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Andreas Unterbergers Tagebuch

Gerhard Zeiler rettet wieder einmal die SPÖ

28. September 2026 00:35 | Autor: Andreas Unterberger
68 Kommentare

Wieder einmal ist das Ungeheuer aus den nebelfreudigen Gewässern des schottischen Loch Ness aufgetaucht. Seit vielen Jahren bringt sich der mittlerweile 71-jährige Gerhard Zeiler abwechselnd mit Christian Kern regelmäßig als neuer SPÖ-Chef ins Gespräch. Ebenso regelmäßig begeistern sich etliche Medien und SPÖ-Pensionisten für den Mann, dessen einstige Beziehung zur Politik und SPÖ im Umstand gipfelte, dass er vor 40 Jahren bisweilen die Aktentasche des glücklosen SPÖ-Bundeskanzlers Fred Sinowatz als Kabinettsmitglied und Pressebetreuer getragen hat (dann aber von Franz Vranitzky rasch abgebaut und als angeblich Unabhängiger in den ORF geschickt worden ist).

Gewiss ist nicht auszuschließen, das Zeiler doch noch Erfolg hat. Der Eindruck, den Andreas Babler macht, ist zu jämmerlich, der Zustand der SPÖ nach Verlust der Arbeiterklasse zu schlecht, als dass man da noch irgendetwas ausschließen kann. Doch ist das nach wie vor extrem unwahrscheinlich. Und noch unwahrscheinlicher ist, dass Zeiler der Heilsbringer der SPÖ sein wird.

Vor allem ist schon unwahrscheinlich, dass Zeiler eine Abstimmung unter den SPÖ-Mitgliedern gewinnen kann, sollte die nicht von Babler gleich vorweg verhindert werden. Denn Zeiler fehlt das Wichtigste, um in den Augen der Genossen Erfolg zu haben: der Stallgeruch. Dass einer, der 40 Jahre durch die Welt der elektronischen Medien in Führungspensionen gezogen ist und dort viele Millionen verdient hat, jetzt plötzlich von den Parteimitgliedern geliebt und gewählt werden sollte, die in diesen Jahren brav Werbezettel verteilt haben, die am 1. Mai mitgetrottet sind, die in Parteigremien herumgesessen sind und die wider alle Gegenwinde für die Partei zu werben versucht haben, wäre eine absolute Sensation. Ebenso wäre das ein Verzicht Bablers.

Noch dazu hat Zeiler seine Bewerbung ausgerechnet über die in der Partei noch nie sehr geliebte Kronenzeitung lanciert. Diese hat seit einiger Zeit eine sehr leicht durchschaubare Kampagne gegen Babler gestartet, weil dieser eine für die Dichand-Zeitung unerwünschte Reform der Medienfinanzierung plant. Zeilers zweites Verkündungs-Medium war das zum Raiffeisenkonzern gehörende "Profil", das zwar fast durchwegs links schreibt, aber unter "links" nicht gerade die SPÖ versteht.

Wenig attraktiv ist wohl auch Zeilers Alter  Dagegen ist ja noch Christian Kern mit seinen 60 Jahren gerade noch jugendlich. Mit 71 wird man vielleicht Bundespräsident, aber nicht mehr Chef einer – zumindest vom Anspruch mehr – großen Partei.

Es sind aber nicht nur Alter, nicht nur die Millionen, die Zeiler verdient hat, nicht nur fehlender Stallgeruch für die Nasen der Sozialdemokraten. Es ist auch der fehlende Österreich-Bezug. Zeiler hat Jahrzehnte im Ausland gearbeitet, dabei durchaus Erfolg gehabt. Aber beides erinnert sofort an Frank Stronach, der auch geglaubt hatte, nach seinen internationalen Erfolgen werde ihm Österreich zu Füßen sinken. Ein teurer Irrtum. 

Noch schwieriger wird ein fünfter Punkt für Zeiler: Er betont ausdrücklich, "für einen wirtschaftsfreundlichen Kurs" zu stehen. Zweifellos: Ganz Österreich und damit auch die zweitgrößte Regierungspartei bräuchten ganz dringend einen solchen Kurs. Der hemmungslose Populismus der SPÖ, der jede vernünftige Maßnahme verhindert, ist unter Babler ja noch schlimmer geworden.

Nur: Auf die Fragen, worin genau die Wirtschaftsfreundlichkeit bestehen soll, findet sich freilich kein einzige relevante Aussage. 

Das Schlagwort: "weniger Regulierung" ist nur noch langweilig, solange man nicht konkret sagt, welche Regulierungen weg sollen: 

  • Die  ökologisch begründeten? 
  • Die von den Feministinnen durchgesetzten? 
  • Die von den Gewerkschaften durchgesetzten "sozialen"? 

Das Schlagwort "mehr alternative Energien" ist ebenfalls nur noch langweilig, solange man nicht sagt, 

  • wie das finanziert werden soll, 
  • wie man die vielen Österreicher überzeugt, die nicht in einem summenden Wald von Windmühlen leben wollen.

Das Schlagwort "weniger Förderungen" ist nur noch langweilig, wenn man nicht sagt, wem man die Förderungen wegnehmen will:

  • Den Pendlern? 
  • Den Häuslbauern? 
  • Den Bundesbahnen?  
  • Den NGOs?
  • Der Kultur?
  • Den Medien?
  • Dem Film?
  • Den Schulbüchern?
  • Den Parteien?
  • Den alterntiven Energien?

Das Schlagwort "wirtschaftsfreundlich" ist ebenfalls nur eine leere Hülse, 

  1. solange man kein Wort sagt von 
    • einer Erhöhung des Pensionsantrittsalters in Anbetracht des (erfreulich) langen Lebensalters der Österreicher;
    • mehr Arbeiten in Anbetracht der gewaltigen asiatischen Herausforderung;
  1. solange man sich – wie Zeiler es tut – einsetzt 
  • für eine Erbschaftssteuer (die sofort zur Verschiebung vieler Vermögen ins Ausland führen würde),
  • für die Begrenzung von Gewinnen (was sofort Investitionen in Österreich stoppen würde),
  • Für eine Erhöhung der Kassenärzte (ohne zu sagen, wie man das finanziert),
  • für ein Klimagesetz (das zweifellos die Industrie trifft).

Gewiss: Es gab in der europäischen Sozialdemokratie einst zwei durchaus erfolgreiche wirtschaftsfreundliche Parteichefs: Tony Blair und Gerhard Schröder. Nur haben sie das erst an der Macht gezeigt, nicht als Hauptprogrammpunkt, um gegen einen linken Pateichef anzutreten. 

Und vor allem ist Zeiler nicht sonderlich wähler-attraktiv, solange ihm zum Thema illegale Migration lediglich einfällt, dass straffällig gewordene Asylwerber abgeschoben werden sollten. Denn das ist auch schon allen anderen eingefallen und wird von der Koalition jetzt auch angegangen. Das löst höchsten zehn Prozent der durch illegale Migration ausgelösten Probleme und scheiterte bisher nur an linken Richtern. Gleichzeitig will Zeiler aber ein Bollwerk gegen die "Remigration" sein ...

Das bringt zum Schluss: Wegen einer solchen Herausforderung gibt ein Babler noch lange nicht auf.

Gleichzeitig können ja weder Babler noch Zeiler die Grundfrage beantworten: Wofür braucht es überhaupt noch die Sozialdemokratie? Das fragen sich ja nicht nur die Österreicher, wo nur noch 15 Prozent die SPÖ wählen würden, sondern auch viele andere Europäer. In Deutschland sind es gar nur noch 12 bis 13. In Großbritannien und Spanien, wo sie noch regieren, ist ihre Abwahl beim nächsten Mal so gut wie sicher. Und in Skandinavien, wo es ihnen als letzter Region etwas besser geht, geben sie sich nur noch formal als Sozialdemokraten aus, sind aber in Wahrheit eine inhaltliche Mischung aus ÖVP und FPÖ.

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  1. Alexander Huss
    28. September 2026 21:28

    Die SPÖ pfeift aus dem letzten Loch: Die Wähler wechseln zur FPÖ, die Marxisten unter den Genossen echoen in ihrer eigenen Blase und glauben immer noch, den Nerv der Zeit zu treffen.

    Das erinnert mich an einen sowjetischen Witz, der folgendermaßen ging:

    Tagesordnung der donnerstäglichen Politbürositzung im Kreml:

    1. Hereintragen der Mitglieder
    2. Anschließen der Mitglieder an die Herz-Lungen-Maschinen
    3. Absingen des Liedes "Wir sind die junge Garde".



  2. Orwell202122=UngeimpftenHirte
    28. September 2026 21:24

    Lustigerweise Nachdem ich im "Gratisblatt" Heute dessen Positionen und den Vergleich mit ÖVP und NEOS las dachte ich, ich muss hier was los werden.
    3 wichtige Facetten
    A.)Zeiler war mehrmals bei Bilderberger-Konferezen eingeladen
    B.)wie genau Zeiler zum Job bei Turner Broadcasting(CNN Netzwerk später von Warner gekauft) kam dazu gibt es kaum mehr Medienberichte

    Maximal ein alter Artikel hinter einer Bezahlschranke bei ...ich nennst nichmbevors dann offline ist. Ich nehme aber an ein anderer Manager der zuerst einen Ex-Kollegen der zuerst anheuerte bei Turner Broadcasting könnte der Türöffner gewesen sein und ein einflussreicher Mann der bei BBC und Co auch viele Leute kennt
    C.)Zeiler wird die spö für neos und övp wähler attraktiveren aber der kpö und anderen linken wieder eine Flanke öffnen... letztendlich ist es schwer zu sagen ob man damit ähnlich gut wie Kern 2017 abschneidet aber glaubt jemand ernsthaft die SPÖ will nur einen unintegrierbarenAsylanten oder Migranten los werden?
    ..



    • Orwell202122=UngeimpftenHirte
      28. September 2026 21:28

      Daher ergänze ich bei C.)noch : Gerade weil er keine Reichensteuer ausschließt ist dies noch mehr wählerverrat als die ganze links-marxistische Bablertruppe bis hin zur Antifa zusammen und die meisten Vorgänger.
      Kann Zeiler (Vize)-Kanzler? vermutlich!
      Aber als Parteiobmann? Selbst doskozil böte mehr Kontinuität...
      Zeiler als Parteichef wäre in etwa wie ein Umweltverschmutzer als grünen Parteisprecher,oder ein "massenmigrationsbefürworter" bzw .radikaler Islamist bei der fpö...



  3. Arbeiter
    28. September 2026 19:10

    Ö1 Abendjournal: Journalistendiskussion über die Zeiler SPÖ Übernahme Aktion - was für ein sinnloses Herumgeeiere! Das wird nichts mehr trotz allen Einsatzes der Krone und Fellners. Der Zeiler hat es einfach nicht drauf, inhaltlich.



  4. Undine
    28. September 2026 18:54

    OT---aber höchst brisant! WADEPHUL, der deutsche Außenminister und ANTIFA-Mann und -Gönner, kehrt nicht mit leeren Händen zurück aus New York! LAWROW hatte ihm die Ergebnisse der Recherchen zu BUTSCHA mitgegeben, damit er sie in Ruhe studieren kann! Eine andere Art der "Brutkastenlüge", aber nicht minder folgenschwer:

    "Bericht «Die Erben von Goebbels: Die Fälschung der Ereignisse in BUTSCHA und die blutigen Inszenierungen des Kiewer Regimes»"

    https://mid.ru/en/foreign_policy/reports/2142212/?lang=de



    • Postdirektor
      28. September 2026 20:57

      @Undine

      Ich habe den Link nicht geöffnet, weil ich die Butscha-Sache von allem Anfang an nie geglaubt habe.
      Warum? Es wurde unter anderem ein Foto in den Medien veröffentlicht, wo ein Mann mit seinem Fahrrad auf der Straße liegend und angeblich tot zu sehen war. Er lag samt Fahrrad flach auf der Straße, saß aber aber dabei so auf dem Fahrrad, als ob er fahren würde, mit den Händen am Lenker, Gesäß auf dem Sattel und die Füße auf den Pedalen.
      Ich hielt und halte das für unmöglich, dass jemand, der gerade bei einem Angriff sein Leben verloren hat, dann genau in dieser Haltung noch immer auf seinem Fahrrad sitzend auf der Straße zu liegen kommt. Für mich war das Foto eindeutig gestellt und der Mann nicht tot.
      Was aber nicht heißt, dass ich nicht glaube, dass in der Ukraine inzwischen unzählige Menschen ihr Leben verloren haben, genau wie auf russischer Seite. Und mein Zorn auf die unablässigen Kriegstreiber wird von Tag zu Tag größer.



    • Undine
      28. September 2026 21:15

      Lieber @Postdirektor, es lohnt sich aber doch, den Link zu öffnen! Ich habe auch nicht alles gelesen, aber das, was ich gelesen hatte, ist ausreichend überzeugend. Ich habe, wie Sie, von allem Anfang an nicht geglaubt, daß das echt ist! Es war nicht die erste Inszenierung in der Geschichte! Zudem war der Zeitpunkt gerade so "passend"!
      Damals hätte der Ukraine-Krieg enden können, aber die Briten und die USA wollten einen Frieden um jeden Preis verhindern---und das hat leider geklappt.



    • pressburger
  5. D.E.O.
    28. September 2026 17:06

    Die inhaltliche leere und Orientierungslosigkeit der SPÖ wird nur noch von jener der ÖVP übertroffen.

    Während man sich bei der SPÖ mit abgewandelten marxistischen Sprüchen und Phantasien einerseits und dem Kopieren von öko-sozialistischem Murx der Grünen andererseits über Wasser zu halten versucht und die eigene Leere füllen will, geht die ÖVP einen anderen Weg. Dort hat man sich offenbar mit der eigenen Inhaltslosigkeit abgefunden und versucht lediglich – oft eher schlecht als recht – gestriegelte „Business-Typen“ vor die Kameras zu stellen, die rhetorisch halbwegs gekonnt auswendig gelernte Spin-Doctor-Phrasen aufsagen.

    Ein Zukunftskonzept ist beides nicht!



  6. Arbeiter
    28. September 2026 14:59

    Völker und Rauscher im STANDARD rätseln und grübeln. Hm. Ich meine, vielleicht läuft das alles nach einem geheimen FPÖ Drehbuch ab? SPÖVP in einem Aufwaschen erledigt?



  7. Livingstone
    28. September 2026 12:07

    Von welchem Skandal im Hintergrund soll jetzt schon wieder abgelenkt werden in der Öffentlichkeit, dass dieses sinnlose Thema so forciert wird?



    • Postdirektor
      28. September 2026 17:26

      @Livingstone

      Es braucht gar keinen extra Skandal mehr.
      Das alles, was in Österreich nicht nur jetzt, sondern schon seit langem an der Staatsspitze (Präsidentschaft und Regierung) passiert, ist ein Skandal.



  8. Waltraut Kupf
    28. September 2026 10:45

    Was Zeiler hier abführt, ist der in der Politik verbreitete Etikettenschwindel. Ein Blinder mit Krückstock muß erkennen, daß es sich um den als Großmutter verkleideten Wolf handelt, der sich das Rot-Käppchen einverleiben möchte. Da könnte man gleich ÖVP wählen. Die Kickl-Anhänger, welche eine intelligente Synthese aus wirtschaftsliberalen und sozialen Elementen befürworten, dazu aber auch eine nationale Komponente, müssen alarmiert sein, da Zeiler in seinem bemerkenswert inhaltslosen ORF-Interview nebenbei durchblicken ließ, daß es ihm um die Verhinderung Kickls gehe, ohne allerdings dessen Namen zu nennen. Es ist zu bezweifeln, daß ein klares Bekenntnis zum Globalismus und den Zielen der EU Österreich zum Vorteil gereichen würde. Wie Gerald Grosz richtig sagte, ist Babler der beste Wahlhelfer der FPÖ. Seine Sesselkleberei macht in dieser Hinsicht Sinn. Die ÖVP müßte eigentlich für Zeiler sein, der ihren Zielen ja entgegenkommt, weshalb dessen Ablehnung durch AU eher verwundert-



    • Blaue Feder
      28. September 2026 11:32

      Ja, Frau Kupf, sie haben ein gemeinsames Programm, KV = Kickl verhindern.



    • Postdirektor
      28. September 2026 14:30

      KV = Kickl verhindern in jedem Fall.
      Aber KV auch für Kurz verhindern. - Weil schnelle Neuwahlen gewährleisten würden, dass er noch nicht zurückkommen kann, und man hofft, dass die (V)P dann hinter der SPÖ liegt.
      Dann hofft man weiter, dass sich eine Dreierkoalition mit einem roten Bundeskanzler ausgeht und gleichzeitig die FPÖ, trotz wieder stärkste Partei, ausgebremst ist.
      Bin überzeugt, dass das in den roten Hinterköpfen herumschwirrt. Und die Grünen oder Pinken würden bei Bedarf mitmachen, und die Schwarzen würden sich auch nichts anderes trauen.
      Ob‘s das wirklich spielen wird, ist eine andere Frage.



    • pressburger
      28. September 2026 15:11

      Warum wird über Köpfe, die Hohlköpfe sind, diskutiert ? Was allen Hohlköpfen. das sind alle die aktuell an der Macht sind, gemeinsam ist, ist die gemeinsame Ideologie des Sozialismus.
      Egal, wer wen, innerhalb dieses Lagers ersetzt, sind alle gleich, alles Sozialisten.
      Wichtig ist, Österreich sollte endlich, von einer konservativen, bürgerlichen Partei der Mitte, das ist einzig die FPÖ, regiert werden.



    • Postdirektor
      28. September 2026 17:33

      @pressburger

      Ja.
      Ich glaube auch, die einzige Hoffnung ist, dass die FPÖ nach der nächsten Wahl (wann immer die ist) nicht nur, wie jetzt schon, stärkste, sondern absolut stärkste Partei wird und endlich beweisen kann, dass sie es besser macht.



    • Undine
      28. September 2026 20:13

      Die Götter mögen uns den BABLER noch einige Zeit erhalten, denn er ist einer der besten Wahlhelfer der FPÖ. Auch der STOCKER soll bleiben! Die FPÖ muss so stark werden, dass sie keinen dieser erbärmlichen Typen zum Mitregieren braucht!



  9. Arbeiter
    28. September 2026 10:34

    Auweh, Hoffnung auf Unterhaltungswert schon wieder vorbei! Revolution verfault stillschweigend. Bin froh, dass ich mir gestern den Django unchained statt des Zeilers angeschaut habe.



  10. pressburger
    28. September 2026 10:14

    Wozu diese Diskussion über den jeweiligen, bzw. zukünftigen Generalsekretär der Sozialistischen Partei ?
    Wer braucht die Sozialisten in der Regierung ?
    Die Partei, die am Fortbestand der Partei der Sozialisten interessiert ist, ist die ehemalige Volkspartei, die ehemals Bürgerliche, die Pseudokonservative "ÖV"P.
    Ohne ihre Sozialisten ist die ÖVP verloren. Ohne das sozialistische Standbein, liegt Stockers ÖVP auf der Goschn.
    Wahlsiege der ÖVP, das war ein mal.
    Koalition mit wem ? Mit der FPÖ ? Darf die ÖVP nicht. Hat Weber, das ist der, auf dem EU Feldherrnhügel, verboten. Stocker gehorcht. Was bleibt ihm sonst auch übrig.
    Wer seine Seele an die Linken vermietet hat, der ist in der Geiselhaft der Linken.
    Die FPÖ darf nicht an die Regierung, Kickl darf nicht Kanzler werden. Alle Medien, alle Journalisten, schreiben gegen die FPÖ an.
    Warum eigentlich ? Die Journaille, will eine Situation, wie sie in Berlin ist, herbei schreiben. Eine Islam - Linke Koalition in Österreich.



    • Ingrid Bittner
      28. September 2026 10:59

      @pressburger: leider - wie wahr, wie wahr! Alles dem einzigen Ziel - Kickl verhindern - unterordnen ist einerseits geradezu lachhaft, andererseits furchtbar schlimm, denn es passieren Dinge, die uns allen schaden.



    • pressburger
      28. September 2026 15:18

      Niemand, aber wirklich niemand, der vehement gegen Kickl redet, oder schreibt, ist in der Lage, zu beweisen, was könnte Kickl noch schlechter machen, als das Tandem Babler/Stocker ? Was konkret ?
      Schlechtere Finanzpolitik ? Schlechtere Energiepolitik ? Schlechtere Wirtschaftspolitik ? Schlechtere Migrationspolitik ? Schlechtere Sicherheitspolitik ?
      Kickl wird unterstellt, mangels seriöser Argumente, Kickl sei ein Agent Moskaus, die fünfte Kolone, noch schlimmer, Kickl will sogar reden, verhandeln, Kickl ist gegen den Krieg. Ungeheuerlich. Wie kann man nur ?



  11. sin
    28. September 2026 09:27

    Erich Honecker:“Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf“.
    Die SPÖ sollte so weitermachen wie bisher, wenn sie denn den Aufstieg der FPÖ unbedingt unterstützen möchte…



  12. Whippet
    28. September 2026 09:24

    Der Millionär Gerhard Zeiler sieht sich als Drachentöter, der das rote Ungeheuer aus seinem historischen Tief befreien soll. Für mich so, als würde der Besitzer einer Luxusjacht einen Ruderverein retten wollen. Wenn das rote Erneuerung ist, wird es für die SPÖ eng. Herr Zeiler spricht weder die Migration noch die Energieversorgung ernsthaft an. Wenn er das nicht glaubhaft anspricht, bleibt von seinem Erneuerungsmut nicht viel - außer einer roten Allergie gegen die Realität.



    • sokrates9
      28. September 2026 10:08

      Hätte gewbne auch Statement was er von den " Segnungen" der EU hält!



    • Ingrid Bittner
      28. September 2026 11:02

      @Whippet: ein Millionär als Chef einer "Hacklerpartei" ist die Groteske schlechthin. Da will eine Partei die "Reichen" allesamt enteignen und dann wollen sie einen von den ganz reichen Auslandsösterreichern als Boss einsetzen, das ist irgendwie zum Wiehern - wiewohl für Österreich auch traurig, denn es zeigt, wie abgesandelt diese einstmals große Partei ist. Kreisky schau aba und mach was.



    • Whippet
      28. September 2026 11:34

      Liebe Frau Bittner, man könnte eine neue Diagnose erfinden, politische Schizophrenie.



    • Ingrid Bittner
      28. September 2026 19:22

      @Whippet: "politische Schizophrenie" klingt preisverdächtig. Vielleicht findet auch die Pharmaindustrie was für oder gegen diese weit um sich greifende "Krankheit"!!!



  13. Josef Maierhofer
    28. September 2026 09:23

    2 'Retter' 'tun sich auf', oh je.

    Der eine ist heute hier Thema und die von Servus TV veröffentlichten Meinungen aus dem Volk dazu bestätigen die Aussage von Dr. Unterberger, dass Zeiler nicht akzeptiert ist. Möglich, dass mit massiver Medienunterstützung 'was geht', auch das glaube ich eher nicht.

    Der andere, Sebastian Kurz, wird von der WKStA 'niedergehalten', wehe er würde politisch aktiv. Auch er könnte nur mit massivster Medienmanipulation noch eine Minichance bekommen, vor allem, wenn er als eigene Partei auftreten würde.

    Österreichischen 'Stallgeruch' scheint derzeit nur die FPÖ zu haben, dort wissen die Bürger die Partei 'an ihrer Seite' ohne Fernsteuerung aus 'dunklen Tiefen'. Darum gibt es ja den erbitterten Kampf und die Brandmauern der 'ferngesteuerten Mächtigen ohne Volksmehrheit' gegen die FPÖ in Österreich, den Kampf um den eigenen Sessel von 'unserer Demokratie' gegen die wirkliche Demokratie.

    Stillstand fährt Österreich an die Mauer.

    Wahlen jetzt !



    • pressburger
      28. September 2026 10:27

      Austria, das glückliche Land. Nur die FPÖ, mit Kickl, sind das Hindernis, auf dem Weg zum Glück in Vollendung.
      Dieses Hindernis, ist zu beseitigen. Bis jetzt nicht ganz gelungen. Sollte die ÖVP, konsequent dem Beispiel der CDU folgen, wird auch dieses Hindernis beseitigt.
      Sollte FPÖ verboten werden, würde ein Aufatmen der Erleichterung, durch die Reihen der ÖVP Treuen, gehen.



    • Josef Maierhofer
      28. September 2026 11:44

      @ pressburger

      Sie meinten eine Erleichterung würde durch die Auftraggeber der (V)P und der SPÖ gehen.

      Ich nenne unsere Regierungsparteien ein ferngesteuertes 'Demokratie-Ex' 'Mittel' nennen.

      Nun die (V)P-Treuen ist die relativ klein gewordene Klientel.

      Und 'Glück in Vollendung' für wen ?



    • pressburger
      28. September 2026 15:23

      @Josef Maierhofer
      Das Verbot der FPÖ würde Freude und Erleichterung auf diversen hierarchischen Stufen der EU Demokraten verursachen. Bis über den Plafond der EU hinaus.
      Aber, zuerst wird mit der AfD aufgeräumt.



  14. sokrates9
    28. September 2026 09:07

    Parteivorsitzender SPÖ - Aussichtsloser Posten!Was soll man mit einer SPÖ,völlig fremdgesteuert, ohne Prinzipien, ohne Visionen und ohne Wählerpotential?SPÖ und auch ÖVP sind völlig out und werden selbst mit nicht vorhandenen Wunderwuzzi keine großen Sxhritte mehr machen.Die Probleme er Jungen sind nicht Krieg gegen Rußland, Unterstützung der korrupten Ukraine, internationale Kriege, Klima usw. Wie schafft man es Österreich wirtschaftlich zumindest ins europäische mittelfeld zu bringen? Da fehlen alle Ansätze und Strategien in den Parteien.,



    • Specht
      28. September 2026 22:22

      Sokrates, von Herzen, so sehe ich das auch, wie viele andere die von der VP nun weg sind. Seit immer schon wurde in unserer Familie selbstverständlich ÖVP gewählt, wie viele andere in Österreich, die meinten einer soliden Partei mit fähigen Politikern das Vertrauen zu schenken. Bis dann Mock und Ederer und die EU kam.



  15. Postdirektor
    28. September 2026 08:57

    Den „Stallgeruch“, wie es Dr. Unterberger formuliert, wird Zeiler jedenfalls nicht brauchen. Die ehemals im Stall der SPÖ waren, haben den Stall längst verlassen.
    Die noch bei der SPÖ sind, sind bunt gemischt: Nutznießer, Postengeier, sich aushalten Lassende, vom Staatsgeld Lebende und den Zuzug Fördernde usw. Sie alle eint: Für Geld, das man anderen wegnimmt, ist nichts zu teuer. Und nachdem alle klammheimlich davon träumen, selber einmal Millionäre zu sein, haben sie nichts gegen einen Millionär an der Spitze.
    Wir werden sehen.



    • Orakel
      28. September 2026 09:23

      Vor allem - wenn stark genug - weg von den Sozis und hin zu den Islamis, inklusive Scharia!

      Links-Islamisten - die neue Partei!

      Ein Widerspruch?
      Vielleicht, aber irgendwie muss mandoch einen Fuß in die Tür bekommen!
      Wie weiter ist dann eine andere Ggeschichte!



    • pressburger
      28. September 2026 10:29

      @Orakel
      Links-Islamisten, das ist die Zukunft. In Berlin bereits Gegenwart.
      In Österreich Zukunft. Die ÖVP arbeitet daran.



  16. El Capitan
    28. September 2026 08:56

    Der Anlauf von Zeiler wird an einer Wand enden, oder an einem Baum, oder in einem Sumpf. Den einzigen Effekt, den wir su sehen bekommen, ist eine weiteres Abnahme der SPÖ-Wähler.

    Die SPÖ ist fertig. Von den Linksparteien werden nur die Grünen und die ÖVP übrig bleiben. Auch die NEOS wirds letztlich erwischen, denn die Sanierung Österreichs ist eine Herkulesaufgabe. Das "Ma miassat halt endli und ma sollat halt und iberhaubt eh kloar" - Gerede ist langweilig geworden.

    Der Zeilervorstoß zeigt vor allem eins: Die Personaldecke der SPÖ ist nicht bloß dünn. Es gibt sie gar nicht mehr. ÖVP und FPÖ haben wenigstens noch Personalreserven.



    • Samantha
      28. September 2026 09:10

      Oh, macht nichts - es kommen die arabischen und türkischen Parteien anstatt dessen, die haben ihre eigene Agenda, denke ich, und klare Ziele, die sie auch verfolgen werden.



    • pressburger
      28. September 2026 10:31

      Die Sozialisten brauchen die Moslems. Die Moslems brauchen die Sozialisten nicht.



  17. Orakel
    28. September 2026 08:42

    Markel heute durchaus interessant:

    Germanspeaking Boomer Angst

    Islamismus ?
    Angriff der Russen ?
    Klimahysterie ?
    Nichts davon steht auf der Liste der größten Sorgen und Probleme unserer jungen Generationen !

    Das sind nur die PanikThemen für die Boomergeneration mit denen die Parteien zudecken wollen, dass Sie auf die tatsächlichen Probleme der jungen Menschen in den deutschsprachigen Ländern keine echten Lösungen haben -
    Daher her mit der Panikmache für die größte Wählergruppe -die Alten-
    sich damit über die nächste Wahl retten oder die Wahlen gewinnen um an den Futtertrogplatz zu kommen

    Und die Probleme der Jungen sollen Die dann lösen wenn Sie an der Reihe sind
    - So passiert es seit Jahrzehnten und wie es aktuell aussieht passiert es grade wieder

    Es ist die älteste Strategie der Welt für diejenigen an der Macht die an der Macht bleiben oder endlich an die Macht kommen wollen !
    Wenn Du als Politiker auf die wirklichen Sorgen und Probleme der Menschen keine Lösungen weisst -



    • Orakel
      28. September 2026 08:42

      Dann such nach einem Feindbild für das Volk !

      Egal ob Aussen- oder Feind im eigenen Land
      - Hauptsache pauschalen Hass schüren, Medien und Diskussionstingler Panikmache betreiben lassen, dann einfach klingende Lösungen suggerieren
      Und damit verdecken, dass Du auf die tatsächlich grössten Probleme unserer Zeit keine Antworten weisst !

      Genau das passiert gerade in Österreich, in Deutschland, in Europa, ganz genau das ist die Strategie der allermeisten Parteien und Politiker
      Sie sind ratlos, überfordert, zu dumm oder schlicht zu ignorant um die Riesenprobleme zu lösen
      - und daher muss ein Feindbild her und zum größten Problem hysterisiert werden !

      Wovor haben jungen Menschen in Österreich Angst ?
      Ist der Islam unser größtes Problem wie es die FPÖ proklamiert ?

      (Übrigens - Bitte beleidigt meine Intelligenz nicht mit dem "Islamismus"-Schmäh !
      Ein grosser Teil eures Publikums hasst einfach den Islam und die Muslime- das ist der Kern- alles andere ist Heuchelei)



    • Orakel
      28. September 2026 08:42

      Sind die Russen die größte Bedrohung steht unser AlpenDisneyLand vor dem Einmarsch der Orks aus dem Dunklen Imperium Putins -
      Wie es die völlig durchgeknallten Russophobiepsychotiker von den NEOS suggerieren ?

      Oder verkocht unsere schöne blaue Wasserkugel wenn wir nicht genügend Steuern auf Spurenelemente in der Luft abdrücken und eine grün lackierte kommunistische Planwirtschaft samt 86 Geschlechtern umsetzen wie es die Grüne Endzeitsekte will ?

      Die SPÖ wiederum hat für alles die Lösung indem noch mehr Steuern und Abgaben aus der kollabierenden Kuh Volkswirtschaft und "den Reichen" herausgepresst werden soll- und man sich damit für eine weitere Amtszeit drüberrettet

      Die ÖVP die ÖsterreichVerratenPartei ?
      Die wartet ab was aus Brüssel an Befehlen kommt und übernimmt in der Zwischenzeit abwechselnd die Panikmachthemen der Anderen

      Und was sind nun die tatsächlichen Sorgen und Probleme der Jungen fragt Ihr ?
      Nun ihr werdet überrascht sein
      NICHTS davon



    • Orakel
      28. September 2026 08:43

      Nicht die Muslime,nicht die Russen,die Reichen oder "das Klima"

      In Österreich gibt es mehrere aktuelle Umfragen dazu– vor allem zur Generation Z (etwa 16–29 Jahre) und teilweise zu den sogenannten Millennials
      Ergebnisse ? Größte Probleme und Sorgen ?

      1.Genug Geld/Lebenserhaltungskosten
      2.Leistbare Wohnungen
      3.Wirtschaftskrise
      4.Soziale Unruhen in Folge 1-3

      Erst danach folgen Zuwanderung und Klimawandel !
      (Angst VOR Russland kommt übrigens gar nicht vor-in keiner Umfrage, dafür aber Krieg Europas MIT Russland bei mehr als einem Drittel !

      Lebenshaltungskosten
      (die aktuell mit Abstand größte Sorge der Jungen !!)
      finanzielle Unsicherheit
      Stress durch die Jobverlustängste
      geopolitische Unsicherheit - Kriege

      DAS sind die Sorgen und Ängste der Menschen die die Zukunft unseres Landes sind
      Und DIESE Probleme sollten auch für uns Boomergeneration und Wahlentscheider die TopThemen sein über die wir diskutieren !

      Genau das werde ich in den kommenden Tagen machen



    • Orakel
      28. September 2026 08:43

      Ich schau mir mal an was die Parteien zu den echten Sorgen unserer Jugend an Lösungen anzubieten haben
      GM



    • sokrates9
      28. September 2026 08:58

      Völlig richtiger Ansatz! Die Jungen sind für die Parteien uninteressant, es gilt die Freiheit Europas in der Ukraine zu verteidigen, Großisrael zu forcieren ,das Klima zu beherrschen und die islamische Invasion weiter aufrechtzuerhalten.Das größte Wählerpotential sind die Pensionisten!dass Junge heute alleine selbstständig sich kaum ein ruhiges klassisches Familieleben aufbauen können ist für Politiker uninteressant.Die Jugend reagiert mit Arbeitsreduktuion und livestile. An eine Pension glauben sie nicht und wollen auch nicht hier Wohlstandspensionisten durchfüttern!



    • pressburger
      28. September 2026 10:39

      Die Jungen sollten sich intensiv mit der Frage, Krieg oder Frieden, Neutralität oder Kriegspartei, beschäftigen. Die Jungen, werden in den Krieg, in den Fleischwolf getrieben.
      Erschaudern lässt die Befürwortung des Krieges, in der Generation des mittleren Alters. Dieser Generation, hat keine Beziehung zu ihren Kindern und Enkelkindern. Der Kriegsfanatismus, wichtiger als Leben.
      Der Tod von Zehntausenden hat für die Generation der Eltern und Grosseltern, keine Bedeutung. Diese Generation wählt konsequent die Kriegsparteien.



    • Rosi
      29. September 2026 07:55

      Diese Bevölkerung mittleren Alters ... Entweder haben die gar keine Kinder, Enkel, oder sie denken, 'sie können es sich richten', wie vdL, mittels Zivildienst.
      Wirklich so verbittert gegen die eigenen Kinder sind mMn nur sehr wenige.



  18. Orakel
    28. September 2026 08:38

    Der "Ur-Sozi" Zeiler als Senkrechtstarter, als Gegenpol zum "Ur-Konservativen" Kurzen und seinem Revival?
    Da muss man schon bei Zeiten dagegen anschreiben - ganz nach "wehret den Anfängen"!

    Beide Herren dem Kapital, dem Deep State und nicht Österreich und seinen Bürgern verpflichtet!

    Dass der Babler ein Ablaufdatum hat ist klar - nur wer oder was folgt ihm?

    Vor Monaten hätt ich gesagt der Dornauer - fesch, Charisma, kann sich auf der großen Bühne gewegen!
    Allerdings weiß ich zu wenig über ihn, seine Ansichten, seine Reden, seine Fürhrungsqualität und seine Fauxpas.
    Und natürlich müsste so eine "Lichtgestalt" auch den Rückhalt seiner Partei haben - hat der nicht, er wurde "entsorgt"!

    Also ein Wunderwuzzi muss her, ein neues sozialistisches Urgestein wird dringendst (mit der Lupe?) gesucht!



    • Ingrid Bittner
      28. September 2026 11:09

      @Orakel: Schon irgendwie lustig, wie sich das "Taschltragen" für wichtige Menschen einer Partei langfristig auswirkt. Darauf kann man offenbar zurückgreifen, wenn es notwendig ist. Zeiler, der sein Berufsleben lang, alles andere gemacht hat - wie als braver Sozialist zu leben und hackln - nicht umsonst ist er ja Millionär geworden und jetzt im hohen alter kriecht er wieder in seiner Partei unter, offenbar um wer Wichtiger zu werden, eigentlich grauenhaft.



    • Orakel
      28. September 2026 11:23

      Um sich den letzten grossen, den immer noch unerfüllten Traum zu erfüllen, der SPÖ vorzusehen und in einer Regierung 1. oder auch 2. Position zu bekleiden!

      Kindheitstraum?

      Das hatten wir doch schon - nein, treffender - das haben wir zur Zeit!



  19. rowischin
    28. September 2026 08:20

    Das ist der Xte-Anlauf von Zeiler. War da nicht etwas in der Vergangenheit nach dem Motto "wenn die mich nicht wollen, dann geh ich". Er hätte auch bleiben können und weiter Taschen tragen, wenn ihm wirklich an der SPÖ etwas gelegen gewesen wäre. Ich glaube, er möchte etwas beweisen.



  20. Rosi
    28. September 2026 08:18

    Gute Analyse. Danke.
    (Dem Zeiler wird die Arbeit abgehen, vermutlich, aber weshalb sich Babler an das Amt klammert, erinnert mich irgendwie an Masochismus. Aber da fehlt mir wohl der Durchblick.)



  21. Erich Bauer
    28. September 2026 08:15

    Die SPÖ betrachtet Migranten und bereits entstehende kriminelle Migranten-Clans als ihr persönliches Wählerpotential. Darauf richtet sie auch ihre wahnwitzige Rechtsordnung. Zeiler will das mit "Wirtschaft" überdecken. Die SPÖ will mit woke-gender-LGBTQ von ihren Migranten-Plan ablenken. Die Hoffnung, dass ihr das nicht gelingt ist berechtigt. Daher wird die SPÖ mit einem Winseln verschwinden...



  22. Rupertus Meldenius
    28. September 2026 07:22

    Jedenfalls ist seit letzten Freitag die innere Unruhe in der SPÖ deutlich gestiegen und das freut mich persönlich diebisch. Die 52% Partei der 1970er Jahre grundelt um die 15% herum, was ist da passiert, was hat sich da verändert? Vorbei sind die Zeiten der Rundumversorgung durch die "Partei", Zeiten, Arbeitswelt und Gesellschaft haben sich verändert. Für Gegenwart und Zukunft hat die SPÖ weder Konzepte noch Antworten, ausgenommen Phrasen aus der Mottenkiste der Vergangenheit. Sowohl Wähler als auch Partei haben die Orientierung, die Richtung verloren. Die Partei steht im Schach.



    • Gerald
      28. September 2026 07:55

      Die SPÖ lebt, so wie die VP, im Prinzip nur noch von 2 Dingen: Einerseits von den tausenden Parteigängern und Postenschacherprofiteuren, die sie in den Jahrzehnten an der Macht (ob Bund, Land, Gemeinde) versorgt hat. Andererseits von den hunderttausenden Stammwählerpensionisten, die den Rückspiegel mit der Windschutzscheibe verwechseln und nicht wahrhaben wollen, wie sehr diese beiden Parteien Österreich abgewirtschaftet haben.



  23. schmecks
    28. September 2026 06:12

    Verachtet Gerhard Zeiler nicht !
    Den Mann, dem's nicht an Geld und Schmäh gebricht:
    SOZI ADE, SCHEIDEN TUT NICHT WEH !

    Vereinigt Euch, lieber jetzt als gleich MACHTVOLL REICH. UND DAS IST SCHÖN !

    Nach Oktober-Revolution, November - Emigration:
    Mit Krone und allen verbliebenen Mitteln ZU KICKL !



  24. Ulpian
    28. September 2026 05:50

    Die Analyse von A.U. zu den Zeiler-Ambitionen ist sehr interessant zu lesen und seine Schlussfolgerungen sind richtig: Zeiler wird nicht kommen - und Kern wird nicht wiederkommen.



  25. Hr. Zyni
    28. September 2026 05:05

    Gerhard Zeiler, der Retter der Roten: Ein Millionär will Chef der SPÖ werden – offenbar, weil in Österreich noch nicht genug Menschen Politik machen, die vom politischen Alltag Lichtjahre weit entfernt sind.
    Zeiler hat Medienkonzerne gelenkt, Millionen verdient und die Welt von oben betrachtet. Nun möchte er den kleinen Mann retten. Das ist so glaubwürdig wie ein Porschefahrer als Vorsitzender des Öffi-Betriebs.
    Die SPÖ sucht also nicht einen charismatischen Funktionär (achtung Oxymoron), sondern einen murxistischen Manager, der sie aus dem Sumpf zieht. Früher hieß es Klassenkampf, heute Machterhalt.
    Zeiler könnte der SPÖ tatsächlich etwas beibringen: wie man aus einer Partei der kleinen Leute eine Firma für Bonzen macht.
    Wenn das die Erneuerung der Roten ist, darf man gespannt sein, wann sie aus dem Parlament fliegen.



  26. rowischin
    28. September 2026 03:26

    So köstlich habe ich mich schon lange nicht mehr beim Lesen von Dr. U. Artikeln unterhalten. Danke.????????



  27. Petronius von Bille
    28. September 2026 02:33

    Im Grunde braucht sich Babler öffentlich-verbal nur aus der Debatte heraushalten und zusehen, wie Zeiler bei den Delegierten abschmiert. Im gesamten Interview, das gerade erschienen ist, hat er außer Allgemeinplätzen nichts zu erkennen gegeben. Daher wird er auch keine Freunde unter den Wählern - außer ein paar alten Schulkameraden und Weggefährten (Ambrozy, Nissel, Voves usw.) finden.

    Gelingt es ihm tatsächlich, den Parteivorsitz zu ergattern, muss er sofort in Neuwahlen gehen, denn sonst geht's weiter wie bisher. Diese würde er ebenfalls mit Pauken und Trompeten verlieren.

    Die SPÖ ist im Schach, wenn nicht sogar matt.

    Übrigens: In seiner Rede vor der UNO hat der Hofburger eine Reihe entscheidender Fehler gemacht, die nur noch mit beginnender Senilität zu erklären sind: 1. Er hat als BP seine Privatmeinung kundgetan. 2. Diese entspricht nicht der aktuellen Linie der Regierung. 3. Diese entspricht nicht der Stimmung im Volk. 4. Er kennt die Definition von "Kriegsverbrecher" nicht.



    • rowischin
      28. September 2026 03:16

      Petronius, haben Sie Servus TV gehört????



    • Rosi
      28. September 2026 08:25

      Er war schon in seiner ersten Amtszeit peinlich zum Quadrat.
      Das Amt gehört abgeschafft, sofort!



    • eupraxie
      28. September 2026 09:36

      @Petronius von Bille: Meines Wissens nach hat die AM die ähnliche Sichtweise auf das Verhalten der IDF im Gaza-Streifen.
      Wurde die Stimmung um Volk tatsächlich seriös abgefragt? Die Stimmung der veröffentlichen Meinung hier im Blog würde ich max 50:50 einschätzen.

      Das Problem über die Rede von Kriegsverbrechen ist zu unterscheiden von der Feststellung: der hat ein Kriegsverbrechen begangen. Ersteres ist eine Diskussion über ein Gesetz bzw Konvention und Letzteres ist eine abschließende Feststellung. Im Falle Israels ohne Gerichtsverfahren. Ohne Gerichtsverfahren gilt die Unschuldsvermutung.



    • eupraxie



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