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Gastkommentare

Was sagt die KI zum Klimawandel?

09. August 2026 21:07 | Autor: Helmut Wöber
9 Kommentare

Die verheerenden Waldbrände in Europa und Kanada geben wieder Anlass zur Debatte und zu heftiger Panikmache. Obwohl die Behörden zumindest in Kanada etwa die Hälfte der Waldbrände auf direktes menschliches  Miss-Verhalten zurückführen, können die regional konzentrierten Hitzewellen in Europa und auch Kanada und sonstwo aber nicht allein auf den menschengemachten CO2-verursachten Klimawandel geschoben werden. Eine der möglichen Ursachen der Hitzewellen ist die derzeit starke Sonnenfleckenaktivität, die in ihrem 25. Zyklus Anfang dieses Jahres ein Maximum erreicht hat und noch nicht abgeklungen ist. 

Andere Ursachen mögen die Hitzewellen wiederum auf bestimmte Bereiche der Erdoberfläche lokalisieren.

Befragen wir einmal die Künstliche Intelligenz (KI), die alles (besser) weiß:

Folgende Erfahrungen kann man machen, wenn man der KI zu dem Thema spezifische Fragen stellt:

1.Frage: Wie stark ist die derzeitige Sonnenfleckenaktivität?

KI-Antwort:

Die Sonne befindet sich nach dem Erreichen des Maximums ihres 25. Aktivitätszyklus (Ende 2024) in einer noch immer recht hohen, aber langsam abnehmenden Phase. Die Sonnenfleckenanzahl ist weiterhin beträchtlich, und es kommt regelmäßig zu Eruptionen und weltraumrelevanten Aktivitäten.

Aktueller Stand und Weltraumwetter

  • Sonnenzyklus: Die Sonnenaktivität folgt dem Sonnenzyklus 25, dessen Höhepunkt auf Oktober 2024 datiert wurde.
  • Aktivitätsniveau: Die Sonnenfleckenzahlen bleiben trotz der beginnenden abnehmenden Phase auf einem relativ hohen Niveau.
  • Eruptionen: Kurzzeitige Röntgen-Eruptionen (wie C- oder M-Klassen) treten regelmäßig auf; stärkere X-Klassen sind seltener, aber jederzeit möglich.

 

2. Frage: Haben die Sonnenflecken einen Einfluss auf das Klima der Erde?

 KI-Antwort:

Sonnenflecken zeigen die Aktivität der Sonne in einem elfjährigen Rhythmus, haben aber einen sehr geringen Einfluss auf das aktuelle, vom Menschen gemachte Klima auf der Erde. Mehr Details finden Sie im Wissensportal des Bildungsservers. 

Der Einfluss der Sonnenflecken

  • 11-Jahres-Zyklus:Die Anzahl der Flecken schwankt regelmäßig, was zu winzigen Helligkeitsänderungen (ca. 0,07 Prozent) der Sonne führt. 
  • UV-Strahlung:Bei vielen Sonnenflecken gibt die Sonne mehr UV-Strahlung ab, was die Stratosphäre leicht erwärmt und Windsysteme wie die Nordatlantische Oszillation beeinflusst. 
  • Geringe Wirkung:Die dadurch verursachten Temperaturschwankungen auf der Erde betragen nur Bruchteile von Grad und sind viel kleiner als der Effekt von Treibhausgasen. 

Vergleich zum Klimawandel

  • Treibhausgase:Der menschengemachte Treibhauseffekt verstärkt die Erwärmung um ein Vielfaches stärker, als es die natürliche Sonnenaktivität vermag.
  • Forschung:Daten belegen, dass der starke Temperaturanstieg der letzten Jahrzehnte nicht durch die Sonne erklärt werden kann. 

 

3.Frage : Welchen Einfluss haben die Sonnenflecken auf die Wolkenbildung auf der Erde?

KI-Antwort:

Ein direkter und starker Einfluss von Sonnenflecken auf die Wolkenbildung ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Nach der Hypothese der Svensmark-Theorie könnten Sonnenflecken über den Sonnenwind die kosmische Strahlung und damit Tröpfchen steuern. Große Studien und Experimente (wie am CERN) zeigen jedoch, dass dieser Effekt für das reale Wetter und Klima sehr klein oder unbedeutend ist.

Die Hypothese zur kosmischen Strahlung

  • Sonnenaktivität: Viele Sonnenflecken bedeuten ein starkes Magnetfeld der Sonne und einen starken Sonnenwind.
  • Abschirmung: Der Sonnenwind schirmt die Erde besser vor galaktischer kosmischer Strahlung ab.
  • Vermutete Wolkenabnahme: Weniger kosmische Strahlung sollte weniger Ionen in der Luft erzeugen, was angeblich zu weniger Wolken führt.

 

Was man aber auf der gleichen Seite von Google bekommen kann, ist das Gegenteil der Aussagen der KI:

https://www.tfa-dostmann.de/sonnenflecken-wetter/

Und dazu eine Studie des Max-Planck-Institutes (MPI) aus dem Jahr 2009, die auch von der KI nicht von der Hand gewiesen werden kann.

https://www.mps.mpg.de/442697/19Der-Einfluss-der-Sonne-auf-das-Erdklima.pdf

Dabei ist zu bemerken, dass der Bericht des Max-Planck-Institutes  zwar darlegt, dass die Sonnenfleken wohl einen Einfluss auf das Weltklima haben, ohne jedoch auf deren Wirkung auf die Wolkenbildung einzugehen. Dazu lautet der letzte Satz unter Fazit:

"Bei der globalen Erwärmung der vergangenen 100 Jahre wird ebenfalls ein gewisser Beitrag der Sonne nahegelegt, allerdings hat spätestens seit etwa 1980 der verstärkte Treibhauseffekt durch die Zunahme von Kohlendioxid in der Atmosphäre die Überhand gewonnen.

Obwohl der physikalische Beweis ausbleibt, bleibt damit das MPI für den deutschen Steuerzahler weiterhin förderungswürdig.

Der Verdacht liegt nahe, dass die KI eher die "politisch korrekte” Version einer "Wissenschaft” zum Besten gibt. Die beiden oben angeführten Links sollte man dazu unbedingt ansehen! Sie sind Teil dieser Betrachtung.

Im Übrigen ist auch zu bemerken, dass die Antworten der KI auf die gestellten Fragen, wenn man sie an anderen Tagen stellt, nicht identisch oder nicht die gleichen sind. Selbst am gleichen Tag eingegeben, können sie verschieden ausfallen. Auch die eingebetteten Links zu den Quellen der Weisheit der KI sind  jedesmal andere.

Manchmal  kommt einem vor, dass gewisse "Wissenschaftler” und die KI in abgeschotteten Abteilen leben und nicht die multidisziplinäre Natur der Klimawissenschaften verstehen.

In dieser Abhandlung wird die Wirkung der Albedo im Detail und für spezifische Teile der Erde erklärt und quantifiziert:

https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Albedo_(einfach)

Wolken haben also eine Albedo von 0.60 bis 0.90. Das heißt also, dass 60 bis 90% der Sonnenstrahlung  von der weißen Oberfläche der Wolken ins All zurückreflektiert werden.

Dies wiederum deutet zurück auf den Zusammenhang zwischen Sonnenflecken, Wolkenbildung und die Albedo der Oberseite der Wolkendecke. 

Als der Nobelpreisträger für Physik, John F. Clauser, ähnliche Betrachtungen anstellte, wurde er aufs heftigste von vielen Seiten kritisiert. Auch er stellte die Rolle der Wolken, ihre Bildung sowie ihre Wirkung auf das Erdklima heraus. Er selbst bezeichnete sich – in Bezug auf die vom UN-IPCC verbreitete Mär – als Klimaleugner. John Clauser ist aber nicht der einzige Nobelpreisträger der Physik, der sich gegen das IPCC stellt. Ivar Gievaer hat wiederholt die These  des menschengemachten CO2-Klimawandels widerlegt und unter anderem als Vodoo-Wissenschaft bezeichnet.

 Nun ist aber die Sonnenfleckenaktivität und ihr Einfluss auf die Wolkenbildung – Astronauten haben bestätigt wie groß die vom All zu sehenden an der Oberfläche weißen Wolkendecke ist –  nur eine von vielen Ursachen des Klimawandels, die zeitlich und mit verschiedener Auswirkung das Erdklima beeinflussen (siehe die bisherigen Publikationen des Autors in diesem Medium).

Aber die Walze des UN-IPCC und der links-grünen Politiker, die von der Mitte und Sozialdemokraten hofiert werden, um an der Macht zu bleiben – und noch dazu  von der KI weiter angetrieben werden –, führt dazu, dass Milliarden Euros für diese Irrlehre verschleudert werden, wertschöpfende Industrien in die Abwanderung getrieben werden, und die Wirtschaften ganzer Länder von ihren Regierungen vernichtet werden.

Letzte Frage: Wer füttert die KI zu welchem Thema?

Fazit: Die KI ist auf diesem Gebiet (und wahrscheinlich anderen)  vor allem künstlich und alles andere als intelligent!

Vor der KI muss gewarnt werden, und die Freiheit, sich anderweitig zu informieren sowie kritisch zu denken, muss zum Überleben zivilisierter Gesellschaften  erhalten bleiben!

 

DI Helmut Wöber ist Diplom-Bergbauingenieur, lebt in einem Vorort von Vancouver, Kanada, und war beruflich auf allen fünf Kontinenten und Grönland tätig, unter anderen auch auf dem Gebiet Uranexploration und Uranbergbau.

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  1. Leo Dorner
    11. August 2026 09:05

    Die Chefdemagogin der Grünen Österreichs beruft sich auf den obersten Bauernbündler des Landes: Auch dieser habe nun erkannt, was für die grüne Bewegung schon längst als wissenschaftliche Tatsache außer allem Zweifel steht. –

    Fazit: Nur Merkel beherrschte das demagogische Handwerk noch besser und gründlicher. Prompt ging ihr der deutsche Michel mehrheitlich in die keck aufgestellte Mäusefalle.



  2. Petron
    10. August 2026 22:39

    Das ist doch alles wohlbekannt: die KI holt sich ihre Infos (noch) aus dem menschengemachten Textuniversum. Was also also sollte da anderes herauskommen?



    • Specht
      12. August 2026 12:56

      Die Abfragen Mit KI sind für praktische Tipps recht gut, z.B. Apfelstrudel, Pasta -Rezepte ,Schellackpolitur , Herzrüschen und Froschgoscherl nähen etc.



  3. elokrat1
    10. August 2026 20:47

    Vielen Dank für ihren Kommentar. Ihre KI-Abfragen zeigen deutlich, dass der politischer Einfluss auf KI, in diesem Fall zum Klimatheater, diese zur manipulierten Informationsquelle verkommen hat lassen. Sicher auch in anderen Bereichen, wo linkspolitischer Einfluss wichtige Ergebnisse sicherstellen soll. Da kommt noch einiges unerfreuliches auf uns zu!



  4. elokrat1
  5. Outback
    10. August 2026 12:51

    Zum Thema passend:
    Gestern in den ORF Radionachrichten nach einem „Experten“ sinngemäß: Die Erderwärmung hat die Wahrscheinlichkeit für die Waldbrände in Kanada verdoppelt.
    Die Erderwärmung, aha.
    Die KI weiß auf Anfrage: „Reisig fängt bei einer Temperatur von etwa 280 °C bis 300 °C an zu brennen. Durch seine feine Struktur und die große Oberfläche entzündet es sich an der unteren Grenze der Zündtemperatur für Holz, die allgemein bei bis zu 340 °C liegt.“
    Diese Temperaturen wird die Erderwärmung wohl kaum oder doch noch nicht so schnell erreichen. Vermutlich sind die Ursachen und die Wahrscheinlichkeiten für Waldbrände die gleichen geblieben: Brandstiftung, fahrlässiger Umgang mit Feuer (Lagerfeuer, Zigaretten) oder weggeworfene Flaschen, die als Brennglas fungieren.
    Die Klimapanikmache nimmt kein Ende.



  6. Leo Dorner
    10. August 2026 09:00

    Für die „KI- Fütterungsfrage“ ist der jeweilige aktuelle politische Gesamtrahmens Europas primär entscheidend, konkreter gefragt: Warum wurde aus dem EU-Traum ein EU-Albtraum?



    • Leo Dorner
      10. August 2026 09:34

      Ob die Energiezyklen in der (jeweiligen) Sonne primär oder doch nur sekundär das atmosphärische Klima auf den (jeweiligen) Planeten bestimmen, wäre einer wahren Wissenschaft des „Klimas“ würdig. Sie müßte das Interagieren der planetarischen Eigenfaktoren, aller ihrer Elemente, über sehr lange Epochen prüfen können, um beispielsweise erkennen zu können, warum die Erde vor dem Kambrium als total vereiste Kugel um die Sonne lief. Und selbstverständlich liegt diese „Eigengemachtheit“ auch der heute so beliebten „Menschengemachtheit“ voraus und zugrunde. Mit dieser geht heute schon die Politik hausieren: es ist heiß und trocken, also ist bewiesen.. usf. usw.



  7. Herby
    10. August 2026 04:57

    Das ist wirklich die interessante Frage: "Wer füttert die KI zu welchem Thema?"

    Überall ist jetzt so viel von der KI die Rede und dass da so viel Geld von USA bis Kronsdorf, Oberösterreich investiert wird - aber anscheinend hat noch kaum noch jemand darüber nachgedacht, wer die KI füttert.






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