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Andreas Unterbergers Tagebuch

Wenn Stocker den zweiten Schritt vor dem ersten macht

04. September 2026 00:11 | Autor: Andreas Unterberger
76 Kommentare

Christian Stocker plant einen völlig richtigen Schritt. Nur ist es leider der zweite Schritt, den er schon vor dem ersten setzen will. Damit kommt er unweigerlich ins Stolpern. Damit macht er sich aber auch mitschuldig, dass viele Österreicher tatsächlich glauben, man könne den bequemen zweiten Schritt vor dem mühsamen ersten setzen. Damit entlässt er die SPÖ (und ein wenig auch die FPÖ, die beim SPÖ-Populismus mitzumachen scheint) aus der historischen Verantwortung für die große Schuld, für das Verbrechen an der Zukunft der Österreicher, indem sie seit langem den ersten Schritt blockieren. 

Es geht natürlich um Österreichs weitaus größtes Zukunftsproblem – nein, nicht Zukunft, es ist schon eines der vier zentralen Gegenwartsprobleme dieses Landes: Das sind (zusammen mit der voranschreitenden Islamisierung, mit den bedrohlichen Kriegsaktionen Russlands und mit dem kranken Zustand der Wirtschaft) die Pensionen einer immer länger lebenden und viel zu wenige Kinder in die Welt gesetzt habenden Bevölkerung.

Die eindeutigen Fakten: 

  1. Die Einzahlungen der selbständig wie unselbständig tätigen Menschen in die Pensionsversicherungskassen decken nur noch 72 bis 73 Prozent der jährlich ausgeschütteten Pensionen. 
  2. Diese Zahl schrumpft auf Grund der vielen alljährlich in Pension gehenden Menschen und des schrumpfenden Anteils der werktätigen Menschen (und Beitragszahler) immer weiter.
  3. Die ausbezahlten Pensionen pro Pensionist sind auf Grund populistischer Gesetzesbeschlüsse in fast allen Fällen weit höher, als versicherungsmathematisch den individuellen Einzahlungen entsprechen würde.
  4. Für Witwen-Pensionen ist überhaupt nie ein Beitrag bezahlt worden. 
  5. Deshalb müssen schon 24 bis 25 Prozent des Staatshaushaltes (der eigentlich für Zwecke wie Landesverteidigung, Polizei, Verwaltung, Bildung, Infrastruktur, Forschung oder Umweltschutz da sein sollte) zusätzlich in das Pensionssystem umgeleitet werden.
  6. Zu diesen Pensionsausgaben kommen die – in der bisherigen Rechnung noch gar nicht enthaltenen! – Ausgaben für das Gesundheitssystem, bei denen ebenfalls die (Kranken-)Versicherungsbeiträge nicht ausreichen. Diese nicht gedeckten Gesundheitsausgaben steigen auf Grund des Alters eines immer größeren Bevölkerungsanteils ebenfalls rapide. 
  7. Für die aus den gleichen demographischen Gründen immer rascher steigenden Pflegeausgaben ist überhaupt keine Vorsorge getroffen worden, wie es etwa eine Pflegeversicherung wäre.
  8. Populistisch hat man 2017 rasch vor den Wahlen den Pflegeregress abgeschafft, dem zufolge früher Kinder für die Pflegeausgaben der Eltern aufkommen mussten (was ja nur eine logische Spiegelung der Pflegepflichten der Eltern gegenüber den Kindern gewesen ist).
  9. Das führt zu jährlich immer höheren Schulden, was wieder zu immer mehr Zinsen führt, die nun für die in früheren Jahren aufgenommenen Schulden gezahlt werden müssen.

Das ist eine erschütternde Bilanz, ein beklemmender Zukunftsausblick, der wirklich alle Parteien aufrütteln sollte. Nur sollte man halt auch die richtigen Schlüsse aus dieser Bilanz ziehen:

  • Da ist es zwar völlig richtig, sich ernsthaft um die künftigen Pensionen zu sorgen.
  • Da ist es ziemlich traurig, dass offensichtlich nur ÖVP und Neos das ein wenig tun.
  • Da ist Stockers Idee an sich völlig richtig, einen langfristigen Fonds anzulegen, der mithelfen kann, künftige Pensionen zu finanzieren.
  • Da ist es auch völlig richtig, die Gelder in diesem Fonds in der Wirtschaft arbeiten zu lassen, was für Wertschöpfung sorgt, was Unternehmen arbeiten, Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen lässt.
  • Da ist es ziemlich dumm, das als "Hilfe für den Kapitalmarkt" zu bezeichnen, da es der Linken in ihrem marxistischen Denken kommunikationstechnisch gelungen ist, alles zu verteufeln, wo das Wort "Kapital" vorkommt.
  • Da ist es jedoch völlig falsch, zur Füllung des Fonds als ersten Schritt die Staatseinnahmen auf Jahrzehnte zu reduzieren, damit dann nach 30 Jahren der nötige Bestand eines solchen Pensionsfonds erreicht ist.
  • Da wäre es doppelt notwendig, gleichzeitig die Staatsausgaben zu kürzen.
  • Das kann man ehrlicherweise nur dadurch, dass man vor allem den größten und völlig unproduktiven Ausgabenposten angeht, also den Zuschuss zum Pensionssystem.
  • Das kann man nur dadurch, dass man das Pensionssystem so umgestaltet, dass man
    • entweder die Menschen entsprechend der deutlich gestiegenen Lebenserwartung erst viel später eine staatliche Pension beziehen lässt,
    • oder eine Pension nur noch in jener Höhe auszahlt, wie sie versicherungsmathematisch den jeweiligen Einzahlungen entspricht. 
  • Würde man hingegen die Pensionsbeiträge der Aktiven erhöhen, würden noch mehr Unternehmen die Konkurrenzfähigkeit verlieren und ins Ausland abwandern.

Gewiss: Wenn man diese klaren und zwingenden Notwendigkeiten anspricht und daraus die Konsequenzen zu ziehen versucht, gibt es regelmäßig einen Aufschrei der Sozialisten, die ihren einzigen Lebenszweck ja in der skurrilen Vorstellung sehen, dass die Menschen fürs immer weniger Arbeiten immer mehr verdienen. 

Das ginge nur dann, wenn die Produktivität in Österreich rasch stiege und wenn sie die auf allen Weltmärkten so erfolgreiche Konkurrenz aus China und Umgebung wieder einzuholen verstünde. Es ist jedoch das Gegenteil der Fall.

Die Hoffnungen auf ein Wirtschaftswachstum, das Pensionen und den sonstigen Sozialstaat wieder finanzierbar machen würde, funktionieren aus vielen Gründen nicht:

  • Die Unternehmen werden von national wie europäisch gemachten Regulierungen immer mehr erdrückt.
  • Schulen und Universitäten produzieren immer mehr woken und feministischen Unsinn statt Forschungsergebnisse, die den Unternehmen wieder helfen würden.
  • Immer mehr Unternehmen übersiedeln ins Ausland, um dem Druck der immer höher werdenden Löhne und Soziallasten auszuweichen.
  • Die Arbeitnehmer in vielen anderen Ländern – besonders in Osteuropa und Süd- wie Ostasien – sind leistungsorientierter, leistungsbereiter und auch mindestens ebenso gut gebildet wie die Österreicher, die bei Jobsuche zunehmend Arbeitsverweigerungs-Vokabel wie "Work-Life-Balance" oder "Home-Office" in den Vordergrund rücken.

Damit steht Österreichs Zukunft, auf die seit Kreiskys Zeiten viel zu oft ungedeckte Schulden gemacht worden sind, jetzt nur noch vor folgenden drei Möglichkeiten:

  1. Wieder deutlich unregulierter, mehr und effizienter, also auch ohne Scheu vor KI und Ähnlichem, zu arbeiten;
  2. drastisch zu sparen, insbesondere das Pensionsantrittsalter rasch zu erhöhen und andere Sozialausgaben zurückzufahren, um mit dem Erwirtschafteten auszukommen;
  3. oder in eine schwere Krise zu gleiten, wie sie etwa vor wenigen Jahren Griechenland durchgemacht hatte, bis dann am Ende praktisch der ganze Staatsbesitz verkauft und viele Pensionen halbiert werden mussten.

Zauberkunststücke à la Stocker helfen da ebensowenig wie das Ignorieren der Realitäten durch linke und rechte Populisten.

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  1. Sukkum
    04. September 2026 15:05

    Das Umlagesystem war ursprünglich für eine kurze Pensionsdauer von etwa 10 Jahren vorgesehen und berechnet. Man labte auch kaum länger. Heutzutage sind aber viele länger in Pension als sie gearbeitet haben. vor allem diejenigen die früher in Rente geschickt werden um jüngeren Platz zu machen. Vorwiegend bei der Eisenbahn und Gemeinde Wien.

    Dazu sind immer mehr spätere Berufseinsteiger da, weil sie viel zu lange studieren. Die wollen auch nach etwa 30 Berufsjahren die volle Rente.

    Ein Pensionsexperte, ich glaube er hieß Bernd Marin, hat schon im vorigen Jahrtausend errechnet dass man nur soviel Pensionsbeiträge einbezahlt hat als man dann damit 6-8 Jahre Rente bekommen kann. Alles darüber hinausgehende muss zugeschossen werden.

    Es gibt 2 wirksame Lösungen: Entweder das Antrittsalter stark anheben oder die Rente halbieren. Wenn nicht bald was geschieht wird beides eintreten müssen.



    • Hoki
      04. September 2026 15:24

      Völlig richtig.
      B. Marin hat gemau das gesagt.
      Aber dsnn kommt die Politik, die nicht in Generationen, sondern in 5-Jahres-Zyklen denkt UND handelt; und genau dort sind wir.



    • rowischin
      04. September 2026 21:00

      Eine einfache Lösung gibt es hier nicht. Einsparungspotenziale gäbe es genug. Die Einwanderung, die COVID Krise hat dad Fass zum Überlaufen gebracht, die Regierungen nach der Schüsselregierung waren untätig bis heute und so weiter. Experten wie Bernd Marin plädierten in diesen Jahren vehement für eine automatische Kopplung des Pensionsantrittsalters an die steigende Lebenserwartung (ähnlich dem schwedischen Modell). Dies wurde von der Politik (insbesondere der SPÖ unter Faymann und den Gewerkschaften) jedoch stets blockiert. Bei den Beamten wurde Anfang des Jahres 2000 ein Pensionssicherungsbeitrag eingeführt, bei anderen Gruppen nicht. Am Ende muss man auf die Kaufkraft der Bevölkerung auch achten.



    • Specht
      04. September 2026 22:05

      @Sukkum
      Was machen dann die Mindestrentner oder die kleinen Pensionsempfänger, da kann dann der Staat wieder eingreifen oder die verhungern bei den steigenden Lebensmittelpreisen.



  2. Livingstone
    04. September 2026 14:10

    Die Menschen würden überall mitgehen und auch harte Einschnitte akzeptieren. Sogar Fehler, die passieren müssen, würden verzeiht werden.

    Wenn nur endlich mit den Quick-Wins begonnen werden würde und mit den unverständlichen Privilegien der Politik-Kaste begonnen werden würde.

    Nur das kapiert unsere Regierung nicht. Das kapieren die einfach nicht. Wie "stets bemüht" kann man eigentlich sein?



  3. Arbeiter
    04. September 2026 14:05

    Um den 22. Juli 1997 hat Werner Fasslabend im Ö1 Morgenjournal die Aussage gewagt "ein nachhaltiges Pensionssystem braucht im Schnitt 2,1 Kinder pro Frau". Daraufhin habe ihn alle den ganzen Tag ausgedodelt, ihn mit der Nazikeule traktiert und ihn zur Sau gemacht. Inklusive seine eigenen schwarzen Parteifreunde. "Zustimmung erhielt er nur von der FPÖ" berichteten die SN.



  4. Arbeiter
    04. September 2026 11:47

    Eh alles wahr, verehrter Herr Unterberger! Aber ich hätte unter dem Titel "zweiten Schritt vor dem ersten" erwartet, dass Sie über das "Verbot des politischen Islams" schreiben. Denn da fehlt auch der erste Schritt. Der erste Schritt zum "Verbot des politischen Islams" wäre Basisinformation, was der ganz normale Islam denn überhaupt lehrt. Darüber breiten die Qualitätsmedien seit Jahrzehnten die Betondecke und kommen nicht einmal auf die Idee, nach den staatoffiziellen Schulbüchern zu fragen. Komplett irr.



    • Specht
      04. September 2026 14:37

      Was immer der "ganz normale Islam" lehrt, wie es Arbeiter ausdrückt, eines darf man nicht vergessen : Die Takya .Das bedeutet lügen jederzeit erlaubt, wenn es dem Moslem nützt.



    • Arbeiter
      04. September 2026 15:40

      Gewiss, verehrter Specht! Bei der vorherrschenden Faulheit, Feigheit und Dummheit der liberaldemokratischen Qualitätsmedien kein Problem.



  5. Vernunft und Freiheit
    04. September 2026 11:46

    Soweit ich weiß beruht der sogenannte Generationenvertrag auf der Aussage Konrad Adenauers: "Kinder kriegen die Leute immer".

    Da dieser Satz aber inzwischen nicht mehr zutrifft, haben eben viele Menschen ihre Pflichten aus dem Generationenvertrag nur halb erfüllt, indem sie in die Sozialsysteme für ihre Rente eingezahlt haben. Da wir ein Umlageverfahren haben, deckt das nur die Schuld der Menschen gegenüber ihren Eltern. Die Vorsorge für die eigene Rente durch das "in die Welt bringen" Steuer und Sozialabgaben zahlender Kinder wurde nicht erfüllt.

    Daher ist es nur folgerichtig, dass 2017 der Pflegeregress abgeschafft wurde, denn die nichtgeborenen Kinder können auch nicht für die Pflegeausgaben der Eltern aufkommen. Daher sollte jeder einen Anteil seiner Rente für seine eigene Pflege zurücklegen oder eben, die Rentenversicherung zahlt z.B. nur 80 % der Rente aus und baut aus den anderen 20 % eine Pflegeversicherung.



    • Specht
      04. September 2026 14:50

      Gibt es eigentlich eine Statistik die zeigt wie viele Angehörige ihre Eltern oder Verwandten pflegen? Hauptsächlich sind das ja Frauen,die eine Familie haben oder oft auch ihren Beruf aufgeben müssen.



  6. eupraxie
    04. September 2026 11:43

    Es ist festzustellen, dass Kickl - und so er die Linie der FPÖ vertritt - auch die FPÖ das Problem der Differenz zwischen Einzahlungsbetrag und Auszahlungsbetrag bei den Pensionen nicht lösen will oder kann - jedenfalls hat er keine Idee dazu. Die Rückführung von Straffälligen zugewanderten Nichtösterreichern erspart dem Staat pro Jahr 1Mrd? Aber es reduziert das Minus bei den Pensionen nicht. Diese Art von Rechnung versucht das Problem lediglich durch Verschiebung auf ein anderes Sachgebiet zu verschleiern und das als Lösung zu verkaufen.

    Das Demographieproblem ist längst bekannt - wie auch hier im Blog angemerkt wird. Wie löst man die damit entstehenden Probleme im Pensionssystem, wenn es auf ein Umlageverfahren ausgelegt ist? Durch den Nichtkauf von Skyshield vielleicht?
    Auch hier gilt: Wenn der Nachwuchs fehlt, muss das System geändert werden und nicht eine andere Herausforderung dem gegenüber gestellt.



    • pressburger
      04. September 2026 12:22

      Die Finanzierung der Illegalen ist nur ein Kanal aus dem das Geld des Steuerzahlers die Staatskasse verlässt. Würde man alle Kanäle dicht machen, Kanal Sanktionen, Kanal EU Unterstützung, Deindustrialisierung, stopfen. wäre Geld genug vorhanden.
      Von wo kommt die Überzeugung, Kickl ist unfähig zu sparen ?



    • eupraxie
      04. September 2026 12:50

      @Pressburger: Thema verfehlt. Wie wird die Lücke im Pensionssystem durch das System geschlossen ist die Frage und Thema.



    • elokrat1
      04. September 2026 13:10

      @ eupraxie
      Vorschläge zur Sanierung des Pensionssystems vor einer Wahl zu veröffentlichen, egal von welcher Partei, führt zu 99 Prozent zum Verlust von Stimmen.



    • eupraxie
      04. September 2026 16:46

      @elokrat1: Also Lügen oder Täuschen, um einen Erfolg einzufahren. Kennen wir das nicht aus dem zu bekämpfenden Islam? Hat sogar einen eigenen Namen dort.

      Es passt halt leider auch bei der FPÖ die Herangehensweise nicht, aber wir haben derzeit keine andere Partei, um Idee oder die Chance eines Wechsel zu unterstützen.



    • pressburger
      04. September 2026 23:48

      @eupraxie
      Wenn meinen, das eine, hat mit dem anderen nichts gemeinsam.



  7. elokrat1
    04. September 2026 10:23

    Zum Pkt.1, wer sich die Mühe macht und auch bereit ist Geld für die einzelnen KI's zu investieren, wird Ernüchterung erleben. Die Ergebnisse der einzelnen KI-Anbieter unterscheiden sich teilweise massiv. Im besonderen bei Themen, die unterschiedliche Meinungen und Interpretationen zulassen und kein gefestigtes wissenschaftliches Datenmaterial vorhanden ist, da werden linken Darstellungen priorisiert.
    Die Manipulation beginnt schon bei einer Google-Abfrage nach "Alle KI Programme". Da wird Elon Musks "Grok" nicht angeführt.
    Die Linken haben auch die KI's bereits unterwandert!



    • Orakel
      04. September 2026 11:02

      Ja, es ist interessant!
      Man stellt eine Frage, die dem Mainstream "unangenehm" ist und bekommt die entsprechende Antwort!
      Man bohrt, weil man weiß stimmt so nicht, da ist mehr.

      Ich hab jetzt mehrmals 4 Fragen und mehr gebraucht, bis ich mit der KI dorthin kam, wohin ich nur zum Verifizieren einer Sache wollte.

      Zuletzt frage ich dann immer, kann ich mir einfach nicht verkneifen - warum nicht gleich so?
      Bekomme zur Antwort auch schon öfters - ja tut mir leid, hätte ich gleich so erwähnen sollen - oder so ähnlich!



    • elokrat1
      04. September 2026 11:35

      @ Orakel
      Danke für die Betätigung meiner Beobachtungen.
      PS: Ich hoffe, dass die Steuerung von Atomraketen nicht auch von linken (Antifa??) KI-Algorithmen infiziert wurde.



    • Gandalf
      04. September 2026 12:14

      Was, bitteschön, ist heutzutage nicht schon links unterwandert??



    • elokrat1
      04. September 2026 13:11

      @ Gandalf
      Die FPÖ, zumindet meine Hoffnung (:-



  8. Ingrid Bittner
    04. September 2026 09:27

    "Für Witwen-Pensionen ist überhaupt nie ein Beitrag bezahlt worden. "

    Aha, sehr interessant, Witwer als überlebende Ehemänner gibt es anscheinend nicht oder haben die etwa keinen Anspruch??



    • Cotopaxi
      04. September 2026 09:36

      Ich kenne einen Witwer mit Witwerpension. Die erhält er zu seiner fetten Beamtenpension dazu. Die Ehe war kinderlos. Jetzt lebt er in Thailand wie ein König.



    • Whippet
      04. September 2026 10:11

      Ich kenne auch einen Witwer, kinderlose Ehe, der sehr erstaunt war, dass er plötzlich nach dem Tod seiner Frau 600 € Rente bekam



    • Orakel
      04. September 2026 10:50

      Richtig ich war seinerzeit auch sehr erstaunt, als ein immer BVA Krankenversicherter nach dem Tod seiner Frau plötzlich Leistungen über GKK NÖ bezog.



  9. Rosi
    04. September 2026 09:23

    Der erste Schritt: Sich zu fragen, bin ich ein Zebra oder ein Pferd, also bin ich links oder rechts.
    Und Konsequenzen daraus zu ziehen.
    Er ist Chef dieser 'Koalition', und sollte bestimmen, wo es langgeht, oder zurück treten.
    Daß das jetzt ein dankbarer Job ist, kann niemand guten Gewissens behaupten, aber wenn man das macht, dann richtig.



    • Rosi
      04. September 2026 09:26

      Das größte Problem sind die linken Ansichten und Handlungen, und das auf allen Ebenen - von der Kommunalebene bis zur EU.



  10. Leo Dorner
    04. September 2026 09:21

    Gegen das „Wiederloswerden“ der „Zugewanderten“ (vulgo Remigration) haben die Traiskirchner und Grazer Wahrheitsparteien bereits klar und eindeutig entschieden: „Sie (die „Zuwanderer“) werden bleiben,“ und außerdem hat Österreich „Zuwanderung dringend nötig“. Also können die „Wiederloswerder“ auch nicht mit den Grünen und nicht bei der Caritas auf Unterstützung rechnen, und bei der ÖVP nur noch sehr eingeschränkt.
    Alle diese Erleuchteten „wissen“, was sie über das Trojanische Pferd „Zuwanderung“ wissen. Folglich war die Auswanderung des Edel- Pensionisten Kreisky auf seine Insel im (noch nicht „globalen“ ) Süden vorbildlich und zukunftweisend, klug und weise.
    Er wußte noch nicht, was die Grünen seit einigen Jahren wissen und predigen: Nur noch ein „klimaneutrales Österreich“ kann sich und die globale Welt retten. Gelingt dieses wissenschaftliche Wunderprojekt, dann werden auch wieder einzahlungskräftige Kinder nachwachsen.



    • Leo Dorner
      04. September 2026 09:23

      Ob sie sich von arabischen Großfamilien zwecks besserer „Integration“ adoptieren lassen sollen, - diese Schicksalsfrage wird in den Entscheider-Gremien der wahren Haltungs-Parteien demnächst zu diskutieren sein.



    • Orakel
      04. September 2026 10:04

      Österreich hat Zuwanderung möglicherweise dringend nötig - nur - die solln was hackln!
      Wenn Gesetze das nicht zulassen dann gehörten die bereits seit 2015 geändert!
      Wenn ein Stocker nun zu denken beginnt einen Schritt zu setzen um vielleicht Handlungen zu tätigen - waren das jetzt genau wieviele Jahre seither?
      Wieviele BKs hatten wir seither?
      Waren das nicht alles schwarze BKs?



    • elokrat1
      04. September 2026 10:28

      @ Orakel
      Hackeln wäre gut, aaaber welche Firma nimmt bärtige Moslems und Kopftuch tragende Muslimas, die noch dazu mehrfach am Tag betend entschwinden und fachlich meistens unbrauchbar sind. Ausnahmen bestätigen die Regel, wie immer!



    • pressburger
      04. September 2026 10:57

      Die Traiskirchner Partie könnte die Illegalen weiter behalten, hätte Bablers SP nicht die Unterstützung der VP und damit der EU.
      EU gehorsam zahlt sich aus. Stocker und Babler, sichern sich ihre Zukunft unter dem Schirm der EU.



    • Postdirektor
      04. September 2026 13:18

      @elokrat1

      Und noch dazu quasi Analphabeten.



  11. schmecks
    04. September 2026 09:17

    @SPECHT:
    "Halacion" wurde mir humanmedizinisch verschrieben. Auf Kasse, pro ärztliche Verordnung nur 1 Packerl mit 10 Tabletten zu 0,25 mg.
    Wirkstoff TRIAZOLAM.
    Auf den Hund zu kommen, ist mir verwehrt.



    • Specht
      04. September 2026 12:19

      Lieber schmecks, trotzdem einen schönen Tag, solange uns diese noch gegönnt sind und die Kriegstreiber sich vielleicht doch noch beruhigen.



  12. Josef Maierhofer
    04. September 2026 09:03

    Zu den Ausgaben:

    Ist es nötig, 500 NGOs gegen Österreich mit 6 Milliarden pro Jahr zu fördern ? Ist es nötig, als neutrales Land Milliarden an Kriegsbeteiligung in die Ukraine zu verschieben ? Ist es nötig, Milliarden in hoffnungslose Eindringlinge zu 'investieren' über Mindestsicherung, Schulzerstörung, Zerstörung des Gesundheitswesens, über Justiz und Strafvollzug, Duldung, Bleiberecht, etc. ? Ist es nötig, überall Genderbeauftragte, Gleichberechtigungsbeauftrage, Frauenbeauftragte, 'Vielfältigkeitsbeauftragte', 'Diversitybeauftragte', etc. auf Staatskosten und Firmenkosten zu installieren und zahlen zu lassen ? Ist es nötig, alles und jedes zu verwalten ? Wenn wir das dann zusammenrechnen, brauchen wir uns um unsere Pensionen nicht zu sorgen.

    Dazu aber müsste man mutig diesen Ballast, der die Mehrkosten verursacht, auch tatsächlich im Stile von Milei abwerfen.

    Also der Staat sollte sich ausschleifend zurücknehmen, dann kostet er auch nicht so viel, und nichts mehr versprechen.



    • Rosi
      04. September 2026 09:15

      Und der 'Nettozahlerstatus' in der EU gehört auf 'Normales Mitglied' geändert.
      Ein Staat, der pleite ist, kann kein Nettozahler sein.
      Außerdem ist es so, daß alle anderen nun gefordert sind. In einer Gemeinschaft müssen alle gleich beitragen, mittel- und langfristig gesehen.



    • Josef Maierhofer
      04. September 2026 09:20

      @ Rosi

      Nach Griechenland mussten wir noch 20 Milliarden schicken, wir werden sicher nichts bekommen. Auch unsere Regierung macht keine diesbezüglichen Anstrengungen sondern spielt 'konservativ' 'Musterknabe'.



    • Rosi
      04. September 2026 09:59

      @Josef Maierhofer

      Nach dem Motto: 'Nur nicht auffallen.'

      Komische Welt.
      Wer ?borgt? all diesen Ebenen angefangen von der Kommunalen bis zur EU hinauf noch Geld?!?
      Das sieht man doch auch nie wieder...



    • pressburger
      04. September 2026 11:00

      Wer der EU aufs Wort gehorcht, der macht es. Milliarden verschenken. Pensionisten berauben, Familien berauben, Kinder berauben. Aber selbst im Luxus schwelgen.



  13. pressburger
    04. September 2026 08:59

    Und noch immer glüht die Hoffnung, Hoffnung die ÖVP könnte sich besinnen. Auf was besinnen ?
    Die ÖVP verfügt über keinen wirtschaftspolitischen Fundus, auf den sie zurückgreifen könnte.
    Wer dem Marxismus so hoffnungslos verfallen ist, wer sich den Sozialisten ausgeliefert hat, der hat kein Wirtschaftsverstand, verfügt über keine politische Vernunft.
    Mit dieser ÖVP schlittert Österreich nicht nur in eine Krise, sondern in den Staatsbankrott.
    Beunruhigt niemanden in der Regierung, weil als bankrottes Land, wird man in guter Gesellschaft, in der Gesellschaft der EU, landen.
    Eine Wende um 180 Grad ist notwendig, keine Flickschusterei, da eine Ankündigung, dort ein halbes Reförmchen.
    Eine Wende, nur mit der FPÖ möglich. Würde einen brutalen Schnitt, in den Verschwendungswahn der linken VP bedeuten.
    Keine Migranten mehr, Grenzen zu, Abschiebung aller Illegalen die nicht arbeiten wollen, kriminell sind, keine Geschenke an die Ukraine, billige Energie aus Russland.
    So einfach ist es.



  14. golansky
    04. September 2026 08:48

    Der Wegfall von Einnahmen aus Dividenden nötigt bei der Erstellung des Budgets zwangsläufig die Ausgaben zu reduzieren! (sonst neue Schulden - daher kontraproduktiv!)



  15. El Dorado
    04. September 2026 08:48

    die vom Blogmaster am Ende des Beitrages angeführten Punkte 1 + 2 schafft Österreich nicht. Es wird Punkt 3 werden. Österreich ist in dieser von den „Sozialisten aller Parteien“ (frei nach Hayek) geschaffenen Konstellation nicht mehr reformfähig und der Krug muss daher zum Boden gehen, bis er bricht.
    Ich hatte letzten Samstag auf einer längeren Sutofahrt dss „Vergnügen“ ein Interview mit Herrn Katzian vom ÖGB im L1-Mittagsjournal anzuhören. Mein Befund zu dieser Ignoranz: Cäsarenwahn.



    • El Dorado
      04. September 2026 08:51

      Autofahrt und Ö1-Mittagsjournal sollte es heißen. Sorry für die Tippfehler. Ich sollte besser die Tastatur am PC statt das Handy benutzen.



  16. Livingstone
    04. September 2026 07:59

    Meine ÖVP-Freunde haben mir erst am Wochenende wieder erklärt, es geht uns sehr gut, die Leute jammern alle nur auf sehr hohem Niveau. So sind sie halt, die Österreicher, sonst wären wir eh bei über 30 %. Die Leute sind einfach undankbar und deppert.

    Tja, liebe ÖVP. Mit Eurer Einstellung würden wir noch immer auf Bäumen herumsitzen. Aber wenn ihr so weiter macht, dann katapultiert ihr uns wirklich um Dekaden zurück.



    • elokrat1
      04. September 2026 08:24

      @ Livingstone ***
      Nicht nur ÖVP, ein typisches Beispiel einer abgehobenen Linken: Elfie Handrick (SPD), sie versteht so gar nicht, warum man die Sorgen und Nöte der Bürger ernstnehmen sollte.
      "Was haben die Bürger denn für Sorgen & Nöte?", im kurzen Video zu sehen/ hören.
      https://youtu.be/FmCcO5Bdv1U?is=H7ZaO0p7wbq9koU0



  17. elokrat1
    04. September 2026 07:51

    Das (Reiz)Thema Pensionen wurde bereits zum x-tem Mal durchgekaut, mit NULL Ergebnissen. Für manche ein Thema zum Diskutieren, zum Streiten, zur Unterhaltung, für die Wenigsten um eigenständig herauszufinden, welche Gründe das Debakel hat, bzw. welche realistischen Möglichkeiten dieses zumindest minimieren könnten. Die Vorschläge von Dr. Unterberger sind jedenfalls nicht wirklich zielführend. Die massive illegale Zuwanderung ist ein Hauptgrund für die Belastung, jedenfalls kein Gewinn für das aktuelle Pensionssystem.

    Die private Vorsorge wird, aus welchen Gründen auch immer, gleich komplett ausgespart. Die gesetzlichen Bestimmungen für die einzelnen Pensionskassen sind derzeit (fast) nur für die Anbieter von Vorteil. Darüber einen eigenen Tagebucheintrag zu erstellen wäre interessant. Das Schweizer System, dass gesetzliche "Freiheiten" für die Beitragszahler integriert hat, wäre beispielgebend dafür!!



  18. Whippet
    04. September 2026 07:34

    Die hohe Kunst des Planes
    Christian Stocker plant einen Schritt. Das wäre an und für sich noch kein Grund zur Aufregung. Schließlich ist Planung die kleine Schwester des Handelns - nur deutlich bequemer und risikoloser. Herr Stocker WIRD PLANEN. Das heißt: nicht einmal der Plan ist Gegenwart. Zunächst muss geplant werden, wie man planen könnte. So gewinnt man Zeit. Viel Zeit. Während die Pensionen beängstigend unfinanzierbarer werden, die Bevölkerung älter wir, die Finanzierung schwieriger, kann ich beruhigt feststellen, wenigstens wird geplant. Herr Stocker hat Chancen in die Geschichte einzugehen: der große Planer der ÖVP. In naher Zukunft wird man sagen können: er hat kein Problem gelöst, aber hervorragend geplant, es irgendwann anzugehen. Ich fürchte sehr, bis Herr Stocker mit dem Plan fertig ist, wird die Realität so unhöflich gewesen sein, das Problem selbst zu entscheiden.



  19. Orakel
    04. September 2026 07:25

    Festzuhalten ist - Unsicherheit bezüglich der Pensionen sind ja nicht erst seit heute bekannt, das System ist ja nicht erst seit heute marode!

    Schon mein Mann meinte vor zig Jahren - in wirtschaftlich prosperierenden Zeiten hätte(!) man das System auf eine Mischung von Ansparen und Umlageverfahren umstellen müssen!

    Dass natürlich auch das Durchfüttern der illegal zugereisten Massen den Staatshauhalt schwer belastet ist klar!

    Dass es der Staat seit Jahrzehnten verabsäumt hat - warum? weil man die Frauen als Steuerzahler und fürs Putzen und Fließband benötigte? - Kinderkriegen zu unterstützen, ist auch klar!

    Das die linkslinken Regierungen seit Kreisky mit dem Geld der Steuerzahler mehr als sorglos umgegangen sind ist auch klar - und wenn´s nicht genug war, dann mach mer halt Schulden!
    Die Tilgung von Schulden hat noch keinen Politiker gekratzt, ist er doch dann schon lang nicht mehr am Ruder bzw. am Leben!



    • pressburger
      04. September 2026 11:03

      Demographie notorisch von den Linken mit Journalismus verwechselt. Demographie lässt sich nicht manipulieren, Journalismus sehr wohl.



  20. Gerald
    04. September 2026 07:05

    Herbert Kickl hat vorgestern im Oe24 Sommergespräch darauf sehr gut geantwortet. Erstens gilt es die uns als "Pensionssicherer" verkauften Einwanderer der letzten 10 Jahre im Eiltempo loszuwerden bzw. zumindest diejenigen, die sich in den 10 Jahren nicht integrierten, kriminell wurden und es sich statt zu arbeiten lieber im Sozialsystem gemütlich machen. Denn das ist ein enormer Kostenfaktor, ohne den auch das Pensionssystem leistbar wäre. Zum Pensionssystem selbst hat er richtig ausgeführt, dass der Scheitelpunkt der Babyboomer-Pensionierung 2035 erreicht sein wird. Also in 8 Jahren. Das ist zwar nicht nichts, aber schaffbar. Zumal eine Tatsache von denjenigen, die eine Anhebung des Pensionsalters fordern (und meist nur hinter dem Schreibtisch sitzen, z.B. Badelt), gerne unter den Tisch gekehrt wird: Eine solche Anhebung findet gerade statt! Nämlich beim ASVG-Frauenpensionsalter, das nun jedes Jahr ein paar Monate angehoben wird, bis es das der Männer erreicht hat.



  21. Orakel
    04. September 2026 06:46

    Übersicht mit KI

    Die Einführung der Witwenpension (bzw. der staatlichen Hinterbliebenenversorgung) war ein schrittweiser historischer Prozess, der eng mit der Industrialisierung und dem Wandel von Großfamilien zu Kleinfamilien mit einem „Alleinernährer“ verknüpft ist.
    Da sich die Systeme in Deutschland und Österreich sehr ähnlich, aber zeitversetzt entwickelt haben, finden Sie hier die Meilensteine für beide Länder:
    Die Entwicklung in DeutschlandDer Ursprung (1911):
    Unter Kaiser Wilhelm II. wurde mit der Reichsversicherungsordnung (RVO) im Jahr 1911 die gesetzliche Hinterbliebenenversicherung eingeführt. Das Ziel war es, Arbeiterfamilien vor dem sozialen Absturz zu bewahren, wenn der primäre Geldverdiener verstarb.

    Die soziale Ungleichheit: Damals gab es jedoch strikte Unterschiede. Während Witwen von Angestellten ab 1912 bedingungslos versorgt wurden, erhielten Arbeiterwitwen eine Rente anfangs nur, wenn sie selbst „invalide“ (also dauerhaft krank oder erwerbsunfähig) waren



    • Orakel
      04. September 2026 06:48

      Gleichberechtigung (1986): Erst im Jahr 1986 wurde das System reformiert. Seitdem haben auch Männer unter denselben Bedingungen Anspruch auf eine Hinterbliebenenversorgung (Einführung der Witwerrente).

      Die Entwicklung in Österreich
      Erste Ansätze (1906/1909): Ähnlich wie in Deutschland gab es das erste Pensionsrecht zunächst nur für staatliche Beamte sowie ab 1906/1909 für besserverdienende Angestellte. Normale Arbeiter und Frauen blieben lange Zeit komplett ungeschützt.

      Die Ausweitung (1938/1939): Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr 1938 wurde das dortige Rentensystem inklusive der Hinterbliebenenversorgung übernommen.

      Das ASVG (1955): Der endgültige Meilenstein war das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz (ASVG) von 1955. Es garantierte erstmals allen arbeitenden Menschen (und ihren Angehörigen) eine soziale Absicherung im Todesfall, unabhängig von Berufsgruppe und Geschlecht



    • Orakel
      04. September 2026 06:49

      Warum wurde die Witwenpension überhaupt eingeführt? (Die Ursachen)
      Wegfall des familiären Schutznetzes: Vor der Industrialisierung lebten Menschen meist in großen Familienverbänden auf dem Land. Starb der Mann, sorgte die Großfamilie oder der Hof für die Witwe. Mit dem Umzug in die Städte zur Fabrikarbeit brach dieses System weg.
      Das Alleinernährer-Modell: Im 19. und frühen 20. Jahrhundert war es gesellschaftliche Realität, dass fast ausschließlich der Ehemann das Familieneinkommen erwirtschaftete. Frauen verblieben meist im Haushalt, zogen Kinder auf und hatten keinerlei eigenes Einkommen oder Absicherung.
      Ersatz für Unterhalt: Rechtlich gesehen dient die Witwenpension bis heute dazu, den durch den Tod des Partners weggefallenen Unterhaltsanspruch finanziell zu ersetzen, um Frauen vor der direkten Armut zu schützen.



  22. Hr. Zyni
    04. September 2026 06:38

    Die Pensionslücke ist einer jener Austriazismen, die erst niemand sehen will und später alle überrascht. Jahrzehntelang wurde uns versichert, die Pension sei sicher. Sicher war vor allem eines: dass sich das nicht ausgeht.
    Das Umlagesystem folgt einem schlichten Prinzip: Die Jungen finanzieren die Alten und hoffen, dass ihre Kinder es dereinst ebenso halten. Nur blieben die Kinder aus und die Alten wurden zu alt. Dazu kommen Wahlzuckerl und ein Staat, der gern verteilt, solange die Rechnung in ferner Zukunft präsentiert wird.
    Die Politik nennt das soziale Gerechtigkeit. Der Bürger nennt es skandalös, wenn er nach Jahrzehnten der Einzahlung feststellt, dass seine Pension weniger von seinen Beiträgen als vom politischen Kassenstand abhängt.
    Die Pensionslücke ist keine Naturkatastrophe. Sie ist das Ergebnis jahrzehntelanger Politik – und einer Gesellschaft, die lieber träumt als rechnet.



    • Altsteirer
      04. September 2026 07:35

      die Pensionen ???
      ...... wichtig allein ist die Rundumversorgung der Asylanten, das Geld für die Anschaffung u. Betreiber von Skyshield, ausreichend Gelder für NGOs der Stör- und Verhinderungslobby usw. usw.

      (für die Pensionisten lasst sich das vielleicht auch durch eine Impfpflicht regeln, oder?)



    • elokrat1
      04. September 2026 08:34

      @ Altsteirer ***
      Ja, ja, die Impfpflicht, ein interessanter Versuch zur Verbesserung der Pensionsproblematik (:-



  23. schmecks
    04. September 2026 04:41

    Tut nicht weh, durch eigenen Schlaganfall beizutragen zum Erhalt des ausdünnenden Alterspensions- und Pflegesystems !
    Selber bedauere ich, 2017 in Wien meinen ersten Schlaganfall - leid voll überlebt zu haben. In einem Mehrbettzimmer des damals schon maroden Spitals "Rudolfsstiftung", wo mir zahlungsbereitem Privatversicherten mein Einbettzimmer verweigert wurde.
    Im nö Bezirk Korneuburg habe ich solches nicht zu befürchten. Das für mich zuständige Notarztzentrum wird demnächst aufgelöst. Ebenso, wie die in Bruck an der Leitha, wie in Mistelbach. Mein 80. Lebensjahr eben begonnen habend, muss ich nicht fürchten, von überfordertem Gesundheitspersinal maltraitiert zu werden, wenn mich mein nächster Schlaganfall erlöst.
    Von meiner geliebten Ehefrau 2022 böswillig verlassen, lebe ich einsam in meinem mit AAL und Physiotherapie
    ausgestatteten Wohnhaus im "Speckgürtel" und schlucke reichlich Schmerz- und Schlafmittel.
    Unserem Blogmaster und allen eifrigen Mtpostern danke ich die Berichte über unserer Heimat



    • schmecks
      04. September 2026 04:53

      ... Not. Diese nehmen mir meine letzte Angst vor meinem Tod :
      Komm', süßer Regierungsputsch !
      Mit dem Austausch der lästigen Utochtonen bin ich hoffentlich schnell und schmerzlos futsch.
      Schlucke mein diese Nacht zweites "Halacion" und gratuliere der importierten Invasoren-Generation .



    • Specht
      04. September 2026 07:13

      @ schmecks Guten Morgen und Kopf hoch und nachträglich alles Gute zum Geburtstag! Aber bitte was ist Halacion,ist das nicht für unsere Hausfreunde,die Hunde und Katzen?(Bin auch gerade 80)



    • Specht
      04. September 2026 07:39

      @schmecks ,Sorry das wären Halscion Gold Standard, zur Beruhigung für die vierbeinigen Hausfreunde, sagte man mir gerade. Aber pelzige Freunde sind ein gutes Rezept gegen Traurigkeit.



    • Whippet
      04. September 2026 08:00

      Schmecks es tut mir sehr leid, Ihre Geschichte zu lesen. Manchmal gibt es Phasen, in denen man nicht sagen kann „Kopf hoch“, weil einfach die Kraft fehlt. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen ein wenig Kraft und bald einen kleinen Lichtblick.



    • Postdirektor
      04. September 2026 09:00

      @schmecks

      Einen Daumen hoch für Ihr heutiges Posting!

      Ansonsten sehe ich mich nicht berechtigt, etwas dazu zu schreiben.



    • schmecks
      04. September 2026 09:02

      Danke SPECHT und WHIPPET allerherbestens für Ihre Anteilnahme und bitte unseren Blogmaster, Ihnen meine Identität aufzudecken, so Sie bereit wären, meine Einsamkeit auch individuell - telekommunikativ zu mildern !
      Herzlichst, Ihr Schmecks



  24. Petronius von Bille
    04. September 2026 02:40

    Diese an sich schlüssige Argumentation lässt einen wesentlichen Punkt außer Acht: dass der Staat Milliarden ohne nennenswerte oder sinnvolle gegenleistung ins Ausland verschenkt, einen fremden Krieg mitfinanziert, für Skyshield verpulvert, an die Klima-Ablasshändler opfert und Hunderttausende Leute alimentiert, die hier nichts verloren haben und außer Unfrieden nichts bringen.

    Dass sich Stocker nach seiner bisherigen schwachen Leistung (auf Anraten seiner Berater??) auf einen neuen Schmäh verlegt hat, macht's nicht besser. Ich sehe sie förmlich vor meinem geistigen Auge da sitzen und feixen: "Waßt wos? Jetzt erzöhlst nur mehr Sochn, wie's in dreiß'g Joahr laft, wäu des kaunn eh kana mehr kontrollieren."

    Nun ja, und dass die Leut' länger und mehr arbeiten sollen, während sie von fürstlich alimentierten Zuzüglern, die nichts tun, ausgelacht werden, ist eine dreiste Forderung, über die man streiten kann. Mitspielen wird das Volk sicher nicht. Versprochen.



    • Altsteirer
      04. September 2026 06:51

      Ich glaub' die Klima-Ablasshändler, die sich u.a. das mit der "BEPREISUNG" ausgedacht haben sind die selben, welche auch zu von Petronius von Bille bereits erwähntem, ohne erkennbaren Nutzen für die autochthone Bevölkerung, für ein bequemes, leistungsfreies Dasein der Asylanten hierzulande sorgen ......(und sich höchst fürstlich dafür bezahlen lässt)



    • eupraxie
      04. September 2026 07:11

      Das Pensionssystem funktioniert nicht mehr wie einst. 72% Deckung bleiben 72% Deckung - mit oder ohne Skyshield, Renaturierungskosten oder Grundsicherungsleistung.



    • Postdirektor
      04. September 2026 09:08

      @Petronius von Bille

      Ja.

      Und die lebenslangen Pensionisten (vom Jugendalter an) werden immer mehr.

      Einschätzung eines Wiener Lehrers beim Servus TV Interview über Migrantenkinder: 50 Prozent werden dauerhaft beim AMS landen.






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