Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Ein gelungener Rutsch ins Neue Jahr ...

Autor: Werner Milota

„Crisis? What Crisis?“

Autor: Elmar Forster

Krisen-Gewinnler

Autor: Markus Szyszkowitz

Chinas Aufstieg und Europas Bankrott

Autor: Andreas Tögel

Weitere Gastkommentare

Hungaria semper libera – Una et eadem libertas: Petition

Grund- und Freiheitsrechte und das Selbstbestimmungsrecht sind in Ungarn seit mehreren Jahrhunderten unverzichtbarer Teil des Verfassungsbestandes. Die Verletzung dieser Rechte hat im Laufe der Jahrhunderte immer wieder zu Aufständen und Revolutionen geführt, welche langfristig für ganz Europa impulsgebend waren.

Zuletzt haben wir im Jahre 1956 der kommunistischen Diktatur und der Pax Sovietica die Maske vom Gesicht gerissen und damit deren Zusammenbruch eingeleitet.

1989 haben wir den eisernen Vorhang in eine damals vielversprechende Freiheit geöffnet.

Wir wurden sehr enttäuscht. In dem proklamierten „Neuen Europäischen Haus“ haben wir bisher nur im Keller einen Platz erhalten; anstelle von Freiheit diktatorischen Zwang; anstelle von Sicherheit beängstigende Zweifel und anstelle von Recht, auf Lügen beruhende Ungerechtigkeiten. Unter dem Vorwand der Bewahrung europäischer Werte werden wir erniedrigt, beleidigt, ausgegrenzt und werden unsere demokratischen Rechte in Frage gestellt. Wieder müssen wir uns wehren. Wir müssen die Maske vom Gesicht der neuen unsichtbaren Diktatur und der Pax Americana herunterreißen, solange es nicht zu spät ist.

Wir wissen, dass dieser Kampf viel schwieriger ist, als es der Kampf gegen Panzer war. Unsere Waffen sind nur das Wort, das Recht und die Europäischen Werte. Er ist deshalb schwierig, weil nicht wir, sondern die Europäische Union an einem demokratischen Defizit leidet. Wir sind der Willkür ausgeliefert, weil die Europäische Union bis heute ihrer übernommenen Verpflichtung nicht nachkommt und noch immer der Europäischen Konvention für Menschenrechte nicht beigetreten ist, sodass ihre Organe vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nicht belangt werden können.

Nicht wir haben uns von den Europäischen Werten entfernt, sondern das Brüsseler Machtzentrum. Nicht wir leugnen die Demokratie, sondern  es mangelt den Europäischen Institutionen an der demokratischen Legitimität.

Europa ist in einer wirtschaftlichen und politischen Krise und einem moralischen Verfall. So haben wir uns das neue Europa nicht vorgestellt!

Wir müssen ein neues Europa aufbauen. Ein Europa, welches nicht zentralistisch, sondern polyzentrisch aufgebaut ist; ein Europa, welches zu seinen christlichen Wurzeln und Werten zurückkehrt; ein Europa, in welchem nicht die Finanzoligarchie, sondern das Volk und die Nation der Souverän ist. Ein Europa, in welchem der demokratische Wille der Völker respektiert wird.

Ein Europa, in welchem jedes Volk die grundlegenden Freiheitsrechte, in erster Linie das Selbstbestimmungsrecht genießt, welches im jeweiligen Artikel 1 des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte und des Internationalen Paktes über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte wie folgt definiert ist:

„Kraft dieses Rechtes entscheiden die Völker frei über ihren politischen Status und gestalten in Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung.“

Ein Europa in Freiheit und echtem Frieden ist nur auf der Basis von Selbstbestimmung und staatlicher Souveränität denkbar.

Wir sagen Nein zu Zwang und Erpressung! Wir sagen Nein zu Furcht und Angst, die Herausforderungen müssen wir annehmen! Niemals dürfen wir unsere Selbstbestimmung, Selbstdefinition und Selbstachtung aufgeben!

Wir wissen, dass die Mehrheit der europäischen Bürger dasselbe will. Wir wissen, dass die europäische Meinung nicht ident ist mit der unrichtigen veröffentlichten Meinung. Wir rufen jeden Ungarn und jeden Europäer auf, er möge die gegen uns vorgebrachten Lügen und Irreführungen zurückweisen, mutig die Wahrheit aussprechen und fordern und helfen, ein neues, freieres, friedlicheres und glücklicheres Europa auf der Grundlage des Selbstbestimmungsrechtes der Völker und der Souveränität der Staaten zu errichten.

Gott schütze Ungarn!

http://www.petitionen24.com/selbstbestimmung_und_souverenitat_ungarns

Dr. Eva Maria Barki ist Rechtsanwältin in Wien.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGeheimrat
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 16:31

    Da gibt es in Ungarn eine aufrechte konservative Regierung, die mit absoluter Mehrheit demokratisch gewählt ist, und in Brüssel regiert eine linksversiffte, von niemand gewählte, undemokratische Junta, und die meint, alles müsse nach ihrer linksversifften Pfeife tanzen. Brüssel ist aber allmächtig und Ungarn klein. Also läßt man das pseudodemokratische Mäntelchen fallen und zeigt seine diktatorische rote Fratze ganz offen. Was um Ungarn herum vorgeht, ist ganz einfach verständlich.

    1. Ungarns Orbán wird z.B. vorgeworfen, die eigene Nationalbank beeinflussen zu wollen. Das sagt die EU, die den ganzen Tag nichts anderes tut, als die eigene Europäische Zentralbank (EZB) illegal, gegen die EU-Verträge zu beeinflussen und zugunsten der Euro-Rettung auszurauben. Barroso, diesem Ex-Maoisten, gehören ein paar an die Backe! Keine einzige deutsche Zeitung thematisiert diesen Widerspruch! EUdSSR gut, Nationalstaat rechtsextrem!

    2. In Ungarn spricht und schreibt man Ungarisch. Kein einziger deutscher Journalist und kein EU-Beamter beherrscht diese Sprache. Keiner der Schmieranten in unserer gleichgeschalteten Qualitätspresse hat je einen ungarischen Gesetzestext gelesen oder kennt sich im Land aus. Es reicht irgendein Geschmier in einer Nachrichtenagentur, und alle schreiben ab und veranstalten ein Geheul, wissen aber nichts.

    3. Wer die ganze Zeit das Maul aufreißt, sind die altlinken, total vergreisten ungarischen Exilanten, die in jeder Ecke ein Hitlergespenst sehen, wie der Schriftsteller György Konrád oder Paul Lendvai, der einst im kommunistischen Geheimdienst arbeitete. Diese undemokratischen Geister verwechseln Demokratie mit der von ihnen geliebten roten Oligarchie! Und diese Herren werden in unserer ignoranten Presse als Experten gehandelt!

    4. Wenn Orbán die absolute Mehrheit hat, dann besitzt er auch das Recht, freiwerdende Posten mit konservativen Parteifreunden zu besetzen. Dies ist nichts anderes als das, was die Rotgrünen seit Jahrzehnten in Deutschland tun, wo es erklärte Kommunisten bis zum Chefredakteur des öffentlich-unrechtlichen GEZ-Fernsehens schafften (siehe etwa Luc Jochimsen beim HR)! Und wenn ein Pfarrer bei der Jungen Freiheit ein harmloses Artikelchen schreibt, verbietet es ihm sein rosaroter Bischof! Wo bleibt da der Aufschrei? Soll das etwa ausgewogen sein? Ist das Pressefreiheit?

    Viktor Orbán gab aktuell der BILD, die sich auch tapfer dem “Kampf gegen Rechts” verschrieben hat, ein Interview. Daraus zwei, drei Sätze:

    Die neue Verfassung betont die Grundlagen unserer ungarischen Gesellschaft: Christentum, Familie, Eigenverantwortung jedes Bürgers. Und sie stellt klar, dass Ungarn sich für seinen Nationalstolz niemals schämen wird – ein Gefühl, das Europa dringend nötig hat. Diese Grundprinzipien ziehen wütende Attacken auf sich, vor allem aus dem Lager der internationalen Linken. Schade, dass es in Europa so weit gekommen ist.

    Und natürlich ist für BILD die Schwulenhochzeit eine tragende Säule der EUdSSR, ohne die würde das Konstrukt anscheinend zusammenbrechen:

    Wir haben bei uns ein klares System: Homosexuelle können Lebenspartnerschaften anmelden. Aber sie können keine Ehen schließen und keine Kinder adoptieren. Das ist seit 20 Jahren Gesetz, wurde schon Anfang der 90er-Jahre vom Verfassungsgericht bestätigt und darauf bestehen wir mit unserem neuen Verfassungstext. Geändert hat sich nichts.

    Und dann dieser Schluß:

    Ich bin überzeugt, dass zigmillionen EU-Bürger es satt haben, in alt-linken ideologischen Bahnen zu denken. Sie wollen sich nicht verbieten lassen, über Werte wie Christentum, Heimat, Nationalstolz, Familie zu reden. Wir stehen für unsere Werte und unsere Nation, auch wenn es Gegenwind gibt. Und auch wenn der Gegenwind Orkanstärke erreicht.?

    Bravo! Mir wäre der national denkende Herr Orbán als Regierungschef jedenfalls zehnmal lieber als die linke FDJ-Sekretärin Merkel und ihre heillose Ignoranten-Mannschaft, die uns blind-europäisch in den EUdSSR-Abgrund reißt.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2012 12:33

    Die Unabhängigkeit der ungarischen Nationalbank ist bedroht.....
    Die Unabhängigkeit zB der französischen Nationalbank ist natürlich nicht bedroht, weil sie de facto nie eine hatte, was die roten Strolche in der EU nicht stört.
    In Ungarn ist (war) ein Roter an der Spitze der Nationalbank, der fleißig Sand ins Getriebe der Regierung Orban streute.
    Die verlogene, durch und von political correctness infizierte EU, die sich natürlich um ihre eigenen Regelungen einen Dreck schert, erpresst nun Ungarn, weil es sich der linken Einflüsse zurecht entledigen wollte.
    Breschnew läßt grüßen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2012 19:38

    Jeden einzelnen mutigen und "gegen den Strom schwimmenden" Appell hier könnte man auch für Österreich unterschreiben!
    Und wenn es nach den Sozialisten in Brüssel geht, dann droht uns auch noch die sogenannte "Fiskalunion". Es funktioniert nicht einmal in den einzelnen Ländern, wie soll dann der "Wasserkopf" EU den Überblick behalten, wo die dort Herrschenden doch in erster Linie mit sich selbst beschäftigt sind.

    Da braucht zum Beispiel der EU-Parlamentspräsident 14 (!) Stellvertreter, wobei es vor kurzem noch 15 waren und einer verzichtete.
    Eine aufgeblähtere Verwaltung wird man kaum noch finden und dann dürfen wir das alles großzügig finanzieren. Das wird noch heiter! :-(

  4. Ausgezeichneter KommentatorCollector
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 14:35

    @Richard Horner
    @mike 1
    @Peter Flor
    @Oberserver
    @Wertkonservativer

    Der erschütternde Bericht einer mutigen, ungarischen Korrespondentin aus Paris kann hier heruntergeladen werden. Er bestätigt vollinhaltlich Dr. Barkis Aufruf: http://www.budapester.hu/index2.php?option=com_content&do_pdf=1 ja man wird in dieser HILFLOSEN UND VON ANFANG AN FALSCHEN IDEE das politische Hauptmerkmal der Absence-Periode erkennen und sich von ihm wie von einem unnötig gewordenen neurotischen System verabschieden (P.S.: Falls Europa erwacht. Gedanken zum Programm einer Weltmacht am Ende des Zeitalters ihrer politischen Absence, Frankfurt/Main: Suhrkamp 1994, S. 53f)

    Die Europäische Union war seit je ein reines Illuminatenprojekt, das als Etappe auf dem Weg zur "Neuen Weltordnung" konzipiert war, durch welche die Völker um ihre Souveränität gebracht werden sollten. Dazu jetzt Andreas Bracher: Europa im amerikanischen Weltsystem. Bruchstücke zu einer ungeschriebenen Geschichte des 20. Jahrhunderts. 3. Aufl. Basel 2007; derselbe: "Moloch EU und Strippenzieher Jean Monnet: Wie ein Wallstreetbanker die europäischen Staaten um ihre Souveränität brachte", in: Zeit-Fragen (Schweiz), Nr. 38/2010, S. 5f.

    Erinnert sei auch an die heftige, aber berechtigte Kritik des Tschechischen Ministerpräsidenten Vaclav Klaus vor dem Europäischen Parlament am 19. Feb. 2009. Die Kritik richtete sich gegen die Versuche der EU, die Souveränität der Mitgliedsstaaten in einer demokratie- und freiheitsgefährdenden Weise zu beschneiden: "Das heutige System des Entscheidens in der Europäischen Union ist etwas anderes, als das von der Geschichte geprüfte und in der Vergangenheit erprobte System der klassischen parlamentarischen Demokratie". Im System der EU "verkommt die Freiheit". Das Europäische Parlament hat keine legitime Grundlage, denn es gibt kein "europäisches Volk", das es vertreten könnte. Als Menschen, die einen Großteil des 20. Jh. in einem System der Unfreiheit leben mußten, reagieren wir Tschechen empfindlich auf Bestrebungen, die uns neuerlich unsere Freiheit nehmen wollen. Für Vaclav Klaus („Europa?“, Context-Verlag, Augsburg 2011) ist die Europäische Union als ganze gescheitert. Die mit der Ode an die Freude und Freiheit vielbesungene „Verbrüderung“ ist nicht eingetreten. Sie läßt sich auch „nicht künstlich organisieren“ (S. 31). Heute sind durch die EU „nicht nur Freiheit und Demokratie bedroht, sondern auch unsere Prosperität“. Demokratie ist in Brüssel „nicht realisierbar“ (S. 16): „Die Hauptfigur der EU ist nicht der Bürger sondern der Beamte“ (im Original fettgedruckt!). Er lebt „von mehr Planung, Regulierung, Kontrollierung und Koordinierung“ (S. 25) und schädigt damit die wirtschaftliche und kulturelle Entfaltung der einzelnen Länder. Demokratie funktioniert „nur auf der Ebene der Nationalstaaten“ (S. 33). Werden die Nationalstaaten durch die Bewegung zu einem „ever-closer Europe“ geschwächt, verschwindet die Demokratie.

    Aufrechte Europäer sind jene, die den Nationalstaat und seine Souveränität verteidigen. An ihnen sollten wir Österreicher uns ein Beispiel nehmen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2012 05:42

    Das freie Europa spricht offenbar ungarisch!

  6. Ausgezeichneter KommentatorMartin Bauer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2012 15:18

    Die Kerzerlmarschierer der EU sind in die Schranken zu weisen. Ungarn versucht es.

    Wehe jemand schert aus dieser EU-Autobahn aus.
    Für diesen steht schon der durch belgisch- französisch-deutsche Architekten gebaute Abgrund bereit. Die Leitsysteme werden durch Österreich gratis geliefert.

    Die EU im heutigen Zustand ist nur mehr noch zum Kotzen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorTertullian
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 08:19

    Orban im heutigen BILD-Interview:
    gegen die "Werte" der internationalen Linken;
    für Christentum, Familie und Eigenverantwortung des Einzelnen!
    Kein Wunder, daß dagegen die EU-Tugendwächter aufstehen,
    die eine Neue Ordnung, geboren aus dem Chaos anstreben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTertullian
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Januar 2012 08:19

    Orban im heutigen BILD-Interview:
    gegen die "Werte" der internationalen Linken;
    für Christentum, Familie und Eigenverantwortung des Einzelnen!
    Kein Wunder, daß dagegen die EU-Tugendwächter aufstehen,
    die eine Neue Ordnung, geboren aus dem Chaos anstreben.


alle Kommentare

  1. Margie (kein Partner)
  2. Kevin (kein Partner)
    20. Januar 2015 16:07

    I never thought I would find such an everyday topic so enniarllhtg!

  3. missiben (kein Partner)
    27. Januar 2012 07:44

    provigil %-]]] synthroid best price 519181 toradol =(

  4. eujsniee (kein Partner)
  5. mlaydjl (kein Partner)
    24. Januar 2012 09:39

    zfWsKG foaxsexineex

  6. Leopold Koller (kein Partner)
    23. Januar 2012 18:58

    Es gibt kein schoeneres Kompliment an einen Staat oder sein Volk als "..... ist nicht EU-reif!"

  7. Brysen (kein Partner)
    23. Januar 2012 01:00

    There is a critical sothrgae of informative articles like this.

  8. Günter (kein Partner)
    21. Januar 2012 15:12

    "Grund- und Freiheitsrechte und das Selbstbestimmungsrecht sind in Ungarn seit mehreren Jahrhunderten unverzichtbarer Teil des Verfassungsbestandes."

    Also das stimmt so sicherlich nicht, besonders was das Selbstbestimmungsrecht betrifft. Da ist aus deutsch-österreichischer Sicht schon noch einiges anzumerken. Denken wir mal an Ödenburg:
    http://heimatrecht.wordpress.com/2011/12/16/oedenburg/

    • Haider
      21. Januar 2012 23:05

      Danke für den Link. Das war wirklich sehr informativ!
      Aber vielleicht sollte man 1848 doch nicht völlig vergessen. Damals wollten die Ungarn die März- bzw. Oktoberkämpfer in Wien unterstützen. Sie kamen leider nur zu spät und konnten die Niederschlagung des Freiheitskampfes unter Wenzel Messenhauser durch angreifenden Truppen unter dem Befehl von Feldmarschall Alfred I. zu Windisch-Graetz nicht mehr verhindern. Das Aufbäumen des Volkes gegen Zensur und Repression wurde blutig niedergeschlagen.

  9. Collector
    20. Januar 2012 18:40

    Achtung! Vortrag des ungarischen Botschafters im Stift Heiligenkreuz über die Lage in Ungarn.
    http://www.stift-heiligenkreuz.org/VERANSTALTUNGEN.veranstaltungen.0.html

  10. Doppelplusgut (kein Partner)
    20. Januar 2012 16:18

    Soll das jetzt ein Scherz sein?
    Die Dame doziert über die Pressefreiheit und unterstützt einen Typen der ein Gesetz zur "ausgewogenen Berichterstattung" erlassen will?

    • Haider
      21. Januar 2012 23:23

      Die "Dame" hat schon recht.
      Ganz im Gegenteil: Es ist beschämend, wie uns in Österreich der Linke Meinungskauf bzw. Gesinnungsdruck politisch zu manipulieren versucht. Die oberste EU-Maxime "Links ist gut, Rechts ist böse" schreit nach Wahrheit! Was halten Sie, Herr Doppelplusgut, von Medienerpresser Faymann. Wohl ihr Idol. Gleich nach Kim Jong-un.
      Und der Österreichische Staatsfunk mit seinen Zwangsgebühren: In Ihren Augen wohl ein Hort der unparteiischen/ausgewogenen/objektiven Berichterstattung? Bitte munter werden!

    • Horse (kein Partner)
      22. Januar 2012 09:28

      Der österreichische Staatsfunk hat nichts damit zu tun, dass Orban unausgewogene Berichterstattung unter Strafe stellen will, spar dir also deine billigen Ablenkungsmanöver. Dann kommt diese Dame und schwurbelt etwas über Meinungsfreiheit daher, ich könnte kotzen.
      Aber eigentlich müsste man das ja gewohnt sein, Meinungsfreiheit wird hier nur hochgehalten wenn es um die eigene Meinung geht.

  11. Herby (kein Partner)
    20. Januar 2012 09:30

    Über Ungarn lässt sich sehr viel diskutieren, ich möchte aber auf Marc Daniel Cohn-Bendit, den Superstar der Grünen im EU-Parlament hinweisen:

    Die Angriffe auf Premier Orban im EU-Parlament in dieser Woche waren unverhältnismäßig und überzogen.
    SO sollte man auch eine Herrn Orban nicht beschimpfen.

    Artikel: http://unzensuriert.at/content/006694-Ungarische-Verfassung-ist-fuer-Cohn-Bendit-stalinistisch

    • brechstange
      20. Januar 2012 11:12

      Das einzig Gute ist, dass Cohn-Bendit bei den französischen Grünen draußen ist, dh es wird hoffentlich seine letzte Periode im Parlament.

  12. brechstange
    20. Januar 2012 08:27

    "Um die entgangenen Einnahmen zu kompensieren, hat Portugal eine einmalige Übertragung von fast 6 Milliarden Euro aus den Pensionskassen in die Staatskasse vorgenommen. " entnommen aus den Mittelstandsnachrichten

    Dafür wurde ua Orban ja gerade in Straßburg hingerichtet.

  13. Geheimrat
    19. Januar 2012 16:31

    Da gibt es in Ungarn eine aufrechte konservative Regierung, die mit absoluter Mehrheit demokratisch gewählt ist, und in Brüssel regiert eine linksversiffte, von niemand gewählte, undemokratische Junta, und die meint, alles müsse nach ihrer linksversifften Pfeife tanzen. Brüssel ist aber allmächtig und Ungarn klein. Also läßt man das pseudodemokratische Mäntelchen fallen und zeigt seine diktatorische rote Fratze ganz offen. Was um Ungarn herum vorgeht, ist ganz einfach verständlich.

    1. Ungarns Orbán wird z.B. vorgeworfen, die eigene Nationalbank beeinflussen zu wollen. Das sagt die EU, die den ganzen Tag nichts anderes tut, als die eigene Europäische Zentralbank (EZB) illegal, gegen die EU-Verträge zu beeinflussen und zugunsten der Euro-Rettung auszurauben. Barroso, diesem Ex-Maoisten, gehören ein paar an die Backe! Keine einzige deutsche Zeitung thematisiert diesen Widerspruch! EUdSSR gut, Nationalstaat rechtsextrem!

    2. In Ungarn spricht und schreibt man Ungarisch. Kein einziger deutscher Journalist und kein EU-Beamter beherrscht diese Sprache. Keiner der Schmieranten in unserer gleichgeschalteten Qualitätspresse hat je einen ungarischen Gesetzestext gelesen oder kennt sich im Land aus. Es reicht irgendein Geschmier in einer Nachrichtenagentur, und alle schreiben ab und veranstalten ein Geheul, wissen aber nichts.

    3. Wer die ganze Zeit das Maul aufreißt, sind die altlinken, total vergreisten ungarischen Exilanten, die in jeder Ecke ein Hitlergespenst sehen, wie der Schriftsteller György Konrád oder Paul Lendvai, der einst im kommunistischen Geheimdienst arbeitete. Diese undemokratischen Geister verwechseln Demokratie mit der von ihnen geliebten roten Oligarchie! Und diese Herren werden in unserer ignoranten Presse als Experten gehandelt!

    4. Wenn Orbán die absolute Mehrheit hat, dann besitzt er auch das Recht, freiwerdende Posten mit konservativen Parteifreunden zu besetzen. Dies ist nichts anderes als das, was die Rotgrünen seit Jahrzehnten in Deutschland tun, wo es erklärte Kommunisten bis zum Chefredakteur des öffentlich-unrechtlichen GEZ-Fernsehens schafften (siehe etwa Luc Jochimsen beim HR)! Und wenn ein Pfarrer bei der Jungen Freiheit ein harmloses Artikelchen schreibt, verbietet es ihm sein rosaroter Bischof! Wo bleibt da der Aufschrei? Soll das etwa ausgewogen sein? Ist das Pressefreiheit?

    Viktor Orbán gab aktuell der BILD, die sich auch tapfer dem “Kampf gegen Rechts” verschrieben hat, ein Interview. Daraus zwei, drei Sätze:

    Die neue Verfassung betont die Grundlagen unserer ungarischen Gesellschaft: Christentum, Familie, Eigenverantwortung jedes Bürgers. Und sie stellt klar, dass Ungarn sich für seinen Nationalstolz niemals schämen wird – ein Gefühl, das Europa dringend nötig hat. Diese Grundprinzipien ziehen wütende Attacken auf sich, vor allem aus dem Lager der internationalen Linken. Schade, dass es in Europa so weit gekommen ist.

    Und natürlich ist für BILD die Schwulenhochzeit eine tragende Säule der EUdSSR, ohne die würde das Konstrukt anscheinend zusammenbrechen:

    Wir haben bei uns ein klares System: Homosexuelle können Lebenspartnerschaften anmelden. Aber sie können keine Ehen schließen und keine Kinder adoptieren. Das ist seit 20 Jahren Gesetz, wurde schon Anfang der 90er-Jahre vom Verfassungsgericht bestätigt und darauf bestehen wir mit unserem neuen Verfassungstext. Geändert hat sich nichts.

    Und dann dieser Schluß:

    Ich bin überzeugt, dass zigmillionen EU-Bürger es satt haben, in alt-linken ideologischen Bahnen zu denken. Sie wollen sich nicht verbieten lassen, über Werte wie Christentum, Heimat, Nationalstolz, Familie zu reden. Wir stehen für unsere Werte und unsere Nation, auch wenn es Gegenwind gibt. Und auch wenn der Gegenwind Orkanstärke erreicht.?

    Bravo! Mir wäre der national denkende Herr Orbán als Regierungschef jedenfalls zehnmal lieber als die linke FDJ-Sekretärin Merkel und ihre heillose Ignoranten-Mannschaft, die uns blind-europäisch in den EUdSSR-Abgrund reißt.

    • Collector
      19. Januar 2012 19:15

      @Geheimrat

      Ihr Komentar ist Balsam auf die Seele der Ungarn und die unsrige!

    • Haider
      21. Januar 2012 23:48

      @ Viele Blogteilnehmer
      Es tut gut, einmal nicht dumpf nachgeplapperte und unkritisch wiedergekaute Versatzstücke aus der linken Suddelküche lesen zu können. Selber denken macht Freude.

    • Memoe (kein Partner)
      23. Januar 2012 12:31

      Danke für Ihr Kommentar! Mein ungarisches Herz ist erschüttert über die Vehemenz und über die Polemik in den Medien. Ist das kleine Land Ungarn denn so wichtig?!
      Und in den westlichen Medien wird natürlich jetzt gar nicht erwähnt, dass beim Friedensmarsch in Budapest am Samstag (20. Jan.) Hunderttausende für die neue Verfassung und die Politik der Regierung protestiert haben. Die "Süddeutsche Zeitung" hat kurz von 10 Tausenden gesprochen - die sollten vielleicht einen Mathekurs absolvieren...
      Für Barroso und co. geht es nicht um Politik, sondern um das Wohl einer neuen Nomenklatura, die sich´s in Brüssel bequem gemacht hat. Die holt sich dann ihre Leute in Schein-Auswahlverfahren ins Boot und der Rest kann dorthin, wo der Pfeffer wächst. Im Kommunismus war das nicht anders.
      Will die europäische Bevölkerung solchen dienen?
      Denn die Hymne von Barroso und seinen Genossen ist nicht Beethovens Ode an die Freude, sondern Die Internationale:
      "Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
      Alles zu werden, strömt zuhauf!"

  14. Collector
    19. Januar 2012 14:35

    @Richard Horner
    @mike 1
    @Peter Flor
    @Oberserver
    @Wertkonservativer

    Der erschütternde Bericht einer mutigen, ungarischen Korrespondentin aus Paris kann hier heruntergeladen werden. Er bestätigt vollinhaltlich Dr. Barkis Aufruf: http://www.budapester.hu/index2.php?option=com_content&do_pdf=1 ja man wird in dieser HILFLOSEN UND VON ANFANG AN FALSCHEN IDEE das politische Hauptmerkmal der Absence-Periode erkennen und sich von ihm wie von einem unnötig gewordenen neurotischen System verabschieden (P.S.: Falls Europa erwacht. Gedanken zum Programm einer Weltmacht am Ende des Zeitalters ihrer politischen Absence, Frankfurt/Main: Suhrkamp 1994, S. 53f)

    Die Europäische Union war seit je ein reines Illuminatenprojekt, das als Etappe auf dem Weg zur "Neuen Weltordnung" konzipiert war, durch welche die Völker um ihre Souveränität gebracht werden sollten. Dazu jetzt Andreas Bracher: Europa im amerikanischen Weltsystem. Bruchstücke zu einer ungeschriebenen Geschichte des 20. Jahrhunderts. 3. Aufl. Basel 2007; derselbe: "Moloch EU und Strippenzieher Jean Monnet: Wie ein Wallstreetbanker die europäischen Staaten um ihre Souveränität brachte", in: Zeit-Fragen (Schweiz), Nr. 38/2010, S. 5f.

    Erinnert sei auch an die heftige, aber berechtigte Kritik des Tschechischen Ministerpräsidenten Vaclav Klaus vor dem Europäischen Parlament am 19. Feb. 2009. Die Kritik richtete sich gegen die Versuche der EU, die Souveränität der Mitgliedsstaaten in einer demokratie- und freiheitsgefährdenden Weise zu beschneiden: "Das heutige System des Entscheidens in der Europäischen Union ist etwas anderes, als das von der Geschichte geprüfte und in der Vergangenheit erprobte System der klassischen parlamentarischen Demokratie". Im System der EU "verkommt die Freiheit". Das Europäische Parlament hat keine legitime Grundlage, denn es gibt kein "europäisches Volk", das es vertreten könnte. Als Menschen, die einen Großteil des 20. Jh. in einem System der Unfreiheit leben mußten, reagieren wir Tschechen empfindlich auf Bestrebungen, die uns neuerlich unsere Freiheit nehmen wollen. Für Vaclav Klaus („Europa?“, Context-Verlag, Augsburg 2011) ist die Europäische Union als ganze gescheitert. Die mit der Ode an die Freude und Freiheit vielbesungene „Verbrüderung“ ist nicht eingetreten. Sie läßt sich auch „nicht künstlich organisieren“ (S. 31). Heute sind durch die EU „nicht nur Freiheit und Demokratie bedroht, sondern auch unsere Prosperität“. Demokratie ist in Brüssel „nicht realisierbar“ (S. 16): „Die Hauptfigur der EU ist nicht der Bürger sondern der Beamte“ (im Original fettgedruckt!). Er lebt „von mehr Planung, Regulierung, Kontrollierung und Koordinierung“ (S. 25) und schädigt damit die wirtschaftliche und kulturelle Entfaltung der einzelnen Länder. Demokratie funktioniert „nur auf der Ebene der Nationalstaaten“ (S. 33). Werden die Nationalstaaten durch die Bewegung zu einem „ever-closer Europe“ geschwächt, verschwindet die Demokratie.

    Aufrechte Europäer sind jene, die den Nationalstaat und seine Souveränität verteidigen. An ihnen sollten wir Österreicher uns ein Beispiel nehmen!

    • Collector
      19. Januar 2012 14:43

      Durch Computerbedienungsfehler nach dem Link-Eintrag ein paar Zeilen weggeblieben. Hier der Nachtrag:

      Die ganze Perversion der EU ist einigen Mitdiskutanten nicht bewusst. Ihnen daher ein paar Quellenhinweise:

      Prof. Wolfgang Waldstein erkennt in der EU einen schon "in seinen Grundlagen antichristlichen Entwurf", der „auf der Ideologie des atheistischen Humanismus beruht" (W.W.: Europa in der Krise: Folge eines atheistischen Humanismus", in: Diakrisis, H.3/2004, S. 157).

      Peter Sloterdijk vermutet, "falls Europa erwacht: dann wird die absurde und lustlose Nachahmung der Vereinigten Staaten von Amerika durch die Vereinigten Staaten von Europa des Strassburg-Brüsseltyps sich in kürzester Zeit erschöpfen; ja man wird in dieser HILFLOSEN UND VON ANFANG AN FALSCHEN IDEE ....

    • Collector
    • Haider
      22. Januar 2012 00:12

      @Collector
      Danke für den neuen Link. War vorher tatsächlich vergeblich unterwegs.
      Als Österreicher kann man sich nur mehr "FREMDSCHÄMEN" über das schäbige Verhalten unserer Nomenklatura gegenüber Ungarn. So wie unsere Regierung die Gesetzesvorlagen aus Brüssel einfach durch einen Kopierer laufen läßt und an die Wiener Zeitung zur Amtlichen Kundmachung weiterleitet, genauso agieren unsere Medien. Ohne Gegenrecherche, ohne Rückfrage, ja sogar ohne den eigenen Hausverstand einzuschalten, wird jeder linke Unsinn als bare Münze - ja meist als Offenbarung - angehimmelt.

  15. november (kein Partner)
    19. Januar 2012 11:32

    Dass Orbán in sozialistischer Manier die privaten Pensionsfonds verstaatlicht hat und Banken über festgelegte Wechselkurse für Fremdwährungskredite teilenteignet, ist gar nicht der Rede wert. Interessant allerdings, dass die EU erst aufheult, wenn sie die angebliche Unabhängigkeit einer Zentralbank bedroht sieht.

  16. Tertullian (kein Partner)
    19. Januar 2012 08:19

    Orban im heutigen BILD-Interview:
    gegen die "Werte" der internationalen Linken;
    für Christentum, Familie und Eigenverantwortung des Einzelnen!
    Kein Wunder, daß dagegen die EU-Tugendwächter aufstehen,
    die eine Neue Ordnung, geboren aus dem Chaos anstreben.

  17. Fogosch (kein Partner)
    19. Januar 2012 00:27

    Ungarherz muss vieles leiden,
    Steht in Hintergrund bescheiden,
    Zupft sich kleines Lied auf Zither:
    EXTRA HUNGARIAM NON ESCHT VITA!

    (Peter Hammerschlag)

  18. libertus
    18. Januar 2012 19:38

    Jeden einzelnen mutigen und "gegen den Strom schwimmenden" Appell hier könnte man auch für Österreich unterschreiben!
    Und wenn es nach den Sozialisten in Brüssel geht, dann droht uns auch noch die sogenannte "Fiskalunion". Es funktioniert nicht einmal in den einzelnen Ländern, wie soll dann der "Wasserkopf" EU den Überblick behalten, wo die dort Herrschenden doch in erster Linie mit sich selbst beschäftigt sind.

    Da braucht zum Beispiel der EU-Parlamentspräsident 14 (!) Stellvertreter, wobei es vor kurzem noch 15 waren und einer verzichtete.
    Eine aufgeblähtere Verwaltung wird man kaum noch finden und dann dürfen wir das alles großzügig finanzieren. Das wird noch heiter! :-(

  19. Martin Bauer
    18. Januar 2012 15:18

    Die Kerzerlmarschierer der EU sind in die Schranken zu weisen. Ungarn versucht es.

    Wehe jemand schert aus dieser EU-Autobahn aus.
    Für diesen steht schon der durch belgisch- französisch-deutsche Architekten gebaute Abgrund bereit. Die Leitsysteme werden durch Österreich gratis geliefert.

    Die EU im heutigen Zustand ist nur mehr noch zum Kotzen!

  20. Peter Flor
    18. Januar 2012 14:30

    Man beachte auch den Kommentar von György Konrád in der FAZ von gestern (17.1). Er ist verzweifelt wegen der derzeitigen Politik der ungarischen Regierung. Und Konrád ist wohl weder Linksextremist noch gar der EU hörig. Natürlich hat die EU ein ernstes Demokratie-Defizit (das sich übrigens nicht mit einer linken Vorherrschaft erklären läßt; denn wenn die EU Dogmen hat, so sind die eher von der neoliberalen Sorte). Und ebenso natürlich klagt sie eher gegen Kleine als gegen Große. Doch hieraus folgt nicht, daß Orbán und die Seinen lupenreine Demokraten sind.

  21. mike1
    • contra
      18. Januar 2012 19:31

      Entschuldigung, aber die Sub-Überschirft ist bereits grundfalsch!
      Orban hat ein durch die SOZIALISTEN total abgewirtschaftetes Land übernommen und versucht nun, wie bei uns im Jahre 2000, die Finanzen zu sanieren.
      Dabei wirft ihm die EU sämtliche Prügel in den Weg, zum Unterschied von Griechenland, weil er sich nicht dem EU-Diktat beugen will.

    • Johann Scheiber
      18. Januar 2012 20:22

      Lohnender als das Gekritzel von Boehm zu lesen ist es, die dazugehoerigen Leserkommentare anzusehen.

  22. RR Prof. Reinhard Horner
    18. Januar 2012 14:05

    reinhard.horner@chello.at

    Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin!

    Nicht "Gott schütze Ungarn" vor der EU, sondern der "bedeutendere Teil des ungarischen Volkes" schütze Ungarn vor Orbán u. Co.

    Die EU ist ein Projekt, das die schrankenlosen Nationalismen, die Europa und von diesem Kontinent aus wiederholt die Welt in fürchterliche Auseinandersetzungen gestürzt haben, zukunftsweisend zu überwinden trachtet und dazu mit zukunftstauglicher Weiterentwicklung auch geeignet ist. Ungarn ist der EU freiwillig beigetreten. Damit ist es in eine zweifache Verpflichtung eingetreten: a) im eigenen Land für zukunftstaugliche Entwicklungen Sorge zu tragen und b) in der EU entsprechend mitzuwirken.

    Mit dem obsoleten Rückgriff auf eine mehr als minder nationalistische Landnahme durch die Willkür einer aktuellen numerischen Mehrheitsmachtausübung wird weder das eine noch das andere gelingen.

    Ungarn selbst, die anderen EU-Mitglieder und die EU-Institutionen mögen den erforderlichen Schutz bieten! Kann Österreich hierzu als Mitanwalt des Rechts und darüber hinaus besondere brüderliche Hilfe leisten?

    • gaberl
      18. Januar 2012 14:51

      die übliche Phrasendrescherei der EU, die einem schon zum Hals heraushängt.
      Lustig ist, dass wieder einmal Belgien als Speerspitze gegen Ungarn fungiert.
      Da kann man nur sagen, liebe Belgier, kümmert euch lieber um euren zerfallenden und ebenfalls bankrotten Staat, anstatt andere über Demokratie zu belehren.
      Oder man will durch besonders strammes PC-Verhalten wieder mehr Geld in Brüssel loseisen.

  23. thomas lahnsteirer
    18. Januar 2012 12:33

    Die Unabhängigkeit der ungarischen Nationalbank ist bedroht.....
    Die Unabhängigkeit zB der französischen Nationalbank ist natürlich nicht bedroht, weil sie de facto nie eine hatte, was die roten Strolche in der EU nicht stört.
    In Ungarn ist (war) ein Roter an der Spitze der Nationalbank, der fleißig Sand ins Getriebe der Regierung Orban streute.
    Die verlogene, durch und von political correctness infizierte EU, die sich natürlich um ihre eigenen Regelungen einen Dreck schert, erpresst nun Ungarn, weil es sich der linken Einflüsse zurecht entledigen wollte.
    Breschnew läßt grüßen.

  24. mike1
    18. Januar 2012 08:57

    zitat der frau Barki:

    "Unsere Waffen sind nur das Wort, das Recht und die Europäischen Werte. Er ist deshalb schwierig, weil nicht wir, sondern die Europäische Union an einem demokratischen Defizit leidet. Wir sind der Willkür ausgeliefert, weil die Europäische Union bis heute ihrer übernommenen Verpflichtung nicht nachkommt und noch immer der Europäischen Konvention für Menschenrechte nicht beigetreten ist, sodass ihre Organe vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nicht belangt werden können.

    Nicht wir haben uns von den Europäischen Werten entfernt, sondern das Brüsseler Machtzentrum. Nicht wir leugnen die Demokratie, sondern es mangelt den Europäischen Institutionen an der demokratischen Legitimität.

    Europa ist in einer wirtschaftlichen und politischen Krise und einem moralischen Verfall."

    all diesen aussagen kann ich mich nicht anschließen, ich hätte gern eine detailreichere darstellung zu:

    - demokratisches defizit der eu
    - willkür
    - demokratische legitimität
    - politischer und moralischer verfall
    - eu entfernt sich von europäischen werten

    es ist offensichtlich, dass ungarn die europäischen verpflichtungen nicht einhält und von der eu zur ordnung gerufen werden muss - leider !

    • Wertkonservativer
      18. Januar 2012 09:21

      Hast ja auch wieder recht, Freund Mike!
      Was die Ungarn betrifft, bin ich vielleicht ein wenig zu blauäugig (hat nichts mit der FPÖ zu tun!). Man verzeihe mir!
      Und dass ich ein EU-Befürworter bin, weißt Du ja auch!

      Also - bitte - nichts für ungut, wenn Dir meine heutige Stellungnahme zum Ungarn-Thema nicht ganz behagt!

      Liebe Grüße,

      Gerhard

    • mike1
      18. Januar 2012 10:11

      lieber Gerhard !

      wir alle sind ja tolerant und akzeptieren die meinungen anderer ! ich hab kein problem mit Deinem Kommentar, ich mag ja auch die Ungarn ! nur müssen sie sich halt auch an die bekannten regeln halten, sonst gibt's ärger...

      liebe grüße

      Mike

    • brechstange
      19. Januar 2012 08:16

      Was werfen Sie den Ungarn jetzt vor, was die EU nicht auch tut?

      Die EZB räumt Frankreich unbeschränkte Kreditlinien ein, kauft Staatsanleihen sondergleichen auf, lässt Targetsalden zu, die sich gewaschen haben, usw.
      Die EZB ist am politischen Gängelband und weicht den Euro auf. Was anderes wollte Orban auch nicht?

      Wissen Sie, die EU befördert ungleichen Wettbewerb, Umverteilung, Austrocknung ganzer Regionen (nachhaltig betrachtet). Die EU ist ein Lobbyistenverein und von Organisierter Kriminalität und Korruption unterwandert (vielleicht nicht so stark wie Ungarn aber doch beträchtlich). Die EU misst mit unterschiedlichen Maßstäben und das ist früher oder später ihr Untergang.

  25. Wertkonservativer
    18. Januar 2012 08:12

    Ich habe mich persönlich wiederholt für V.Orban in die Diskussion geworfen, und unterstütze auch die Intentionen der Frau Dr.E-M.Barki aus vollem Herzen!

    Als bekennender EU-Mensch kann ich nur hoffen, dass die Brüsseler Spitzen den tapferen Ungarn nicht zu harte Knüppel vor die Füße schmeissen werden; falls dies doch eintreten sollte, wäre dies für mich eine herbe Enttäuschung und mit ein Grund, meine positive Meinung zur EU und deren Führung infrage zu stellen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  26. Observer
    18. Januar 2012 07:21

    Dr. Eva-Maria Barki kritisiert mit Recht die negativen Entwicklungen der EU und im besonderen der Zentralverwaltung. Will sie damit aber die jüngsten Entscheidungen der Orban-Administration rechtfertigen bzw. "unter den Tisch kehren"?
    Mit dem Beitritt zur Europäischen Union haben sich Ungarn - wie auch Österreich - zur Einhaltung der bestehenden Spielregeln verpflichtet. Daher gibt es nur drei Alternativen: sich damit abfinden, versuchen die Spielregeln zu ändern oder aus der Gemeinschaft austreten.
    Trotzdem:
    Isten, áldd meg a magyart!

    • Observer
      18. Januar 2012 20:15

      Die letzte Zeile übersetzt: Gott schütze Ungarn!

    • kaffka (kein Partner)
      20. Januar 2012 00:35

      @ Observer
      18. Januar 2012 20:15

      Leider ist die Übersetzung falsch. Richtig ist Gott schütze den Ungarn, oder die Ungarn, aber nicht "Ungarn"

    • Observer
      20. Januar 2012 18:46

      kaffka:
      Danke, natürlich waren "die Ungarn" als Bevölkerung gemeint. Genaugenommen der Schutz vor den undemokratischen Methoden des Herrn Orban und seinen Leuten.

  27. Johann Scheiber
    18. Januar 2012 05:42

    Das freie Europa spricht offenbar ungarisch!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung