Hey hey Wiki . . .

 Allein schon, was im Namen steckt,
verrät, daß Wikileaks bezweckt,
gehörig anzuecken,
denn „leak“ bedeutet „lecken“.

Wie gar in dem Zitat, o Schreck?
Nein, nein, primär heißt „leak“ ja „Leck“ -
und Löcher bloßzulegen
bringt auch nicht grade Segen!

Da hat sich also wer erkeckt
und Peinlichkeiten aufgedeckt,
auf weißen Westen Flecken
und manchen Dreck am Stecken.

Das hat Bewegung ausgelöst,
sind doch selbst Große bloß entblößt,
wenn jemand sie entkleidet -
und damit Geister scheidet:

Denn eigentlich hat jedermann,
der Politik nicht ändern kann,
wie meist bei solcherlei Malheur
zumindest Spaß dran als Voyeur!

Zugleich hat’s aber Zorn geweckt
bei andern, denen’s nicht so schmeckt,
bei Paten aller Arten
und Diensten, nicht ganz zarten.

Wird nämlich Transparenz zu groß,
dann sind Agenten arbeitslos,
und das darf nicht passieren,
drum galt es zu agieren.

Und seht, zum Heile unsrer Welt
hat prompt es sich herausgestellt,
daß dieser Wiki-Knabe
wen vergewaltigt habe!

Ein Schwedenmädel, mit Gewalt?
Na und - man schafft’s ja, eh’ es knallt,
selbst Grund für Krieg zu finden
und andern aufzubinden.

Nur ist vielleicht der Doktor No
ein bloßer Strohmann oder so?
Und wenn, wer zieht die Fäden?
Gewißlich keine Schweden!

Die Frage, wem die Sache nützt
- auf die sich sonst ein Fahnder stützt -
die bringt hier zwar Gemunkel,
indes kein Licht ins Dunkel.

Weshalb konkret zu fragen wär’:
Wem schadet’s höchstens peripher? -
Doch manchmal ist’s gescheiter,
man schweigt und bohrt nicht weiter...

Pannonicus 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Dezember 2010 14:39

    ein mann fragt sich ganz ungeniert
    wie komm´ ich schnell zu kohle,
    mit arbeit nicht, meint er pikiert,
    doch falls gestohlenes ich hole,

    dann werde ich ein großer held,
    drum lass' ich viele daten stehlen
    dann schwimme ich im großen geld
    und kann die freude nicht verhehlen:

    dass hier so viele gimpel wohnen
    die cash im überfluss mir geben
    die mich für mein verbrechen lohnen
    so dreist kann man mit wiki leben

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Dezember 2010 03:01

    bis neue erkenntnisse vorhanden sind,bin ich voll auf der seite von wikileaks und assange.und würde ihn auch unterstützen.
    alleine in österreich dürfte das,was er enthüllt hat,zu einigem nachdenken führen.
    und dass jetzt klar ist,dass nicht nur wir nörgler so über unsere tollen politiker denken,sondern auch botschaften,ist ja nicht so schlecht.
    im übrigen wissen auch wir blödes fussvolk ein wenig mehr darüber,wie die mächtigen sich unsere welt ein-und aufteilen.
    eine emser depesche war allerdings noch nicht darunter.
    die wurde allerdings bewusst veröffentlicht-im juli 1870.

  3. Ausgezeichneter KommentatorDr. Dieter Zakel MA Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Dezember 2010 08:04

    Die Gedichte sind schon fast so gut wie in der Krone :-)


alle Kommentare

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  7. byrig
    11. Dezember 2010 03:01

    bis neue erkenntnisse vorhanden sind,bin ich voll auf der seite von wikileaks und assange.und würde ihn auch unterstützen.
    alleine in österreich dürfte das,was er enthüllt hat,zu einigem nachdenken führen.
    und dass jetzt klar ist,dass nicht nur wir nörgler so über unsere tollen politiker denken,sondern auch botschaften,ist ja nicht so schlecht.
    im übrigen wissen auch wir blödes fussvolk ein wenig mehr darüber,wie die mächtigen sich unsere welt ein-und aufteilen.
    eine emser depesche war allerdings noch nicht darunter.
    die wurde allerdings bewusst veröffentlicht-im juli 1870.

  8. DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
    10. Dezember 2010 15:07

    Als ein Mitarbeiter der TIWAG - offenbar aus der Finanzbuchhaltung - davon Mitteilung machte, daß die TIWAG ihre Kraftwerke an amerikanische "Investoren" im Zuge eiens sale-&-lease-back -"Geschäftes" verzockte, klagte die Firma den Mitarbeiter wegen "Geheimnisverrats". Und gleich mit einer 1,5 Mio. Schadensumme, um diesen "Verräter" existenziell zu vernichten.
    Das Gericht hatte - fast überraschte es mich - die Klage abgewiesen, und festgestellt, daß in diesem Fall das öffentliche Interesse über dem Schutz der Vertraulichkeit von Geschäftsvorfällen anzunehmen sei.
    Das scheint mir in diesem Fall analog zu liegen, nur um ein paar Dimensionen größer.
    Wenn es für die - interessierten - Geheimdiesnte zu den Fingerübungen gehört gefälschte Lebensläufe/Profile zu fabrizieren, so darf man das auch bezüglich von "Zeuginnen" annehmen, die "vergewaltigt" wurden.
    Kürzlich wies ein mir zugesandter Artikel darauf hin, daß eine der angeblich vergewaltigten Zeuginnen in "Twitter" ganz euphorisch über ihre Nächte mit Assange der - offensichtlich - interessierten Öffentlichkeit Bericht erstattete. Sie wurde wohl eher "verge w o h l tätigt". Dieser Eintrag wurde nun gelöscht. Ebenso wurde mitgeteilt, daß auch die sonst nichts vergessenden System-Datenspeicher ebenfalls gelöscht wurden, was mit normalen Mitteln nicht möglich ist. Man erkennt die Handschrift.
    Um es nicht gar so plump aussehen zu lassen, konnten die an der Vertuschung interessierte USA einen ihrer tributpflichtingen Trabanten bewegen diese Schmierenkomödie auf den Spielplan zu setzen.

  9. thomas lahnsteiner
    10. Dezember 2010 14:39

    ein mann fragt sich ganz ungeniert
    wie komm´ ich schnell zu kohle,
    mit arbeit nicht, meint er pikiert,
    doch falls gestohlenes ich hole,

    dann werde ich ein großer held,
    drum lass' ich viele daten stehlen
    dann schwimme ich im großen geld
    und kann die freude nicht verhehlen:

    dass hier so viele gimpel wohnen
    die cash im überfluss mir geben
    die mich für mein verbrechen lohnen
    so dreist kann man mit wiki leben

  10. Dr. Dieter Zakel MA
    10. Dezember 2010 08:04

    Die Gedichte sind schon fast so gut wie in der Krone :-)

  11. Josef Maierhofer
    09. Dezember 2010 13:19

    Wäre der Herr Assange mit einem dieser 'Mädels' verheiratet, dann wäre er ein gnaz normaler, der halt einen Seitensprung getan hat, wie das ja so 'üblich' ist in unserer Spaßgesellschaft.

    Hier aber ziehen wahrlich keine Schweden die Fäden, meine Meinung.





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