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Andreas Unterbergers Tagebuch

KI: die Vorteile, Nachteile und Notwendigkeiten

15. September 2026 00:18 | Autor: Andreas Unterberger
105 Kommentare

Es ist verblüffend, die Bedeutung und Wirkung der Künstlichen Intelligenz mit Bedeutung und Wirkung der Atomenergie zu vergleichen. Beide sind atemberaubende Produkte von Forschung und Wissenschaft. Beide bringen unglaubliche Fortschritte wie auch große Sorgen und Gefahren mit sich. Wegen dieser Sorgen möchten viele Menschen am liebsten beide verbieten. Beide lassen sich aber nicht mehr aus der Welt schaffen, weil das Wissen sowohl um die Atomkraft als auch um die KI nun einmal in der Welt verbreitet ist und daher nicht mehr in die Büchse der Pandora gestopft werden kann. Beide können das globale Kräfteverhältnis und die wirtschaftliche wie militärische Macht fundamental ändern. Bei beiden stehen aber durchaus ernsthafte Sorgen im Raum, dass sie der Menschheit schwer schaden können. Beide sind wie ein Zauberbesen – nur hilft gegen sie kein Friedensmarsch und kein Zauberspruch, der sie mit einem "Sei´s gewesen" wieder in die Ecke verbannt.

Deswegen gab und gibt es auch bei beiden heftige Kontroversen unter an der Entwicklung beteiligten Wissenschaftlern, von denen einigen die Dinge zu gefährlich wurden und die sich daher aus Verantwortungsbewusstsein zurückziehen. Auf der anderen Seite standen und stehen diejenigen, die ebenfalls zu Recht sagen: Wenn wir nicht all die Chancen nutzen, welche die KI bietet, dann geht es der Menschheit schlechter. Wenn nicht wir es sind, die diese Dinge weiterentwickeln, dann ist es der Feind, und dann wird es noch viel gefährlicher.

Der Feind, der sie einst zur Entwicklung der Atombombe trieb, waren für die Amerikaner (die ihr Wissen später mit den verbündeten Briten teilten): zuerst die Nazis, die im Krieg ebenfalls relativ weit mit der Forschung waren, dann die Japaner und dann die Sowjets, die sehr bald ebenfalls Atomwaffen entwickelten. Teils durch Spionage, teils durch eigene Forschung kamen aber auch viele weitere Länder in den Besitz der Atombombe: China, Frankreich, Israel, Pakistan, Indien, einst auch Südafrika.

Während bei diesen Ländern die restliche Welt die atomare Entwicklung relativ ohnmächtig hinnahm, versuchen die USA (und Israel, beziehungsweise Südkorea) bei zwei Ländern durch eine Mischung aus Sanktionen, Drohungen, Zuckerbrot, aber zum Teil auch konventionellem Krieg, die Entwicklung von Atomwaffen zu stoppen: bei Nordkorea und Iran. Bisher war das völlig erfolglos. 

Alle genannten Länder sehen im Besitz der Atombombe mit etlichem Grund eine Garantie gegen Bedrohungen von außen. Die erhoffte Garantie hat bisher bei allen gewirkt. Und das einzige Land, das freiwillig Atomwaffen zurückgegeben hat, muss das seit vier Jahren bitter bereuen: die Ukraine. Sie hat geglaubt, sich auf die Zusage Russlands und der USA verlassen zu können, dass ihre Grenzen respektiert würden, wurde jedoch einige Jahre später von Russland brutal angegriffen.

Genau diese Beispiele lassen auch Iran und Nordkorea so vehement an der Atomwaffe festhalten. Die dortigen Diktatoren werden zwar eigentlich nicht von außen bedroht, müssen höchstens ihre eigene Bevölkerung fürchten, sehen aber in der Atomwaffe Garantien für die eigene Herrschaft.

Selbst die Schweiz hat – ähnlich wie Deutschland – eine Zeitlang mit dem Gedanken an eigene Atomwaffen zur Abschreckung eventueller Angriffe gespielt. Letztlich hat man aber von Europa bis Südkorea und Japan geglaubt, unter dem Atomschirm der USA sicher zu sein. Was sich spätestens seit Donald Trump als gefährliche Illusion erwiesen hat. Deswegen gibt es seit einiger Zeit unter den westeuropäischen Nationen Überlegungen zu einer europäischen Abschreckungsbombe. Die sind freilich noch nicht weit gediehen, weil EU-Mitglied Frankreich ja eine hat, die es einerseits teilen, aber andererseits doch unter alleiniger Kontrolle behalten will. 

Die Künstliche Intelligenz

Auch bei deren Entwicklung ist jenseits aller Warnungen vor Gefahren und Problemen das gleiche Argument stark: Wenn wir sie nicht haben, dann würden wir in große Gefahren geraten, sobald die Gegenseite die Künstliche Intelligenz entwickelt. Der einzige Unterschied: Einst in den Geburtsjahren der Atombombe war die Gegenseite, vor der der Westen und die USA sich fürchten mussten, Russland; heute in den Jahren der Künstlichen Intelligenz ist es vor allem China.

Dort sind parallel zu Amerika durchaus eindrucksvolle KI-Entwicklungen im Gange. Zwar werden die Rufe sogar der Chefs amerikanischer KI-Giganten immer lauter, die Geschwindigkeit der KI-Entwicklung eine Zeitlang zu bremsen und gleichzeitig eine über allen Unternehmen stehende Weltbehörde zu schaffen, welche die KI-Agenten auf Sicherheit prüft. Aber mangels Vertrauen zum totalitären China werden die USA wohl nicht auf die Schalmeienklänge einer gemeinsamen KI-Weltbehörde eingehen können, wie sie auch Peking vorschlägt. Denn die Furcht ist zu groß, dass die Chinesen schwindeln und sich sowohl militärisch wie wirtschaftlich durch KI-Entwicklungen einen uneinholbaren Vorsprung am Weg zur Weltbeherrschung verschaffen könnten, um so wirklich global das "Reich der Mitte" zu werden.

Aber auch anderswo hat man kein Vertrauen zu China. Man denkt weltweit intensiv daran, welche globale Katastrophe China durch außer Kontrolle geratene Experimente mit dem Corona-Virus ausgelöst hat (das erinnert am Rande an die Dummköpfe in europäischen Verfassungsdiensten, welche jeden Hinweis auf den Ursprung des Virus in chinesischen Armeelabors eine Zeitlang als "extremistisch" bekämpft haben).

Man kann auch nicht ganz sicher sein, was hinter den in den letzten Tagen laut gewordenen Alarmrufen einiger Firmenchefs großer amerikanischer KI-Unternehmen über die eigenen Entwicklungen und dem Verlangen nach externen Evaluationen der eigenen Systeme steht:

  • Ist das nur ehrliche Sorge und echte Humanität?
  • Ist das vielleicht auch eine raffinierte PR-Aktion dieser Unternehmen, die durch Warnungen vor sich selbst effektvoll kommunizieren können, welch tolle und interessante Dinge sie entwickelt haben (und nun an alle Welt verkaufen wollen)?
  • Ist das der Versuch einiger Platzhirsche, sich durch ein solches Regelwerk gegen den Wettbewerb aufkommender kleinerer Unternehmen zu sichern?
  • Ist es der Versuch, Regierungsgelder locker zu machen, damit die KI-Unternehmen auch die nötigen Abwehr-Technologien gegen KI-Exzesse (natürlich vor allem anderer Unternehmen) zu entwickeln beginnen? 

Der zuletzt genannte Vorschlag erinnert ein wenig daran, dass die USA recht vielversprechende Abwehrsysteme gegen anfliegende Atomraketen entwickelt haben, mit deren Entwicklung durch Ronald Reagans "Strategische Verteidigungsinitiative" begonnen wurde und die anfangs als "Krieg der Sterne" verlacht worden sind. Es gilt aber das Motto: Gegen jede Bedrohung kann es eine Abwehr geben.

Was sind aber nun die Bedrohungen, was sind die Sorgen, die man sich wegen der KI machen muss?

  • Auf der höchsten philosophischen Ebene hat der Papst zu Recht das sorgenvolle Verlangen artikuliert, dass der Mensch immer wichtiger bleiben muss als die KI (ohne aber deren vielfältigen Nutzen für die Menschheit zu leugnen).
  • Das betrifft insbesondere die Entwicklung eines  Überwachungsstaats, der die Meinungsfreiheit der eigenen Bürger mit KI bedroht.
  • Immer mehr entwickeln sich KI-Systeme selbständig weiter und sind nicht mehr von menschlichem Handeln abhängig, sodass es auch immer weniger Menschen – mit der Tendenz Richtung Null – gibt, die noch verstehen, was da geschieht.
  • Wenn es KI-Systemen, die interessanterweise neuerdings "Agenten" genannt werden, gelingt, in globale Energie- oder Kommunikationssysteme einzudringen, können sie die ganze Welt oder zumindest attackierte Länder und Kontinente lahmlegen.
  • KI-Systeme, wie sie jetzt schon im Ukraine-Krieg entwickelt wurden und werden, können eigenständig Jagd auf Menschen machen.
  • KI-Systeme und die zugehörigen Datenzentren brauchen gigantische Energiemengen, die nur mit eigenen Atomkraftwerken erzeugt werden können, weil sonst die Energieversorgung von Haushalten und klassischer Industrie gefährdet wäre.
  • Sie können viel rascher – sowohl für die Weltgesundheit als auch für Internet-Systeme – gefährliche Viren entwickeln.
  • Immer wieder ist von Gewerkschaften und Co prophezeit worden, dass durch KI die Arbeitslosigkeit wachsen werde, weil sie viele Routinearbeiten am Schreibtisch übernehmen könne. Das hat sich allerdings nicht bewahrheitet. 
  • Jedes KI-System hat einen ideologischen Touch (vergleichbar mit der – auch schon ganz ohne KI – linkslastigen Wikipedia, auf die man sich bei allen sonstigen Vorteilen nicht mehr verlassen kann, wenn es um ideologiebelastete Fragen insbesondere mit grünem Anstrich geht).
  • Als Exempel der Gefahren mag die Szene eines chinesischen Roboters gelten, der plötzlich physisch gegen seinen Entwickler losgegangen ist.
  • Trotz aller Abschirmungen ist es KI-Agenten gelungen, in fremde Computersysteme einzudringen. Dabei haben sie sich auch in Agenten-Gruppen zusammengeschlossen.

Gegen diese fast apokalyptischen Gefahren klingen die bekanntesten Sorgen fast noch harmlos: 

  • Das war und ist die Manipulation von Bildern und Filmen, die aber auf der anderen Seite die Bedeutung des Vertrauens in die Photographen und Kameraleute dramatisch erhöht, wenn sie persönlich garantieren, dass sie die Bilder, die Filme selbst erstellt haben. Dadurch ist jedenfalls der Glaube vieler Menschen an "Informationen", die sie irgendwo im Internet gefunden haben, ad absurdum geführt.
  • Das war und ist das Schwindeln bei Hausaufgaben und Diplomarbeiten, das dazu führen muss, dass Prüfungen künftig unter ganz anderen Bedingungen stattfinden müssen, etwa viel mehr auf mündlichem Weg oder in streng abgeschirmten Computersystemen.  

Wie die Atomkraft, die in vielen Ländern bisher den großen Energiebedarf moderner Industriestaaten gedeckt hat, die auch von Österreich (wenn auch gegen viel Geld für ausländischen "Atomstrom") genutzt wird, die als bisher einzige Technologie (im Gegensatz zu den lächerlichen Windrädern der Grünen) auch eine Antwort auf die grüne Klimapanik sein könnten, hat aber die KI jenseits aller Gefahren auch große Vorteile:

  • Die populärsten liegen auf dem Gebiet der Medizin. Nur mit KI können etwa maßgeschneiderte und individualisierte Medikamente entwickelt werden, welche die besten Aussichten im Kampf gegen den Krebs haben.
  • Mit der KI können unglaubliche Mengen von Daten und Wissen durchforstet und nach relevanten wissenschaftlichen Aspekten durchsucht werden.
  • Mit großer Sicherheit können KI-Systeme den weltweiten Wohlstand und den Kampf gegen Hunger und Armut verbessern.
  • Der KI-Einsatz könnte gerade in der Dritten Welt den Zugang zu Bildung und Wissen beschleunigen, wenn sie von Lehrern richtig genützt wird 
  • Statt die Arbeitslosigkeit zu erhöhen, hat die KI zumindest in den USA zuletzt einen richtigen Job-Boom entwickelt, auch wenn es in der Wirtschaftsstruktur spürbare Umwälzungen gibt. Der britische "Economist" formulierte das vor ein paar Tagen so: "KI-Startups stellen Mitarbeiter an, als ob es kein Morgen gäbe". Allein in den USA sind durch KI eine Million neuer und überwiegend gut bezahlter Jobs entstanden.
  • Auch von dieser US-Entwicklung abgesehen, gibt es viele Analysen, dass KI sehr hilfreich sein wird, eine überalterte Gesellschaft gut in Gang zu halten.
  • KI ist sehr nützlich bei der Suche nach Kriminellen oder illegalen Migranten.
  • KI erhöht die Produktivität vorhandener Unternehmen vieler ganz anderer Branchen.

Unabhängig von Vorteilen und Nachteilen ist die künstliche Intelligenz heute jedenfalls das weitaus dynamischste Feld der globalen Entwicklung und des Wettbewerbs. Sie hat den Chip-Entwickler Nvidia – dessen Chips von den meisten amerikanischen KI-Unternehmen verwendet werden und das sich inzwischen an etlichen dieser Unternehmen selbst beteiligt hat– zum weitaus teuersten Unternehmen der Welt gemacht. Nur zum Vergleich: Nvidia ist zweiundvierzigmal so wertvoll wie das gesamte österreichische Jahresbudget.

Das gibt natürlich auch politische Macht, wie man sie etwa am mutigen Auftreten von Elon Musk gesehen hat, dem reichsten Mann der Welt, dem spannendsten Erfinder der Gegenwart und einem der jetzt für ein KI-Bremsen plädierenden KI-Bosse: Er ist Donald Trump mutig entgegengetreten, als dieser Amerikas Wirtschaft auf einen falschen Weg geführt hatte. Er hat durch seine Starlink-Satelliten eindeutig in den letzten Jahren die Ukraine gerettet.

Europa hingegen ist – fast hätte ich gesagt: wie immer – auf dem falschen Weg. Es hat zwar ausführliche Regulierungen der KI verabschiedet. Aber weder die USA noch China kümmern sich darum (und das in Sachen KI ohnedies schon weit zurück liegende Russland schon gar nicht). Europa hat aber keinen einzigen relevanten Mitspieler auf dem spannendsten Feld des globalen Wettbewerbs zustandegebracht, eben dem der KI. Es hat noch immer keinen gemeinsamen Kapitalmarkt, der nötig wäre, um den US-Riesen starke europäische KI-Firmen entgegenzusetzen.

Das KI-Vakuum wird sich für Europas Sicherheit und Wohlstand mindestens ebenso schädlich auswirken wie die Abhängigkeit seiner militärischen Sicherheit von der amerikanischen Atomrüstung und wie sein selbstverschuldetes industrielles Zurückfallen durch Überregulierung und Green Deal, durch zu mächtige Gewerkschaften und arrogantes Weltverbesserertum.  

Und letztlich muss die Welt mit einem nur schwer fassbaren Widerspruch leben: Die Atombombe hat – nicht trotz, sondern wegen ihrer Gefährlichkeit – der Menschheit die längste Phase eines globalen Friedens beschert (trotz schlimmer lokaler Kriege in Jugoslawien, Nahost, Afghanistan, Kongo, am Golf und in der Ukraine). Auch die Künstliche Intelligenz könnte sich trotz aller  Gefahren sehr segensreich auswirken.  

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  1. Alexander Huss
    15. September 2026 21:39

    Die Künstliche Intelligenz ist eine technische Innovation, zu der wir lernen müssen, mit ihr richtig umzugehen. So wie seinerzeit mit dem Internet.

    In Österreich, so fürchte ich, werden Start-ups, die sich mit der Anwendung von KI beschäftigen, wieder in Bürokratie erstickt werden, so dass die hoffnungsvollen jungen Erfinder ins Ausland gehen werden.

    Wobei ich weiters befürchte, dass es wieder die Amerikaner sind, die davon profitieren und uns Europäer (mit europäischen Grundlagen) erneut abhängen werden.



    • sokrates9
      16. September 2026 00:03

      Richtig beobachtet! Ich war heuer auf 5 KI - Seminare - WKO, UNI, BWK,alle haben davor gepredigt wie gefährlich die KI ist und wiec man individuelle Rechte schützen kann. Kein Satz über Chancen!



    • Vernunft und Freiheit
      16. September 2026 00:46

      Die Chinesen haben auf die amerikanischen Angstparolen geantwortet, dass die Amerikaner ja nur, wie z.B. Deep seek, ihre KI Programme als open source veröffentlich sollten. Dann könnte die ganze Welt drauf schauen und Gefahren abwenden.

      Natürlich ist klar, dass DT die Chinesen nicht mitlesen lassen will, aber so schlecht finde ich den Vorschlag nicht.



  2. Arbeiter
    15. September 2026 18:30

    Mir kommt vor, ich gleite in einen neuen mentalen Aggregatzustand über. Habe gerade mein Posting weiter unten gelesen und die Reaktionen darauf. Ich hatte irgendwas mit Merkel und den Hebräern geschrieben. Merkel: das war und ist purer verbrecherischer Wahnsinn. Die Hebräer sind eine längere Geschichte, aber auch voll irr. Sie wissen genau, wieviele Jahre seit Erschaffung der Welt vergangen sind und zählen seither. Ein gebildeter Freund sagt über sie, dass sie 530 oder so Gebote im Talmud erfunden haben und alle Wege, diese zu umgehen. Zwischendurch hat Flavius Josefus den "Jüdischen Krieg" geschrieben und da bleibt kein Auge trocken. Passt gut, dass nun wieder Hebräer eine maßgebliche Rolle bei der "künstlichen Intelligenz" spielen. Zuvor haben Maßgebliche ihrer Vertreter dafür gesorgt, Milllionen von Todfeinden Israels in Europa anzusiedeln.



    • queen consort
      15. September 2026 19:31

      Das mit den Todfeinden bei uns ansiedeln - das macht wenig Sinn, denn wenn Europa auch noch muslimisch wird, dann haben die Israeli gar keinen Frieden mehr. Dann hätten sie sich selbst umzingelt. Nur, wer keine Ahnung vom Leben dort unten hat, lässt sich vielleicht gerne auf solche Behauptungen ein.



    • CHAGON
      15. September 2026 20:53

      CVB - ich freue mich über JEDEN Deiner Beiträge !

      Natürlich über einige andere Blogger ebenso



    • Arbeiter
      15. September 2026 21:22

      verehrter queen consort, dann erklären Sie bitte die dahinter stehende Logik, warum die Herren Ariel Muzicant und Oskar Deutsch die Gegner der Ansiedlung von Millionen von Todfeinden Israels in Europa seit Jahrzehnten mit der Nazikeule kriminalisieren und auch sonst mit allen Mitteln verfolgen? Ich gebe gerne zu, dass ich "vom Leben dort unten" keine Ahnung habe. In meinem beginnenden Wahnsinn suche ich verzweifelt nach Erklärungen. Danke.



    • queen consort
      15. September 2026 23:55

      @Arbeiter
      So wie es bei uns viele Irre gibt, die Österreich der Welt erklären, aber nicht unbedingt das ganze Spektrum österr. Lebens dabei abbilden - könnte man vielleicht in Südkorea meinen, was ein Babler sagt, ist wie Österreich ist. Dabei ist das eine Minderheit. Die jüdischen Vereine hier, haben oft linke Spender und wes Hand mich füttert usw.
      aber es gibt zum Beispiel einen Verein, der nennt sich "Juden in der AFD", den sollten sie sich mal ansehen, da kriegen sie ganz eine andere Perspektive von Juden und auch von Israel...



    • Vernunft und Freiheit
      16. September 2026 00:53

      Auch für mich sind die Vertreter des Judentums in Österreich Wie eben die Herren Ariel Muzicant und Oskar Deutsch eher auf der linken Seite angesiedelt. Ich haben von diesen noch kein Wort gegen die Massenmigration gehört, dafür aber Stellungnahmen gegen die FPÖ.

      Auch der Deutsche Publizist Michel Friedmann ist in meiner Erinnerung eher als Freund der Merkelschen Migrationspolitik gespeichert.



  3. Vernunft und Freiheit
    15. September 2026 16:06

    Jetzt wollen wir doch mal bei der Wahrheit bleiben. Folgender Satz, im Lichte des letzten Jahres gelesen ist schlichtweg falsch:
    "Genau diese Beispiele lassen auch Iran und Nordkorea so vehement an der Atomwaffe festhalten. Die dortigen Diktatoren werden zwar eigentlich nicht von außen bedroht, müssen höchstens ihre eigene Bevölkerung fürchten ..."
    Ach, die Diktatoren inm Iran werden eigentlich nicht von den USA bedroht? Da liegt wohl eine kognitive Dissonanz vor, oder wie man das heute so nennt.



    • Leo Dorner
      15. September 2026 17:03

      Im ,,Framing“-Licht der späteren Gegenwarten der Geschichte die Wirklichkeit einer vergangenen Gegenwart zu „lesen“, führt in die Irre. Es ist prinzipiell möglich und doch sinnwidrig. Begründung: es ist unmöglich, das Ganze einer Vergangenheit so zu rekonstruieren, daß es auf das Ganze einer späteren Gegenwart anwendbar wäre. Die Absurditäten der Finanzpolitik des französischen Ludwigs vor 1789 lassen sich mit den Schwächen der Finanzpolitik des Wiener Ludwigs unserer Tage vergleichen, nicht aber erhellen, im Grunde nur verdunkeln.



    • Orakel
      15. September 2026 17:23

      @Vernunft und Freiheit- abgesehen davon, dass die Iraner bis zu Kriegbeginn keine Atomwaffen hatten - wie´s heute nach dem illegalen US Angriffskrieg ausschaut wissen wir nicht, ob die Fatwa Chomeinis immer noch Gültigkeit hat.



    • Alexander Huss
      15. September 2026 21:09

      Sehr geehrte/r Vernunft und Freiheit, der Iran ist tatsächlich nie von jemanden bedroht worden, wenn man vom Irak des Saddam Hussain absieht, der 1980 angriff.

      Die Mullahs in Teheran haben die Region und auch uns bedroht. Ich nenne nur die Hamas und die Hisbollah. Daher gab es eine israelisch-amerikanische Reaktion.

      Zum Drüberstreuen: In der iranischen Verfassung ist die Vernichtung Israels verankert.

      Von einer kognitiven Dissonanz, wie Sie es vornehm formulieren, kann keine Rede sein.



    • Vernunft und Freiheit
      16. September 2026 00:18

      Sehr geehrter Herr Huss. Ich sehe das etwas anders.Es gibt viele Situationen in denen beide Seiten drohen. Im Kalten Krieg haben sich Ost und West gegenseitig mit Vernichtung gedroht und im Nahen Osten droht die Hamas Israel mit der Vernichtung und Israel der Hamas mit der Auslöschung.

      Wenn wir den Iran betrachten, so habe ich mich von diesem nie bedroht gefühlt. Ich habe mich sehr gewundert, dass die Iraner, offensichtlich in Einklang mit vielen westlichen Studenten, den Shah durch den Ajatollah Chomeni ersetzt sehen wollten, aber bitte, deren Entscheidung. Im Weiteren habe ich zwei Iranische Frauen in Österreich kennengelernt, eine Programmiererin und eine Abgeordnete im Landtag. Beide waren ebenso hübsch wie gebildet.

      Das Bild was viele Migranten aus anderen Staaten auf unseren Straßen hinterlassen ist ein Anderes.



    • Vernunft und Freiheit
      16. September 2026 00:21

      Fortsetzung:
      Dass die Iraner uns und die Region bedroht haben, kann ich nicht feststellen. Selbst wenn dem so wäre ist aber der Verlauf des Amrikanisch/Israelischen Krieges gegen den Iran ein Zeichen für eine ganz andere Bedrohung. Trump hat mehrfach gedroht, den Iran von der Landkarte zu tilgen bzw. den Iran in die Steinzeit zurückzubomben. Eine ähnliche Drohung aus Teheran gegen Österreich ist mir nicht zu Ohren gekommen.



  4. Arbeiter
    15. September 2026 15:48

    Ein ganz analoger Wunsch, jedoch mit atomarer Wirkung: dass die CDU in Meckpomm aus dem Landtag fliegen möge.



  5. Peregrinus
    15. September 2026 13:48

    Gorbatschow sieht in Nato-Osterweiterung keinen Wortbruch

    Wurde in den Zwei-plus-Vier-Gesprächen die Osterweiterung der Nato ausgeschlossen? Nein, sagt nun der ehemalige sowjetische Staatschef Gorbatschow. Dies sei ein Mythos.

    Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, mhi 9. November 2014, 0:01 Uhr
    Der frühere sowjetische Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow hat der Darstellung widersprochen, ihm sei in Gesprächen über die deutsche Vereinigung ein Verzicht auf eine Ost-Erweiterung der Nato zugesagt worden. Bei den Verhandlungen 1990 sei dies kein Thema gewesen, sagte Gorbatschow dem heute-journal im ZDF. Er fügte hinzu: "Der Warschauer Pakt existierte doch noch. Die Frage stellte sich damals gar nicht."
    Im Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 sei es um das Territorium der DDR gegangen, sagte Gorbatschow. Auf die Frage, ob es also ein Mythos ist, dass er vom Westen betrogen worden sei, antwortet Gorbatschow: "Ja, das ist tatsächlich ein Mythos. Da hat die Presse ihre Hand im Spiel gehabt."



    • Peregrinus
      15. September 2026 14:41

      Ein Tatsachenbericht verdient den Daumen nach unten. Dies durchaus folgerichtig für Leute, die nicht bereit sind, Tatsachen zu akzeptieren (die schon zum ersten Daumen nach unten).



    • Wyatt
      15. September 2026 14:59

      Zitat, Wikipedia:
      "In negotiations about German reunification Baker (US Secretary of State), made the statement to Shevarnadse and premier Mikhail Gorbatchow - There would be no extension of NATO forces one inch to the east."



    • Vernunft und Freiheit
      15. September 2026 16:13

      Danke Peregrinus, interessanter Punkt. Die Noch-Existenz des Warschauer Paktes und der Sowjetunuion hat selbstverständlich bedeutet, dass der Zerfall der beiden noch in der Zukunft lag und selbst von den damaligen Protagonisten nicht ernsthaft in Betracht gezogen wurde.

      Daher geht der Punkt an Sie und ich bleibe dennoch bei meiner Meinung, dass das Vorrücken der NATO in späteren Jahren gegen die Intentionen auch Gorbatschows gerichtet war. Kennen Sie zufällig eine gute Biographie von ihm.



    • Peregrinus
      15. September 2026 17:16

      @ Wyatt
      Gorbatschow war im entscheidenden Moment der Repräsentant der UdSSR. Das ist entscheidend. Und er bestätigt, dass er einschlägige Zusagen als Vertrter der UdSSSR nicht erhalten hat. Das alleine ist entscheidend und nicht was irgengwer, irgendwann angeblich gesagt hat. Es geht darum, ob ein einschlägiger Vertrag zust andegekommen ist. Und ein solcher kann nur mit Vertretungsbefugten abgeschlossen werden.



    • Peregrinus
      15. September 2026 18:07

      @ Vernunft und Freiheit
      Dass Gorbatschow mit der darauf folgenden geschichtlichen Entwicklung nicht zufrieden war, steht fest und ist des Weiteren auch der von mir bezogenen Quelle entnehmbar. - Mit Biographien von Gorbatschow bin ich nicht vertraut.



    • Vernunft und Freiheit
      16. September 2026 00:25

      @Peregrinus.
      Ich muss vehement widersprechen, wenn Sie sagen: "Es geht darum, ob ein einschlägiger Vertrag zust andegekommen ist."

      Wenn Sie heute Raketen auf Kuba stationieren würden, würden sich die Amerikaner bedroht fühlen, egal ob Sie Ihnen vorher vertraglich zugesichert haben, es nicht zu tun.



    • Peregrinus
      16. September 2026 08:49

      @ Vernunftr und Freiheit
      Ih re Äußerung geht an derf Frage vorbei, ob Russland die Nichterweiterung der Nato verbindlich zugesagt worden ist. Und dies ist eben nicht geschehen.



    • Vernunft und Freiheit
      16. September 2026 09:09

      @Peregrinus:
      Wenn Sie sagen: "Ih re Äußerung geht an derf Frage vorbei, ob Russland die Nichterweiterung der Nato verbindlich zugesagt worden ist. Und dies ist eben nicht geschehen." dann ist das ebenso richtig wie irrelevant.
      Nehmen Sie ruhig das Beispiel Kuba, welches genauso gut ist wie damals die amerikanischen Jupiter Raketen in der Türkei oder die NATO Waffen in Polen oder jetzt in der Ukraine. Alles sind Bedrohungen, egal ob ich irgendwann rechtsverbindlich zugesagt habe, nicht zu drohen.



    • Peregrinus
      16. September 2026 18:35

      @ Vernunft und Freiheit
      Ihr Hauptproblem besteht darin, dass Sie nicht fähig oder nicht willens sind, die Verschiedenheit von Problemkreisen wahrzunehmen. Das Fehlen einer Zusage der Nichterweiterung der NATO gegen den Osten und der völkerrechtswidrigen Angriff Russlands gegen die Ukraine sind verschiedene. Niemand hatte vor, Russland anzugreifen, vor allem auch die Ukraine nicht. Es gab keinerlei Vorbereitungshandlungen in dieser Richtung. Wäre auch widersinnig gewesen. Es ist völlig undenkbar, dass westliche Streitkräfte das Territorium Russlands erobern und halten könnten. Letzteres könnte China mit seinen Menschenmassen. Und Putin spielt China in die Hände. Dessen Staatschef kann sich zurücklehnen und vergnügt die Hände reiben. – Der Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine ist und bleibt völkerrechtswidrig.



    • ludus
      16. September 2026 19:31

      Die zahllosen Angriffskriege der USA, zuletzt der von Israel erzwungene gegen den Iran, zählen für einen Herrn Peregrinus, den Allwissenden, nicht.



    • Peregrinus
      16. September 2026 19:40

      @ ludus
      Auch Sie schreiben am Problem Ru8ssland vorbei.



    • Peregrinus
      16. September 2026 20:48

      @ ludus - am falschen Ort gelandet, daher nochmals:

      Das Ganze ist doch Unsinn: Die Ukraine kann niemals Russland in dem Sinne besiegen, dass sie Russland erobert. Ihre Chance besteht nur darin, den Angriff Putins erfolgreich abzuwehren.



    • Vernunft und Freiheit
      16. September 2026 22:04

      Werter Peregrinus. Bitte weiten Sie ihren Blick. Die Ukraine war und ist das Werkzeug der USA, um Russland zu schwächen.
      Das ist genauso, wie 1963 Kuba die Plattform der Sowjetunion war, um die USA zu schwächen.

      So schwer ist das doch nicht, oder?



    • Peregrinus
      17. September 2026 10:09

      Nochmals: Der Ukrainekrieg hat im russischen Imperialismus seine Wurzel. Einem Imperialismus, der ganz Europa gefährdet, insbesondere das ehemalige sowjetische Imperium. Ohne den völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands auf dio Ukraine gäbe es diesen schrecklichen Krieg nicht. An einer weiteren Diskussion zu Thema nehme ich hiermit mit „Vernunft und Freiheit“ und Konsorten nicht mehr teil.



  6. Arbeiter
    15. September 2026 13:13

    Ich danke den Postern unten für die Vergrösserung meiner Verwirrung. Bei den Sufi Moslems soll es eine Fraktion geben die mit "möge Allah Deine Schwierigkeiten ständig vergrößern" grüßt. Ich verstehe den Grundgedanken.



  7. queen consort
    15. September 2026 12:38

    Vor ca 14 Tagen KI Test persönlich vorgenommen.
    an KI: Ich wette, meine Freundin kann eine erotische Szene über das 1. Mal schöner/besser schreiben, als die KI. Antwort von dem Dinghi: Die WEtte nehme ich an.
    Innerhalb 3 Minuten konnte man Ergebnis lesen. Wortwahl gut, keine einzige Wortwiederholung und auch etwas bessere Mitte der Sprache. Erotik - hölzern, kalt, unpersönlich, keine Chemie, Prickeln fehlt.
    So legte ich eins drauf und schrieb: Wo sind denn hier die expliziten Sexszenen. Darauf schrieb dieses Ding zurück (frei wiedergegeben): Ich darf nichts Schweinisches schreiben. Ich lach mich noch immer schief darüber.
    Fazit: Zahlen, Fakten, evtl Hintergrundwissen KI kann Hilfe sein. Gefühle, Erotik, Menschliches- forget it.



  8. riri
    15. September 2026 12:25

    Außenministerin Meinl-Reisinger setzt einen weiteren Schritt zur Auflösung der Neutralität.

    Derzeit wird in der International-Atom-Energy-Agency (IAEA) die General-Konferenz in Wien (VIC) zum Thema Kerntechnik und Atompolitik abgehalten.
    Das wichtige Thema mit natürlich hochrangiger Internationaler Beteiligung.

    Den Teilnehmern aus dem Iran wurde die Einreise nach Österreich nicht gestattet. Meinl-Reisinger hat keine Visa genehmigt.
    Iran hat protestiert und den österreichischen Botschafter einbestellt.

    Hier zeigt sich wieder Frau Meinl-Reisinger als (gefährliche) Witzfigur am Internationalen Parkett, mit Einwilligung zu fremden Entscheidungen.
    Wie sagte einst Gerd Bacher: die Politik Österreichs ist der Dünnschiss Europas. Wie wäre seine Meinung heute?



  9. Arbeiter
    15. September 2026 11:39

    Tschuldigung, ich habe es schon oft geschrieben: mir schwirrt der Kopf ob all der Schmähs und Überschmähs. Selbst bin ich alt und analog - Steinzeit. Mir kommt vor, Merkels kriminelles Verbrecherinnentum bestimmt die deutsche Gegenwart. Mir kommt aus den Postings auch vor, dass die Hebräer schon lange eine große Rolle spielen.



    • Leo Dorner
      15. September 2026 11:44

      Falscher Vergleich, Vorsicht Falle!
      Auf jeden Fall vermeiden: Antifa- Demos gegen israel in Merkels Berlin von 2026...



    • Wyatt
      15. September 2026 12:04

      die Antifa- Demos gegen Israel in Merkels Berlin von 2026...scheinen ähnlich gelagert wie die Morddrohung gegen Charlotte Knobloch, einer Holocaustüberlebenden in München, nach einem Kommentar zum AfD-Sieg.
      (Der Spiegel 14.09.2026, 16.41 Uhr)



    • Specht
      15. September 2026 12:53

      Die"Hebräer" werden immer eine große Rolle spielen, steht schon in der Bibel, aber was stört sind immer die Einzelnen, die Macht haben und sie ungerecht einsetzen, nicht nur bei den "Hebräern"



    • Vernunft und Freiheit
      15. September 2026 16:26

      Wie haben wir im Laufe unseres Lebens gelernt? Es gibt überall solche und solche. Während die Hamas in Gaza immer noch irgendwas mit from the land to the sea singt, haben die Juden immer noch das Buch Moses in der Bibel. Wer möchte kann ja in Moses 2 und Moses 4 etwas über den Umgang mit den Mitianitern nachlesen.



    • Leo Dorner
      15. September 2026 17:52

      Aber richig und tatsachenwahr bleibt dennoch: die kirchengestützte Merkel-ideologie hat Deutshland seit 2015 in Geiselhaft genommen und von innen her zerstört.



  10. veritas
    15. September 2026 11:09

    1/5

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Das ist keine Überraschung. OGM: MwSt-Senkung bringt nur 57 Euro jährlich und ist sozial wenig treffsicher:

    https://www.ogm.at/2026/09/13/ogm-mwst-senkung-bringt-nur-57-euro-jaehrlich-und-ist-sozial-wenig-treffsicher/

    Quelle New Business: Lagarde und Van der Bellen fordern Kapitalmarktunion für KI. Vor zwei Jahren hatte von der Leyen die Idee, die EU-Bürger zu motivieren, ihr Erspartes mit entsprechender Verzinsung dafür zu verwenden, um die EU bis 2028 kriegsfit zu machen. Kostenpunkt ca. 800 Milliarden Euro. Die Begeisterung dafür war enden wollend.

    Ein neuer Versuch, anders verpackt. Quelle New Business: Lagarde und Van der Bellen fordern Kapitalmarktunion für KI. Van der Bellen betonte vor Wirtschaftstreibenden, dass angesichts knapper Staatsfinanzen private Investitionen entscheidend seien.



    • riri
      15. September 2026 11:44

      Dazu die Ankündigung von Frau Präsidentin der Arbeiterkammer, das unnütze Geld der Österreicher, das so herumliegt an Sparbücher etc.,
      das werden wir uns holen. Ganz einfach.



  11. veritas
    15. September 2026 11:09

    2/5

    Lagarde zog in ihrer Rede Parallelen zur Gründerzeit vor 1873, als europäisches Erspartes den Eisenbahnbau in den USA finanzierte. Derzeit würden Haushalte im Euroraum rund 440 Mrd. Euro an US-Technologiekonzernen halten, während europäische Ersparnisse von jährlich 1,4 Billionen Euro mangels tiefer Finanzmärkte ins Ausland abfließen würden. Den Investitionsbedarf, um den Rückstand bei Rechenzentren und Chips in den nächsten zehn Jahren aufzuholen, bezifferte die EZB-Präsidentin auf bis zu 600 Mrd. Euro. Ohne eigene Kapazitäten drohe Europa eine Abhängigkeit von ausländischen Technologieanbietern.

    Lagarde legt mit ihrer Aussage „als europäisches Erspartes den Eisenbahnbau in den USA finanzierte“ eine falsche Fährte:



  12. veritas
    15. September 2026 11:08

    3/5

    Zitat aus The Jewish Virtual Library: At first Jewish financiers, mainly of German origin, acted as intermediaries between foreign finance and the United States. When the Civil War broke out in 1861, railway bonds, mainly distributed by Jewish bankers in Europe, served as a means of payment for munitions bought in Europe. The Speyer, Stern, and Seligman New York banking houses all dealt in railway shares. A leading personality in late 19th and early 20th century American financing was Jacob H. Schiff. In 1875 he became a member of the banking firm of Kuhn, Loeb & Company (a firm long engaged in railroad financing) which he eventually dominated.



  13. veritas
    15. September 2026 11:08

    4/5

    Die Banken wissen ziemlich genau, wieviel Geld in den EU-Haushalten „nicht investiert“ vorhanden ist. Und darum geht es letztendlich.

    Die von Lagarde und van der Bellen geforderte Kapitalmarktunion für KI führt uns direkt zu den KI-Rechenzentren. Laut NewBusiness gibt es in Österreich derzeit 52 Rechen- bzw. Datenzentren mit einem Energiebedarf von 1,4 Terawattstunden (TwH). Derzeit sind drei weitere KI-Rechenzentren in Kronsdorf (Google), Nickelsdorf und Leopoldsdorf geplant bzw. im Bau mit einem Energiebedarf von ca. 8-10 (!!!) TwH im Endausbau. Im Endausbau würde das Google-RZ - gebaut in Kronsdorf auf einer Fläche von 50 Hektar (!!!) - 4,4 TwH an Strom verbrauchen, fast ein Drittel des Stromverbrauchs von ganz OÖ. Die Kühlleistung wird mit 200 Liter Wasser pro Sekunde von max. 30 Grad Celsius errechnet, welches der Enns entnommen wird.



  14. veritas
    15. September 2026 11:07

    5/5

    Irgendwie habe ich da den Verdacht, dass die von den Grünen so vehement geforderte, und von ÖVP, SPÖ und den NEOs unterstützte, Energiewende - Dekarbonisierung und hin zu Windkraft und Solartechnik - unausgesprochen auch dazu dienen soll, den gigantischen Strombedarf von künftigen KI-Rechenzentren, nicht nur in Österreich, abzudecken. Die Versiegelung des Bodens schreitet weiter ungebremst voran, daher Gewesslers Alleingang beim Renaturierungsgesetz. Es gibt keine Zufälle. Die Rechnung zahlen die Bürger.

    Und, keine Toleranz für Ausfälle. Ein Rechenzentrum der KI-Klasse duldet keine Stromunterbrechungen, da dies zu massiven Datenverlusten und dem Abbruch aufwendiger KI-Modellierungen führen würde.

    Das Kühlsystem bestimmt, wie lange ein Rechenzentrum nach einem Stromausfall in Betrieb bleiben kann, und das Backup dafür sind überdimensionale Notstromaggregate (USVs), betrieben mit Dieselmotoren oder Gasturbinen.

    Die Amerikaner nennen das „We are being played with“.



    • pressburger
      15. September 2026 19:19

      Dekarbonisierung, eine Monstranz, von den Grün/Linken an der Spitze der KlimaRettungProzession getragen. Wirksam, wie die Monstranz bei der Fronleichnam Prozession.



  15. Postdirektor
    15. September 2026 10:52

    Ich habe grad früher bei Google eingegeben:
    „An die KI. Schreib mir bitte ein Gedicht über den Klimawandel!“
    Das Ergebnis:

    Die Erde atmet schwer und heiß,
    das Blau verblasst, es schmilzt das Eis.
    Wo einst die Gletscher mächtig standen,
    sieht man nur Bäche still verschwinden.

    Der Sommer glüht im stummen Schmerz,
    die Dürre bricht des Bodens Herz.
    Der Wald, er brennt, der Wind bläst wild,
    verzerrt ist der Natur Gebild.

    Die Meere steigen leise an,
    gezähmt von keiner Menschenhand.
    Sie schlucken Küsten, Land und Zeit,
    ein Spiegel unsrer Eitelkeit.

    Wir hörten lang die Warnung nicht,
    vergaßen unser Gleichgewicht.
    Aus Gier ward Rauch, aus Rauch ward Glut,
    nun steigt die Hitze, steigt die Flut.

    Doch noch ist Zeit, das Steuer Geld zu drehen,
    die Welt mit anderen Augen zu sehen.
    Es braucht die Hand von dir und mir,
    für diese Erde, jetzt und hier.

    Überhaupt nicht manipulativ. Oder?



  16. pressburger
    15. September 2026 10:47

    Lohnt sich die Diskussion über KI (AI) in Österreich ? Kann sich Österreich KI Rechenzentren überhaupt leisten, wen es für die Rechenzentren nicht genug Strom hat ?
    Aktuell verbrauchen die KI Rechenzentren, 1.5 % der weltweiten Stromproduktion, das sind 415 TWh. Österreich produzierte 2025, 66,7 TWh, gesamt. Der Strombedarf der Rechenzentren weltweit wird bis 2030 auf 945 TWh steigen. In Österreich brauchen die vorhandenen Rechenzentren 1.4 TWh.
    Weiterer Ausbau der Energieproduktion nur mit Grünen Fantasien, ohne Kernenergie, ist und bleibt illusorisch.
    Österreich kann nicht mithalten, ein Faktor mehr warum Österreich weiter hinter die entwickelten Länder wie Indien, China, weiter zurückfallen wird. Trost, Deutschland kann es nicht, will es nicht, besser.
    Die Grüne Klimapolitik, hat die zuverlässige Stromversorgung vernichtet.
    Abhilfe ? KI verbieten. So wie die Stromproduktion durch AKW`s verboten wurde.
    Was der Grüne nicht kennt, das frisst er nicht.



  17. Rosi
    15. September 2026 10:47

    Ergänzend von KI zu 'Agent':

    Ein Agent (auch Software-Agent genannt) ist in der IT ein eigenständiges Computerprogramm, das Aufgaben autonom und zielgerichtet im Hintergrund ausführt.

    Wichtige Eigenschaften eines IT-Agenten

    Autonomie:
    Er handelt selbstständig, ohne dass ein Mensch jeden einzelnen Schritt anklicken muss.

    Reaktivität:
    Er nimmt Veränderungen in seiner Umgebung wahr und reagiert darauf.Proaktivität: Er wird von sich aus aktiv, um ein vorgegebenes Ziel zu erreichen.

    Kommunikation:
    Er kann sich mit anderen Programmen oder Agenten austauschen.

    Typische Formen und Beispiele

    Künstliche Intelligenz (KI-Agent):
    Ein moderner Agent, der auf Sprachmodellen basiert. Er plant Schritte, nutzt Werkzeuge (wie APIs oder Suchfunktionen) und löst komplexe Probleme allein.

    Überwachungs-Agenten (Monitoring):
    Kleine Programme auf Servern, die im Hintergrund den Systemstatus prüfen und bei Fehlern einen Alarm auslösen.

    Chatbots mit Handlungsfähigkeit:
    Im Gegensatz zu einfachen Antwort-B



    • Rosi
      15. September 2026 10:50

      Chatbots mit Handlungsfähigkeit:
      Im Gegensatz zu einfachen Antwort-Bots können KI-Agenten auch eigenständig Aktionen in Software ausführen (z. B. Daten in Tabellen eintragen oder Buchungen vornehmen).



    • Rosi
      15. September 2026 11:19

      Übrigens ist das alles nicht wirklich neu, leicht untertrieben. Der ursprüngliche Begriff für einen "selbstständigen Hintergrundprozess" - vermutlich die beste deutsche Übersetzung von 'IT Agent' - hieß in der Linux/Unix Umgebung 'daemon' und wurde 1963 gewählt, war aber das Gleiche.

      Warum man aus all den englischen Fachbegriffen, die auch in Deutsch verwendet werden, ausgerechnet AI übersetzt hat in Künstliche Intelligenz, ist ein nettes Sonntagsrätsel.



  18. Undine
    15. September 2026 10:22

    Roger KÖPPEL:

    "Spontane Brandrede gegen die Demokratieabschaffer in Brüssel und Berlin – Weltwoche Daily DE"

    https://www.youtube.com/watch?v=MA3MOmayS5k&t=1197s



  19. Samantha
    15. September 2026 09:43

    Die Jobs von Beamten sind quasi prädestiniert, von KI übernommen zu werden, und das ist eine ganze Menge.
    Fragen stellende Journalisten unter anderem ... das hat Armin Wolf haarscharf erkannt, deshalb hat er sich ja auch so 'aufgebuddelt', gibt doch die KI die Möglichkeit, intelligente Fragen auf zivilisierte Weise zu stellen.

    Was tun mit den vielen freigesetzten Arbeitnehmern?
    Nicht jeder ist für ein Handwerk oder als KI Programmierer geeignet.
    Ungelernte oder lernunwillige- oder -fähige Arbeitskräfte werden ein noch viel größeres Problem als bisher.



  20. Josef Maierhofer
    15. September 2026 09:31

    Wie bei @ sokrates9 betrachtet, ist KI so gut wie die Datenbanken, auf die sie Zugriff haben und so gut wie deren Aktualisierung.

    Ich sehe aber einen Riesenvorteil bei der wissenschaftlichen Arbeit, die dadurch beschleunigt werden kann. Doch, ob die große Mehrheit der Menschheit wissenschaftliche Arbeiten durchführt ist die Frage, wenn heutzutage 14 Jährige nicht einmal schreiben, lesen und rechnen können.

    In der Robotik und bei Sicherheitsstrategien können damit Fortschritte erzielt werden, ebenso in der Industrie.

    Bauernarbeit kann erleichtert werden aber nicht ersetzt, der Mensch lebt von Brot und Wasser.

    Auch der Dreck, den der Mensch erzeugt, kann nur teilweise einem Recycling Zyklus zugeführt werden.

    Ja, das Atomkraftwerk liefert den Strom, die Atombombe die Zerstörung, beides hat der Mensch schon 'ausgetestet'.

    Der Mensch muss mit dem Menschen zurechtkommen, muss mit dem Menschen reden, dann besteht die Möglichkeit auch KI auch Atomkraft, auch andere Energieformen



    • Josef Maierhofer
      15. September 2026 09:39

      intelligent und fruchtbringend einzusetzen.

      In der Welt der Kriege, der 'Starwars', in der Welt des Hasses, in der Welt der Gier allerdings wird die ganze KI ein Albtraum.

      Also, wie schütze ich den Menschen vor dem Menschen ?

      Welche KI wird das je ausrechnen ?

      Lese ich diesen Artikel von Dr. Unterberger, stellen sich eben wieder einmal die Fragen von Gut und Böse, von Menschlich und Unmenschlich, von Krieg und Frieden, von Wissend und Unwissend, von Reich und Arm, von Gutwillig und Böswillig, von Recht und Unrecht, usw. usf.



    • Rosi
      15. September 2026 20:06

      Ergänzend zum 2. Absatz, Ihre Aussage zu den 14-Jährigen:
      Zunehmend wurde und wird die Spracheingabe ermöglicht, das heißt, selbst wenn einer nur 'radebrechen' kann, bekommt er irgendwelchen Text.



  21. Undine
    15. September 2026 09:19

    Auf meine Anfrage bekam ich gestern folgende Antwort von Google:

    "In Deutschland gibt es rund 20 größere US-MILITÄR-STANDORTE u. insgesamt etwa 40 kleinere Einrichtungen u. Depots."

    Deutschland ist also noch immer von den USA BESETZT.
    Die RUSSEN sind endgültig 1994 abgezogen.

    "In Deutschland lagern schätzungsweise 20 US-amerikanische Atomwaffen"

    "Nukleare Teilhabe: Die Waffen gehören den USA u. unterliegen allein der Befehlsgewalt des US-Präsidenten."

    "Im ERNSTFALL würden BUNDESWEHR-PILOTEN mit KAMPFJETS die TRÄGERSCHAFT für den EINSATZ ÜBERNEHMEN."

    Die DRECKSARBEIT (nur deutsche Piloten im Einsatz!) dürfen also die DEUTSCHEN übernehmen. Die US-Atomsprengköpfe würden natürlich von DEUTSCHEM BODEN (US-Militärbasen) abgefeuert werden.
    In den Geschichtsbüchern wird dann stehen: Der WKIII ging natürlich wieder, wie WKI u. WKII, von deutschem Boden aus. Deutsche Piloten haben von deutschem Boden aus Atomsprengköpfe abgefeuert u. Europa in Schutt u. Asche gelegt u. verseucht....



  22. Undine
    15. September 2026 09:09

    A.U. schreibt:

    "Aber auch anderswo hat man kein Vertrauen zu China. Man denkt weltweit intensiv daran, welche globale Katastrophe China durch außer Kontrolle geratene Experimente mit dem Corona-Virus ausgelöst hat"

    Also, das ist mir neu, daß China die Schuld an der COVID-PANDEMIE sein solle! Was hatten dann die USA (Immunologe Anthony FAUCI) oder der Virologe Christian DROSTEN in Wuhan zu suchen? Man spricht nicht von ungefähr von einer "PLANDEMIE"! Woher kamen die Gelder für die Laborversuche mit diesem Virus?
    Und warum arbeitete man (u.a. im Auftrag der CIA) schon viele Jahre vor Ausbruch der "Plandemie" für eine IMPFUNG gegen dieses Virus?



  23. Rosi
    15. September 2026 08:52

    Halbwahrheiten ...
    War nicht mit den ehemaligen UdSSR Staaten auch vereinbart, daß sie nicht der NATO beitreten!?!
    Und, wer hat sich daran gehalten???
    Daß R nicht den Feind an den eigenen Grenzen picken haben will, ist einzusehen, vor allem, wenn es anders vereinbart war.



    • Leo Dorner
      15. September 2026 09:05

      Ein falscher Vergleich. Vorsicht: Falle!



    • Peregrinus
      15. September 2026 09:20

      @ Rosis
      Das eine derartige Vereinbarung nicht geschlossen worden ist, hat Gobatschow in edinem Interview bestätigt.



    • pressburger
      15. September 2026 11:14

      Stimmt absolut.
      Zitat, Wikipedia: "In negotiations about German reunification Baker (US Secretary of State), made the statement to
      Shevarnadse and premier Mikhail Gorbatchow - There would be no extension of NATO forces one inch to the east."
      Die USA haben bereits damals, 1989, Russland, betrogen.
      Die USA hatten nicht vor diese Zusage einzuhalten.
      Dieses gebrochene Versprechen, hat das Misstrauen Russlands gegenüber den Absichten der NATO, verursacht.
      Die Armee der Sowjetunion, hat 1994 Deutschland und alle Staaten des Warschauer Paktes verlasen.
      Die US Armee ist nicht nur in Deutschland geblieben, sondern ihre Stellungen ausgebaut.
      Die US Armee ist in die ehemals Ostblock Länder, so wie in die ehemaligen Sowjet Republiken, vorgerückt.



    • Peregrinus
      15. September 2026 13:53

      Zu Gorbatschows Bestätgung, dass mit der UdSSR keine Vereinbarung bezüglich einer Nichterweiterung der Nato Richtungg Osten getroffen worden ist, siehe meine Kommentar von 13:48 h.



    • Rosi
      15. September 2026 14:30

      Auch Merkel hat Putin angelogen, und hingehalten.
      Jedenfalls ist das keine Basis für eine Zusammenarbeit.

      Gorbatschow hat beides gesagt, laut Wikipedia, also hilft uns das nicht weiter.
      Anscheinend auch bei anderen Themen.



    • Peregrinus
      15. September 2026 14:44

      @ Rosi
      Informieren Sie uns doch über die Quelle, nach der Gorbatschow auch das Gegenteil gesagt haben soll.



    • Rosi
      15. September 2026 15:58

      @Peregrinus

      Warum nocheinmal?
      Die Quellenangabe ändert sich doch nicht.



    • Peregrinus
      15. September 2026 16:23

      @ Rosi
      Sie gestehen damit zu, dass Sie eine gegenteilige Aussage Gorbatschows zur zitierten nicht belegen können.



    • pressburger
      15. September 2026 23:40

      @Rosi
      Gorbatchov von 2014, ist nicht Gorbatchov, von 1990.-



    • pressburger
      16. September 2026 08:52

      @Rosi
      Baker ist nirgendwo von seiner Version der Zusage, "not an inch", abgewichen.



    • Rosi
      16. September 2026 21:04

      @pressburger

      Danke für die Recherchen.



  24. Postdirektor
    15. September 2026 08:48

    Was mir Angst macht, soweit man in meinem Alter noch Angst haben kann, ist, dass die natürliche Intelligenz bei den Menschen immer weiter zurück geht.
    Ja, es wird sogar alles getan, dass sie keine Rolle mehr spielt, bzw. dass selbständiges Denken nicht mehr erwünscht oder sogar verboten wird.
    Beispiele: Das Niveau in den Bildungseinrichtungen muss ständig abgesenkt werden, damit niemand „diskriminiert“ wird, Parteien, die auf demokratischem (!) Weg eine andere Richtung einschlagen wollen, sollen sogar verboten werden, selbstständiges Denken von Wissenschaftlern wird ausgeschaltet, indem sie nur dann eine Chance haben gehört (oder auch nur angestellt) zu werden, wenn sie sich einer „erwünschten“ Strömung anschließen usw.



    • Undine
      15. September 2026 09:11

      @Postdirektor

      ***************************************+++!



    • Postdirektor
      15. September 2026 10:27

      Zusammenfassend kann man sagen:
      Die natürliche Intelligenz soll weitgehend ersetzt werden durch die künstliche Intelligenz.
      So wollen es die „richtungsweisenden“ Machthaber in der Welt. Und für sie ist es, nachdem KI ausschließlich durch Menschen geschaffen und damit auch in eine bestimmte Richtung gelenkt werden kann, dann „Unsere Intelligenz“, die wie die „Unsere Demokratie“ dann überall zu gelten hat.



  25. sokrates9
    15. September 2026 08:46

    Ich nutze Chatgpd (Bezahlfunktion) vor allem im Privatberech und halte das System für völlig vertrottelt!Jedes 3. Statement ist falsch! Beispiele: Wassertemperatur Poeschingersee.25,2 Grad laut zntralanstalt1frage: wann gemessen?-1. September. hat sich die temperatur die letzte 2 Wochen mit kalten Außentemperaturen verändert?- ja , meine Info ist falsch..Fahre Abends auf UNI - Linz.KI warmnung - Achtung begrenzte Parkplätze! Meine Frage 19 Uhr Abends?? - Ja, fasche info.Frage Sonntag Mittags heutiges Abendthema Linksrechts mitte?Wurde noch nicht veröffentlich!Kann es sein dass TV 10 Stunden vor Sendebeginn Thema und Teilnehmer nicgt kennt? - Ja da hast du recht..Gibt es offene Bäckereien zwische Gmiunden und Salzburg Sonntag vormittag?5 werden genannt, Eine in Konkurs, 2 auf Urlaub, auch andere geschlossen...Wenn die KI in wichtigen Bereichen auch so funktioniert - dann gute Nacht!- Ist voll auf wokeness priogrammiert! habe mongoliden, lieben Nachbarn! darf ich laut KI nicht schreiben.



  26. eupraxie
    15. September 2026 08:13

    Der Mensch in der modernen Zivilisation ist offensichtlich nicht in der Lage, die vollen Auswirkungen seines Handelns auch nur annähernd zu erfassen. Dazu kommt, dass er zu Entwicklungen fähig ist, die er letztlich nicht beherrscht. Was die eingangs erwähnte Aussage massiv verschärft.

    Atomstrom liefert also problemlos die notwendige Energie für die KI. Wirklich?
    Flussläufe kühlen den Atomreaktor und die für die KI erforderliche Serverfarm. Ohne Auswirkung auf die Ökologie natürlich. Aber nicht mehr verleugnen lässt sich, dass dafür ein gewisser Wasserstand im Flusslauf erforderlich ist.
    Entsteht da beispielsweise eventuell eine Konkurrenz von Feldbewässerung - also Nahrungsmittelproduktion und Industrieanlagen Kühlung? Diese Industrieanlagen berechnen dann, wie wir alle ernähren können.
    Ist die Heuschreckenzucht Wasser intensiv?



    • sokrates9
      15. September 2026 08:48

      Man könnte Atomkraftwerke am Meer bauen da gibt es bei 70% Wasser auf der Welt wenig Kühlprobleme!



    • eupraxie
      15. September 2026 09:22

      Ja, die Sehnsucht nach der Fläche in der KuK -Monarchie.



    • eupraxie
      15. September 2026 09:38

      @sokrates9: Ernsthafter nach MetaAI: Mehrwasser ist üblich bei Standorten am Meer. Vorteil: in unbegrenzter Menge vorhanden.

      ABER: Salzwasser extrem aggressiv - alle Rohre müssen aus teurem Edelstahl sein, sonst in wenigen Monaten durchgerostet. Muscheln etc setzten sich an den Zuläufen fest - In J und F musste schon mal Leistung wg Kühlproblemen dadurch zurückfahren.
      Zurückgeleitet Wasser ist um bis zu 10 Grad wärmer und leicht gechlort gegen Bewuchs - Belastung des Ökosystems dadurch.
      Bei Tsunami/Sturmfluten etc Gefahr für die Wasserentnahme - ist kritischer Punkt - Fukushima.

      Wie oa ausgeführt: Es geht darum, eine Rundumbeurteilung und -Bewertung zu machen. Transparenz wäre dann zu sagen: die Maßnahme wird trotz dieser Nachteile gemacht weil das und das überwiegt oder auf diese wesentliche Leistung trotz dieser gravierenden Nachteile nicht verzichtet werden kann.



    • Vernunft und Freiheit
      16. September 2026 00:41

      Ohne die Schlacht ums Atom hier austragen zu wollen seien mir zwei Anmerkungen erlaubt.

      Erstens erzeugen die bisherigen Atomkraftwerke ihre Energie über Dampfturbinen und das bedeutet, das die Temperaturdifferenz zwischen dem Dampf und dem Kühlwasser < 100 Grad ist. Das bedeutet geringen Wirkungsgrad (Carnot Prozeß). Moderne Konzepte (von 1980) wie der Kugelhaufenreaktor und "molten salt" Reaktoren arbeiten bei etwas 550 Grad. Das hebt den Wirkungsgrad deutlich an. Nageln Sie mich bitte nicht fest, aber ungefähr von 43 % auf über 50 %. Damit geht auch der Kühlwasserbedarf zurück; Trockenkühltürme werden möglich.

      Die Sache mit der Korrosion des Salzwassers stimmt. Andererseits werden bei den "moltend salt" Reaktoren Salze auf 550 Grad erhitzt. Die Werkstoffe existieren.



  27. Rosi
    15. September 2026 07:47

    Im ersten Absatz 'fehlt' wohl auch die Gentechnologie.



  28. Livingstone
    15. September 2026 07:40

    Noch ist die KI dahingehend programmiert, Gutes zu tun. Irgendwann wird irgendjemand draufkommen, sie so zu programmieren, Böses zu tun.

    Spätestens dann wird es unlustig.



    • Rosi
      15. September 2026 07:57

      Ich fürchte, das ist eine Illusion. Haben nicht kürzlich zwei KI Firmen bekannt gegeben, daß die KI der jeweils anderen Firma die er nie gehackt hat, obwohl das nicht beabsichtigt war?
      Was daran stimmt, ist die eine Sache, aber das größte Problem heutzutage denke ist, daß die Leute die Dinge, die sie tun, nicht bis zu Ende durchdenken mit all den Konsequenzen. Und das gilt auch für die KI Programmierer, könnte ich mir vorstellen.



    • Rosi
  29. Rupertus Meldenius
    15. September 2026 07:19

    Die KI, ein Konstrukt mit vielen Funktionen: Großer Bruder, gratis Hauslehrer, gratis Kammerdiener und Hausmeister, Tor zur Welt, Stein der Weisen und Retter der Enterbten. Unterstützt die Faulheit und ersetzt das eigene Denken.
    Zu letzterem bräuchte es jedoch einer NI = Natürliche Intelligenz.
    Alles neu denkt und macht die KI. - gerufene Geister wird man nur sehr schwer bis gar nicht wieder los. Frag nach bei Goethe !



  30. Leo Dorner
    15. September 2026 07:11

    Wieder einmal: auf den Punkt gebracht und daher mit Dank und Anerkennung gelesen. Daß es ein beweglicher Punkt ist, der unberechenbaren Veränderungen unterliegt, ist evident, aber die begründete Fixierung von Orientierungspunkten inmitten eines scheinbaren oder anscheinenden Chaos‘ von Entwicklungen ist ebenso unverzichtbar oder wäre insbesondere für den Vierten Stand unverzichtbar (gewesen). Das Bonmot-Wort von den „spannenden Zeiten“ gebiert neue Ungeheuer.



    • Leo Dorner
      15. September 2026 07:26

      Wenn uns heutige Psychologen praktische Anleitungen liefern, wie der Mensch mittels „transhumanistischer“ Ideen verändert werden soll, begeben sie sich auf das gefährliche Gebiet von Manipulation und Ersatzreligion. –
      Und wenn der Papst auf ein “geschlossenes Konzept“ von und für einen Transhumanismus wartet, der aus katholischer Perspektive untersucht und kritisiert werden könnte, hinkt er der Wissenschaftsgeschichte um mehr als ein Jahrtausend nach. Die Wissenschaften leben von „offenen Konzepten“, auch das geozentrische Weltbild wurde lange Zeit als unhaltbares und sich widersprechendes hypothetisches Konstrukt abgetan oder ignoriert. Mehr noch: als eine unhaltbare Vielheit von Konstrukten und Hypothesen, wie allein schon die Entwicklung vor und nach Kopernikus belegt.



    • pressburger
      15. September 2026 11:25

      Wir bewegen uns nicht, wir sind bereits in der Ersatzreligion angekommen. "Der Glauben na Gott ist tot." Nicht der Gott ist tot, sondern der Glauben an ihn. Der Mensch braucht einen Gott, ist gerade kein Gott zu Hand, genügen Götzen. Klimawandel, DEI, Soziale Geschlechter.
      Das geozentrische Weltbild war das Dogma, bis es als unhaltbar, durch das heliozentrische Weltbild, abgelöst wurde. Die Revolution.



  31. Whippet
    15. September 2026 06:36

    Wenn KI und Atomenergie tatsächlich so vergleichbar sind, fehlt nur noch der Hinweis, dass man mit beiden besser nicht unbeaufsichtigt herumspielen sollte. Ansonsten beunruhigend zu wissen: Beides lässt sich nicht mehr aus der Welt schaffen.
    Bedenken habe ich immer wieder bei der natürlichen Intelligenz - sie hat oft genug bewiesen, dass sie auch ohne künstliche Unterstützung erstaunliche Fehlleistungen zustandebringt.



  32. Petronius von Bille
    15. September 2026 02:20

    Ich kann dieses Gerede vom globalen Frieden nicht mehr hören. Per definitionem handelt es sich dabei um die völlige Abwesenheit von Krieg. Laut einer Untersuchung der Universität Hamburg gab es seit 1945 weltweit 238 Kriege (incl. Bürgerkriege) mit geschätzt 65 Millionen Toten. Aktuelle Kriege sind da noch nicht enthalten. Von globalem Frieden kann man da wohl kaum sprechen.

    Europas Politiker inclusive der einstigen linken und grünen Weltfriedens-Demonstranten haben sich längst in die Reihe der fanatischen Kriegstreiber im Dienste von Black Rock et al eingereiht, sodass ein "Weltfrieden" unter Black-Rock-Kanzler Merz et al so fern ist, wie noch nie. Nicht umsonst stellt der traurige verbleibende Rest der deutschen Industrie langsam auf Kriegswirtschaft um.

    Wenn diese Leute mit der natürlichen Intelligenz nicht zu recht kommen, werden sie das erst recht nicht mit der künstlichen, die im übrigen mittel- oder längerfristig die Existenz eines Großteils der Menschheit überflüssig macht.



    • Orakel
      15. September 2026 07:29

      Dazu eine interessante Betrachtung auf "Unser Mitteleuropa" heute:

      https://www.unser-mitteleuropa.com/205842

      Ryan Perkins: Die Vasallisierung Europas & Pax Americana im Zwielicht der Dämmerung

      Der Autor und Analyst, Ryan Perkins, legt dar, dass Europas Kapitulation vor US-Finanzinteressen Teil konsequenter US-Politik ist. Der Unterschied besteht dieses Mal nur darin, dass die Plünderung von Verzweiflung, doch nicht von geostrategischen Überlegungen, getrieben ist.

      Ryan Perkins: „Imperien, die ihre Vasallen verschlingen, verzehren sich selbst!“

      Der Artikel von Ryan Perkins, wie Europa zum Vasallen des Hegemons verkam, in deutscher Übersetzung



    • pressburger
      15. September 2026 11:31

      Nicht die Schuld den USA geben. West Europa hat gerade darum gebettelt seine Eigenständigkeit aufzugeben, zum Vasallen zu werden. Die Lehre des WK1, der darauf folgende Abstieg, war nicht genug, noch ein Krieg musste her. Nach WK2, war der Untergang West Europas besiegelt. Das kurze aufbäumen, von West und Ost, angefüttert, ist in sich zusammengebrochen. Europa West, die EU, ist von der globalen Bühne verschwunden, nicht existent.



  33. schmecks
    15. September 2026 01:04

    Ob Arzt, Maschine, Pflegekraft mir Schmerz schafft oder lindert, bleibe ich behindert.
    Ersetzen Regeln Risiken und Chancen, bleiben Tod und Grauen.



    • Specht
      15. September 2026 04:09

      Wir sitzen in der Hochschaubahn und da ist man nur Passagier, wie bei Corona. Übrigens Merkel war kurz vor Ausbruch in Wuhan, Anfang September 2019 kurz vor Ausbruch von Corona.






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