Her mit der Marie!

Die Erkenntnis, wonach die europäische Schuldenkrise für die Mehrheit der Bürger Wohlstandsverluste nach sich ziehen wird, hat mittlerweile auch in den trüben Niederungen der österreichischen Innenpolitik Einzug gehalten. Die Suche nach den Schuldigen konnte von den „Sozen in allen Parteien“ (Originalton Finanzministerin Fekter) Gottlob bereits erfolgreich abgeschlossen werden: Spekulanten. Klar, wer sonst? Da die Suche nach Nichtsozialisten in den Reihen der politischen Klasse Österreichs vergebliche Liebesmüh´ bedeutet, ist die Sache damit auch schon entschieden.

Die derzeit sogar von der Boulevardpresse geforderten „Sparpakete“ des Staates bedeuten daher nicht zuallererst, Staatsausgaben zurückzufahren, sondern sie münden traditionell in einem weiteren Griff ins Portemonnaie jener Menschen, die es wagen, sich über den Einkommensdurchschnitt zu erheben. Steht zur Zeit eines vermeintlich erhöhten Finanzbedarfs des Fiskus auch noch die Kür von „Arbeitnehmervertretern“ an, ist rüde Klassenkampfrhetorik angesagt.

Von den Bonzen der SPÖ ist der leidgeprüfte Bürger seit Jahr und Tag nichts anders gewöhnt. Ihr gegen „Reiche“ und „Spekulanten“ gerichteter Furor ist Parteiprogramm. Aus den Reihen einer immer noch als „konservativ“ oder „bürgerlich“ bezeichneten Partei wie der ÖVP, würde man derlei Einlassungen dagegen nicht unbedingt erwarten.

Die Bundesobfrau des ÖAAB, Johanna Mikl-Leitner, setzte auf dem zurückliegenden Bundeskongress ihrer Organisation in dieser Hinsicht neue Maßstäbe. Bereits einige Tage zuvor hatte sie sich von der Parteilinie, die da lautet „Keine neuen Steuern“ abgesetzt, als sie eine „Solidarabgabe für Spitzenverdiener“ ab Euro 500.000,- Jahresgage forderte. Fünf Prozent Steuerzuschlag sollten es sein – zeitlich begrenzt – und zwar „…bis wir aus dem Gröbsten raus sind“. Dieser edle, dem weiteren Ausbau der sozialen Gerechtigkeit geweihte Plan, beträfe weniger als 3.000 Bürger der Republik und dürfte folglich kaum mehr einbringen, als man hierzulande einen „Nasenrammel“ zu nennen pflegt.

Daher verschärfte die wackere Arbeitnehmervertreterin nun die Gangart. Die Eingangsschranke für den „Soli“ wurde auf nur noch Euro 300.000,- abgesenkt, was die angepeilte Opferzahl auf circa 7500 Personen erhöht. In drohendem Tonfall und mit verkniffenem Gesicht (Video ansehen!) redet sie nicht lange um den heißen Brei herum, sondern spricht – zum Gaudium von Roten und Hauptstrommedien – den Klassenfeind direkt an, indem sie wörtlich fordert: „Her mit der Marie!“

Bei der „Marie“ handelt es sich um einen Begriff aus dem Rotwelschen, also der Gaunersprache, und meint Geld. Nun bewegt sich das Niveau der heimischen Politik nicht erst seit diesem unsäglichen Auftritt auf der Höhe des absoluten Nullpunkts. Immerhin haben wir ja auch schon eine „Hacklerregelung“ im Pensionsrecht (Hackler ist eine abfällige Bezeichnung für Arbeiter) – ein Gossenausdruck, der heute mit größter Selbstverständlichkeit in Bundesgesetze Einzug gehalten hat.

Was diesem Fall einer gefährlichen Drohung besondere Bedeutung verleiht, ist der Umstand, dass Frau Mikl-Leitner nicht nur Chefin des einflussreichen Proletenflügels der ÖVP ist, sondern zugleich auch Bundsinnenministerin. Wenn sich die Kommandantin der austriakischen Ordnungsmacht gegenüber rechtschaffenen Bürgern des Landes desselben Tonfalls bedient, den auch der nächstbeste Straßenräuber anschlüge, dann hört sich der Spaß auf.

In einem Rechtsstaat wäre diese Person nach einem solchen Auftritt rücktrittsreif.

Die von den Beschwichtigungsregimentern ihrer Partei sofort gestreute Entschuldigung, es habe sich ja nur um ein Signal an die Basis gehandelt, das anlässlich der anstehenden Bestätigung im Amt der ÖAAB-Obfrau abgesendet wurde, ist eine Zumutung. Dass der vor laufender Kamera getätigte Spruch von den anwesenden Delegierten mit heftigem Beifall quittiert wurde, spricht Bände (Mikl-Leitner wurde mit Ostblockmehrheit in ihrem Amt bestätigt).

Ob das Einkommenslimit nun bei drei- oder fünfhunderttausend Euro liegen sollte; ob sich der Tarifzuschlag auf drei, fünf oder zehn Prozent beliefe, ist unerheblich. Es handelt sich in jedem Fall um pure Willkür, die dadurch nicht gemildert wird, dass die Zahl der zu erwartenden Opfer klein ist. Darüber hinaus ist – einmal mehr – festzuhalten, dass die Probleme des Staates nicht aus zu geringen Einnahmen resultieren (Österreich ist ja längst Fiskalweltmeister!), sondern aus zu hohen Ausgaben.

Dass Frau Mikl-Leitner gelernte Pädagogin ist, den größten Teil ihres Berufslebens in geschützten Werkstätten verbracht und von Steuergeld gelebt hat, passt ins Bild. Hier tobt das pure Ressentiment einer vermeintlich zu kurz Gekommenen gegen Personen, die es außerhalb politischer Seilschaften zu etwas gebracht haben. Ekelhaft!

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2011 07:32

    Vermutlich hat damit die neue Chefin des Proletenflügels ihre Abwrackung als Ministerin eingeleitet. Dafür sei ihr gedankt!

    Diese ahnungslose geistig Schwerstbehinderte weiß natürlich nicht, was sie da in Gang setzt. Wenn der Raubzug lukrativ sein soll, dann wird die "Opferzahl" noch bedeutend erhöht werden müssen, was soviel heißt, dass eine Massenabsetzbewegung nach Rechts eingeleitet wird.
    Links wird die VP nichts erben, aber nach Rechts alles verlieren.

    Die Volkspartei spaltet das Volk in zwei Lager, schaltet sich selbst aus und bereitet den Weg in den Bürgerkrieg.

    Hochverrat und Selbstmord gleichzeitig. Alle Achtung!

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2011 08:55

    Die ÖVP enttäuscht uns nicht - feige Mainstream Sprüchleins im Stile der Salonboschewiken, die dieses Land seit dreißig, vierzig Jahren fest im Griff haben.
    Nur die allerdümmsten Kälber, wählen ihre Schlächter selber.
    Die realsozialistischen Enteignungsverbrechen rufen nach einem großen Gericht.
    Es sind Verbrechen gegen Volk und Freiheit, die von der herrschenden Politiker Klasse begangen werden - die Tüchtigen, Sparsamen und Fleißigen enteignen, um den Import von Massen deprivierter und unkultivierter, unanpassungswilliger und nutzloser Migranten zu fördern. Schuld- und Zinsknechtschaft bis in die dritte Generation und rote Sprüche, sonst können diese Leute gar nichts. Merken die eigentlich nicht, wie sehr der Topf mittlerweile am überkochen ist ?

  3. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2011 04:16

    Begriffsbildung einst und heute:
    Weiteres Geld-Hinauswerfen zu Lasten von Leistungsträgern = "einnahmensseitige Sparmaßnahmen" (Zitat Heinisch-Hosek)
    Verantwortungsbewußte Sparer und Konsumverzichter = "Reiche" (somit selbstverständlich zu Enteignende)
    Zu Mehrleistung, Höher-Qualifikation, verzögerten Erwerbseintritt und risikobereite = "Besserverdiener" (somit selbstverständlich steuermaximierend Auszuquetschende und aller Transfers zu Entziehende)
    Taugenichtse (in diesem Fall keine Verallgemeinerung) = „sozial Schwache“
    Voraussehbare Folgen selbstgewählter Lebenskonzeption = „Armutsfalle“
    Robin-Hood-Attitüde des moralisch verbrämten Ausraubens Ungefragter = „Soziale Gerechtigkeit“
    Gewissenlosigkeit im maßlosen Umverteilen = „Soziales Gewissen“

    Einen Einwand habe ich allerdings zum sonst wie immer trefflichen Artikel des hochgeschätzten Herrn Tögel: Pädagogen arbeiten NICHT in „geschützten Werkstätten“. Man frage jüngere Lehrer, denen bestenfalls 1-Jahresverträge angeboten werden, um deren Verlängerung sie bangen, oder Uni-„Junglehrer“ in brisanten Beschäftigungsverhältnissen. Beides lässt vernünftige Lebensplanung kaum zu. Dass die „allseits geschützte Position des öffentlich Bediensteten weitverbreitete Allgemein(fehl-)meinung ist“, macht den ungeprüften Mythos nicht wahrer.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2011 11:49

    Wenn man die Fehlbezeichnung "Hacklerregelung" bei den Pensionen auf die Aussagen der Frau Mikl-Leitner umlegt, dann droht die neue Steuerlast nicht nur den Reichen, sondern dem gesamten Mittelstand, den die ÖVP vorgibt zu schützen.

    Und sollten die Schwarzen diesen ureigensten SPÖ-Ideen irgendwelchen Widerstand entgegensetzen, wird man sie immer an diesen unglückseligen Worten der Frau Mikl-Leitner messen. Daran sollte die Frau erkennen, was sie damit angerichtet hat, nämlich einen nachhaltigen Schaden für kurz(sichtig)en Populismus = für die ÖVP eine Politikerin zum Abtreten!

  5. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2011 19:50

    reinhard.horner@chello.at

    Eine entbehrliche Frau

    Der Pöbelton der Frau Mikl-Leitner dient der Selbstcharakterisierung dieser "großen Tochter" ausreichend. Schade um den ÖAAB!

  6. Ausgezeichneter KommentatorKomma
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2011 16:39

    Eben hörte ich die Pressekonferenz von Merkel und Sarkozy. "Her mit der Marie" ist nicht bloß der Spruch des Proletenflügels der ÖVP, sondern jetzt auch das Motto der Eurozone. Jetzt dürfen wir nicht einmal mehr mitbestimmen, wohin uns in EFSF/ESM einzuzahlendes Geld fließt. Einstimmige Beschlüsse sind nicht mehr notwendig, die Mehrheit von 85% zählt. Uns soll der letzte Rest an Souveränität genommenwerden.

    Geplant ist nicht nur ein Ermächtigungs- sondern ein Entmächtigungsgesetz. Wer da von unseren Regierungs- und Volksvertretern m itmacht, gehört gehängt!


alle Kommentare

  1. Bobbi (kein Partner)
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  8. Rado (kein Partner)
    08. Dezember 2011 11:41

    Zum Schlussatz:
    Eine Pädagogin? Dieser Trampel?
    Nicht einmal formell ist Mikl Leitner vermutlich eine Pädagogin. In ihrem offiziellen Lebenslauf war sie das nur ein Jahr lang, und das vermutlich unter Ausreizung aller Moglichkeiten des Aufrundens. Den rest ihres Berufslebens diente sie der Partei.

    • logiker2
      09. Dezember 2011 14:36

      schon eigenartig, wie schnell sich Quotendussis selbst disqualifizieren, aber wie soll sie`s verstehen, hat sie doch tossenden Applaus geerntet.

  9. Mel Haring (kein Partner)
    07. Dezember 2011 18:32

    Gibt es eigentlich irgendeine ÖVP-Frau ohne so einen komisch-linkslastigen Doppelnamen? Mikl-Leitner, Rauch-Kallat, Bandion-Ortner, ...

    Ach ja, Gehrer fällt mir ein. Und verglichen mit dem jetzigen Kasperltheater war sie doch nicht mal so schlecht, oder?

  10. Tertullian (kein Partner)
    07. Dezember 2011 15:03

    propagandafront.de

  11. Susanna (kein Partner)
    07. Dezember 2011 12:05

    Eigentlich schade, dass nicht schon Kreisky "Her mit der Marie!" gerufen hat, denn dann hätten vielleicht schon damals manche Menschen begriffen, worum es bei der selbstgerechtigkeitstriefenden Umverteilung, beim weihnachtsmann- und landesvaterhaften Ausgießen von vermeintlichen Wohltaten von Anfang an wirklich gegangen ist!

  12. RR Prof. Reinhard Horner
    05. Dezember 2011 19:50

    reinhard.horner@chello.at

    Eine entbehrliche Frau

    Der Pöbelton der Frau Mikl-Leitner dient der Selbstcharakterisierung dieser "großen Tochter" ausreichend. Schade um den ÖAAB!

  13. Komma
    05. Dezember 2011 16:39

    Eben hörte ich die Pressekonferenz von Merkel und Sarkozy. "Her mit der Marie" ist nicht bloß der Spruch des Proletenflügels der ÖVP, sondern jetzt auch das Motto der Eurozone. Jetzt dürfen wir nicht einmal mehr mitbestimmen, wohin uns in EFSF/ESM einzuzahlendes Geld fließt. Einstimmige Beschlüsse sind nicht mehr notwendig, die Mehrheit von 85% zählt. Uns soll der letzte Rest an Souveränität genommenwerden.

    Geplant ist nicht nur ein Ermächtigungs- sondern ein Entmächtigungsgesetz. Wer da von unseren Regierungs- und Volksvertretern m itmacht, gehört gehängt!

  14. libertus
    05. Dezember 2011 11:49

    Wenn man die Fehlbezeichnung "Hacklerregelung" bei den Pensionen auf die Aussagen der Frau Mikl-Leitner umlegt, dann droht die neue Steuerlast nicht nur den Reichen, sondern dem gesamten Mittelstand, den die ÖVP vorgibt zu schützen.

    Und sollten die Schwarzen diesen ureigensten SPÖ-Ideen irgendwelchen Widerstand entgegensetzen, wird man sie immer an diesen unglückseligen Worten der Frau Mikl-Leitner messen. Daran sollte die Frau erkennen, was sie damit angerichtet hat, nämlich einen nachhaltigen Schaden für kurz(sichtig)en Populismus = für die ÖVP eine Politikerin zum Abtreten!

  15. socrates
    05. Dezember 2011 11:25

    Es trifft mich bei weitem nicht, aber ich halte es für Unsinn. Ab einem gewissen Einkommen zahlt es sich aus, das Geld zu verstecken, steuerschonend anzulegen, im Ausland Scheininvestitionen zu machen oder in Steueroasen zu investieren. Viele, die den Aufwand gescheut haben, werden es jetzt, da es sich mehr auszahlt, machen. Dann bringt es garnichts.

  16. Helmut Oswald
    05. Dezember 2011 08:55

    Die ÖVP enttäuscht uns nicht - feige Mainstream Sprüchleins im Stile der Salonboschewiken, die dieses Land seit dreißig, vierzig Jahren fest im Griff haben.
    Nur die allerdümmsten Kälber, wählen ihre Schlächter selber.
    Die realsozialistischen Enteignungsverbrechen rufen nach einem großen Gericht.
    Es sind Verbrechen gegen Volk und Freiheit, die von der herrschenden Politiker Klasse begangen werden - die Tüchtigen, Sparsamen und Fleißigen enteignen, um den Import von Massen deprivierter und unkultivierter, unanpassungswilliger und nutzloser Migranten zu fördern. Schuld- und Zinsknechtschaft bis in die dritte Generation und rote Sprüche, sonst können diese Leute gar nichts. Merken die eigentlich nicht, wie sehr der Topf mittlerweile am überkochen ist ?

  17. Johann Scheiber
    05. Dezember 2011 07:32

    Vermutlich hat damit die neue Chefin des Proletenflügels ihre Abwrackung als Ministerin eingeleitet. Dafür sei ihr gedankt!

    Diese ahnungslose geistig Schwerstbehinderte weiß natürlich nicht, was sie da in Gang setzt. Wenn der Raubzug lukrativ sein soll, dann wird die "Opferzahl" noch bedeutend erhöht werden müssen, was soviel heißt, dass eine Massenabsetzbewegung nach Rechts eingeleitet wird.
    Links wird die VP nichts erben, aber nach Rechts alles verlieren.

    Die Volkspartei spaltet das Volk in zwei Lager, schaltet sich selbst aus und bereitet den Weg in den Bürgerkrieg.

    Hochverrat und Selbstmord gleichzeitig. Alle Achtung!

  18. Karl Rinnhofer
    05. Dezember 2011 04:16

    Begriffsbildung einst und heute:
    Weiteres Geld-Hinauswerfen zu Lasten von Leistungsträgern = "einnahmensseitige Sparmaßnahmen" (Zitat Heinisch-Hosek)
    Verantwortungsbewußte Sparer und Konsumverzichter = "Reiche" (somit selbstverständlich zu Enteignende)
    Zu Mehrleistung, Höher-Qualifikation, verzögerten Erwerbseintritt und risikobereite = "Besserverdiener" (somit selbstverständlich steuermaximierend Auszuquetschende und aller Transfers zu Entziehende)
    Taugenichtse (in diesem Fall keine Verallgemeinerung) = „sozial Schwache“
    Voraussehbare Folgen selbstgewählter Lebenskonzeption = „Armutsfalle“
    Robin-Hood-Attitüde des moralisch verbrämten Ausraubens Ungefragter = „Soziale Gerechtigkeit“
    Gewissenlosigkeit im maßlosen Umverteilen = „Soziales Gewissen“

    Einen Einwand habe ich allerdings zum sonst wie immer trefflichen Artikel des hochgeschätzten Herrn Tögel: Pädagogen arbeiten NICHT in „geschützten Werkstätten“. Man frage jüngere Lehrer, denen bestenfalls 1-Jahresverträge angeboten werden, um deren Verlängerung sie bangen, oder Uni-„Junglehrer“ in brisanten Beschäftigungsverhältnissen. Beides lässt vernünftige Lebensplanung kaum zu. Dass die „allseits geschützte Position des öffentlich Bediensteten weitverbreitete Allgemein(fehl-)meinung ist“, macht den ungeprüften Mythos nicht wahrer.

    • mafalda hopfkirch
      05. Dezember 2011 11:38

      Ich erlaube mir eine kleine Korrektur: "sozial Schwache" sind heute das, was man früher als "Gesindel" bezeichnet hat, Taugenichts klingt irgendwie zu sehr nach Bummelstudenten, ist daher für meine Begriffe zu positiv (oder zu wenig negativ) besetzt. Ansonsten gebe ich Ihnen vollkommmen recht.





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