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Gastkommentare

Die Schattenseiten der Windkraft

25. Februar 2026 18:57 | Autor: Gerhard Kirchner
14 Kommentare

Die Ansicht, der Klimawandel ist vom Menschen gemacht, und der vom Menschen gemachte Klimawandel lässt sich aufhalten, wenn man kein CO₂ mehr ausstößt, ist fatal. Diese von grünen Ideologen verbreitete Ansicht führte dazu, dass tausende Windräder unsere Landschaft verunstalten.

Die Windkraft gilt als wichtiger Bestandteil der Energiewende und wird häufig als umweltfreundliche Lösung gefeiert. Doch bei genauerer Betrachtung eröffnet sich eine Vielzahl von Problemen und Risiken, die oft übersehen oder verharmlost werden. Von Abfall und Luftverschmutzung bis hin zur Bedrohung von Tieren und der Umwelt, stellen Windkraftanlagen eine dunkle Seite dar, die dringend Beachtung finden sollte.

Mögliche Schäden durch Windräder

Die Vorteile von Windkraftanlagen für den Klimaschutz werden oft hervorgehoben. Dennoch sollten auch mögliche Schäden durch Windräder berücksichtigt werden, da sie im Kontext ambitionierter Klimaziele häufig als akzeptabel gelten. Zu den potenziellen gesundheitlichen Auswirkungen zählen:

  • Giftige Mikroplastik, wie hochgiftiges Bisphenol-A durch Erosion der Rotorblätter
  • Hörbarer Lärm und Infraschall bis zu 50 Kilometer Entfernung
  • Bis zu 200.000 getötete Vögel (Greifvögel und Fledermäuse)
  • Flächenverbrauch: Der Bau einer Windmühle erfordert enormen Flächenverbrauch. Allein die Zufahrtswege zur Baustelle erfordern schwerlastfähige Straßen auf Dauer. Hier findet eine in ihrem Ausmaß ungeahnte Bodenversiegelung statt.
  • Klimabilanz: Rodungen für den Bau von Windparks, etwa in Österreich und Deutschland, führten zur Zerstörung großer Waldflächen und somit zum Verlust von CO₂-Senken.
  • Ästhetische Landschaftsveränderungen
  • Gefahren durch den Eiswurf
  • Ineffiziente Stromerzeugung an Standorten mit zu geringer Windausbeute
  • Intermittierende Stromerzeugung
  • Notwendige Backup-Kraftwerke
  • Strompreisanstieg auf Grund zusätzlichen enormen Netzausbaus
  • Problematik der Speicherung überschüssiger Energie an windreichen Tagen
  • Abwanderung der Industrie als Folge hoher Stromkosten
  • Förderungen durch den Steuerzahler
  • Entsorgung der Rotorblätter bzw. Recycling dieser
  • Abhängigkeit von China das 70 Prozent der Ressourcen für Ökostromanlagen kontrolliert 

Fortschreitender Ausbau trotz bekannter Probleme

Trotz dieser Probleme setzen Politiker und Unternehmen weiterhin auf massenhafte Windstromerzeugung und ignorieren die dunkle Seite der Windkraft. In Europa sollen noch tausende dieser Ungetüme, die unsere Landschaft ruinieren, gebaut werden.

Was beharrlich verschwiegen wird, sind Studien, die zeigen, dass Windräder zur Bodenaustrocknung beitragen und Dürreperioden begünstigen – ein Thema, das selten in den Medien aufgegriffen wird.

Je mehr die exzessive Nutzung der Windkraft die Luftströmungen in einer Region beeinflusst, desto trockener wird es dort. Darüber berichtet Dagmar Jestrzemski in einem Artikel in der: "Preußische Allgemeine", 30.05.2023.

"Überall, das ist weltweit nachprüfbar, stellt sich zeitnah eine anhaltende und großräumige Dürre ein, sobald in irgendeinem Land der Welt ein starker Ausbau der Wind- und Solarenergie stattgefunden hat." Die Folgen sind katastrophal. Jahreszeitliche Regenzeiten bleiben aus. Dürren sind die Folge. Die Grundwasserspiegel sinken. Hitzewellen werden zahlreicher und damit auch katastrophale Gewitter mit Starkregen und Flutungen, wie jüngst zu beobachten in Spanien und Portugal.

Zufall? Oder?

Solche Beobachtungen werden meist selten erwähnt und häufig mit Klimawandel durch menschliche Einflüsse erklärt. Es ist möglich, dass der Mensch dafür verantwortlich ist – allerdings weniger wegen CO₂-Ausstoß als durch den massiven Ausbau von Windkraftanlagen mit immer stärkeren Turbinen und höheren Türmen.

"Das täglich hämmernde Schlagwort ,Klimawandel`macht selbst kluge Köpfe blind für die Tatsache, dass wir mit dem Experiment des großräumigen künstlichen Abtransports von Windströmungen aus der Atmosphäre, den Luftdruckausgleich beeinträchtigen, der dann für die Entstehung von Tiefdruckgebieten fehlt, ohne die nun einmal der Regen wegbleibt und alles Leben zum Verdursten verurteilt ist", ist zu lesen.

Doch eine Frage bleibt unbeantwortet: Besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen Windrädern und Dürren oder ist diese Korrelation eher ein Zufall? So werden im Sahel und in Namibia jahrelange Dürren und wolkenbruchartige Niederschläge beobachtet, ganz ohne Anwesenheit von Windrädern.

In einer neueren Forschungsarbeit von Gang Wang et al mit dem Titel "Wind farms dry surface soil in temporal and spatial variation" (Windparks trocknen den Boden an der Oberfläche in zeitlicher und räumlicher Variation), die in der Fachzeitschrift "Science of the Total Environment" veröffentlicht wurde, wird angeführt, dass, zusätzlich zu den bekannten Schäden, Windräder zu einer erheblichen Reduktion der Biomasseproduktion führen. Windräder reduzieren die Bodenfeuchtigkeit innerhalb der Windparks sowie in den Richtungen gegen den Wind und mit dem Wind erheblich.

An sechs globalen Standorten wurde eine Reduktion der Belaubung in Waldgebieten festgestellt. Als wichtigste Faktor wurde der Straßenbau für die Beeinträchtigung der Wälder erkannt. Es kommt durch Bau und Betrieb zu einer erheblichen Verringerung der Vegetationsdecke und in der Folge zu Bodenerosion, das langfristige negative Auswirkungen auf die Waldbedeckung hat. "Der langfristige Betrieb von Windkraftanlagen kann das lokale Klima beeinflussen." Wobei natürlich "lokal" zu definieren wäre.

"In Europa werden Windanlagen in großen Maßstab in landwirtschaftlich genutzten Flächen gebaut. Neben der Kontamination der Böden durch den giftigen Abrieb von den Rotorblättern, sind Schäden durch die Austrocknung ebenfalls unvermeidlich."

"In einer in Nature Climate Change veröffentlichten Studie wurde anhand von NASA-Satellitendaten nachgewiesen, dass sich ein Gebiet im Westen und in der Mitte von Texas, das von vier großen Windparks bedeckt ist, im Vergleich zu nahen gelegenen Regionen ohne Windparks um 0,72 Grad Celsius pro Jahrzehnt erwärmt hat."

Mit solchen Studien hat die vierte Kraft im Staat Probleme. Seit, ja man könnte sagen Jahrzehnten, propagieren die Medien, dass, um das Klima zu retten, der Ausbau der Windkraftanlagen unumgänglich ist. Gestützt werden diese Meinung durch grüne Lobbyorganisationen, wie "Agora Energiewende Berlin", die seit Jahrzehnten von Superreichen aus den USA finanziert werden.

Ähnlich verhält es sich mit den Meinungen und Forschungsergebnissen aus dem "Potsdam Institut für Klimaforschung", wobei zu beachten ist, dass dieses Institut vom Bund und dem Land Brandenburg finanziert wird.

Diese Institute sind im deutschen Lobbyregister als NGOs genannt und sind auch tätig als Regierungsberater. Das erklärt auch, dass negative Auswirkungen von Windrädern auf das Klima gar nicht zur Sprache kommen.

Objektivität scheint unbekannt zu sein, oder Forschungsergebnisse, die politisch nicht korrekt sind, werden nicht publiziert. Und doch ist erwiesen, dass Windräder das Mikroklima beeinflussen, was selbst von Klimaforschern zugegeben wird. Solche Beobachtungen gab es ebenfalls im Burgenland, Österreich.  Aber es besteht auch kein Zweifel, dass extreme Wetterlagen, verursacht durch den Klimawandel, die Ursache sein können. Als Beispiel sei das bereits erwähnte Namibia genannt, mit Regionen, in denen es über Jahre hinweg nicht regnete und das ganz ohne Windkraftwerke. Andererseits scheint es logisch, dass eine größere Ansammlung von Windrädern, und noch dazu in großer Dichte und immer höher werdenden Türmen, zu mehr als lokalen Trockeneffekten führen. So wird der Trocknungseffekt in Spanien, sehr wahrscheinlich durch die Anzahl der Windkraftwerke erhöht. 

Beobachtungen dieser Art werden selten in den Medien thematisiert, meist wegen staatlicher Einflüsse. Trockenkatastrophen gelten daher oft als Folge des Klimawandels, während abweichende wissenschaftliche Meinungen meist nur in sozialen Medien erscheinen und schnell marginalisiert oder diskreditiert werden.

Energieberater Jürgen Weigl aus Graz ("Der Energiedetektiv") äußert sich höchst besorgt: "Alles, was wir Menschen tun, hat Rückwirkungen auf die Umwelt. Die großtechnische Nutzung von Windenergie und Solarenergie stellt den massivsten Eingriff in das Klimasystem dar, den man sich vorstellen kann."

Und trotzdem, vermutlich in Unkenntnis dieser oder ähnlicher Studien, hält Österreich fest am Ausbau der Windkraft. In den Medien wird die Möglichkeit von Atomkraft als sichere Versorgung mit Strom nicht angesprochen und auch keiner der Politiker wagt das Wort Atomkraft anzusprechen. Man will wieder gewählt werden. Und siebzig Jahre vorauszudenken, überlässt man Algorithmen.

Was Prognosen wert sind, wurde im Artikel "Beklemmende Sammlung: Die falschen Klimapropheten" von Dr. A. Unterberger, dargestellt. Seit fast über 100 Jahren wurden Aussagen im Abstand von etwa 10 Jahren, von einer eisfreien Nordwestpassage gemacht. Es hat sich nicht viel geändert. Ja, Siedlungen wie Ittoqqortoormiit an der Ostküste Grönlands, können mit speziellen Schiffen etwa ein Monat früher das Packeis passieren, aber ein eisfreies Nordpolarmeer ist nicht eingetreten.

Jetzt bedient man sich des Computers, um der Menschheit bewegende Katastrophen, Dürren, Todesfälle und Kosten, ja alle Weltklimaereignisse über die nächsten siebzig Jahre, vorauszusagen. Wie glaubwürdig sind diese?

In Paris wurde 2015 die Klimaziele festgelegt. Alles hänge ab von der Konzentration des CO₂ in der Erdatmosphäre – ja eh, das kann man messen und besteuern. Dass aber Wasserdampf einen viel größeren Einfluss auf die Erderwärmung hat, wird verschwiegen. Wolken kann man nicht messen und nicht besteuern. Indessen steigt und steigt der Anteil an CO₂ mit dem Resultat, dass Asien prosperiert und Europa verarmt.

Wir bauen weiterhin Windmühlen und die CO₂-Gehalte steigen weiter. Erfolg: Strom wird teurer, China freut sich, die Europäische Union, mit ihren fünf Prozent der Weltbevölkerung, subventioniert deren Industrie und niemand ist bereit unsere Klimapolitik zu übernehmen.

Oder beginnt es unseren Regierenden zu dämmern, dass irgendetwas falsch läuft? Ein Hinweis könnte die Meinung von Bundeskanzler Stocker sein, der meinte: Ohne Kursänderung in der Klimapolitik werde die Welt nicht grüner, sondern Europa ärmer.

 

Gerhard Kirchner ist Bergingenieur und liebt die Umwelt.

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  1. rowischin
    28. Februar 2026 02:26

    1. Die Bürger von der Gaal in der Steiermark haben recht mit Ihrer Entscheidung gegen eine W. Anlage, die schöne Landschaft der Gaal wäre dort eine Verschandelung dieser. Die Bürger von Trieben waren nicht so gescheit.
    2. Windräder sind nicht grün, nicht umweltfreundlich, genauso wenig wie FV- Anlagen, E-Autos, alles Lug und Trug. Von der Produktion her, von der Lebensdauer, von der Bodenverdichtung (Fundamente, Zufahrtsstrassen), vom Umweltgiftgas SF6, das sie enthalten, vom Vogel-, Insekten-, Fledermausmord, von der Entsorgung nach 20 Jahren her, schädigen sie die Umwelt 3. Sie kommen aus China und damit tauscht man die eine Abhängigkeit vom Gas durch eine andere. Fährt man Richtung Ungarn auf der A4 auf Höhe Neusiedl, sieht man ein Meer von Windrädern, dass einem schlecht wird, genauso am Stuhleck etc, es gibt genug Bsp. Wir haben auch eine Verantwortung als Mensch für unsere Landschaft und Tierwelt. Vielleicht verändern die vielen Windräder sogar das Klima.



  2. Herby
    26. Februar 2026 12:02

    "Die Ansicht der Klimawandel ist vom Menschen gemacht und der v.Menschen gemachte Klimawandel lässt sich aufhalten wenn man kein CO2 mehr ausstößt ist fatal. Diese von grünen Ideologen verbreitete Ansicht ..."

    Herr Kirchner, können Sie diese Worte ganz am Anfang irgendwie BEWEISEN?
    Inwieweit sind die seriösesten anerkanntesten Forscher der Welt die an den renommiertesten Universitäten der Welt arbeiten & die am "Puls der modernen Forschung" sind - irgendwie "grüne Ideologen" ?

    Wir leben Gott sei Dank in einer freien Gesellschaft wo jeder Mensch in der Öffentlichkeit lügen & absurde Behauptungen aufstellen & verbreiten darf - Wenn Sie aber wollen dass Sie auch außerhalb der Gruppe der EIKE-Leute noch ernst genommen werden - dann würde ich an Ihrer Stelle Ihre andauernden Stänkereien gegen die seriöse Wissenschaft unterlassen!



  3. elokrat1
    26. Februar 2026 11:14

    S.g. Hr. Kirchner ******
    Ihre Expertise in Ehren, die ich für absolut richtig halte, aber wo ist die Unterstützung der politisch nicht bestochenen Wissenschafter, die ihre physikalisch, biologisch und technisch korrekten Argumente unterstützen? Feigheit, Opportunismus, Bequemlichkeit, oder Angst vor beruflichen Problemen. Egal was der Grund dafür ist, es ist jedenfalls ein Skandal, der die Natur nachhaltig zerstört.
    Der Einfluss der stark erhöhten Sonneneinstrahlung wird marginalisiert.
    https://www.businessinsider.de/wissenschaft/international-science/hohe-sonnenaktivitaet-sie-koennte-gar-satelliten-verschmoren/



  4. Alois Eschenberger
    26. Februar 2026 08:22

    Ergänzung:
    Super "klimaneutrale" Betonsockel mit Volumina bis zu 3.000 m³ pro Stück. Da kommt Freude auf!



  5. Leo Dorner
    26. Februar 2026 07:40

    Also gilt der oft geäußerte Spruch: "Windräder sind die Hakenkreuze unserer ("wissenschaftlichen") Zeit"...



    • Wyatt
      26. Februar 2026 08:01

      Windradeln sind die Symbole der vom MENSCH erfundenen Ersatzreligion "Klimawansel" - den es allerdings auch ohne MENSCH gibt.



    • Wyatt
      26. Februar 2026 11:06

      Verbesserung:

      ........"Klimawandel" - den es allerdings vorwiegend ohne MENSCH gibt.



  6. Whippet
    25. Februar 2026 23:36

    Für mich sind Windräder eine multiple Katastrophe, die von einer kriminellen Mafia durchgezogen wird. Unfassbar bei all den bekannten Schäden, die sie verursachen.



    • Wyatt
      26. Februar 2026 07:01

      ...und Ursache des Klimas ist allein die Sonne, ....mit der Strahlung von Wärme und Licht, welches vom Äquator aus seinen Ursprung über unseren gesamten Planeten nimmt!

      ....und frei nach Goethe, ........der MENSCH die kleine Narrenwelt, gewöhnlich sich für's Ganze hält.



    • Wyatt
      26. Februar 2026 07:07

      .....und die Ansicht von Whippet, die Windradeln betreffend, teile ich zu hundert Prozent!






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