Andreas Unterbergers Tagebuch

Die Amerikaner haben keine Wahl: Sie bleiben in der Krise

30. Oktober 2026 01:35 | Autor: Andreas Unterberger
51 Kommentare

Schwere außenpolitische Fehler und ebenso schwere wirtschaftspolitische Patzer sprechen dafür, dass Donald Trump eine Niederlage seiner Partei bei den bevorstehenden Kongresswahlen verdient hat – und auch bekommen wird. Auf der anderen Seite ist freilich der dramatische Trend bei den Demokraten zu linksextremen und islamistischen Kandidaten ähnlich besorgniserregend wie Trumps reale Politik. 

Das alles wird überschattet von keineswegs ganz unfundierten, wenn auch in ihrer Dimension von den Republikanern wohl übertriebenen Zweifeln an der Wahlberechtigung so mancher Wähler. Diese Zweifel wiederum scheinen in der eifersüchtigen Rivalität zwischen Bundesstaaten und US-Regierung nicht sauber auflösbar (was Anlass gibt, dem österreichischen Wahlsystem tiefe Hochachtung auszusprechen). 

In der Summe ist am bedauerlichsten, dass in dieser Mehrfachkonfrontation das stabile, geordnete, selbstbewusste, von einer extrem erfolgreichen (Sozialisten würden sagen: "kapitalistischen") Marktwirtschaft profitierende, patriotische, verantwortungsbewusste, ethisch orientierte Amerika – von dem auch Europa so viel profitiert hat – keine Stimme mehr zu haben scheint. Dabei gibt es eine große Mehrheit solcher Amerikaner durchaus – aber das amerikanische Vorwahlsystem hat zu einer üblen Polarisierung zwischen radikalen Positionen geführt.

All die entsetzlichen Fehler Trumps in der Außenpolitik in Stichworten:

  1. Der amtierende Präsident ist auf die Schmeicheleien des russischen Diktators voll hereingefallen und schätzt diesen ganz offensichtlich mehr als sämtliche Europäer, als die von Russland überfallenen Ukraine samt ihrem Präsidenten  Selenskyj und als die Nachbarn der USA.
  2. Da die steigenden Treibstoffkosten die US-Wähler (ähnlich wie die europäischen) verärgern, hat Trump wenige Tage vor der Wahl plötzlich die Sanktionen gegen Russland gebrochen und diesem Milliarden Dollar für einige Schiffsladungen Diesel zufließen lassen. Das Geld ermöglicht Russland, noch mehr in seinen Krieg zu investieren – und dennoch sind die Lieferungen viel zu wenig, um die Preise an den Zapfsäulen und damit das Wahlergebnis sonderlich zu beeinflussen.
  3. Während diese beiden Punkte emotional und ethisch auch viele US-Wähler schockieren, trifft dieser Vorwurf auf Trumps Angriff gegen den Iran weniger zu, da Trump da an sich auf der richtigen Seite steht. Aber dennoch ist dieser Angriff sein folgenschwerster Fehler gewesen. Denn er hat die gesamte Treibstoff- und Gasversorgung der Welt durcheinandergebracht.
  4. Trump hat einen Krieg begonnen, aber er hat nicht gewusst, wie er ihn gewinnt und wie er wieder herauskommt. Und damit hat er auch bei den – an sich die Iranischen Mullahs hassenden – Arabern jeden Respekt verloren.
  5. Bei seiner Attacke auf Venezuela hat Trump zwar diesen Fehler nicht begangen. Er ist dort auch gegen einen absoluten Bösewicht angetreten, dessen Sturz niemand betrauert. Aber nach dessen Sturz hat Trump lieber mit dessen Vizepräsidentin Geschäfte gemacht, als der  Demokratie und damit der Friedensnobelpreisträgerin Machado den Weg freizumachen.
  6. Trump hat wirklich alle Verbündeten und Sympathisanten durch seine brutale "America First"-Politik vor den Kopf gestoßen; die Liste reicht von Kanada über die Europäer und Inder bis Südkorea. Seine Grundhaltung des Isolationismus verkennt, dass auch der – wahrscheinlich – Mächtigste Freunde braucht.
  7. Es ist mehrfach nachweisbar, dass er sich (und seine Familie) auch als persönlich bestechlich erwiesen hat.
  8. Sein Isolationismus geht Hand in Hand mit einem Weltbild, wo sich drei mächtige Nationen die gesamte Welt in abhängige Einflusssphären aufteilen, wie wenn alle anderen Länder gefügige und meinungslose Spielfiguren wären.
  9. Hinter all dem stehen üble Allmachtsphantasien, die aber nicht wie bei manchen früheren US-Präsidenten von ethischen Motiven wie etwa der Verantwortung als Weltpolizist für die freie Welt getrieben sind.

Ebenso verderblich war seine Wirtschaftspolitik:

  1. Trump hat die für den Freihandel und damit den globalen (auch amerikanischen) Wohlstand so wichtige Welthandelsorganisation WTO de facto ruiniert, indem er die Nachbesetzungen des WTO-Schiedsgerichts und damit dessen Aktionsfähigkeit blockiert hat.
  2. Er hat mit seinen gigantischen, erratischen und willkürlichen Zollerhöhungen nicht nur all den betroffenen Staaten schwer geschadet (und den USA global viele Feinde geschaffen), sondern auch den US-Bürgern, die letztlich ja die Zölle zahlen müssen.
  3. Er hat nicht begriffen, dass er dadurch auch den amerikanischen Exporteuren schwer schadet, die ja alle mit Zöllen belastete Vorprodukte importieren müssen.
  4. Er hat trotz einiger Erfolge (Elon Musks) bei Deregulierung und Bürokratieabbau die Staatsverschuldung enorm in die Höhe getrieben (zuletzt auf 127 Prozent der Wirtschaftsleistung) – in jüngster Zeit vor allem durch Steueranreize, um die Künstliche Intelligenz zu fördern. Das ist zwar strategisch möglicherweise notwendig, aber wirtschaftlich eine schwere Selbstbeschädigung.
  5. Er hat sich nach dem Motto "We will fix the economy" als sozialistischer Staatsinterventionist entpuppt.
  6. Er hat zugleich den verantwortungslosen Populismus auf die Spitze getrieben. Am typischsten dafür sind seine Wahlgeschenke – die an Stimmenkauf eines Drittwelt-Potentaten und an die sozialdemokratischen Usancen grenzen: Er hat jedem volljährigen US-Bürger einen Scheck über 5000 Dollar versprochen, falls die Republikaner ihre Mehrheiten im Kongress behalten sollten.
  7. Er hat allen Ernstes geglaubt – oder den Glauben zu erwecken versucht, dass es möglich ist die abgestorbenen Arbeitsplätze im Industriegürtel (Rustbelt) wiederzubeleben.
  8. Er hat massiven – zum Glück erfolglos gebliebenen – Druck auf die amerikanische Notenbank ausgeübt, die Zinsen zu senken, obwohl die Unabhängigkeit der Fed bisher ehernes Gesetz jeder Marktwirtschaft gewesen ist.
  9. Er ist in allem und jedem ein Gegenpol zu den so erfolgreichen Wirtschaftspolitiken von Ronald Reagan und Margaret Thatcher. Deren Kurs wird heute nur noch vom Argentinier Milei voll und ebenfalls erfolgreich realisiert. 

Viele amerikanische Wähler sind aber fast ebenso verzweifelt über den linkssozialistisch-islamistischen Kurs eines wachsenden Teils der  US-Demokraten. Typisch für diesen Kurs ist nicht nur der Wahlsieg eines solchen Radikalen bei der New Yorker Bürgermeisterwahl, nicht nur die  öffentliche Bewunderung des demokratischen Senatskandidaten von Michigan, Abdul El-Sayed, für den chinesischen Diktator und Mörder von Millionen Menschen, Mao Zedong, sondern noch viel mehr, dass ausgerechnet die am weitesten links stehende Kongressabgeordnete Alexandra Ocasio-Cortez wahrscheinlich die nächste demokratische Kandidatin für die US-Präsidentschaft wird. In diesem linksextremen Lager werden – ähnlich wie etwa in der neuen Berliner Stadtregierung – nicht nur massive Steuererhöhungen, sondern auch Verstaatlichungen geplant. 

Im Grund sind also beide Parteien deutlich nach links gerückt. Trump ist nur noch in seinem Kampf gegen Migration und Wokeness rechts.

Die amerikanischen Bürger sind jedoch durchaus verantwortungs- und zukunftsbewusst in der rechten Mitte geblieben sind. Aber sie werden sich höchstwahrscheinlich nach allen Umfragen klar für die Demokraten entscheiden. Denn ihre bei den früheren Wahlen so stark abschreckenden Aspekte haben die Demokraten diesmal stark zurückgeschraubt, also das, was man als "woke" zusammenfasst, die Trans-, Homosexualitäts-, Immigranten-Förderungs-, Pro-Abtreibungs-, Radikalfeminismus- und Schwarzamerikaner-unabhängig-von-ihrer-Leistung-Bevorzugungs-Ideologien.

Das alles wird aber noch überschattet von den schon vor den Wahlen von Trump neuerlich ausgestreuten Zweifeln am amerikanischen Wahlsystem. Diese Zweifel hat er zuletzt auch durch die Auslobung von einer Million Dollar für jeden konkreten Hinweis auf Wahlbetrug intensiviert (ohne freilich dazuzusagen, wer diese Millionen zahlen soll).

Wie schon bei den letzten Wahlen haben diese Zweifel nicht nur den Zweck, nach einer Niederlage das Ergebnis neuerlich mit klaren Argumenten in Frage stellen zu können, sondern auch einen – wenn auch wahrscheinlich kleinen – wahren Kern. Die Zweifel beruhen nicht zuletzt darauf, dass die Wählerlisten von den einzelnen Bundesstaaten eifersüchtig geführt werden, und die Washingtoner Regierung keinen Zugriff darauf hat.

Die Vorwürfe kreisen vor allem um den Zweifel Trumps und seiner Regierung, ob alle in die Wählerlisten Eingetragenen wirklich wahlberechtigte US-Bürger sind – oder nur Menschen, die zwar legal in den USA leben, aber die Staatsbürgerschaft (noch) nicht erworben haben. Zum Teil weigern sich die Länder, die Zentralregierung Einblick in ihre Listen nehmen zu lassen. Zum anderen Teil sagen sie, die von Washington vorgelegten Listen mit zweifelhaften Wählern seien überholt, die Menschen längst US-Bürger.

Das führt zu folgender beklemmenden Bilanz:

  • Tatsache ist: Eine objektive Überprüfung all der Vorwürfe geht sich nicht mehr vor der Wahl aus. Damit ist der Konflikt und die unklare Faktenlage nach der Wahl schon vorprogrammiert.
  • Dazu kommen die von den Republikanern schon bei früheren Wahlen ausgeschütteten Zweifel an der Briefwahl. Wie weit hat es da etwa bei ethnischen oder islamischen Minderheiten kollektives Einsammeln und Ausfüllen der Wahlkarten gegeben? Wie weit haben die Briefträger die Wahlkarten unkontrolliert deponiert?
  • Tatsache ist, dass sich die Demokraten bisher geweigert haben, das Wahlrecht US-weit auf ein betrugssicheres, transparentes System mit internationalem Spitzenniveau zu stellen.
  • Tatsache ist umgekehrt, dass es extrem unwahrscheinlich ist, dass diese durchaus möglichen Unsauberkeiten wirklich den Wahlausgang beeinflussen können.
  • Tatsache ist aber auch, dass die Demokraten etwa in Alaska nicht gerade bewiesen haben, selbst frei von den schmutzigen Tricks zu sein, die sie Trump vorwerfen. Denn dort steht als "Unabhängiger" ein pensionierter Lehrer auf dem Stimmzettel, der praktisch den gleichen Namen hat wie der amtierende und zur Wiederwahl antretende republikanische Senator. Dieser heißt "Dan S. Sullivan", während der Pensionist "Daniel J. Sullivan Jr." heißt. Ein ganz übler Tricks, der mit Sicherheit zu Verwechslungen führen wird.
  • Tatsache ist umgekehrt, dass für Trump ein Verlust beider Häuser eine Katastrophe wäre. Nicht nur, weil er dann nur noch im überparteilichen Konsens Gesetze durchbringen kann (was an sich gut wäre), sondern weil ihm dann jede Menge Verfahren im Kongress drohen, die bis zu einem Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) gehen können.
  • Tatsache ist, dass die USA dann zwei Jahre mehr als gelähmt und von Kompetenz- und Rechtsstreitigkeiten geprägt sein werden.
  • Tatsache ist, dass sowohl die sehr formalistische Postzustellung wie auch die in völliger Transparenz und Korrektheit erfolgende Erstellung der Wählerlisten in Österreich im Vergleich zu den USA auf einem viel höheren, Manipulationen weitestgehend ausschließenden Niveau liegt. Nur sind halt Wahlen in Österreich lange nicht so relevant wie solche in den USA ... 
  • Tatsache ist, dass es absolut keine Anzeichen gibt, dass sich Amerika von seiner lebensbedrohlichen politischen Krise zu erholen vermag. Bei welchem Wahlausgang immer. 

Was die Herren Putin und Xi freuen wird. Was in Europa niemanden freuen sollte, der bei klarem Verstand ist. Wir brauchen Amerika, auch wenn wir Trump und viele Elemente seine Politik ablehnen.

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  1. Undine
    30. Oktober 2026 22:48

    Also, das ist ja ganz großes Kino! In Berlin muß die künftige türkische Bürgermeisterin vor ihren eigenen Leuten von der Polizei beschützt werden, die sie kurz zuvor noch abschaffen wollte!

    "Jetzt zerfleischen sie sich selbst! Linke protestieren gegen Linke + Parteichefin braucht Schutz!"

    "Der Streit in der Linken-Partei eskaliert komplett und jetzt fliegen die Fetzen! Die Linken rufen zu Protesten gegen den EIGENEN Linken-Parteitag auf und die Linke-Chefin ERALP erhält Personenschutz! Offenbar bricht das linke Lager komplett auseinander mit massiven Auswirkungen für ganz Deutschland!"

    ...und das ist gut so!

    https://www.youtube.com/watch?v=gyzxHmjl8PY



    • Postdirektor
      30. Oktober 2026 23:06

      Also alles in allem allerbeste Voraussetzungen, um eine Großstadt wie Berlin und in Zukunft vielleicht ganz Deutschland zu regieren…
      Gut, dass wenigstens in Österreich Kickl verhindert wurde… …
      Und weil ich schon so in Fahrt bin: Alle Hoffnungen in Österreich ruhen nach der nächsten Wahl bei der ÖVP, der man endlich einmal zum Durchbruch verhelfen muss… …



    • Undine
  2. Postdirektor
    30. Oktober 2026 21:46

    OT

    Ich schaue gerade die Mainstream-Medien durch und stelle fest, das man morgen zu „Halloween“ (Hallo-Wien?) wieder mit vielen „Protestaktionen“ rechnet und überall die Polizei in höchster Alarmbereitschaft sei.
    Protestaktionen???
    Gegen was?
    Dass die schon länger hier Lebenden, nachdem so viele schon eingewandert sind und die „neue“ fortschrittliche Gesellschaft gegründet haben, nicht bereit sind, sich zu integrieren?



  3. Orakel
    30. Oktober 2026 21:38

    Es rumort in Polen??? https://tkp.at/2026/10/30/staatsstreich-in-polen-polizei-stuermt-das-verfassungsgericht-praesident-nawrocki-unterbricht-reise/ Der seit Monaten schwelende Machtkampf um Polens Verfassungsgericht eskaliert dramatisch. Polizeieinheiten der Hauptstadtkommandantur erschienen in volle



  4. Arbeiter
    30. Oktober 2026 16:20

    Ich geb es zu, schon immer eher pro Trump gewesen zu sein. Vor allem, weil er es gewagt hatte, bei der Einwanderung die Wiederherstellung rechtmäßiger Zustände zu fordern. Alleine das hat unsere liberalen Demokraten empört. Und dann noch seine Opposition gegen Tschenderwoke und den Islam. Meine Hoffnung ruht auf JD Vance und dem konservativen Projekt. Von mir aus, auch Rubio.



  5. Arbeiter
    30. Oktober 2026 13:05

    Ich freu mich immerhin, dass JD Vance und Melania weiter wirken dürfen.



    • pressburger
      30. Oktober 2026 15:28

      Hoffentlich. JD Vance hat für Usha entschieden.



    • Arbeiter
      30. Oktober 2026 16:14

      Das bitte erklären, pressburger, JD Vance hat sich für Usha entschieden oder er hat (was?) für Usha entschieden. Ich glaub, diese Usha entscheidet selbst.



    • pressburger
      30. Oktober 2026 23:05

      @Arbeiter
      Wie man es nimmt



  6. Undine
    30. Oktober 2026 11:21

    Der "gute Freund NETANJAHU" hat TRUMP sehr übel mitgespielt; er hat ihn mit Sicherheit erpreßt (EPSTEIN-Files?) und somit zum fatalen Krieg gegen den Iran gezwungen.

    Die bösen Folgen muß nun TRUMP tragen---und WIR! Denn diese US-Unterstützung Israels bringt uns wieder einmal ausufernde Energie-Preise, obwohl uns dieser Krieg nicht das geringste angeht. Hauptsache, der korrupte NETANJAHU kann noch einmal seine Haut retten. Daß auch dafür WIR BEZAHLEN müssen, ist wirklich nicht einzusehen.

    Was ich auch nicht verstehen kann: die Rolle KUSHNERS, des Schwiegersohns TRUMPS! Dieser ist kein Regierungsmitglied, kein Senator, sondern Immobilien-Makler mit einschlägigen privaten Interessen: Pläne für ein GAZA ohne Palästinenser, Pläne für eine Insel vor der Küste Albaniens, gegen die die Albaner auf die Straße gehen.

    Sind Schwiegersöhne von Politikern, die in der Politik mitspielen wollen, im allgemeinen nicht von vorne herein suspekt? Nicht so offensichtlich ein Herr KUSHNER.....



    • Orakel
      30. Oktober 2026 12:10

      Netanyahu am Ende? Israel wählt Krieg, US-Angriff auf Iran als Nächstes? Anthony Aguilar & Matt Hoh

      https://www.youtube.com/watch?v=Y8Ahxc-Lmbo

      Der ehemalige Oberstleutnant Anthony Aguilar und Matthew Hoh sprechen über Netanjahus schweren Rückschlag bei der Wahl in Israel und darüber, warum nun die Voraussetzungen für eine erneute und gefährliche Eskalation im Krieg gegen den Iran geschaffen wurden, sowie über viele weitere geopolitische Themen.

      Ein interessantes You Tube - besonders gegen Ende die Beurteilung des zwischenmenschlichen Verhältnissen Trump Netanjahu und auch warum der mögliche Einfluß Netanjehus auf Trump.

      War ein recht gutes Interview!



    • pressburger
      30. Oktober 2026 15:30

      Jared Kushner ist als Vermittler qualifiziert, weil er qualifiziert ist.



  7. Undine
    30. Oktober 2026 10:58

    EILMELDUNG:

    Stefan MAGNET:

    "Paul BRANDENBURG und Martin SELLNER VERHAFTET!"

    https://x.com/MagnetStefan/status/2116064743802941564



    • Undine
      30. Oktober 2026 14:04

      …aber die übelsten moslemischen Schwerkriminellen laufen frei umher und behalten selbstverständlich ihr Konto, auf das regelmässig, aber völlig unverdient unser Steuergeld eingezahlt wird!
      Patriot zu sein ist offensichtlich ein besonders schweres Verbrechen, andernfalls wäre Martin SELLNER ein freier Mann mit österr. Konto! Auch ein Arzt wie BRANDENBURG muss schwer bestraft werden, weil er nicht auf der Corona-Welle mitgeschwommen ist.
      Wie verkommen ist doch die Justiz in D und Ö geworden!



    • Postdirektor
      30. Oktober 2026 15:10

      Sellner wird heute aus Frankreich abgeschoben. Er wurde bereits 16mal abgeschoben oder mit Einreiseverbot belegt, habe ich gerade recherchiert. - Weltrekord!

      Und uns redet man immer ein, dass das mit den Abschiebungen fast gar nicht möglich wäre, auch wenn es sich um Schwerkriminelle handelt.
      Geht aber doch ganz leicht und ganz schnell, wenn es die „Richtigen“ trifft… - In „Unserer Demokratie“…



    • Cotopaxi
      30. Oktober 2026 16:19

      Der Piefke, der Kickls Klettersteig sabotierte, darf bleiben.....



  8. pressburger
    30. Oktober 2026 10:37

    Voraussagen sind immer schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen. Eine Voraussage ist vollends unmöglich, wenn sie von Emotionen diktiert wird. Im konkreten Falle, die Abneigung, Donald Trump betreffend. Zusätzlich zu vorher erwähnten erschwerend, wenn es um ein Land geht, dass so ganz anders ist, als dieser Operettenstaat.

    In den Midterms, werden 35 Senatoren neu gewählt, müssen Demokraten 4 Sitze gewinnen um die Mehrheit zu erobern.
    Im Repräsentantenhaus, brauchen Demokraten 3 Sitze zu Majorität.
    Der Ausgang der Wahl im jeweiligen Bundesstaat, ist nicht Reaktion auf die federale Politik, sondern Reaktion auf die Situation im Bundesstaat.
    Die Wahl Entscheidung ist nicht eine Entscheidung für oder, gegen Trump, sondern über die Situation im Bundesstaat.
    Für Europäer nicht begreiflich.

    Trump am Ende ? Putin und Xi freuen sich ?
    Worüber sich Putin und Xi nicht freuen, ist das bevorstehende Ende EU Europas. Tragisch, für Putin und Xi hat EU Europa, keine Bedeutung mehr.



  9. Livingstone
    30. Oktober 2026 09:40

    Wann wird endlich erkannt - auch im Tagebuch - wo sich der Elefant im Zimmer versteckt hat? Trump ist kein irrationaler Vollidiot, keineswegs!

    Es liegt so unfassbar nahe, dass Trump Amerikas größte Schwäche zu einer Stärke verwandelt. Nämlich die unfassbaren Schulden der USA iHv 40,55 Billionen USD (US-Finanzministerium, 28.10.). Und wer sind die größten Gläubiger?: Japan, GB, CHINA, Kanada, Belgien, Frankreich, Taiwan.

    Und wer braucht das arabische Öl? Richtig - vor allem die asiatischen Länder (Japan mit 93% bis zu China mit 43%). Und was passiert wenn die kein arabisches Öl bekommen? Richtig - sie brauchen US-Öl. Genauso wie UK mit 30%.

    Wem nützt es also, wenn das Öl aus Arabien nicht mehr sprudelt und alle teures US-Öl brauchen? Richtig, der USA! Und dass die Inflation abhebt, ist ein gewünschter, netter Nebeneffekt.

    Natürlich ist das System noch ein bisschen komplexer, ABER:

    It's the economy, stupid! Und Trump hat das verstanden.



    • Josef Maierhofer
      30. Oktober 2026 10:12

      @ Livingstone

      Vor allem seine Auftraggeber haben es verstanden.



    • pressburger
      30. Oktober 2026 10:44

      Aus der europäischer Perspektive überwiegt die Enttäuschung, die enttäuschte Selbstlüge, Trump ist nicht unser Freund.
      Die EU, der Kindergarten.
      Die USA waren nie ein Freund von Jemanden, auch kein Freund Europas. Die USA haben zwei Kriege gewonnen, haben West Europa besetzt, es zu Angriffsplattform gegen die Sowjetunion, später Russland, ausgebaut.
      Damit, haben sich die USA die Herrschaft über West Europa gesichert, gleichzeitig festgelegt, der nächste Krieg wird in Europa ausgetragen, nicht in den USA.
      Dann, soll jemand noch sagen, die Amis sind dumm.
      Die West Europäer sind dumm.



  10. Orakel
    30. Oktober 2026 09:32

    USA? Trump?
    Ja da ist viel Sch... passiert!

    Aber wir haben eine EU, gegründet um Europa wirtschaftlich vorwärts zubringen und von den USA möglichst unabhängig zu machen.
    Was haben die aber gemacht?
    Das Gegenteil, die Abhängigkeit vergößert!

    Pipeline gesprengt. wir kaufen dafür teures LNG Gas!

    Obama, Biden, Nuland haben die destabilisierung der Ukraine ganz bewußt eingeleitet - AU ignoriert es noch immer konsequent .
    Im Februar 2014 geriet die damalige US-Unterstaatssekretärin für europäische und eurasische Angelegenheiten, Victoria Nuland, wegen eines abgehörten und im Internet geleakten Telefongesprächs mit dem US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt, ins Zentrum eines diplomatischen Skandals.

    Die wichtigsten Hintergründe und Ereignisse:

    Der „Fuck the EU“-Ausspruch: Während der Unruhen des Euromaidan in Kiew berieten Nuland und Pyatt über die politische Zukunft der Ukraine und mögliche Vermittler der Vereinten Nationen.



    • Orakel
      30. Oktober 2026 09:37

      Dabei äußerte sich Nuland frustriert über die Rolle der Europäischen Union und sagte wörtlich: „Fuck the EU“ (auf Deutsch etwa: „Scheiß auf die EU“).
      Einfluss auf die ukrainische Regierungsbildung: Das Gespräch offenbarte, dass die USA aktiv darüber berieten, welche ukrainischen Oppositionspolitiker in einer künftigen Regierung eine Rolle spielen sollten und wen man ablehnte (unter anderem Skepsis gegenüber Vitali Klitschko).

      Einordnung: In der Retrospektive wurde der Vorfall oft als Beleg für das intensive, teils eigenständige diplomatische Engagement der USA während der Ukraine-Krise gewertet, während er von Kritikern und in der russischen Propaganda später häufig herangezogen wurde, um eine US-Steuerung des Machtwechsels in Kiew zu untermauern.

      In diesem damals von den USA initiierten Krieg steckt die EU(!) heute!
      Sie trommeln völlig kriegsuntauglich und irre geworden für einen Krieg mit R, der einses ganz sicher nicht ist - zu gewinnen!



    • Orakel
      30. Oktober 2026 09:39

      Zusätzlich der irre Klimawahn - heute auf Exxpress ein hervorragendes Interview mit Thomas Eisenhuth.

      https://exxpress.at/news/energiewende-endet-wie-die-ddr-ex-greenpeace-aktivist-packt-aus/
      Zehn Jahre lang kämpfte Thomas Eisenhuth bei Greenpeace gegen Atomkraft, heute handelt er mit Strom aus heimischer Wasserkraft. Im exxpress-Interview geht der Energieunternehmer hart mit der Energiewende ins Gericht, warnt vor einem kalten Winter und erklärt, warum die Regierung bei den Gaspreisen sehr wohl handeln könnte.

      Ich denk, da ist alles gesagt!



    • Whippet
      30. Oktober 2026 10:49

      Orakel! ***********
      Manche Fakten ignoriert Dr. Unterberger mit Konsequenz, will er, muß er?



    • pressburger
      30. Oktober 2026 10:54

      Bitte richtig, nicht fäkal übersetzen. Korrekt, "Die EU vögeln"
      Die USA wollten die Ukraine zum Ausgangspunkt des Krieges gegen Russland gestalten. Russland ist den USA zuvorgekommen.



    • pressburger
      30. Oktober 2026 15:41

      Herr Dr. Unterberger überschätzt die Bedeutung der Aussenpolitik für den durchschnittlichen US Bürger. Ad 1, keinen US Wähler interessiert, was in der Ukraine geschieht, von angeblichen Schmeicheleien ganz zu schweigen.
      Das ist die moralisierende Sicht eines West Europäers.
      Bevor man die Ansichten von jemanden beurteilt, sollte man sich mit seiner Denkweise beschäftigen. Die US Bürger wollen keinen Krieg in dem Amerikaner sterben. Sterben können, Russen, Ukrainer, auch gegen im Krieg sterbende Deutsche, hätte der US Bürger nichts einzuwenden.



  11. Josef Maierhofer
    30. Oktober 2026 08:37

    'Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen'.

    Ja, Trump hat Fehler gemacht und wird abgewählt und kaltgestellt. Was dort kommen wird ist Stillstand und gegenseitige 'Anpatzerei'. Was danach kommen wird, vor dem kann man sich fürchten. Dieser Umstand ist dem Wähler geschuldet, der genauso kurzfristig denkt wie die Politiker, er wählt den, der ihm das meiste verspricht, in den USA nicht die 5000 $ sondern Krieg und Niedergang.

    Schauen wir aber bei uns ins eigene Haus, ist hier noch viel schlimmer. Unser 'Staat' (Regierungen) haben uns derart verschuldet, dass jeder Bürger Österreich, vom Baby bis zum Greis, bereit 50 000 € Staatschulden hat, die er nicht gemacht hat. Dazu kommen noch die Bundeslandschulden, die Gemeindeschulden und die eigenen. Sehen wir uns die Entscheidungen unserer Regierung an, so sind diese eindeutig (ferngesteuert) gegen die Bevölkerung Österreichs gerichtet. Ganz schlimm ist es bei der illegalen Zuwanderung und dem Grenzschutz bei uns. Wir sind schon



    • Josef Maierhofer
      30. Oktober 2026 08:45

      längst nicht mehr Herr im eigenen Haus. Noch schlimmer ist die Alimentierung von Illegalen und ausländischen Verbrechern bei uns. Auch die Benachteiligung und Ausbeutung der eigenen Bevölkerung gibt es nur bei uns.

      Und unsere 'Handelswelt' besteht nur mehr aus Selbstsanktionen.

      Wenn die Amerikaner und die amerikanische Politik Fehler machen, sind die klein gegen unsere, wirken sich aber auf uns aus, weil wir US-Abhängige sind und sein wollen, geht es nach unseren Transatlantikern.

      Statt dass wir Handel mit aller Welt betreiben, machen wir uns einseitig abhängig und damit den Zick-Zack Kurs von Trump mit, weil wir selbst nicht stehen können, aber 'Krieg tönen' (und zahlen).



    • Josef Maierhofer
      30. Oktober 2026 10:08

      Und:
      Wir haben nicht einmal mehr die Regierung, die wir gewählt haben, sondern die, die die EU für uns bestimmt hat.



    • pressburger
      30. Oktober 2026 15:49

      Volle Zustimmung
      Eine Parade Disziplin der EU Europäer, im Glashaus sitzen und mit Steinen herumwerfen.
      Trump kann nicht abgewählt werden, er könnte sitting duck, werden. Soll man das wollen ? Senat und Repräsentantenhaus von Demokraten, dominiert ? Ist man sich der Konsequenzen bewusst ?Zum Glück werden die Unfrommen Wünsche der EU Europäer keinen Einfluss auf die nächsten Präsidenten Wahl haben.
      Den USA und der EU, wäre JD Vance als President zu wünschen.



  12. sokrates9
    30. Oktober 2026 08:00

    Welche Wahl hat Eurooa? Bleibt noch tiefer in der Krise?
    Abgesehen vom klassischen Rußlandbashing hervorragender Artikel.
    Wer badet die Allüren von Trump aus? Europa - mit der Aussage: Wir dürfen Trump nicht verärgern weil sonst schadet er der Ukraine und wir können ohne ihm keinen Krieg führen!Zitiere Makel von gestern: Hätte Europa Leute von Format würde der mit USA /Israel Schlitten fahren.Van der Layen hat doch bei Trump ein ( berechtigtes) Dienstmädchenimage.Ein Orban würde zu Trump fahren, drohen sämtliche Europäische ,US Stützpunkte zu blockieren, alle US Anleihen auf dem Markt werfen - damit sind diese wertlos und weitere Sanktionen zu starten .Damit wären Trump seine Kriegsambitionen gegen Iran sofort vom Tisch,die falls der Krieg wieder aufgernommen wird, Europa noch tiefer in die Krise stürzt.



    • sokrates9
      30. Oktober 2026 08:09

      ....Israels Regierung wäre noch viel leichter zu zwingen auf eine neue Runde im Wahnsinn zu verzichten.Gespräch mit Nethanjahu:...
      "Greifst Du nochmal den Iran an - oder sonst ein Land in der Region - dann wird Europa Israels Zugang zu seiner Volkswirtschaft sperren"!
      Zauberwort "Sanktionen"
      Zwei Sekunden später wären alle Kriegspläne in Jerusalem schubladisiert und Friedensverhandlungen würden beginnen. Keine finanzielle Unterstützung an Israel und Palästina.
      Auh denen würde sofort die Luft ausgehen.!Allein die Militärausgaben machen doch ein Vielfaches von dem aus was Israel erwirtschafte kann.



    • Hr. Zyni
      30. Oktober 2026 08:56

      Leider ist Hr. Markel vor einiger Zeit falsch abgebogen und schwadroniert jetzt über die Kokaine und von Kriegsverbrechern in Israel.



    • sokrates9
      30. Oktober 2026 09:39

      JHerr yni - Finde den Fehler?! Ich finde keinen - leider 2 richtige Betrachtungen - Audiatur at altera pars!



  13. Cotopaxi
    30. Oktober 2026 07:01

    o.T.

    Bahnt sich hier der nächste Zogaj-Skandal an, der bereits Fekter ziemlich ..... aussehen ließ?

    Ein Polizeischüler kann jederzeit aus dem Ausbildungsverhältnis entfernt werden.

    Warum hat dies Karner bei der IS-Afghanin noch nicht veranlasst? Warum zahlt er ihr weiterhin unser Steuergeld aus?

    https://www.heute.at/s/polizeischuelerin-mit-waffenverbot-soll-dienst-antreten-120274250



    • Cotopaxi
      30. Oktober 2026 07:09

      Unglaublich: In einer Ausbildungs-Einheit für die Wiener Polizei befinden sich gleich ZWEI IS-Anhängerinnen!

      Wie viele Schläfer mögen unentdeckt sein?

      Da kann man ja froh sein, dass dieses Islamas nicht ausgerechnet bei der Ausbildung am StG 77 zur Tat geschritten sind, und ihre Klassenkameraden ummähten.

      Vielleicht sollte Karner seine Staatspolizei von Sellner abziehen und sie mit anderen Aufgaben betrauen? Sitzt die Stapo immer noch im Observationsbus vor Sellners Wohnhaus? Ich schlage vor, ab in den nächsten Arabisch-Kurs mit den Beamten der Stapo.



    • elokrat1
      30. Oktober 2026 07:41

      @ Cotopaxi ***
      Bevor sich der Blog Master mit ÖVP IM Karner und seinen vielfältigen Versagen beschäftigt, bzw. einen ebenso ausführlichen Tagebucheintrag über das Totalversager der ÖVP abliefert, werden Trump, Putin, Xi Jinping und natürlich Kickl noch einige Ohrfeigen kassieren müssen.



    • sokrates9
      30. Oktober 2026 07:42

      Gibt es bei der Bewerbung nicht einen Basischexck, begonnen von sportlichen Kriterien, schreiben und Rechnen bis psychologische
      Eignung für den Polizeidienst?Oder werden für aulandsstämmige Frauen beide Augen zugedrückt?



    • Cotopaxi
      30. Oktober 2026 08:07

      Kann man einem Sicherheitsapparat noch vertrauen, der bekannterweise in den eigenen Kreisen potentielle Gefährder (daher Waffenverbot!) hat und diese trotzdem mit einer geladenen Pistole ausstatten bzw. ihnen Zugang zu den Waffen der Kollegen ermöglichen will?

      Absurd! Und noch dazu gut bezahlt.



    • elokrat1
      30. Oktober 2026 08:36

      @ Cotopaxi
      In einer normalen Regierung müsste Karner sofort aus dem Ministerium entfernt werden. Er ist eine Gefahr für das Land & deren Bevölkerung. Wien ist mittlerweile Chicago geworden.
      https://unzensuriert.at/348386-maskierte-jugendbande-terrorisiert-graetzl-in-wien-anrainer-in-angst-und-schrecken/
      Die Bevölkerung ist diesem Wurschtl einfach wurscht!!



    • Rupertus Meldenius
      30. Oktober 2026 08:45

      Ad elokrat1, 8:36: Da schau her, zwei von diesen Halbaffen wurden schon angezeigt....na die werden sich aber fürchten....Polizei fährt verstärkt Streife, statt einmal pro Woche, jetzt zweimal im Monat, gell



    • Cotopaxi
      30. Oktober 2026 08:46

      Wenn Karners Rekrutierungspolitik so weiter geht, kann Wiens Bevölkerung froh sein, wenn sie nur von maskierten Jugendlichen terrorisiert wird und nicht auch von deren Cousins und Cousinnen in Uniform. ;-)



    • Cotopaxi
      30. Oktober 2026 08:51

      @ Rupertus Meldenius

      Wiens Grätztl-Polizistinnen sind überhaupt ein Hit!

      Eine uniformierte Grätzlpolizistin, Gruppeninspektorin R., erklärte mir einmal, sie sehe es nicht als ihre Aufgabe an, Leute zu bestrafen........



  14. Hr. Zyni
    30. Oktober 2026 05:49

    Donald Trump – die große Enttäuschung. Angetreten als Friedensstifter, Dealmaker und Anwalt des kleinen Mannes, entpuppt er sich als Politiker, bei dem zwischen großspuriger Ankündigung und tatsächlicher Leistung ein Grand Canyon klafft. Der Ukrainekrieg sollte binnen 24 Stunden beendet sein, der Nahe Osten befriedet, der Staatshaushalt saniert werden. Übrig bleiben hilflose Drohgebärden, erratische Entscheidungen, persönliche Machtinszenierungen und eine Außenpolitik nach dem Prinzip der Tageslaune.
    Trump versprach, den politischen Sumpf trockenzulegen und hat sich darin bis zum Hals wohlig eingerichtet. Seine Anhänger bekommen statt des versprochenen politischen Umbaus eine Dauerveranstaltung aus Feindbildern und medialem Getöse. Aus dem versprochenen politischen Befreier wurde ein Präsident, der sein aufgeblasenes Ego zum wichtigsten Staatsprojekt erklärt.
    Amerika sollte wieder groß werden. Statt dessen ist es kleiner geworden als je zuvor. Dumm nur, dass Europa davon gar nichts hat



    • Gerald
      30. Oktober 2026 07:37

      Leider richtig. Trump ist unterm Strich eine ziemlich Enttäuschung. Auch wenn er Manches richtig gemacht hat. Z.B. den Klima-CO2-Kult zertrümmert, USAID zugesperrt und den "Gender-LGBTIQ-Männer im Frauensport"-Irrsinn abgedreht hat. Aber mit dem Irankrieg hat er einfach nur Chaos angerichtet, in der Ukraine irrlichtert er zwischen Russland Ar...kriecherei bzw. doch wieder Unterstützung für die Ukraine. Auch das riesige Budgetdefizit der USA geht ungebremst weiter.
      Trump hat zwar manch richtige Standpunkte, ist aber zu eitel, manipulierbar und sprunghaft.



    • elokrat1
      30. Oktober 2026 07:59

      @ Hr. Zyni
      Es ist oportun im Chor des Blog Masters mitzusingen, sich aber mit den Verfehlungen der europäischen "Spitzenpolitiker" nicht ähnlich intensiv zu befassen. Trump ist sicher kein "Wunderwuzi" und sein Ego steht politischen Erfolgen im Weg, bzw. minimieren diese.

      Wenn ich mir, sicher im kleineren Maßstab, die zerstörenden Maßnahmen der EU, im speziellen die von Fr. Von der Leyen, Kaja Kallas, Deutschlands CDU-Lügenkanzler Merz, Macrone und Großbritanniens Führer, aber auch ÖVP-Stocker zu Gemüte führe, relativieren sich die "Vergehen" der Trump-Regierung.



    • Hr. Zyni
      30. Oktober 2026 08:50

      Völlig richtig, e.1, aber 1. war das heute nicht das Thema und reicht 2. der Platz nicht aus für die Unsäglichkeiten der Europapolitruks.



    • pressburger
      30. Oktober 2026 16:03

      Typische Sichtweise eines EU Europäers. Trump als aussen- und innenpolitischer Versager. Was interessiert das alles einen US Bürger und potentiellen Wähler. Sicherheit und Arbeitsplatz, sind Kriterien nach den US Politiker, inklusive Präsidenten, geschätzt oder abgelehnt werden. Der Krieg mit Russland sichert Arbeitsplätze, höhere Öl und Gaspreise nutzen den USA. Höhere Zölle - Folge, Ansiedlung von Produktion in den USA.
      Nicht auf die Antitrumpisten im ORF, sonstigen ORR Aussendungen, sowie unseres Blogmasters, hereinfallen.
      Die EU hat beschlossen einen zwei Fronten Krieg zu führen, nicht abgeneigt die dritte Front zu eröffnen.



  15. Rupertus Meldenius
    30. Oktober 2026 05:14

    Ein permanent schwerer Fehler passiert deutschsprachigen Journalisten immer dann, wenn sie versuchen das US-Wahlrecht mit jenem in D und A zu vergleichen. Stichworte: Verhältniswahlrecht - Mehrheitswahlrecht, letzteres herrscht lupenrein in den USA.
    In jedem geraden Jahr finden in den USA, jeweils am Dienstag nach dem 1. November, Kongresswahlen statt. Gewählt werden das gesamte Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats. Der Senat ist die Vertretung der Bundesstaaten im Kongress, jeder Bundesstaat entsendet zwei direkt gewählte Senatoren. Jeder Senator ist mindenstens sechs Jahre im Amt, da alle zwei Jahre nur ein Drittel neu gewählt wird.
    Daher ist es möglich und auch regelmäßig der Fall, dass ein Präsident der einen Partei einem Kongress der anderen Partei gegenübersteht. Einem Eisenhawer, Nixon, Carter, Bush sen., Clinton, Obama, ist das passiert, Trump wäre in guter Gesellschaft. Keine Katastrophe, aber geschickte Politik ist gefragt...



    • pressburger
      30. Oktober 2026 16:09

      Das ist Demokratie, die bereits in der EU beseitigt wurde. Teilung der Macht, Checks and Balances. Kein Präsident kann sich sicher sein vier Jahre uneingeschränkt Macht auszuüben.
      Gegenbeispiel, EU. Die Generalsekretärin der EU, eine Kreatur aus der Verwaltung, ohne Legitimation, unkontrollierte, uneingeschränkte Macht Ausübung.
      Journalisten sollten sich zuerst mit der causa Leyen beschäftigen.






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