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Alles Nazis oder was?

Pornojäger Martin Humer, seligen Angedenkens, war ein laues Lüfterl gegen die neuen, selbsternannten Nazijäger „Anonymus"! Ersterer ging wenigstens noch mit offenem Visier und persönlichem Körpereinsatz seinem Handwerk nach und stand dafür ein, während Letztere unerkannt und feige wie ein Orkan durchs Internet fegen, gezielt in Datenbanken einbrechen, um danach auf einem virtuellen Pranger (= nazi-leaks.net) sämtliche „Trophäen" als Nazis (wie die URL-Bezeichnung bewusst vermittelt) abzustempeln und sich berechtigt zu fühlen, deren volle Namen und genaue Adressen zu veröffentlichen!

Als ihr Handlanger entpuppt sich, wie nicht anders zu erwarten, eine überaus willige in- und ausländische Medienlandschaft. Hier angefangen beim ORF, der am gleichen Tag genüsslich in allen Nachrichten die Webadresse bekannt gab, obwohl es sich um Datenraub und daher um ein kriminelles Delikt handelt,  bis hin zum Standard, der die Hintermänner sogar zum Interview bittet (http://tinyurl.com/7h237tnn) und dessen Leserschaft sich in eifriger Vollstreckung übt, wie ein Teilnehmer mit Nicknamen @eatthefisch freudig mitteilt und gleichzeitig zur Nachahmung aufruft:

"Ich hoffe ich bin nicht der Einzige der ihnen heute schreibt, deshalb fasse ich mich kurz! Hab die Kundenservice Stelle übersprungen und das ganze gleich an die Meldestelle für Wiederbetätigung geschickt: ns-meldestelle@bvt.gv.at!" (Siehe auch: http://tinyurl.com/844dgwb)

Das Denunziantentum feiert fröhliche Urstände und die Vernaderer jubeln einander heftig zu, weil ihnen allseits vermittelt wird, als Gutmenschen das Recht dazu zu haben und außerdem automatisch auf der einzig richtigen Seite zu stehen. Erinnert bedrückend an unsägliche Zeiten!

Darüber hinaus wird auch noch völlig undifferenziert vorgegangen, die „Junge Freiheit" samt Gastautoren sowie Abonnenten als Nationalsozialisten verleumdet und willkürlich Existenzvernichtungen billigend in Kauf genommen. Damit kommt es sogar zu solchen Auswüchsen, dass nicht einmal vor dem über jeden Verdacht erhabenen, hochintelligenten, weltoffenen und absolut integren Journalisten Dr. Peter Scholl-Latour Halt gemacht wird – er fand sich mit seinem tatsächlichen Namen und voller Adresse auf dieser angeblichen Nazijägerseite. Wie der Chefredakteur der „Jungen Freiheit" berichtet, kommt es bereits zu Drohanrufen und Wohnungsübergriffen.

Gäbe es den geringsten Verdacht (neo-)nationalsozialistischer Umtriebe bei der „Jungen Freiheit", wäre diese Zeitung längst verboten. Selbst Wikipedia, der man nicht gerade Rechtslastigkeit vorwerfen kann (http://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freiheit), oder gar das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes lassen sich zu keiner derartigen Unterstellung hinreißen.

Man stelle sich nur das Rauschen im österreichischen Medienwald vor, würde man den Falter und seine Verfasser bzw. Abonnenten als Vertreter der gewaltbereiten, linksautonomen Szene mit Namen und Adresse öffentlich im Internet präsentieren.

Abgesehen von den Anzeigen, die es für diese Hacker als „kriminelle Vereinigung" hageln würde, müssten ORF, Standard, Österreich, Heute, News usw. vom Ende der Meinungsfreiheit sowie vom Untergang der Demokratie berichten.

Solange  „Anonymous" auf breiter Basis hofiert wird und die Gerichtsbarkeit bereits EU-weit mit unerträglichem, zweierlei Maß misst, beraubt man Justitia permanent ihrer symbolischen Waage. Und wenn zu guter Letzt die Piratenpartei in Deutschland unter „Freiheit für das Netz" diese kriminellen Cyber-Attacken versteht, möge unser Land vor einer solchen Bewegung für immer verschont bleiben.

Libertus ist der im Vorjahr weitaus am besten bewertete Poster gewesen; er hat sich freundlicherweise bereit erklärt, dem Tagebuch nun auch Gastkommentare zur Verfügung zu stellen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Glaser
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 12:28

    Vielen Dank, Libertus, für diesen Beitrag! Ich stimme Ihnen völlig zu, und finde es wichtig, das Denuntiantentum anzuprangern!

    Ohne meine Glaskugel zu bemühen, kann ich jetzt schon voraussagen, wie sich diese Seite entwickeln wird: Alles und jeder, der der linken Jagdgenossenschaft nicht in den Kram passt (Stichwort "Meinungsfreiheit") wird mit kriminellen Methoden überfallen (Einbruch in elektronische Datenverarbeitungssysteme) und die Beute an den virtuellen Pranger gestellt. Und das unter Beifall der Medienlandschaft und der (gut subventionierten) linken Vorfeldvereine.

    Eine ähnliche Taktik findet sich ja bereits auf Youtube und ähnlichen Video-Seiten. Dort werden Aussagen nicht genehmer Politiker und Amtsträger online gestellt, oft in einen falschen Kontext gesetzt, und der Lächerlichkeit preis gegeben. Aber das ist einigen nicht mehr "geleaked" genug. Jetzt müssen Fakten her, die die "Bösen" selbst unbedingt geheim halten woll(t)en. Und am Besten gleich mit Sippenhaftung (z.B. die gesamte Kundendatenbank von nicht genehmen Internet-Versandhandel).

    Jemand einer Straftat zu bezichtigen, die er nicht begangen hat, ist selbst eine Straftat (Verleumdung, üble Nachrede). Daher wird sich die Jagdgesellschaft davor hüten, Personen direkt als Nazis zu bezeichnen. Aber wie Libertus bereits sagt, der Name der Webseite ("nazi-leak") wird genügen, um die Assoziation beim Leser herzustellen. Fragt sich nur, ob die Richter diese (implizite) Verleumdung auch so sehen werden.

    Ich bin schon gespannt, wie lange es dauern wird, bis dort die Hetze gegen katholische österreichische Studentenverbindungen und deren Verbände MKV, ÖCV, ... (sicherheitshalber zähle ich die weniger bekannten nicht auf, ich will ja keine Anleitung bieten) losgeht. Ähnlich wie Scholl-Latour waren deren Mitglieder im Widerstand engagiert und viele wurden in KZs interniert und ermordet. Die ÖH macht es uns ja schon seit Jahren vor und hängt Fotos von Couleurstudenten mit der Aufforderung zur Lynchjustiz auf. Das waren meines Wissens noch (!) Burschenschaflter, aber das Bestreben die klare Grenze zu kath. österr. Studentenverbindungen zu verwischen ist ungebremst.

    In der nächsten Propagandaaussendung der ÖH und ihrer Zweigorganisationen auf jeder Uni wird die neue Internetseite aber garantiert prominent beworben.

    Jedenfalls darf diese Seite nicht einseitig bleiben! Ich plädiere daher für eine Gegenoffensive! Wie viele Nazis gibt es auf Seiten der Linken? Man denke nur an die SPÖ und den BSA, die bis lange nach dem 2. Weltkrieg ein Sammelbecken für alte Nazis waren. Auch das gehört aufgedeckt ("leak") und dort reingestellt. Wer hat Zugang zu fundierten Quellen und kann diese gut aufbereitet dort einsenden? Vielleicht sollte man die Seite auch mit Zeugnissen anderer Straftaten füttern, etwa Kinderschänder wie Cohn-Bendit, ... Ich bin ja gespannt, wie sich die linksextremen Betreiber aus der Affäre winden!

    Abschließend noch ein Schmankerl linker Scheinheiligkeit. Der ORF im Auftrag der Arbeiterkammer (help.orf.at) wettert seit heute Früh, dass Online-Händler die Daten ihrer Kunden nur ungern löschen http://help.orf.at/stories/1692731/ . Sie müssen aber letztendlich doch kleinlaut eingestehen, dass es notwendig ist, die Daten aufzuheben.

    Haben Opfer der neuen Internetseite auch ein Recht darauf, dass ihre Daten gelöscht werden? Zumal es hier tatsächlich um Anstiftung zu schwerwiegende Angriffen wie Rufschädigung und Körperverletzung geht, und nicht um die Zusendung harmloser Werbe-EMails.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 01:43

    Wie verblödet die Kampagnisierer sind, erklärt sich alleine schon aus dem 'Aufgriff' von Scholl-Latour. Der war Ende 1945 - deportiert als elsässischer Widerständler, weil seine Heimat bereits von amerikanisch-französischen Truppen erreicht war, in Klagenfurt in Gestapo Haft, kaum komfortabel untergebracht. Der Mund wurde ihm blutig geschlagen und ein paar Zähne dürfte er dort gelassen haben. Natürlich der Prototyp eines gefährlichen Nazis.
    Hat sich nach dem Krieg für die deutsch-französische Verständigung wie kaum ein anderer Reporter eingesetzt und steht politisch eben nicht links. Damit ist wiederum schon alles erklärt. Die spätgeborenen hasserfüllten Eiferer sind in ihrer Dummheit eine Seuche ...

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2012 12:19

    Irre! Mit Sicherheit werden auch viele unserer Computer von politischer Seite ausspioniert, nicht nur von Hackern - wir sind im Überwachungsstaat angekommen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGFS
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 15:49

    Freilich, alles ärgerlich, was die selbsternannten "Schützer der Demokratie" so von sich geben. Aber war das nicht absehbar?
    Macht breitet sich aus, bis sie auf eine ernstzunehmende Gegenmacht stößt. Wer ist in den letzten Jahren, besser gesagt Jahrzehnten, den "linken" (verstanden als Sammelbegriff für all jene, die Wasser predigen und Wein saufen) Kräften entgegen getreten? Hat es irgendjemand für notwendig erachtet, den falschen Anschüttungen im Allgemeinen, der Ausbreitung der "linken" Weltsicht in unseren Kindergärten, Schulen und Universitäten oder der Bemächtigung der Politik im Speziellen kraftvoll und gewillt die Stirn zu bieten?
    So wie die Sache gelaufen ist, hat jeder von uns ein kleines Stück "Verantwortung". Und deswegen wird es auch an uns allen liegen, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Sprich einen Zustand zu erkämpfen, in welchem die Macht wieder von uns ausgeht und nicht von einer sogenannten "Elite", die vollständig "verweltfremdet" ist.

  5. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 09:15

    Jossip Wissarionowitsch Dschugaschwili, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Stalin“, bezeichnete, bzw. beschimpfte seine Gegner durch die Bank als „Faschisten“.

    Seine geistigen Erben verstehen sich als „Anti-Faschisten“ und wer sich als „Antagonist“ sieht, braucht eben einen Reibebaum, sonst hat er keine Existenzgrundlage mehr.

    Wer bei der Formulierung des Begriffs „national“ von Ausfallserscheinungen heimgesucht wird und nicht über die ersten vier Buchstaben hinauskommt sollte schleunigst zum Logopäden.
    Dort werden sie geholfen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2012 11:51

    Das Anti-Nazi-Geschrei ist heute eigentlich schon derart "retro", dass einer Sau graust!

    Diese Zeit unserer Geschichte ist seit zwei Menschenaltern gelaufen, ist aus und vorbei.

    Wenn heute Menschen als Nazi oder Faschisten bezeichnet werden, kann das nur zweierlei bedeuten:
    Entweder es handelt sich - wie damals - um Verirrte, die wirren Staats- und Heilstheorien anhängen (die sind heute gottseidank in der Minderzahl),
    oder
    es sind Mitmenschen, die, aus welchen Gründen immer, von der (selbsternannten) Mehrheit der Gutmenschen in dieses unglückselige Eck gestellt werden.

    Fazit:
    ein niederträchtiges Mittel, um honorige Mitbürger, Organisationen (KV, u.a.) ins Schmuddeleck zu stellen und bei jeder Gelegenheit als Nichtdemokraten anzuprangern!

    Doch, Liebe Leute, bald wird auch dieser Schmäh nicht mehr zünden: es gibt zu viele aktuelle Probleme in unserem Land und in der Welt; und schließlich werden auch die letzten Antifaschisten den Weg des Fleisches gehen!

    (mail to: gerhard@michler.at

  7. Ausgezeichneter KommentatorUdo
    2x Ausgezeichneter Kommentar

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Glaser
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 12:28

    Vielen Dank, Libertus, für diesen Beitrag! Ich stimme Ihnen völlig zu, und finde es wichtig, das Denuntiantentum anzuprangern!

    Ohne meine Glaskugel zu bemühen, kann ich jetzt schon voraussagen, wie sich diese Seite entwickeln wird: Alles und jeder, der der linken Jagdgenossenschaft nicht in den Kram passt (Stichwort "Meinungsfreiheit") wird mit kriminellen Methoden überfallen (Einbruch in elektronische Datenverarbeitungssysteme) und die Beute an den virtuellen Pranger gestellt. Und das unter Beifall der Medienlandschaft und der (gut subventionierten) linken Vorfeldvereine.

    Eine ähnliche Taktik findet sich ja bereits auf Youtube und ähnlichen Video-Seiten. Dort werden Aussagen nicht genehmer Politiker und Amtsträger online gestellt, oft in einen falschen Kontext gesetzt, und der Lächerlichkeit preis gegeben. Aber das ist einigen nicht mehr "geleaked" genug. Jetzt müssen Fakten her, die die "Bösen" selbst unbedingt geheim halten woll(t)en. Und am Besten gleich mit Sippenhaftung (z.B. die gesamte Kundendatenbank von nicht genehmen Internet-Versandhandel).

    Jemand einer Straftat zu bezichtigen, die er nicht begangen hat, ist selbst eine Straftat (Verleumdung, üble Nachrede). Daher wird sich die Jagdgesellschaft davor hüten, Personen direkt als Nazis zu bezeichnen. Aber wie Libertus bereits sagt, der Name der Webseite ("nazi-leak") wird genügen, um die Assoziation beim Leser herzustellen. Fragt sich nur, ob die Richter diese (implizite) Verleumdung auch so sehen werden.

    Ich bin schon gespannt, wie lange es dauern wird, bis dort die Hetze gegen katholische österreichische Studentenverbindungen und deren Verbände MKV, ÖCV, ... (sicherheitshalber zähle ich die weniger bekannten nicht auf, ich will ja keine Anleitung bieten) losgeht. Ähnlich wie Scholl-Latour waren deren Mitglieder im Widerstand engagiert und viele wurden in KZs interniert und ermordet. Die ÖH macht es uns ja schon seit Jahren vor und hängt Fotos von Couleurstudenten mit der Aufforderung zur Lynchjustiz auf. Das waren meines Wissens noch (!) Burschenschaflter, aber das Bestreben die klare Grenze zu kath. österr. Studentenverbindungen zu verwischen ist ungebremst.

    In der nächsten Propagandaaussendung der ÖH und ihrer Zweigorganisationen auf jeder Uni wird die neue Internetseite aber garantiert prominent beworben.

    Jedenfalls darf diese Seite nicht einseitig bleiben! Ich plädiere daher für eine Gegenoffensive! Wie viele Nazis gibt es auf Seiten der Linken? Man denke nur an die SPÖ und den BSA, die bis lange nach dem 2. Weltkrieg ein Sammelbecken für alte Nazis waren. Auch das gehört aufgedeckt ("leak") und dort reingestellt. Wer hat Zugang zu fundierten Quellen und kann diese gut aufbereitet dort einsenden? Vielleicht sollte man die Seite auch mit Zeugnissen anderer Straftaten füttern, etwa Kinderschänder wie Cohn-Bendit, ... Ich bin ja gespannt, wie sich die linksextremen Betreiber aus der Affäre winden!

    Abschließend noch ein Schmankerl linker Scheinheiligkeit. Der ORF im Auftrag der Arbeiterkammer (help.orf.at) wettert seit heute Früh, dass Online-Händler die Daten ihrer Kunden nur ungern löschen http://help.orf.at/stories/1692731/ . Sie müssen aber letztendlich doch kleinlaut eingestehen, dass es notwendig ist, die Daten aufzuheben.

    Haben Opfer der neuen Internetseite auch ein Recht darauf, dass ihre Daten gelöscht werden? Zumal es hier tatsächlich um Anstiftung zu schwerwiegende Angriffen wie Rufschädigung und Körperverletzung geht, und nicht um die Zusendung harmloser Werbe-EMails.


alle Kommentare

  1. Udo (kein Partner)
    • Reinhard (kein Partner)
      14. Januar 2012 09:36

      ...und greifen zum Mittel des Verbots.
      Scheinbar ist niemand auf dieser Welt willens und/oder in der Lage, sich mit dem Phänomen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Zu ähnlich sind anscheinend dessen Auswüchse jenen anderer, bis heute hofierter Gesellschaftsformen. Zu groß ist wohl die Angst, nach dem Öffnen des Deckels festzustellen, dass die braune Suppe aus den gleichen Zutaten gekocht wurde wie die rote oder jeglicher anderer Diktatur, politisch wie religiös.

    • Udo (kein Partner)
      14. Januar 2012 11:45

      @Reinhard
      Da bin ich, wie schon des öfteren , ganz bei Ihnen.
      (So diesmal kommt mir keiner dazwischen)

    • kommissario (kein Partner)
      14. Januar 2012 16:11

      @Reinhard

      Auf den Punkt gebracht, BRAVO!

  2. DerTurm
    10. Januar 2012 11:23

    Linke sind nicht zimperlich, wenn es um den "Krieg gegen ihre Feinde" geht...

    Den Terrorismus der "armen unschuldigen Tierschützer" gegen Kleiderbauer kennen wir ja zu gut: http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=767

    Von Arbeitskollegen meiner Frau wurden rund um ihren Wohnort Steckbriefe mit Telefonnummer aufgehängt, mit der Aufforderung, diese anzurufen und gegen Tierversuche ihrer Arbeitgeber (diese finden allerdings in den USA statt, und sind gesetzlich vorgeschrieben) zu protestieren.

    Ich habe bis vor einem Jahr in einem Blog geschrieben, dessen Thema die Auswüchse des Ökowahns (inklusive der Lüge um die Katastrophe der globalen Erwärmung) war. Aufgrund des Impressumszwanges musste der Initiator des Blogs seine Kontaktdaten angeben, was Ökoterroristen dazu genutzt haben, ihn mit Propaganda, Werbung und Zeitschriften (inklusive gefälschten Bestellungen) zuzumüllen. Als die nächtlichen Anrufe Überhand nahmen, hat er schließlich entnervt das Handtuch geworfen.

    Linksterrorismus ist wieder zu einem ernsten Problem geworden, die Justiz sieht das leider anders...

    • contra
      10. Januar 2012 21:09

      Auch linke Gewalttaten steigen in den Statistiken wesentlich mehr an als rechte, das wird jedoch von den Medien geflissentlich verschwiegen.

  3. Reinhard (kein Partner)
    10. Januar 2012 09:25

    Wann kommt endlich die Jubelschlagzeile: "Anonyme Einbrecher haben ein Schmuckgeschäft ausgeraubt - endlich wird die Unsicherheit der Edelmetallverwahrung aufgezeigt und endlich wird den schmierigen Geschäftmeachern ihr Reichtum entrissen!"

    Wie man es richtig macht? Die Internetterroristen von "Anonymous" plündern Konten mittelständischer Bürger, Angestellter und Pensionisten über deren Kreditkarte und überweisen dann ein paar Prozent davon an "mildtätige Organisationen" - schon werden sie von den Gutmenschen in orgiastischem Freudentaumel als "moderne Robin Hoods" gefeiert anstatt als widerliche Schwerkriminelle gejagt.
    Dann plündern sie Datenbanken mit privaten Daten und nutzen ein paar davon zur Denunziation, und schon feiern die gleichen Gutmenschen sie als "Aufdecker", ohne darüber nachzudenken, was wohl mit den anderen privaten Daten so geschieht.
    Die Netzterroristen sind gewieft, sie wissen, wie man es macht: Den Pöbel bedienen, die Medien schonen (was es da zu holen gäbe...) und schon kann man jedes Verbrechen begehen, denn das ist linke Intention: Jedes Verbrechen, egal ob Raub, Sachbeschädigung, Rufmord, Psychoterror, Gewalt oder gar Mord, ist legitim, wenn es der Sache gilt, die als "Gut" postuliert wird.

    • Udo (kein Partner)
      14. Januar 2012 11:56

      Besonders im letzten Satz steckt soviel Wahrheit und Weisheit, die sich aber leider dem Großteil der Bevölkerung nie erschließen wird.
      Ich würde allerdings zu Gewalt oder gar Mord unbedingt auch Massenmord anführen, a la Che, Stalin und Genossen, denen stellt man sogar heute nachträglich Denkmäler auf.
      So deppert samma schon.

  4. idefix (kein Partner)
    09. Januar 2012 23:30

    @november

    Vor allem wäre wichtig, endlich einmal zwischen rechts, rechtsradikal und nationalsozialistisch zu unterscheiden.
    Von Links wird alles in einen Topf geworfen, um Feindbilder besser aufzubauen.
    Diese Gehirnwäsche greift leider immer besser.

    • Konrad Loräntz
      10. Januar 2012 14:26

      Kennen Sie den Autor Stefan Scheil ? (nebst vielen anderen).
      Vielleicht wäre die Unterscheidung zwischen Wahrheit und Propaganda auch nicht ganz unwichtig.

  5. november (kein Partner)
    09. Januar 2012 15:13

    Ich habe Wikileaks und deren Nachahmer unterstützt, als es darum ging, angebliche Regierungsgeheimnisse zu veröffentlichen. Die Vertreter unseres Staates sind uns verantwortlich, und so ist es nur legitim, dass wir über deren Aktivitäten ungefiltert informiert werden. Umso mehr, wenn der Staat immer mehr Information von uns Bürgern sammeln möchte.

    Was Anonymous jetzt abzieht, geht nicht mehr in Ordnung. Wer sind diese nichtgenannten Leute, die sich anmaßen, über richtig und falsch urteilen zu können und Privatpersonen als (teils nur vermeintliche) Rechtsradikale und Nazis bloßzustellen? So sehr rechtsextreme Ideologie zuwieder ist, so sehr muss man auch dieses Denuntiantentum ablehnen. Das hat mit Offenheit und Demokratie nichts zu tun.

    • november (kein Partner)
    • kakadu
      10. Januar 2012 15:06

      @november

      Wobei noch zu beachten ist, daß es sich sowohl bei der Unterstellung als auch beim Datenklau um strafrechtliche Tatbestände handelt und somit die Staatsanwaltschaft dringend gefordert ist.

  6. GFS
    07. Januar 2012 15:49

    Freilich, alles ärgerlich, was die selbsternannten "Schützer der Demokratie" so von sich geben. Aber war das nicht absehbar?
    Macht breitet sich aus, bis sie auf eine ernstzunehmende Gegenmacht stößt. Wer ist in den letzten Jahren, besser gesagt Jahrzehnten, den "linken" (verstanden als Sammelbegriff für all jene, die Wasser predigen und Wein saufen) Kräften entgegen getreten? Hat es irgendjemand für notwendig erachtet, den falschen Anschüttungen im Allgemeinen, der Ausbreitung der "linken" Weltsicht in unseren Kindergärten, Schulen und Universitäten oder der Bemächtigung der Politik im Speziellen kraftvoll und gewillt die Stirn zu bieten?
    So wie die Sache gelaufen ist, hat jeder von uns ein kleines Stück "Verantwortung". Und deswegen wird es auch an uns allen liegen, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Sprich einen Zustand zu erkämpfen, in welchem die Macht wieder von uns ausgeht und nicht von einer sogenannten "Elite", die vollständig "verweltfremdet" ist.

  7. Tertullian (kein Partner)
    07. Januar 2012 14:48

    was ist ein "Nazi"?
    Jemand der für intakte Verhältnisse in allen Lebensbereichen eintritt, grundorientiert an der chrtistlichen Morallehre?
    Wenn dem so ist, dann zählen sich möglicherweise viele dazu???

  8. Johann Glaser (kein Partner)
    07. Januar 2012 12:28

    Vielen Dank, Libertus, für diesen Beitrag! Ich stimme Ihnen völlig zu, und finde es wichtig, das Denuntiantentum anzuprangern!

    Ohne meine Glaskugel zu bemühen, kann ich jetzt schon voraussagen, wie sich diese Seite entwickeln wird: Alles und jeder, der der linken Jagdgenossenschaft nicht in den Kram passt (Stichwort "Meinungsfreiheit") wird mit kriminellen Methoden überfallen (Einbruch in elektronische Datenverarbeitungssysteme) und die Beute an den virtuellen Pranger gestellt. Und das unter Beifall der Medienlandschaft und der (gut subventionierten) linken Vorfeldvereine.

    Eine ähnliche Taktik findet sich ja bereits auf Youtube und ähnlichen Video-Seiten. Dort werden Aussagen nicht genehmer Politiker und Amtsträger online gestellt, oft in einen falschen Kontext gesetzt, und der Lächerlichkeit preis gegeben. Aber das ist einigen nicht mehr "geleaked" genug. Jetzt müssen Fakten her, die die "Bösen" selbst unbedingt geheim halten woll(t)en. Und am Besten gleich mit Sippenhaftung (z.B. die gesamte Kundendatenbank von nicht genehmen Internet-Versandhandel).

    Jemand einer Straftat zu bezichtigen, die er nicht begangen hat, ist selbst eine Straftat (Verleumdung, üble Nachrede). Daher wird sich die Jagdgesellschaft davor hüten, Personen direkt als Nazis zu bezeichnen. Aber wie Libertus bereits sagt, der Name der Webseite ("nazi-leak") wird genügen, um die Assoziation beim Leser herzustellen. Fragt sich nur, ob die Richter diese (implizite) Verleumdung auch so sehen werden.

    Ich bin schon gespannt, wie lange es dauern wird, bis dort die Hetze gegen katholische österreichische Studentenverbindungen und deren Verbände MKV, ÖCV, ... (sicherheitshalber zähle ich die weniger bekannten nicht auf, ich will ja keine Anleitung bieten) losgeht. Ähnlich wie Scholl-Latour waren deren Mitglieder im Widerstand engagiert und viele wurden in KZs interniert und ermordet. Die ÖH macht es uns ja schon seit Jahren vor und hängt Fotos von Couleurstudenten mit der Aufforderung zur Lynchjustiz auf. Das waren meines Wissens noch (!) Burschenschaflter, aber das Bestreben die klare Grenze zu kath. österr. Studentenverbindungen zu verwischen ist ungebremst.

    In der nächsten Propagandaaussendung der ÖH und ihrer Zweigorganisationen auf jeder Uni wird die neue Internetseite aber garantiert prominent beworben.

    Jedenfalls darf diese Seite nicht einseitig bleiben! Ich plädiere daher für eine Gegenoffensive! Wie viele Nazis gibt es auf Seiten der Linken? Man denke nur an die SPÖ und den BSA, die bis lange nach dem 2. Weltkrieg ein Sammelbecken für alte Nazis waren. Auch das gehört aufgedeckt ("leak") und dort reingestellt. Wer hat Zugang zu fundierten Quellen und kann diese gut aufbereitet dort einsenden? Vielleicht sollte man die Seite auch mit Zeugnissen anderer Straftaten füttern, etwa Kinderschänder wie Cohn-Bendit, ... Ich bin ja gespannt, wie sich die linksextremen Betreiber aus der Affäre winden!

    Abschließend noch ein Schmankerl linker Scheinheiligkeit. Der ORF im Auftrag der Arbeiterkammer (help.orf.at) wettert seit heute Früh, dass Online-Händler die Daten ihrer Kunden nur ungern löschen http://help.orf.at/stories/1692731/ . Sie müssen aber letztendlich doch kleinlaut eingestehen, dass es notwendig ist, die Daten aufzuheben.

    Haben Opfer der neuen Internetseite auch ein Recht darauf, dass ihre Daten gelöscht werden? Zumal es hier tatsächlich um Anstiftung zu schwerwiegende Angriffen wie Rufschädigung und Körperverletzung geht, und nicht um die Zusendung harmloser Werbe-EMails.

  9. Observer
    07. Januar 2012 12:09

    Es ist unbestritten, dass die Nazi-Herrschaft bis 1945 über Europa viel Unheil angerichtet hatte. Wir schreiben nun aber 2012, da gehört diese Sache nur mehr in die Geschichtsbücher!

    Die nun mit früheren NS-Parolen herumlaufenden Wirrköpfe sind alle erst viel später geboren und haben von dem seinerzeitigen Terror keine Ahnung. Ihr Ziel ist es nur, das bestehende System zu sprengen. Mit den alten Natinalsozialistischen Idee haben sie meist wenig zu tun (wenn sie vielleicht auch verherrlicht wird), daher sollten sie auch eine neue Bezeichnung finden. Die sog. Wiederbetätigkeitsgesetze sind hinfällig, denn das übrige Gesetzeswerk ist völlig ausreichend, um diese Dummköpfe zu bestrafen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. Januar 2012 13:04

      Mein Versuch, die natürliche und im Genom des Menschen verankerte "nationale Denkweise" fürderhin als "ethnische Solidarität" zu bezeichnen dürfte zum Scheitern verurteilt sein.

      Zwei Fremdworte, vor allem das letztere, überfordern anscheinend die Aufnahmefähigkeit der Durchschnitts-Mitmenschen.

      Merke: "Solidarität" ist ein 'kleinräumiges Phänomen'. (O-Ton Fredmund Malik)

      Wer versucht, mit der ganzen Welt solidarisch zu sein wird scheitern, es sei denn, er verschafft sich durch das Hochgefühl kollektiver Dummheit persönliche Befriedigung.

    • Observer
      07. Januar 2012 20:45

      Neppomuck:
      In Ihrem Subkommentar erkenne ich keine Entgegung zu meinen Ausführungen, vielmehr sehe ich es als Ergänzung. Auch ich anerkenne eine natürliche nationale Denkweise in den meisten Menschen.

  10. Neppomuck (kein Partner)
    07. Januar 2012 09:15

    Jossip Wissarionowitsch Dschugaschwili, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Stalin“, bezeichnete, bzw. beschimpfte seine Gegner durch die Bank als „Faschisten“.

    Seine geistigen Erben verstehen sich als „Anti-Faschisten“ und wer sich als „Antagonist“ sieht, braucht eben einen Reibebaum, sonst hat er keine Existenzgrundlage mehr.

    Wer bei der Formulierung des Begriffs „national“ von Ausfallserscheinungen heimgesucht wird und nicht über die ersten vier Buchstaben hinauskommt sollte schleunigst zum Logopäden.
    Dort werden sie geholfen.

    • Konrad Loräntz
      07. Januar 2012 18:36

      Die Ironie ist, ich hoffe es hier schreiben zu dürfen, dass sich die N-a-z en als die besseren Sozialisten betrachteten - Stichwort Volkswagen. Wie immer man das heute sieht.

    • fenstergucker
      07. Januar 2012 19:40

      @Konrad Loräntz

      Und daß es den Sozialisten gelungen ist, sie den Rechten unterzujubeln!

    • Gerhard Pascher
      07. Januar 2012 20:47

      fenstergucker:
      ich darf Sie daran erinnern, dass nach dem WK II viele "Ehemalige" bei den Sozialisten eine neue Heimat gefunden haben und dort auch gerne aufgenommen wurden.

    • fenstergucker
      07. Januar 2012 22:21

      @Gerhard Pascher

      Keine Frage, deshalb finde ich auch den "running gag" von @Neppomuck um 12:50 Uhr einfach genial.

  11. Helmut Oswald
    07. Januar 2012 01:43

    Wie verblödet die Kampagnisierer sind, erklärt sich alleine schon aus dem 'Aufgriff' von Scholl-Latour. Der war Ende 1945 - deportiert als elsässischer Widerständler, weil seine Heimat bereits von amerikanisch-französischen Truppen erreicht war, in Klagenfurt in Gestapo Haft, kaum komfortabel untergebracht. Der Mund wurde ihm blutig geschlagen und ein paar Zähne dürfte er dort gelassen haben. Natürlich der Prototyp eines gefährlichen Nazis.
    Hat sich nach dem Krieg für die deutsch-französische Verständigung wie kaum ein anderer Reporter eingesetzt und steht politisch eben nicht links. Damit ist wiederum schon alles erklärt. Die spätgeborenen hasserfüllten Eiferer sind in ihrer Dummheit eine Seuche ...

  12. zauberlehrling
    06. Januar 2012 14:04

    Ganz so stumpf ist die Nazikeule nicht. Schließlich handelt es sich dabei um einen strafbaren Tatbestand. Wie der ORF und diverse Printmedien berichten, sind die 4 Polizisten sowie der FPÖ-Politiker bereits aktenkundig, obwohl dieses ominöse Versandhaus nicht einmal vom DÖW als nationalsozialistisch eingestuft wird.
    Der "Kampf gegen Rechts".funktioniert äußerst zuverlässig.

    http://derstandard.at/1325485679965/Kunden-Liste-FPOe-Abgeordneter-Venier-bestreitet-Einkauf-bei-Thor-Steinar

  13. Brigitte Imb
    06. Januar 2012 12:19

    Irre! Mit Sicherheit werden auch viele unserer Computer von politischer Seite ausspioniert, nicht nur von Hackern - wir sind im Überwachungsstaat angekommen.

  14. Wertkonservativer
    06. Januar 2012 11:51

    Das Anti-Nazi-Geschrei ist heute eigentlich schon derart "retro", dass einer Sau graust!

    Diese Zeit unserer Geschichte ist seit zwei Menschenaltern gelaufen, ist aus und vorbei.

    Wenn heute Menschen als Nazi oder Faschisten bezeichnet werden, kann das nur zweierlei bedeuten:
    Entweder es handelt sich - wie damals - um Verirrte, die wirren Staats- und Heilstheorien anhängen (die sind heute gottseidank in der Minderzahl),
    oder
    es sind Mitmenschen, die, aus welchen Gründen immer, von der (selbsternannten) Mehrheit der Gutmenschen in dieses unglückselige Eck gestellt werden.

    Fazit:
    ein niederträchtiges Mittel, um honorige Mitbürger, Organisationen (KV, u.a.) ins Schmuddeleck zu stellen und bei jeder Gelegenheit als Nichtdemokraten anzuprangern!

    Doch, Liebe Leute, bald wird auch dieser Schmäh nicht mehr zünden: es gibt zu viele aktuelle Probleme in unserem Land und in der Welt; und schließlich werden auch die letzten Antifaschisten den Weg des Fleisches gehen!

    (mail to: gerhard@michler.at

    • zauberlehrling
      06. Januar 2012 14:32

      Zieht halt lediglich u. a. solche Konsequenzen nach sich:

      http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,643485

    • Konrad Loräntz
      07. Januar 2012 18:26

      Bei Vielem stimme ich mit Ihnen überein, aber nicht mit dem letzten Satz. Die Antifa hat sich aus der Synthese von verständlichem Streben nach Neubeginn nach dem Kriege und der nichtendenwollenden sowjetischen Propaganda zu einer mächtigen Religion entwickelt, die allüberall ihre Gralshüter postiert hat. Dies führt dazu, dass Alle und Alles was nicht eindeutig links (und somit per definitionem anti-faschistich) ist, im Meinungswettstreit einbeinig Fußball spielt. Nennen Sie mir bitte eine wirklich "konservative" Zeitung (von der Weltwoche vielleicht mal abgesehen) ! Oder erinnern Sie sich, wie die Sarrazin-Debatte ablief/abläuft ! Aus Sicht der "Guten" ist ja jeder, der dieses Buch besitzt und nicht öffentlich verbrennt ein N--a--.... Selbst als Leser dieses Blogs ist man ja für manche schon verdächtig. Da beneidet man fast jene die unbeschadet Sowjetsterne auf ihre Theater heften oder Moskauer Boden küssen können.
      Tja, wie schon Adorno, der alte Zyniker sagte: "Es gibt kein wirkliches Leben im Falschen".

      PS: Anderswo nennt man Hacker einfach Terroristen. Keine Einwände meinerseits.
      http://diepresse.com/home/techscience/internet/sicherheit/721942/Israel-droht-saudiarabischen-Hackern?_vl_backlink=/home/index.do

    • fenstergucker
      07. Januar 2012 19:49

      @Konrad Loräntz

      Absolute Zustimmung!

      *********!

    • Adlerauge (kein Partner)
      08. Januar 2012 15:36

      @zauberlehrling

      Ich warte auf die unabhängige Berichterstattung des ORF über diese Sauerei.
      Bis dahin stelle ich mir die Schlagzeilen vor, wenn das FPÖ-Sympathisanten bei Rot oder Grün verbrochen hätten.





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