2
Andreas Unterbergers Tagebuch

Die linke Volksfront an den Unis mobilisiert

08. Oktober 2026 00:59 | Autor: Andreas Unterberger
82 Kommentare

Mit dem skurrilen Titel "Wissenschaft in Österreich gegen die autoritäre Wende verteidigen" bereiten linksradikale Politologen jetzt hinter den Kulissen – nachdem sie ihren wohlverdienten dreimonatigen Urlaub konsumiert haben – eine politische Mobilisierung der Universitäten und einen heißen Herbst vor. Ganz ähnlich wie die extreme Linke auch in Frankreich den Schulbetrieb lahmzulegen versucht hat.

Dabei ist freilich unklar, was diese Wende eigentlich sein soll, gegen die die Unis verteidigt werden sollen: Die Uni-Linke fürchtet sich offensichtlich ja gleichzeitig:

  • vor den schon von der jetzigen Regierung beschlossenen Budgetkürzungen,
  • vor der – längst fälligen – Umschichtung der Steuergelder von den total einseitig gewordenen Ideologie-Fächern zu den zukunftswichtigen naturwissenschaftlichen oder technischen Fächern 
  • vor einer Regierung, in der einmal keine linke Partei sitzt (was ja derzeit trotz ganz anderer parlamentarischer Mehrheiten nicht der Fall ist, weil sich FPÖ-Chef Herbert Kickl "treu bleiben" wollte)
  • – oder gar vor dem amerikanischen Vizepräsidenten, der als einziger in dem Aufruf namentlich vorkommt.

Die Argumentation der auch dem Rektor der Wiener Uni offensichtlich nahestehenden linken Initiative "Wissenschaft – Demokratie" ist ein perfektes Beispiel für eine typisch dialektische Täter-Opfer-Umkehr. So schreiben sie im Entwurf zu einem bisher nicht veröffentlichten Aufruf: "Wissenschaftsfreiheit wird eingeschränkt, um Hochschulen und Wissenschaft in den Dienst autoritärer Politik zu stellen und als Orte kritischen Denkens und gesellschaftlicher Deliberation zu beschneiden."

Dieser Satz ist absolut richtig – freilich nur wenn man den Ausdruck "autoritäre Politik" durch "linke Politik" ersetzt. Denn in allen geisteswissenschaftlichen Bereichen sind konservative, christliche, klassisch liberale, österreich-orientierte oder um geistige Unabhängigkeit ringende Professoren, Dozenten und Studenten in den letzten Jahrzehnten hinausgemobbt worden. 

Vor allem die Bereiche Politologie, Genderistik, Postkolonialismus, Zeitgeschichte, Klima-"Wissenschaften" und (an den meisten Unis) Verfassungsrecht sind, wie einst Osteuropas Universitäten, komplett gleichgeschaltet worden. Wer nicht im linken Gleichschritt mitmarschiert, hat seit längerem absolut Null Chancen auf eine Berufung an eine staatliche Universität, der kann auch als Student nur in totaler Deckung überleben. Andersdenkende werden niedergepfiffen, werden zum "Nazi" gestempelt oder a priori boykottiert.

Es ist geradezu grotesk, wenn die nun mobilisierende linke Volksfront vorgibt, gegen Konformität und für "Diversität im Denken und Forschen" zu stehen. Diese totale Umdrehung der Verhältnisse ist freilich typisch für die linke Denke, in der es immer darauf ankommt, sich als Opfer zu stilisieren – auch wenn man noch so sehr selbst der wahre Täter ist.

Jetzt fordern sie in dem geplanten Aufruf sogar, dass alle "wissenschaftlichen Institutionen" künftig "verbindliche Beistandsverpflichtungen" eingehen müssen, "um einander im Falle autoritärer Angriffe juristisch, finanziell und strategisch beizustehen, etwa bei strafender Streichung zugesagter Mittel, bei Infragestellung einzelner Wissenschaftsdisziplinen".

Hinter dem Wort "strategisch" steht eindeutig, wenn auch nicht direkt ausgesprochen, die Forderung: Wenn die demokratisch gewählte Volksvertretung völlig unnötigen Ideologiefächern die Steuermittel streicht, um sie wissenschaftlich tausend Mal wichtigeren Disziplinen zuzuführen, dann sollen gleich alle Unis und Forschungseinrichtungen streiken.

Sie führen diesen Kampf gegen die Demokratie und für ihre eigenen Privilegien verlogener Weise unter dem Banner "Wir sind die Demokratie", "Wir retten unsere Demokratie". Diese Umkehrung der Begriffe ist nicht nur die letzte verzweifelte Argumentationslinie der in der wirklichen Demokratie abstürzenden Sozialdemokratie, sie ist auch in peinlicher Weise die Diktion des Wiener Uni-Rektors Schütz, der bei seiner Wiederbestätigung als Rektor das Demokratieverständnis und die politische Bildung allen Ernstes als die wesentlichen gesellschaftlichen Zukunftsthemen der Universität Wien vorgestellt hat.

Dabei haben naive Menschen immer geglaubt, dass die Unis für qualifizierte Lehre und unabhängige Forschung zuständig wären, und dass die Demokratie eine Sache des Volkes und des von ihm gewählten Parlaments wäre. Nun werden sie eines Besseren belehrt: Demokratie ist exklusiv das, was Rot-Grün und ihre Exponenten in den Unis wollen, und wofür sie das Geld aller anderen haben wollen.

So lächerlich das alles ist, so sehr ist zu befürchten, dass sie mit dieser Strategie letztlich auch durchkommen. Denn ihnen steht kein Gegengewicht gegenüber: 

  • Die bürgerlichen Parteien haben sich in den letzten Jahrzehnten viel zu wenig um die Unis gekümmert.
  • Sie haben mehrfach (mit Ausnahme Heinz Faßmanns)  ganz schwache Minister gestellt, die den strategisch und anscheinend irreversibel Machtpositionen besetzenden und Forschungsgelder vergebenden SPÖ-Ministern wie Fischer, Einem, Scholten, Firnberg und Holzleitner nicht gewachsen waren. 
  • Sie haben sich aus rein wirtschaftlichem Interesse nur auf außeruniversitäre Forschungsinstitutionen konzentriert. 
  • Sie haben den Apparat und die universitäre Lehre ganz den Linken überlassen, die 1968 die damals noch brillanten Universitäten mit dem Spruch "Unter den Talaren der Muff von Tausend Jahren" verhöhnt haben. 
  • Sie haben außer dem 73-jährigen Rudolf Taschner weit und breit keinen universitätspolitischen Experten in den politischen Spitzenrängen. 
  • Und sie haben sich auch nie um diesbezüglichen Nachwuchs gekümmert.

PS: Das einzige, was noch offen ist: Werden die Uni-"Demokraten" ihre Unterschriftenliste nicht doch auch durch die übliche linke Garnitur aus der Bobo- und Schickeria-Szene rund um Elfriede Jelinek unterschreiben lassen? Diese steht sicher bereit, wie schon bisher zahllose Male, wenn es nur links genug ist. Apropos Jelinek: Diese hat vom Wiener SPÖ-Bürgermeister Ludwig gerade die unglaubliche Summe von 600.000 Euro für ihren "Vorlass" bekommen, also für die – sich im Grund bei fast jedem ansammelnden – Kisten voller alter Zettel und Korrespondenzen. Ganz offensichtlich bringen ihre publikumsfeindlichen Bücher und Theaterstücke nichts ein, sodass der Steuerzahler herhalten muss ... 

Teilen:
  • email
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter

  1. carambolage
    08. Oktober 2026 19:36

    Die UNI-Abgänger sind in den sozialwissenschaftlichen Fächern komplett Gehirngewaschen.
    Wenn mein geliebter Enkel, abgesehen von den MINT-Fächern einmal studieren will, gibt es keine Unterstützung von mir!



  2. Rupertus Meldenius
    08. Oktober 2026 17:24

    Werter @Arbeiter
    Aufgrund der Erwähnung "Academia" und "Leserbrief" kommt mir ein Gedanke:
    Kann es sein, dass wir vor einigen mittlerweile Jahren in diesem Zusammenhang in anderer Thematik Korrespondenz geführt haben? Wobei sich, darf ich anmerken, meine Adresse inzwischen geändert hat.
    Nachdem dieses Forum nicht für private Kommunikation gedacht ist, lasse ich es mit diesen Worten bewenden.



  3. Arbeiter
    08. Oktober 2026 14:52

    Gestern ZIB2 geschaut und war fasziniert über die Beraterkosten des gewesenen Ruck, Freund des Bürgermeisters. PR Kosten der Wika Wien vervielfacht! Wen hat er bezahlt? Den Rudi Fussi und den Herrn Rosam - Unsummen! Dieselben sind auch Lieblinge des Fellner TV! Urcool!



    • Orakel
      08. Oktober 2026 18:03

      Ja, Geld das denen da oben, die im Sauf-Keller wichtige Gespräche führen, geheime Abmachungen treffen, nicht gehört ist doch wunderbar für jeden Scheiß auszugeben!
      Fängt im relativ Kleinen bei der WiWK an und endet(?) in der Ukraine?



    • elokrat1
      08. Oktober 2026 18:46

      ZEIT im Bild geschaut?!, mein aufrichtiges Beileid.



    • riri
      08. Oktober 2026 18:55

      Von der Wirtschaftskammer und der roten Zwillingskammer mit Verfassungsschutz gepriesene Sozialpartnerschaft = Erzwungene Geldenteignung zwecks Machterhaltung des Systems Rot/Schwarz.
      Neidvoll blicken die Leute von Corleone nach dem Vorzeigeland Austria.



    • riri
      08. Oktober 2026 18:58

      @elokrat 1
      Welche ZiB?



    • elokrat1


  4. Arbeiter
    08. Oktober 2026 14:49

    Mich fasziniert, was aktuell in Brandmauerdeutchland abgeht an Todespanik., weil die AfD als um Häuser stärkste Partei einen Landtagspräsidenten bekommt. Wie absurd und wie lächerlich. Ich denke, AfD und FPÖ haben schon die Szenarien durchexerziert, was die Hassfront im Fall von deren weiteren Wahlsiegen veranstalten wird.



  5. Peregrinus
    08. Oktober 2026 14:03

    Wissenschaft ist ein Erkenntnisprozess. Demokratie ein Willensbildungsprozess. Richtige Erkenntnis ist kein Ergebnis der Willensbildung. Die sogenannte „Demokratisierung“ der Universitäten hatte von Anfang an deren Verpolitisierung zum Ziel. Heinz Fischer hat dazu in Österreich bewusst die entscheidenden Weichen gestellt, in dem er nicht- bzw nichtgenügend Qualifizierten n das Stimmrecht gegeben hat. Diese haben grundsätzlich mehr Stimmen in einem Gremium als die Professoren.



    • eupraxie
      08. Oktober 2026 16:18

      Treffende Unterscheidung.



    • GT
      08. Oktober 2026 16:51

      gar nicht gewusst, dass wir soviel Bundesehenzifans im Blog haben.



    • schmecks
      08. Oktober 2026 19:55

      Die sozialistische Parole "Demokratie Wagen" war auch nur gegen uns westliche des Eisernen Vorhangs. Östlich desselben war ja schon das Ziel erreicht, das die Sozis gemeinsam mit den Museln jetzt erreichen wollen: DIKTATUR DES DAZU IMPORTIERTEN PROLETARIIATS.



    • elokrat1
      08. Oktober 2026 20:39

      Könnte von Leo Dorner kommen.



  6. Christian
    08. Oktober 2026 12:00

    Das, was momentan in Frankreich abgeht, ist inspirierend für die Stalinisten an den Universitäten. Man träumt von der Pariser Kommune und hat nächtelang alles durchdiskutiert. Einmal muss ja die Revolution gelingen.



  7. pressburger
    08. Oktober 2026 11:30

    Der Gesinnungsterror der Linken, im Verbund mit dem Islamsozialismus, ist die Ursache der Gewalt in Frankreich.
    Der Französische Staat, seit Jahrzehnten von Linken beherrscht, verschrieb sich der Förderung des Islamismus, unter dem Tarnnamen Multikulturalismus.
    Die in Frankreich geborenen Generationen von Moslems, eint eines, Hass auf die Christen, Hass auf die abendländische Kultur, Hass auf Frankreich.
    In der Zeit, in der die Regierungen Frankreichs, alle zu Verfügung stehenden Mittel, zu Förderung des Islams aufgewendet haben, wurde Bildung, wurde das Schulwesen, vernachlässigt.
    Die Abrechnung findet jetzt statt. Nicht durch die frustrierten Schüler und ihre Eltern, sondern durch Islamisten, die von der Regierung immer bevorzugt behandelt wurden.
    Islamisten verbrennen Schulen, üben Gewalt aus.
    Warum üben Moslems Gewalt aus ? Weil sie dürfen !
    Wie lange wird es dauern, bis die Links-Islamistische Gewalt Österreich erfasst ? Zu Freude der Linken, in der Regierung, im Parlament.



    • Postdirektor
      08. Oktober 2026 19:06

      @pressburger

      Genau so ist es.
      Ich sehe das auch so. - Und ich kenne Frankreich ein bisschen.



  8. Postdirektor
    08. Oktober 2026 10:56

    Der größte Feind für den Linksblock, der (auch) Österreich nun schon so lange beherrscht, ist das Volk, und das Ziel ist die „Volksdemokratie“, wie wir sie aus Vergangenheit und Gegenwart kennen, und wo das Volk am wenigsten bis gar nichts zu reden hat.
    Leider hat auch das Volk (Ursachen: Gehirnwäsche, Dummheit, Bequemlichkeit, Käuflichkeit) bis jetzt mitgemacht. - Bis es für eine Umkehr zu spät ist.



    • pressburger
      08. Oktober 2026 11:33

      Deutschland geht voran. "Unsere Demokratie" = Volksdemokratie.
      Österreich wird folgen. Wie immer.



  9. Arbeiter
    08. Oktober 2026 10:38

    El Capitan und Papalima zum Thema "Österreichischer Cartellverband" schreibe ich als Mitglied. Das ist eine Mega Struktur und ich bin nur einfacher Alter Herr einer Verbindung. Ein Einzelquerulant, der die Einhaltung der Prinzipien reklamiert. Die Verbandszeitschrift ACADEMIA führt ein Religionslehrer aus Tirol als Chefredakteur. Der Vorsitzende der Verbandsführung wünscht sich "Themen, für die Ihr bereit seid, euch persönlich einzubringen". Ich habe mich zum Thema Islam gemeldet, aber noch keine Antwort bekommen. Der Chefredakteur hat einem "katholischen Fachtheologen und islamischen Religionspädagogen" Dormus Gamsiz einen Artikel veröffentlicht. Derselbe "engagiert sich neben dem Lehrberuf in Dialog und friedenspädagogischen Projekten". Dazu habe ich der ACADEMIA einen Leserbrief geschrieben. Bin gespannt, ob er erscheinen wird. Selbst kann ich nur schließen: unter allen Umständen rechts wählen!



    • Whippet
      08. Oktober 2026 11:11

      Arbeiter, mir gefällt Ihr Engagement.



    • pressburger
      08. Oktober 2026 11:34

      Nur so weiter !



    • CHAGON
      08. Oktober 2026 21:23

      Lieber Arbeiter, CVB:

      fragt ein Schurnalischt einen völlig friedfertigen Demonstranten, ob er mit seinem Widerstand glaubt, die Welt zu verändern.
      Antwortet dieser:
      DAS glaube ich nicht!
      Ich will nur glauben, daß die Welt MICH nicht verändert !

      Gratuliere Dir zu Deinem Engagement.

      (Ich bin dafür bereits zu alt und zu müd)



  10. Leo Dorner
    08. Oktober 2026 09:51

    Der „demokratische Vollkoffer“ an der Weiner Rektorenspitze kann sich auf viele österr. Rektoren-Kollegen berufen, die schon seit Jahren „das frische Pferd gegen Rechts“ reiten. Kein Mitläufer muß allein laufen. -„Wir sind viele“ wurde und wird an einer oö. Privatmusik-Uni gesungen,- „Rektoral“ empfohlen“, versteht sich.

    Der flächendeckende Kollektiv-Wahn der linksgrünen Ideologie hat bereits viele Institutionen und vor allem die Jugend der Republik Österreich unterwandert und ausgehöhlt. Endlich soll nun die große Machtergreifung durch die 68er -Enkel folgen. Sie sind noch verbohrter und dümmer als die „Originalen“ von 1968.



    • rowischin
      08. Oktober 2026 10:57

      Da gebe ich Ihnen recht.



    • pressburger
      08. Oktober 2026 11:38

      Durch die inzestuösen, gegenseitigen Befruchtungen, unter der Alt- Mittel- und Jung, 68ern, findet eine epigenetische Deterioration des ursprünglichen Gen Pools, statt.



  11. Josef Maierhofer
    08. Oktober 2026 09:17

    Das bürgerliche Lager hat nicht nur die Unis vernachlässigt, es hat Österreich zugunsten eigener Pfründe vernachlässigt und ist im Begriffe sich in der linken Suppe aufzulösen, im 'Kampf gegen rechts'. Wirtschaftsschlusslicht.

    10% gehen in der ÖH noch wählen, das Ranking der einschlägigen Uni Institute ist 'unter jeder Sau', von Studium keine Rede mehr, vielmehr von 'Aktionismus' bis hinauf zum Rektor, auch so ein Feigling und Verblendeter (im Auftrag).

    Sie haben alle so viel Schuld auf sich geladen und zeigen ihr schlechtes Gewissen und ihr Schuldeingeständnis durch ihr undemokratisches, manipulatives und hetzerisches Verhalten, genau, wie in den 1930-er Jahren.

    Österreich soll aus Angst vor dem Volk und der Demokratie in eine Streikzone verwandelt werden, es wird das Ganze so vorbereitet, wie Dr. Unterberger berichtet.

    'Babler Sandstreuer' sind unterwegs um medial abzulenken, Medien, Justiz und Politik, namens 'unsere Demokratie', in Tateinheit 'machen den Deckel drauf', bis



    • Josef Maierhofer
      08. Oktober 2026 09:26

      Österreich 'neutral' gegen Russland kämpft.

      Möglich, dass dieses ganze Bedrohungsszenario (das Framing stimmt ja für die 'Guten') bloß veranstaltet wird, um die Wähler von der Vernunft abzuhalten, sie einzuschüchtern, man kann in die 'Medienmacher' nicht hineinsehen.

      Es ist erstaunlich, wie weit die Menschen gehen für Bestechung, für Erpressung, für Korruption, für Ideologie, für stinkendes Geld, wie sehr sie der 'Karotte des tiefen Staates' nachlaufen, usw., und es sind die 'Eliten', die man hinausmobbt oder missbraucht für die 'Agenda' von Krieg, Volkszersetzung, bis wirtschaftlichen Ruin, betrieben von den Systemparteien in Österreich.

      Möglich, dass man tatsächlich für den absehbaren 'Ausgang von Neuwahlen' 'vorbaut'.



  12. sokrates9
    08. Oktober 2026 08:55

    Man müsste sofort die Hochschülerschaft in Frage stellen.Eine Vereinigung die nur von 10% der Studenten gewählt wird hat keine Existenzberechtigung,vor allem nicht auf Zwangshochschülerschaftgebühr aller Studenten!Die Funanzierung der UNIS nach strikten Zielen! Es kann doch nicht sein, dass die UNI wien internationale Beachtung nicht auf Grund von wissenschaftlicger Leistung erhält, sondern dadurch dass um viel Steuergeld Toiletten für DIVERSE gebaut werden!Wer hat das zu verantworten? Disziplinarverfahren!



  13. El Capitan
    08. Oktober 2026 08:50

    Die ÖVP lässt sich tatsächlich alles gefallen. Ihre Vorfeldorganisationen, wie etwa der ÖCV, sind müde geworden, und der AHS- und BHS-Vorfeldblock namens MKV ist unter die Wahrnehmungsgrenze gesunken.

    Da regt sich nichts mehr, da bewegt sich nichts mehr. Beim alljährlichen Mauthausentag mitzumachen ist zu wenig.

    Ich hege die kühne Vermutung, dass es uns zu gut geht und die Jungen Angst haben für nicht "fortschrittlich" gehalten zu werden.

    Die linken Geschwätz"wissenschaften" haben uns im Gegensatz zu den MINT-Fächern nichts gebracht außer eine Truppe unnützer Blablabler. Sie sind aus der Zeit gefallen - so wie die lahmen Vorfeldorganisation der müden Schwarzen.

    Leider sehe ich noch keinen bürgerlichen Aufstand. Noch! Aber die Hoffnung lebt.



    • Papalima
      08. Oktober 2026 09:40

      Lieber El Capitan,
      schade, dass Sie für ÖCV etc die Abkürzungen verwenden. Für unter die Wahrnehunggrenze gefallene Organisationben erspare ich mir die Recherche



    • El Capitan
      08. Oktober 2026 13:05

      Der Cartellverband (CV) dürften noch bekannt sein. Der Mittelschüler Kartellverband ist trotz seiner viele Verbindungen aus der Öffentlichkeit verschwunden.
      Das Schlimme ist, dass die Linken kämpfen und lügen ohne Ende. Das können und wollen die Konservativen nicht.
      Die Aufklärung bekämpfte den Kollektivismus, den es links _und_ rechts gibt.
      Die Freiheit des aufgeklärten Menschen ist unter Druck. Das ist das eigentliche Problem.



  14. Gerald
    08. Oktober 2026 08:46

    Speziell die Geisteswissenschaften haben mit Wissenschaftlichkeit meistens nichts mehr zu tun. Es ist eine gleichgeschaltete linksgrün indoktrinierte Einheitsfront. Nur, wer sich erfolgreich ideologisch eingliedert, hat eine Chance auf Anstellung. Hilfreich ist dabei auch noch, wenn man möglichst viele DEI (Diversity, Equity and Inclusion)-Kriterien erfüllt. Also z.B. eine dunkelhäutige, einbeinige, Transperson.

    Da gehört schon längst der Stecker gezogen. Denn Universitäten überschätzen ihren Wert auch maßlos. Mittlerweile schaffen es KIs bereits besser Inhalte zu vermitteln, als Universitätskurse und -professoren. In den USA brechen darum die Uni-Gebühren teilweise schon stark ein. Denn dort bewertet man noch eher die Fähigkeit und nicht nur das Diplomzeugnis.
    In Österreich ist es (vor allem im ÖD) noch anders, aber es wird auch zu uns kommen.

    https://www.nature.com/articles/s41598-025-97652-6



  15. Undine
    08. Oktober 2026 08:44

    A.U. schreibt:

    "...vor einer Regierung, in der einmal keine linke Partei sitzt (was ja derzeit trotz ganz anderer parlamentarischer Mehrheiten nicht der Fall ist, weil sich FPÖ-Chef Herbert KICKL "treu bleiben" wollte)"

    Nein, nicht schon wieder!

    Warum macht A.U. dem Wahlverlierer STOCKER KEINE VORWÜRFE wegen dessen Unverschämtheit, dem Wahlsieger KICKL, bzw. der FPÖ die wichtigsten Resorts verweigert zu haben? Daß KICKL der Kanzlersessel zugestanden ist, mußte auch STOCKER wissen.

    Aber STOCKER u. die ÖVP-Verhandler pochten darauf, daß Schlüsselressorts wie das Finanzministerium u. das Innenministerium bei der ÖVP verbleiben müßten---und nicht nur diese.

    Wäre KICKL auf diese Unverschämtheit STOCKERS eingegangen, kann ich mir lebhaft die boshaften Reaktionen aller anderen Parteien vorstellen u. besonders die Verunglimpfung KICKLS, weil er die Krot' gefressen hat! Der ORF als KICKL-HETZER hätte so ein Nachgeben der FPÖ in gewohnter hetzerischer Manier voller Hohn ausgeschlachtet!



    • Gerald
      08. Oktober 2026 08:54

      Vollkommen richtig. Es wäre ja die gleiche unfähige VP-Regierungsmannschaft, die schon zusammen mit den Grünen das Land an die Wand geknallt hat und nun mit SPÖ-Neos weiter herumpfuscht. Da sind ja praktisch alle kleben geblieben. Die einzige Änderung war Hattmannsdorfer und der ist als Wirtschaftsminister auch nur ein billiger Kurz-Abklatsch. Hauptsache die Haare schön, immer durchgestylte Auftritte... viel reden, viel versprechen... nichts umsetzen.

      Die Medien hätten sich einen Spaß daraus gemacht "Kickl bringt ja auch nichts weiter!" rauf und runter zu plärren und die VP hätte, wie schon während der Kurz-Strache Regierung, Kickl bei allem anrennen und ausrutschen lassen. Immer nur auf den Eigennutzen und die nächste Wahl schielend.
      Die VP muss noch weiter zurecht gestutzt werden, denn mit ihren ergaunerten 26% (Budgetlüge) hat sie ja noch so getan, als sei sie der eigentliche Wahlsieger gewesen.



    • riri
      08. Oktober 2026 10:28

      Stocker muss gar nichts wissen, denn es ist in der Verantwortung des Bundespräsidenten, den Wahlsieger mit der Bildung einer Regierung zu beauftragen.
      Wenn Stocker meint, oder wer Dritter, er kann nicht mit Kickl, was interessiert es Bellen, ist Stocker Chef vom Bellen? Bellen hätte die Pflicht gehabt,
      Kickl zu beauftragen, und dem Herrn Stocker mitzuteilen, Kickl wird sicher Verhandlungen mit Stocker aufnehmen. Wenn dann keine Regierung zustande kommt,
      erst dann hätte Bellen Stocker beauftragen können.
      Bellen ist vom Souverän gewählt, Bellen ist dem Souverän verpflichtet.
      Bellen hat die Forderung des Herrn Stocker, der VP, über die Interessen des Souveräns gestellt.
      So macht man Politik für fremde Interessen.



    • Postdirektor
      08. Oktober 2026 10:31

      @Undine

      Ja. Schon wieder!
      „…weil sich FPÖ-Chef Herbert Kickl ,treu bleiben’ wollte.“
      Nein! Herbert Kickl ist nicht sich selbst „treu“ geblieben, sondern seinen Wählern und ihrem Auftrag, als man ihm für eine Koalition Bedingungen gestellt hat, wo er gerade daran Verrat hätte üben müssen.
      Dr. Unterberger erwähnt weiter im Artikel dann kritisch „eine typisch dialektische Täter-Opfer-Umkehr“.
      Er liefert hier den Beweis, dass er selber mit diesem Stilmittel arbeitet.
      Täter ist die (V)P, die auf keinen Fall wollte (und will), dass der Chef der stärksten Partei in Österreich Bundeskanzler wird und seinen Wählerauftrag erfüllen kann.



    • MM
      08. Oktober 2026 10:46

      Ja, es ist zunehmend ermüdend, von A.U. immer wieder die selbe faktenfreie Leier zu hören. Er ruiniert sich damit jedes Mal die sonst durchaus richtigen Betrachtungen.



    • pressburger
      08. Oktober 2026 13:14

      @riri
      Die absolut richtige Reihenfolge. Der Wahlsieger wird mit der Regierungsbildung betraut. Wie er damit umgeht, ist ihm überlassen. Wird bei allen Beschimpfungen an Kickls Adresse und immer gleich lautenden Unterstellungen, grundsätzlich ignoriert.



    • Cato
      08. Oktober 2026 16:37

      @Undine

      Sehe ich ebenso !!!



  16. brechstange
    08. Oktober 2026 08:24

    Die Gesellschaft gibt vor, was auf den Unis passiert. Ein toller Zirkelschluss eines politisch eingesetzten Uni-Funktionärs.
    Eine äußerst bequeme Verantwortlichkeit für Studenten, Lehrende und Österreich im internationalen Wettbewerb stehend. Die EU wird es schon richten.



  17. Orakel
    08. Oktober 2026 08:09

    Solange sich unsere Politiker als Rundumherrscher sehen, sich als solche fühlen, solange wird sich nichts ändern!

    Vorgeschoben - der Kampf gegen Rechts!

    Der Kampf gegen Rechts als etabliertes Mittel die eigenen Agenda durchzubekommen! Unis, Wissenschaft, Medien, NGOs ..... mit fremdem, mit Steuer - Geld zu finanzieren, genauso wie eine korrupte Ukraine, die diesen Krieg schon lang verloren hat!
    Im eigenen Land fehlt es vorn und hintern, aber für´s Ausland hat eine EU mehr als genug zu vers(ch)enken!

    Gestern den Merz gehört wie er der den Kampf gegen Rechts bekräftigt, den Wahlsieg der AfD in Sachsen Anhalt geiselt.
    2/3 der Bevölkerung betrachten ihn als gescheitert!
    Gehen wird/kann der Sesselkleber aber nicht! Dann fände die Ukraineunterstützung ein schnelles Ende. Auch Merzs gnadenlose Zerstörung Deutschlands würde mit einer mit/regieirenden AfD möglicherweise zu Ende sein!

    Ich dachte immer schlimmer als Merkel geht nicht - doch, geht - mit Merz und vdL!



    • Cotopaxi
      08. Oktober 2026 08:20

      Das Problem der deutschen Schwartzen ist, dass kein Nachfolger in die Schei... greifen möchte, die Merz angerichtet hat.



    • Orakel
      08. Oktober 2026 08:49

      Ähnlich wie bei uns?
      Blabler aber auch Stocker?



    • pressburger
      08. Oktober 2026 13:18

      @Cotopaxi
      Es ist das System, es ist die Ideologie. Eine Weitergabe, von Honnecker, zu Merkel, von Merkel, zu Merz.
      Merz hat die Chance, Honneckers und Merkels Werk zu vollenden. Diktatur in ganz Deutschland.
      Nichts neues in Deutschland.



  18. elokrat1
    08. Oktober 2026 07:54

    Wer ist Wissenschaftsministerin?: Die Babler Aufpasserin Eva-Maria Holzleitner
    Was hat die SPÖlerin studiert?: Sozialwirtschaft
    Das Ergebnis: Die linke Volksfront an den Unis wird weiter ausgebaut!

    Bisher sind 26 linke Wissenschafter*innen aus den USA im Zuge von Anwerbungsprogrammen an eine österreichische Universität gewechselt. Zusätzlich gibt es 56 Bewerbungen und einen zusätzlichen Pool von Interessierten, das sagte kürzlich Eva-Maria Holzleitner
    https://www.diepresse.com/20198162/26-forscher-wechselten-bisher-aus-den-usa-an-oesterreichische-unis

    Was macht die ÖVP, Sie schaut zu, wie immer!



    • Cotopaxi
      08. Oktober 2026 08:02

      Das interessiert die Schwartzen nicht.

      Die Schwartzen werden auch nicht verhindern können, dass soeben die Marchfeldbauern aus dem Ausland den Todesstoß erhalten:

      https://www.oe24.at/a/grosser-iglo-zulieferer-sperrt-werk-in-noe-zu-900121928



    • rowischin
      08. Oktober 2026 09:21

      Sozialwirtschaft, was man nicht alles studieren kann? Wenn man den Inhalt dieses Studiums betrachtet, weiß man wo die linke Reise hingeht. Kein Wunder, dass es soviele junge Linke gibt. Die Unis sind die Brutstätten dieses Phänomens.



    • Ingrid Bittner
      08. Oktober 2026 11:40

      @Cotopaxi: boshafterweise könnte/müsste ich sagen, das haben sie davon, wenn sie auf eine ausländische Firma setzen. ARDO ist ein belgisches Unternehmen, das für Iglo, Billa und Hofer produziert und was mich ja brennend interessieren würde: wieviel Förderungen hat diese belgische Firma von Österreich für dieses Werk erhalten??

      Dass die nur nach Österreich gekommen sind, weil die Landschaft so super ist, ist ja keinesfalls anzunehmen. Da muss schon mehr dahinterstecken.

      Früher hatte die Wirtschaftspartei ÖVP einen Slogan, auf den sie leider vergessen haben: Fahr nicht fort, kauf im Ort!

      Interessant ist ja die Firmengeschichte, von Unilever Eiserzeugung zu Tiefkühlgemüse für die angeführten Firmen, jetzt sind Investitionskosten fällig, die zu hoch sein sollen, um eine wirtschaftliche Führung des Betriebes zu ermöglichen....



    • Ingrid Bittner
      08. Oktober 2026 11:42

      Wenn die Maschinen und die Menschen ausgedient haben, wird zugesperrt und weitergezogen, dorthin, wo die Arbeitskraft billiger ist und die Förderungen wieder fliessen!

      Die Muster sind bekannt, aber die sogenannte Wirtschaftspartei, die ÖVP als Regierungspartei hat absolut kein Mittel dagegen, sie wollen vielleicht auch nicht, Hauptsache sie haben die persönlichen Schäfchen im Trockenen.



    • elokrat1
      08. Oktober 2026 12:03

      @ Ingrid Bittner
      Immer öfter muss ich leider feststellen, österreichische Unternehmer, auch im Agrarbereich, werden immer seltener. Ohne Förderung geht gar nichts mehr. Im Gegensatz dazu, für Beamte und staatliche Firmen, wird immer Geld aus "Sofaritzen" gefunden und verteilt.
      Der Vermögenszuwachs von Beamten ist im Vergleich zu privat Beschäftigen um ein Vielfaches höher.



    • Cotopaxi
      08. Oktober 2026 12:59

      @ Ingrid Bittner, Donald Trump würde sich das von den Belgiern nicht bieten lassen.



  19. Cotopaxi
    08. Oktober 2026 07:31

    o.T.

    In den Händen bestimmter zugewanderter Kulturfremder wird alles zum Instrument des Terrors gegen uns:

    https://www.heute.at/s/mutter-umgestossen-wienerin-zittert-vor-scooterbande-120258379



    • Cotopaxi
    • elokrat1
      08. Oktober 2026 07:58

      @ Cotopaxi ***
      Ein Staat, der das „Gewaltmonopol“ zum Schutz der Bürger nicht mehr durchsetzen kann, ist kein Staat, sondern eine zusätzliche Gefahr für den Bürger!



    • Cotopaxi
      08. Oktober 2026 08:16

      Eine hilflose 82-jährige wird in einem Wiener Spital von einem Algerier bestohlen: Keine U-Haft, keine Schubhaft!

      https://www.heute.at/s/hilflose-patientin-in-wiener-spital-dreist-bestohlen-120263166



    • Bossa Nova
      08. Oktober 2026 09:01

      "Heute" fragte bei der Polizei nach: Derartige Vorfälle, insbesondere ein Bewurf mit Pyrotechnik, seien nicht bekannt, heißt es dort. Auch entsprechende Anzeigen seien bei der Dienststelle bisher nicht eingegangen.

      Wozu braucht man eigentlich eine Polizei, die offenbar keinerlei Interesse daran hat, ihren Job zu machen?



    • Cotopaxi
      08. Oktober 2026 09:18

      Die Polizei fährt nur noch im Auto durch die Straßen, sieht und hört nicht, was links und rechts geschieht. Polizisten im Fond sind auf ihr (privates?) Handy konzentriert. Polizisten zu Fuß sieht man nicht mehr. Dafür werden in der Großstadt am Wochenende und nächtens sogar Wachzimmer zugesperrt. Auf den Autobahnen ist die Hölle los, von der Autobahnpolizei keine Spur usw.



    • Ingrid Bittner
      08. Oktober 2026 11:53

      @Cotopaxi: auf die Polizei zu schimpfen mag sich ja momentan gut lesen, aber fragen sie doch nach den Gründen, warum die Polizei nicht mehr das ist, was es einmal war.

      Bei genauerer Betrachtung des dztg DZM kommt man drauf, dass überall gekürzt wird, also was sollen die paar diensthabenden Mandeln ausrichten können? Ich nehme an, das ist gezielt so gesteuert, dass unsere lieben Gäste Narrenfreiheit in jeder Beziehung haben. Würde die Polizei ordentlich bezahlt und die Überstunden nicht gestrichen - und das bei zu wenig Personal - statt dass man denen die arbeiten und auch noch bereit wären, Überstunden zu machen, den roten Teppich auslegt, werden sie mit dem DZM gequält, kein Wunder, dass die allesamt, wie man so schön sagt "scheissdrauf" sind.



    • Ingrid Bittner
      08. Oktober 2026 11:57

      Oh ich vergaß, es gibt ja natürlich bei der Polizei auch Frauen, also "Mandeln und Weibeln".



  20. Rosi
    08. Oktober 2026 07:04

    Die Unis hätten schon längst in die Selbstverantwortung entlassen gehört.
    Weshalb sie subventionieren?
    Wenn das, was sie anbieten, was wert ist, werden Interessierte dafür bezahlen, es zu lernen. Gesetze des Marktes!
    Die einzelnen Unis als selbstständige Unternehmen zu führen, ist gleich die erste Lektion für junge und ältere Erwachsene.



    • eupraxie
      08. Oktober 2026 07:40

      Das ist ein Trugschluss. Die Uni sind nur wirklich frei, wenn sie sich nicht um die Geldbeschaffung kümmern müssen. Die Tabakindustrie wird ganz sicher kein Geld zur Verfügung stellen, um die Auswirkung des Rauchens auf die Lungenfunktion zu erforschen.

      Die Subventionierung, die allenfalls zu streichen wäre, ist das kostenlose Regelstudium.

      Die existierende Selbstverantwortung - Stichwort Leistungsvereinbarung - führt bei den Uni zum gleichen Problem wie bei den Spitälern - der hochspezialisierte Geisteswissenschafter ist als Rektor auf einmal für die ganzen Ressourcen der Uni zuständig.



    • Rosi
      08. Oktober 2026 09:15

      Da gebe ich Ihnen nicht recht, @eupraxie, in Bezug auf die administration und administrativen Kosten. Alleine wenn ich mir den finanziellen Aufwand vorstelle, den es um die ganzen Medizin Aufnahmsprüfungen herum gibt, kann man sich nur an den Kopf greifen. Wenn das die 'Mediziner' selbst bezahlen müssten, hätten sie das längst optimiert.
      Und laut Ihrer Definition sind die Unis jetzt 'frei', das heißt, so sieht die beste aller Welten aus?



    • eupraxie
      08. Oktober 2026 10:32

      @Rosi: Die von mir genannte "Freiheit" ist ja ein theoretischer Ansatz, der angestrebt aber nicht erreicht werden kann. Da ja auch die Staatsressourcen nicht unendlich sind. Die Freiheit der Uni wird ja in vielen anderen Bereichen eingeschränkt, zb Arbeitsrecht.

      Es darf nicht der Trugschluss gemacht werden, dass, da das Dozieren von mehr als zwei Geschlechtern Standard ist und die Biologen, die auf zwei Geschlechtern beharren, aus dem Hörsaal vertrieben werden, dies wieder gerade gerückt werden kann, wenn die Uni-Forschung ausschließlich Nutzenorientiert - vielleicht sogar unmittelbar - finanziert wird.

      Das "Nicht-mehr-Zulassen" nicht gewollter Aussagen ist kein Geldproblem, das ist ein Grundsatzproblem des Uni-Verständnisses.

      Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei, bedeutet auch die Freiheit des Forschungsgegenstandes und der gewählten Methode samt der Möglichkeit, Forschungsergebnisse publizieren zu dürfen.
      Grundlage der UniLehre ist die dort betriebene Forschung.



    • riri
      08. Oktober 2026 12:35

      Dass sich die Unis nicht um die Geldbeschaffung kümmern müssen, das ist ja das größte Problem und erzeugt politische (negative)
      Steuerungseffekte. Die Publikationen der Unis haben dadurch einen neuen Tiefstand erreicht.
      Med. Forschung wird ausschließlich in der Pharmaindustrie betrieben, Start-Ups und Labore der Unis werden von dort finanziert.
      Wozu gibt es das Wissenschaftsministerium, was macht Frau Holzleitner? Nichts.
      Nach Fertigstellung des Forschungsinstitutes der Firma TAKEDA in der Seestadt, Invest von 800 Mill€, wird die komplette Forschung
      nach Japan verlagert. Begründung: hohe Steuern, überbordende Bürokratie, wenig Sicherheit. Fakten aus der Praxis.
      Wenn sich ein Unternehmen zu solch einem Schritt entscheidet, wie sieht es dann in den Unis aus. Und dem 'Betriebsklima'.
      Die Med-Uni-Wien baut ein "Center for Precision Medicine". Hört sich gut an. Apparate werden vom Billigstbieter gekauft.
      Also Chinesische. Irgendwie ein Widerspruch. Macht aber nix in Austria.



  21. queen consort
    08. Oktober 2026 06:00

    Man merkt immer deutlicher, wie in Ö und D, vielleicht im Mehrteil der westl Wel, man kann GB, Irland ruhig dazunehmen - die Diktatur a la DDR fröhlich voranschreitet. Bald haben Sie uns kassiert. Dann werden wir alle, laut planwirtschaft, grüne Stiefel Größe 36 kaufen, auch mit Schuhgröße 40, weil es diese Stiefel gibt und man sie vielleicht tauschen kann, wenn einer mit Gr 36 die 40er Stiefel hat. Glorreiche Zeiten warten, für die, die nicht im KZ sind.
    Übrigens: SCHULD sind nicht die Kommunisten, das weiß eh jeder, wie die sind, sondern die VP mit der eVP und Uschi und Merz und unserer schwarzen Riege- die bescheren uns das.



    • pressburger
      08. Oktober 2026 13:25

      Zustimmung. Die VP hat schon längst die Seiten, das Lager gewechselt. Die VP ist eine genuin, sozialistische Partei, Partei der Planwirtschaft, Partei der Unterdrückung der Meinungsfreiheit, Partei der Enteignung, eine Islamisierer Partei.
      Die VP ist was diesen Wechsel in das Lager der Linken transparent.
      Nur die Wähler, Anhänger, Mitglieder der ehemals ÖVP, sind nicht fähig diese einfache Tatsache festzustellen. Was muss noch geschehen, um dass die VP Wähler, die VP so sehen wie sie tatsächlich ist. Nämlich Rot.



  22. Whippet
    08. Oktober 2026 05:16

    Warum fällt mir beim Lesen dieses Beitrags nur ein Wort ein: Hilflosigkeit? Zum Haareraufen, zum Kopfschütteln, zum Weinen - oder alles gleichzeitig?



  23. rowischin
    • Julie
      08. Oktober 2026 14:49

      Oder sogar seit Kain?
      Oder zumindest, seit dem Schreiber dieser Bibelstelle, der viel Menschenkenntnis besaß.



  24. Hr. Zyni
    08. Oktober 2026 03:35

    Die linksradikale philosophische und sozialwissenschaftliche Fakultät ist der Ort, an dem die Realität nicht erforscht, sondern erfunden wird. Theoretisch stellt die Wissenschaft Fragen und sucht Antworten. Tatsächlich steht die Antwort fest, bevor die Frage gestellt ist. Was ins ideologische Weltbild passt, bekommt Erkenntnisstatus; wer widerspricht, bekommt ein Warnetikett.
    Besonders hübsch ist die wissenschaftliche Methode: Man sucht so lange nach Daten, bis sie die richtige Haltung bestätigen. Widersprechende Fakten werden aussortiert, andersdenkende Menschen gelten als problematisch.
    So wird die Universität vom Ort des freien Denkens zur ideologischen Waschanlage. Am Ende hat man zwar keine Antworten auf die großen Fragen der Menschheit – dafür aber eine Universität voller gleichgeschaltener Menschen, die ganz genau wissen, was alle anderen zu denken haben.



    • Hoki
      08. Oktober 2026 05:08

      Völlig richtig: in den Unis findet eine Ergebnisumkehr, wie von Ihnen beschrieben, statt: wenn die Antwort nicht dem linksradikalen State of Art entspricht, wird auch die Frage verworfen.
      In meiner Studienzeit haben wir noch über die Soziologen, Zeitgeschichtler oder Publizisten (als Studienkollegen) geschmunzelt und sie als eine Art Sekte abgetan.
      Heute hat es sich durch deren erfolgreichen Marsch durch die Institutionen umgedreht.
      Leider.



    • Cotopaxi
      08. Oktober 2026 08:12

      Dank der Reform des BeamtendienstrechtsG können nunmehr auch Geschwätzwissenschaftsabsolventen mit A-Posten versorgt werden, die bis dahin aus gutem Grund Juristen vorbehalten waren. Das Ergebnis sieht man allerorts.



  25. Ulpian
    08. Oktober 2026 02:41

    Ja, das bürgerliche Lager hat jahrzehntelang die Unis vernachlässigt. Ebenso wie die Schulen, den Kulturbetrieb, die Medien und in jüngerer Zeit auch die Gerichtsbarkeit und die staatliche Verwaltung.. Tüchtige junge Alademiker wollen Industriemanager, Banker, Wirtschaftsanwälte, Fachärzte oder Steuerberater werden und halten sich von allem fern, was mit Staat und Politik zu tun hat. In den von den Bürgerlichen gemiedenen Berufen bleiben die Linken daher zunehmend unter sich.



    • eupraxie
      08. Oktober 2026 07:47

      Das bürgerliche Lager hat seine Basis vernachlässigt - um nicht zu sagen - verraten. Warum ist es soweit gekommen? Weil vielleicht doch die Utopie des linken Denkens auch für Bürgerliche ihren Reiz hat, weil die Bürgerlichen nicht genug gefestigt sind in ihrer gedanklichen Basis? Scheinbar - Vergangenheit versus Zukunft?



    • Ulpian
      08. Oktober 2026 11:50

      Ich denke eher, die ambitionierten jungen Akademiker wollen einfach möglichst viel Geld verdienen. Sektionschefs, Gerichtspräsidenten, Universitätsprofessoren oder Gymnasialdirektoren werden anständig, aber nicht besonders üppig entlohnt. Man kann davon gut leben, aber wem es wirklich um materielle Erfolge geht, der wählt staatsferne Berufe.



    • pressburger
      08. Oktober 2026 13:30

      Das sind Ausnahmen die noch arbeiten und leisten wollen.
      Die Bilanz ist entscheidend. Beim Staat, etwas weniger, dafür weniger Arbeit, keine Verantwortung, Null Risiko.
      Privat, pekuniär etwas mehr, dafür Arbeit, Verantwortung, Risiko. Abwägung. Lohnts sich der Aufwand ?






Zwischen Lügenpresse und Fake News: Eine Analyse Schafft die Politik ab Europa 2030 Börsen-Kurier (Bezahlte Anzeige) Academia