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Der Kehrreim vorm Kehraus

Im Jahre, als der Euro kam,
da schien der Dollar gar nicht lahm,
ja er begann zu steigen –
beim Euro herrschte Schweigen.

Bald kamen, was man nicht verschwieg,
die Jahre, als der Euro stieg –
doch statt dafür zu danken,
wies mancher auf den Franken:

Der Dollar war gefallen bloß!
Na, trotzdem blieb der Jubel groß
bei allen Eurokraten
ob eigner Ruhmestaten.

Ein Weilchen später brach, o Graus,
die Hypotheken-Krise aus –
es folgten Hilfspakete
mit nicht vorhandner Knete.

Der Dollar hat sich, scheint’s, erholt,
gar viele fühlten sich verkohlt
und fragten drum beklommen:
Wie kann denn so was kommen?

Man hatte Schulden exportiert,
und mächtig davon profitiert,
dass andre sich verschluckten
an Trick-Finanzprodukten! 

Auf Dauer zwar hat’s nichts genützt,
dass alle Welt den Dollar stützt –
nur ist’s zum Steinerweichen:
Der Euro wankt desgleichen.

Der ist ja selber ein Konstrukt,
an dem der Bürger sich verschluckt –
an was denn sonst soll’s liegen:
Der Franken ist gestiegen!

Doch man verharrt beim miesen Spiel
mit der Karott’ am langen Stiel
für Iren, Portugiesen
und Griechen, tief in Krisen.

Evángelos, der dicke Mann,
ob der jetzt Wunder wirken kann
und Frohe Botschaft bringen?
Schön wär’s, nur wird’s misslingen.

So wird halt weiter garantiert –
auf Pump und munter suggeriert,
dass alles sich verbessert,
wenn bloß man Geld verwässert.

Was hat man da uns eingebrockt!
Die Zukunft wird frivol verzockt,
und keiner wird gescheiter –
der Franken, der steigt weiter …

Pannonicus 

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