Sofort sind von den Mainstreammedien dumpfe Drahtzieher als "Schuldige" am Nein der Isländer zu einer weiteren EU-Annäherung geortet worden. Fischereibarone ebenso wie kleine Fischer, deren Horizont genau bis zum Bug des eigenen Schiffes reiche, stehen jetzt als die Übeltäter da, ebenso wie falsch agierende Politiker des Inselstaates. Nur eine Schuldige gibt es nicht und darf es nicht geben: Das ist die Europäischen Union, insbesondere das Verhalten ihrer Kommission und ihres Gerichtshofs.
Dabei kann es keinen Zweifel geben: Die EU bot im letzten Vierteljahrhundert alles andere als ein attraktives Bild, als ein Rahmen, in dem andere und durchaus zu Recht selbstbewusste Völker ein weiterer Puzzleteil sein möchten. Im 21. Jahrhundert wollten ihr nur noch solche Staaten beitreten, die nach vierzig Jahren Kommunismus wirtschaftlich, politisch, kulturell, gesellschaftlich vollkommen kaputt waren, die dringend auf – vor allem, aber nicht nur finanzielle – Unterstützung angewiesen waren, die Rückendeckung gegen die anhaltende russische Bedrohung gesucht haben, die noch an eine inzwischen längst untergegangene europäische Kultur der Zusammenarbeit zwischen freien und gleichen Nationen geglaubt haben.
Während in Mittel- und Osteuropa die Bedrohung aus Russland noch immer – und besonders in den letzten Jahren wieder verstärkt – als sehr gefährlich empfunden wird, ist die Verunsicherung durch die oft wirren Sprüche des Donald Trump auf der anderen Seite lange nicht so groß, dass die Isländer deswegen zum Schutz unter die Rockschöße der EU flüchten wollten. Immer noch sieht eine Mehrheit der Inselbewohner in den politischen und militärischen Beziehungen zu den USA und in der Nato eine bessere Zukunftssicherung als in der EU, die von gemeinsamer Verteidigung meist nur redet. Außerdem wissen die Isländer: Es wird ja wieder eine Zeit nach Trump geben.
Hingegen war die EU nicht imstande, irgendetwas zur Ermöglichung ihrer eigenen Öl- und Gasversorgung durch die Straße von Hormus zu unternehmen; sie hat nur auf die Amerikaner gehofft – obwohl die weitgehend eigene Ölbezugsquellen haben. Wie soll sie da imstande sein, etwa die Fischereirechte rund um Island militärisch abzusichern? Brüssel könnte in den Augen der isländischen Mehrheit nur eines: den Insel-Bewohnern bürokratisch mitteilen, wie viel Kabeljaue und Heringe sie künftig noch selber fangen dürfen.
Ebensowenig ist die EU alleine imstande, der um ihr Überleben kämpfenden Ukraine so weit beizustehen, dass diese auch ohne die durch Trump fraglich gewordene US-Hilfe sicher überleben kann. Also ist das von vielen Medien ins Spiel gebrachte Sicherheitsargument auch bei den Isländern zu Recht nicht angekommen.
Gewiss: Für Industriestaaten ist die Freiheit des EU-Binnenmarktes noch immer enorm wichtig. Gewiss bringt auch der Euro etliche Vorteile. Aber sonst ist die heutige EU alles andere als anziehend.
Noch immer hat das Bedeutung, was viele EU-Bürger, aber noch mehr Außenstehende als richtig erkannt haben. Das hat sich insbesondere in den Aussagen des amerikanischen Vizepräsidenten im Vorjahr bei der Münchner Sicherheitskonferenz fokussiert. Das ist die Sorge wegen der voranschreitenden Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die Union und die europäischen Gerichte. J.D. Vance hat damals eine ganze Reihe von woken Beschränkungen für Christen durch eine links und woke gewordene EU aufgezählt, dazu kommt der für viele unverständliche Kampf der EU gegen die Meinungsfreiheit in Sozialen Netzen. Dazu kommt die irre Behauptung, gegen Desinformation zu kämpfen – so als ob Staaten oder die Union wie der liebe Gott über die Wahrheit, über die einzige richtige Information verfügen würden.
Genauso abschreckend sind auch der Europa wirtschaftlich lähmende Green Deal ebenso wie die manische Überregulierung in der hyperaktiven EU, die immer mehr Unternehmen zur Verzweiflung bringt. Von der Verpackungsverordnung über die Lieferkettengesetze und LGBTQ-freundliche Urteile bis zur weitgehenden Einschränkung, ein Bankkonto im Ausland haben zu dürfen, ist da ein katastrophales Image eines sich in alles und jedes einmischenden Molochs entstanden. Daran ändert die Tatsache nichts mehr, dass manches inzwischen wieder ein wenig zurückgenommen worden ist.
Auch das Vorgehen gegen Ungarn ist weltweit als schlimmes Signal angekommen: einem Land die ihm zustehenden Milliarden vorzuenthalten, bis es die richtige Partei wählt, ist ein Frontalangriff auf Demokratie und nationale Identität. Noch dazu, wenn dies aus läppischen Gründen geschehen ist, etwa wegen des Verbots von Trans- und schwuler Werbung bei Jugendlichen, etwa wegen Entfernung von aus kommunistischer Zeit stammenden Richtern durch Einführung einer Altersgrenze (wie sie ganz ähnlich unbeanstandet andere Länder gemacht haben).
Ebenso war und ist der Umgang Europas mit Österreich ein abschreckendes Beispiel, selbst wenn es außerhalb Österreichs nur wenig bekannt ist. Da ist und bleibt zum einen der Zwang, viele Tausende deutsche Studenten, die zu schlechte Noten hatten, um daheim einen Studienplatz zu bekommen, hier zu den gleichen Gratisbedingungen wie die Söhne und Töchter österreichischer Steuerzahler studieren zu lassen, eine ungeheure Provokation. Und keineswegs aus dem österreichischen Gedächtnis geschwunden sind auch die von den damals noch sehr mächtigen europäischen Sozialisten und französischen Gaullisten inszenierten antiösterreichischen Sanktionen des Jahres 2000, nur weil in Österreich eine "falsche" Koalition an die Macht gekommen ist.
Und beim größten Problem der Europäer, wenn auch nicht der Isländer, ist trotz aller Bemühungen die bisherige Bilanz der EU erschreckend mager: bei der Abwehr der illegalen Migration und Abschiebung der illegal Eingereisten.
Nimmt man all das zusammen, so ist die EU heute eindeutig viel weniger attraktiv, als sie es im 20. Jahrhundert gewesen ist – auch wenn ein komplett funktionierender Binnenmarkt und eine gemeinsame europäische Verteidigung dringender denn je wären. Auf die müssen wir freilich noch lange warten.








Im Gegensatz zu Dr. Unterberger denke ich schon, dass die Isländer gerade wegen ihrer Fischereigründe mit Nein gestimmt haben.
Den Isländern werden wohl noch die Fischereikriege mit Großbritannien zwischen 1958 und 1976 in den Knochen stecken.
Also NATO-Gründungsstaat (ohne eigene Armee) ist nur eine Küstenwache vorhanden, die Kabeljaufanggründe zu schützen.
Mich stört nur die Tatsache, dass neben Island auch Liechtenstein und die Schweiz zwar jede Menge Rosinen aus dem EU-Kuchen picken dürfen, aber sich gleichzeitig von Brüssel nichts sagen lassen wollen. (Das nennt man Europäischen Warteraum, EWR).
Für mich grenzt der jahrzehntelange Aufenthalt dieser Länder im EWR schon an Schmarotzertum. Entweder ganz in den Klub oder ganz draußen bleiben.
In dieser Hinsicht sollten die Kommission und die 26 Mitgliedstaaten endlich Klartext reden.
Ohne Grund versucht die EU nicht mit allen Mitteln die Schweiz in ihr Korsett zu zwängen. Der Grund ist wie gehabt eine Frischluftzufuhr, dann gibt es wieder fette Kredite. Die Schmarotzer sehe ich bei den Kriegsgeilen, denen trotz Abzocke ihrer Insassen das Geld ausgeht.
@ Alexander Huss
Staaten die sich ernst nehmen haben Interesse, sich und ihre Bevölkerung zu schützen und das Bestmögliche vertraglich auch zu sichern.
Nur weil Politiker unfähig oder unterwürfig waren/sind, das Beste für Österreich und deren Bevölkerung zu verhandeln, sollte man das den Anderen / Besseren nicht vorwerfen. Neid und Missgunst sind sehr schlechte Ratgeber!
Der 1. Kommentar zum heutigen A.U.-Thema kam von @Livingstone mit einer hochinteressanten Frage:
"Wer würde aus heutiger Sicht in diesem Forum gegen einen Beitritt Österreichs zur EU stimmen? Wer dafür?"
Das sicher für viele doch überraschende, für manche sogar verstörende Ergebnis: 61 NEIN, 4 JA! Herrlich!
Werter @Livingstone, das war eine blendende Idee! ;-)
OT
Sehr lesenswerter Beitrag von Werner Reichel über die fortschreitende Islamisierung der USA und die großen Gemeinsamkeiten zwischen Linken und Muslimen.
https://exxpress.at/meinung/die-islamisierung-der-usa-demokraten-als-tueroeffner/
Alles schlechte aus den USA landet eher früher, als später, bei uns.
Warum so weit schweifen. Die Linken und die Islamisten, Verbündete, auch in Österreich, in der EU.
OT
In einem Beitrag auf achgut.com wird analysiert, wie perfide gearbeitet wird, um die Gehirne der Leute zu waschen:
Zur Gamescom, der weltweit größten Messe für Computer- und Videospiele, in Köln kamen 368.000 Interessierte. Das zeigt das große Interesse an diesen Spielen.
Zitat aus dem Text des Artikels: „Der Bund stellt allein für 2026 125 Millionen Euro für die Games-Entwicklung bereit – größtes Budget seit je und eh. Die Voraussetzung ist unter anderem ein Kulturtest.“
https://www.achgut.com/artikel/gameover_fuer_Hatespeech
@ Postdirektor ****
Brot und Spiele, war immer schon so und wird es auch bleiben.
Mein Kommentar jetzt fällt sicher unter: "Thema verfehlt", aber das muss ich unbedingt hier anbringen:
Da geht's um Stefan Zöchling, der sich ja jetzt irgendwie als Politstar aufführt aber ein Husser der ungutesten Art ist, er bezeichnet Kickl als... Am besten bitte selbst hineinhören, zumindest bis dorthin wo das Interview mit dem Hetzer Zöchling kommt: https://www.youtube.com/watch?v=obxG-ka6LyM
Zöchling, mit graut vor dir.
Man muss weder die Identitären noch die FPÖ mögen, aber beide sind weder verboten noch sonst irgendwie als gefährlich eingestuft - natürlich mit Ausnahme vom DÖW, etc.
@ Ingrid Bittner ***
Zu 100% ihrer Meinung. Dieser Zöchling, ein Reißwolf im Jungschafspelz. Ein typischer ÖVP'ler, gleich der CDU/CSU, hinterlistig, falsch, die gleiche Packelrass.
Danke, Ingrid Bittner! Zöchling gibt den überparteilichen Wirtschaftsweisen so überzeugend, dass man beinah vergisst zu fragen: wer schreibt diesem selbst ernannten Hohepriester der Vernunft eigentlich die politische Speisekarte? Wessen Interessen vertritt er, auf wessen Payroll steht er? Er gibt an, von ihm selbst finanziert zu werden.
Wenn die Identitären sich aufführen würden wie die gewalttätige Antifa, man hätte mit ihnen "Kurzen Prozess" gemacht.
@ Specht ***
Linke Gewalt: Antifa prügelt Aktivisten mit Schlagstöcken krankenhausreif
https://exxpress.at/news/linke-gewalt-antifa-pruegelt-aktivisten-mit-schlagstoecken-krankenhausreif/
Sie wollen ja nur "ihre Demokratie" retten!
Das Harakiri der CDU läuft...
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/cdu-aus-angst-vor-tod-selbstmord/
Anfänglich war eine EU als „Union gleichwertiger Staaten“ angedacht. Dann aber kam über die Einen der höchsten Gründer-Gemüter der „globale Gedanke“ einer „Biblischen Völkerwanderung“, und über die Anderen kam eine „Klimakatastrophe“- und da beide zugleich kamen, war bald nicht mehr zu erkennen, welche Massen aus welchem Trojanischen Pferd gestiegen waren.
Wäre auch gleichgültig gewesen, denn das dritte Pferd - der für alles offenen Menschenrechte - , hatte die Zügel bereits angezogen, um unaufhaltsam davon zustürmen. Ein dreifaches Harakiri, das der härteste Samurai nicht überlebt...
Ich selbst war erst vor wenigen Wochen in Island auf Urlaub. Ein wunderschönes Land mit faszinierenden Naturphänomenen.
Dort ist mir bereits aufgefallen, dass zwar leider immer wieder sog. „Regenbogenfahnen“ zur Schau gestellt werden (vor allem bei Regierungsgebäuden), dass man aber eine Fahne fast an jedem größeren Gebäude und nahezu bei jedem alleinstehenden Hof sehen kann: Die Nationalfahne Islands! In Reykjavik bei einem einzelnen Gebäude gleich ganze fünf Mal in Richtung Straße.
Es hätte mich also sehr gewundert, wenn diese Abstimmung anders ausgefallen wäre. Denn dort ist es bei allem leider langsam ebenfalls aufkommenden Wokismus noch lange nicht gelungen, ihnen ihren Nationalstolz auszutreiben.
Was hätten sie auch von der EU gehabt? Sie wären Nettozahler und könnten genau so wie jeder kleinere Mitgliedsstaat mitbestimmen: faktisch Null! Stattdessen immer wahnsinniger werdende und wuchernde Bürokratie…
Ein sehr kluges „Danke, NEIN!“ der Isländer!
@D.E.O.
Ich war vor vielen Jahren auch in Island. Faszinierend! Der Flug mit Kleinflugzeug vom Myvattn-See mit seinen kleinen Kratern mitten im See über den grossen Gletscher im Südwesten war sensationell! Beeindruckt hat es mich auch, dass man mit einem Fuss auf der eurasischen und mit dem anderen Fuss auf der nordamerikanischen Platte stehen kann! Dieses Eiland ist voller Naturwunder!
Aber auch die Literatur kommt nicht zu kurz! Erst einmal die Götter- und Heldenlieder-Sammlung, die Ältere und die Jüngere Edda, aber auch Jon Sveinsson oder der Krimiautor, dessen Name mir gerade nicht einfällt!
Ich hatte so sehr gehofft, dass die Isländer mit NEIN stimmen und kann sie nur beglückwünschen!
@D.E.O.
Ja, sehr erfreulich das Abstimmungsergebnis!
Aber man müsste glauben, dass ein noch höherer Prozentsatz von Wahlberechtigten in Island gegen den Beitritt gewesen sein müsste.
Anscheinend fallen auch dort viele Leute auf Versprechungen, die ihnen gemacht werden, herein.
Ja, @Postdirektor, das hat mich auch gewundert! Macht sich auch in Island die gesteuerte Berichterstattung so breit? Die Isländer müssten doch längst alle mitgekriegt haben, wie dieser Korruptionsstadel in Brüssel agiert! Sie wären doch nur GESCHRÖPFT worden; Vorteile NULL!
OT, aber vielleicht ein anschauliches wenn auch etwas verwirrendes Beispiel, der KI Monstercomputer um rund 400 Mio Euro, des derzeit maroden französischen Werkes - man unterstützt ja gerne die Hilfsbedürftigen, auch wenn man gar nicht gefragt wird, - selbiger Computer, der Putin in Finnland 'vor die Nase gesetzt werden soll'?
Deja vue - wie die gemeinsamen Manöver der USA und Ukraine an der Grenze zu R, die letztendlich zum Ausbruch des Krieges führten?
Schon komisch, dass die Isländer nicht Teil eines orientalisch - afrikanisch - islamischen Mischgebildes werden wollen.
@Arbeiter: Die Isländer sind noch mit Vernunft ausgestattet, welche unseren Landsleuten leider häufig fehlt.
Österreich im Wandel. Vernünftige werden immer mehr, jetzt bereits etwa 40 Prozent im Lande.
Zum EU-Thema: Den meisten österreichischen Politikern fehlt ausgeprägtes Selbstbewusstsein, welches, wenn vorhanden, auch international erfolgreich eingesetzt werden könnte. Untertänigkeit ist in der heimischen Erziehung fest verankert, - das ist der EU bekannt - im Gegensatz zur islamischen "Besatzung". Der menschlich hervorragende Alois Mock hat aus Freude, dass die EU uns aufnehmen möchte, alle Trümpfe über Bord geworfen. Ein Beispiel, der Transit Vertrag mit der EU. Dieser wurde auf 10 Jahre, nach dem EU-Beitritt begrenzt. Seither herrschen "andere" über unsere Transitstraßen, siehe Brenner, im Gegensatz zur Schweiz. Gesundes patriotisches Verhalten wurde den Österreicher*Innen (:- politisch und medial erfolgreich "aberzogen". Zum Thema EU, patriotisch und dessen Ersatz(religion), ein exzellenter Beitrag von Prof. Ralph Schöllhammer.
https://www.youtube.com/live/tz9OeMBggMY?is=rrITxMMUhYpxFb1P
Die Isländer sind klüger als wir Österreicher damals. Uns hat man 1994 mit einer Propagandawalze in die EU getrieben und erzählt, wir würden bei allen wichtigen Entscheidungen mitreden. Heute wissen wir: Brüssel entscheidet, wir zahlen und dürfen anschließend applaudieren. Island hat hingeschaut, Österreich hat geglaubt. Der Unterschied kann nicht größer sein.
Ich habe einmal geglaubt, was man uns vorlog. Bei einer Abstimmung wäre meine Stimme sofort und ohne Zögern für den ÖXIT.
Ganz meine Meinung!
Es existiert ja noch der EWR als Europäische Wirtschaftsraum als Institution, der die EU-Mitgliedsstaaten und zu dieser gehört neben Norwegen und Liechtenstein auch weiterhin Island an.
Das reicht für uneingeschränkten Freihandel und bewahrt politische Autonomie.
Interessant, wie dieser anhaltende Betrug, die permanente Lüge, so wenige Wähler beeindruckt. Nach dem Motto, "Nichts gewesen, weiter gehen." Ungarn hat es probiert, innerhalb der EU selbständig zu politisieren. Leyen Doktrin, lernte den Ungarn mores.
Es fällt auf, die, die uns unsere Nahrung beschaffen - Bauern, Fischer ... - sind für die Medienhanseln 'die Bösen'.
Wahrscheinlich denken die auch, das Essen liefert der Supermarkt.
So, wie die Grünen denken, der Strom kommt aus der Steckdose.
Eine vereinfachte Sicht auf die Welt.
Journalist*Innen halt. Beliebtheit 29%, an achter Stelle, aber von Unten (:-
Berufsranking: Angesehenste Berufe 2025| Statista https://share.google/HkXgO7kTARU1NY15u
Dankeschön für den interessanten Link.
Gute Journalisten, das hat schon was, aber wieviele gibt es davon überhaupt noch in den Staatsmedien und Konsorten???
Bei der Rückführung des EU-Projekts wäre zuerst der Regulierungswahn der aktuellen EU zu deregulieren. Dieser geht auf einen „wissenschaftlichen“ Gerechtigkeitswahn zurück, der gewisse „messianische“ Züge aufweist: Feministische „Befreiung“ und Befreiung aller bisherigen und aller noch konstruierbaren Minderheiten und „Sozialpraktiken“.
Ebenso kann sich die Befreiung zur „Klimaneutralität“ auf ein Wissenschaftskartell berufen, das die EU geschlossen bekämpfen müßte, will sie nochmals als ein Projekt von und unter Freien vorankommen. Eine sich selbst strangulierende EU interessiert allenfalls das „neue“ Rußland.
Das Projekt einer gemeinsamen Verteidigung wurde gänzlich verschlafen und vertan, wie sich bereits an der Gleichgültigkeit Europas gegen die Invasionen Russlands seit 2008 zeigte.
Eine schlafende Gleichgültigkeit, an der sich auch Obama (in grellem Unterschied zu Bush jr.) beteiligte, um vom Putinfreund Schröder zu schweigen, der seinen Moskauer Freund als einen „lupenreinen Demokraten“ lobte.
Mit dem Abgang des Eigenbrötlers in Paris (de Gaulle) schienen die Aussichten auf eine erneuerte NATO durchaus günstig zu stehen. Aber kein EU-Politiker und keine EU-Partei wartete mit Ideen auf, um dieses Problem zu lösen. Das jetzige Verteidigungschaos der EU ist nicht minder gefährlich als ihr Überregulierungschaos. Wer eine kontrapunktive FRONTEX in die Welt setzt und glaubt, damit die „Außengrenzen“ der EU „besser schützen“ zu können, ist entweder bei Merkel oder bei Putins Fünften Kolonnen in die Schule gegangen.
Die Begriffe "Wissenschaftlicher Gerechtigkeitswahn" und "wissenschaftlicher Klimawahn" gefallen mir gut.
Es ist leider immer dasselbe Problem. Eine Union, die als Wirtschaftsunion alle ihre Ziele erreicht hat will jetzt auch auf der moralischen Seite punkten. Dazu ist sie aber nicht fähig, auf Grund ihrer Struktur, ihrer Führungspersönlichkeiten und auch, weil diese Ziele von der Bevölkerung nur teilweise unterstützt werden. Und gefragt wurde ja niemand in Europa, ob er den Green Deal oder die Migration will.
Die EU könnte sich ein Beispiel, an der Sowjetunion nehmen, wie man von sich aus, von innen, aus Überzeugung, aus Einsicht, aus der ideologischen Kruste herausbricht, nehmen. Nämlich gar nicht.
Eine Diktatur kann nur auseinanderbrechen, in dem, das sie zusammenbricht, Davon ist die EU noch weit entfernt.
Anders, als in der UdSSR, in der die Massen der Werktätigen über kein Vermögen verfügt haben, ist die Mehrzahl der EU Untertanen, aus der Sicht der Marxisten, reich. So reich, dass die EU noch einige Jahrzehnte von dieser Substanz wird zehren können.
Rezept - Enteignung. Auch hier, die UdSSR als Beispiel
Danke, wieder ausgezeichnet.
Den Euro sehe ich allerdings nicht so positiv, der Verlust des Wertes ist aufgrund der Herumschiebereien zum Schuldenreduzierten von einigen Staaten gewaltig gesunken.
Die EU war ursprünglich als Union von gleichwertigen Staaten gedacht. Wenn sich jetzt primär marode Mitglieder auf Kosten anderer sanieren wollen, machen wirklich nur mehr die 'Dümmsten' da mit als unfreiwillige Steuergeldgeber.
Und militärische Unterstützung war nie das Thema, Klarerweise, in einer Wirtschafts- und Friedensunion.
Die Idee, die Ukraine in die EU aufzunehmen, bevor die sich saniert hat, könnte absurder nicht sein.
Man braucht eigentlich nur einen Blick auf die Landkarte werfen, auf die Größenverhältnisse von EU und Ukraine.
Sehe ich exakt genau so. Vielen Dank an Dr.Unterberger.
@Rosi
So denke auch ich!*****************!
Der EURO ist ein Fluch! Wir sind bestens gefahren mit der Bindung an die harte Währung Deutsche Mark!
Sehr treffend.
Nur: Die Ukraine hätte aber ohne die "Hilfe" der USA im Jahre 2014 weit bessere Überlebenschancen gehabt.
@Konrad Loräntz
Davon bin ich auch überzeugt! Man unterschlägt uns nämlich systematisch die Vorgänge in der Ukraine, als die USA plötzlich ihre "Interessen"---natürlich völlig selbstlos!---dort wahr machen wollten: Man plante und finanzierte den MAIDAN-PUTSCH! Victoria NULAND (geb. Nudelman) war sehr angetan, als dann der "richtige" Kandidat" inthronisiert wurde:
"Jaz" (Jazenjuk) ist "unser" Mann."
So kam es auch. Arsenij JAZENJUK, der in freien Wahlen niemals gewonnen hätte, gelangte an die Spitze der Ukraine und damit restlos in die Hände der USA
Perfekte weiße Elefantenherde von Dr Unterberger. Gibt es eigentlich noch einen Vorteil der für die EU spricht:Die letzten 10 Jahre wurde argumentiert: Stimmt alles vom Monstere EU, aber wir haben keine kriege! Auch diese Zeit ist vorbei,derzeit der größte Kriegstereiber der Welt!Wie uist es möglich, dass die EU 5 Jahr Krieg zulässt und die Devise ausgibt: Sollen üämpfen bis zum letzten Ukrainer -Zynismus pur -wir finanzieren alles!
Bin auf die Zukunft gespannt: Binnneugierig ob die hunderttaudsenden Arbeitslosen in Deutschland - zustane gekommen durch irrationale Energie / klimapolitik den Wideraufnbau der ukraine mit ihrem Arbeitslosebnkrieg finanzieren!
Was sind die Werte der EU ? Die EU hat sich selbst, hochtrabend, als Friedensunion bezeichnet. Die EU war vom Beginn an des Ukraine Konflikts ein Feind des Friedens, eine Kriegspartei. Die hätte gemäss ihrer Satzung vermitteln sollen, ausgleichend wirken sollen, Gespräche, eine diplomatische Lösung anstreben. Die EU hat sich vor den Karren des US Kapitals spannen lassen, den Wahn verfallen, Russland zuerst zerstören, um es ausrauben zu können.
@pressburger
Seit Chodorkowski auf Jelzin angesetzt wurde, war es aus mit der EU-Friedensunion.
Die Zielvorgabe ist bis heute gültig. Bis zum Endsieg.
Die Isländer nutzen die Gnade der Distanz, zu dem von der EU aufgeführten Veitstanz, wollen dem Weg in den Abgrund, in die die EU, West Europa führt, nicht folgen.
Die Bürger in den "Neuen Bundesländern", in Mitteldeutschland, ähnlich den Isländern. Isländer - geographische Distanz zu EU, Ostdeutsche - politische, ideologische Distanz zu EU.
Die Menschen, in der ehemaligen DDR aufgewachsen, haben es gelernt Politiker, Politik, kritisch aus der Distanz zu betrachten, abwägen, zwischen den Zeilen lesen. Sind gegen Rattenfänger Klänge, wie sie die Linken absondern, immun.
Anders, die dem Amerikanismus ausgelieferten, wohlstandsverwahrlosten "Bundesbürger". Diese Menschen, nicht fähig kritisch denken, folgen der EU, folgen der Regierung, in Deutschland, in Österreich.
Sie werden ihrer Regierung in die demographische, in die wirtschaftliche, in die zivilisatorische Katastrophe, folgen.
Sie werden auch der EU, ihrer Regierung, in den Krieg folgen.
Die EU, Feind des Friedens.
Dazu passt diese neue Version von Farm der Tiere
https://www.facebook.com/reel/1629279941472517
......die Version von der Verhausschweinung des Menschen.
Super Link.
Ich erlaube mir, meinen Kommentar von gestern zum heutigen A.U.-Thema zu wiederholen:
Sooo schön hatte man es sich in Brüssel vorgestellt---und jetzt DAS: Die ISLÄNDER haben sich für die Souveränität ihres Landes entschieden! Eine sehr kluge Entscheidung!
Die USCHI ist noch auf Tauchstation; das Platzen ihres Traumes ist für sie eine klatschende Ohrfeige.
ISLAND, ein kleines, aber reiches Land, hätte zum neuen Goldesel werden sollen, mit dessen Hilfe man Hungerleiderländer wie etwa die Ukraine und noch einige solcher Kandidaten aufpäppeln hätte wollen.
Die ISLÄNDER haben den Braten gerochen!
Diese Wahrheit ist nämlich heute in der ZIB1 herausgerutscht. Damit ist bewiesen, daß die EU aus dem letzten Loch pfeift und ISLAND hätte mit dem Geld seiner Bürger herhalten müssen, um die Verschwendung in Brüssel fortsetzen zu können.
Gut gemacht, liebe kluge Isländer, daß ihr nicht in die Falle getappt seid! Ihr könnt über euren Reichtum weiterhin selber verfügen!
Natürlich will die Mehrheit keine Kriegstreiber EU, keine Gender- und Wokeness-EU, keine Islamismus EU, keine Selbstzerstörungs-EU, keine Deindustrialisierungs-EU, keine Meinungsterror-EU, keine Verschwendungs-EU, usw.
Es ist tatsächlich so, dass eine EWG genügt, der Rest ist sofort zu kübeln. Das führt zum EU-Austrittsgedanken, den die 'Schlafschafe' denken werden, wenn es zu spät sein wird für alle.
Nun wer befördert diesen EU-Wahnsinn ? Eine vom Volk abgekoppelte Kommission, ein inferiorer EU-Rat der Systemparteien, die Gerichtshöfe, und, nicht zuletzt die Systemmedien.
Es gibt da keine Träume mehr, der Eisberg, der Niagara Wasserfall, auf den das EU-Schiff gegen den Willen der Bevölkerungen zusteuert, ist da und der Aufprall, bzw. der Untergang hart (und für viele tödlich).
Es genügen die NGOs, ein paar 'Privilegierte' (meist die größten und unfähigsten Deppen), die dieses EU-Schiff 'auf Kurs bringen und auf Kurs halten', alles auf unsere Kosten, eigene Existenzerstörung inkl.
Das einzige, was (bisher) gut funktioniert, sind Gehirnwäsche und Köderung der Leute um gewählt zu werden.
@ Postdirektor
… und die Unterdrückung der Vernunft und ihrer Parteien.
Lange hat's gedauert, Dr. Unterberger erkennt langsam aber sicher, welchem Unikum er seine Zustimmung gegeben hat. Menschen mit ausgeprägtem Instink/Bauchgefühl, spürten schon am 12. Juni 1994 Signale, die viele Intellektuelle und Experten nicht (mehr) besitzen, bzw. diese als "unwissenschaftlich" und wertlos betrachten! Die Instink gesteuerten habe recht behalten.
Sie vergessen offensichtlich, was die EU Österreich gebracht hat. Trotz Ihres fragwürdigen Bauchgegühls.
GT
Was ?
@ GT
Sie sind offenbar im Besitz ihrer eigenen, somit einer selbst gezimmerten Statistik.
Österreich kurz vor der Zahlungsunfähigkeit, 240 Milliarden Schulden, ohne der ausgelagerten und Länder. BIP 0,? variabel, Tendenz weiter negativ. Gold teilweise an die EU abgeliefert, usw......
Im Gegensatz zu Staaten, die nicht diesem Teufelsverein angehören : Schweiz, Norwegen, Island, Lichtenstein, ach so, die sind kurz vor dem Verhungern!?
@ GT
Dem Volk definitiv nichts Positives.
@GT:
Ja. das frage ich mich auch immer wieder, was uns die Entmündigung durch "die EU" (wer auch immer das sein will) gebracht hat. Nicht einmal den mit Pomp und Trara angekündigten "Ederer - Tausender" der, da damals noch in echtem Geld denominiert, recht gut klang, aber der heute im Spielgeld -Zeitalter bloß ca. 75 Euro wert wäre und gerade für ein ordentliches Essen in einem ordentlichen Restaurant reichen würde, nicht einmal den habe ich jemals zu Gesicht bekommen. Gratulation an alle, die immer noch an die "Vorteile" des Völkerkerkers 2.0 glauben (oder - vergeblich -) warten..
@elokrat1
Die Regierung ignoriert die Tatsache, Österreich hat die höchste Bonität, das Triple AAA, bei den grossen Rating Agenturen, verloren.
Bedeutet, für die Schulden zahlt Österreich höhere Zinsen, als z.B. Deutschland, das aus unverständlichen Gründen noch das Triple AAA nicht verloren hat.
Die Ederer-Tausender hat alle die Ederer eingesackt.
Da hat der Össi 1994 etwas falsch verstanden.
Sorry, ein Fehler, es sind über 420 Milliarden Schulden. Ich bin aber nicht glücklich, da ich einer der betroffenen bin.
https://staatsschulden.at/
@ Gandalf
Bezug zum Sobieski Denkmal. Seit 2018 die Wiener Stadträtin Kaup-Hasler für Kultur und Wissenschaft.
Jahrgang 1968, geboren in Dresden.
Ein jüdischer Kunstmaler darf auch den schrägen Lueger 'bemalen'.
@pressburger
Der noch zugestandene Triple AAA für die BRD ist Motivation, noch mehr Schulden zu machen, ergibt mehr
Zinseslast, den Exportweltmeister in eine totale Abhängigkeit zu treiben.
Schließe mich Hr. Zyni und Gerald an. Die Putin-Freunde schlafen noch, ihr Geheul wird bald erschallen.
@ Leo Dorner
Im Gegensatz zu ihren philosophisch langatmigen inhaltsschwachen Ergüssen, beinhalten Kommentare von @Hr. Zyni und @Gerald sinnvolle Informationen mit Substanz. Der Hass gegen Russland trieft bei ihnen aus allen Poren.
PS: in den Kommentaren @Hr. Zyni und @Gerald ging es nicht um Russland!
Peinlich.
@elokrat1 und @pressburger - alles gesagt, danke! ;-)
@Orakel
Herr L.D. ist entgangen, in der Politik gibt es keine Freunde. Putin braucht keine Freunde. Putin hat Interessen. Keine Freunde.
@ pressburger ***
Korrekt! Der große Unterschied ist, Österreich befördert fremde Interessen. Wird sind aber moralische Weltmeister (:-
@elokrat1
Österreicher sind in verschiedenen Disziplinen Weltmaster. Eine davon, ist der Selbstbetrug, kombiniert mit der Selbstleugnung.
Mich wundert, dass überhaupt soviele Isländer für EU-Beitrittsverhandlungen gestimmt haben. Wobei das gerne unter den Tisch gekehrt wird: Es war eine Abstimmung über die Aufnahme von Verhandlungen, über einen Beitritt hätte dann noch einmal abgestimmt werden sollen.
Die Isländer wollen also nicht einmal über einen Beitritt verhandeln und das auch vollkommen berechtigt. Denn erstens ist Politikern nicht zu trauen (ob es diese 2. Abstimmung gegeben hätte, kann niemand garantieren) und zweitens ist die EU mittlerweile vollkommen unattraktiv.
Wirtschaftlich wegen des Green Deals im Sinkflug, dafür zunehmend arrogant, anmaßend, größenwahnsinnig und autoritär. Die Isländer zeigen außerdem exemplarisch, dass Freihandel (EFTA) genügt. Ein deutlich höheres BIP/Kopf und Wohlstandsniveau zeigt, dass Island keine EU-Mitgliedschaft braucht. Auch die EU gehört wieder zu einer Wirtschaftsgemeinschaft rückabgewickelt, nur wollen das die Politikversager in Brüssel sicher nicht hören.
Die Isländer haben der EU gerade eine Lehre erteilt: Sie haben sich ihre Freiheit bewahrt. Mit knapper Mehrheit lehnten sie den Beitritt ab. Ein erstaunlich unmodernes Ergebnis in einer Zeit, in der Souveränität als rückständige Marotte und nationale Interessen als moralischer Defekt gelten. Die Isländer sind zwar Europäer, aber sie möchten deshalb nicht von Brüsseler Sesselfurzern regiert werden. Sie haben sehr viel Fisch und möchten selbst entscheiden, wer ihn fängt. Auch ihre Wirtschaft und kleinen Märkte wollen sie nicht dem europäischen Umverteilungsapparat opfern. Das eigentlich Bemerkenswerte: Island kann am europäischen Binnenmarkt teilnehmen, ohne sich dessen Kujonierung zu unterwerfen. Man kann also Handel treiben und reisen, ohne gleich die nationale Selbstbestimmung am Eingang abzugeben. Die EU sollte sich nicht zu lange mit den Isländern unterhalten. Sonst bringen die uns noch auf die Idee, dass Freiheit ansteckend sein könnte.
Ad Kujonierung: Wenn isländische Unternehmen in die EU exportieren, dann müssen sie sich natürlich den EU-Regeln unterwerfen. Das ist ja das Argument, das die EU-Befürworter immer wieder bringen. Wenn man nicht bei der EU ist, dann muss man sich für Lieferungen in die EU den EU-Regeln unterwerfen, ohne mitreden zu können. Das kann man nur bei einem Beitritt. Allerdings ist dieses Argument gerade für kleinere Länder sehr fadenscheinig. Denn auch in der EU haben diese kaum etwas mitzureden und das Einstimmigkeitsprinzip wollen die EU-Kommission und die großen Länder ja zunehmend abschaffen.
Tatsächlich ist es so, daß ein Unternehmen welches ein innovatives, hochwertiges Produkt herstellt, dieses auch ohne EU weltweit zu einem guten Preis verkaufen kann. Siehe Apple usw..
Immer, wenn die Vorteile der EU aufgezeigt werden, werden Vorteile der EWG aufgezählt.
"Für Industriestaaten ist die Freiheit des EU-Binnenmarktes noch immer enorm wichtig.".
Keiner braucht die EU, außer die neuen Fürsten.
Die EU hat die Entwicklung der USA und Russlands nachgeäft.
Nicht wissen wollend, USA und Russland sind aus einem Punkt, einem Gebiet, in einen Kontinent vorgestossen, der keine vergleichbaren Strukturen aufwies, wie es in Europa der Fall war.
Die USA und Russland, waren über Jahrhunderte Eroberer, kolonisierten die eroberten Gebiete.
Diese Staatsgebilde, Russland und USA wurden aus eine Zentrale regiert.
West Europa hatte nie eine Zentrale, sondern bestand aus interagierenden Filialen.
West Europa kann aus eine Zentrale nur vernichtet, nie aufgebaut werden. Was gerade geschieht.
Das ist einmal ein Artikel, der die weißen Elefanten alle aufzählt. Ein "Unterberger".
So hat er Zeitungen erfolgreich geführt.
Machen wir folgende Probe:
Wer würde aus heutiger Sicht in diesem Forum gegen einen Beitritt Österreichs zur EU stimmen? Wer dafür?
Daumen nach unten: gegen den Beitritt aus heutiger Sicht.
Daumen nach oben: für den Beitritt aus heutiger Sicht.
Ich wette, das hier bekommt die meisten Daumen nach unten, die es jemals gab. ;-) und ich fange selbst gleich mit einem Daumen nach unten an.
Ich bin um 3 h früh die Achte. :-))
Ach, wenn die Daumenuntengeber 1994 ein bisschen klüger gewesen wären.
Jetzt ist es zu spät. Aus dieser Sache kommen wir nicht mehr heraus.
@Cotopaxi
.....viel zu spät.
@Cotopaxi:
Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa - so haben wir es seinerzeit in der Ministrantenstunde gelernt.
Ja, ich habe auch FÜR die damalige EU gestimmt, nehme aber in Anspruch, belogen worden zu sein. So gut wie keine Versprechungen sind eingehalten worden, - und, dass sich der Binnenmarktvorteil in ein wokes Verordnungs- und Belehrungsmonster drehen würde, war unvorhersehbar. Von der (gewollten) Verseuchung durch Migranten hatte ich, und wahrscheinlich die meisten anderen, keine Ahnung oder Vorstellung.
Daher attestiere ich für mich und viele, dass wir nicht zu blöd, sondern zu gutgläubig waren; ja, und wenn es stimmt, dass Dummheit bestraft wird, so nehme ich reumütig meinen Anteil auf meinen Buckel.
Ich habe damals GEGEN den EU-Beitritt gestimmt.
Wer hat eigentlich die unfähigsten der Unfähigen, die Triottelelite nach Brrüssel geschickt?Wobei da ist keine Besserung in Sicht: Beispiel Schilling -vielleicht haben viele gedacht, das ist doch unsere Wöhrung, was solides, was " hartes".
Ich bin stolz auf mich, dass ich damals erkannt habe, dass wir in etwas hineingelogen werden sollen, und habe deshalb Gott sei Dank dagegen gestimmt.
Die bisher 4 Daumen Geber, in Richtung nach oben sind uns allen sicher bekannt, gell (:-
@ Livingstone
Super Abfrage, vielen Dank ************
Das Ergebnis der Umfrage überrascht nicht. Was bringt die 4 dazu sich zu EU zu bekennen ?
Wie würde das Ergebnis wohl der ORF interpretieren?
@Livingstone
Ich gratuliere Ihnen zu den bis jetzt 61 Daumen nach unten bei Ihrer „Umfrage“! Das hätte ich nicht erwartet! 61 Stimmen GEGEN die EU, hingegen vernachlässigbare vier Stimmen FÜR die EU.
Bei den NEIN-Stimmen sind sicher viele, die damals schon dagegen waren wie auch ich , aber sicher auch jede Menge bitter Enttäuschte!
@Livingstone (18:58)
Abstimmung unter Rechtsradikalen.
Sehr geehrter Livingstone, ich schwimme gegen den Strom und habe deshalb den Daumen nach oben gegeben.
Als Nichtmitglieder wären wir Zwerge im Kontinent-Schrebergarten Europa. Mehr als einmal hörte ich am Brenner oder in Kufstein die Frage: "Führen Sie Waren mit sich, die Sie bei der Ausreise nicht dabei hatten?". Zweitens fasziniert der Gedanke, dass EU-Europäer in jedem Mitgliedsland sich niederlassen und auch dort arbeiten dürfen.
Von Programmen wie Erasmus, Leonardo-da-Vinci und Erasmus+ (für Lehrlinge) rede ich hier nicht.
Ich teile selbstverständlich Dr. Unterbergers Ansicht, dass sich in den letzten 25 Jahren etliches zum Schlechteren gewandelt hat. Aber daran kann man arbeiten und es zum Besseren führen.