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Andreas Unterbergers Tagebuch

SPÖ neu: nicht Mitte, sondern mittelmäßig

05. Oktober 2026 00:15 | Autor: Andreas Unterberger
100 Kommentare

Als sich die kommunistischen Parteigranden der Sowjetunion einst nicht auf einen Chef einigen konnten, haben sie mehrmals eine "kollektive Führung" ausgerufen und eine "Troika" eingesetzt, bis dann einer alle anderen eliminiert hat. Politisch oder auch physisch. Genau an dieses Rezept hält man sich jetzt in der SPÖ – mit zwei feinen Unterschieden: In der SPÖ sind jetzt nicht nur drei, sondern gleich fünf Personen in der Führungsriege, was man auf russisch als "Pjaterik", als Fünfergespann bezeichnen könnte. Ausgerechnet die einzigen zwei, die selbst sagten, dass sie gerne Parteichef wären, hat man jedoch außen vor gelassen. Zugleich will aber keiner der Fünf jetzt selbst Chef sein. 

Der negative Kompetenzkonflikt im Machtkampf in der SPÖ hat uns viel Grund zur Heiterkeit gegeben und wird das wohl auch weiterhin tun. Dafür könnte man in traurigen Zeiten vordergründig "Dankeschön" sagen. Der Machtkampf ist aber dennoch beklemmend, handelt es sich doch um die zweitgrößte Partei in der Regierung des Landes, die eigentlich vor gewaltigen Reformaufgaben steht. Die Lösung dieser Aufgaben ist nun jedenfalls alles andere als leichter geworden.

An sich ist es natürlich höchste Zeit, dass Babler verräumt wird:

  1. Er ist zusammen mit Werner Faymann zweifellos einer der beiden unfähigsten Parteichefs der Nachkriegszeit. 
  2. Er ist hauptverantwortlich dafür, dass bisher keine der so dringenden Reformen Wirklichkeit geworden ist. 
  3. Er hat kein intellektuelles Verständnis für die notwendigen Aufgaben dieser Regierung, die über "a woame Mahlzeit" für alle Schulkinder hinausgehen. 
  4. Er ist Hauptschuld, dass Herbert Kickl so kometenhaft aufsteigen konnte. 
  5. Obwohl er den typischen Horizont eines kleinen Gewerkschaftsfunktionärs hat, ist unter seiner Amtszeit der Wechsel der Arbeiterschaft zur FPÖ wohl endgültig geworden. 
  6. Er war für Kunst und Kultur zuständig, ohne irgendeinen Bezug dazu zu haben.
  7. Und zugleich hat sein Hilfsarbeiter-Niveau die linke Studenten- und Künstlerszene so abgestoßen, dass diese mehrheitlich zu den Grünen und Kommunisten übergelaufen ist.

So weit, so eindeutig. Aber offenbar kann in Österreich keine absurde Situation so arg sein, dass sie nicht noch durch ihre "Beendigung" übertroffen werden kann. Das erinnert an den einstigen Ausspruch eines amerikanischen Beraters: Als er um Rat für einen wenig attraktiven Parteichef gefragt worden ist, sagte er: "Put him in a team."

Genau das versuchen jetzt die neun Landesparteichefs der Sozialdemokraten: Sie haben den Bundesparteiobmann nicht zu stürzen gewagt, obwohl jeder dessen Überforderung gesehen hat; sie haben ihm statt dessen bis auf weiteres zwei seiner engsten politischen Kumpane an die Seite gestellt, die Frauenvorsitzende Holzleitner, die für die Talfahrt der Universitäten hauptverantwortlich ist, und den Klubobmann Kuchar. Das ist also kein Programm zur Erneuerung der Partei, sondern ein Einbetonieren des grundfalsch linkspopulistischen Kurses ohne jede Ahnung von der Wirtschaft.

Dazu kommt als Nummer vier Parteisekretär Seltenheim, also jener Mann, der von Babler in den letzten Tagen am häufigsten zu seiner Verteidigung ausgeschickt worden ist. Wenn man also vor zwei Tagen gefragt hätte, wer sind die engsten Babler-Loyalisten, dann wären genau diese Namen genannt worden.

Angesichts der parteiinternen Konstellation und aller Erfahrungen mit solchen Machtspielen sollte vor allem auf Seltenheim aufgepasst werden. Denn auch in der Kommunistischen Partei der Sowjetunion hat am Schluss immer der Generalsekretär die Machtkämpfe gewonnen. Der Sekretär ist auch in der SPÖ jener Mann, der zum Beispiel jedem Gegenkandidaten die Herausgabe der Mitgliederlisten verweigern kann, der diese Listen zum Sammeln der notwendigen Unterschriften haben möchte, der die Partei übernehmen möchte.

Zu diesem Vierergespann an Babler-Typen, das jetzt die kollektive Führung übernimmt, kommt als fünfter Mann Finanzminister Marterbauer. Auch er ist eine Erfindung Bablers. Auch er hat nie irgendetwas Kritisches über Babler gesagt. Auch bei ihm ist glaubhaft, dass er zumindest vorerst aus ehrlichem Herzen Nein zum Posten des Parteichefs gesagt hat. Aber ausgerechnet er soll irgendwann künftiger Parteichef werden.

Und das ist das Absonderlichste an den Vorgängen in der Partei. Denn Marterbauer unterzieht sich gerade einer Chemotherapie mit ungewissem Ausgang. So sehr dem Mann ein guter Verlauf zu wünschen ist, so sehr bedeutet seine Nennung als irgendwann kommender Mann ein absurde Wette auf die Zukunft. Denn eine Chemotherapie bedeutet alles andere als eine Erfolgsgarantie. Die SPÖ wirkt damit wie eine Familie, die sich ohne jedes Geld ein Haus kauft – aber überzeugt ist, es finanzieren zu können, weil sie ja eh im Lotto spielt.

Jedenfalls ist er nur der erhoffte Parteichef der Zukunft, nicht jener der Gegenwart. Da ist er eben nur Teil eines Fünfergespanns. Damit ist die Partei nur dann handlungsfähig, wenn alle fünf gleicher Meinung sind, samt dem realpolitischen Zusatz: wenn auch der Wiener Bürgermeister und der Gewerkschaftschef zustimmen. 

Marterbauer wird sich nicht sonderlich aus diesem dumpfen Kollektivkonsens herausbemühen: Erstens eben, weil er nicht gesund ist. Zweitens, weil er ja selbst ein Mann des linken Babler-Flügels ist, und drittens, weil er durch irgendwelche mutigen Akzente seine Wahl auf einem künftigen Parteitag gefährden würde. Denn die Parteifunktionäre der SPÖ sind der strukturkonservativste Haufen der Republik und lassen sich mit Sicherheit nicht von einem noch gar nicht gewählten Obmann auf einen echten Reformkurs zwingen.

Dabei müsste es Marterbauer eigentlich am besten wissen, wie dringend vor allem eine Reform wäre: Verschlingen doch jetzt schon – um nur das Wichtigste zu nennen – die Zuschüsse zum (längst nicht mehr durch die Sozialversicherungsbeiträge ausfinanzierten) Pensionssystem ein ganzes Viertel des gesamten Staatsbudgets. Und dieser Anteil und damit die Schulden auf dem Rücken der Kinder werden immer größer, je länger die SPÖ etwas zu sagen hat.

Seit Sonntag ist die SPÖ nun eindeutig jene Partei, die nicht nur nach außen für die Lähmung dieser Republik steht, sondern die auch nach innen total gelähmt ist.

Der Sonntag hat aber neben der Machtübernahme durch fünf Genossen, die alle eigentlich gar nicht Parteiobmann werden wollen und die alle zumindest bisher brave Babler-Soldaten gewesen sind, noch ein zweites skurriles Ergebnis gebracht: Jene zwei Männer, die als einzige die Parteiführung auch wirklich übernehmen wollten und die auch als Einzige Veränderungen gebracht hätten, sind elegant ausgebremst worden: Das gilt sowohl für den Burgenländer Hans-Peter Doskozil wie auch den Medienmann Gerhard Zeiler.

Das wäre ja noch schöner, wenn jene etwas würden, die das auch werden wollen. Freilich hätte jeder der beiden die SPÖ in eine unterschiedliche Richtung gelenkt:

  1. Zeiler ist zwar gesellschaftspolitisch eindeutig links, aber wirtschaftspolitisch durch seine Jahre in der internationalen Medienwelt klar in Richtung Wirtschaftsliberalismus geprägt. Vor einem Vierteljahrhundert hätte man das"neoliberal" oder "dritter Weg" genannt, aber dieser Ausdruck ist heute in der SPÖ verfemt.
  2. Doskozil wiederum versteht von Wirtschaft gar nichts; er glaubt, Wirtschaftspolitik ("Doskonomics") besteht darin, jede in Schwierigkeiten befindliche Firma des Burgenlands aufzukaufen und auf Steuerzahlerkosten zu sanieren. Dafür hat er in Sachen Migration ein klar rechtes Programm, das dem der FPÖ und ÖVP ähnelt.

Aber die SPÖ-Granden wollen weder eine inhaltliche Änderung noch Menschen, die sich eine Führungsposition selbst zutrauen.

Fazit: Die SPÖ ist weiterhin eine klar linke Partei auf Babler-Kurs und weit weg von der zuletzt verbal oft in Anspruch genommenen Mitte. Mit dieser hat sie nur durch das Wort "Mittelmäßigkeit zu tun gehabt. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das Fünfergespann sehr bald über die vielen eigenen Pferdefüße stolpern wird.

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  1. Alexander Huss
    05. Oktober 2026 22:04

    Eine Partei demontiert ihren Chef scheibchenweise und setzt bei einem potenziellen Nachfolger auf einen kranken Mann, der sich derzeit einer Chemotherapie unterzieht.

    Ich frage mich nur, ob eine ÖVP auch so tief oder noch tiefer sinken könnte.

    Dann kann ich, Christlichsozialer bis in die Knochen, nur sagen: Gute Nacht, Österreich, dann haben wir wirklich fertig.



  2. Postdirektor
    05. Oktober 2026 21:33

    Wer wissen will, was der Petutschnig Hons aus Schlatzing zum Rücktritt von Andi Babler zu sagen hat, möge sich dieses Video (Dauer: 1:44 Minuten) anschauen. :-)

    https://youtu.be/N9ylWN_HLWs



  3. Orakel
    05. Oktober 2026 18:15

    https://www.youtube.com/watch?v=cU39ZfqlpaM

    wieder Millionen Klage gegen ÖVP - Herr Hartwig Löger?

    Du erfährst im Video:
    - wieso Ex Finanzminister Löger ev. geklagt wird
    - wie die ÖVP wieder in einen Skandal verwickelt sein könnte
    - was Peter Barthold darüber weiß

    Sehr interessant und mit 38Min. nicht zu lang!



    • Orakel
      05. Oktober 2026 18:23

      Beschreibt eine heruntergekommene, verschmierte, sich selbst als elitär einschätzende ÖVP



  4. Livingstone
    05. Oktober 2026 16:07

    Diese ganze Farce kann nur mehr getoppt werden von einer Verwechslungskomödie der Löwinger-Bühne.



    • Cotopaxi
      05. Oktober 2026 16:32

      Mit einer Hilde Rom als Frauenministerin könnte ich mich sogar abfinden.



    • Rupertus Meldenius
      05. Oktober 2026 16:49

      Sepp Löwinger als Innenmimister, Paul Löwinger als Justizminister, Sissi Löwinger als Außenministerin, die Stimme dazu hätte sie gehabt....



    • pressburger
      05. Oktober 2026 18:09

      Nicht die Löwinger Bühne herabsetzen. Würde die Regierung das Niveau der Löwingers haben, hätte Österreich keine Probleme.



    • Der liebe Augustin
      05. Oktober 2026 18:21

      Aber bitte meine Herrschaften was wollt´s denn mit die Grufties?

      Hilde Rom mit 81 Jahren 2019 verstorben
      Sepp Löwinger mit 90 Jahren 1990 verstorben
      Paul Löwinger mit 84 Jahren 1980 verstorben
      Sissiy Löwinger mit 71 Jahren 1971 verstorben



    • MM
      05. Oktober 2026 19:46

      @ Der liebe Augustin

      Nicht so despektierlich über die Löwingers reden. Im Gegensatz zu den Löwingers sehen nämlich die meisten angeblich Junglinken bereits alt aus.



    • Der liebe Augustin
      05. Oktober 2026 21:44

      Sorry, aber die warn mir schon in meiner Jugend zu blöd, besonders der liebe Paul! Und die Hilde Rom nervig!



  5. riri
    05. Oktober 2026 14:11

    Zu Punkt 4: wen interessiert die SPÖ. Es ist der Haupt-Verdienst des Herrn Babler an der Republik und seiner Bevölkerung.



  6. Waltraut Kupf
    05. Oktober 2026 13:09

    Bis vor kurzem tat mir Babler fast schon leid wegen des Bashings von allen Seiten, denn für intellektuelle Defizite kann man ja nichts. Seit gestern (spät genug) ist mir klar. daß dieser Mann übler ist als bisher angenommen. Ich halte es für unanständig, den kranken Marterbauer quasi in seinen gesundheitlichen Ruin zu zwingen, nun regt sich aber der Verdacht, daß Babler mit einem Njet der Ärzte sogar rechnet und zu Jahresende dann erst wieder alles beim Alten bliebe. Stocker ist nun in der Zwickmühle. Wenn Zeiler neuerlich auf den Plan träte, könnte er der ÖVP Stimmen wegnehmen, da er in der bedingungslosen EU-Gefolgschaft und Wirtschaftsfreundlichkeit der ÖVP sehr ähnlich ist, vor allem aber in seiner expliziten Ablehnung Kickls, die tiefere Ursachen hat als die unglaubwürdig vorgeschobenen. Da die SPÖ aber derzeit jenem Idiotenklub ähnelt, der herzlich einladet und bei dem jeder gern gesehen ist, wenn er nur „teppert“ ist. Und da kann sich Zeiler nicht qualifizieren.



    • elokrat1
      05. Oktober 2026 20:51

      Einen sehr kranker Marterbauer, der seiner Frau versprochen hat weitere Aufgaben nicht zu übernehmen, wird von seiner Partei rücksichtslos verheizt.



  7. MM
    05. Oktober 2026 12:24

    Zu Pkt. 7:

    Das sagt mehr über "die linke Studenten- und Künstlerszene" aus als über das "Hilfsarbeiterniveau" eines Bablers.

    Man könnte dazu anmerken, dass ein Hilfsarbeiter zumindest etwas arbeitet...



    • elokrat1
      05. Oktober 2026 20:04

      Babler hat eine Art von Bauernschläue, die man nicht unterschätzen sollte, wie der vergangene Sonntag zeigt.



  8. Arbeiter
    05. Oktober 2026 11:58

    Kürzer ausgedrückt: die SPÖ ist eine gelähmte Organisation. Aufgrund ihrer Lähmung funktioniert sie allenfalls in Zeitlupe. In diesem Modus massakriert sie sich nun vor aller Augen selbst.



  9. Undine
    05. Oktober 2026 11:52

    Es ist mir ein Rätsel, wie die SPÖ überhaupt einen dermaßen bildungsfernen, unintelligenten, wenig sympathischen, dummdreisten Mann wie BABLER an der Spitze der Partei zulassen konnte. Als VIZEKANZLER muß er doch in der Lage sein, den Kanzler unseres Landes zu VERTRETEN! Man kann nur hoffen, daß das nie der Fall sein wird, v.a, im Ausland.

    BABLER ist eine SCHANDE nicht nur für die SPÖ, sondern für Österreich! Dennoch hoffe ich, er bleibt uns noch ein Weilchen erhalten, damit die SPÖ dort landet, wo bereits die ÖVP ist, während sich die FPÖ unter KICKL vergrößert. Nach der nächsten Wahl kann der Mohr BABLER gehen, denn dann hat er seine Schuldigkeit getan.



    • lino
      05. Oktober 2026 12:13

      Babler wurde von SPÖ-Delegierten gewählt. Wahrscheinlich haben sie mehrheitlich die selben Eigenschaften wie er.



    • pressburger
      05. Oktober 2026 18:13

      Nicht wundern. Babler ist das Symptom, die SPÖ, als Ganzes, der Herd.



    • elokrat1
      05. Oktober 2026 20:09

      @ Undine
      Babler nicht unterschätzen, er ist Marxist und das genügt. Die neue Weltordnung braucht solche Leute, auch Akademiker dienen diesem Ziel.



  10. Frühwirth
    05. Oktober 2026 11:07

    Nicht den STANDARD, sondern die dort veröffentlichten tausenden Userkommentare zum gestrigen "sehr schönen Tag für die Sozialdemokratie" lesen!
    Heute abend spricht der Obmann der SektionXXII in Favoriten zum Thema 'I vastehs a net'



  11. Ingrid Bittner
    05. Oktober 2026 10:42

    Was ist da bitte mittelmäßig an der SPÖ?? Das ist doch letztklassig, was da geboten wird.

    Wenn es nicht auf der Steuerzahler Kosten ginge, könnte man sich ja regelrecht zerkugeln vor so viel Dummheit, aber leider, wir müssen allesamt blechen für diese Wahnsinnigen, anders kann man das alles ja nicht bezeichnen.



    • pressburger
      05. Oktober 2026 11:38

      SPÖ war nie die Mitte, wollte nie die Mitte sein. Die "Mitte" haben den Sozialisten, die Bürgerlichen umgehängt um das die linke ÖVP, mit einem linken Partner kuscheln kann.
      Die SPÖ ist auch nicht Mittelmässig. Die SPÖ ist was die ideologische Standfestigkeit herausragend und hervorragend.



  12. annona
    05. Oktober 2026 10:03

    Also ich rechne doch "stark" mit unseren "wetterfesten" Grüninnen
    und ihrem "IDOL" in der Hofburg, ihrer "Versicherung" in der Justiz
    und in den Mainstream-Medien ,dass diese "schon noch auch dazu"
    ihren SENF "staatserhaltend" penetrant beitragen werden -
    sonst wärs ja nur faaad...........



  13. hellusier
    05. Oktober 2026 09:50

    Ich bewundere dieses Land Österreich und seine geschichtsbeladene
    Bevölkerung immer mehr ,weil sie diese teuerste aller Regierungen
    noch immer füttert ohne zu murren!
    Man hört zwar ein leises Wimmern ,Klagen, Raunzen -aber keine
    Demos, keine wütenden Omas, keine regenbogenfarbenen Menschen auch keine brennenden Autos oder verbarrikadierte
    Geschäfte ( geht ja nicht ohne Vermummte..) -nur Gebrüll
    im Abgeordnetenhaus -wie gewöhnlich!!
    Oh glückliches Österreich -bleib gelassen ,aber schlaf nicht ein!!



    • Josef Maierhofer
      05. Oktober 2026 13:40

      @ helzsier

      Die kommen schon, wenn Kickl Kanzler ist.



    • Postdirektor
      05. Oktober 2026 13:46

      Die wütenden Omas (die gegen Rechts) treten schon ab und zu auf, um zu warnen, dass sich etwas ändert.



  14. Orakel
    05. Oktober 2026 09:45

    EILMELDUNG:

    Sánchez kündigt Neuwahlen an – Spaniens Linke Regierung zerbricht an eigener Wohnungspolitik

    Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat für den 29. November Neuwahlen angekündigt. Der Grund:

    Seine Minderheitsregierung ist am Freitag im Parlament mit zwei wohnungspolitischen Dekreten gescheitert, die gegen steigende Mieten und Zwangsräumungen vorgehen sollten.

    Konservative und rechte Abgeordnete verweigerten die Zustimmung.

    Zuvor hatte die Zwangsräumung einer 87-jährigen Frau in Madrid Zehntausende Menschen auf die Straßen getrieben.

    Die Regierung ist seit knapp einem Jahr handlungsunfähig, nachdem die katalanische Separatistenpartei Junts ihre Unterstützung aufgekündigt hat.

    Jetzt zieht Sánchez die Konsequenzen – und setzt alles auf eine Karte.



  15. pressburger
    05. Oktober 2026 09:37

    Reformen, Reformen, Reformen ? Alle reden von Reformen, aber von welchen Reformen ? Der SPÖ, mit Babler, wird vorgehalten Reform unfähig zu sein. Wie sieht es mit dem Reformwillen der ÖVP aus ? Welche Reformen hat die ÖVP aus der Taufe gehoben, welche von der ÖVP hervorgebrachte Reform hat Österreich nach vorne gebracht ?
    Ganz untergegangen, Die SPÖ stellt nicht die Mehrheit, sondern die ÖVP stellt den Bundeskanzler, hat die Mehrheit.
    Warum wird nicht die Frage nach Unfähigkeit der ÖVP gestellt ?
    Die ÖVP, ist die Partei, die weiter machen will, wie bis jetzt.
    Mehr Illegale, Unterstützung der Islamisierung, Planwirtschaft, Energie Mangel, kostspielige Sanktionen, höhere Steuern, Korrumpierung der Medien.
    Warum nicht die FPÖ ? Die FPÖ, die einzige Partei die Reformen will. Warum darf die FPÖ nicht regieren ?
    Was könnte die FPÖ schlechter machen, als die Linken - SPÖ+ÖVP ?
    Wollen die österreichischen Wähler, noch immer eine linke ÖVP/SPÖ Regierung ?
    Ist es einzig der Wille der EU ?



  16. Josef Maierhofer
    05. Oktober 2026 09:27

    Na ja, das 'rechte' Migrationsprogramm der (V)P in der Linkskoalition.

    Die graue SPÖ-Eminenz Ludwig blockiert von innen und jeder Willige 'perlt' an ihm ab. Ist schon bemerkenswert.

    Nun diese 3 Regierungsparteien montieren sich konsequent ab, die (V)P durch Befolgen der Anweisungen Von der Leyens gegen Österreich, die SPÖ durch Implosion und die NEOS, wie alle 3, durch Wählerverrat. Sie sitzen im linken EU Boot und werfen österreichisches Steuergeld unnötig ins Wasser des EU-Eliten-Krieges, des Klimaterrors, des Meinungsterrors, des Immigrationsterrors, des Genderterrors, des Islamistenterrors, ... ... und nennen es 'unsere Demokratie'.

    Bemerkenswert sind auch die Brandmauern gegen die FPÖ, die sich dem Volk verpflichtet fühlt und an die wirkliche, weitgehend direkte, Demokratie denkt und an billige Energie, an die Rettung Österreichs, an die Einhaltung der Gesetze zu illegaler Migration, an die Verfassung, an Frieden, Heimat und Neutralität, usw.

    >



    • Josef Maierhofer
      05. Oktober 2026 09:37

      >

      Vielleicht stürzen die Brandmauern ein, vielleicht stürzt Österreich ab, wir sind wirtschaftliches Schlusslicht in einer inferioren EU, vielleicht siegt die Vernunft und es gelingt die Rettung über 6 Generationen hinweg (soviel Schulden hat der österreichische Staat, 50 000,-€ pro Kopf), Schulden, gemacht von Regierungen, die Ideologie und Partei vor das Wohl des Staates gestellt haben, Schulden für verrückte antiösterreichische Projekte der EU und sonstiger 'Finanzgangster in der Welt', Schulden für die eigene Abschaffung, selbst das wird bei uns noch auf Schulden gemacht, oder können wir uns die Alimentation der Illegalen etwa leisten ?

      Immer ist die FPÖ in Regierungen durch Sparsamkeit und Vernunft aufgefallen. Ich meine, es wäre Zeit für demokratische Neuwahlen, oder wollen sich die Systemparteien unter den eigenen Brandmauern begraben lassen ?

      Es würde, wie in Ungarn schon einige Perioden dauern, bis das österreichische Schiff wieder auf Kurs kommen kann, am besten >



    • Josef Maierhofer
      05. Oktober 2026 09:41

      > mit vereinten Kräften. Oder eben ein Begräbnis des Systems unter seinen eigenen Brandmauern.

      Neuwahlen jetzt ließen noch Reste des Systems stehen, Neuwahlen später würden ziemlich sicher auch die Reste beseitigen und die Diktatur beenden.

      Also nur zu, werte Systemparteien, klammert Euch an die Pöstchen und die EU-Befehle, bis Ihr Euch dann selbst abgeschafft habt !



    • Postdirektor
      05. Oktober 2026 10:02

      Wenn die FPÖ sagt, dass sie sich dem Volk verpflichtet fühlt, finden es die Parteien des machthabenden Linksblocks nicht einmal der Mühe wert zu sagen: Wir auch.
      Daran verschwenden sie nicht einmal einen Gedanken.



    • Josef Maierhofer
      05. Oktober 2026 13:46

      @ Postdirektor

      Wir auch, das können sie nicht mehr sagen, das Gegenteil haben sie längst bewiesen.



  17. eupraxie
    05. Oktober 2026 09:24

    SPÖ nicht Mitte, sondern mittelmäßig lautet die Überschrift. Der Tenor vieler Kommentare als Konsequenz: die FPÖ braucht lediglich Popcorn und bequeme Sessel um nach der nächsten Wahl einen "Volkskanzler" für Ö präsentieren zu können. Darin liegt die große Gefahr für die FPÖ - die Annahme, sich vom Mittelmaß der Mitbewerber nicht abheben zu müssen. Frust mit dem Bisherigen reicht, um gewählt zu werden.

    Es könnte tatsächlich auch reichen, um einmal gewählt zu werden. Aber das kann nicht das Ziel sein, wenn man tatsächlich etwas grundlegend verändern will.

    Daraus ergeben sich für die FPÖ klare folgernde Fragestellungen: WILL sie nach der nächsten Wahl regieren? KANN sie regieren, weil sie ausreichend kompetente und überzeugende Funktionsträger hat?

    Wenn Popcorn, dann nicht wie im Kino, sondern als Snack in den Pausen zur umfassenden Vorbereitung auf die kommende Regierung. Ausreden sind nicht mehr möglich.



    • pressburger
      05. Oktober 2026 11:46

      Immer dieser Ansatz zu Diffamierung der FPÖ. Die FPÖ will eigentlich nicht regieren. Die FPÖ hat nicht das Personal zum regieren.
      Lügen haben lange Beine. Die FPÖ wurde aus den Regierungsverhandlungen gedrängt. Faktum ? Faktum !
      Wer das notwendige Personal nicht hat um zu regieren, sind die ÖVP und die SPÖ. Faktum ? Faktum !
      Ideologie ist keine Kompetenz. ÖVP überquillt vor Ideologie. Kompetenz, auf den Hund gekommen.



    • eupraxie
      05. Oktober 2026 13:09

      Weil bei den aktuell Regierenden die Kompetenz zu wünschen übrig lässt, ist es umso dringender, dass der angekündigte Wechsel in dieser Hinsicht auf das Verhalten und Wissen und Können von Profis zählen kann. Vielleicht ist mein Hinweis ohnehin völlig überflüssig, weil sich für jedes Ministeramt ohnehin mindestens eine Person bereits in Vorbereitung befindet und diese dann Kabinettchefs in der Hinterhand haben. etc...

      Eines muss auch klar sein: die Lage bei Regierungsübernahme ist bekannt. Hinweise wie von der SPÖ- die Vorgänger haben uns halt ein schwieriges Erbe hinterlassen, deswegen können wir nicht wie wir wollen - sind Ausreden. Sie hat mit den gegebenen Umständen zu können. Und die Versprechen einzulösen. Dass hier ein gewisser Realitätsbezug einkehrt, erkenne ich an der Tatsache, dass die Privatisierung des ORF vom Tisch ist.



    • Specht
      05. Oktober 2026 17:09

      Um wieder halbwegs ins Lot zu kommen, würde das bedeuten ca.5 Jahre Sparkurs. Ob das eine Regierung durchsteht ? Wenn wieder halbwegs Ordnung geschaffen ist, stehen die großen Geldausgeber schon parat um den Wählern bessere Zeiten zu versprechen und alles wieder zu verjubeln. So stelle ich mir das vor und Schuld hat dann selbstverständlich Kickl. Mit einem Wort, die Blauen sollen es richten und die Roten wieder verteilen.



    • pressburger
      05. Oktober 2026 18:18

      @Specht
      Auch Fünf Jahre Sparkurs ist möglich. Vorausgesetzt, es wird nicht an Familien, an der Bildung, am Gesundheitswesen, an den Pensionen gespart.
      Sondern ausschliesslich und konsequent an Illegalen, an der Aufnahme von nicht produktiven, an Sanktionen, am Klima Wahn der Grünen, an der EU.



  18. Sandwalk
    05. Oktober 2026 09:18

    Gratulation, liebe SPÖ! Ein an Krebs erkrankter Minister als Zukunftshoffnung, ein Medienfuzzy, der taktisch und strategisch alles falsch gemacht hat, eine ultra-linkslinke Blondine, ein .. ja wer oder was eigentlich noch?
    Dosko, der mit seinen Schulden Wien zu überholen versucht, Hilfsarbeiter Babler, der eine seiner Weinsorten nach einem irren kubanischen Killer benannt hat, und fertig.
    Eine der wenigen Zukunftshoffnungen, der Tiroler Dornauer, wurde rechtzeitig entsorgt, und der Rest ist Finsternis.

    Bravo, bravo, bravo. Noch keine Partei der Nachkriegszeit hat solchen Hollywood-Horror produziert. Freddy Krueger und Hannibal Lecter sind nichts dagegen. Da ist ja sogar die kaputte SPD noch besser dran, und das will was heißen.



    • Orakel
      05. Oktober 2026 09:42

      Ja das mit dem Dornauer seh ich genauso - der Mann hat Auftreten und ist auch altersmäßig passend - den hat man rechtzeitig entsorgt!

      Wofür er jetzt genau steht und was er alles "angestellt" hat weiß ich nicht.
      Da war das in einem Parkhaus offen im Auto liegende Jagdgewehr - natürlich ein mehr als verantwortungsloses Agieren mit Waffen - und einem - ich glaub Jagdfoto mit ??? (Benko???) - jedenfalls mit einer unpassenden Person.



  19. Livingstone
    05. Oktober 2026 09:08

    Wenn in der ÖVP irgendjemand mitdenken würde, müsste man sofort Neuwahlen ausrufen. Die SPÖ würde dann ausgemerzt werden, weil kein Spitzenkandidat da ist und selbst müsste das Motto lauten: Wir machen Kickl zum Kanzler! Bitte, liebe Wähler, macht uns so stark wie möglich, um Gewicht in dieser Regierung zu haben.

    Problem: in der ÖVP denkt keiner mit, man sieht nur den dicken, fetten Futtertrog und frisst noch schneller und gieriger, so lange es noch geht.



    • pressburger
      05. Oktober 2026 11:51

      In der Farm der Tiere wurde nicht Verstand, sondern Gehorsam verlangt.
      In der ÖSR - Österreichischen Sozialistischen Republik, darf niemand der über Verstand verfügt, in die Regierung.



  20. Cotopaxi
    05. Oktober 2026 09:03

    Muss man sich Sorgen um den Geisteszustand Zeilers machen? Viel scheint er sich jedenfalls nicht gedacht zuhaben. Von strategischer Planung keine Spur. So kläglich gescheitert und aus der Stadt gejagt wurde noch keiner vor ihm.



    • Orakel
      05. Oktober 2026 09:45

      "Club der alten Männer"?
      Vielleicht besser Club der alten weißen - nicht weisen - Männer?



    • Livingstone
      05. Oktober 2026 16:09

      Ja, erinnert an eine der Figuren bei Lucky Luke. Geteert und gefedert verlässt er die Stadt. ;-)



  21. Postdirektor
    05. Oktober 2026 08:59

    Spannend wird die Zukunft des ja noch nicht so alten Babler.
    Buschenschankwirt oder ein Spitzenposten in der Brüsselelite?
    Ist zwar nicht mein Problem, aber ich tippe auf Letzteres.



    • Rupertus Meldenius
      05. Oktober 2026 10:23

      Ne, nach Brüssel geht Babler nicht, lt. Insider-Info will er nicht ins Ausland. Kein Wort Englisch, geschweige denn eine andere Sprache, nur Proleten-Umgangsdeutsch mit Dialekt, ungebildet, keine Manieren, kein Benehmen; den kann nicht einmal Brüssel brauchen....und das soll was heißen, bei den Figuren, die dort herumlaufen.



    • Kurt R.
      05. Oktober 2026 12:54

      Ich frage mich welcher Wahnsinniger in dieser Situation gerade ein Luxushotel als Tagungsort für eine Krisensitzung einer Arbeiterpartie gebucht hat.



    • riri
      05. Oktober 2026 15:29

      Warum nicht Brüssel? Brandstätter ist ja auch in Brüssel.



  22. Livingstone
    05. Oktober 2026 08:48

    Bei allem Mitleid mit Marterbauer, aber einen akut Krebskranken zum Vizekanzler zu machen und gleichzeitig Finanzminister in einer Republik, gegen die ein EU-Defizitverfahren läuft, zu sein...sowas muss erst einmal jemanden einfallen.

    Was wird passieren, wenn Marterbauer am Anfang nächsten Jahres gar nicht kann? Bleibt dann Babler? Haben wir dann 3 Vizekanzler?

    Ich glaube die SPÖ Granden haben sich von Babler ganz schön über den Tisch ziehen lassen.



    • El Capitan
      05. Oktober 2026 10:04

      Wenn das Chaos vom Sonntag Bablers Werk ist, dann gibt es nur eine Erklärung: Der Traiskirchner übt wegen der vielen Demütigungen Rache an der eigenen Partei, zumindest an den Länderchefs, was aufs Gleiche hinauskommt.
      Ob die Roten samt ihrem Chaos checken, dass es mit ihnen nun in Richtung 10% geht?
      Ob die ÖVP checkt, dass die "Ära" schwarz-rot-pink zu Ende ist?
      Ob Kickl erkennt, dass er nun doch mit der ÖVP die Zukunft Österreichs - zumindest mittelfristig - in den Griff bekommen muss?
      Ob die Schwarzen merken, dass es ohne FPÖ nicht mehr geht?
      Ob die Journos merken, dass es nun allmählich dem linken mainstream an den Kragen geht?
      Ob der ORF merkt, dass rot-grün und damit der ORF in seiner jetzigen Form keine Zukunft hat?
      Ob überhaupt irgendjemand in Österreich irgendetwas checkt?



    • CHAGON
      05. Oktober 2026 10:25

      El Capitan !!!



    • Livingstone
      05. Oktober 2026 11:54

      Lieber El Capitan! Mit jedem Wort hast Du recht!



    • Undine
      05. Oktober 2026 19:19

      @El Capitan

      ********************************!



  23. Rosi
    05. Oktober 2026 08:38

    Ein Jammer, für Ö.
    Uns läuft die Zeit davon ....



    • Rosi
      05. Oktober 2026 08:43

      Die Probleme wachsen aus jeder Proportion, während eine Partei, die diese lösen sollte, sich nur mit sich selbst beschäftigt - und alle anderen schauen zu!



  24. Cotopaxi
    05. Oktober 2026 08:36

    o.T.

    Sollte man ein mulmiges Gefühl bekommen, wenn im Flugzeug Muselmanen zu beten beginnen?

    https://www.heute.at/s/gebet-beendet-dann-schlug-copilot-mit-der-axt-zu-120261453



  25. Gerald
    05. Oktober 2026 07:58

    Babler bekommt also zwei ebenso linksradikale Babler Freunde als Erwachsenenvertreter an die Seite gestellt und soll ab Jahreswechsel vielleicht das Vizekanzler und Parteichef-Amt an seinen Spezi Marterbauer (=ideologisch Babler 2.0) abgeben. Falls der seine Krebstherapie erfolgreich abschließt. Medienminister will er aber auf jeden Fall bleiben.

    Da fragt man sich unweigerlich, ob die ihnen gestern im Luxushotel irgendwelche Drogen in die Drinks gemischt haben. So einen Schwachsinn kann sich doch kein geistig gesunder Mensch ausdenken. Man könnte ja darüber lachen, wie sich die SPÖ da gerade selbst zerlegt. Doch leider steht zu befürchten, dass sich diese irre Marxisten-Partie mit den ebenso am Boden liegenden VPlern und NEOSozialisten auf das einigen, bei dem sie sich immer einig sind: neue Steuern und Steuererhöhungen.
    Diese trottelhafte 3er-Partie knallt Österreich an die Wand, während sie sich um die Sitze im untergehenden Schiff streiten.



    • MM
      05. Oktober 2026 12:33

      Im Grunde dasselbe Stück wie in DE, nur andere Inszenierung. Aber dort ist die SPD immerhin schon bei 14 %. Und ein Merz hat ebenso wie ein Stocker immer noch nicht kapiert, dass beide ein totes Pferd reiten.



  26. Pennpatrik
    05. Oktober 2026 07:39

    Eine männerhassende Kampfemanze an der Spitze in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Das kannst nicht erfinden. Es erinnert an die Piraten in Asterix, die ihr Schiff versenken und es als großen Sieg feiern, weil es nicht die Gallier getan haben.



    • Cotopaxi
      05. Oktober 2026 07:41

      Jedenfalls ein geschickter Schachzug der Babler-Partie einen Totkranken zum Nachfolger zu bestimmen. Da ist die Wahrscheinlichkeit groß, sein eigener Nachfolger zu werden.



    • sokrates9
      05. Oktober 2026 07:42

      Perfekter Vergleich! Am weiteren Untergang wird gebastelt1 :-)



    • elokrat1
      05. Oktober 2026 08:10

      @ Pennpatrik
      ****** Sehr guter Vergleich!



  27. Cotopaxi
    05. Oktober 2026 07:33

    Ein Totkranker wird an die Parteispitze gehievt. Warum nicht gleich einen Toten, Lenin und Mao könnten quasi als Vorbilder dienen? Wenn Zeiler und Doskozil noch 20 Jahre warten, wären auch sie wieder im Rennen.



    • Orakel
      05. Oktober 2026 07:44

      Naja - Todgesagte leben länger!
      Ist nicht gesagt, dass Materbauer todkrank ist. Krank zweifellos, aber welches Stadium, welche Genesungschancen weiß man nicht!



    • Cotopaxi
      05. Oktober 2026 08:00

      Ich wage zu behaupten, dass es dem Behandlungserfolg nicht dienlich ist, wenn Marterbauer weiterhin voll in der Politik und im Ministeramt tätig ist. Die Chemo allein dürfte ziemlich belastend sein hört man immer wieder.

      Hat er keine Ehefrau, die auf ihn schaut und ihn von diesem körperlichen Raubbau abhält?



    • elokrat1
      05. Oktober 2026 08:13

      @ Orakel
      Sein Aussehen verspricht nichts Gutes.



  28. Leo Dorner
    05. Oktober 2026 07:32

    Aber e i n Verdienst wird dem scheidenden Kulturminister bleiben: Die moderne Urinkunst ist jetzt in Österreich nicht mehr umstritten, sie ist jetzt anerkannt.

    Wer zur richtigen Zeit die richtigen Biennalen in Venedig besucht, um am Canale grande eine „total passende Laudatio“ vorzulesen, muß nicht mehr bei Nestroy nachfragen, um den heutigen Unterschied zwischen Kultur und Unkultur herauszufinden.



  29. Whippet
    05. Oktober 2026 06:45

    Die SPÖ sucht die politische Mitte. Ein heeres Vorhaben. Die FPÖ braucht gar keine Wahlkampfstrategie. Die SPÖ übernimmt das freundlicherweise gleich selbst. Ludwig hat schon einmal bewiesen, wie kreativ man Personalpolitik betreiben kann und half Babler auf die große Bühne - vor allem um Doskozil zu verhindern. Die SPÖ hat gezeigt, dass man einen internen Machtkampf so führen kann, dass sich der politische Gegner freut. Das ist ungefähr so, als würde die Feuerwehr beim Brandbekämpfen noch schnell einen Kanister Benzin bestellen und Kickl fragen, ober er ein Streichholz oder lieber ein Feuerzeug hätte.
    Danke, Herr Ludwig Ihr Engagement. So konsequent hat noch keiner seine Partei zerlegt.



    • Whippet
      05. Oktober 2026 06:57

      Lese gerade bei Markel, hoffentlich hat sich Kickel gestern vor Lachen keine Zwerchfellentzündung zugezogen.



  30. Rupertus Meldenius
    05. Oktober 2026 06:30

    Schon allein der Sitzungsort "Steigenberger" spricht für die Abgehobenheit und Realitätsferne der derzeitigen SPÖ. Fand sich kein geeigneter Raum im Rathaus oder Parlamentsklub?
    Ein Bild des Jammers. Babler hat gestern die Grabrede für die SPÖ am Friedhof der Geschichte gehalten. Ein zerstrittener Haufen liegt in den letzten Zügen. Die SPÖ ist im erbärmlichsten und tiefsten Zustand seit ihrer Gründung im Jahre 1945, ist nach innen unlenkbar und nach außen handlungsunfähig.
    Am Ende sind SPÖ und gleichzeitig auch die Bundesregierung, das weiß die ÖVP, sagt es jedoch nicht und tut so, als sei nichts gewesen. Die Panik vor einer Neuwahl ist riesengroß und das ist nachvollziehbar...



    • Gerald
      05. Oktober 2026 07:44

      Handlunsunfähig ist die SPÖ leider nicht. Eine neue Steuerforderung geht immer noch und die Waschlappen von VP und Neos werden zustimmen, um sich selbst an ihre wackligen Sessel zu klammern.



    • sokrates9
      05. Oktober 2026 07:45

      Man muß doch sagen,die ÖVP ist in ähnlichen Zustand, die NEOS aucgh! Kickls Absolute wird immer mehr denkbar!



    • schmecks
      05. Oktober 2026 08:01

      RECTE, DIE ROTEN UNTOTEN WURDEN STATT BILDER- STEUGENBERGER.
      DER SOUVERÄN ZAHLT'S - MURKS ERHALT'S



    • elokrat1
      05. Oktober 2026 08:23

      @ Rupertus Meldenius ***
      Möglicherweise hat Zeiler das teure Hotel bezahlt, um bessere Chancen zu haben. Psychologie war noch nie die Stärke von Linken & Marxisten.



  31. Hr. Zyni
    05. Oktober 2026 05:39

    Die SPÖ hat sich auf den Platz in der politischen Mitte geschummelt – ungefähr so, wie ein Elefant im Porzellanladen auf dem Barhocker sitzt. Nach außen gibt man sich staatstragend, vernünftig und koalitionsfähig. Innen drin darf es dann wieder knalllinks werden.
    Da werden Erbschaftssteuern gefordert, der Staat soll Mieten, Preise und Märkte regulieren, und beim Thema Migration geht Eigennutz vor Staatsräson. Die Parteitagsrhetorik spricht von progressiver Politik und Murxismus.
    Das ist die neue Mitte: rot blinken, scharf links abbiegen und anschließend behaupten, man fahre geradeaus.
    Die SPÖ hat damit ein praktisches politisches System erfunden: Für die Mitte ist der Funktionär zuständig, für den linken Rand das Programm – und für die Wählerdodln bleibt nur, die Kosten für das Schlamassel zu blechen.



  32. Hr. Zyni
    05. Oktober 2026 05:11

    Die jüngsten Spektakel der SPÖ erinnern an den Dummenschwank von den sieben Schwaben: Viele treten gemeinsam auf, jeder hält den anderen für besonders schlau – und am Ende landen alle im Sumpf.
    Bei den Roten ist es ähnlich. Einer will Chef werden, der andere will es bleiben, der nächste soll übernehmen, wieder ein anderer winkt dankend ab. Dazu beraten die Neun Spaßvögel über eine gemeinsame Linie, deren Inhalt man geheim halten muss.
    Das Ganze nennt sich natürlich nicht Posse, sondern Prozess. Und aus dem Rückzug wird kein Rücktritt, sondern eine Neuaufstellung. Politisches Vokabular ist eben die Kunst, einen Klamauk wie einen Staatsakt aussehen zu lassen.
    Die sieben Schwaben hatten wenigstens den Feind in der Gestalt von Käfern und Hasen vor sich. Die SPÖ hat ihn in den eigenen Reihen gefunden – und zelebriert Slapstick in Dauerschleife.



    • elokrat1
      05. Oktober 2026 08:32

      Unfähig eine Parteifamilie zu organisieren, wie kann so eine Partie einen Staat erfolgreich lenken? Die Antwort auf diese Frage haben sich die SPÖ-Funktionäre am Sonntag selbst gegeben!



  33. El Dorado
    05. Oktober 2026 03:49

    Herrn Materbaucher wünsche ich aufrichtig Gesundheit. Ich hoffe seine Chemotherapie führt dazu, dass er den Krebs besiegt und ein langes Leben führen kann.

    Davon abgesehen würde ich Hrn. Marterbauer wirtschaftliche Einsicht wünschen. In einem Hochsteuerland mit einer viel zu hohen Staatsquote und überbordender Bürokratie zu behaupten, dass man zwar gerne Steuern senken würde, es jedoch an der Gegenfinanzierung mangelt, ist eine Chuzpe, die nur dadurch erklärbar ist, dass unser Finanzminister (im Gegensatz zu Androsch, Lacina, selbst dem eitlen Grasser sowie Schelling, Löger, und wenigen mehr) im Siloturm der AK aufgewachsen ist. Im öffentlichen Dienst versteht man tatsächlich nicht, dass man selbst das größte Potential an Unproduktivität und Steuergeldverschwendung - und somit der größte Hebel für Steuersenkungen - ist.



    • El Dorado
      05. Oktober 2026 03:54

      kurz: Che Marterbauer ist nicht die Alternative zu Fidel Babler.



    • Orakel
      05. Oktober 2026 08:01

      Die SPÖ demontiert sich laufend selbst - Schritt für Schritt!

      1. Das Phänomen Babler an sich, wie schafft es so jemand an die Spitze der Partei? Stellt sich schon die Frage - warum? Sowas passiert nicht einfach!
      Wußten doch alle welch Geistes Kind hier hochgepuscht wurde!

      2. Der Excel-Fehler der Babler als neuen Chef hervorbrachte - was da auch immer dahinter stand, und

      3. Ich weiß nicht warum Zeiler diese Spektakel losgetreten hat???
      Er musste doch im Vorfeld eruiert haben, dass seine Chancen, noch dazu als in der österr. Öffentlichkeit eher Unbekannter, mehr als schlecht sind.
      Wollte/sollte er Unruhe stiften?

      Mit einem ähnliche Prozeß der demontage wird die ÖVP ihre Selbstreinigung einleiten??? Es aber deutlich besser angehen?
      Mit dem Kurzen als Galionsfigur? Mit einer Liste Kurz (Frage nur, welche Parteifabe), weil er doch einmal schon so toll abgeschnitten hat?

      Tja der Kickl sitzt 1. Reihe fußfrei und kann sich dieses Schauspiel tiefenentspannt geben!



    • Orakel
      05. Oktober 2026 08:05

      Hätt eigentlich ein eigenständiger Beitrag werden sollen und ist "abgrutscht" ;-)



    • elokrat1
      05. Oktober 2026 08:46

      @ El Dorado
      Bezüglich Krebs hoffe ich ebenfalls, er wird diesen besiegen, obwohl die Vergangenheit zeigt, Kebs ist schwer (endgültig) zu besiegen. Andrea Kdolsky sagte am 22.05.2026 "Ja, ich habe den Krebs besiegt". Seit einigen Jahren, spricht man immer öfter von "Turbokrebs"!
      https://www.heute.at/s/kdolsky-besiegt-krebs-froh-dass-ich-am-leben-bin-120198158



  34. Ulpian
    05. Oktober 2026 02:18

    Ein Poster im „Standard“ hat es auf den Punkt gebracht:
    „Der Kickl hat schon bald kein Popcorn mehr“



  35. Petronius von Bille
    05. Oktober 2026 01:49

    Unter Pkt. 5 soll es wohl heißen ",,, Wechsel der Arbeiterschaft zur FPÖ"...

    Ansonsten war von dieser Truppe intriganter Silberrücken wohl nichts anderes zu erwarten, als eine halbherzige Lösung, die den unaufhaltsamen Untergang der Partei weiter vorantreibt. Allein, Babler noch gut ein halbes Jahr weiter dilettieren zu lassen, grenzt ans Absurde. Jede Schulsprecherwahl an einem Gymnasium geht professioneller ab als diese sonntägliche Sitzung der roten Chefitäten in einem Wiener Nobelhotel.

    Zwei Punkte erscheinen mir wesentlich:

    1. Nicht immer ist ein Kompromiss die Lösung.
    2. "Put him in a team" klingt zwar oberflächlich betrachtet ganz gut, widerspricht aber der alten Weisheit, dass jede Kette nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied,

    Fazit: Das ganze Brimborium um diese Bablerdebatte ist für die Katz gewesen. Kickl wird es freuen.



    • Gerald
      05. Oktober 2026 07:48

      Der will noch länger als ein halbes Jahr dilettieren. Denn bis dahin will er nur angeblich das Vizekanzleramt an seinen Kumpel Marterbauer abgeben. Er will aber Minister bleiben. Babler bekommen sie dort nur noch mit der Brechstange raus.



  36. schmecks
    05. Oktober 2026 01:33

    Wegen meines Alters erlaube ich mir, mich zu Punkt 5 des Introitus dessen zu versichern, dass die Aebeiterschaft mE nicht zu den Sozis migrierte, sondern von dieser zu den Freiheitlichen.

    IdZ gestatte ich mir anzuregen, die Sozis nicht unter deren vo

    n deren Genossen Brandt und Kreisky kreierten Tarnnamen "Sozialdemokraten" zu nennen, sondern historisch korrekt.
    Das erleichtert auch die richtige Einschätzung deren genuinen Sozialverhaltens.



    • pressburger
      05. Oktober 2026 11:58

      Voll zutreffend. Bezeichnung Sozialdemokratie, ist eine Täuschung, eine Lüge. Entweder Demokratie, oder Sozialismus. Sozialdemokratie ist ein Tarnname, ein nom de guerre, um die Bourgeois zu täuschen.



    • riri
      05. Oktober 2026 15:40

      Vor Kreisky war es die Sozialistische Partei.



  37. Hoki
    05. Oktober 2026 01:23

    Da ich mit den Roten nichts, aber auch schon gar nichts am Hut habe, stelle ich nur ihre Fahrt in die Bedeutungslosigkeit ob ihres Beschlusses fest.
    Ebenso wird es den Schwarzen unter Beibehaltung ihrer Führung ergehen (außer sie ändern sich grundsätzlich, wofür es zZ keine Anzeichen gibt).
    Der Volkskanzler Kickl steht - GsD - ante portas.



    • schmecks
      05. Oktober 2026 01:43

      Ihr Wort in Gottes Gehörgang:
      Oremus: Wir bitten Dich, erhöre uns, dass's keine Fehleinschätzung ist, wie das leider nicht eingetretene "Ende der Geschichte".

      Noch immer sind alle Nichtsozis auf "Hoher See", wenn ich das richtig seh' ...






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