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Andreas Unterbergers Tagebuch

Ein Sesselkleber klebt gar nicht

26. Oktober 2026 02:18 | Autor: Andreas Unterberger
98 Kommentare

Was für ein Unterschied, wenn man die Vorgänge aus Belgrad mit denen in Paris und zahlreichen anderen Städten Frankreichs vergleicht! Dabei ist es die gleiche Generation, die da wie dort die Führung an sich zu reißen versucht. In Frankreich tut sie das mit Gewalt, Anarchie und Plünderung, ist von linksradikalen und migrantischen Horden dominiert, die nur noch blinde Zerstörung im Auge haben. In Serbien hingegen hat die junge Generation sehr diszipliniert agiert und ein ganz anderes Ziel im Auge: dass Serbien ein ganz normaler europäischer Rechtsstaat wird. Seltener ist der einst von einem früheren US-Prtäsidenten formulierte Unterschied deutlicher geworden: In Westeuropa das alte Europa – in Osteuropa hingegen das neue Europa, das Hoffnung auf die Zukunft macht (mit nachträglicher Ergänzung).

Tatsache ist, dass die serbischen Jugendlichen ihre Kampagne gegen eine ganz offensichtlich korrupte, nationalistische und Russland-freundliche Regierung total friedlich zum Sieg gebracht haben. Trotz aller Behinderungen durch den Apparat des bisherigen Machthabers Aleksandar Vučić haben sie ihre Kampagne für Änderung, ihren Marsch durch ganz Serbien friedlich geführt, der sie nun zu einem von vielen nicht erwarteten großen Wahlsieg gebracht hat.

Genauso eindrucksvoll wie die sogenannte Studentenpartei war – und das sollte man wirklich genauso deutlich sagen – aber auch das Verhalten von Vučić selbst am Abend nach der serbischen Parlamentswahl: Er war der erste, der die Wahlniederlage öffentlich eingestanden hat. Er hat keinerlei Versuch gemacht, das Wahlergebnis mit unfairen Mitteln umzudrehen. 

Vučić gleicht damit dem ungarischen Ex-Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Auch der hat völlig korrekt und einwandfrei eine Wahlniederlage akzeptiert.

Beide haben vorbildliches demokratisches Verhalten gezeigt. Beide haben damit ihren Ländern einen Riesen-Dienst erwiesen. Beide Länder haben – so, wie es schon Jahrzehnte davor Polen oder Tschechien getan haben, – gezeigt, dass sie wirklich in der Demokratie angekommen sind, dass sie deren Wesen voll verstanden und internalisiert haben. Vučić wie Orbán haben auch all die Hetzer vor allem in Westeuropas Medien Lügen gestraft, die sie als Antidemokraten, als "autoritär" hingestellt haben – wobei nicht einmal völlig klar gewesen ist, was "autoritär" eigentlich genau sein soll. War doch eigentlich immer klar, dass ein Politiker mit Autorität  eine sehr positive Erscheinung ist.

Aber Vučić wie Orbán waren noch nach alter osteuropäisch-kommunistischer Methode korrupt. Sie haben die strengen Grenzen leichtfertig übergangen, die in einem demokratischen Rechtsstaat auch für die Männer und Frauen an der Spitze einzuhalten sind. Damit ist freilich noch nicht gesagt, das mit einem Regierungswechsel auch die so tief verwurzelten Gewohnheiten (das waren damals oft sogar Notwendigkeiten) aus kommunistischer Zeit entsorgt sind. Das kann man nur abwarten.

Die Vorgänge in Ungarn und Serbien sind jedenfalls ein großartiges Vorbild für viele Menschen in Russland oder Belarus. Dort werden sich auf der anderen Seite die verunsicherten Diktatoren jetzt doppelt brutal an die Macht klammern. Aber sie können dennoch nicht verhindern, dass ihre Untertanen erfahren, dass es auch anders gehen kann.

Das ist wunderbar. Das ist letztlich aber nur möglich gewesen, weil es Herrscher wie Vučić oder Orbán oder Gorbatschow oder Jelzin oder Schewardnadse gibt oder gegeben hat, die begreifen und akzeptieren, dass man in einer Demokratie auch bereit sein muss, die Macht korrekt abzugeben, sobald das die Wähler wollen. Und früher oder später wollen die das immer. Das nicht zu begreifen, ist die große Schande der Brandmauer-Bauer in Deutschland. Und auch Donald Trump hat das nicht begriffen – siehe etwa den Sturm auf das Kapitol am 6. Jänner 2021.

Immer mehr wird aber auch klar, dass das Funktionieren der Demokratie nur dann gewährleistet ist, wenn die nationale Identität und die emotionale Zugehörigkeit zu einem Land eine eindeutige Basis haben. Das ist dort überall unmöglich, wo es rebellische Minderheiten gibt, wie vor allem die Millionen islamischer Migranten in vielen westeuropäischen Ländern, die kein Interesse an nationaler Identität haben, die die Staaten, in die sie zugezogen sind, nur als Feind, nur als Hassobjekt sehen, das man zuerst über den aufgeblähten Wohlfahrtsstaat ausnehmen und dann besiegen will.

Zurück zu den serbischen Studenten. Jetzt kann man nur hoffen, dass sie wissen: Das Schwerste liegt noch vor ihnen. Das besteht nicht nur darin, all die übertriebenen Erwartungen, die Wähler immer wieder in neue Wunderheiler setzen, auf den Boden der Realität zu bringen. Diese besteht auch darin, dass die Studentenpartei eigentlich eine amorphe Masse an Idealisten ist, die nur eines zusammengebracht hat: die Abneigung gegen die korrupten Methoden der Vučić-Regierung und die Sehnsucht und Notwendigkeit eines Wechsels nach so langen Jahren.

Werden sie imstande sein, sehr bald eine klare Führungsstruktur aufzubauen und die notwendigen Persönlichkeiten für das Land zu finden? Werden sie die Prioritäten vom blinden Chauvinismus – der die Serben schon so oft durchgeschüttelt hat – zur Entwicklung der darniederliegenden Wirtschaft und zu einem funktionierenden Rechtsstaat umzulenken, statt jetzt Rachefeldzüge gegen die bisherigen Politiker zu führen. Wenn sie das schaffen, wenn sie dazu gar Führungspersönlichkeiten finden, wie einst die demokratischen Revolutionäre in Polen einen Lech Walesa oder in Tschechien einen Vaclav Havel und einen Vaclav Klaus gefunden haben, dann sind in den letzten Stunden für Serbien und den ganzen Balkan sehr tolle Perspektiven entstanden:

  • Dann ist der Weg in die EU frei, dann können die Zögernden in Paris nicht mehr verhindern, dass der ganze Westbalkan Mitglied der Union wird.
  • Dann ist hoffentlich auch der Weg frei für eine Lösung im Kosovo, wo sich die dortigen Serben einerseits noch immer asn die alten Zeiten als Herrenvolk erinnern und wo die dortigen Albaner nicht verstehen, dass diese Serben einen extrem gut ausgebauten und abgesicherten Minderheitenschutz brauchen.
  • Dann ist der Weg zu einer auch emotionalen Aussöhnung mit den Kroaten frei, der zweiten großen Nationalität in Exjugoslawien.
  • Dann ist vor allem für Bosnien die Chance größer denn je, dass die dortigen Serben eine konstruktivere Rolle im Zusammenleben mit den bosnischen Muslimen und Kroaten spielen werden.
  • Dann braucht niemand mehr die Sorge zu haben, dass die Serben eigentlich ein Trojanisches Pferd Moskaus sind, so wie sie es lange gewesen sind.

Ein solches Umdenken, ein solches Erwachsenwerden der Serben, könnte und sollte aber auch in ganz Europa zu einer offenen Hand gegenüber der einstigen Führungsnationaliät Jugoslawiens führen. Das sollte nicht nur in einer EU-Aufnahme bestehen, sondern auch in einem entscheidenden Schritt hin zum Selbstbestimmungsrecht. Auch die Serben haben das natürliche Grundrecht (so wie etwa die Kärntner nach dem Ersten Weltkrieg), darüber zu entscheiden, zu welchem Staat sie gehören wollen.

Wenn sie im Kosovo oder in Bosnien geschlossene Siedlungsgebiete haben, dann haben sie, dann hat die dortige Mehrheit das demokratische Recht, selbst zu entscheiden, zu welchem Staat sie gehören wollen – so wie etwa Kroaten und Slowenen das Recht hatten zu sagen, dass sie nicht mehr zu Jugoslawien gehören wollen. Wenn das nicht begriffen wird, wird es am Balkan immer neue Konflikte geben.

Wenn den neuen Machthabern in Belgrad das alles aber nicht gelingt, dann steht ihre Zukunft auf wackeligen Beinen. Dann könnte ihnen das Schicksal anderer Nationen blühen, die auch an die neue Freiheit nach Ende des Kommunismus geglaubt haben. Von Georgien bis zur Ukraine reichen die warnenden Beispiele. 

Nachträgliche Ergänzung: Auch das brasilianische Wahlergebnis kann ganz ähnlich gelesen werden: Wurde in Serbien ein Russlandfreund abgewählt, ist in Brasilien ein Freund des US-Präsidenten gescheitert. Da wie dort war den Menschen die nationale Identität und geistige Unabhängigkeit wichtiger als ein noch so mächtiger "Freund" mit Macho-Gehabe. Noch dazu, wo diese "Freunde" die Eigenschaft haben, sich in anderer Länder Angelegenheiten einzumischen.

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  1. Orakel
    27. Oktober 2026 21:41

    Pattsituation bei der Wahl in Israel: Nachwahlbefragungen zeigen keinen klaren Sieger

    Die Wahllokale sind geschlossen; die Wahlbeteiligung erreichte einen Rekordwert von über 74 %. Erste Nachwahlbefragungen der großen Sender deuten auf eine gespaltene Knesset hin: Keines der beiden großen Lager erreicht die für eine Mehrheit erforderlichen 61 Sitze.

    Die Prognosen:

    ???? Kanal 12: Oppositionslager (Gadi Eisenkot) 52 Sitze, Netanyahus Lager 50 Sitze, arabische Parteien 18 Sitze

    ???? Kanal 13: Oppositionslager 53 Sitze, Netanyahus Koalitionslager 50 Sitze, arabische Parteien 17 Sitze

    ???? Netanyahus Likud-Partei dürfte die stärkste Einzelkraft werden

    Trotz der hohen Wahlbeteiligung droht dem Land eine schwere politische Lähmung. Netanyahu bleibt zwar die dominierende Figur in der israelischen Politik, verfügt jedoch nicht über die notwendige Stimmenzahl zur Regierungsbildung.

    Sollte es ihm nicht gelingen, eine Mehrheit zu sichern, könnte er – so deuten es verschiedene Quellen an – auf ein



    • Orakel
      27. Oktober 2026 22:04

      – auf eine Eskalation nach der Wahl setzen (https://t.me/geopolitics_prime/76876 ), um seine politischen Rivalen zu lähmen und die Bildung einer Einheitsregierung unter seiner Beteiligung zu erzwingen.

      Und genau Letzteres wird es - mit dem Trump zusammen - auch machen.



  2. Orakel
    27. Oktober 2026 21:23

    Letzte Nacht ist die Lage in Spanien komplett eskaliert & es ist sogar noch schlimmer als in Paris. Barcelona & Bilbao stehen komplett in Flammen, 400 Jahre alte Kathedralen & Kloster wurden abgefackelt & die Angriffe auf die Polizei werden immer brutaler. Wir müssen hier dringend die Notbremse ziehen!
    www.instagram.com/reel/Dd9QPbDBJv7/?exln=MXJjZ2NtbWZ4cTRqMQ%3D%3D



  3. Arbeiter
    27. Oktober 2026 21:20

    Danke, Undine für den Hinweis zum Affinden des verschwundenen Artikels - oder zumindest dessen Titel "Zu viel Migration, zu wenig Migration". Ja, das ist schon traurig, dass das weg ist. Zum Glück habe ich gepostet und den Titel so gefunden. Das Meta Thema ist natürlich die Umvolkung oder der Bevölkerungsaustausch. Dass uns dabei Herr Unterberger gängeln will, glaub ich einfach nicht. Kritik an Andreas Khol unterbinden? Die Schweinerei seiner Islamlobhudelung kann nicht genug in Erinnerung gerufen werden.



    • elokrat1
      27. Oktober 2026 21:34

      @ Arbeiter
      Stellen wir uns vor, es gäbe nur mehr digitale Euros. Sie wachen auf, schaun auf ihr online Konto, was sehen sie, ganz einfach nichts. Maximal den Stand von gestern eingefroren, wenn überhaupt. Die digitale Information, bitte warten, wir arbeiten an der Behebung des Problems. Leider liegt das Problem außerhalb unseres Einflussbereichs. Selbst das nächste Wirtshaus ist im offline Betrieb. Die schöne neue Welt beglückt uns.



  4. Undine
    27. Oktober 2026 18:52

    HILFE! Wohin ist denn plötzlich A.Us heutiger Leitartikel samt Kommentaren gekommen??? Ich finde—-allerdings auf dem Handy!—-nur den Leitartikel vom 26,10.!



    • Cotopaxi
      27. Oktober 2026 19:18

      Der heutige Leitartikel ist verschwunden und wird es auch bleiben.

      Vielleicht zuviel Kritik an Khol oder überhaupt an den Schwartzen.

      Man weiß es nicht.



    • Undine
      27. Oktober 2026 20:55

      Wer trotzdem den verschwundenen A.U.-Artikel samt den Kommentaren lesen will, braucht nur unter "Service" die eigenen Kommentare anzuklicken und dort, was Sie heute gepostet haben, zu suchen. Da steht dann das Thema von heute: "Zu viel Migration, zu wenig Migration". Das klicken Sie an und schon haben Sie alles, was Sie suchen! Wer allerdings heute noch nichts gepostet hat, wird nichts finden.



    • pressburger
      27. Oktober 2026 21:08

      Danke, dass Sie, auf diese Tatsache hinweisen. Weg, ist weg.



  5. elokrat1
    27. Oktober 2026 18:16

    OT, aber auch nicht.
    Die Hauptprobleme unserer Zeit:
    1. Über wichtiges wird hinweg gelesen, selbst von intellektuell gut ausgestatteten.
    2. Jeder möchte seine Message vorrangig bringen (ist sicher das Beste) aber immer weniger sind gewillt zuzuhören und nachzudenken
    3. Der Eigennutz steht im Vordergrund, das Gemeinwohl im Hintergrund.
    4. Egoismus und ökonomisch nutzbringende Freundeskreise stehen im Mittelpunkt.
    5. Freundschaften, wie auch die Ehe werden immer kurzlebiger.
    6. Informationen werden zunehmend mehr, aber immer weniger verstehen diese zu werten.

    Jetzt höre ich auf. Als ITler muss ich mit , oder gegen KI/AI kämpfen, um Geld verdienen.



  6. rowischin
    26. Oktober 2026 23:32

    Ich sehe in diesem Wahlsieg nichts Positives. Das ganze wird im Chaos enden. Die Studenten sind "Linke", die Nationalisten werden nicht stillhalten und die Minderheiten im Kosovo werden sich auch rühren. Dass Unerfahrene regieren können in dieser Situation, glaube ich nicht.



  7. Waltraut Kupf
    26. Oktober 2026 21:05

    Die Freude ist groß, daß Vucic abgewählt wurde, da er ja rußlandfreundlich und korrupt ist. Was die Korruption in der Ukraine betrifft, so geht man noch immer elegant darüber hinweg, auch wenn Milliarden verschwinden. Und auch bei uns gäbe es da ja einiges zu bemängeln. Der Unterschied zwischen den Protesten in Frankreich und jenen in Serbien könnte damit zu tun haben, daß die Zahl an Verbrechern durch die Einwanderung in Frankreich höher ist, da natürlich bei den Migranten jene überrepräsentiert sind, die schon vor der Polizei in ihrem Herkunftsland davongelaufen sind. Nerin nein, ich verallgemeinere nichts. Im allgemeinen sind Studenten ja mehrheitlich links, und wenn ich das allgemeine Hüpfen und Kreischen betrachte, so dürften sich da herrliche Aussichten im Hinblick auf eine Regierungsfähigkeit ergeben. Aber in die EU werden sie wollen, und recht g’schieht‘s ihnen. Allerdings uns auch, weil wir Länge mal Breite blechen werden dafür, daß in Brüssel tote Pferde geritten werden.



    • Undine
      26. Oktober 2026 21:31

      @Waltraut Kupf

      Das sehe ich auch so!********************+!

      Von einem Partei-Programm weiß man nichts---es dürfte auch keines geben. Gegen PUTIN, bzw. Rußland zu sein, wie man hier erhofft, scheint auszureichen für den Jubel.



    • elokrat1
      26. Oktober 2026 21:31

      Werte Fr. Waltraut Kupf
      Ihre Darstellungen sind viel zu sanft und zurückhaltend. Unser Blog Master verdient härtere Bandagen. Seine krankhafte Einstellungen gegen Russland würde das verdienen!!



    • pressburger
      26. Oktober 2026 22:25

      War/Ist Vucic korrupt ? War Orban korrupt ?
      Oder sind es EU Verleumdungen, um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen ?
      Alle die Orban und Vucic als korrupt bezeichnen, übernehmen ohne Nachzudenken die Verleumdungen der EU.
      Was geht uns die evtl. Korruption in Serbien und Ungarn an ?
      Warum wird nicht die Korruption des Zelenskij Klans verurteilt ? Unser Geld.
      Zelenskij Freund, Vucic und Orban Feinde !



    • Postdirektor
      26. Oktober 2026 22:58

      Also ich bin jedenfalls überzeugt davon, dass der Wahlsieg (bzw. die künftige Regierung) der „Studentenliste“ in Serbien auch UNS wiederum sehr viel Geld kosten wird, das man uns natürlich wiederum abnehmen wird.



  8. Alexander Huss
    26. Oktober 2026 20:55

    Dr. Unterberger hat recht: Das Schwierige kommt erst für die siegreiche Opposition in Serbien. Wer wird Präsident? Wie wird das mit der Regierungsbildung?

    Diese Bewegung hatte, soweit ich das überblicke, keine integrative Führungsfigur. Deshalb befürchte ich, dass keine neue Regierung gebildet wird und die Serben wieder einmal in ihre althergebrachte Gewohnheit verfallen werden, zu streiten und Chaos auszulösen.

    Der einzige Politiker, der Serbien auf den Weg in Richtung Demokratie bringen hätte können, war der allseits beliebte Zoran Djindijc, der jedoch 2003 ermordet wurde. Seither gab es keinen charismatischen Politiker mehr.



  9. Cotopaxi
    26. Oktober 2026 18:42

    o.T.

    In Jordanien kam es zu einem Massaker an Christen. Hat man in europäischen Systemmedien davon gehört?

    https://www.heute.at/s/drei-verdaechtige-nach-kirchenmassaker-gefasst-120272479



    • Postdirektor
      26. Oktober 2026 20:11

      @Cotopaxi

      Die Muslime bei uns werden diese Tat und die Attentäter sicher bald lautstark und medienwirksam verdammen und wahrscheinlich aus Solidarität sogar christliche Fahnen dabei schwenken.
      Ja, europaweit wird das passieren.



    • elokrat1
      26. Oktober 2026 21:34

      @ Cotopaxi ***
      Die Christen waren möglicherweise Russlandfreunde!! Da gibt's kein Pardon bei den Kriegsgeilen.



    • pressburger
      26. Oktober 2026 22:28

      Würden Moslems Christen hier ermorden, werden sie umgehend für geistig gestört erklärt. Und laufen gelassen.



  10. Ireneo
    26. Oktober 2026 18:35

    Jedes Wahlergebnis, das einen nicht pro-russischen Regierungschef hervorbringt, ist für Orakel, pressburger, elokrat1, Undine, ...."ein Werk Brüssels". Sklerotisch bis zum Grab. Sie haben die gleichen Betonköpfe wie Orban, Fico, Putin, Lawrow, Vucic. Aus dem alten System. Sie könnten auch endlich kapieren, dass die Jugend den Einfluß der über 70jährigen altsowjetischen Betonköpfe, die Russland regieren, zurecht fürchtet und verabscheut, weil sie sehen, wie es vor die Hunde geht.



  11. Arbeiter
    26. Oktober 2026 18:18

    Dringende Leseempfehlung: gerade soeben Karl Peter Schwarz hier in Unterbergers Blog! Es geht um einen super integrierten und intelligenten und vielsprachigen Marokkaner in Italien und sein "Allahu akbar" - wie derselbe hinter der Subversion steckt.



  12. Peregrinus
    26. Oktober 2026 17:29

    „phaidros“ schreibt in (seimem Subkommentar von 13:38 h zum Kommentar von „pressburger“ von (08:.32 h):
    „Ja, und? Die Korruption in Russland betrifft uns nicht; die ukrainische sehr wohl.“ -
    Das Ausmaß der Korruption einer Diktatur hat tiefe Wurzeln in der Machfülle seiner Führer – der Diktatoren. Sie sind Teil der Korrupten. Sie verfolgen andere Korrupte von politischer Relevanz solange nicht als sie am selben Seil ziehen wie der Diktator. Sobald sie zu Gegner werden, nimmt der Diktator deren Korruption zum Vorwand für die Entmachtung. Wer total korrupt ist hat auch nicht die geringsten Probleme einen völkerrechtswidrigen Krieg anzuzetteln und dafür die Schuld dem Überfallenen die Schuld zuzuschieben. Das korrupte Russland ist eine Gefahr für das freie Europa.
    Fortsetzung sogleich



    • Peregrinus
      26. Oktober 2026 17:31

      Fortsetzung des Kommentar von 17:32h
      Andrey Gurkov schreibt: „Im Falle eines Beitritts der Ukraine zur NATO wäre der grußrussische Traum von der Wiederherstellung des“ (russischen) „Imperiums sofort ausgeträumt, den mit einem Schirm der Nordatlantische Allianzrettet sich ein Nachbarland Russlands endgültig vor dessen imperialen Zugriff“. Die irreführend sogenannte Osterweiterung „war die Flucht ehemaliger Satellitenstaaten und Teilrepubliken der Sowjetunion in das amerikanisch-westeuropäische Verteidigungsbündnis mit dem Ziel, sich vor der Gefahr der erneuten Besitznahme abzusichern. Der Beitritt Finnlands und Schwedens … war … keine Nordexpansion der NATO, sondern das Ergebnis genau der gleiche geopolitisch Reaktion …“ (Quelle Andrey Gurkov, Für Russland ist Europa der Feind [2025, S 202] – Gurkov – 1959 in Russland geboren – war von 1988 bis 1993 Chefredakteur der Wochenzeitung Moskowkije Nowosti).
      Fortsetzung sogleich



    • Peregrinus
      26. Oktober 2026 17:34

      Abschluss des Kommentar von 17:28 h
      Daran, dass die – ganz anders geartete – Korruption in der Ukraine ebenfalls zu verurteilen ist, kann kein Zweifel bestehen. Ihr Ausmaß ist im Verhältnis der zu Russland aber bei weiten nicht so arg. Die Ukraine liegt im europäischen Mittelfeld, aber doch an dessen schlechtesten Rand.



    • elokrat1
      26. Oktober 2026 21:47

      @ Peregrinius ----
      Ihr Kommentar vom 01.01.1900 Null Uhr bestätigt ihren Kommentar vom 01.01.2000 18 Uhr. Der wiederum bestätigt logischerweise ihren Kommentar vom 1. April 2026, aber nicht gänzlich, dadurch verweise ich auf die Kommentare danach, welche die endgültigen Lösungen beinhalten.
      Schönen Abend wünscht elokrat1 (:-



    • Undine
      27. Oktober 2026 08:19

      @elokrat1 21:47

      ;-)))))))



    • Peregrinus
      27. Oktober 2026 14:43

      elokrat1 hat wiederum ein Selbstporträt seiner geistigen Blöße abgeliefert. Beifall hat ihm unsere "Historikerin" Undine bespöendet. - Ja, es waren die USA; die Lenin in Russland eingeschleust haben, Deutschland befindetr sich noch im zweiten Weltkrieg usw



    • Peregrinus
    • elokrat1
      27. Oktober 2026 18:28

      @ Peregrinus
      Spenden, im besonderen Geistreiche, hätten Sie mehr als alle anderen nötig, vergelts Gott, Amen.



    • Peregrinus
      27. Oktober 2026 20:15

      @ elokrat1
      Geistig hervorragende Menschen - wie Sie - sind nicht fähig, ihren Geisteszustand zu erfassen.



  13. Leo Dorner
    26. Oktober 2026 17:21

    Deutschland fürchtet sich: nach französischem Vorbild plant die deutsche Linke (alias „neue Demokratie“) einige radikal friedliche „Gen Z. - Schülerproteste“ für den 31.Oktober,- ab 14 Uhr in über 20 Städten.
    Sehnt sich die Berliner Republik von 2026 nach einem zweiten Weimarer Ende? Ob die läufigen Protestanten an ihrem Reformationstag mitmachen?



    • Leo Dorner
      26. Oktober 2026 17:27

      Ein ironischer Kommentar eines sich fürchtenden Biodeutschen auf TE:
      „Die Polizei sollte einen Schießbefehl erhalten. Mit Kuscheln wird das nichts. Zumindest einen signifikanten Einsatz des Migränestabes, kann man doch wohl erwarten.

      Ein paar Schüsse in die Luft und die Spreu ist vom linksextremen, Islamischen Weizen befreit. Dann kann man gezielt die Täter einsammeln.Wichtig ist das sofortige drakonische Einschreiten selbst bei kleinsten Verfehlungen. Wer Brände legt muss sofort verhaftet und arrestiert werden.- Das beruhigt den Mob sehr schnell.“



    • Leo Dorner
      26. Oktober 2026 17:48

      Da sich nun auch die Klimabewegten mit den Linksklinken der Firma Gen.Z. verbrüdern, könnte dies für einen rascheren Abgang der Weltrettenden von der Aufmerksamkeitsbühne sorgen.
      Wie auch am Absturz der Heiligen Greta zu bemerken ist. Einst von einem Papst hochverehrt und „audienziert“, nun auf einem Palestinerboot aussortiert.



    • eupraxie
      26. Oktober 2026 20:03

      "Migränestab" - find ich gut



  14. Orakel
    26. Oktober 2026 15:00

    Israels Benajmin Netanjahu hat fertig!

    BREAKING

    Israels Benjamin Netanyahu wird kurz vor der Wahl des Hochverrats beschuldigt !
    Nach Berichten mehrerer israelischer Medien bestätigen höchstrangige Offiziere der IDF dass Netanjahu vor wenigen Wochen der Armee den Befehl gab,neue Angriffe auf den Iran zu beginnen um die für Netanjahus Partei Likud drohende Wahlniederlage abzuwenden !

    Die Offiziere hätten den Befehl verweigert unter Hinweis dass ein solcher Angriff die grosse Gefahr einer militärischen Niederlage und damit zahlreiche Verluste israelischer Soldaten beinhaltet hätte !

    Die Berichte platzen in die letzten Stunden vor der Wahl die morgen Dienstag für Israel und die ganze Region enorme Bedeutung hat
    Einer der Chefs der Opposition hat heute sogar die Generalstaatsanwaltschaft aufgefordert Netanjahu wegen des Verdachts auf "Hochverrat" zu vernehmen !



    • Orakel
      26. Oktober 2026 15:00

      Diese jüngsten Entwicklungen lassen natürlich die Spannung vor den morgigen Wahlen steigen bei denen die meisten Polls eine klare Niederlage Netanjahus vorhersagen
      Sein potentieller Nachfolger - der ehemalige General Eisenkot - würde als Offizier des Generalstabs natürlich solche ungeheuerlichen Vorwürfe sofort untersuchen müssen

      Landet Netanjahu statt am Sessel des Premierministers auf der Anklagebank wegen Hochverrats ?

      Es ist tatsächlich eine Schicksalswahl
      GM

      Ps
      Ich kann jetzt schon die Kommentare vorhersagen "was geht uns das alles in Österreich an"
      Nun - liebe Landsleute

      Darf ich euch daran erinnern dass JEDE einzelne Massenfluchtbewegung der letzten 10 Jahre aus dieser Region auf einen Krieg zurückgeht an dem Israel beteiligt ist ?
      Wer tatsächlich an "Remigration" denkt muss zuerst einmal darauf hoffen dass in Israel endlich eine neue Regierung an die Macht kommt die KEINE neuen Kriege und damit automatisch Fluchtströme Richtung Europa auslöst !



    • Leo Dorner
      26. Oktober 2026 16:43

      Sinnloser Alarmismus von Links! Gegen Bibi wird schon seit Jahren wütend gehetzt. Nach der kalten Dusche seines nächsten Wahlsieges wird dann wieder für einige Zeit ausgenüchtert. In Israel lebt ein streitvirtuoses Volk. Der Österreicher ahnt es nicht einmal. Eine Schicksalswahl ist die aktuelle aus ganz anderen Gründen...



  15. Orakel
    26. Oktober 2026 12:26

    https://tkp.at/2026/10/26/serbien-warum-der-sieg-der-studentenliste-mehr-ist-als-ein-regime-change/
    Thomas Oysmüller

    Ist der Wahlsieg der serbischen Studentenliste ein großer Erfolg Brüssels? Auch wenn Ursula von der Leyen jubelt, greift diese Lesart zu kurz und übersieht wesentliche Besonderheiten Serbiens und Aleksandar Vu?i?s. Serbien hat seine Souveränität (noch) nicht aufgegeben – Belgrad enthüllt aber so manch Wahrheit über Europa.



    • pressburger
      26. Oktober 2026 16:03

      Leyen jubelt. Leyen jubelt immer wenn ein selbständig handelnder Politiker abgewählt wird. Selbstverständlich, ohne eine Nachhilfe aus der Brüsseler Zentrale-



    • Petronius von Bille
  16. Postdirektor
    26. Oktober 2026 11:49

    „Neuwahlen bedeuten Chaos, Stillstand und jede Menge Steuergeld, das im Wahlkampf verpufft. Und das alles nur wegen parteipolitischem Kalkül? Das ist grob fahrlässig für unser Land.“

    Der Klubobmann der Regierungspartei Neos, Yannick Elias Shetty, zum Misstrauensantrag und zur Neuwahlforderung der FPÖ.

    Vorbildliches Demokratieverständnis und ein offenes Bekenntnis zum „Weiter so!“, oder?

    https://www.instagram.com/reel/DegNhlTD26i/



  17. Arbeiter
    26. Oktober 2026 10:46

    Wie linksgrün - tschenderwoke sind diese Wahlsieger? Und noch was, wie tschendert man eine slawische Sprache? Danke.



  18. Josef Maierhofer
    26. Oktober 2026 09:27

    @
    'Das nicht zu begreifen, ist die große Schande der Brandmauer-Bauer in Deutschland.'

    ... und in Österreich.

    Nun, wir werden sehen, ob in Serbien die Wahlsieger auch ein Regierungsprogramm zustande bringen. Den Serben wäre es zu wünschen. Oder, ob das Ganze nur ein 'EU-subventionierter' Eingriff in die dortige Demokratie war und zu dem führt, wohin es in Rumänien, Deutschland, Österreich, Ungarn, etc. geführt hat, nämlich zum EU Wokeismus, Klimawahn, Kriegswahn, praktisch zur Auflösung der Demokratie.

    Ja, die Serben haben demokratisch gewählt, die Frage, wer hat die Parteipropaganda bezahlt, welche KI hat das dort 'berechnet'. Was die KI sicher nicht berechnet hat, ist ein Regierungsprogramm, oder doch auch das ?

    Es ist für mich die ganze EU eine Brandmauerpolitik gegen die Demokratie und gegen die Nationalstaaten geworden.

    Aber Österreich feiert heute den 'Tag der immerwährenden Neutralität', wie Dr. Alexander Van der Bellen gestern ganzseitig in der Kronenzeitung kundtut.

    >



    • Josef Maierhofer
      26. Oktober 2026 09:35

      >

      Dass das nicht zur heutigen EU passt, ist offensichtlich und war es schon beim EU-Beitritt. Es gab den Sonderparagraphen für neutrale Länder, weil man das erkannt hat damals.

      Was haben unsere Regierungen seither daraus gemacht ?
      Kriegsbeteiligung, Kriegssanktionen (Selbstsanktionen bis zum Abwinken), NATO Allüren, usw.

      EWG und EFTA Mitglied war Österreich. Das war offenbar nicht genug, wir wollten, der Lügenpropaganda der damaligen Regierung folgend, der Schuldenunion beitreten, in der alle Mitglieder (Misserfolgsregierungen) vermeintlich ihre Schulden 'parken' konnten.

      Und dort sind wir jetzt.
      Und bedecken schuldhaft den Ausweg mit Brandmauern.



    • Josef Maierhofer
    • Josef Maierhofer
    • pressburger
      26. Oktober 2026 16:06

      Alexandar Vucic musste abgewählt werden. Zwar ist Serbien nicht in der EU, trotzdem darf Vucic nicht für einen Dialog mit Russland sein.



    • Josef Maierhofer
      26. Oktober 2026 16:33

      @ pressburger

      Aber in der Ukraine macht die EU so was nicht, oder ?



  19. Undine
    26. Oktober 2026 08:55

    Woher unser Blogmaster die Zuversicht nimmt, daß mit diesem Umsturz durch die "Studenten" in Serbien alles besser werden würde, ist mir schleierhaft.



    • Cotopaxi
      26. Oktober 2026 09:03

      Kinder an die Macht! Kann man das wirklich wollen?



    • Leo Dorner
      26. Oktober 2026 09:07

      Aber ihm ist doch bekannt, welche Kräfte innerhalb "der Studenten" in den Entöscheider-Gremien agieren.



    • Pennpatrik
      26. Oktober 2026 09:09

      Bullerbü ist überall.



    • pressburger
      26. Oktober 2026 16:11

      Der Blogmaster ist zuversichtlich, weil die Abwahl von Vucic, das vorläufige Ende des Dialogs mit Russland sein sollte.
      Eine Fehleinschätzung ? Die Serben wissen, was sie Russland zu verdanken haben, kein serbischer Staatschef wird eine antirussische Politik, à la EU führen.



  20. sokrates9
    26. Oktober 2026 08:52

    Meine Hoffnung liegt in Osteuropa inklusive Rußland!.Hier entstehen demokratische Bewegungen, getragen vom Volk und da liegt einiges an Zukunft.Warum hat eigentlich in Rußland die Religion kein Problem,die Kirchen sind voll mit Menschen?stimmt: das Nachtleben von Serbien ist beachtlich und übertrifft westeuropäische Standards!Bevorzuge ein Bier in Novi Sad gegenüber einen Biodrink in Berlin! :-)
    Eigenartigerweise wollen chinesische Freunde auf Europatour Budapest,Prag, Wien besuchen und halten London, Paris, Berlin für dreckig und wollen dies Länder nicht besuchen!



  21. pressburger
    26. Oktober 2026 08:32

    Zu Erinnerung, die Ansätze von Alexandar Vucic und Viktor Orban, Gespräche mit Russland zu führen, wurden im Forum abqualifiziert.
    Vucic und Orban wurden als korrupten Putin Freunde bezeichnet.
    Zu Erinnerung, das Ausmass der angeblichen Korruption von Orban und Vucic, ist nicht bekannt, aber wird von den hiesigen korrumpierten Linksmedien, als Tatsache behandelt.
    Zu Erinnerung, die Zentrale der Korruption befindet sich in Brüssel. Die EU Kleptokraten haben sich bei der Corona Affäre, bei der Migration, bei den Sanktionen gegen Russland, bei den Geschenken an die Ukraine in einem Ausmass bereichert, gegen das Orban und Vucic, ziemlich armselig erscheinen.
    Aber, das grösste Verbrechen von Vucic und Orban, war der Versuch den Dialog mit Putin anzuknüpfen und führen.
    Die EU will Krieg, jeder der Frieden will handelt gegen die Absichten der EU.
    Deswegen mussten Orban und Vucic weg. Kein Grund zum jubeln.
    Wie geht es weiter ? Noch regieren Babis und Fico, Wie lange noch ?



    • Leo Dorner
      26. Oktober 2026 08:49

      Zu viel Verschiedenes in einen Topf geworfen.



    • Almut
      26. Oktober 2026 09:22

      @ pressburger
      *********************
      Leider eine sehr realistische und treffende Analyse!



    • Peregrinus
      26. Oktober 2026 13:05

      Zur Erinnerung
      Russland ist mit großem Abstand der korrupteste Staat Europoas und liegt sogar weltweit im absoluten Spitzenfeld.



    • phaidros, aus gutem Grund
      26. Oktober 2026 13:28

      Ja, und? Die Korruption in Russland betrifft uns nicht; die ukrainische sehr wohl.



    • pressburger
      26. Oktober 2026 16:14

      @Leo Dorner
      Politik ist vielschichtig. Unter normalen Umständen. Nur die EU Politik ist eindimensional.



  22. sokrates9
    26. Oktober 2026 08:30

    ..Dann ist der Weg in die EU frei??I man i dram!??Sofort in die EU, das undemokratischste, Abzockergebilde Europas?Kriegstreiber, Pleitier,Wirtschafts und Nationalitätenfeindlich welches Europa gerade vernichtet, Dank Santktionen gegen die halbe Welt,woke mit reinen Schießbudenfiguren gelenkt von unbekannten, tiefem Staat ohne Zukunftsvision??? Das soll das Ziel der Serben sein??
    Rein in den Euro, ein Kunstgebilde was nie funktionieren kann!
    Wem hat Europa den Niedergang zu verdanken? Den Bürokraten, der Friedensnobelpreisträger in EU, die Europa als Zentrum des Fortschritts versprochen hat, und nun immmer mehrdie Lachnummer der Welt wird?Wo ist die "Führerin Van der Layen willkommen>??China? USA? Rußland?Afrika?Arabien? Israel? Alle außer Ukraine sind froh wenn diese Tussi nicht auftaucht, außer sie kommt mit Koffer von Geld!



  23. Orakel
    26. Oktober 2026 08:29

    Wahlen in Serbien, Bulgarien, Brasilien und morgen Israel
    Und wieder gibt es keine Schwarz/Weiss Antworten
    Ein Versuch in drei Etappen die Grautöne herauszuarbeiten

    Etappe Eins
    Serbien
    Ich fange mit Serbien an, weil ich Land und Leute kenne

    Gestern waren die vorgezogenen Neuwahlen für Serbiens Parlament und das Ergebnis ist nichts weniger als ein Erdrutsch

    Ein Erdrutschsieg des neuen Bündnisses
    „Studentenliste – Studenten siegen“ mit fast 52% der Stimmen und einer klaren absoluten Mehrheit der Parlamentssitze
    Aleksandar Vu?i? räumte die Niederlage seiner SNS
    („Aleksandar Vu?i? – Vereinigtes Serbien“) mit nur 40%
    noch am Wahlabend ein

    Auf den ersten Blick ein totaler Sieg des Brüsseler DeepStates und der SorosNGOs - die beide in den letzten beiden Jahren massiv in den Regimechange in Serbien investiert und intrigiert haben
    Doch das System könnte die Rechnung ohne die Serben gemacht haben
    Davon gleich



    • Orakel
      26. Oktober 2026 08:29

      Zunächst noch eine Tatsache die den überwältigenden Wechsel und Sieg der Opposition erklärt
      Serbien ist ein Mafiastaat

      Jeder der mit und in Serbien Business gemacht hat oder machen wollte weiss das
      Ohne "Verbindung" geht in Serbien gar nichts und vor allem im Bereich staatlicher Projekte ist die Korruption in Serbien atemberaubend

      Und während in Belgrad die Bizinessmen mit Anzug, Glatze,Ferrari und langbeinigen Golddiggern in einem der besten Nachtleben Europas feiern, können sich in den Dörfern am Land die Menschen das Leben nicht mehr leisten und die junge Generation sucht verzweifelt nach Zukunftschancen

      Chance, Veränderung - Was und wie egal Hauptsache das System stürzt
      Das war in Ungarn so und das hat nun auch Vu?i? zu Fall gebracht

      Warum sich Brüssel trotzdem verrechnen haben könnte ?
      Nun - weil da was Ganz Neues auf Traditionen trifft
      Das Bündnis ist keine Partei nach westeuropäischen Vorstellungen

      Die siegreiche Liste hat keine Politiker im herkömmlichen Sinn



    • Orakel
      26. Oktober 2026 08:30

      Die Kandidaten=Abgeordneten sind auch keine Studierenden, sondern 250 ausgewählte Experten, Akademiker, Ärzte, Künstler und Aktivisten (Auswahl über studentische Plenums). Spitzenkandidat ist der Kardiologe und Professor Ilija Srdanovi? aus Novi Sad
      Das Wahlprogramm: „Student Plan" ist bewusst kurz und fokussiert. Es gliedert sich in drei Abschnitte und stellt den Kampf gegen Korruption und organisiertes Verbrechen sowie den Wiederaufbau von Rechtsstaat und Institutionen in den Mittelpunkt

      Das Programm zielt darauf ab, „gestohlene“ öffentliche Mittel zurückzuholen und in Bildung, Gesundheit und Infrastruktur zu investieren. Es soll ein breiter Wechsel in der Regierungsweise sein– hin zu mehr Rechtsstaatlichkeit, Transparenz und Fachlichkeit
      (Wir werden sehen wieweit das gelingt)

      Vor allem Aussenpolitisch könnte es für Brüssel ein Phyrrussieg gewesen sein
      Ende September 2026 (um den 30.9.) erklärte die Liste bzw. die „Students in Blockade“ klar:



    • Orakel
      26. Oktober 2026 08:30

      Serbien wird keine Sanktionen gegen Russland einführen.
      Begründung: Sanktionen lösen politische und militärische Konflikte nicht unbedingt, treffen oft die normale Bevölkerung und Serbien hat aus den 1990er-Jahren eigene schlechte Erfahrungen damit.

      Zu Kosovo und Metohija
      Hier war die Position am deutlichsten und konsistentesten:
      Kosovo und Metohija ist laut serbischer Verfassung ein integraler Bestandteil Serbiens.
      Serbien wird die einseitig erklärte Unabhängigkeit NICHT anerkennen !
      Spitzenkandidat Ilija Srdanovi? betonte mehrfach:
      „Wir lassen die Serben im Kosovo nicht im Stich.“

      Srdanovi? erklärte ausserdem, der EU-Beitritt sei „nicht die aktuelle Priorität“ !
      Zuerst müssten Rechtsstaat, Korruption, organisierte Kriminalität und Medienfreiheit geregelt werden

      Eine endgültige Entscheidung über einen Beitritt Serbiens zur EU solle später –nach demokratischen Reformen und freier öffentlicher Debatte – gegebenenfalls per Referendum getroffen werden



    • Orakel
      26. Oktober 2026 08:30

      Zusammengefasst
      Bei der höchsten Wahlbeteiligung seit Serbien als eigener Staat existiert hat das Volk klar entschieden
      Let's wait and see
      GM



    • Pennpatrik
      26. Oktober 2026 08:35

      Danke, ist sehr interessant.



  24. elokrat1
    26. Oktober 2026 08:26

    Welche politische Richtung hat diese "Partei" namens Studentenbewegung??, sicher keine 12er Frage! Allein die große Freude von Fr. Von der Leyen, zeigt die sozialistische Tendenz dieser Bewegung! Ein weiterer Mosaikstein zum sozialistischen Gesamteuropa. Ein ÖVP-(Schein)konservativer freut sich darüber, das sagt eigentlich alles!



    • Orakel
      26. Oktober 2026 08:32

      Markel, Post darüber hat einiges mehr aufgezeigt.
      Und ob sich die Urschel tatsächlich freuen wird steht noch in den Sternen!



  25. Leo Dorner
    26. Oktober 2026 08:23

    „Audi flüchtet vom sinkenden Narrenschiff und investiert Milliarden in den USA“
    Zum ernüchternden Ende der deutschen Energiewende. Der Merkelknall hat sich ausgeknallt.
    https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/audi-usa/



  26. Pennpatrik
    26. Oktober 2026 08:23

    Die Liste besteht vor allem aus Lehrkräften der Universitäten, aus Ärzten und Künstlern. Angeführt wird sie von dem angesehenen Kardiologen Ilija Srdanovic aus Novi Sad. Das knappe Elf-Punkte-Programm verspricht die Wiederherstellung von Rechtsstaat und Demokratie sowie die Verfolgung von Korruption und Kriminalität.

    Das wird eine transsexuelle Genderregierung, die im Chaos ersaufen wird. Wie die Linken in Ungarn vor Orban. Wird wohl - wie angekündigt, mit einer Säuberungswelle beginnen. Warum nach all den Erfahrungen mit Linken immer noch Linke gewählt werden, erschließt sich mir nicht.



  27. veritas
    26. Oktober 2026 08:18

    1/5

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    OT: Der Versuch einer Klarstellung zum Thema Mega-KI-Rechenzentren in Österreich und weltweit. Wie immer werden wir von den Politikern über den wahren Zweck belogen. Der KI-Boom benötige halt „mehr Rechenleistung“. In Wirklichkeit geht es um Tokenisierung, Technokratie, Entmachtung und Kontrolle der Bürger:

    Tokenisierung: Personalisierte reale Vermögenswerte (wie Immobilien, Wertpapiere, Kunst, Geld oder Gold) werden digital auf einer Blockchain abgebildet und in handelbare Bruchteile (Tokens) geteilt.

    Die Schuldenkrise - nicht nur in Europa - spitzt sich dramatisch zu. Immer mehr EU-Mitgliedsstaaten stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand und Brüssel bereitet längst den Zugriff auf privates Vermögen vor. Konten, Immobilien, Edelmetalle: Privates Eigentum ist nicht mehr tabu, sondern wird als letzter Hebel zur Rettung betrachtet.



  28. veritas
    26. Oktober 2026 08:18

    2/5

    Das sogenannte EU-Vermögensregister ist kein vages Gerücht, sondern ein konkret vorbereitetes Projekt mit weitreichenden Folgen. Das ist Tokenisierung mit Hilfe von KI.

    Neben Kronstorf in OÖ sind weitere „Mega-KI-Gigafactories“ in Nickelsdorf und Zistersdorf bzw. in Salzburg geplant. Microsoft hat im August 2025 die „AI Innovation Factory“ im Süden Wiens als Cluster (Vösendorf, Schwechat, Achau) in Betrieb genommen. Angeblich hat MS eine Milliarde Euro in dieses Projekt investiert.

    Habe ich da irgendetwas versäumt? Ist Ihnen bekannt, ob für die Errichtung dieser Rechenzentren UVP’s stattgefunden haben? Auch sind mir von den Grünen keine Beschwerden bekannt, weil für die Errichtung mehrere hundert Hektar von Ackerboden versiegelt werden müssen. Auch war ich der Meinung, dass der aggressive Ausbau von Wind- und Sonnenenergie vorrangig für die Stromversorgung der Bevölkerung gedacht war.



    • Pennpatrik
      26. Oktober 2026 08:25

      Doch, doch. In Villach Federaun sind die Grünen gerade gegen ein Rechenzentrum.



  29. veritas
    26. Oktober 2026 08:17

    3/5

    Der Stromverbrauch von KI-Rechenzentren dürfte sich weltweit bis 2030 mehr als verdoppeln. Diese Entwicklung wird die lokalen Stromnetze erheblich belasten, und die Netz- und Erweiterungskosten in die Höhe treiben. Wer garantiert uns, dass wir als Konsumenten auf diesen Kosten nicht sitzen bleiben, zum Vorteil der globalen Betreiber der KI-Rechenzentren, die ja ihre Gewinne bei uns minimal versteuern?

    Für den Bereich Digitalisierung ist in der österreichischen Bundesregierung der Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) im Bundeskanzleramt verantwortlich: „Wir müssen europäisch denken und national handeln. So wollen wir Österreich und Europa digital souverän machen“. Was für ein Widerspruch von Alexander Pröll, der das grundlegende Spannungsfeld der europäischen Integration auf den Punkt bringt:

    Das wohl größte Paradoxon der EU: Von Nationalstaaten finanziert mit dem Ziel, diese zu überwinden.



  30. veritas
    26. Oktober 2026 08:17

    4/5

    Der „menschengemachte Klimawandel“ und der „Boom der menschengemachten KI“ stehen in einer komplexen Wechselbeziehung, die stark durch den massiv steigenden Energie- und Ressourcenbedarf von Rechenzentren geprägt ist. Während globale Tech-Konzerne KI als Werkzeug zur Bekämpfung der Klimakrise vermarkten, frisst die Technologie hinter den Kulissen die Zuwächse bei den erneuerbaren Energien auf.

    https://tkp.at/2026/09/02/kronstorf-widerstand-gegen-mega-datacenter-wahnsinn-waechst-naechste-demo-am-6-september/

    Das Google-KI-Rechenzentrum in Kronstorf auf 45 Hektar:

    https://cdn.falter.at/uploads/articles/falter/fb_img_1782671532558.jpg?width=1200



  31. veritas
    26. Oktober 2026 08:16

    5/5

    Politisches Wunschdenken: Betreiber neuer KI-Rechenzentren sollen ihren Strombedarf selbst decken müssen. Dafür sollen eigene erneuerbare Energieanlagen errichtet oder zusätzliche Anlagen finanziert werden. Auch die Kosten für Stromanschlüsse und einen notwendigen Ausbau der Netze müssten vollständig von den Betreibern übernommen werden.

    Zum Energieverbrauch der KI-Zentren in Österreich äußert sich Microsoft nicht. Grundsätzlich decke man den Stromverbrauch zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie. Bis zum Frühjahr 2026 gab es in NÖ für KI-RZ Anfragen für rund 3.400 MW Stromleistung sowie Flächenwünsche im Ausmaß von bis zu 50 Fußballfeldern.

    Wir, die Verbraucher, werden auf den Energiekosten mehr oder weniger sitzen bleiben, welche uns die Politik mit fadenscheinigen Argumenten unterjubeln wird. Die E-Control bereitet uns bereits jetzt vorsichtig darauf vor. Von den Landesförderungen ganz abgesehen.



    • Pennpatrik
      26. Oktober 2026 08:31

      Letzter Satz: Genauso wird es sein. Man kann ein Rechenzentrum nicht mit Wind und Sonne betreiben. Nur in Dummland wird so etwas geglaubt. Aber die Deutschen sind bekannt dafür, dass sie verrückt sind. Bei uns formt sich der Widerstand in Form der Vernichtung der ÖVP an der Wahlurne. Es ist nur dieFrage, wer schneller ist: Die EU im Aufbau einer Diktatur mit demokratischen Äußerlichkeiten a la DDR oder die Vernichtung der scheinkonservativen Parteien mit einer anschließenden Renationalisierung.



    • Leo Dorner
      26. Oktober 2026 08:41

      „Komplexe Wechselbeziehung“ ist ein Nullbegriff, er steht für „alles hängt mit allem zusammen.“
      Aber neue technologische Entwicklungen, diese mögen in sich durch ihren neuen Menschen- und Kulturbegriff problematisch und sogar gefährlich sein, scheitern weder an ihrem erhöhtem Energiebedarf noch sind sie dadurch „zurückzupfeifen.“ Sie haben ihre Eigenentwicklung, die sich weder durch “komplexe Wechselbeziehungen“ noch durch einfache Gewaltaktionen (Nieder mit den US-Konzernen in Kronstorf) verhindern lassen



  32. pressburger
    26. Oktober 2026 08:14

    Zu Erinnerung, Viktor Orban und Alexandar Vucic wurden schon immer als korrupte Putin Freunde abqualifiziert.
    Ansätze von Orban und Vucic diplomatische Kontakte zu Russland herzustellen, wurden von der EU, von de



  33. Cotopaxi
    26. Oktober 2026 08:03

    Warum gibt es immer nur Studentenbewegungen und keine Handwerkerbewegungen?

    Vielleicht weil die Handwerker keine Zeit zum Demonstrieren und Randalieren haben, da sie ihren Lebensunterhalt selber erarbeiten müssen?

    PS: Mit Handwerkern in der Politik sähe es besser aus - damit meine ich nicht die vollgefressenen "Handwerker" die mittels ÖGB hochgekommen sind.



    • elokrat1
      26. Oktober 2026 08:13

      Der (große) Unterschied einfach erklärt, Handwerker müssen arbeiten, um ihre Existenz sicher zu stellen!



  34. eupraxie
    26. Oktober 2026 07:35

    "Zurück zu den serbischen Studenten. Jetzt kann man nur hoffen, dass sie wissen: Das Schwerste liegt noch vor ihnen. Das besteht nicht nur darin, all die übertriebenen Erwartungen, die Wähler immer wieder in neue Wunderheiler setzen, auf den Boden der Realität zu bringen. Diese besteht auch darin, dass die Studentenpartei eigentlich eine amorphe Masse an Idealisten ist, die nur eines zusammengebracht hat: die Abneigung gegen die korrupten Methoden der Vu?i?-Regierung und die Sehnsucht und Notwendigkeit eines Wechsels nach so langen Jahren."

    Da ist alles gesagt. Übertriebene Hoffnungen kann es auch in anderen Ländern geben und da wie dort ist die Sehnsucht nach Wechsel nicht schon ein umsetzbares und unterstüztes Regierungsprogramm.



  35. Rupertus Meldenius
    26. Oktober 2026 06:40

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger! Wenn Sie Ihren Freudentanz beendet haben, wenn Ihr Siegestaumel verflogen ist, dann lesen Sie bitte den heutigen Kommentar von @Hr. Zyni, 04:27 Uhr.
    Bin gespannt wann Serbien das tote Pferd EU besteigen wird, die Nettozahler freuen sich schon. Die Serben freuen sich auch schon auf Sanktionen gegen Russland, verzichten gerne auf billige Energie und können den trans-Schwul-gender-Gaga gar nicht mehr erwarten....



    • Rupertus Meldenius
      26. Oktober 2026 06:44

      PS:
      Weder in Ungarn unter Orban noch in Serbien unter Vucic gab es randalierende linksradikale noch Musel-Horden!



    • elokrat1
      26. Oktober 2026 06:57

      @ Rupertus Meldenius
      ********** den Nagel mittig getroffen!



    • pressburger
      26. Oktober 2026 07:22

      Unterschied Mittel- und Osteuropa, gegenüber Westeuropa. In West Europa steht die Machtübernahme der Islamisten, mit Unterstützung der jeweiligen Regierungen in Frankreich, Deutschland, Österreich bevor. Tschechien, Polen, Slowakei, Ungarn, Slowenien, sind stabile Demokratien.



    • Altsteirer
      26. Oktober 2026 10:49

      @ Rupertus Meldenius
      **********
      **********
      Sie sagen es trefflichst, wie es ist

      ...und wer jetzt vielleicht, möglicher Weise an eine Manipulation bei der Stimmenauszählung denkt, ist ein übler rääächter Verschwörungstheoretiker ! .....das muss auch gesagt sein!



  36. Hr. Zyni
    26. Oktober 2026 04:27

    Serbiens Studenten haben gewonnen. Gegen Vu?i? und für alles, was sich im Wahlkampf gut verkaufen lässt. Die Studentenliste ist ein politischer Bauchladen, in dem sich Linke, Nationale und sonstige Unzufriedene verbündet haben, solange es gegen den gemeinsamen Feind geht.
    Doch eine Anti-Vu?i?-Bewegung ist noch kein Regierungsprogramm. Wer alles verspricht und möglichst unverbindlich bleibt, kann viele Stimmen sammeln. Regieren ist allerdings schwieriger als demonstrieren.
    Genau hier lauert die Gefahr: In einer Bewegung ohne klare politische Richtung werden jene das Ruder übernehmen, die am besten organisiert sind und den größten moralischen Eifer entwickeln. Linksradikale Kader werden aus dem studentischen Protest ein ideologisches Umerziehungsprojekt machen.
    Die Revolution frisst ihre Kinder – gelegentlich auch ihre Wähler. Die Studenten werden feststellen, dass man mit Idealismus noch lange keinen Staat führen kann.



    • pressburger
      26. Oktober 2026 07:26

      Wie viel Idealismus, wie viel EU, steckt in dieser "Studentenbewegung" ? Den Bildern nach ziemlich ältere Semester. Aber Studenten und Bewegung, das klingt gut. Und schon wird gejubelt.






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