ÖVP-Obmann Christian Stocker hat auf eine Frage bei seiner sommerlichen Bundesländer-Tour eine Antwort gegeben, die sofort alle anderen Parteien maßlos erregt hat – erstaunlicherweise auch den FPÖ-Obmann Kickl, der offenbar das Hinhauen auf die ÖVP zu seinem Hauptprinzip gemacht hat. Endlich haben die anderen Parteien und die linken Medien ihr Sommerthema. Dabei hat Stocker mit einem völlig richtigen Satz geantwortet: "Familie ist nicht in bezahlter Arbeit zu rechnen." Sie sei kein Job und kein Business-Case.
Es ist total unverständlich, dass der ÖVP-Bundeskanzler wenige Stunden später unter dem linken und rechten Ansturm total eingeknickt ist und sich in einer Aussendung ausdrücklich für seine Aussagen entschuldigt hat: "Bei all jenen, die sich durch meine Aussage verletzt, beleidigt oder nicht wertgeschätzt fühlen, entschuldige ich mich in aller Deutlichkeit. Kinderbetreuung ist Arbeit."
- Dieser Rückzieher ist erstens parteistrategisch dumm, selbst wenn Stockers Aussage wirklich falsch oder beleidigend gewesen wäre.
Denn er ruiniert Stockers persönliches Image als ein Politiker, der immer weiß, was er sagt. Weder die Herren Babler noch Kickl würden das jemals tun, selbst wenn sie (wie jeder Politiker) im Laufe ihrer Karriere noch so viel Unsinn von sich gegeben haben. Überdies übertönt dieser Rückzieher parteitaktisch medial völlig jene Parteifreunde, die gleichzeitig zu seiner inhaltlichen Verteidigung angetreten sind, die dadurch kaum in die Medien kommen, welche sie sonst trotz aller Linkslastigkeit mehr bringen hätten müssen.
- Zweitens liegt dem Konflikt – will man die hasserfüllten Reaktionen wenigstens in einer Hinsicht ernst nehmen und nicht als automatische parteipolitische und ideologische Beißreflexe ablegen – eine eindeutige semantische Verwechslung zugrunde. Der Begriff Arbeit hat mindestens zwei völlig verschiedene Bedeutungen.
Das gibt es in der Sprache übrigens relativ oft: Man nehme etwa das "Gericht", das man entweder essen kann, oder vor dem man eine Forderung einklagen kann.
- Die eine Bedeutung von Arbeit ist praktisch jede Tätigkeit, vom Bettenmachen über das Rasenmähen bis zum Kinderwickeln und zur Fließbandarbeit.
- Die zweite Bedeutung von Arbeit ist aber eine viel engere, viel präzisere eine juristische: Das sind aus der großen Welt der Tätigkeiten nur jene, die zu Lohn- oder Einkommensteuerpflicht führen, die Beitragspflichten zur Sozialversicherung auslösen, die das "Arbeits"(!!)gericht oder das Handelsgericht befassen können. Dort kann ein Arbeitgeber oder ein Kunde hingehen, wenn ich eine Arbeit nicht ordentlich gemacht habe. Meine Frau wird dort hingegen wenig Erfolg haben, wenn ich den Rasen nicht gemäht oder das Auto nicht gewaschen oder den Spüler nicht befüllt habe.
Dazu kommen natürlich noch weitere Definitionen von Arbeit, etwa in der Physik, wo sie die
Menge an Energie ist, die durch das Einwirken einer Kraft auf einen Körper entlang eines Weges übertragen wird. Diese Definition von Arbeit ist freilich extrem ähnlich der ersten, wo man unter Arbeit jede Tätigkeit versteht, bei der etwas Zielgerichtetes und Sinnvolles geschieht.
Die Kampffeministinnen und alle jetzt aufgeregt plappernden Sommerlochfüller verstehen aber wohl eher nichts von Physik, sie verwechseln vielmehr total die ersten beiden Bedeutungen von "Arbeit" total, sei es aus Dummheit, sei es aus Bösartigkeit in ihrem Hass auf Männer. Einmal reden sie von einer unglaublich wichtigen, durch nichts ersetzbaren Tätigkeit, für welche die ganze Menschheit seit Jahrtausenden allen Müttern immer dankbar gewesen ist – bis die Feministinnen angefangen haben, sie lächerlich zu machen –; das nächste Mal verwenden sie den Begriff Arbeit für den juristischen Begriff von Lohn- oder Unternehmerarbeit.
In rechtlicher Hinsicht ist Kinderbetreuung jedenfalls ganz eindeutig weder bezahlte noch unbezahlte Arbeit. Stocker hat daher völlig Recht, wenn er sagt, dass Kinderbetreuung keine unbezahlte Arbeit ist. Er hat nur vergessen, die bewusste Vermischung völlig unterschiedlicher Bedeutungen von Arbeit durch eine feministische Provokateurin anzusprechen (die ihre Frage erst von einem Zettel ablesen musste).
Die Vermischung total unterschiedlicher Dinge nur wegen semantischer Ähnlichkeit ist ja geradezu eine Lieblingsbeschäftigung der Feministinnen geworden: So tun sie das etwa auch beim Gendern. Da bringen sie das grammatikalische Geschlecht mit dem biologischen durcheinander, so als ob das Mädchen oder das Modell eine Sache wären und der Filmstar oder der Gast immer ein Mann.
Dass die Kritiker Stockers eindeutig und bewusst diese beiden Formen von "Arbeit" durcheinander bringen, hat man etwa auch an der Formulierung einer SPÖ-Abgeordneten gesehen, die in einer Reaktion auf Stocker die Diskriminierung der Haushaltsarbeit durch das Fehlen eines "Gehaltszettels" beweisen wollte.
Damit – aber auch durch die Fragestellung, mit der Stocker bei der Bürgerversammlung provoziert werden sollte – wird endgültig klar, was die Feministinnen und die sich aufregenden Journalistinnen und Oppositionspolitiker und offenbar auch Herbert Kickl nur meinen können: Jede Stunde Hausfrauenarbeit und Kinderbetreuung soll künftig quasi nach einem Kollektivvertrag bezahlt werden. Damit wäre das Endziel aller Linken erreicht. Damit wäre nicht nur die Institution Familie, sondern auch das Gebären und Großziehen von Kindern endgültig aus und vorbei. Niemand könnte sich das leisten. Und der Staat wäre binnen eines Jahres bankrott, würde er nun auch das übernehmen.
Vor allem aber: Haushaltsarbeit ist in Wahrheit auch schon heute durchaus nicht unbezahlt, selbst wenn das linke Feministinnen tausend Mal behaupten, selbst wenn Haushaltsarbeit nicht dem Arbeitsrecht unterliegt. Sie wirkt sich sogar durchaus mehrfach finanziell zu Lasten eines berufstätigen Ehemannes beziehungsweise der Allgemeinheit aus. Sie bringt halt nur keinen Gehaltszettel im formalen Sinn (in diesem Zusammenhang wäre übrigens sogar im Gegenteil durchaus kritisch zu fragen, warum wir alle auch für die durchaus nicht seltenen Luxusfrauen zahlen sollen, die keine Kinder großgezogen haben, sondern primär die schönen Seiten des Lebens genossen und höchstens hie und da berufliche Gäste des Mannes bekocht haben):
- Alle nicht berufstätigen Frauen haben gegen den Mann einen einklagbaren Unterhaltsanspruch (natürlich haben den auch umgekehrt nicht berufstätige Männer in jenen wenigen Fällen, wo die Rollen umgekehrt sind). Dieser Anspruch kann auch während der Ehe schon eingeklagt und exekutiert werden. Das ist im Grund einem klassischen Gehaltsanspruch sehr ähnlich, den man ja dann auch einklagen kann, wenn er nicht gezahlt wird. Nur ist halt für die eine Klage das Arbeitsgericht, für das andere das Familiengericht (Zivilgericht) zuständig.
- Geschiedene Frauen haben je nach Art der Scheidung und je nach ihrer eigenen Situation oft lebenslang einen Unterhaltsanspruch gegen den Ex-Mann (neben dem eventueller Kinder).
- Nicht berufstätige Frauen sind auch ohne Kinder gratis mit krankenversichert.
- Frauen, auch solche ohne Kinder, auch solche, die während der Ehe nie einen Cent verdient haben, bekommen bei einer Scheidung die Hälfte des gesamten während der Ehe angesammelten Vermögens, vom Auto über sämtliche Bankkonten bis zur Eigentumswohnung, selbst wenn alles einst nur von seinem Einkommen angeschafft worden ist. Selbst Stiftungen, in die manche "cleveren" Männer "ihr" Geld beiseite zu schaffen versucht haben, können neuerdings aufgebrochen werden.
- Frauen (auch solche ohne Kinder) bekommen nach dem Tod ihres Mannes auf Kosten unserer Steuerzahlungen eine Witwenrente, wenn sie selbst keine ausreichend große Pension haben (seit einigen Jahren bekommen das auch Männer und homosexuelle Partner – aber das ist ein anderes Thema). Dabei ist für solche Witwen- und Witwerrenten bei den Sozialversicherungsbeiträgen des verdienenden Mannes nie ein Cent eingezahlt worden.
- Dazu muss man legitimer Weise auch alle Ansprüche gegen Staat, Arbeitgeber und Versicherung für den Fall einer Geburt und während der Aufziehung von Kindern rechnen, die vom Wochengeld über eine Woche Pflegefreistellung pro Jahr bis zur Familienbeihilfe bis zum sechsjährigen Recht auf Rückkehr in den Job (und damit oft Kündigung einer inzwischen angestellten Ersatzfrau!) reichen.
All diese geldeswerten Wohltaten, wo die fünf zuerst genannten eben auch nicht berufstätigen und keine Kinder großziehenden Frauen zukommen, stehen zwar auf keinen – offenbar den Horizont von SPÖ-Politikern begrenzenden – "Gehaltszetteln". Sie sind aber dennoch in manchen Fällen Millionen wert und kosten den Staat in Summe jedenfalls Milliarden. Sie sind in Wahrheit überall dort zu hinterfragen, wo es keine Kinder gibt, und sollten auf jene Frauen umgelenkt werden, die Kinder bekommen und aufziehen (Diese Ansprüche und Wohltaten, so sei zur Verteidigung der Rechtsordnung gesagt, stammen zum Teil noch aus Zeiten, da fast jede Ehe in Kinder gemündet hat).
- Drittens und vor allem hat Stocker mit dem Rückzieher die Chance zunichte gemacht, sich und seine Partei als einzige Vertreter eines konservativen und wertorientierten Familienbildes zu profilieren, wie sie so viele österreichische Familien leben.
Dabei hätte ihm die erhitzte Reaktion aller anderen Parteien die einmalige Chance dazu gegeben, die ihn plötzlich in den Mittelpunkt des Sommers gerückt hat! Dabei gäbe es einem geschickten Politiker umso mehr Energie für ihre Gegenangriff, je mehr Energie im Angriff auf ihn gesteckt hat! Stocker hat diese Chance ungenutzt gelassen und sogar eine schwachsinnige Entschuldigung abgegeben.
Einem Wolfgang Schüssel und einem Sebastian Kurz, den beiden letzten sich als konservativ bekennenden Kanzlern, wäre dieser Fehler wohl niemals passiert.
Sie hätten vor allem sofort intensiv klar gemacht, dass die ÖVP eindeutig jene Partei ist, die sich in den letzten Jahrzehnten am stärksten von allen Parteien für Familien eingesetzt hat. Sie hätten das auch mit guten Argumenten begründen können:
- Die ÖVP hat sich (sogar gegen die Bedenken der an den Frauen interessierten Wirtschaftslobby) immer für das Prinzip der Wahlfreiheit eingesetzt, also dafür, dass Frauen zwischen Lebensmodellen wählen können: also mit Kindern und ohne Kinder, also mit Lohnberuf und ohne Lohnberuf. Hingegen wollten die Linksparteien die Frauen möglichst alle in den Beruf zwingen (so wie sie es im Kommunismus getan haben).
- Die schwarz-blaue Regierung Schüssel (ja, damals war die FPÖ noch familienfreundlich) hat als bisher einzige eine Berücksichtigung der Kindererziehung – wenigstens für vier Jahre nach der Geburt – bei der späteren Pensionsberechnung durchgesetzt.
- Die ÖVP setzt sich seit langem als einzige (und die FPÖ zeitweise) für das verpflichtende Pensionssplitting im Falle einer Scheidung ein, also dafür, dass die von beiden Ehepartnern erworbenen Pensionsansprüche ab der Scheidung geteilt werden müssen. Das wäre der weitaus gerechteste Weg, den einzig echten Punkt einer Diskriminierung von Frauen zu beseitigen und die von der SPÖ geradezu stündlich beklagte Frauenaltersarmut zu beenden. Dennoch wehrt sich ausgerechnet die SPÖ vehement gegen dieses Splitting. Dabei würde ein verpflichtendes Splitting logisch der verpflichtenden Teilung von Vermögen bei der Scheidung entsprechen (in den USA müssen selbstverständlich die mangels einer staatlichen Altersversicherung für die Pensionsjahre angesammelten Aktiendepots – die unseren Versicherungsansprüchen gleichen – bei der Scheidung geteilt werden).
- Zugleich war die SPÖ-Regierung Kreisky die einzige, die eine – bis heute gültige – familienfeindliche Reform des Einkommensteuerrechts vorgenommen hat.
- Die ÖVP könnte den Linken überdies auch entgegenhalten, dass es überhaupt erst die ständige linksfeministische Panikmache ist, die viele Familien vom Kinderkriegen abhält. Denn die Linke in Politik und Medien beklagt ständig, anstatt auch auf die vielen positiven Seiten hinzuweisen, wie viel Arbeit und Einkommensverlust das Kinderkriegen doch mit sich brächte. Dabei ist in sämtlichen Studien der Kinderwunsch bei Mädchen ursprünglich eigentlich durchaus in ausreichendem Umfang vorhanden - und viel größer als bei Burschen! Dabei hat früher das Aufziehen von Kindern viel mehr "unbezahlte" Arbeit mit sich gebracht.
- Und schließlich: Würde sie sich ihrer konservativen und christlichen Wurzeln besinnen, könnte, ja müsste die ÖVP sagen, dass das Gebären und die Erziehung von Kindern zweifellos als überhaupt wichtigste Entlohnung die gegenseitige Liebe von und zu Kindern und Enkelkindern bringt, dass darin erst der wirkliche Sinn des Lebens liegt – oder wenn man es psychologisch sagen will, dass sich nur in Familie und Kindern der Egoismus der Gene realisieren kann. Ältere wie ich können überdies auf Grund zahlreicher Beobachtungen sagen, dass jene Vielen meiner Generation, die stets ohne Kinder mehr Spass in ihrem Leben haben wollten, ihre letzten Jahrzehnte viel öfter als Großeltern verbittert, frustriert und einsam verbringen müssen.
Dabei hat Stocker gerade in diese Richtung viel Richtiges gesagt: "Familie ist Verantwortung füreinander, Familie ist, Ja zueinander zu sagen, und Familie ist, etwas zu tun, ohne etwas dafür zu bekommen. Ich habe meine Kinder nicht erzogen als Rechenbeispiel, was kriege ich dafür." Völlig richtige Worte – und dann macht Stocker durch seinen pauschalen Rückzieher wieder alles kaputt.
In Summe bräuchte sich die ÖVP also gewiss nicht den Vorwurf der Frauen- und Familienfeindlichkeit machen zu lassen. Dass ihr dieser aber dennoch jetzt reihum gemacht werden kann, haben sich einzig Christian Stocker und seine bekannt grottenschlechten Berater zuzuschreiben. Sie vergaben die Chance, die einem aufgelegten Elfmeter glich, sofort in den Gegenangriff zu gehen, nachdem seine vielleicht zu knappen Formulierungen beim ersten Auftritt so einen Sturm ausgelöst haben und damit Stocker gleichsam gratis in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt haben.
Strategisch, taktisch wie inhaltlich unbegreiflich.
Das wars dann wohl ...








Endlich ist was da zum Stopfen des Sommerloches. Lauter Wortklauberei, als wenn wir keine anderen Sorgen hätten.
Hat nicht der nunmehr vielgeschmähte Orban ein Familienmodell entworfen in dem Mütter und Familien für ihre Leistung finanziell honoriert werden sollten?
Kinder autochthonen Österreicher ist die Überlebensfrage schlechthin !
Gerade deswegen wurde Orban von der EU geschmäht und abgesetzt. Die EU ist gegen die Familie. Ausnahme. Muslimische Familie. Nur Moslem Familie, gute Familie. Nur Moslem Kinder, erwünschte Kinder.
OT, peripher zum gesellschaftspolitischen Thema passend, jedenfalls sehr gut geschrieben. LESENSWERT, realistisch, aber auch erheiternd!
Rudolf Öller: Spießbürger
https://exxpress.at/meinung/rudolf-oeller-spiessbuerger/
Ralph Schöllhammer argumentiert im Bezug auf Eliten in ähnlicher Weise!
Ja, die 'zaghaften' und gefilterten 'Berührungen' der (V)P mit dem 'Volk' schlagen in diesem Fall fehl. Zu groß ist der Abstand zum Volk.
Ein bisschen OT, aber gehört schon zu diesem Thema.
Mir sind die Aussagen von zwei Managern immer in guter Erinnerung.
Es ging um die Bewerbung einer Mutter von 5 Kindern, nachdem diese schon der Kinderstube entwachsen waren, und sie bewarb sich für eine gehobene Stelle. Und sie bekam diese Stelle auch, denn sie besaß alle gelisteten erforderlichen Fähigkeiten durch das Großziehen der 5 Kinder.
Im zweiten Fall meinte ein anderer Manager, er Stelle gerne lieber eine fähige weibliche Arbeitskraft ein, und warte gegebenenfalls die Kinderkaufziehungszeiten ab, als er gäbe sich mit einer minder fähigen männlichen Arbeitskraft von vorne herein zufrieden.
'Aufg'legt', der Saga, der - unnötige - 'Wirbel', die standardisierten und stigmatisierenden Aussagen der jeweiligen Gruppen wie erwartet. Nix Neues unter der Sonne ...
Auch bei den handelnden Personen.
Der 'Zug ist abgefahren', als die Rechten die Bedeutung der Massenmedien, angefangen vom kleinen alten schwarz-weiß Fernseher, falsch beurteilt haben, denn genau dort werden die 'Idealrollen der Gesellschaft' präsentiert.
Und ja, es hat im Prinzip auch die Möglichkeit bestanden, die Gesellschaft sehr viel Familienfreundlicher auszurichten, ganze Wirtschaftszweige drumherum aufzubauen.
Aber die Linken wollen das nicht. Sie wollen bestimmen, in welche Richtung es geht. Und dafür brauchen sie die Kinder möglichst jung 'unter ihren Fittichen'.
Das ist alles. Mehr ist da nicht dahinter.
Alles andere ist 'Theaterdonner', bestenfalls.
Die langfristige Konsequenz ist dennoch die, daß sowohl die Rechten als auch die Linken aussterben.
Ausgleichende Gerechtigkeit ... ?
"Das war's dann"- für mich: Stocker wird kein Volkskanzler mehr, und er wird auch keine schillfernde Figur wie Kurz. Personalnot regiert in den ehemaligen Großparteien
Was war zuerst ? Das Huhn, oder das Ei ? Es war das Kuckucksei, dass sich die Bürgerlichen, damals ins Nest gelegt haben.
Es war das Marxismus Ei, das Ei des Sozialismus.
Der Kuckuck schlüpfte, die Bürgerlichen fütterten den Links-Kuckuck, bis dieser das ganze Nest übernahm, und zu einem Hort des Sozialismus machte. Die Bürgerlichen mutierten in den Sozialismus. Dort sind die Bürgerlichen jetzt angekommen.
Für die feine Dame aus dem "Palazzo Prozzo" an der Prinz-Eugen-Straße ist Kinderbetreuung eine "Hundsarbeit"
...
"Hundstrümmerl-Aufklauben" und "Kinder-Großziehen" scheint bei ihr in der selben semantischen Schublade abgelegt zu sein
...
das sagt ja alles über die Gedankenwelt dieser Dame und ihrer Gesinnungsgemeinschaft
...
Wo bitte bleibt der landesweite Aufschrei!
Heiliger Herberti, teil a Tachtl aus!
Ja bitte Airbert One, vielleicht ist noch ein Platzerl für Ferdi-Karli als Flugbegleiter und Tachtlausteiler, falls wer nicht pariert.
Sebastian KURZ sollte ein konservativer Kanzler gewesen sein?!?
Hat er die Mutter seiner beiden Buben etwa geheiratet, sodass man von einer echten FAMILIE im herkömmlichen Sinn sprechen kann?
Wenn er sich noch länger spielt, schnappt sie ihm ein pensionierter Dompfarrer weg.
Vielleicht wollte sie ihn nicht ...
@Undine
Wie immer auf den Punkt gebracht !
********!
@ Undine
Kurz kennt die von Dr. Unterberger angeführten Punkte 1-6 genau. Ein Grund, aber nicht nur für Kurz, eine Ehe nicht zu schließen.
Kurz packelte mit denn Grünen, weil sie seiner Gesinnung am nächsten standen. Kurz ist ein Linker, der sich als politischer Versager und Opportunist auch noch bereichern konnte.
BK Stocker hat das richtig gemeinte falsch verpackt und damit der ANTIFAM (Antifamiliäre) und vertrottelten Linken ein Danaergeschenk übergeben. Das beweist auch, dass ein Politiker heutzutage auch über machiavallistische Fähigkeiten verfügen muss um erfolgreich zu sein. Das ist in Wahrheit sehr traurig. Sebastian Kurz wäre das nicht passiert, das macht die Situation allerdings nicht besser.
In Deutschland wird eine größere Demo „gegen die Bundesregierung“ gemeldet. Wie die FAZ darüber berichtet, sagt alles aus über das linksgrüne Justemilieu dieser gewesenen großen Feuilleton-Zeitung. Der größere Abgrund ist aber die CDU; sie ist nun ganz auf den Kurs einen „Neuen Demokratie für Deutschland“ umgepolt. Und natürlich ist Trump der Intimfeind aller wissenden Fach-Redakteure. Dieser Absturz des Vierten Standes im Land der Dichter und Denker kommt im neuen „Land der nicht mehr dichten Denker“ nicht von ungefähr.
„Land der nicht mehr dichten Denker“
Danke, rettet mir den Tag!
Ein Fundstück auf TE. Es trifft den Nagel auf den geschmolzenen Kopf.
Kein Fettnäpfchen zu klein, keine Peinlichkeit zu groß. Ich gehe auch davon aus: "das wars dann wohl..."
Dank @Gerald konnte ich die Sequenz im Original Nachhören bzw. nachsehen. Was will die Dame eigentlich bezwecken? Will sie tatsächlich eine Entlohnung einer Hausfrau und Mutter, die sonst als Herdprämie und rechts verunglimpft wird?
Wenn sie keine Herdprämie will, was will sie dann? Anerkennung und finanzielle Entlastung - aber wie sonst?
Grundsätzlich ist aber das Klima für die Idee der Dame: Dienst an der Gesellschaft behindert das eigene Wohlbefinden und muss daher entlohnt werden. Sonst wird diese Dienstleistung gestrichen.
Parallelen zur Männerwelt sind offensichtlich.
Was die will?
Kinderkrippen ab Abnabelung! Das ist die Zukunft der visionären Linken.
Man könnte die Kindererziehung und die Altenpflege zu Pensionszeiten dazurechnen.
@Specht: So weit ich weiß, werden die Kindererziehungszeiten zur Pension angerechnet. Was natürlich nur die betrifft, die tatsächlich gegen Entlohnung werktätig sind.
@MM: ja, was bedeutet, Abgabe der ganzen Erziehung mit allem drum und dran an den Staat.
Wie Andere ja schon gesagt haben, ist die Fragestellerin eine linke Agentin. Auf sowas muss man aber eingestellt sein. Die Frage war keineswegs so, dass Stocker dermaßen ins Schwimmen kommen und so eine Topfen formulieren musste. Er kann es einfach nicht.
Wenn ein Bundesknzler und noch dazu Anwalt nicht in der Lage ist, das was er (vielleicht) meint präzise auszudrücken, so hat er sich allein dadurch disqualifiziert, und noch mehr dadurch, daß er ohne jedes psychologische und strategische Empfinden auf dermaßen dumme Art zu Kreuze gekrochen ist. Zur Kinderbetreuung: wenn fremde Leute die Kinder für ein paar Stunden betreuen, so ist das bezahlte Arbeit, wenn es die eigene Mutter tut. Ist sie unbezahlt, woraus sich ergibt, daß das Kinderkriegen unbestreitbare finanzielle Nachteile bringt und ein gerüttelt Maß an Idealismus erfordert, zumal man phasenweise rund um die Uhr im Einsatz ist. Stocker hat gesagt: „Kinderbetreuung ist keine Arbeit“. Gemeint hat er vielleicht „keine Erwerbsarbeit“, es zählt aber, was er gesagt hat. Die ÖVP zwingt Frauen in die Doppelbelastung, dafür dürfen sie dann auch länger Erwerbsarbeit leisten. Gleichzeitig wir über die demographische Lage lamentiert. Die Glaubwürdigkeit der ÖVP ist am Nullpunkt.
Kinder zu kriegen, Kinder aufzuziehen, wie Sie richtig schreiben, bringt unbestreitbar finanzielle Nachteile. Kinder zu haben, mit Kindern zu leben, bringt unbestreitbar emotionalen Gewinn.
Eine Frau wird erst als Mutter, Frau. Ein Mann, wird erst als Vater Mann.
Genügt kinderlose Paare zu beobachten, wie infantil sie, auf der Suche nach Ersatzbefriedigungen, Hund, Kreuzfahrten, geblieben sind.
@ Pressburger
Sie haben geschrieben:
"Kinder zu haben, mit Kindern zu leben, bringt unbestreitbar emotionalen Gewinn."
Emotional ja, aber immer öfter auch in die unerfreuliche Richtung. Kinder die außer Fordern nicht viel für ihre Eltern und Großeltern übrig haben. Ich selbst habe keine Kinder, sehe aber diese "Eigenschaften" bei Freunden und Bekannten. Egoistisch und rücksichtslos, besonderes im städtischen Gebieten ausgeprägt zu bemerken. Politisch meistens sehr Grün gepolt und aggressiv gegen rääächts eingestellt. Mir geht absolut nichts ab, auch ohne Kinder!
@elokrat1
Stimmt alles, aber beides ist möglich und beides ist von beiden verursacht. Es ist das Elternhaus, es ist die Gesellschaft. Beides geht ineinander. Das Elternhaus, die Eltern, stehen unter steigenden Druck durch die Enteigungspolitik der linken Regierung, die Gesellschaft, zerfällt wegen der linken Politik der Regierung.
Also bitte, wenn sich d e r Kanzler nicht von Frauen bzw. Familien Vorwürfe lassen muss, von wem dann?
Ah ja von den Bauern: ich glaub, der ungewählte Kanzler, der sich nie zum niederen Volk wahlkämpfend begeben hat, als Kanzler schon gar nicht, da spricht er ja nur mit auserwählten Gästen, die um unser Steuergeld gebrieft wurden , hat keine Ahnung davon, dass die Bauern, die jahrzehntelang die treuesten ÖVPler waren, am Sand sind, abgesandelt, diesen Begriff hat schon der oö Wirtschaftskämmerer Leitl einmal versendet, hier ein ganz anschauliches idyllisches (Bauerrn)Bild:
https://ibb.co/LDG0FCLZ
Und nochetwas zur Bemerkung, Kurz wäre das nie passiert... blabla, war das nicht der, der gemeint hat, die ach so willkommenen Zuwanderer sind weitaus gebildeter wie der durchschnittliche Österreicher?
Vom ÖVP Kanzler Nehammer wird auch ewig der Spruch in Erinnerung bleiben, dass die Kinder halt beim Schachtelwirt verpflegt werden sollen,
Wir wählen keinen Bundeskanzler.
@eupraxie: diese Belehrung hat jetzt gesessen, danke. aber stellen sie sich vor, das hab ich schon jahrzehnte gewusst, dass der Kanzler nicht direkt gewählt wird. Aber im Gegensatz zu Kickl, der als Kandidat für den Kanzlersessel seine Partei durch den Wahlkampf führt und geführt hat, hat Stocker das noch nie gemacht oder können sie mir eine Wahl sagen, in der er der Leithammel war für die ÖVP und sozusagen als Kandidat angetreten ist?
Noch bin ich lernfähig und auch unglaublich lernwillig - daher danke für die Belehrung nocheinmal.
Und weil's grad so schön zu den ÖVP-Granden passt, mir ist eben ein Artikel aus Le Penseur zu Caroline Edstadler untergekommen, den möchte ich nicht vorenthalten, denn wie man so gelegentlich hört, soll die Dame ja für höhere Weihen vorgesehen sein, also nicht vergessen, was die uns schon geboten hat.
https://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/2023/07/kickl-ist-nicht-normal-er-ist-radikal.html
@Ingrid Bittner
Eupraxie ist gescheit.
@Ingrid Bittner: jetzt kommen wir der korrekten Ausdrucksweise schon näher: Stocker hat noch nie als Spitzenkandidat eine bundesweite Wahl geschlagen!
Ich darf erklärend dazu anführen: wir nähern uns wieder harten Wahlkampfzeiten und ich bin ein Gegner von verwischenden oder verwirrenden Ausdrucksweisen und bin mir nicht sicher, wieviele Wähler tatsächlich der Meinung sind, dass der Spitzenkandidat der siegreichen Partei als BK gewählt ist. Punkt. Und jede andere Entscheidung ist nicht verfassungskonform, etc pp.
In Ö haben der BK und alle anderen Minister rechtlich korrekt nur insofern etwas mit "Wahl" zu tun, als diese Personen in den NR wählbar sein müssen. In D benötigt ein BK die Mehrheit der Stimmen der Abg - wie seit vorigen März wohl jeder politisch Interessierte weiß.
Dass dem BK über die Mitwirkung an der Wahl der höchsten EU Funktionen und dem Festlegen des Ministerratstermins keine besonderen sachlichen Kompetenzen zukommen, ist eine andere Sache.
...und er schlägt dem BP die Minister zu Ernennung vor.
@ eupraxie
Ihre Kommentare in Ehren, aaaber (:- diese beinhalten manchmal leider belehrende Textteile, die in diesem Forum eher unpassend sind, dafür gibt's eher @Leo Dorner. Da Sie offensichtlich ein eingefleischter EU-Befürworter sind, wundert mich das nicht wirklich. Bitte verstehen Sie mich nicht unrichtig, es gibt sehr wohl einige, die Belehrungen benötigen, die sind in diesem Forum Gott sei Dank minimal zu finden (2-4) sondern hauptsächlich in EU und Regierung!
@Ingrid Bittner
"Schachtelwirt" Brüll! Noch nie gehört und grandios! Danke, wird sofort in den aktiven Wortschatz aufgenommen. You made my day!
@elokrat1: ja das ist eine Problematik, die ich für mich nicht zufriedenstellend lösen konnte und stehe jetzt vor dem gleichen Problem.
In einer Diskussion, an der mehr als 2 Personen teilnehmen, geht es nicht so sehr um die Überzeugung des Gegenüber in seinen vielleicht ohnehin festgefahrenen Überzeugungen, sondern um unentschiedenen Zuhörern (Mitlesern) ein anderes/zusätzliches Argument zu deren Entscheidungsfindung zur Verfügung zu stellen.
Es bleibt die Frage, wenn ohnehin klar ist, dass eine Aussage nicht (ganz) korrekt ist, warum wird diese dann formuliert?
Wenn andererseits ohnehin davon ausgegangen wird, dass alle alles in korrekter Weise wissen, warum schreiben wir hier dann und dazu noch Unkorrektes?
@ eupraxie
Trotz manch unterschiedlicher Betrachtung, mit ihnen und ihresgleichen ist es sinnvoll zu diskutieren!
@elokrat1: Danke. Ich hab nur geantwortet, weil Sie ganz sachlich geschrieben haben.
Ich finde ja einen anderen Aspekt daran besonders bemerkenswert: Da leistet man sich eine Moderatorin - Arabella Kiesbauer - die Stocker entgegen ihrer Aufgabe direkt auf offener Bühne in den Rücken fällt. Richtig hätte sie reagieren können, indem sie z.B. kommentiert, dass sie selbst Stocker eh richtig verstanden habe, aber seine Aussage auf das Publikum missverständlich wirken könnte, sodass er seine Meinung, um eben Missverständnissen von vorne herein entgegen zu wirken, gleich an Ort und Stelle präzisieren und definieren möge, was er tatsächlich zum Ausdruck bringen wollte. Alternativ hätte sie in ihrer (wohl von Steuergeld) bezahlten Eigenschaft als Moderatorin für den Bundeskanzler auch nur den Mund halten können. Ich sehe es grundsätzlich wie AU. Man weiß wohl, was Stocker sagen sollte, missversteht ihn bewusst und macht daraus einen Riesenzirkus. Und das Publikum geht dem auf den Leim. Man kann Stocker in vielerlei Hinsicht kritisieren, hier hat er wohl grundsätzlich recht.
Und völlig richtig: Die Entschuldigung von Stocker war absolut unklug und daneben.
Ich muß gestehen, daß mir der STOCKER fast ein bisserl leid getan hat! Wenn man will, kann man nahezu jede Äußerung boshaft in ihr Gegenteil verkehren. Rabulistik, würde ich sagen.
Wenn STOCKER gesagt hat:
"Familie ist nicht in bezahlter Arbeit zu rechnen."
...hat er vollkommen recht. Sie IST UNBEZAHLBAR, aber bei Gott nicht wertlos!
Mutter zu sein bedeutet eine Vollzeitaufgabe, mitunter rund um die Uhr.
Die "Arbeit" einer Mutter ist die wichtigste Aufgabe/Arbeit überhaupt, denn die Mütter sichern damit den Fortbestand der Menschheit, im Speziellen den FORTBESTAND der jeweiligen NATION, der man entstammt!
Die Arbeit einer Mutter bringt keinen materiellen Lohn, aber unendlich viel ideellen Lohn---bis ins hohe Alter. Ich weiß, wovon ich spreche. Die Liebe, mit der man Kinder aufzieht, kommt einem tausendfach zurück.
Aber warum sollte eine Mutter keinen materiellen Lohn für ihre Arbeit bekommen? Eine Kindergärtnerin oder Krabbelstubentante wird für die Arbeit mit FREMDEN Kindern bezahlt. Da hat die Arbeit mit Kindern plötzlich einen GELDWERT! Da müssen Frauen mit Kindern außer Haus arbeiten, damit sie auf Umwegen über die Steuer fremde Frauen bezahlen für die FREMD-Erziehung der eigenen Kinder!
Also, nur die Arbeit mit fremden Kindern hat (Geldes-)Wert!
Auf die WERTE, die fremde Frauen, meist links-indoktriniert!, den ihnen anvertrauten Kindern vermitteln, pfeife ich! Unsere Kinder sollten UNSERE WERTE vermittelt bekommen!
Ach ja, in SCHWEDEN vor rund 40 Jahren wurde die Frau eines österr. Gynäkologen mit vier Kindern als LUXUSFRAU bezeichnet, weil sie "nicht arbeiten" ging, sondern bei ihren Kindern selbstverständlich zu Hause blieb!
Von der unendlichen Freude, die eine Familie mit Kindern und deren Heranwachsen, bringt, müßte auch geredet werden!
Aber warum kein MÜTTERGEHALT? Keine Ahnung, was der Staat, das Land, die Gemeinde monatlich für einen Betrag hinlegen für einen Kindergarten- und Krabbelstubenplatz, aber genau dieser Beitrag für die Mütter wäre schon recht (mit Mütterpensionsanspruch)---als Beitrag zum Fortbestand unseres Volkes! Den Muselmanen steht er natürlich nicht zu. Alle sonstigen Benefizien für diese fördern nur die von uns nicht gewünschte Islamisierung!
Muttergehalt ? Der Staat, die gierige Regierung, sollte die Steuern senken, dem Verdiener in der Familie so viel Geld lassen, dass sich die Frau und Mutter ausschliesslich der Betreuung der Kinder widmen kann. Dieses Familienmodell war lange Zeit erfolgreich, hat Kinder mit einem belastbaren Charakter und gefestigter Identität hervorgebracht.
Die Familie hassenden Sozialisten, ihren Propheten Marx folgend, zerstörten die Familie. Folge, Zunahme von Persönlichkeitsstörungen, Suchtverhalten, Narzissmus, schwachsinnige Politiker.
@Undine
Vollkommen Ihrer Meinung !!!
@pressburger
Genauso stelle ich mir das auch vor! Pro Kind müsste die Steuererleichterung des Familienvaters eine ordentliche Summe betragen! Aber unser vertrottelter Staat verschleudert ja unser Steuergeld an alle anderen Leute/Staaten, es darf nur ja nicht den EINHEIMISCHEN zugute kommen, wofür ja Steuergeld eigentlich gedacht ist!
@ Undine
Möglicherweise hätte die FPÖ Stimmen gewonnen, hätte sie nur moderat dazu Stellung genommen. Die "Hasen-Hetze" bewirkt Mitleid und Solidarität mit dem Gejagten!
@ Undine und alle************
Vor rund 30-35 Jahren fragte ich einmal eine rote Gemeinderätin, die für die Familien zuständig war, was eigentlich EIN Kindergartenplatz kostet (Bund, Land, Gemeinde). Die Antwort war, wenn ich mich recht erinnere: 14.000 Schilling im Monat!
Heute sprach ich mit einem Herrn aus Salzburg, der bei dieser STOCKER-Veranstaltung ganz vorne dabei war. Hinterher, so erzählte er, habe er sich die ZIB angeschaut. Er konnte gar nicht glauben, was er da sah und hörte! Das, was ihm der ORF auftischte, war dermaßen zurecht geschnitten und ins Gegenteil verkehrt und hatte mit dem, was er mit eigenen Augen gesehen und gehört hatte, überhaupt nichts zu tun!
Und ja, er hatte STOCKER RECHT gegeben, wie auch ich. Aber so arbeitet eben der ORF: Mit Lügen und Verdrehungen, daß einer Sau graust! Daß sich STOCKER dann von dieser linken Meute kleinkriegen ließ, ist ein Jammer.
Da melden sich plötzlich Bestürzung heuchelnde Personen zu Wort die weder eine Familie und schon gar keine Kinder haben! Nicht zu Wort hat sich aber eine Institution gemeldet die dazu berufen wäre den ungeschickt agierenden Kanzler zu unterstützen,die katholische Kirche.Aber die hat anscheinend-auch in dieser Richtung- andere Sorgen z.B. einen Dompfarrer.....
@zeitzeuge37
So ist es!******************!
Das Oberhaupt der Katholischen Kirche hat Sympathie für dass, was im Koran steht, nicht für das, was in der Heiligen Schrift steht.
@zeitzeuge37**********
Völlige Zustimmung
Wenn sich eine Ideologie in das Leben einer Kultur und Gesellschaft hineinfrisst, die alle substantiellen Unterschiede zwischen Staat und Familie entweder leugnet oder absichtlich planiert, ist das Absterben beider Institutionen (Staat und Familie ) bereits „im vollen Gang“. Diese wird ein Patchwork-Unternehmen oder Ärgeres (Ehe für alle mit Leihmüttern und Kinderhandel-Kindern usf.), jener wird ein Verein, der tausend spezielle und dauerveränderliche Interessen und Bedürfnisse verwalten und betreuen soll.
Gipfel der dämonischen Entwicklung: (Sie ist ärger als Hobbes Krieg aller gegen alle): Familien, deren Mitglieder ihr Geschlecht „allezeit“ wechseln, verwaltet von Behörden, deren Beamte dasselbe Spiel spielen.
Und nun stelle man sich einen Politiker vor, der hierzulande zu den Zerfalls-Kadavern des ehemaligen Vierten Standes spricht und ein paar verbindliche Worte und Sätze über irgendeinen bisher verbindlichen Begriff äußern muß, weil es sein Job ist, Verbindlichkeit öffentlich vorzuheucheln. Kann es in dieser total verwirrten und stürzenden Kultur und Gesellschaft einen ärgeren Job geben als den seinigen?
Vermute, die Frage nach dem Wert der Betreuung der Kinder, hat Stocker angewidert, weil sie seiner Ideologie widersprach.
Es gehört zur Alltagsarbeit eines Spitzenpolitikers, zu vermitteln wofür er und seine Gesinnungsgemeinschaft stehen.
Dazu gehört auch die Fähigkeit, so zu formulieren, dass man verstanden wird und möglichst keine Missverständnisse entstehen können.
Wenn man dennoch missverstanden wurde kann man mit einer klar formulierten Erklärung nachlegen, die der ursprünglichen Aussage aber nicht widersprechen sollte.
Die Freude, sich für eine richtige Aussage zu entschuldigen, sollte man den politischen Gegnern nicht machen, denn genau diese Entschuldigung ist ja das Ziel der "Mitbewerber".
Und schließlich ist es ratsam, in der politischen Kommunikation auf nicht allgemein verständliche Anglizismen zu verzichten.
"Grottenschlechte Berater" muss man ja nicht (um viel Steuergeld) engagieren- und man muss ihre Ratschläge auch nicht befolgen, wenn sie Unsinniges empfehlen
Qui s`excuse, s` accuse.
Stimmt genau. Ein Erklärung nachlegen und die unglückliche Formulierung, die eh jeder richtig verstanden hat, klarstellen und präzisieren, und nicht im vorauseilenden Gehorsam entschuldigen.
Der Skandal ist nicht die patscherte, aber im Grund richtige, Aussage Stockers, die höchstwahrscheinlich sogar auch ehrlich gemeint war. - Eh selten.
Der Skandal ist seine Reaktion auf den losgebrochenen linken Shitstorm. Das sofortige Schwanz Einziehen, die öffentliche Selbstkritik, bzw. das öffentliche Schuldeinbekenntnis, dass man die vorgegebene und einzig wahre Linkslinie kurz aus Versehen verlassen hat.
Symptomatisch für die (V)P in all ihrem Verhalten, im Land und den EU-Machthabern usw. gegenüber.
Eine Richtigstellung, eine Verdeutlichung seiner mehr als patscherten Aussage, war selbstredend notwendig!
Dass sich Frauen, noch dazu berufstätige Frauen, verarscht fühlten ist klar und verständlich!
Arbeit ist Arbeit, ob bezahlt oder unbezahlt!
Punkt.
@Austria must not die
Selbstverständlich ist Kinderbetreuung Arbeit. Sehr oft anstrengende, aber auch erfüllende. Und der Staat soll das auch steuerlich entsprechend berücksichtigen.
Die Frage ist nur: Soll diese Arbeit mittels Lohnauszahlung bezahlt werden? Und wer ist dafür zuständig? Der Staat, d. h. die anderen? Ich meine, nein. Zu oft wird ja genau das gemacht und weiter gefordert. Es wird schon viel zu viel umverteilt (meist nicht gerecht).
Schlimm, Stocker war ein mal ehrlich.
Naja, "Arbeit" ist schon ein heikler Begriff in Bezug auf Kinderbetreuung durch die eigenen Eltern. Wie muss sich ein Kind fühlen, dem transportiert wird, dass seine elterliche Betreuung "Arbeit" ist. Für Leihomas, Betreuerinnen etc ist es hingegen wirklich Arbeit.
@Postdirektor
***************!
Also, Hr. Dr, AU - ich verwehre mich dagegen, die VP eine "konservative Partei" zu nennen. Ich bin konservativ - die einzige Partei, die in Ö noch das konservative Lager vertritt ist die FPÖ. Darum laufen ja frühere Schwarze ins blaue Lager. Nicht Kickl fängt die (wie oft behauptet), sondern die VP vertreibt sie. Die VP ist eine Handlangerin linker Ideologie, linker Idiotie und linker Agenden geworden. Alles -absolut alles - was die VP seit Corona tut, hilft den Linken und hilft, dass in Ö alles schlimmer wird. Man hätte anders können in den letzten Jahren, aber die VP hat Österreich verraten. "Gott schütze Österreich!" ist so gut wie verloren, DANK der VP. Brunner, Nehammer, Stocker, Kurz (der uns die Genderuni brachte), Karner usw usf
@queen consort Absolut richtig! Auch ich wurde durch das Verhalten der VP ein Vertriebener.
@Gusentaler: viele Vertriebene finden eine neue Heimat, auch für die von der ÖVP im Stich gelassenen ehemaligen wohlgesonnenen Wähler finden, wenn diese wollen. Und es ist auch absolut keine Schande zuzugeben, dass man von der alten, politischen Heimat enttäuscht wurde. Also auf zu neuen Ufern!
Eine Philippika zu Stockers Verteidigung. Wozu ?
Stocker:"Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen." Diese Antwort beweist, Stocker fehlt jedes Gespür für die Sorgen seines Gegenübers. Stocker, wie Merz, antwortet von oben, kann in seiner Abgehobenheit den Sinn, hinter der Frage nicht verstehen.
Das ist ein Persönlichkeitszug, der Stocker als Politiker auszeichnet.
Stocker hat während seiner Amtszeit als Kanzler bewiesen, Sorgen einfacher, arbeitender Menschen, kommen bei ihm nicht an. Die Sorgen seiner Untertanen ignoriert der Landesherr und Gebieter.
Stocker schwebt in anderen, höhereb Sphären.
Für Stocker und seine ÖVP, ist nur der Lob aus Brüssel, das Wohlwollen von Weber, Leyen, wichtig. Stockers politischer Lebensinhalt, Befehlen aus Brüssel gehorsamst gehorchen.
Die Verteidigung Stockers musste zwangsweise, wie üblich, einen Seitenhieb auf Kickl beinhalten. Unterstellungen an Kickls Adresse, ändern nichts Stockers Instinktlosigkeit.
Ja, es ist auffallend, dass so gut wie jeden Tag, bei so gut wie jedem Thema - sei es Iran, Russland, Frankreich, Ukraine, Kirche, Flut und Dürre, Wetter und Klima, Geld und kein Geld - IMMER Kickl irgendwie als "Mitschuldiger" erwähnt wird. Bei AU scheint das Programm zu sein...
Bitte wie soll Stocker denn auch noch auf die Sorgen des einfachen, Steueren abdrückenden Volkes eingehen?
Er hat doch größere Sorgen!
- Russland, Hormus alles verbunden mit dem Problem - die Bevölkerung will an der Neutralität festhalten, die Politik hat sie jedoch schon lang über Bord geworfen. Nur - wie erklären sie das dem Kind/demVolk?
- Die EU Urschel braucht Kohle, Kohle und noch mehr Kohle und auch A muss seinen Beitrag liefern und das bei den desaströsen Staatsfinanzen!
- Eine FPÖ muss im demokratischen Saat Österreich verhindert werden, koste es was es wolle! Auch im Auftrag einer "demokratischen" EUdSR!
- Zuwanderung, zugewanderte Sexualstraftäter, Islamisten? Muss auch noch unauffällig gemanaged werden!
Der kann sich doch um die banalen Sorgen seiner Bürger nicht auch mehr kümmern - ja wo kämert er denn da hin?
@Orakel
Stocker, der EU Figaro. Stocker hier, Stocker dort, Stocker sofort, Stocker zu Stelle. Weber hält das Steckerl, Stocker springt.
Es ist, wie Sie alle schreiben. Aber dann stilisiert man nur den Sager betreffend Kinderbetreuung und Arbeit hoch. Sogar mit der eigenen Moderatorin? Ablenkungsversuch, Nebelgranate? Zuerst eine patscherte Aussage, dann eine zur Schau stellende Moderatorin, sodann ein Aufschrei der Nation und im Anschluss noch eine völlig deplazierte Entschuldigung. Da schlägts 13.
Kinderbetreuung ist Arbeit. Sogar ziemlich harte. Sie beginnt früh, endet nie und kennt weder Feiertag noch Krankenstand. Wer ein Kleinkind betreut, weiß, sogar als sozialistischer Rechenkünstler, dass Excel-Tabellen dagegen als Erholung durchgehen. Nur ist Kinderbetreuung weder Lohn- noch Fronarbeit: Sie ist zunächst eine familiäre Lebensaufgabe und gottseidank keine staatlich verordnete Erwerbstätigkeit. Was früher selbstverständlich von den Familien erledigt wurde, wird im Wohlfahrtsstaat zur „Betreuungsleistung“, die möglichst professionell, institutionell und subventioniert zu erfolgen hat. Anschließend erklärt man den Müttern, sie müssten entlastet werden – vorzugsweise von der eigenen Familie. Natürlich darf Kinderbetreuung bezahlt werden. Aber aus der Tatsache, dass eine Tätigkeit Arbeit ist, folgt noch lange kein Anspruch, dass der Staat oder sonstwer sie bezahlt. Sonst müsste man irgendwann auch das Zähneputzen, Staubsaugen und Liebhaben subventionieren.
Kinder aufzuziehen, sie betreuen, fördern, schützen, ist Arbeit, ist Verantwortung. Keine Arbeit verlangt so viel Aufmerksamkeit, Verantwortung, wie die Betreuung von Kindern. Die Arbeit für ein Kind ist nicht nur physische Präsenz, sondern das Mitdenken, das Mitfühlen, für das Kind, mit dem Kind, geht weiter, weil die Sorge um das Kind keine Pause kennt.
Nein Hr. Zyni, es wird nicht zur Betreuungsleistung - welch hässliches rechtes Wort - es wird zur "Carearbeit", so schaut's nämlich aus, genaugenommen.
"......eine feministische Provokateurin .... (die ihre Frage erst von einem Zettel ablesen musste)".
Wie konnte das überhaupt passieren, dass diese "Provokateurin" in der Vorselektion durchgerutscht ist.
Da werden sicher Köpfe rollen!
Vielleicht hätte es ein aufgelegter Elfmeteer für Stocker werden sollen und er kann nicht einmal dann was Kluges sagen, wenn ihm sein Team die Möglichkeit dazu serviert. Stocker - der letzte Sargnagel der ÖVP.
Wenn also der Sarg geschlossen ist, dann sollte man diese Partei schnellstens kremieren. Ein Erdbestattung bietet nicht die Gewähr, dass wir dieses verkommene Pack entgültig los sind.
@elokrat1: auch wenn diese Frau ihre Frage vom Zettel abgelesen hat, dann ist sie doch eine kluge Frau, denn all die gescheiten, bezahlten ÖVP-Handlanger auszutricksen, dazu gehört erstens Mut und zweitens Hausverstand.
Dass die Moderatorin offenbar auch noch hineingekrascht ist, das gehört der Sippschaft, da darf man sich halt keine engagierte Mutter suchen, haha, aber soviel Weitblick hatte die beauftragte Agentur nicht, als sie die Ersatzmoderatorin gefunden hat, die ursprünglich angekündigte ehemalige Wetterfee vom ORF hatte ja angeblich abgesagt, weil sie plötzlich erkrankt war.
Und der ganze Zirkus um unser Steuergeld, das ist das, was mich an der ganzen Geschichte am allermeisten stört, dass der Kanzler sich selbst abstürzt, ist mir eigentlich wurscht, weil das hat man vorher schon gewusst, dass der nicht mehr lange politisch überleben wird können.
@elokrat1: noch etwas zum vom Zettel ablesen: kennen sie einen Parlamentarier, der nicht für eine allerkleinste Wortmeldung einen Zettel braucht??
Ich kenn nur den Gesundheitssprecher der FPÖ, der Mag. Kaniak der redet immer frei und wenn er noch so viele Zahlen präsentiert. Ich wundere mich immer, dass man bei der Redezeit die er noch dazu immer hat, auch nichts vergisst, wenn man nicht einmal einen Zettel mit Stichworten vor sich liegen hat.
@ Ingrid Bittner
Ich gebe ihnen völlig recht. Dieses Thema trägt Sprengstoff in sich. Ich bin diesbezüglich kein Experte, ich Versuche beide Seiten zu verstehen. Ich glaube jedoch, Stocker ist mit diesen vielen Auftritten einfach überfordert!
Die Steffi hatte Stocker aufs Eis geführt.
Die Gewessler verbreitet schon ein Videogespräch mit ihr; Angriff auf ÖVP und FPÖ. Immer nur abstrakt wir/die Frauen.
Kein Wort über eigene Familienerfahrung ...
mMn. war's schön, und für die Grünen erfolgreich aufgelegt.
Stocker hat etwas richtig gesagt, aber für unsere Medien um Eckhäuser zu hoch formuliert.
Traurig, dass kein Familienbischof (den gibts!) dazu etwas sagt.
Frau Gewessler, die geplant kinderlose Grünideologin geigt Herrn Stocker die Meinung. Nichts ist ihr zu unangebracht, um in den Medien zu sein. Ihre kleine
Fan-Schar klatscht!
Er hat eben nicht "zu hoch" formuliert, sondern sehr missverständlich. "...das ist für mich keine Arbeit." Somit ein aufgelegter Elfmeter durch den vollkommen überforderten Stocker.
@Gerald: zum missverständlich formulierenden Bundeskanzler, der ja im Zivilberuf Rechtsanwalt ist: ich frag mich da gelegentlich, wieviele Prozesse hat der schon vergeigt, wenn er nicht klar formulieren kann? Schriftlich ist ja nicht das Problem, da wird ja in seiner Kanzlei wer sein Diktat in Form bringen, aber bei einem Plädoyer?? Ui jegerl, da wird's haarig.
Zuerst kein „G‘spür“, dann schlecht gecoacht - eine ungeschickte Entschuldigung soll retten, was eine gute Vorbereitung verhindert hätte. Oh je, Herr Stocker.
Vor allem, der Mann ist Jurist arbeitete als selbstständiger Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei. Nach seinem Gerichtsjahr war er ab 1994 in diesem Beruf tätig und auf Rechtsgebiete wie Familien-, Gesellschafts- und Verkehrsrecht spezialisiert.
So jemand sollte gecoacht oder ungecoacht sehr genaus wissen, was er so von sich gibt!!!
@ Whippet ***
Es bleibt jedenfalls ein (unerwünschtes) hitzeförderndes Gesprächsthema.
Absolut richtig. Eine passende Antwort wäre gewesen: Die Aufgabenteilung von Eltern ist der privateste Bereich. In diesen können und wollen wir als bürgerlich-konservative Partei nicht mit dem Staat hineingreifen.
Stattdessen sagt er wörtlich: "...das ist für mich keine Arbeit", und stammelt dann hilflos herum.
Der Sender ist immer dafür verantwortlich, wie und was beim Empfänger ankommt. Kann man das nicht, dann soll man es lassen.
"Hast du Butter auf dem Kopf.........
Übrigens Markel heut nicht nur auf Telegramm sondern auch auf tkp:
Sollen wir lachen, dass Deutschlands Kriegstreiber sogar zu dumm für eine glaubhafte False Flag sind?
Oder sollten wir diesen Wahnsinn ernst nehmen, dass Deutschland offenbar mit allen Mitteln in den Krieg gegen Russland getrieben werden soll ?
Beginnen wir mit den Fakten
https://tkp.at/2026/08/08/die-nackte-kanone-teil-3-oder-sender-gleiwitz-2-0/
@ Orakel ****
Für einige Dümmlinge bewirkt offenbar ihr Name den minus-Daumen Trigger, ohne den Inhalt gelesen, bzw. verstanden zu haben. Ich bedanke mich jedenfalls für ihre Information!
@elokrat1
Leider sind im Blog Einige, die nicht in der Lage sind einen einfachen Text zu verstehen. Die Frage ob es sich um einfache Dummheit, oder um von Ideologie verursachte Blindheit handelt, erübrigt sich.
Warum anonym ? Vor den Vorhang ! Applaus, Applaus.
@ pressburger ***
So kann (müsste) man es auch betrachten!
@Orakel
Ich schließe mich @elokrat1 und @pressburger 100%-ig an.
Zu tkp noch ergänzend, da gibt's einen bemerkenswerten Beitrag zu Kronstorf/google:
https://tkp.at/2026/08/07/kronstorf-google-mega-rechenzentrum-zerstoert-ganze-region/
Passt zwar nur sehr bedingt zum Thema, wohl aber doch zur ÖVP, die stellt den Wirtschaftsminister und den OÖ LH, als für Kronstorf ganz wichtige ÖVP-Politiker
Ich habe gestern nur die Entschuldigung von Stocker in den Nachrichten für die Aussage gehört, dass Kinderarbeit - Arbeit mit Kinder - keine bezahlbare Arbeit sei. Mein Gedanke war lediglich auf Kinderkrippe oder Kindergarten gerichtet. Der Zusammenhang mit "Familie" wurde in den ORF Radio Nachrichten nicht erwähnt oder ich habe diesen überhört. Mikl-Leitner wurde mit einer Aussage zur Familie dazu zitiert, das konnte ich aber nicht einordnen.
Es wäre wirklich interessant, die Frage und die Antwort im Original selber Nachhören zu können.
Wie auch immer: Es ist leider zur Kenntnis zu nehmen, dass BK Stocker in der Funktion leicht überfordert wirkt. Von der ersten Veranstaltung in Tulln ist überliefert: "Ich muss das nicht machen, ich mach das für Sie".
Eine Abg Kugler allein macht halt noch keinen Sommer für eine konservative Familienpolitik. Mein Eindruck ist, dass die VP das Wort alleine schon meidet. Gleichgeschlechtliche Ehe ist jedenfalls nicht dazu zählbar.
@eupraxie: wenn es sie so interessiert, warum hören sie es nicht einfach nach? Man kann sich doch dazu der Mediathek bedienen und schwupps hat man die Sendungen der vergangenen Tage......
Meinem Beitrag von 12:24 ist zu entnehmen, dass ich die betreffende Stelle nachhörte!
KI:
Arbeit in der Familie nennt sich in den Sozialwissenschaften primär Care-Arbeit (Sorgearbeit) oder Reproduktionsarbeit.Diese Begriffe umfassen alle Tätigkeiten des Kümmerns, Pflegens und Verwaltens, die für das menschliche Wohlbefinden und den Erhalt der Familie notwendig sind.
Care-Arbeit (Sorgearbeit): Kinderbetreuung, Altenpflege, die emotionale Unterstützung von Familienmitgliedern und die Pflege von Beziehungen.
Reproduktionsarbeit: Der soziologische Gegenbegriff zur Erwerbsarbeit (Produktionsarbeit). Sie regeneriert die Arbeitskraft und sichert das Überleben der nächsten Generation.
Hausarbeit: Die rein praktischen, organisatorischen Aufgaben wie Kochen, Putzen, Waschen und Einkaufen.Mental Load: Die mentale Belastung durch das unsichtbare Planen, Organisieren und Vordenken des Familienalltags.
Merkmale dieser Arbeit
Unbezahlt: Sie wird meist ohne finanzielle Gegenleistung innerhalb der Familie erbracht.
Ungerechte Verteilung: Statistiken (wie der Gender Care Gap) zeigen, dass Frauen den Großteil dieser Aufgaben übernehmen.
Geringe Anerkennung: Da sie meist im privaten Raum stattfindet, wird sie gesellschaftlich oft nicht als "echte" Arbeit wahrgenommen.
Interessant wird´s bei und mit Fremdbetreuung für Kinder und Haushalt, denn dann wird die Nichtarbeit Kindererzeihung, Putzen, Waschen, Kochen, Einkaufen plötzlich doch zur Arbeit, zur bezahlten, berufölichen Arbeit im Sinne AUs und Stockers!!
Das tragende Element dieser Arbeit, Liebe. Wird leider nicht erwähnt. Wer sein Kind liebt, würde nur mit Vorbehalt sagen, es ist Arbeit. Es ist anstrengend, man wird müde dabei, man kann sich Müdigkeit nicht leisten, weil dann passieren Fehler. Doppelt anstrengend.
AU verdreht die Wahrheit. WÖRTLICH hat Stocker das gesagt:
"Also Kinderbetreuung ist für mich keine unbezahlte Arbeit, weil Kinderbetreuung für mich, ich würde das nicht als Arbeit sehen..."
Aus dem Zusammenhang geht hervor, wie Stocker es gemeint hat, aber mein Gott, der Kerl ist langjähriger Anwalt und Spitzenpolitiker! Gleich zwei Berufe, bei denen man jeden Satz in der Öffentlichkeit sorgfältig abwägen muss und da plappert er einfach so einen missverständlichen Stuss ("Kinderbetreuung für mich, ich würde das nicht als Arbeit sehen") daher. Das, obwohl er vor handverlesenem Publikum sitzt und auch alle Zeit der Welt hat, um zu antworten. Da ist kein Zeitdruck, wie in einem TV-Duell.
Es zeigt sich einmal mehr, warum Stocker als Kanzler vollkommen untauglich ist.
Hier kann es sich jeder anhören: https://www.youtube.com/shorts/3-utvE6cCiM
In den Sekunden nach dem Sager erkennt man auch warum Stocker eine vollkommene Fehlbesetzung ist. Denn es gibt keineswegs einen Sturm der Entrüstung, nur 2-3 empörte Zwischenrufe. Also nichts, was einen Spitzenpolitiker aus der Ruhe bringen sollte. Dennoch beginnt Stocker sofort herumzustammeln, offensichtlich weil er erkennt, dass er da mit seiner missverständlichen Wortwahl gerade mit Anlauf ins Fettnäpfchen gesprungen ist.
Eine freie Diskussion (wobei diese ja nicht einmal wirklich frei, sondern moderiert ist) ist eben etwas anderes, als das Abspulen vorgefertigter Reden im Parlament.
@ Gerald ****
Korrekt!
Grandios, wie immer!
Ausgezeichnet. Wenn Stocker ohne Redeschreiber auftreten muss, wird mehr als deutlich, Stocker ist ein Tiefflieger.
Ja, Stocker hat in dieser Diskussion ungeschickt gehandelt. Ich habe seine Aussage richtig verstanden.
Zur 'Familienfreundlichkeit' der Parteien:
Wer hat der 'Homo Ehe' zugestimmt ?
Wer mischt sich in die Familie ein und verstaatlicht sie ?
Wer unterstützt das ?
Ich erinnere mich noch an die 'goldenen' 1950-er Jahre, als es noch keine Kinderbeihilfe, keine 'Wohltätigkeitsgesetze', keine Verstaatlichung der Familien gegeben hat. Es gab eine niedrige Steuerstufe korrelierend mit der Anzahl der Kinder. Ein Gehalt hat genügt, auch eine große Familie zu ernähren und zu erhalten.
Mit Kreisky kam dann der 'Wohlstand' und er ist das heute noch, nämlich die Verstaatlichung der Familie und der Kinder.
Ja, es ist richtig, bei Scheidungen kommen die Leistungen (meist) der Frauen dann wirklich zum Vorschein, auch in Ziffern.
Aber in einer Gesellschaft, wo 'Emanzipation' und 'Selbstverwirklichung' zu ihrem eigenen Aussterben führen, weil sie so arm geworden ist, dass sie >
> ihre Kinder nur noch mit 2 Gehältern ernähren kann, dafür aber Fremde, die nichts beitragen, voll versorgt, ist natürlich Not angesagt und Mutterschaft nicht unbedingt erstrebenswert. Vielmehr die Diskussion über Zahlen.
Muss man sich heute schon für die Berufsangabe 'Hausfrau' entschuldigen ? Geht es nach den Linken ja. Stocker zeigt genau an dieser Stelle auch diese Schwäche nach links.
All die staatlichen Versuche, Kinder, Familien in Geld aufzuwiegen haben zum heutigen Zustand der Familien beigetragen, sie müssen um Anerkennung und zufolge Armut und Verstaatlichung, in die uns die Jahrzehnte lange linke Politik geführt hat, um die Brosamen auch noch betteln und alles 'in Gehalt' aufwiegen, weil die Familien zufolge Verstaatlichung abgewürgt werden. Nicht so , die 'Zwangsgäste'.
Die (V) hat da bei all diesen Entwicklungen gegen die Familie enorm viel mitgewirkt und 'Familienpartei' ist da gar nicht mehr wirklich ihr Titel, leider. An ihren Taten kann man sie erkennen.
@ Josef Maierhofer
******
Ganz Ihrer Meinung. Der Kern, der Beginn einer Familie sind ein Mann und eine Frau. Alles andere, Kinder, kommt, oder kommt nicht. Das erste Kind bedeutet, es kommt, es muss, zu einer Rollenteilung kommen. Einer, Eine, die Mutter, ist voll für das Kind, für die Kinder, da. Der Vater versorgt die Familie mit notwendigen Gütern. Diese Familien, haben über Generationen Kinder die den Anforderungen des Lebens gewachsen waren, hervorgebracht.
Bis Marxens Jünger, Bolschewiken, Nationalsozialisten, LinksSozialisten, nicht angefangen haben, die Familie zu zerstören. Ergebnis ? DragQueens, perverse Ärzte die Geschlechtsumwandlungen exekutieren, verbrecherische Ärzte die Kinder abtreiben.
@ pressburger
Nicht nur das, die Familie ist zur Nebensache geworden, betrachtet man Ideologie und Politik. Sie ist zur Melkkuh geworden, betrachtet man Abgaben, Gebühren und Steuern. Sie ist zur linken Experimentierbasis geworden und zum Feindbild der ‚Emanzipation‘ und Wokeness geworden, vor allem die wehrlosen Kinder werden, wenn nicht abgetrieben, missbraucht, sexuell, in der Schule desinformiert und indoktriniert und neuerdings lückenlos überwacht, staatlich, versteht sich.
Erkennbar am Fachkräftemangel, erkennbar an der Verzweiflung der immer mehr werdenden Arbeitslosen, die nicht mehr weiter wissen, usw. Bloss die lebensfernen und abgehobenen (V)P-ler wollen das nicht sehen in ihrer Gehaltsblase und Postengier für ‚unsere Leut‘, genau, wie die SPÖ, die die treibende Kraft bei dem ganzen linken Unfug ist, mit der (V)P als Beschützer und Dulder.
Dabei hat Stocker mit einem völlig richtigen Satz geantwortet: "Familie ist nicht in bezahlter Arbeit zu rechnen."
So habe ich das in keiner Zeitung gelesen. Dafür hätte er sich nicht entschuldigen müssen.
Was hat er denn wirklich gesagt?
@ Pennpatrik
Genau so sehe ich das auch. Dafür muss sich Herr Stocker nicht entschuldigen.
Die (V)P aber schon für all ihre 'linken Zugeständnisse' zur Zerstörung der Familie im Laufe der letzten Jahrzehnte, die dann zur Zerstörung der einheimischen Familien geführt haben.
Meine Herren bitte: Stocker ist Jurist und wenn er Arbeit nur für Punkt 1 und 2 einsetzt, nämlich
1. für Arbeit und Beruf (Eine regelmäßig ausgeübte Tätigkeit, oft als Angestellter oder Selbstständiger gegen Bezahlung, um Geld zu verdienen und das Leben zu finanzieren).
2. Und Volkswirtschaftslehre: Einer der wichtigsten Produktionsfaktoren neben Boden und Kapital, der notwendig ist, um Dienstleistungen und Produkte herzustellen.
Punkt 3, den sozialen Aspekt aber "vergißt",
3. Sozialwissenschaften: Eine soziale und durch Regeln oder Verträge geprägte Aktivität des Menschen in der Gesellschaft.
dann mus er sich sehr wohl entschuldiegen.
Aber wie wir wissen hat diese Form der Arbeit nur sehr geringeAnerkennung da sie meist im privaten Raum stattfindet und darum gesellschaftlich nicht als "echte" Arbeit wahrgenommen wird! Hauptsache alles funktioniert klaglos, die Kinde rsind zufrieden, das Essen steht am Tisch, die Wäsche liegt sauber gebügelt im Schrank, die Wohnung ist aufgeräumt!
@ Orakel
Trotzdem ist diese Arbeit nicht bezahlbar, weil sie die normalen Verhältnisse in der Realität übersteigt.
Da hat auch der Jurist Stocket sogar recht.
@Josef Maierhofer
Stocker sagt aber nicht, dass diese Arbeit nicht bezahlbar ist, sondern wörtlich: "Das ist für mich keine Arbeit..."
Genau - um Bezahlbarkeit geht´s für mich bei dieser Aussage nicht! Das ist eine sekundäre Sache, die durchaus stimmt, so diese Arbeit nicht "zugekauft" ist!
Darum hätte er differenzieren müssen!
@ Gerald
Ja, wie gesagt, er war ungeschickt, und daraus wird im jetzt der Strick gedreht.
Viel schlimmer für mich aber waren all die Wokeness Beschlüsse und die Verstaatlichung der Familie mit der (V)P zusammen mit den Linken in den letzten Jahrzehnten.