden konnte.
    Das zweite Mal bei der katholischen Jungschar. Wo ich dann festgestellt habe, dass ich vom ersten Kurs fast nichts mehr weiß.

    Die Idee den Erste Hilfe Kurs im regulären Unterricht einzubetten und damit nicht nur die Notfallmaßnahmen vorzubeten sondern auch zu erklären ist ein naheliegender und doch genialer Gedanke. Dass so etwas hierzulande keine Chance hat ist traurig, keines der angeführten Argumente gegen diesen Plan überzeugt - nicht einmal wenn man den parteipolitischen Maßstab anlegt.

  10. terbuan
    21. August 2013 11:17

    Danke Herr Dr. Öller für diesen Bericht.
    Die ideologische Verblendung macht selbst bei diesem immens wichtigen Thema keine Ausnahmen.
    Auch wenn offensichtlich die Kosten hier nicht das Unterrichesressort belasten, denkt die Frau Schmied immer nur an ihre "Neue Mittel-/Gesamtschule"!

  11. brechstange
    21. August 2013 07:37

    Mein Gott, wenn es nicht ins ideologische marxistische Konezpt der Frau Minister passt, weg damit. Dafür wurden wir in Elternvereinen mit nichtssagenden Prospekten in Hochglanz versorgt, gedruckt von einer "Partei"druckerei. Allesamt wollte keiner haben, aber die Strickliesl war ja so schlecht und viele haben das Stöckcken apportiert und haben gesagt, die Strickliesl war ja so schlecht.

    Eines muss man sagen, die Frau Gehrer hat gute Arbeit gemacht, bis auf die autonome Unterrichtsfächervergabe an die Schulen zur Durchsetzung von Sparmaßnahmen, weil diese gingen voll zu Lasten der naturwissenschaftlichen Fächer und niemand hat aufgeschrien, die Schulen durften das ja entscheiden. Das hat sie komplett falsch eingeschätzt, schade. Da hat man auf ein Korrektiv vergessen. Dasselbe passierte im Universitätsbereich. Darüber muss gesprochen werden dürfen.

    • brechstange
      21. August 2013 07:43

      Danke, Herr Dr. Öller für den Erfahrungsbericht.

    • Riese35
      21. August 2013 09:35

      @brechstange: "die Frau Gehrer hat gute Arbeit gemacht". Ich habe das ganz anders in Erinnerung. Die "Sparmaßnahmen" sind komplett an den Schülern ausgetragen worden, sinnlose Fächer mit einer Wochenstunde, die allein für Prüfungszeit aufgeht, Abschaffung der 2/3-Mehrheit und damit Vorbereitung der Gesamtschule (NMS) und Ganztagsschule etc. Die SPÖ hat damals gejubelt, daß aus ihrer Sicht endlich einmal in der Schuldebatte "etwas weitergegangen" ist.

      Gehrer hat vielleicht etwas von Handarbeiten verstanden und jedenfalls einen sturen Kopf gehabt. Damit sind ihre Fähigkeiten aber bereits erschöpft. Und ihr großer Nachteil war, daß sie jede sinnvolle Opposition aus den Reihen der ÖVP-Anhänger niedergehalten hat, also mehr in sozialistischem Sinne umgesetzt werden konnte als unter einer SPÖ-Ministerin.

    • Riese35
      21. August 2013 12:38

      @brechstange: Noch etwas fällt mir zu Gehrer gerade ein. Sie war Erfinder des Günter Haiders.

    • brechstange
      21. August 2013 21:58

      riese35

      Ja, das stimmt, das ist ihr komplett entglitten. Ich denke, hier waren ihr die Schuh zu groß, die Tragweiten zu erkennen.

    • Zraxl (kein Partner)
      25. August 2013 17:33

      Frau Gehrer hat durchgesetzt, dass für eine Änderung des Schulsystems nunmehr keine Zweidrittelmehrheit mehr erforderlich ist. Sie wollte damit das Schulwesen aus seiner Erstarrung lösen. Dank dieser großartigen Errungenschaft kann das Schulwesen jetzt jederzeit nach Belieben geändert werden. Frau Gehrer ist damit Wegbereiterin für den bildungspolitischen Amoklauf der Frau Dr. Schmied. Sie ist damit die Großmutter des jetzt installierten Bildungswahnsinns.

      Die hervorragende Qualifikation der Frau Gehrer war es, sehr gute persönliche Kontakte zum Herrn Prof. Khol zu pflegen. Sehr viele fachlich kompetente Persönlichkeiten haben die Frau Gehrer gewarnt. Umsonst. In das Denkorgan der Frau Altminister haben sachliche Argumente keinerlei Zugang gefunden.

    • F.V. (kein Partner)
      25. August 2013 17:59

      Herr Zraxl,

      was meinten Sie mit "Denkorgan der Frau Altministerin"? - Den Herausgeber der Vorarlberger Nachrichten, einem Dreipunktebruder?





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