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Andreas Unterbergers Tagebuch

Das österreichische Versteckspiel

17. Januar 2026 00:44 | Autor: Andreas Unterberger
119 Kommentare

Es ist ein freudiger Zeitpunkt für Europa. Die durch viele Ereignisse – die eigene Überregulierung, die Rezessionsjahre, Überalterung, Migration, die verfehlte Klimapolitik, die Taten der Herren Putin und Trump – deutlich angeschlagene Wirtschaft des alten Kontinents kann endlich wieder eine Positivmeldung verbuchen. Das Handelsabkommen Mercosur mit wichtigen Staaten im Süden Südamerikas hat die wohl entscheidende Hürde im EU-Rat genommen. Damit kann die Industrie Europas viel günstiger in jene Länder exportieren. Damit können viele Arbeitsplätze gesichert werden. Damit hat auch die EU ihre zunehmend bezweifelte Handlungsfähigkeit doch wieder beweisen können.

Das ist insbesondere für Österreich sehr wichtig. Ist doch seine Wirtschaft zu 57 Prozent vom Außenhandel abhängig. Das ist weit mehr, als der Schnitt von EU oder Eurozone beträgt. Umso unverständlicher ist, dass Österreichs Regierung gegen das Mercosur-Abkommen gestimmt hat. Der Verdacht ist riesig, dass sie in Kenntnis der Fakten zwar eigentlich ohnedies dafür ist, das aber aus Populismus nicht zugeben will, weil man wusste, dass der Handelsvertrag auch ohne Österreich eine knappe Mehrheit bekommt.

Das ist beschämend. Und die Begründung ist lächerlich, man müsse dagegen stimmen, weil der Nationalrat sich vor Jahren dagegen ausgesprochen hatte. Denn erstens haben sich die Vertragsdetails seither signifikant geändert. Und zweitens kann eine Mehrheit natürlich solche einstigen Beschlüsse wieder rückgängig machen.

Der wahre Grund: Die Bauern und Links- wie Rechtsradikale sind gegen Mercosur. Wie sie gegen jede Veränderung sind. Dabei öffnet Mercosur auch für heimische Agrarprodukte wie etwa den Wein neue Chancen. Dabei leben nur 3 bis 4 Prozent von der Landwirtschaft. Dabei gibt es Beispiele klügerer Politiker wie die Regierungschefin Italiens, Giorgia Meloni, die den Widerstand der auch bei ihr lauten Bauern zu überwinden gewusst hat: Sie hat zu deren Beruhigung in einer Schlussrunde noch ein paar Details in den Vertragstext hineinverhandelt und dann Ja gesagt.

In Österreich, wo man die 2200 Jahre alte italienische Tugend des politischen Taktierens nie richtig verstanden hat, hat man nichts dergleichen gemacht. Die Wirtschaftspolitik ist mit der Sicherheitspolitik vergleichbar: Wir machen nicht mit, verstecken uns hinter einem Formalargument (dort heißt es: "Neutralität"), profitieren aber von Klugheit und Mut der anderen.

Höflich ausgedrückt: Respekt oder Pluspunkte erwirbt sich Österreich damit nicht.

Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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  1. TeamABC_Andi-Bea-Chris
    18. Januar 2026 16:11

    (satire)
    Bea: Wir verstecken uns nicht wir treten stolz vor den Vorhang der Republik Österreich und vertreten diese politisch-korrekt anders als die feigen Volksverräter und Putin-Freunde
    Andi: Ja genau, und wer gegen den ORF ist, ist auch gegen die SPÖ, Freundschaft Genossen!
    Chris: Zu aller erst, ich bin der Bundeskanzler undnich sage wos langgeht. Die Fakten zeigen die Bevölkerung ist sehr zufrieden mit der Volkspartei, denn wir sinf seit 1986 immer im politischen Tagesgeschäft, der Bundesregierung vertreten und brauchen uns nicht verstecken, ob Mock, Riegler, Busek, Schüssel, Spindepegger, Mitterlehner, Kurz, Nehammer wir haben immer das Dream Team das für die Österreicher und Innen arbeitet, und



  2. Waltraut Kupf
    17. Januar 2026 20:27

    Mercosur ganz am Rande auch mit der Neutralität zu verbinden ist ein kühner Sprung. Während bei Mercosur, wenn wir Glück haben, alles nicht so heiß gegessen wird wie es gekocht wird (wenn wir Pech haben noch heißer), so wäre die Aufgabe der Neutralität, um die wir insbesondere in Deutschland beneidet werden, ein Verbrechen an Österreich. Kickl hat in seiner heutigen Rede Erich Maria Remarque zitiert, wonach die Kriegstreiber vor allem jene Leute sind, die selbst nicht an die Front gehen müssen. Nur unter Hitler gab es die „stolze Trauer“ , die in Zeitungsanzeigen zum Tod von im Krieg Gefallenen gab. Ich kann mich an solche Meldungen noch gut erinnern. Mein Vater ist im Krieg ebenfalls auf nicht zu klärende Art umgekommen- Ich möchte nicht erleben, daß meine Enkel für Herrn Selenskij in den Krieg ziehen müßten, Der Wirtschaftsminister hat in entwaffnender Offenheit wirtschaftliche Erfolge durch den Wiederaufbau der Ukraine in Aussicht gestellt Kickl ist explizit für Frieden.



    • Vernunft und Freiheit
      17. Januar 2026 21:31

      Der Wirtschaftsminister ist wirklich toll. Ein Wiederaufbau der Ukraine wird ein riesiger Wirtschaftsschub sein, die Frage ist nur, ob auch für Österreich.

      Wo man sich aber sicher sein kann ist, dass Österreich bei der Bezahlung der Rechnungen mit dabei sein wird.



    • pressburger
      17. Januar 2026 23:07

      Die Neutralität, das ist vorbei. Sozialisten sind Internationalisten, solidarisch, bereit in einem Krieg zu ziehen, ohne zu wissen was Krieg bedeutet.



    • sokrates9
      17. Januar 2026 23:58

      Sozialisten ist die eigene Bevölkerung egal. Die können ruhig krepieren!



    • pressburger
      18. Januar 2026 09:33

      @sokrates9
      Die Sozialisten sind gerade dabei



  3. Benjamin
    17. Januar 2026 18:49

    Wie an anderer Stelle beschrieben habe ich die Bundes - SPÖ im Verfacht hibter den vielen Zugausfällen und Pannen :
    https://www.andreas-unterberger.at/2026/01/die-armen-brger-sterreichs#comment-1007077

    Die hatten wir zum Teil auch anfang Sommer 2025.
    Allein heute aber wieder 4 Berichte über zwei Zwischenfälle wieder:

    "Orf" 10.10 uhr samstag 17.10
    ÖBB-Störung: Vier Schnellbahnen evakuiert
    "Heute", samstag17.10 14:29 Bahn-Chaos in Wien! Passagiere aus drei Zügen gebracht
    Nach einem liegengebliebenen Zug in der Wiener Landstraße mussten in der Hauptstadt drei weitere Züge evakuiert werden."
    https://wien.orf.at/stories/3338140/ . (140 Personen betroffen)
    " Krone"(zusammenfassung) "Knapp 300 Fahrgäste mussten am Samstag aus vier Schnellbahnen am Bahnhof Heiligenstadt und in Wie



    • Benjamin
      17. Januar 2026 18:54

      und in Wien-Mitte wegen einer technischen Störung evakuiert werden"
      https://www.krone.at/4017444
      Heute at, sa,17.01.09:43

      "Einsatz in Landstraße
      Zug in Wien defekt! Passagiere über Schienen gerettet
      In der Wiener Landstraße kam es am frühen Samstag kurzfristig zu Verzögerungen. Der Grund: ein defekter Zug. Passagiere saßen in diesem fest."
      Wer da noch behauptet meine These
      sei nur Verschwörungstheorie muss sich wundern wie die Westbahn es diesen Winter trotzdem schafft ohne so große Probleme...
      Ja Verkehrsminister der SPÖ Peter Hanke ist rücktrittsreif!
      Selbst bei Schönwetter (sommer 2025)züge die 2 Stunden stehen bleiben.
      Nur um Klinawandel dann die Schuld zu geben!
      Ich fahre seit dieser arbeitswoche nur mehr mit straßenbahn, u-bahn und Bus.



    • Benjamin
      17. Januar 2026 18:56

      Obige kommentare sind Offtopic.



  4. Vayav Indrasca
    17. Januar 2026 17:20

    Ich verstehe die Probleme der Bauern durchaus, aber es sei einmal auch die Sicht des Konsumenten gestattet.Man vergleiche österreichisches und argentinisches Rindfleisch – da liegen Welten dazwischen.
    Diese ständige "aus Österreich"–Beweihräucherung ist ja nicht mehr auszuhalten. Zum Beispiel heimisches Wagyu: zäh, trocken, geschmacklos. Heimisches Lamm: entweder fad oder stark böckelnd. Heimisches Duroc-Schwein: eine schwache Kopie des Originals. Heimisches Geflügel: dass es so etwas Feines wie Perlhühner gibt, ist zu unseren Bauern nicht durchgedrungen.
    Am schlimmsten treibt's SPAR, die fast nur mehr ihre Eigenmarke TANN vertreiben. Bis hinab zu den künstlich glänzenden Frankfurtern: alles ungenießbar, wäh!!

    Wie soll man sich da also nicht auf ein herrliches, saftiges, voll geschmackiges argentinisches Steak freuen dürfen?



    • rowischin
      17. Januar 2026 17:40

      Ganz so schlimm ist es nicht. es kommt auf die Einkaufsquelle an. Aber Einiges stimmt schon was Sie sagen. In der Steiermark bekommt man die Messner Frankfurter und Krainer, die sind ausgezeichnet.



    • Orakel
      17. Januar 2026 18:15

      Ist wahrscheinlich die Ernährung!
      Ich versteh zwar nichts davon, könnt ich mir aber durchaus, noch dazu mit den EU Regulierungen vorstellen



    • Specht
      17. Januar 2026 18:32

      Marmoriertes Rindfleisch gab es schon vor 40 Jahren in Klagenfurt am Markt, alles nur so wie es der Kunde will und auch bezahlt. Wer beim Hofer oder Billa Fleisch kauft ,muss sich auskennen, ein guter Koch sein und sparen wollen und eben gutes Gulasch machen.



    • Specht
      17. Januar 2026 18:46

      @Orakel, die Japaner haben eine besondere Kultur, um ihr marmoriertes Fleisch zu bekommen werden die Tiere täglich massiert und in dieser Preisklasse finden sie es auch normal für besonderen Thun oder anderen Fisch Tausende zu bezahlen. Na dann, wenn es sie glücklich macht.



    • ?GIS
      17. Januar 2026 18:47

      Vayav - Sie haben absolut NICHT RECHT.

      Versorgungssicherheit (in guten wie in schlechten Zeiten !) versus "Geschmackoptimierung" !

      Kaffesudleserei über neue "Marktchancen"

      U.V.A.M



    • Undine
      17. Januar 2026 19:10

      Meine Mutter schwärmte immer vom Bakonyer-Schwein aus Ungarn noch zu Monarchiezeiten, denn diese konnten sich in den Eichenwäldern des Bakonyerwaldes mästen!
      Vor ca. 50 Jahren waren wir privat in Budapest zu einem köstlichen Mittagessen eingeladen. Es gab einen Bakonyer Schweinsbraten, den besten, den ich je gegessen hatte!
      Früher bekamen die Bauern aus den Wirtshäusern oder einem Spital die Speiseabfälle, Sautrank, was mMn für den guten Fleischgeschmack verantwortlich war.



    • Postdirektor
      17. Januar 2026 20:52

      @Undine

      Zum „Sautrank“:
      „Sautrank“-Verfütterung an Schweine ist in der EU seit 2006 ausnahmslos verboten. Auch, wenn die Essensreste vorher abgekocht werden.
      Das heißt, das, wovon die Menschen vorher gegessen haben, darf ja nicht an die Schweinderln verfüttert werden, sie könnten ja davon krank werden :-)

      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20040407_OTS0091/ab-1-mai-neue-regelung-zur-verfuetterung-von-sautrank



  5. Undine
    17. Januar 2026 16:33

    Selbst Undinen können einmal straucheln, v.a., wenn sie in die Jahre gekommen sind---mit sehr schmerzhaften Folgen. Aber nach fast zwei Wochen beginnen sich die Lebensgeister GsD wieder zaghaft zu beleben.
    Zu einem Kommentar reicht es noch nicht, aber für einen Videotipp:

    "EU am Ende: Jetzt wollen sie MIT RUSSLAND REDEN!"

    ENDLICH!!! Wird auch höchste Zeit!

    https://www.youtube.com/watch?v=6ypX1MiE8K8&t=32s



    • Cotopaxi
      17. Januar 2026 16:36

      Es freut mich sehr, wieder von Ihnen zu hören.



    • Outback
      17. Januar 2026 16:47

      @ Undine
      Ich schließe mich gänzlich Cotopaxi an und wünsche Ihnen, wobei immer Sie gestrauchelt sind, rascheste Genesung von vor allem Schmerzfreiheit. Alles erdenklich Gute!!



    • Alois Eschenberger
      17. Januar 2026 17:19

      Geschätzte Undine, schön, dass Sie wieder da sind und gute Genesung!

      Dem allem Anschein nach krankhaften Besserwisser Perineus dürften Sie ebenfalls abgegangen sein, er hat sichtlich unter Entzugserscheinungen gelitten. ;-)

      Und der andere notorische Troll, der das Forum vor kurzem noch in Wehleidigkeit erstickend und vor Selbstmitleid triefend verlassen wollte, pöbelt auch noch auf das Ordinärste weiter. Alles garniert mit mannigfaltigen philosophischen Ergüssen.

      Kurz: Sie haben nichts versäumt.



    • Postdirektor
      17. Januar 2026 17:24

      Geschätzte @Undine, es freut mich ebenfalls sehr, dass Sie wieder da sind!
      Beste Genesungswünsche!



    • sokrates9
      17. Januar 2026 17:34

      Undine kommt eigentlich mit einer Frohbotschaft im video dass partiell wieder Vernunft einkehrt.Da werden dan n unsere taspferen Kriegstreiner im forum wireder rotieren!Ob sie aufwachen werden und Realpolitik anerkennen, oder ähnlich wioe jetz Kallas empfehlen sich zu betrinken?



    • Vernunft und Freiheit
      17. Januar 2026 17:40

      Liebe Undine,
      zunächst möchte ich dich ganz herzlich wieder im Kreis des Tagebuchs willkommen heißen. Ich habe schon auf dich gewartet.

      In der Zwischenzeit habe ich etwas mit Peregrinus palavert, der sich selbst in einem Kommentar als "heimatloser Rechter" bezeichnet hat, was ich wiederum sympathisch fand.

      Was die Ukraine angeht, so scheint angesichts der mitlitärischen Lage in den europäischen Hauptstädten das Nachdenken begonnen zu haben. Nach Macron und Meloni hat dieser Tag auch Merz Russland ein europäisches Land genannt, mit dem man irgendwann einmal gut zusammenleben möchte.

      Wenn wir an unser heutiges Thema denken, kann man ja nur sagen: Warum in die Ferne schweifen (Südamerika), wenn das Gute (Russland) ist so nah. Ich erwarte ja auch für dieses Jahr ein stärkeres Wirtschaftswachstum in Russland als in Österreich. Da lauert doch eine Idee für unsere Regierung!



    • Vernunft und Freiheit
      17. Januar 2026 17:43

      Und was Katja Kallas angeht, so hat sie einigen Grund zur Flasche zu greifen. Es ist für eine Außenbeauftrage schon blöd, wenn man sie weder in Washington noch in Peking oder Delhi empfangen will, von Moskau ganz zu schweigen.

      Frau Kallas ist sicher sehr froh, dass sie jetzt wenigstens ab und zu nach Südamerika reisen darf.



    • rowischin
      17. Januar 2026 17:44

      Liebe Undine, gut von Ihnen wieder zu hören, Sie sind mir schon abgegangen, das Salz in der Suppe oder der Pfeffer am A.. jedenfalls dachte ich an einen grippalen Infekt oder Ähnliches. Gute Besserung????



    • ?GIS
      17. Januar 2026 18:17

      FEIN, dass Sie endlich wieder da sind !

      ALLES LIEBE UND GUTE !!!



    • Orakel


    • Specht
      17. Januar 2026 18:38

      @ Undine Gute Besserung und freue mich auch !



    • Undine
      17. Januar 2026 19:14

      Oh, das freut mich aber, dass ich so herzlich empfangen werde! Herzlichster Dank an alle! ;-)



    • Wrangler
      17. Januar 2026 19:18

      Gute Besserung!



    • Undine
      17. Januar 2026 21:26

      Sooo viele liebe gute Wünsche müssen ja die Genesung beschleunigen! Vielen herzlichen Dank an alle!



    • pressburger
      17. Januar 2026 23:12

      Eine hervorragende Besserung und restitutio ad integrum



    • Hoki
      18. Januar 2026 07:51

      Gerade erst nom Ihrem Maleur gelesen;
      die besten Genesungswünsche auch meinerseits.



  6. Orakel
    17. Januar 2026 15:18

    https://www.unser-mitteleuropa.com/186320

    Scott Ritter, ehemaliger US-Marine & Nachrichtenoffizier, UN-Waffen-Inspektor und Autor wurden zuletzt in den USA die Bankkonten gesperrt: So werden im Westen Analysten, die ein Zuviel an Wahrheiten verbreiten, vom repressiven Staat unter Bruch von Verfassungsgesetzen schikaniert.

    Das Modell westlicher Simulations-Demokratie scheint an seinem Ende!



    • Wrangler
      17. Januar 2026 19:23

      Sagen Sie, Orakel, sind Sie wirklich zu faul um vor wohlwollender Nennung dieses Mannes sich die Vita dieses wegen Sexualdelikten verurteilten Straftäters anzusehen? UNFASSBAR Ihr Verhalten!!!



    • Orakel
      17. Januar 2026 20:04

      Wrangerl - na und?

      Zum besseren Verständnis:
      Das eine ist eine abgebüßte(!) Sexualstraftat, seit Jahrzehnten ist der Mann lt. Wikipedia unbescholtener US-Staatsbürger, im Beitrag oben steht, er ist auch verheiratet!

      Das andere ist sein analytisches Insider- Wissen um das Agieren der USA!

      Zum dritten macht es auch deutlich, wie der demokratische Wertestaat USA, den ich in letzter Zeit schwer hinterfrage, mit seinen Bürgern, die nicht passende Wahrheiten aufdecken, umgeht!
      Bin gespannt, wie lang der Simon Hersh noch so frei plaudern darf!

      Was hab ich unlängst gelesen?
      "Wer selbst ohne Fehler - der werfe den ersten Stein"?
      Und ihre Antwort lautete, so ich mich recht erinnere, sie halten sich eh nicht für unfehlbar!

      Also hören sie doch endlich auf andere mit ihren mühsam herausgefischten, vor Schmutz strotzenden Steinen zu bewerfen!



    • Wrangler
      17. Januar 2026 20:33

      Keine Einsicht ist auch eine Einsicht! Erbärmlich, einfach Orakel!



    • Orakel
      17. Januar 2026 20:43

      Sehr schwach - Wrangerl!



    • pressburger
      17. Januar 2026 23:13

      Zustimmung. Na und.......



  7. veritas
    17. Januar 2026 14:54

    1/3

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    OT: Die ungarischen Parlamentswahlen 2026 werden am 12. April 2026 stattfinden. Dies gab der Sándor-Palast am Dienstag unter Berufung auf eine von Präsident Tamás Sulyok unterzeichnete Entscheidung bekannt.

    „The Grayzone“ wurden geheime EU-Dokumente zugespielt, die zeigen, wie die EU hinter den Kulissen gegen Orban kämpft und seine Wiederwahl bei den anstehenden Wahlen verhindern will.

    https://thegrayzone.com/2026/01/10/eu-plotted-orban-resistance/



  8. veritas
    17. Januar 2026 14:53

    2/3

    Die geleakten Akten zeigen einen von Marton Benedek verfassten "Projektvorschlag", der darauf abzielt, "ein dauerhaftes Koordinationsforum zur Organisation des Widerstands gegen das Orbán-Regime zu entwickeln." Neben seiner Rolle in der Generaldirektion für Migration und Inneres der Europäischen Grenzkontrollbehörde leitet Benedek derzeit die "Zusammenarbeit" Brüssels mit Libyen.

    https://thegrayzone.com/wp-content/uploads/2026/01/Benedek-Orban-proposal.pdf



  9. veritas
    17. Januar 2026 14:53

    3/3

    Benedek ist meiner Meinung nach eines von jenen widerlichen Subjekten, die mit unserem Steuergeld in Brüssel finanziert werden, um in jenen EU-Mitgliedsstaaten Unruhe zu stiften die nicht auf Brüssels Linie sind. Die OSF von George und Alexander Soros hat laut eigenen Angaben allein im Jahr 2021 8,9 Mio US$ gespendet um einen Regimewechsel in Ungarn herbeizuführen.
    Aus gegebenem Anlass möchte ich daran erinnern, dass mit Christian Kern ein Gegenkandidat zu Andreas Babler am SPÖ-Parteitag im März im Gespräch ist, der sich öffentlich rühmte ein persönlicher Freund des Soros-Clans zu sein. Das Mantra von George Soros kennen wir: „I am here to make money, regardless of social consequences“



    • Orakel
      17. Januar 2026 15:20

      Ich kann mich noch erinnern, wie sich Kern im FS nach verlorener Wahl öffentlich, hoch offiziell bei Soros entschuldigte!

      Wir saßen damals vorm FS und wußten nicht ob das, was wir gerade gehört haben auch wirklich das war was der Kern sagte und meinte!



    • Whippet
      17. Januar 2026 16:56

      Wenn sich Kern jetzt gegen Kickl positionieren würde, hätte das etwas von einer besonderen Form politischen Narzissmus - nicht als Diagnose, aber als Muster. Fachlich ist das ein Hochrisikospiel mit hoher Verlustwahrscheinlichkeit. Deshalb stellt sich weniger die Frage, ob es klug ist, sondern warum man es tut. Eine plausible Antwort: nicht wegen des Sieges, sondern wegen der Bühne. Wer einmal im Zentrum stand, spürt das Verschwinden schmerzhaft. Gegen Kickl anzutreten garantiert maximale Aufmerksamkeit - selbst im Scheitern. Nicht Macht wäre das Motiv, sondern Resonanz.



    • veritas
      17. Januar 2026 17:47

      S.g. Whippet!

      Eine Analyse mit Tiefgang. Kerns Lebenslauf als doppelt Gebrannter.



    • pressburger
      17. Januar 2026 23:26

      Die EU will Organ unbedingt, die muss Orban loswerden. Organ destabilisiert die ganze Region, noch schlimmmer, Orban regt zum denken nach. Damit genau das, was die EU verbietet.
      Die Manipulation in Rumänien war der Probelauf. Ungarn zu wichtig, die Wahlen zu wichtig, um das Ergebnis dem Zufall zu überlassen.
      Nagy, Imre war auch Ministerpräsident Ungarns. Macht Leyen es Chrustschov nach ?



  10. eupraxie
    17. Januar 2026 13:05

    Die 2200 Jahre alte Tugend (!) des politischen Taktierens der Italiener...

    Da kann ich nicht mit.



    • Arbeiter
      17. Januar 2026 13:10

      Darüber bin ich auch sofort gestolpert, eupraxie. Mh. Da wären wir dann in der römischen Republik oder doch noch bei den Königen davor?



  11. pressburger
    17. Januar 2026 11:54

    Mercosur, ein freudiges Ereignis, eine positive Nachricht für die darbende heimische Export Industrie ? Ist Südamerika überhaupt ein relevanter Abnehmer österreichische Erzeugnisse ?
    Argentinien, Chile, sind Weinproduzenten eh gross.Die
    Eine wirklich gute Nachricht wäre die Besinnung auf die eigenen Fähigkeiten, Ende der 80 Jahre anhaltenden Unselbständigkeit, des US Vasallentums.
    Gute Nachricht wäre die Wiederherstellung der Energieversorgung, der inneren Sicherheit, Ende der selbst schädigenden Sanktionen, Frieden.
    Die EU woll Krieg, kein Frieden, Migranten und green deal.Die DU will sich in Kriege,Grönland gegen die USA, Ukraine,gegen Russland.
    Mercosur, Vortäuschung von Akitivität, Vortäuschung von Verhndlungsfähigkeit.



    • Ireneo
      17. Januar 2026 12:20

      Der übliche Wortsalat.
      Die zerkratzte Platte mit Ihren wirren Gedanken hängt in der Rille und wiederholt sich unaufhörlich...



    • Christina
      17. Januar 2026 13:38

      Ireneo, seien Sie so kooperativ und geben einen einen Kommentar ab, der informiert. Beleidigendes Wortgeklingel ist unnotwendig.



    • Der liebe Augustin
      17. Januar 2026 14:04

      @Christina -
      Von einem/einer Hinrbefreiten kannst doch keine Kreativität verlanden! Das könnt doch der die das arme Geschöpf in eine Depression stürzen - und das wolln mer doch gewiß nicht!

      Ahja - hinrbefreit stimmt ned ganz, denn für - wie Sie´s eh sehr höflich schreiben - beleidigendes Wortgeklingel, ich erweitere nun mit bösartige Beleidigungen und permanente Untergriffe - reicht´s allemal!

      Wär Wrangler, Pergrinus, Ireneo, GT... Biotop mit seiner ewigen Lust am destuktiven Runterputzen, am bösartigen Beleidigen anderer nicht eine Partie für den Psychodoktor?
      Der wird allerdings Nerven wie Drahtseile mitbringen müssen, anders hält er diese Kopfschüssler ned aus!



    • Wrangler
      17. Januar 2026 14:25

      phaidros im Nirgendwo, ich erhöhe Ihren gar nicht beleidigenden "Kopfschüssler" um einen "Onanierer" und zwei "Bettnässer" und möchte sehen...
      Mein Gott, wie so völlig verblödet kann man sein?



    • ludus
      17. Januar 2026 16:51

      @Ireneo

      Ihren Vorwurf mit der zerkratzten Platte mit den wirren Gedanken, die in der Rille hängt und sich unaufhörlich wiederholt, sollten Sie an die einzig richtige Adresse schicken, nämlich an Ihren Freund Peregrinus! Dieser spielt die paar Platten, die er auf Lager hat, in einer Tour seit Jahren! Das müßte selbst Ihnen längst aufgefallen sein.
      Nun wendet sich Ihr anderer Busenfreund, Wrangler, an @phaidros, der sich aber gar nicht zu Wort gemeldet hat, um ihn grauslich zu beschimpfen. Geistige Verwirrung könnte man das nennen, nicht wahr.



    • Whippet
      17. Januar 2026 17:08

      ludus, ich muss immer wieder Diagnosen für die KK erstellen.
      Ich erstelle bei einem Poster selbstverständlich keine Ferndiagnose. Es wäre unprofessionell, unseriös, und meinem Berufsverständnis nicht angemessen.
      Ich möchte nur festhalten: Die Versuchung ist enorm.
      Aber ich bleibe standhaft. Aus Prinzip. Punkt.



    • Wrangler
      17. Januar 2026 20:25

      ludus, richtig beobachtet, mein Beitrag war an Augustin gerichtet, was mich veranlaßt, bei Phaidros zu entschuldigen. Die Rede von Herbert Kickl hat mich ganz durcheinander gebracht...



    • pressburger
      17. Januar 2026 23:31

      @Christina
      Er kann nicht anders .....



  12. Wertkonserve
    • Arbeiter
      17. Januar 2026 12:52

      Danke, Wertkonserve, habe mir die zweite Hälfte von Kickls Rede angehört. Fulminant!



    • eupraxie
      17. Januar 2026 12:59

      @Arbeiter: dann haben Sie den Teil überhört, als er sagte: die Bühne ist viel zu groß für mich!



    • Arbeiter
      17. Januar 2026 13:12

      eupraxie, vielleicht bin ich doch noch eher am Anfang eingestiegen, weil den Schmäh habe ich deutlich verstanden.



    • Wrangler
      17. Januar 2026 13:20

      Kickls konzentriertes Wunschdenken ohne seinen Jubelpersern die Realität der Bundesverfassung und hier insbesondere des Wahlrechts zu vermitteln! Eine Rede eben für die Masse der an dieser Materie völlig desinteressierte FPÖ Wähler! Die FPÖ bräuchte um alleine regieren zu können, bei NRW 50% und 1 Stimme. Die wird sie nie bekommen. So realistisch sollte man sein. Also müßte Kickl jedenfalls (!) den von ihm so geschmähten Kompromiß eingehen müssen. Und weiters: Ein Minister, so er vom BP angelobt wurde, ist in Österreich in seinen Entscheidungen autonom. Der jeweilige Bundeskanzler hat keine Richtlinienkompetenz! Einen solchen Minister abzulösen, bräuchte es den BP und würde eine Regierungskrise auslösen. Sicher, nur eine faschingsbedingte Neujahrsrede in einer Messehalle, deren Inhalt nicht nur aber auch der Belustigung jenes Publikums dient, welche die elementarsten Bestandteile des Unterrichtsfaches Staatsbürgerkunde vergessen hat... Helau!



    • pressburger
      17. Januar 2026 23:36

      Kickl, hervorragend !



    • Wrangler
      18. Januar 2026 10:18

      pressburger, aber ja doch. Für Stimmvieh wie Sie, welches ohne zu überlegen an den begnadeten Lippen seines künftigen "Volxkanzlers" hängt, mag das zutreffen.



  13. Whippet
    17. Januar 2026 11:05

    Vor Jahren lese ich „Der große Bioschmäh“ von Clemens Arvay. Ich bin entsetzt. Mir werden die Augen geöffnet. Ich schwöre mir: nie mehr ein Huhn aus dem Supermarkt. Ich rede mit meinem Bauern, überrede ihn, Hühner zu halten. Keine Theorie, einfach machen. Es funktioniert. Und zwar gut. Manchmal reicht ein Buch, um etwas zu verändern. Manchmal reicht ein Bauer, der zuhört.



  14. Praitner
    17. Januar 2026 09:44

    Einspruch, das ist zu eng gedacht:
    nicht 3-4 % leben von der Landwirtschaft sondern wir alle !



    • Gandalf
      17. Januar 2026 09:53

      @ Praitner:
      Bravo! Endlich spricht das einer aus. Und blamiert die allzu Gescheiten bis auf die Knochen. Danke!



    • Ingrid Bittner
      17. Januar 2026 15:21

      @Gandalf: so ist es!!
      Allerdings dürfte in manchen Gehirnen - vor allen
      Dingen in linken - schon der Gedanke vorhanden sein, Bauern sind ja so reich, die haben so viel Grund und ein Riesenhaus.

      Erstens: vom Grund kann man bekanntlich nicht herunterbeissen, den braucht man, um Lebensmittel zu produzieren (oder ganz blöd, Mais für Biogas anzubauen)

      Zweitens: die Häuser sind deswegen so groß, weil man für das Vieh eine Unterkunft braucht und die Maschinen ja auch nicht vor dem Haus verrotten lassen kann.

      Aber das geht in manche Gehirne ja nicht hinein, genausowenig wie die Tatsache, dass Bauern , überhaupt jene, die Vieh haben, 365 Tage im Jahr arbeiten müssen - es sei denn, sie lassen ihre Viecher verhungern und verdrecken.

      Jeder Politiker, der nur ein Wort zur Landwirtschaft verliert, müsste einmal ein paar Tage dort gearbeitet haben, damit er auch ansatzweise versteht, worum es da geht.



  15. elokrat1
    17. Januar 2026 09:35

    Während sich Unternehmen dem EU-Lieferkettengesetz unterwerfen müssen, welches „zur Achtung von Menschenrechten und Umweltschutz (Tierschutz ??) entlang ihrer Lieferketten“ verpflichtet und Abweichungen mit extremen Strafen belegt, beachtet die EU ihre eigenen Gesetze nicht. Die maximale Verlogenheit der EU ist wieder einmal deutlich erkennbar. Wenn es um die EU geht, ziehen ÖVP und deren Anhänger den Schwanz ein!
    https://www.eqs.com/de/compliance-wissen/blog/eu-lieferkettengesetz/



    • Rosi
      17. Januar 2026 10:36

      Das Billigfleisch in den Supermärkten? Die Berge von Hendlhaxen am Markt?
      Kein Mensch kann mir einreden, daß auch nur ein einziges dieser Tiere ein normales Leben hatte!
      Vegan und das ganze ist keine Lösung. Der Mensch ist ein 'Allesfresser', und braucht auch Fleisch, aber nicht um jeden Preis. Das Fleisch muss überall das kosten, was es kostet.
      Muß man sich halt anderswo einschränken, oder mehr/ länger arbeiten.



    • Rosi
      17. Januar 2026 10:59

      Und das Zweite: Die ganzen Onlinedienste, die jeden einzelnen (!) Ccmputerchipgroßen Gegenstand in riesigen Schachteln liefern. Ja, die Bäume wachsen nach ... aber nicht in der Geschwindigkeit, in der das verbraucht wird.
      (Von Müllbergen aller Art, der bei Essenslieferung anfallen, gar nicht zu reden.
      Wobei gerade das ein gutes negatives Beispiel ist, denn angefangen hat das mit Fahrern, die das gekochte Essen vom Heim abgeholt und in die jeweilige Arbeitsstätte gebracht haben, und zwar im eigenen Reindl, und ganze Stapel davon bei jeder Fahrt, mit dem Fahrrad!)



    • pressburger
      17. Januar 2026 13:58

      Zu wünschen wäre die DU soll an ihren eigenen Lügen ersticken



    • pressburger
      17. Januar 2026 23:38

      EU, war gemeint



  16. sokrates9
    17. Januar 2026 09:21

    Argentinisches Rindfleisch ist wegen seiner Qualität weltweit bekannt und geschätzt! warum soll ich das - wahrscheinlich zum halben Preis - da das Vieh das ganze Jahr draussen ist - nicht kaufen? Weil dadurch EU - Nonsensregeln verletzt werden???



    • elokrat1
      17. Januar 2026 09:39

      @ sokrates9
      Zum halben Preis, aber zum maximalen Schaden der Rinder!



    • elokrat1
      17. Januar 2026 09:40

      Animal Equality deckt erstmals Grausamkeiten in argentinischen Schlachthöfen auf
      https://animalequality.de/neuigkeiten/2025/10/30/argentinische-schlachthoefe/



    • Cotopaxi
      17. Januar 2026 10:47

      Diese Grausamkeit dem Tier gegenüber, auf die man vermutlich in ganz Lateinamerika trifft, wird dank Mercosur bzw. der EU ein Ende haben. Ganz sicher!



    • sokrates9
      17. Januar 2026 10:50

      elokrat@ habe in Argentinien nicht den Eindruck gehabt dass es den Rindviechern schlechter alks in Österreich geht. stehen ganzjährig auf der weide und fressen den ganzen Tag!Definitiv weniger Stress als unsere Tiere.diese Schlachtung ist für mich neu.
      Doch bei dieser Gelegenheit: Was ist mit dem Schächten? Wo auf brutalste Weise Tieren die Kehle durchgeschnitten wird, damit sie nicht brüllen können und minutenlang Todesqualen erleiden?? Wo ist da die EU? Wo ist da der Tierschutz? Wo sind da die Grünen? Ach - das ist halt Religion da kann man nichts machen!Wird Zeit dass man da meal wieder reinsticht!"Da hört man nichts von den Gutmenschen!



    • pressburger
      17. Januar 2026 14:00

      Die Grünen der DU gegen die armen Rindviecher



    • pressburger
    • Vernunft und Freiheit
      17. Januar 2026 20:24

      Ich esse öfter ein US-Steak von Aldi. Gut und preiswert. Hier die Kommentare der Profis.
      grillsportverein.de/forum/threads/steak-von-aldi.275378/



    • Postdirektor
      17. Januar 2026 20:56

      @sokrates9

      Bezüglich Schächten bin ich ganz Ihrer Meinung.



  17. sokrates9
    17. Januar 2026 09:09

    Wieso wird Merkusur dieser Tage unterschrueben, wenn das Parlament noch gar nicht zugestimmt hat??.. sollte es nächste Woche negativ ausgehen, verzögert sich das Abkommen um 1 !/2 Jahren, gerade im ORF gehört!! Wer unterschreibt so ein schwindliches Abkommen - offensichtlich aus optischen Gründen, oder weil Van der Layen schon im Flugzeug sitzt??



    • sokrates9
      17. Januar 2026 10:52

      Mich würde die Argmentation der Negativstimmen interessieren!(pfui man darf die Göttin van der Layen, die korrekteste, sorry korrupteste Person die wir haben, nicht beschuldigen???)



  18. Orakel
    17. Januar 2026 09:02

    Einerseits drückt uns eine EU Regeln, Vorgaben, Restriktionen - wegen Gesundheit von Bürgern und Natur aufs Aug, andererseits werden Produkte ohne Einschränkungen, ohne Kontrollen importiert! Über ungeheuer lange Seewege kommen sie nach Europa um dann über erhebliche Landwege innereuropäisch verteilt zu werden!

    Da diese Produkte natürlich deutlich billiger eingekauft werden, kann man doch beim Endverbraucher neue Steuern auf Luft, Treibstoff, Energieverbrauch, Plastik... aufschlagen um die leeren Staatskassen und auch ??? "etwas" aufzufüllen?
    Scheint ein Riesengeschäft für Staat und Politik(er) zu werden!

    Dass Autos, wie es im Abkommen vorgesehen ist, im Austausch nach S-Amerika geliefert werden ist eher unwahrscheinlich.
    Es wird wohl, da Zölle zur Einfuhr in die EU wegfallen, vermehrt in S-Amerika produziert und nach hierher verschifft werden.

    Aber gut, dass wir dieses Abkommen unter Dach und Fach bringen, unsere Wirtschaft stärken konnten!
    Wozu sonst brauchen wir das Abkommen?



    • Gandalf
      17. Januar 2026 10:00

      Für unser Land ist Mercosur notwendig wie ein Kropf. Aber da wir ja leider durch unseren EU - Beitritt eine Brüssel- Kolonie geworden sind, müssen wir halt mit den Wölfen heulen - oder zumindest mit den südamerikanischen Rindern rülpsen und mit den Schweinen grunzen. Guten Appetit.



    • Whippet
      17. Januar 2026 10:31

      Beide ***********!



    • Postdirektor
      17. Januar 2026 11:43

      @Orakel

      > „Es wird wohl, da Zölle zur Einfuhr in die EU wegfallen, vermehrt in S-Amerika produziert und nach hierher verschifft werden.“

      Ja. Das ist wohl der Hauptgrund für das Abkommen.
      Europäische Firmen werden in Zukunft umso lieber ihre Produktion nach S-Amerika auslagern…



    • pressburger
      17. Januar 2026 23:43

      Eine von der EU gesteuerte illusion zu meinen, Südamerika ist ein wichtiger Absatzmarkt für Erzeugnisse aus der EU. Trump wird den Latinos schon beibringen wo sie einkaufen werden.



  19. Gerald
    17. Januar 2026 08:53

    Heute stimme ich AU fast vollständig zu. Ein Freihandelsabkommen mit der Mercosur-Region ist prinzipiell positiv, denn das waren bisher durch Zölle abgeschottete Märkte, auf denen es noch Potential für Europäische Industrieprodukte gibt.
    Die Bedrohung für unsere Bauernschaft halte ich dabei für gering. Denn diese können sowieso mit den großen Flächenbetrieben aus den anderen EU-Staaten preislich nicht konkurrieren. Da blieb schon bisher nur die Spezialisierung auf Nischen bzw. Regionalität und Qualität, für die österreichische Konsumenten bereit sind, mehr Geld auszugeben.
    Wer bewusst sein "österreichisches Fleisch" kauft, der wird auch dabei bleiben.
    Natürlich will ich die meist triste Lage der kleineren ö. Landwirtschaftsbetriebe nicht schönschreiben, aber diese besteht eher durch Überregulierung und falscher Konstruktion der Fördertöpfe (80% gehen an Großunternehmen), anstatt durch Mercosur.



    • Whippet
      17. Januar 2026 08:57

      Bei uns in der „Provinz“ ist es gut machbar. Ich erwerbe Fleisch NUR bei meinen beiden Bauern. Ich kaufe grundsätzlich kein Fleisch aus den Supermarkt.



  20. brechstange
    17. Januar 2026 08:40

    Nichts gelernt oder gut vergessen als Menschen nach dem ersten Weltkrieg verhungert sind.
    Landwirtschaft ist wichtiger und notwendiger Teil der Sicherheitspolitik.
    Während sich Industriekapitäne in Kenia oder sonstwo Rückzugsorte aufbauen, bleiben die Bürger dieser Politik hilflos ausgesetzt. Die die aufbegehren, sind eben rechte Schwurbler, die das eh nicht verstehen.
    Österreichische Weine werden im Gegensatz zu italienischen, spanischen Weinen nicht in großen Mengen exportiert werden. Das ist wie eine Karotte vor der Nase eines Hasen zu halten.



    • Rosi
      17. Januar 2026 08:49

      Jedes Land muss sich meines Erachtens nach mit Nahrungsmitteln selbst versorgen können, für den Notfall auf alle Fälle, aber auch aus Gründen der Logistik finde ich es absurd, Nahrungsmittel über Landesgrenzen zu verschicken. Luxusgüter wie Bananen, ok. Die müssen dann aber auch das hier kosten, was sie eben kosten - inklusive der tatsächlichen Transportkosten.



    • Orakel
      17. Januar 2026 09:13

      Ich seh das genauso!
      Die eigene Landwirtschaft ist nun einmal der "Nahversorger" der Bürger!
      Egal ob Viehwirtschaft oder die Versorgung mit Produkten, die der Boden hergibt!
      Aber genau diese Möglichkeit der Selbsterhaltung wird ja seit Jahren unterwandert und ausgehöhlt!



  21. Whippet
    17. Januar 2026 08:08

    Problematisch sehe ich, berechtigte Bauernproteste pauschal in der Nähe linker oder rechter Radikaler zu rücken. Wer wirtschaftliche Existenzsorgen ideologisch etikettiert, ersetzt Argumente durch Abwertung. Schutzklauseln beruhigen, solange sie theoretisch bleiben. Wenn es ernst wird, fehlt die Durchsetzung.
    Skepsis ist keine Fortschrittsverweigerung, sondern politische Erfahrung!
    Meloni wird bezahlt, um zu verhandeln - und verhandelt. Unsere Politiker werden bezahlt - und dirigieren nach Brüssel.
    Wer nur abnickt, ist kein Staatsmann. Er ist ein gut bezahlter Durchreicher. Wie meint Gerald Markel? - „Schleicht‘s euch!“



  22. Rosi
    17. Januar 2026 08:02

    Argentinien und Chile haben ausgezeichnete Rotweine.

    Aber vielleicht entdecken ja die Warenlieferanten bei der Gelegenheit das wiener Sozialparadies ...



    • Rosi
      17. Januar 2026 08:05

      Statt 'Taktieren' könnte man auch sagen: 'Sie haben keine Handschlagqualität.'



    • Cotopaxi
      17. Januar 2026 08:09

      Wird Bohrn Mena jetzt chilenischer Handels Delegierter in Österreich?



    • elokrat1
      17. Januar 2026 09:02

      @ Cotopaxi ***
      Hoffentlich nicht. Er würde dann womöglich österreichische Rinder verklagen.



    • Rosi
      17. Januar 2026 09:53

      @elokrat1

      *********



    • pressburger
      17. Januar 2026 23:53

      Das mit dem Export österreichischer Weine ist eine Illusion. Auch in spezialisierten Weingeschäften in den USA sind österreichische Weine im Verhältnis zu z,B,Argentinien, Chile, eine Seltenheit.



  23. Postdirektor
    17. Januar 2026 07:48

    Heute wieder einmal ein Artikel, wo Dr. Unterberger am Schluss erwähnt, dass er auch für den „Börsen-Kurier“ schreibt.
    Ist nicht der „Börsen-Kurier“ Mitglied im „Project Syndicate“, das auch von Soros unterstützt wird?



    • Wyatt
    • elokrat1
      17. Januar 2026 09:03

      @ Postdirektor
      ********



    • Rosi
      17. Januar 2026 09:55

      @Postdirektor

      ...umso wichtiger, daß die auch einmal eine andere Sichtweise kennenlernen ...



    • Postdirektor
      17. Januar 2026 11:31

      @Rosi

      Nur, ich meine halt, dass man dort nicht schreiben darf, wenn man nicht eine gewisse „Soros-Linie“ einhält.



    • Wrangler
      17. Januar 2026 13:30

      Ui jegerl! Auch Dr. AU ein pöser Soros-Knecht? Jetzt kommt alles ans Licht! Danke Postdirektor... (Satire aus!)



    • Wrangler
      17. Januar 2026 14:07

      postdirektor, ich entschuldige mich in aller Form! Zu früh geschossen...
      wikipedia:
      "Das Project Syndicate finanziert sich aus den Beiträgen seiner Mitglieder in den Industriestaaten und aus Zuwendungen privater Stiftungen, darunter das Open Society Institute von George Soros. In Deutschland förderte u. a. die Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius die Arbeit der Organisation."



    • Postdirektor
      17. Januar 2026 17:37

      @Wrangler

      Entschuldigung angenommen.



  24. Josef Maierhofer
    17. Januar 2026 06:49

    Frau Meloni hat nicht nur Änderungen im Vertragstext, sondern auch handfeste EU-Gelder für ihre Bauern durchgesetzt, auch eine italienische Spezialität, siehe auch bei Mario Draghi.

    'Bauernsterben mit Ansage', so der Text von Frau Gewessler, die die 'Gunst der Stunde' für ihren grünen 'Klima-Lack' nützt.

    Ja, die 'Bauernpartei' (und 'Wirtschaftspartei') (V)P tut sich schwer beim Verrat 'ihrer' Bauern 'offiziell' mitzumachen, also stimmt man dagegen, wenn 'es sich ausgeht'. Da zerreißt es die (V)P zwischen Bauern und Industrie. Von einem Einsatz für Österreich durch unsere 'Vertreter' in der EU können wir nur träumen.

    Was hier Versteckspiel genannt wird, ist wohl wieder einmal der Beweis für die Unfähigkeit der 'Vertreter' Österreichs für Österreich 'was herauszuholen', das wäre ja mit Arbeit verbunden. Hauptsache, das Gehalt stimmt.

    Unsere EU-Kosten sind enorm und wir sind 'Nettozahler' und gleichzeitig Schlusslicht und von der EU besachwaltet.



    • elokrat1
      17. Januar 2026 09:17

      @ Josef Maierhofer *****
      Sie schreiben „die Unfähigkeit der 'Vertreter' Österreichs für Österreich…“. Ich vermute es ist Unterwürfigkeit und vorauseilender Gehorsam. Wir warten noch immer auf die 500 Hochwasser-Millionen, die Nehammer in „harten uneigennützigen Verhandlungen“ herausgeschlagen hat.



    • sokrates9
      17. Januar 2026 09:18

      nettozahler? Warum gibt es da keine Initiativen?Egal, wir haben rs ja, wozu sparen??In Syrien bereitet man gerade eine Militärinitiative gegfen Drusen und Kurden vor, ist dem ORF gestern wahrscheinlich irrtümlich in den Nachrichtenblock reingerutscht.Da bin ich aber froh! Die werden die Millionen österreichischen steuergeldes welche Meindl Reisinger gespendet hat, gleich entsprechend verwenden!! warum fragt keiner dieser Pressenutten was Reisinger dazu sagt????



    • Rosi
      17. Januar 2026 10:41

      Ja, @sokrates9, so werden unsere grauen Zellen vom ORF fit gehalten ... wie bei der Ostereiersuche oder beim Suchbild: Haben Sie die mikroskopisch kleine wesentliche Nachricht von heute entdeckt?!?



  25. Hr. Zyni
    17. Januar 2026 02:40

    Mercosur wird als Handelsabkommen verkauft, ist aber in Wahrheit ein weiterer Sargnagel für unseren Wohlstand. Man nennt es Freihandel, meint jedoch die Freiheit der Bürokratie, nationale Standards zu entsorgen und die Mitsprache gleich mit. Während europäische Bauern unter Auflagen ersticken, importiert man Waren aus Regionen, in denen unsere Umweltauflagen als bescheuerte Folklore gelten. Das ist keine Globalisierung, das ist ökonomischer Selbstmord.
    Die EU verspricht Wachstum und meint Abhängigkeit. Sie predigt Nachhaltigkeit und kauft sie dort ein, wo man Wälder rodet, um sie anschließend heuchlerisch zu bedauern. Gewinner sind Konzerne, die in Billiglohnländer abwandern, Verlierer die Produzenten vor Ort – und die EUropäer. Mercosur ist kein Vertrag zwischen Wirtschaftsräumen, sondern zwischen Eliten: Die einen liefern Rohstoffe und Nahrungsmittel, die anderen ihre Wirtschaft am Präsentierteller. Und am Ende zahlt Europa – wie immer – den Preis für eine schöne Tugendpose.






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