Unter Berufung auf SPÖ-interne Quellen meldet dieser Zeitungsbericht, dass Andreas Babler nicht nur den Vizekanzler-Job, sondern auch – im Gegensatz zu seinen bisherigen Aussagen – das Ministeramt verliert. Mit ihm sollen auch zwei Staatssekretärinnen gehen müssen. Ob es Babler gelingt, wenigstens sein Parlamentsmandat zu behalten, ist offen,









Da bin ich gespannt. Wie ich schon geschrieben habe, glaube ich nicht, dass Babler so einfach gehen wird. Der hat die Landeschefs nur mit lauen Zusagen abgespeist, aber weiß ganz genau, dass sie ihn nicht absetzen können.
Interessant war diesbezüglich auch gestern ein Podcast beim Exxpress mit dem FPÖ-nahen Strategieberater Heimo Lepuschitz. Dieser sagte Babler habe gerade erst eine Basistour durch die Bundesländer gemacht und fragte: "Warum macht man sowas, wenn man angeblich eh bald geht?"
Also auf gut Österreichisch: Schaun ma mal. Wobei der Nachfolger Marterbauer ja auch nur ein ideologischer Babler 2.0 ist, der lediglich etwas formulieren kann.
Man wird den Andreas Babler wohl gremienmäßig "überzeugen", dass es besser wäre für die Partei, wenn er die Politik sein ließe.
Und die Roten werden sich wieder darin überbieten, dass als Neuanfang und als Erfolg hinzustellen.
Gegen seinen Willen kann ihm ja das Mandat niemand nehmen.