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Kollateraler Nutzen

Selbst wenn manche es bestreiten,
hat – das zeigt sich wieder klar –
wirklich jedes Ding zwei Seiten,
eine Schreckenstat sogar.

Diese hilft ja zu verdrängen,
dass die Pleite weiter sprießt
und man unter Gipfelzwängen
neuen Volksbetrug beschließt.

Flotte Schuldzuweisungsspiele
machen gleichfalls viele froh,
und wohl näher ihrem Ziele
sind jetzt Erdogan und Co.

Denn es klagt die Neo-Stasi
Christentum und Bürgersmann
– die extreme Mitte quasi –
prompt als Tatkomplizen an!

Ausgeblendet beim Gezeter
wird, weil sichtlich kein Problem,
dass auch schwul war dieser Täter,
Logenbruder außerdem.

Jedenfalls von großem Nutzen
ist die Sache insgesamt,
um Rivalen zu beschmutzen,
die man fürchtet und verdammt.

Trommeln kann man wieder rühren
für Kontrolle und Zensur,
demokratisch hinzuführen
zur totalen Diktatur.

Folglich gilt’s noch auszuweiten
alles, was Konflikte nährt,
um dann rettend einzuschreiten –
denn Rassist ist, wer sich wehrt…

Pannonicus

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    05. August 2011 01:57

    @Pannonicus

    VOLLTREFFER, gratuliere! ;-)

  2. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    05. August 2011 04:18

    Danke Herr Pannonicus!
    Ihre Art, mit Versen die Nägel auf den Kopf zu treffen, verleiht dem ganzen Blog eine besondere Würze.

  3. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    05. August 2011 07:53

    „Wie ein Arzt, der Honig auf den Tassenrand streicht, damit das Kind die bittere Medizin schluckt, fasse ich meine Philosophie in Versen ... “ (De Rerum Natura, Einleitung). So begründete der altrömische Dichter Lukrez (97-55 v. .Chr.) sein Ansinnen, die sperrige epikuräische Physik in einer Hexameterdichtung zu vermitteln.

    Pannonicus, Sie sind ein Lukrez unserer Tage und bringen bittere Wahrheiten bekö mmlich auf den Punkt. Einmal mehr: Große Anerkennung; auch das aktuelle Gedicht ist ein „Volltreffer“.


alle Kommentare

  1. Jeanne (kein Partner)
    08. Februar 2015 03:52

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  2. Yanka (kein Partner)
  3. Braian (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:08

    Hats off to whoeevr wrote this up and posted it.

  4. Shahzay (kein Partner)
    19. Januar 2015 13:36

    Hallo Ani,es tut mir leid, dass du solange nach dem Tutorial sceuhn musstest. Schf6n ist aber dass du mich jetzt gefunden hast . Ich hoffe du findest dich mit der Zeit ein wenig zurecht hier .Das CAW-Tutorial ist einsortiert unter Tipps, Trick und Tutorials , und dort genauso wie es vorher bei mein-tutorial auch war. Du musst einfach ein bisschen runterscrollen, weil oben noch die Tipps sind.Liebe Grfcsse und ein gutes neues JahrSanne

  5. Neppomuck (kein Partner)
    06. August 2011 16:59

    Der kakophonische Gleichklang.

    Ob Pide oder Mazzes nun
    als Synonym zu wählen,
    die nahöstlichen Völker tun
    sich für Ideen nicht quälen.
    Da kupfert eins vom andern ab,
    so einfallslos wie schäbig,
    bricht hundertmal den selben Stab,
    banal gleichwie behäbig.
    Nun gut, ein jeder wie er kann;
    und kann er nix, dann stehl’ er;
    das ist für armes Türkischmann
    und Madoff ja kein Fehler.
    Was mich jedoch ein wenig kränkt,
    als Sohn aus deutschem Lande,
    ist, dass man dem Bedeutung schenkt
    seitens der Medienbande.
    Der gleiche Schmonzes Tag für Tag,
    da kriegt man doch die Motten,
    die man nicht mal so gerne mag
    wie Heine Hottentotten.*
    Doch wenn Justitia sogar
    teilnimmt an dem Geplänkel,
    jeden Geschichtsbewusstseins bar,
    geht mir das auf den Senkel.

    * „Inder, Türken, Hottentotten
    sind sympathisch alle drei,
    wenn sie leben, lieben, lachen
    fern von hier in der Türkei.
    Doch wenn sie in hellen Scharen,
    wie die Maden in dem Speck,
    in Europa nisten wollen,
    ist die Sympathie schnell weg.“


    Heinrich Heine

  6. Josef Maierhofer
    05. August 2011 17:04

    @ Panninicus

    Wer sich wehrt ist Rassist.

    ... und wer das sagt der Täter ...

  7. Karl Rinnhofer
    05. August 2011 07:53

    „Wie ein Arzt, der Honig auf den Tassenrand streicht, damit das Kind die bittere Medizin schluckt, fasse ich meine Philosophie in Versen ... “ (De Rerum Natura, Einleitung). So begründete der altrömische Dichter Lukrez (97-55 v. .Chr.) sein Ansinnen, die sperrige epikuräische Physik in einer Hexameterdichtung zu vermitteln.

    Pannonicus, Sie sind ein Lukrez unserer Tage und bringen bittere Wahrheiten bekö mmlich auf den Punkt. Einmal mehr: Große Anerkennung; auch das aktuelle Gedicht ist ein „Volltreffer“.

  8. Pumuckl
    05. August 2011 04:18

    Danke Herr Pannonicus!
    Ihre Art, mit Versen die Nägel auf den Kopf zu treffen, verleiht dem ganzen Blog eine besondere Würze.

  9. libertus
    05. August 2011 01:57

    @Pannonicus

    VOLLTREFFER, gratuliere! ;-)





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