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Die roten Meinungsmacher (8): Der Rundfunktiger: Die Ära Bacher I

Nachdem ÖVP und FPÖ das Rundfunkgesetz beschlossen hatten, musste noch der geeignete Mann (Frauen standen damals nicht zur Debatte) gefunden werden. Er sollte als Generalintendant die Entpolitisierung der aufgeblähten und ineffizienten Rundfunkanstalt in die Tat umsetzen.

Der Posten wurde öffentlich ausgeschrieben. Gleich 45 Bewerber wollten Generalintendant des österreichischen Rundfunks werden.[i] Einer von Ihnen war Gerd Bacher, damals Leiter des Molden Verlags. Bacher konnte auf die Unterstützung und Fürsprache der Initiatoren des Volksbegehrens, der Chefredakteure Csoklich, Portisch, Ritschel, Polz und Schulmeister zählen. „Helmut Zilk und Kurt Tozzer servierten den Namen Bacher: früher beim „Express“, inzwischen beim Molden-Verlag. Der Name wurde bald zum Selbstläufer“[ii].

Zilk wurde daraufhin zum ÖVP-Generalsekretär vorgeladen. Helmut Zilk: „Der Hermann Withalm war misstrauisch. Auch der Kanzler Klaus. Dennoch haben sie ihn schließlich genommen: Mein Gott der ist wenigstens konservativ! So hamma den Bacher erfunden.“[iii]

Der Aufsichtsrat der ORF GmbH wählt Gerd Bacher mit 13 zu 12 Stimmen zum neuen Generalintendanten. Und Bacher sorgt gleich zu Beginn seiner Tätigkeit für einen Schock, bei beiden Parteien: Er feuert die vier bisherigen Rundfunkdirektoren, allesamt Proponenten des Proporzsystems. Sie mussten auf Anweisung Bachers ihre Schreibtische sofort räumen.[iv]

Karikatur: „Die Presse/Ironimus“

Weiterhin Proporz unter Bacher

Auch Bacher, der allgemein als Konservativer, in den Augen der Sozialisten auch als „Rechter“ galt, trägt den politischen Realitäten in Österreich Rechnung und besetzt das 4-köpfige Direktorium erneut mit zwei Sozialisten und zwei Bürgerlichen: Mit Alfred Hartner als Hörfunkdirektor und Helmut Lenhardt als kaufmännischer Direktor wird die schwarze Reichshälfte bedient, mit Helmut Zilk als Fernsehdirektor und Georg Skalar als technischer Direktor die linke.

Dazu holt sich Bacher noch den strammen Sozialisten und erbitterten Gegner des Rundfunkvolksbegehrens (und damit des Volkswillens), den Chefredakteur der Arbeiterzeitung Franz Kreuzer als Fernsehchefredakteur sowie den konservativen Alfons Dalma als zentralen Chefredakteur ins Boot. Bacher kaufte – wie der Spiegel damals schrieb – „neue Leute ein – paritätisch von der Linken und von der Rechten“[v].

Das Proporzsystem hat also auch unter Bacher nicht wirklich ausgedient, auch wenn er bei seiner Antrittsrede vor den Rundfunkmitarbeitern vollmundig verkündet: „Das Parteibuch hat bei uns seine Funktion als karriereförderndes Wertpapier verloren.“[vi]

Bacher transformiert den Rundfunk von einem drögen staatlichen Verkündigungsorgan in eine moderne und vor allem professionelle Rundfunkanstalt. Was natürlich nicht heißt, dass der ORF unter Bacher tatsächlich entpolitisiert worden wäre und die Parteien keinen Einfluss mehr gehabt hätten. Bacher unterbindet allerdings weitgehend den direkten unverschämten Zugriff der Parteien auf Personalfragen, das Programm und die Berichterstattung. Sehr zum Ärger der Sozialisten. Sie erklären ihn zu ihrem Lieblingsfeindbild.

„Die Betroffenen heulten auf, zuerst die oppositionellen Sozialisten. Sie ernannten den Generalintendanten zum „General-Dilettanten“, schmähten ihn als Goldmacher Goldbacher“.[vii]

Als Aufhänger für ihre Attacken gegen den unliebsamen Bacher diente das Gehalt des Generalintendanten. Bacher hatte sich eine für damalige Verhältnisse äußerst großzügige Gage (etwa 40.000 Schilling monatlich) ausverhandelt.

„Als Bacher einen prominenten roten Fernseh-Mann feuerte, tobte SPÖ Chef Bruno Kreisky im Parlament: „Das lassen wir uns nicht gefallen.“[viii]

Inhaltliche Weiterentwicklung im ORF

Trotz dieser Anfeindungen und ausgestattet mit zahlreichen Vollmachten krempelt Bacher das ORF Programm vollkommen um. Die Rede ist damals von einer „Informationsexplosion“. Dalma führte drei Hörfunkjournale pro Tag ein, Kreuzer die großen Nachrichtensendungen und Sendereihen im Fernsehen, die berüchtigten Belangsendungen wurden zeitlich eingeschränkt. Zudem startet Bacher ein neues bundesweites Radioprogramm, den Popsender Ö3.

Unter Bacher wurde aus dem mittelalterlichen Dorftrommler, der die Entscheidungen der Obrigkeit wortgetreu verkündete, eine Monopolanstalt, in der nun politische Einflussnahme und Interventionen nicht mehr bequem und direkt per Weisung, sondern diffiziler und mit mehr Geschick durchgeführt werden mussten. Der ORF war fortan nicht nur ein Machtinstrument der Parteien, er war selbst zum Machtfaktor geworden und nicht mehr länger nur ein Bauer am medienpolitischen Schachbrett.

Gerd Bacher, der sich selbst einmal als „heimatlosen Rechten“ bezeichnete, hatte es geschafft, sich selbst in das politische Machtspiel einzubringen, er war nicht mehr, so wie die früheren Rundfunkchefs, einfacher Befehlsempfänger, sondern selbst wichtiger Akteur im Kampf um Macht und Einfluss in diesem Land. Die Politik und die Parteien mussten sich mit dem Generalintendanten arrangieren.

Unzufriedenheit in der ÖVP

Das merkte auch die Volkspartei, die die Rundfunkreform umsetzte und Bacher inthronisierte. „Auch die konservative ÖVP wollte sich die Bacheriaden nicht gefallen lassen.“[ix] Rund zwei Jahre nach der Rundfunkreform sagte Bundeskanzler Josef Klaus zu Bacher: „so war die Rundfunkreform eigentlich nicht gemeint.“[x]

Viele in der ÖVP bereuten, Bacher zum neuen starken Mann im ORF gemacht zu haben. Bacher zeigt nämlich wenig Dankbarkeit, das so wichtige Fernsehen blieb auch unter seiner Führung, mit Franz Kreuzer an der Spitze, fest in roter Hand.

Heinrich Drimmel: „Die Selbsttäuschung, der Führungskreise der ÖVP nach dem scheinbar fulminanten Sieg von 1966 unterlagen, steigerte sich noch einmal, als diesem Sieger auf dem Fuß jene Reform des Österreichischen Rundfunks folgte, bei der ein bisheriger sozialistischer Fernsehdirektor durch Gerd Bacher und sein System abgelöst wurde. Was damit wirklich geschah, hat niemand anderer mit derart zynischer Offenheit ausgedrückt, als Franz Kreuzer, der damals vom Posten des Chefredakteurs des sozialistischen Zentralorgans Arbeiterzeitung in die erste Reihe der Meinungsmacher im ORF aufrückte.

Nach den eigenen Worten Kreuzers hat die ÖVP mit ihrer Rundfunkreform von 1966 ein Opfer auf dem Altar des Vaterlandes gebracht. Wer weiß, was für einen Stellenwert die Begriffe Altar, Vaterland und Opfer für einen sozialistischen Chefredakteur haben, spürt den Hohn des erfolgreichen Gegners, der damit zum Ausdruck kommt.

Um zu beweisen was real geschah, fügte Kreuzer diesem Hohn auf den Verlierer gleich konkrete Hinweise darauf hinzu, worin die SPÖ bei der ÖVP-Rundfunkreform gesiegt hätte: Der so reformierte ORF hat demnach bisherige Autoritäten, damals noch vorwiegend aus der ÖVP, abgebaut und er hat die SPÖ an potentielle SPÖ-Wählerschichten herangebracht, an die die Partei vorher nie herangekommen war.“[xi]

Deshalb glauben viele in der ÖVP – ob zu Recht oder nicht – dass die Nachrichtenpolitik Bachers Schuld an zwei für die Volkspartei verlorenen Landtagswahlen ist. Bacher wird zum „meistgehassten Mann der Alpen-Republik“[xii], schreibt der Spiegel.

Kreisky arrangiert sich

Und weil man Bacher nicht mehr so einfach los wird und das mittlerweile auch noch besser gemachte Fernsehen zum immer wichtigeren Faktor zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung wird, reagiert die SPÖ, die Medienpolitik stets als Machtpolitik und Medien stets als Machtinstrumente verstand, und arrangiert sich mit Gerd Bacher. SPÖ-Chef Kreisky lädt Bacher zu Naturschnitzel, Vogerlsalat und Kohlsprossen in seine Villa in Wien-Döbling. „Dann verkündete der Chef-Sozialist, seine Partei werde künftig „mit dem Rundfunk leben“. Als Dank erhofft sich Kreisky Äther-Begünstigung für die SPÖ – was ihr bei den nächsten Parlaments­wahlen helfen könnte.“[xiii]

Ein gutes Verhältnis zum Rundfunk und zu Gerd Bacher war für die Parteien von enormer Wichtigkeit, denn damals galt das staatliche Rundfunkmonopol – wie auch immer deren konkrete Ausformung aussah – in Österreich und in (fast) ganz Europa als alternativlos. Lediglich in Großbritannien und im kleinen Luxemburg gibt es Ende der 60er bereits private TV-Sender. Das Monopol wurde damals von keinem Politiker auch nur ansatzweise in Frage gestellt. Privater Rundfunk – obwohl in den USA seit Jahrzehnten Standard – war etwas geradezu Unvorstellbares. Trotzdem gibt es bereits Anfang der 70er, abseits der Politik, ganz leise und zaghafte Überlegungen in diese Richtung.

Bei einer vertraulichen Unterredung will der Chef des Kuriers, Ludwig Polsterer, erkunden, wie Bacher zu einem „privaten Werbefernsehen“ steht. Bachers Antwort:

„Ich habe alles Verständnis für privatwirtschaftliche Erwägungen. Aber als Geschäftsführer des Österreichischen Rundfunks wird meine Loyalität unteilbar sein.“[xiv]

Vorstöße in diese Richtung sind damals äußerst selten, wenig konkret und konsequent. Das Monopol ist Ende der 60er noch weitgehend sakrosankt. Das heißt, man braucht seine Existenz weder zu verteidigen noch mit Argumenten zu begründen.

(Die „Roten Meinungsmacher“ erscheint – wie am 6. November erläutert – im wöchentlichen Abstand als Serie im Gastkommentarbereich des Tagebuchs.)

Literatur

Kriechbaumer, Robert (Hg.): Die Ära Josef Klaus; Wien 1998

Österreichischer Rundfunk (Hg.): Gerd Bacher zu Ehren. Zum 60. Geburtstag; Salzburg, Wien 1985

Portisch, Hugo: Das Volksbegehren und Bacher I.  In: Gerd Bacher zu Ehren. Zum 60. Geburtstag, Salzburg 1985

Sandner, Wolfgang: Das Rundfunkvolksbegehren – Eine Analyse der Reform des Österreichischen Rundfunks. Dissertation. Wien 1969

Schmolke, Michael (Hg.): Der Generalintendant – Gerd Bachers Reden, Vorträge, Stellungnahmen aus den Jahren 1967 bis 1994 – Eine Auswahl; Wien 2000

Endnoten

[i] Portisch. 1985,  Seite 58.

[ii] Hans Werner Scheidl: 1967 – Kulturrevolution: Die Krallen des Tigers in Die Presse 30.4.2005.

[iii] Ebenda

[iv] Portisch. 1985, Seite 61.

[v] Der Spiegel Nr.3/1968, Seite 87.

[vi] Schmolke. 2000, Seite 48.

[vii] Der Spiegel; Nr.3/1968, Seite 87.

[viii] Der Spiegel; Nr.3/1968, Seite 87.

[ix] Der Spiegel; Nr.3/1968, Seite 87.

[x] Siehe Die Presse, 30.4.2005.

[xi] Kriechbaumer. 1998, Seite 84.

[xii] Der Spiegel; Nr.3/1968, Seite 87.

[xiii] Der Spiegel; Nr.3/1968, Seite 87.

[xiv] Der Spiegel; Nr.3/1968, Seite 87.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2011 07:44

    Der Herr Bacher war in meinen Augen immer nur ein Proporz-Hoefling, der mit einer seltsam outrierenden Rhetorik Ecken und Kanten vorgaukelte die er gar nicht besass.
    Neben Kardinal König war der der bedeutendste Schildknappe von Kreisky und dessen Ära.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2011 22:26

    Vielen Dank für diese wichtigen Hintergrundinformationen, die endlich mit dem "Mythos Bacher" aufräumen!!

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2011 08:32

    Also, entgegen der Meinung meines werten Mit-Diskutanten Johann Scheiber, hielt und halte ich Gerd Bacher für einen sehr, sehr guten Mann, und für einen um unser Land und dessen Medienlandschaft höchst verdienstvollen Zeitgenossen!
    Proporz-Höfling, das war er doch in seiner langen Amtszeit, und auch schon vorher als Zeitungsmann, wirklich nicht, oder?

    Ich bleibe dabei: Portisch und Bacher waren und sind wahre Leuchttürme in unserer Medien-Nachkriegslandschaft!

    (mail to: gerhard@michler.at)


alle Kommentare

  1. Digger (kein Partner)
    19. Februar 2015 05:44

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  3. Eve (kein Partner)
  4. Kleber (kein Partner)
    21. Januar 2015 19:34

    Sure, film and comics are quite dinrefeft. In Graphic Storytelling Visual Narrative, Will Eisner talks about how film rhythm and print rhyrthm are completely dinrefeft. And somewhere I read that Chris Ware wishes that he could take all the film influences out of comics, because he thinks film has ruined comics. I don't agree with him, but it is interesting to look at the pacing of comics before film became such a dominant medium.The drawing above is just an exercise to think about composition. My intent is not to actually use any of these compositions, but to sketch them and ingest them. Then when I layout my panels, maybe some of the lessons will seep through. I've been sketching layouts of comics panels I like too. But yes, one should not forsake the page for the panel. Comics narrattive does not lie in the panel, but in the interplay between panels. http://fxoclhsn.com [url=http://ufegarkfwj.com]ufegarkfwj[/url ] [link=http://tgztbjwru.com]tgztbjwru[/link ]

  5. Aryanto (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:08

    And Molly, yes, a lot of people, myelsf among them, love singing that "Dilly Dilly" Lavender song,too!It was also a song hit, for smooth music dance abnd leader Sammy Kaye and the film's own star Burl Ives among others. You can look up, at local library or some stores, "Pop Memories", [Joel Whitburn, 1985], which mentions a lot of cover versions [Clarificaiton alert: Cover does NOT refer to remakes but to two or more songs on the charts at the same time, a surprise recent example, 1997's "How do I Live", coincidentlaly from a Disney film [w/Nick Cgae], "ConAir", by LeeAnn Rimes AND also by Trisha Yearwood]. "Pop Memories" has mainly a bunch of artist entries but a handful of indicies such as songs that charted..if you've ever seen the book, see how many Disney songs charted, and perhaps more importantly, [heh-heh!] how many versions of Disney songs did! You'd be surprised. I was.The song Lavender Blue is subtitled Lavender Blue [Dilly Dilly].PS Joel Whitburn's book doesn't even begin to mention the many NON-charted versions of songs.Also, Guess who had hits of Seven Dwarf songs in 1938? The Seven Dwarves! http://nysjggooyuv.com [url=http://wpsxnqar.com]wpsxnqar[/url ] [link=http://ikmowghchyr.com]ikmowghchyr[/link ]

  6. Mahesh (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:32

    What can be done about it though? You bring up so many great and istighnful points about animation and the greater society. Everything is always boiled down to "how much money will it or did it make" and it is a mantra that seems to have become a universal imperative when evaluating anything. And on the flip side, creativity seems to be devalued as not having any "monetary value". Its a really weird time we live in.I always admired Walt Disney because it seems, at least in the beginning, that he didnt care how much he spent on a movie or even how much it made. He cared more about it as an art form, and doing what he thought was the best job he could do. It seemed creativity came first. He felt if you have a quality product first, then the success will follow, but it had to be in that order. Like didnt he have barely any money in the bank when Snow White came out; he put it all on the line to make something he believed in. Nothing in society seems to operate like that anymore.

  7. Karen (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:57

    And Molly, yes, "Lavender Blue" [subtitled as you might remember, "Dilly Dilly"] is a song I loved to sing and many oehtrs....smooth dance music bandleader Sammy Kaye and Burl Ives himself had a 1949 chart hit,of that same song. back in those cover music days [a little clarifcation on the oft-misusted term "cover"-this really refers to two or more simultaneous versions----an obviously surprisngly modern example was in 1997 of LeeAnn Rimes and Trisha Yearwood BOTH at the same time having hits of "How do I Live", coincidnetally from a Disney film, "ConAir"]. As many as ten or so versions of ANY song could hit the charts, and even more that didn't were recorded!!Read the book by the one and only Joel Whitburn, alias the only statician to become a household name, entitled "Pop Memories 1890-1954: The History of Popular Music", published by Mr.Whitburn's own famous publisher Record Research, from Memonowee Falls, WI, to find out about "Lavender Blue", and any other Disney song of that era.It should be at your local library or from ebay or Amazon. It's fun to see how many versions of songs, even Disney ones, such as "You Belong to my Heart" ms",orig.pub.Crown Books]-a lot of directors, plus songwriters and voices in Alice's case. But "So Dear' didn't suffer from too many cooks in those regards.

  8. Sastro (kein Partner)
    19. Januar 2015 18:02

    HeyStoked to see AK gets waves like this! I'm coming back to henais for April, and with a a few heads that love to surf as much as I do. Can I hit you up for some info then on where to surf around there on our down days?ThanksC

  9. Sabri (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:03

    Hi Cole,I don't know about surfing arnuod Haines. I'm up on the Kenai Peninsula in Homer, 220 miles south of Anchorage by road. I know of a few guys who do snowboarding/skiing work in Haines and also surf they could probably help you out. You might well know them already if you've spent some time in Haines in the winter before. I'll connect with you on facebook.cheers

  10. byrig
    30. Dezember 2011 22:06

    offensichtlich hat bacher trotz seines zur schau gestellten konservativismus nicht unerheblich dazu beigetragen,dass zunächst das fernsehen,dann bis heute der gesamte orf in sozialistischer und linker hand sind.

  11. Wertkonservativer
    29. Dezember 2011 08:32

    Also, entgegen der Meinung meines werten Mit-Diskutanten Johann Scheiber, hielt und halte ich Gerd Bacher für einen sehr, sehr guten Mann, und für einen um unser Land und dessen Medienlandschaft höchst verdienstvollen Zeitgenossen!
    Proporz-Höfling, das war er doch in seiner langen Amtszeit, und auch schon vorher als Zeitungsmann, wirklich nicht, oder?

    Ich bleibe dabei: Portisch und Bacher waren und sind wahre Leuchttürme in unserer Medien-Nachkriegslandschaft!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  12. libertus
    28. Dezember 2011 22:26

    Vielen Dank für diese wichtigen Hintergrundinformationen, die endlich mit dem "Mythos Bacher" aufräumen!!

  13. Freak77 (kein Partner)
    27. Dezember 2011 14:15

    Off Topic:

    Ein Buch aus 1975: "Was kommt nach dem Kommunismus, Kritik und konstruktive Alternative zum dialektischen Materialismus", Autor: Herbert Giller, Wien, 1975 - als PDF-Datei:

    Downloadlink: http://www.file-upload.net/download-3982649/WasKommtNachDemKommunismus_Kritik-Alternative_-HerbertGiller-.pdf.html

  14. Johann Scheiber
    26. Dezember 2011 07:44

    Der Herr Bacher war in meinen Augen immer nur ein Proporz-Hoefling, der mit einer seltsam outrierenden Rhetorik Ecken und Kanten vorgaukelte die er gar nicht besass.
    Neben Kardinal König war der der bedeutendste Schildknappe von Kreisky und dessen Ära.





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