Buchbesprechung: Iran Israel Krieg

Bahman Nirumand, persischer Dissident und Kenner der politischen Verhältnisse im Iran, hat mit diesem Büchlein eine dichte und faktenreiche Analyse der brisanten Lage im Nahen Osten vorgelegt.

Er beschreibt zunächst die Lage im Iran und beginnt mit einem historischen Abriss. Angesichts der gegenwärtig zwischen den beiden Ländern herrschenden Feindschaft, wird es viele überraschen zu erfahren, dass der Iran im Jahre 1948 bei den ersten war, die den eben gegründeten Staat Israel anerkannten. Auch der Umstand, dass im Iran bis heute eine große jüdische Gemeinde unbehelligt und gut integriert lebt, die, wie auch andere religiöse Minderheiten, ihre Gebräuche ohne größere Komplikationen pflegt, dürfte manchen erstaunen, der beim Wort Iran sofort an den stets angriffslustigen Regierungschef Ahmadinejad und einen Klüngel ebenso reaktionärer wie korrupter Geistlicher im „Wächterrat“ des Landes denkt.

Bis zum Ende des Schah-Regimes pflegten Iran und Israel gute Beziehungen. Erst mit der islamischen Revolution im Jahre 1979 kam es zu einer Eiszeit.

Der Autor erblickt in den von einzelnen Exponenten der Regierung Mahmoud Ahmadinejads (der von Wikipedia als „ultrakonservativ“ qualifiziert wird, was nur durch Umdeutung dieses Begriffs möglich ist) fortgesetzten Schmähungen und Drohungen gegen Israel keine ernsthafte Gefahr. Iran wäre Israel nicht nur militärisch hoffnungslos unterlegen – und seine Führer seien sich dessen bewusst – sondern er müsse es im Falle eines (mit konventionellen Mittelstreckenraketen) gegen Israel geführten Angriffs auch mit einer geschlossenen Front von Verbündeten des Judenstaates aufnehmen, meint der Autor. Eine totale Niederlage – und damit ein Ende des herrschenden Regimes – wäre die unausweichliche Folge.

Das Regime stehe auf tönernen Füßen. Da sein Einfluss auf die Jugend verloren gegangen sei, habe die Regierung, angesichts der Tatsache, dass 60 Prozent der 75 Millionen zählenden Bevölkerung des Landes jünger sind als 25 Jahre, ein veritables Problem. Internet, Facebook und Twitter machten es immer schwieriger, Propaganda wirkungsvoll zu vermarkten. Die wüsten Verbalattacken Ahmadinejads auf Israel spielten den Feinden des Landes – besonders den Falken in Israel – in die Hände. Zugleich gelinge es dem Iran allerdings, seinen Einfluss in Länden mit starken schiitischen Bevölkerungsanteilen (etwa im Irak und in Syrien) auszubauen. Die Unterstützung der Hisbollahmilizen im Libanon und der radikal anti-israelischen Hamas im palästinensischen Siedlungsgebiet verschaffe dem Iran wachsende Reputation in der arabischen Welt. Der „arabische Frühling“ indes sei für die Ambitionen Irans ungünstig und führe zu Spannungen mit seinem wichtigsten Nachbarn, der Türkei. Diese unterstützt im syrischen Bürgerkrieg bekanntlich die Aufständischen, während Iran auf Seiten des Assad-Regimes steht.

Der Israel gewidmete Abschnitt des Buches fällt kürzer aus. Der Leser spürt die kritische Distanz des Autors zu diesem Staat, der schon bei der einleitenden historischen Betrachtung nicht gut wegkommt. Spätestens die durch das siegreiche Israel – als Konsequenz des „Sechstagekrieges“ 1967 – erfolgte entschädigungslose Enteignung großer Landflächen, habe die Chance auf eine „normale Nachbarschaft“ mit anderen Staaten im Nahen Osten zunichte gemacht. Der 2006 gegen den Libanon vom Zaun gebrochene Krieg habe zudem die israelische Armee des bis dahin bestehenden Nimbus´ der Unbesiegbarkeit beraubt.

Israel sehe eine Bedrohung der Einzigartigkeit seiner strategischen Partnerschaft mit den USA in deren starkem Engagement in einigen Staaten der arabischen Halbinsel. Ein dauerhafter Frieden in der Region läge nicht in seinem Interesse, da damit seine privilegierte Stellung vollends verloren ginge. „Spätestens nach Benjamin Netanjahus Machtübernahme 1996 musste die Hoffnung auf einen Frieden und einen autonomen palästinensischen Staat wieder begraben werden.“ In der Tat lässt sich die zwischen 1993 und 2000 erfolgte Verdoppelung der Zahl jüdischer Siedler auf palästinensischem Gebiet als Desinteresse an einer politischen Lösung der Konflikte interpretieren.

Die im Westen seit der Veröffentlichung von Büchern wie Rushdies „Satanische Verse“, Mahmoodys „Nicht ohne meine Tochter“, besonders aber Huntingtons „Kampf der Kulturen“ aufgekommene Islamophobie – die Gleichsetzung von Terrorismus mit einem islamischen Glaubensbekenntnis – sei Gift für die friedliche Entwicklung im Nahen Osten. So sieht zumindest der Autor die Zusammenhänge.

Der „arabische Frühling“ bringe zunehmende Unsicherheit in der unmittelbaren Nachbarschaft Israels mit sich. Iran sei für Israels Regierung ein willkommener Popanz, um von den damit verbundenen, echten Problemen des Landes abzulenken.

Dass Israel eine militärische Intervention gegen den Iran (unter dem Vorwand einer präventiven Maßnahme gegen die nukleare Aufrüstung dieses Landes) erfolgreich durchführen kann, wäre denkbar. Die Konsequenzen einer solchen Aktion jedoch seien unabsehbar – und zwar nicht nur für Israel selbst. Dass in dieser brisanten Situation Präsident Obama dem Iran offen drohe, eröffne keine erfreulichen Aussichten. Wiederholt habe er seine Bereitschaft betont, militärische Gewalt anzuwenden, um den Iran am Bau von Atomwaffen zu hindern. Angesichts der unbestrittenen Existenz eines beträchtlichen israelischen Nuklearwaffenarsenals kann hier wohl von der Messung mit zweierlei Maß gesprochen werden. Der Autor konstatiert eine „wachsende Stimmung für einen Angriff auf den Iran“.

Einziger Lichtblick seien gegenwärtig die in beiden Staaten vorhandenen Kräfte, die einer militärischen Auseinandersetzung ablehnend gegenüberstünden. Ob die von Nirumand zitierten Friedensaktivisten über den notwendigen Einfluss verfügen, um die Kriegstreiber beider Seiten in die Schranken zu wiesen, darf bezweifelt werden.

Als Europäer braucht man sich nicht der Illusion hinzugeben, einer solchen Auseinandersetzung als unbeteiligter Zuschauer beiwohnen zu können. Ein Blick auf die Hauptrouten der europäischen Energieversorgung reicht: Die Alte Welt wäre durch einen Krieg zwischen Iran und Israel unmittelbar betroffen…

Iran Israel Krieg
Bahman Nirumand
Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2012
109 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-8031-2697-9
€ 9,90,-

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAndreas Tögel
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2013 18:50

    Die Auswahl meiner Lektüre orientiert sich gewöhnlich stärker an den behandelten Themen, als an Abstammung oder politischer Orientierung des Autors. Ich bin außerdem bemüht, Rezensionen so neutral wie möglich zu halten und ein Urteil über die besprochenen Bücher den Lesern des Blogs zu überlassen.

    Im vorliegenden Fall ist mir keine besonders ausgeprägte Tendenz des Autors aufgefallen - weder im Hinblick auf eine Apologie des Mullahregimes, noch auf einen besonders ätzenden Antizionismus. Daß mir die Zurückhaltung im Hinblick auf eine persönliche Wertung als "zu unkritisch" angekreidet wird, nehme ich zur Kenntnis.
    Mit freundlichen Grüßen,
    A. Tögel

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2013 03:08

    Wenn das Pulverfaß Naher Osten hochgeht (z. B. bei Kriegsausbruch zwischen Iran und Israel), dann hätte es durchaus Potential für einen neuen WELTENBRAND.

    Am meisten sind die USA gefordert in dieser hochbrisanten Region endlich klare Verhältnisse zu schaffen und das nach gerechten, objektiven Kriterien.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2013 20:26

    Ja, es gab einmal recht gute Beziehungen zwischen dem Iran uns Israel, sogar eine direkte Flugverbindung von Tel Aviv nach Teheran, wenn auch auf dem Umweg über Kleinasien, ich habe die Verbindung selbst benützt!
    Das war aber noch zur Zeit des Schah`s und der hatte als nach dem von den US gestürzten Moussadegh ( oder wie sich der auch geschrieben haben mag) als von den US eingesetzer " Prinzling" bei dem erwachenden iranischen Nationalbewusstsein keine Chance, wie Bahman Nirumand vielleicht auch im rezensierten Buch ausgeführt haben wird.
    Die Feindschaft der Mullahs ist also zunächsteinmal eine Feindschaft gegen die USA und dann erst gegen den Verbündeten, eben Israel.
    Der Iran hat aber auch noch eine Rechnung mit den Arabern offen, die das Land überrannt und islamisiert haben. Daher die Gegenpole sunnitisches Saudiarabien gegen Schiitischen Iran. Und da lässt sich natürlich eine Führerschaft gegen den Erzfeind Israel herrlich gebrauchen, um an einer Führungsrolle der Perser bei den Arabern zu arbeiten.
    Was allerdings die Freiheit anderer Religionsgemeinschaften in Persien betrifft, habe ich völlig andere Information als oben im Beitrag angeführt.

    Israel selbst arbeitet derweilen eifrig daran, sich selbst sein Grab zu schaufeln.
    Diese apokalyptische Koalition von Ultrarechten und Ultraorthodoxen mit ihren wahnwitzigen und unrealistischen Zielen von Großisrael und der absoluten Sicherheit wird nach allen Lehren, die uns die Geschichte erteilt- vor allem auch dem Wirken der Zeloten in biblischer Zeit- zum Zusammenbruch des jüdischen Staates führen und der wird für uns alle recht ungemütlich werden.
    Jedenfalls aber wird der Preis, den Israel zahlen wird müssen, um doch noch weiterbestehen zu können, täglich höher.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAron Sperber Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2013 23:11

    an Herrn Nirumand geht mir vor allem auf die Nerven, dass er zwar als großer Kritiker des Westens auftritt, selbst jedoch die Freiheiten des Westens gerne konsumiert.

    wie die westdeutschen Linksradikalen, die auch die BRD bekämpft hatten, statt in die DDR zu gehen, um am Aufbau des realen Sozialismus mitzuwirken.

    was hindert den Iraner Nirumand in den Iran auszuwandern, wenn er den Westen so ablehnt?

    soll er sich doch selbst auch der Unfreiheit des iranischen Regimes unterwerfen, wenn er es seinen Landsleuten ebenfalls zumutet.

  5. Ausgezeichneter KommentatorAron Sperber Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2013 13:44

    Während Nirumand den Schah bedingungslos verteufelt hatte, verharmlost der angebliche Dissident das heutige Regime mit fast derselben propagandistischen Energie.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/02/09/ulrike-meinhofs-iranischer-genosse/

    Dass Bahman Nirumand von seinen alten 68er-Genossen immer noch hofiert wird, ist keine Überraschung.

    Warum man ausgerechnet hier auch noch Werbung für die Propaganda eines ewigen Linksradikalen machten muss, kann ich nicht verstehen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAron Sperber Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2013 23:11

    an Herrn Nirumand geht mir vor allem auf die Nerven, dass er zwar als großer Kritiker des Westens auftritt, selbst jedoch die Freiheiten des Westens gerne konsumiert.

    wie die westdeutschen Linksradikalen, die auch die BRD bekämpft hatten, statt in die DDR zu gehen, um am Aufbau des realen Sozialismus mitzuwirken.

    was hindert den Iraner Nirumand in den Iran auszuwandern, wenn er den Westen so ablehnt?

    soll er sich doch selbst auch der Unfreiheit des iranischen Regimes unterwerfen, wenn er es seinen Landsleuten ebenfalls zumutet.


alle Kommentare

  1. Lina (kein Partner)
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    22. Januar 2015 00:25

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  3. Open (kein Partner)
    22. Januar 2015 00:25

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  4. Breeze (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:47

    and yes you are parasitesyou will? reizlae it when you wake up in 3rd reich conditions again , when no stolen money lands in isreal and your pockets any morethis day aint far way any more ,,, i look very foreward to it and im counting the days what do you do xD?

  5. Karim (kein Partner)
    20. Januar 2015 16:27

    Happy Birthday from Israel! Have loved your strip from my student to lerctuer days (Stanford, US - Bar Ilan, Israel). What a gift!! Keep up the great work and enjoy your day :)

  6. Haider
    11. Februar 2013 23:23

    "Als Europäer braucht man sich nicht der Illusion hinzugeben, einer solchen Auseinandersetzung als unbeteiligter Zuschauer beiwohnen zu können."
    Kein Staat der W e l t könnte unbeteiligt zusehen, denn überall gibt es Juden. Und mit der Militärmacht USA im Rücken, ist jede Eskalation weltweit äußerst wahrscheinlich.

  7. RR Prof. Reinhard Horner
    11. Februar 2013 14:45

    reinhard.horner@chello.at

    Sg. Herr xRatio/Starl!

    Wäre es möglich, dass Sie die inhaltsleeren Schimpfereien etwas eindämmen?

    Herzlichen Dank im Interesse des Blogs und damit auch Ihres eigenen!

    MfG

    • Trollfresser (kein Partner)
      11. Februar 2013 15:14

      Wäre es möglich, daß Sie endlich Ihre dumme Schnauze halten, Hornochs?

      Herzlichen Dank im Interesse des Blogs und damit auch Ihres eigenen!

  8. xRatio (kein Partner)
  9. Aron Sperber (kein Partner)
    10. Februar 2013 23:11

    an Herrn Nirumand geht mir vor allem auf die Nerven, dass er zwar als großer Kritiker des Westens auftritt, selbst jedoch die Freiheiten des Westens gerne konsumiert.

    wie die westdeutschen Linksradikalen, die auch die BRD bekämpft hatten, statt in die DDR zu gehen, um am Aufbau des realen Sozialismus mitzuwirken.

    was hindert den Iraner Nirumand in den Iran auszuwandern, wenn er den Westen so ablehnt?

    soll er sich doch selbst auch der Unfreiheit des iranischen Regimes unterwerfen, wenn er es seinen Landsleuten ebenfalls zumutet.

  10. Andreas Tögel
    10. Februar 2013 18:50

    Die Auswahl meiner Lektüre orientiert sich gewöhnlich stärker an den behandelten Themen, als an Abstammung oder politischer Orientierung des Autors. Ich bin außerdem bemüht, Rezensionen so neutral wie möglich zu halten und ein Urteil über die besprochenen Bücher den Lesern des Blogs zu überlassen.

    Im vorliegenden Fall ist mir keine besonders ausgeprägte Tendenz des Autors aufgefallen - weder im Hinblick auf eine Apologie des Mullahregimes, noch auf einen besonders ätzenden Antizionismus. Daß mir die Zurückhaltung im Hinblick auf eine persönliche Wertung als "zu unkritisch" angekreidet wird, nehme ich zur Kenntnis.
    Mit freundlichen Grüßen,
    A. Tögel

    • xRatio (kein Partner)
      10. Februar 2013 21:22

      @Andreas Tögel 10. Februar 2013 18:50

      Billige Ausreden, nichts weiter.
      Als Rezensent nimmt man selbstverständlich Stellung zu den besprochenen Werken oder (wie hier) Machwerken.

      Wer Propaganda und politische Sprachregelungen ("Islamophobie" etc.) unkritisch nachquasselt, stellt sich in den Dienst eben dieser Propaganda, hier ganz speziell in den Dienst der islamischen Bandenkriminalität, die mit emsiger Unterstütung der Linkskamarilla nicht nur Israel, sondern mal wieder ganz Europa, die ganze Welt terrorisiert.

      Eine totalitäre Sozialisten-, Schmarotzer-, Räuber- und Mörderideologie, der Sie damit den Weg geebnet haben.

      xRatio

    • ambrosius
      10. Februar 2013 22:21

      Ich begrüße es sehr, Herr Tögel, daß Sie die Reaktionen auf ihre durchaus wertvollen Beiträge lesen und auch darauf reagieren !
      Ich frage allerdings: muß man wirklich auf jeden Sch.......ß anworten?

  11. xRatio (kein Partner)
    10. Februar 2013 18:44

    @ambrosius 09. Februar 2013 20:26

    Getretener Quark wird breit nicht stark.
    Sie haben Ahnung von nichts was Israel angeht.

    xRatio

  12. Aron Sperber (kein Partner)
    10. Februar 2013 13:44

    Während Nirumand den Schah bedingungslos verteufelt hatte, verharmlost der angebliche Dissident das heutige Regime mit fast derselben propagandistischen Energie.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/02/09/ulrike-meinhofs-iranischer-genosse/

    Dass Bahman Nirumand von seinen alten 68er-Genossen immer noch hofiert wird, ist keine Überraschung.

    Warum man ausgerechnet hier auch noch Werbung für die Propaganda eines ewigen Linksradikalen machten muss, kann ich nicht verstehen.

    • xRatio (kein Partner)
      10. Februar 2013 18:37

      @Aron Sperber (kein Partner) 10. Februar 2013 13:44

      Danke! Sehe das ganz genauso.

      Der gute Herr Tögel verirrt sich auch sonst gelegentlich. :-)
      Liest Bücher viel zu unkritisch. Und betet dann alles störrisch nach.
      Tögel hat sich, wie Schopenhauer sagen würde, "dumm gelesen".

      Zumindest im Grundsatz liegt er aber meist erfreulich richtig, weitaus besser als die meisten, wenn nicht alle Schreiberlinge in D. und Ö.

      xRatio

  13. O5 (kein Partner)
    10. Februar 2013 04:23

    Für die US-amerikanische Rüstungsindustrie ist der Nahe Osten eine heile Welt.

    Für die Gier der Rüstungsindustrie werden wohl noch Millionen und Abermillionen Menschen sterben müssen.

    • xRatio (kein Partner)
      10. Februar 2013 18:40

      @O5 (kein Partner) 10. Februar 2013 04:23

      Typisch linker Quark.

      xRatio

  14. S.B.
    10. Februar 2013 03:08

    Wenn das Pulverfaß Naher Osten hochgeht (z. B. bei Kriegsausbruch zwischen Iran und Israel), dann hätte es durchaus Potential für einen neuen WELTENBRAND.

    Am meisten sind die USA gefordert in dieser hochbrisanten Region endlich klare Verhältnisse zu schaffen und das nach gerechten, objektiven Kriterien.

    • F.V. (kein Partner)
      10. Februar 2013 09:16

      USA und "klare Verhältnisse" ... und gerechte, objektive Kriterien in einem Atemzug mit den USA?

      Sind Sie so blöd oder sollte es ein kabarettistischer Beitrag sein?

    • dssm
      10. Februar 2013 09:51

      Der Nahe Osten ist längst zum Nebenschauplatz geworden. Wenn sich die prügeln wollen, dann sollen sie es tun. Nordamerika ist von Ölimporten weitgehend unabhängig, da passiert nicht mehr viel. Europa braucht zwar das Öl sehr dringend, hat aber politisch und militärisch einfach kein Gewicht.
      Da würde ich die Lage in Fern Ost mehr fürchten! Und zwar an mehreren Herden gleichzeitig.

    • phaidros
      10. Februar 2013 10:55

      hat aber politisch und militärisch einfach kein Gewicht.

      Und daran wird sich auch nichts ändern, solange wir uns nicht zusammenraufen und weiter dem Ausleben unserer Schrebergärtnermentalitäten frönen.

    • Brockhaus
      10. Februar 2013 14:36

      @ F.V.

      Sind Sie in die Schnapsflasche gefallen und finden nicht heraus?? Für Sie ist es unerträglich, wenn jemand eine andere Meinung vertritt und sie gebärden sich hilflos wie ein Pubertierender.
      Wozu solche persönlichen Angriffe und Untergriffe?? Sie sollten sich schleunigst entschuldigen, wenn Sie dazu überhaupt fähig sind.

    • F. V. (kein Partner)
      10. Februar 2013 14:58

      Brockhaus,

      mir gefällt die – leider nicht mir eingefallene - Metapher vom Esel, den einen anderen „Du Langohr!“ zuruft.

      Die Unterberger-Kommune hält eisern zusammen, und wo ich einem Anwärter auf die Sternderl-Meisterschaft gar mit einer rhetorischen Frage seine mangelnde Urteilsfähigkeit unter die Nase reibe, ist natürlich Solidarität gefordert.

      S.B. und auch Ihnen ist Ihre Meinung unbenommen, Sie müssen sich´s nur gefallen lassen, wenn Sie diese schon plakatieren, daß sie unter Beschuß kommt. Aber Sie verstehen Diskussion anscheinend als ausschließliche Beifallskundgebung.

      Es tut mir außerordentlich leid, wenn ich Ihre beschauliche Biedermeier-Romantik gestört haben sollte.

      Bekomme ich nun auch einen Ablaß-Zettel?

    • S.B.
      10. Februar 2013 15:46

      Sg. @F.V. /14:58 Uhr

      Was soll bitte der Rundumschlag gegen mich? Habe ich Sie irgendwo in Ihrer Meinungsfreiheit eingeschränkt? Ich habe Ihren "Beschuß", wie Sie es nennen - warum, weiß ich nicht - voll akzeptiert, wiewohl ich persönlich diesen mit anderen Worten vorgebracht hätte. Aber das ist lediglich Ihre Reputation, nicht meine.

      Für Einträge anderer Mitdiskutanten an Ihre Adresse, bin ich nicht verantwortlich.
      Wer etwas mehr differenziert, ist klar im Vorteil!

    • F. V. (kein Partner)
      10. Februar 2013 16:07

      S.B.

      Sie waren nicht mehr gemeint, meine Erwidrung galt Brockhaus, der meinte für Sie den Advokaten spielen zu müssen. Ich wollte Ihnen beim 2. x nicht nahetreten.

    • S.B.
      10. Februar 2013 16:29

      @F.V.

      Alles klar, danke!

    • oberösi
      10. Februar 2013 22:17

      bin geneigt, F.V. zuzustimmen, was die qualität des kommentars angeht, der wie die meisten kommentare s.b´s in diesem pubertären sternderlwettbewerb auf wundersame weise bestbewertet ist.

      zudem: wenn schon unbedingt sternderlwettbewerb und auszeichnung des meistbesternten des monats, herr dr. unterberger, dann doch bitte auf´s niveau achten.

      es könnte sich ansonsten durchaus auf gesamtniveau und relevanz ihres blogs insgesamt negativ auswirken, wenn derartige kommentare wie der obenstehende höchstbewertet werden. und das wäre doch sehr schade.

      und jetzt bitte nicht antworten, daß sich die benotung im freien spiel der kräfte ergibt. denn das würde erst recht gegen das niveau der meisten der hier postenden sprechen

      also, wie wärs? braucht diesen star of the month wirklich irgendwer außer ein paar spätpubertären narzißtln?

    • Hexenmeister
      11. Februar 2013 00:19

      Ach @oberösi

      Wenn jemand wie Sie von "Niveau" faselt, wird es ein bißchen zu wundersam.

      Zuerst vor der eigenen Türe kehren, dann andere anpatzen.

      Es sind immer dieselben Meckerer, halt im neuen Gewand.

      Äußerst LANGWEILIG! Aber wenn Sie sonst keine Sorgen haben, gratuliere!

  15. ambrosius
    09. Februar 2013 20:26

    Ja, es gab einmal recht gute Beziehungen zwischen dem Iran uns Israel, sogar eine direkte Flugverbindung von Tel Aviv nach Teheran, wenn auch auf dem Umweg über Kleinasien, ich habe die Verbindung selbst benützt!
    Das war aber noch zur Zeit des Schah`s und der hatte als nach dem von den US gestürzten Moussadegh ( oder wie sich der auch geschrieben haben mag) als von den US eingesetzer " Prinzling" bei dem erwachenden iranischen Nationalbewusstsein keine Chance, wie Bahman Nirumand vielleicht auch im rezensierten Buch ausgeführt haben wird.
    Die Feindschaft der Mullahs ist also zunächsteinmal eine Feindschaft gegen die USA und dann erst gegen den Verbündeten, eben Israel.
    Der Iran hat aber auch noch eine Rechnung mit den Arabern offen, die das Land überrannt und islamisiert haben. Daher die Gegenpole sunnitisches Saudiarabien gegen Schiitischen Iran. Und da lässt sich natürlich eine Führerschaft gegen den Erzfeind Israel herrlich gebrauchen, um an einer Führungsrolle der Perser bei den Arabern zu arbeiten.
    Was allerdings die Freiheit anderer Religionsgemeinschaften in Persien betrifft, habe ich völlig andere Information als oben im Beitrag angeführt.

    Israel selbst arbeitet derweilen eifrig daran, sich selbst sein Grab zu schaufeln.
    Diese apokalyptische Koalition von Ultrarechten und Ultraorthodoxen mit ihren wahnwitzigen und unrealistischen Zielen von Großisrael und der absoluten Sicherheit wird nach allen Lehren, die uns die Geschichte erteilt- vor allem auch dem Wirken der Zeloten in biblischer Zeit- zum Zusammenbruch des jüdischen Staates führen und der wird für uns alle recht ungemütlich werden.
    Jedenfalls aber wird der Preis, den Israel zahlen wird müssen, um doch noch weiterbestehen zu können, täglich höher.

    • xRatio (kein Partner)
      10. Februar 2013 18:47

      @ambrosius 09. Februar 2013 20:26

      Getretener Quark wird breit nicht stark.
      Sie haben keine Ahnung von nichts was Israel angeht.

      xRatio

    • ambrosius
      10. Februar 2013 22:09

      @xratio
      Ich danke für die erhellenden und informativen Bemerkungen und schäme mich, wie befohlen





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